Archiv

05.10.2022 totop

Endlich wieder verfügbar: Nachdruck des Atlas Deutscher Brutvogelarten erhältlich!

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© Favoritenpresse
Der Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) hat sich zu einem Grundlagenwerk für den nachhaltigen Vogelschutz in Deutschland entwickelt und bietet das aktuelle Wissen rund um unsere Brutvögel in einem nie dagewesenen Überblick. Über 500.000 Stunden investierten die mehr als 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seinerzeit in die Kartierung, Auswertung und Erstellung. Machen Sie sich selbst ein Bild von der Fülle an Informationen und werfen Sie einen Blick in unsere Leseprobe (benötigt Flash)!
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05.10.2022 totop

Aviathlon 2022 vom 08. bis 15.10.2022 im Rahmen der 14. Zugvogeltage

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© http://www.zugvogeltage.de
Beobachten, beobachten und nochmals beobachten!“ – Unter diesem Motto geht es ab dem kommenden Samstag, 08. Oktober 2022 wieder rund – im und am niedersächsischen Wattenmeer beim Aviathlon 2022. Während des einwöchigen „Wattenmeer-Birdraces“ im Rahmen der 14. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer wetteifern erneut 22 Festlandregionen und Inseln um die längste Artenliste. Mittlerweile ist der Aviathlon zu einem echten Beobachtungsevent an der herbstlichen Wattenmeerküste geworden und zieht viele Beobachter während der Zugvogeltage ins Wattenmeer. Nicht nur um den Vogelzug hautnah und in Farbe live zu erleben, sondern auch um gemeinsam, im freundschaftlichen Wettstreit Vögel zu beobachten und damit den Aviathlon zu einem Highlight der Zugvogeltage zu machen!
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08.09.2022 totop

Veranstaltungstipp 9.-11.9.22: VSO-Jubiläumstagung mit Livestream

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© VSO
Am kommenden Wochenende feiert der Verein Sächsischer Ornithologen sein 100-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass lädt unser Mitgliedsverband am zweiten Septemberwochenende zur 60. Jahresversammlung nach Dresden ein. Vom 9. bis 11. September wurde ein attraktives Programm zusammengestellt. Neben einem Ausstellungsbesuch zum Thema Vogelschlag an Glasfassaden sowie einer Posterausstellung zum Vereinsjubiläum sind zahlreiche Vorträge geplant. Zu den renommierten Rednern gehören u.a. Wolfgang Fiedler, Franz Bairlein und Kai Gedeon. Der Sonntag steht dank einer Kombinatione mit dem 3. Symposium der International Whinchat Working Group ganz im Zeichen des Braunkehlchens, gefolgt von einer abschließenden Exkursion. Das vollständige Programm und alle weiteren Informationen zur Jubiläumstagung sind auf der VSO Homepage zu finden.
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18.08.2022 totop

Vogelwelt aktuell: Rückblick auf das Frühjahr 2022

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© Aula-Verlag
In der August-Ausgabe von DER FALKE blicken wir auf das vogelkundliche Geschehen im Frühjahr 2022 zurück, dass das drittsonnigste seit 1951 war. Nach einer langen Schönwetterperiode im März gab es im April starke Temperaturschwankungen und von Schnee bis zu sommerlichen Bedingungen war fast alles dabei. Der Mai zeigte sich anschließend wieder warm und sonnenscheinreich. Mehr als 3,9 Millionen in den Monaten März bis Mai 2022 bei ornitho.de gemeldete Vogelbeobachtungen bilden die Grundlage unserer Auswertungen.
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17.08.2022 totop

Zusammenhänge der biologischen Vielfalt in ganz Deutschland besser verstehen

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Der DDA nutzt die bundesweit repräsentativen Stichprobenflächen für sein Monitoring der häufigen Brutvögel. Rote Punkte sind vergebene Flächen, grüne sind vakant.
© DDA
Was verrät uns die Natur, wenn wir die Zusammenhänge von Lebensräumen und Arten genauer untersuchen und Querverbindungen aufdecken? Erstmals werden dafür jetzt Monitoring-Langzeitdaten systematisch zusammengeführt und gemeinsam ausgewertet. Erhoben werden diese Daten auf identischen Probeflächen in ganz Deutschland vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam mit den Länderfachbehörden sowie vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA). Ziel ist es, mit Hilfe der neu gewonnenen Erkenntnisse die biologische Vielfalt langfristig besser schützen zu können.
Das neue Projekt „Synergistische Datenanalyse der Monitoringdaten auf bundesweit repräsentativen Stichprobenflächen“ (SYNMON) des Leibniz-Instituts zur Analyse des Biodiversitätswandels - Museum Koenig (LIB) wird vom BfN mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) in Höhe von 340.000 Euro gefördert.
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02.08.2022 totop

Tiny but shiny – eine interaktive Darstellung der Vogelwelt der Greifswalder Oie

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© Verein Jordsand
Die Greifswalder Oie ist eine 54 ha kleine Insel in der Ostsee, 12 km östlich von Rügen und 10 km nördlich der Insel Usedom. Seit 1993 wird das Naturschutzgebiet im Auftrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern vom Verein Jordsand betreut. Durch ihre geographische Lage vor der Küste ist die Greifswalder Oie prädestiniert für die Erforschung des Vogelzuges über der Ostsee. In Zusammenarbeit mit der Beringungszentrale Hiddensee betreibt der Verein Jordsand, Mitgliedsverband des DDA, auf der Insel seit 1994 eine Registrierfangstation zum Monitoring des Vogelzuges. Bis heute wurden über eine halbe Million Vögel aus 196 Arten (überwiegend Singvögel auf dem Frühjahrs- und Herbstzug) beringt. Die Beobachtung der Vogelwelt der Greifswalder Oie wird durch Kartierungen der Brutvögel, Wasservogelzählungen, Zugplan- und Zufallsbeobachtungen komplettiert. Insgesamt wurden bislang mindestens 319 Arten auf der Greifswalder Oie nachgewiesen.
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21.07.2022 totop

Nationales Artenhilfsprogamm: Sonderbeauftragter nennt erste Details

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Josef Tumbrinck ist seit dem Sommer der Sonderbeauftragte für die nationalen Artenhilfsprogramme. Die vom Bundesumweltministerium finanzierten Programme sollen die Bestände von Vogelarten stabilisieren, die durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien, beispielsweise der Windkraft, gefährdet werden
© Bertille Grivet
Der Sonderbeauftragte des Bundesumweltministeriums für das neu ins Leben gerufene Nationale Artenhilfsprogramm, Josef Tumbrinck, hat erstmals Grundzüge des Programms vorgestellt. In einem Interview mit dem Online-Magazin RiffReporter sagte Tumbrinck, Mittel aus dem 84 Millionen Euro umfassenden Topf sollten Verbesserungen des Erhaltungszustands für ein breites Artenspektrum zugute kommen und den gesamten Lebenszyklus windkraftsensibler Arten umfassen.
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21.07.2022 totop

Nach den Seeschwalben nun die Basstölpel: Die Vogelgrippe erreicht die einzige Basstölpel-Kolonie in Deutschland

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Wie hier auf Juist werden derzeit vielerorts sterbende oder bereits tote Basstölpel entdeckt
© Markus Großewinkelmann/ornitho.de
Seit Wochen wütet die Vogelgrippe unter Seevögeln entlang der Nordseeküste. Der erstmalige Ausbruch der Virus-Infektion während der Brutsaison hat bislang vor allem Seeschwalben – besonders Brandseeschwalben – getötet. Die größten Kolonien mit jeweils mehreren Tausend Brutpaaren im gesamten Wattenmeergebiet verzeichneten starke Verluste und teilweise nahezu komplette Brutausfälle. Seit einigen Wochen ist auch die einzige Brutkolonie des Basstölpels in Deutschland auf Helgoland betroffen. Der Stationsleiter des DDA-Mitgliedverbandes Verein Jordsand, Elmar Ballstaedt, beschreibt in einem Interview mit dem Online-Magazin RiffReporter den aktuellen Stand des Ausbruchs, der vom Verein Jordsand und der Vogelwarte Helgoland dokumentiert wird. Bis zum Ende der dritten Juli-Woche wurden demnach rund 170 tote Jungvögel in Basstölpel-Nestern gezählt. Etwa ein Drittel der Nester in der Kolonie könnten aufgegeben sein. Die Einschätzung ist noch sehr vorläufig, weil die Brutzeit noch läuft und weil ein Großteil der Nester in den Klippen nicht ohne weiteres einsehbar ist. Zu Beginn der Saison wurden knapp 1500 Brutpaare gezählt. Zum Interview:

https://www.riffreporter.de/de/umwelt/vogelgrippe-nordsee-basstoelpel-wattenmeer-helgoland-seeschwalben-seevoegel

21.07.2022 totop

Ist die Gryllteiste Brutvogel in Deutschland?

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Im schwarzen Prachtkleid mit dem auffälligen, weißen Flügelfeld sind Gryllteisten kaum mit anderen Arten zu verwechseln.
© Jochen Gerlach
Helgoland ist in Deutschland die mit Abstand verlässlichste Stelle, um Gryllteisten zu beobachten. Dieser Alkenvogel ist zirkumpolar verbreitet und brütet in Europa an den Küsten des Nordatlantiks, des europäischen Nordmeeres, der Barentssee und der Ostsee. Die südlichsten Brutvorkommen bestehen auf den dänischen Ostseeinseln Langeland und Sprogø, Luftlinie nur etwa 40 km von der deutschen Küste entfernt.
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12.07.2022 totop

Reaktivierung der Vogelfangstation „Mettnau“ am Bodensee

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Rund 50 Japannetze mit je 7 m Länge stehen in verschiedenen Lebensräumen der Halbinsel Mettnau verteilt
© Franz Bairlein
Im Jahr 1972 starteten Peter Berthold und Kollegen von der Vogelwarte Radolfzell am damaligen Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie, heute Max-Planck-Institut für Tierverhalten, ein langfristiges standardisiertes Vogelfangprogramm auf der Mettnau-Halbinsel am westlichen Bodensee. In jeder Saison vom 30. Juni bis zum 6. November wurden mehr als 50 Netze entlang eines Lebensraumstreifens, der von dichtem Gebüsch bis hin zu Schilfgürteln reicht, errichtet. Diese Japannetze wurden immer auf die gleiche Weise aufgestellt und zu jeder vollen Stunde vom Beginn der bürgerlichen Dämmerung am Morgen bis zum Ende der bürgerlichen Dämmerung am Abend kontrolliert. Die gefangenen Vögel wurden beringt, vermessen, gewogen und unmittelbar danach wieder freigelassen. Ziel des Programms war es, die langfristige Populationsdynamik, Phänologie und Physiologie von Singvögeln sowie ökologische Aspekte von Zugvögeln wie Lebensraumnutzung und Nahrungspräferenz an einem Rastplatz zu untersuchen. Das Programm lief bis 2008. Es brachte zahlreiche einflussreiche Veröffentlichungen hervor und setzte Maßstäbe für andere derartige Projekte in anderen Ländern.
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01.07.2022 totop

Alarmstufe Rot: Vogelgrippe bedroht das Überleben von Seeschwalben in der Nordsee

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Bergung der toten Vögel
© René Pop
Hochansteckendes Virus erstmals den ganzen Sommer über in Europa präsent. Wissenschafler sammeln in Brutkolonien Tausende tote Altvögel ein, deren Küken verhungern. An der Nordseeküste tobt die Vogelgrippe. Erstmals schlägt die Virusinfektion in Europa während des Sommers zu – mit verheerenden Folgen: Von Frankreich bis Großbritannien sterben Tausende Vögel mitten in der Brutzeit auf ihren Gelegen, schon geschlüpfte Junge verhungern. Auch Deutschland ist schwer betroffen. Hier droht sogar einer der beliebtesten Küstenvogelarten das Aussterben: der Brandseeschwalbe.
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01.07.2022 totop

Neue Rote Liste der Brutvögel Schleswig-Holsteins: Mehr als jede dritte Art ist gefährdet

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Der Fischadler steht auf der Positivseite; er brütet seit 2014 wieder im Norden.
© Thomas Krumenacker
Mehr als zehn Jahre nach Veröffentlichung der Vorgängerliste hat Schleswig-Holstein eine aktualisierte Fassung der Roten Liste der Brutvogelarten vorgelegt. Die nun 6. Fassung spiegelt den anhaltenden Bestandsverlust vieler ehemals häufiger Vogelarten wider, wartet aber auch mit einigen positiven Veränderungen auf. Insgesamt ist der Trend aber negativ: Mehr als jede dritte Brutvogelart Schleswig-Holsteins ist nun in ihren Beständen gefährdet.
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01.07.2022 totop

Monitoring rastender Wasservögel startet in die neue Saison!

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© Uwe Speck
Turnusgemäß beginnt zum 1. Juli die neue Zählperiode der Programme des Monitorings rastender Wasservögel (MrW).

Obgleich die Zählungen in den meisten Zählgebieten erst mit dem September-Termin beginnen, haben wir bereits jetzt die Zähltermine für die Zählperiodes 2022/23 für die Wasservogelzählung und des Monitorings "Rastende Gänse und Schwäne" (sowie aller weiteren Programme des MrW) unter dem Menüpunkt Monitoring > Monitoring rastender Wasservögel > Zähltermine eingestellt.

Viel Vergnügen bei den Zählungen wünschen - im Namen aller Koordinatorinnen und Koordinatoren -
mit herzlichem Dank für Ihre treue Unterstützung

Johannes Wahl und Nikolas Prior
Bundeskoordination Monitoring rastender Wasservögel

30.06.2022 totop

Infrastruktur und Lichtverschmutzung sind gravierende Faktoren für Rückgang bei Zugvögeln

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© Thomas Krumenacker
Direkte Mortalitätsgefahren spielen eine größere Rolle für rückläufige Populationstrends bei Zugvögeln als vielfach angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine groß angelegte Untersuchung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der University of East Anglia.
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30.06.2022 totop

Europäisch-afrikanischer Vogelzug-Atlas online

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© https://migrationatlas.org
Schon bei Gründung der European Union for Bird Ringing (EURING) bei einem Treffen europäischer Bringungszentralen 1963 in Paris bestand die Vision eines gesamteuropäischen Atlas des Vogelzuges auf der Grundlage der Wiederfunde beringter Vögel. Dazu wurde 1966 ein einheitlicher Code für die Bearbeitung und Archivierung von Bringungs- und Wiederfunddaten eingeführt und 1977 eine zentrale Datenbank (EURING Data Bank; EDB; https://euring.org/data-and-codes/euring-databank) eingerichtet.
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29.06.2022 totop

36. Deutscher Naturschutztag: Die Transformation zur Klimaneutralitaet als Booster fuer den Naturschutz nutzen

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© Bundesverband beruflicher Naturschutz
Deutschlands größter Naturschutzkongress findet von 28. Juni bis zum 2. Juli 2022 unter dem Motto „NATURSCHUTZ JETZT! Natur. Landnutzung. Klima.“ im Hannover Congress Centrum (HCC) statt. Anlässlich der Eröffnung wird heute die Hannoversche Erklärung an Bundesumweltministerin Steffi Lemke übergeben. In der Erklärung, an der alle 1.000 DNT-Teilnehmenden mitwirken konnten, fordern die Beteiligten die Politik auf, zukünftig einen stärkeren Fokus auf die Biodiversitätskrise zu legen und die notwendige Transformation von Wirtschaft und Infrastruktur in eine klimaneutrale Gesellschaft nicht als Hindernis, sondern als Chance für mehr Naturschutz zu begreifen.
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28.06.2022 totop

Rebhuhnerfassung 2022 startet mit überraschenden Erfolgen

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© DVL
Pünktlich zur Balzzeit der Rebhähne fand in diesem Frühjahr der erste Durchlauf des Rebhuhnmonitorings in den 13 Projektgebieten des Projektes „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ statt. Die jährlich durchgeführten Zählungen sollen Aufschluss darüber geben, wie sich die Rebhuhnpopulationen in den Projektgebieten entwickeln.
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27.06.2022 totop

Neue Veröffentlichung zur Raumnutzung von Rotmilanen

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Bei der Nahrungssuche fliegen Rotmilane überwiegend in geringen Höhen
© Martin Grimm
Relevante Daten auch für die Planung von Windkraftanlagen bietet eine neue mehrjährige Untersuchung zu Flughöhen und Flugaktivitäten adulter Rotmilane aus Thüringen. Dazu wurden von 2012 bis 2018 insgesamt 29 Brutvögel mit GPS-Loggern und Beschleunigungssensoren ausgestattet. Die Auswertung der so gewonnenen mehr als 11 Millionen GPS-Datensätze ergab ein umfassendes Bild der Aktivitätsmuster und Flughöhen: Rotmilane suchten und erbeuteten ihre Nahrung zum großen Teil im Flug. Der Anteil der Zeit, den sie während ihrer Aktivitätsphase fliegend verbrachten, war in den Mittagsstunden am höchsten und erreichte bei den Männchen je nach Brutzeitphase 30 bis 80 Prozent. Gegenüber den Weibchen verbrachten sie etwa die zweieinhalbfache Zeit fliegend. Die Vögel nutzten im Brutgebiet vereinzelt Flughöhen bis zu 1600 m. Bei mehr als der Hälfte der Ortungen (56 %) hielten sich die Vögel aber in deutlich niedrigeren Höhen zwischen 5 und 60 m auf, die sie vorwiegend bei der Nahrungssuche nutzten. Größere Höhen dienten oft zum energiesparenden Überwinden größerer Entfernungen. Das Aktivitätsende lag deutlich vor Sonnenuntergang, bei den Männchen 87 und bei den Weibchen 154 min (Medianwerte). Die Daten bieten wichtige Ansatzpunkte im Zusammenhang mit Planung, Betrieb und Vermeidungsmaßnahmen (Abschaltungen) von Windkraftanlagen und sollten von den Akteuren genutzt werden, um daraus relevante Schlussfolgerungen zu ziehen.
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24.06.2022 totop

Vogelgrippe bedroht Seevögel im Wattenmeer – Mehr Schutzmaßnahmen gefordert

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Die Vogelgrippe könnte die heimischen Bestände der Brandseeschwalbe gefährden
© Steffen Wagener
An der gesamten Nordseeküste lassen sich zurzeit leider viele tote Seevögel finden. Anwohner:innen und Besucher:innen sollten diese auf keinen Fall anfassen, da die Vögel mit hoher Wahrscheinlichkeit an der zurzeit grassierenden Vogelgrippe gestorben sein könnten. Die Naturschützer:innen des Vereins Jordsand, Mitgliedsverband des DDA, blicken mit sehr großer Sorge auf die aktuell starke Ausbreitung der Vogelgrippe unter den Küsten- und Seevögeln und fordern mehr Naturschutzmaßnahmen, um ein Artensterben zu verhindern.
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22.06.2022 totop

Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel

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Mit derzeit 743 Meldungen betrafen die meisten Kollisionsopfer an Windenergieanlagen in Deutschland Mäusebussarde
© Martin Steverding
Seit dem Beginn des Ausbaus der Windenergienutzung in den 1990er Jahren ist die brandenburgische Staatliche Vogelschutzwarte mit den damit zusammenhängenden Konflikten befasst und trägt durch ihre Arbeit zur objektiven Bewertung und Konfliktlösung bei. Seit dem Jahr 2002 werden in Buckow die verfügbaren Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) und zu den Kollisionsübersichten in Deutschland und Europa zusammengetragen. Dies reicht von Ergebnissen größerer Projekte über Stichprobenserien bis zu Zufallsfunden. Die Daten werden nach einem standardisierten Fundprotokoll abgefragt und zusammengestellt. Die auf der Website der Vogelschutzwarte verfügbaren Daten sind nur eine Übersicht; die Gesamtdokumentation enthält zusätzliche Informationen zu jedem Einzelfall.
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02.06.2022 totop

Erneut katastrophale Sommersturmflut für Seevögel an der Nordsee

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Auf der Hallig Norderoog fielen der Sturmflut zahlreiche Lachmöwennester zum Opfer
© Jannis Dimmlich
Am letzten Mai-Wochenende 2022 wurde die Nordseeküste von einer Sommersturmflut getroffen. Für Tourist:innen und Ortsansässige war diese mit einer Höhe von 70 Zentimeter über Normalnull nicht gefährlich, jedoch vernichtete das Hochwasser wie zuletzt vor zwei Jahren wieder einen großen Teil der Bruten vieler Küstenvogelarten auf den ungeschützen Inseln und Halligen, berichtet der Verein Jordsand, der mehrere Schutzgebiete an der Nordsee naturschutzfachlich betreut. Die Häufung sogenannter „Kükenfluten“ bedrohe die heimischen Seevogelbestände in ihrem Bestand, sagen die Naturschützer:innen, denn mit dem Ausfall der Bruten in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren könnten auch die langlebigen Küstenvogelarten beträchtliche Populationseinbußen erleiden.
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02.06.2022 totop

Neue Rote Liste der Brutvögel für Niedersachsen und Bremen erschienen: 15 Vogelarten bereits ausgestorben, 36 weitere vom Aussterben bedroht

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Der Bestand der Uferschnepfe ist in Niedersachsen und Bremen zw. 1996 und 2020 um 66 % geschrumpft. Die Art gilt nach der neuen Roten Liste als „stark gefährdet“.
© Thorsten Krüger
Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und das Niedersächsische Umweltministerium haben am 1. Juni 2022 die 9. Fassung der Rote Liste Brutvögel vorgestellt. Die Rote Liste Brutvögel mit Stand 2021 stellt die Gefährdungssituation der 212 in Niedersachsen und Bremen brütenden Vogelarten dar.

36 Vogelarten sind in Niedersachsen vom Aussterben bedroht – das sind so viele wie noch nie. Insgesamt fallen 43 Prozent aller betrachteten Arten in die Gefährdungskategorien der Roten Liste Brutvögel 2021, weitere 14 Prozent stehen auf der Vorwarnliste. Das sind erschreckende Ergebnisse.“, sagte Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies.
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30.05.2022 totop

Sachpreis-Verlosung Birdrace 2022 – Herzlichen Glückwunsch?!

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Ein Haubentaucher, gemalt von Jakob aus Kiel, ziert in diesem Jahr die Urkunde. Das Original wurde wie immer verlost.
© Jakob aus Kiel
Das 19. bundesweite Birdrace am 7. Mai werden sicherlich noch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in bester Erinnerung haben. Erneut registrierten sich mehr als 2600 Personen und gingen in über 850 Teams an den Start. Mehr als 52.000 Euro kamen an Spenden für ornitho.de zusammen. Dafür möchten wir allen Beteiligten nochmals aufs Herzlichste danken!
Zu jedem Birdrace gehört auch eine Verlosung attraktiver Preise. Die folgenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich in diesem Jahr freuen und wurden bereits per E-Mail kontaktiert:
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19.05.2022 totop

Dawn Chorus: Mitmachprojekt zum Morgenkonzert der Vögel

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© Dawn Chorus
Das Citizen Science und Kunst-Projekt Dawn Chorus lädt weltweit dazu ein, das morgendliche Vogelstimmenkonzert zu erleben und mit dem Smartphone aufzunehmen – um der Natur mehr Gehör zu verschaffen. Das wissenschaftliche Ziel von Dawn Chorus ist es, anhand von Tonaufnahmen und der Hilfe von Bürgerwissenschaftler*innen, die Vogelvielfalt über Jahre hinweg zu dokumentieren. Die Daten dieses akustischen Biomonitorings helfen dabei, Veränderungen in der Artenvielfalt aufzuzeigen. So wurden die weltweit erhobenen Daten in eine wissenschaftliche Datenbank hochgeladen und die Beiträge auf der Dawn Chorus „Soundmap“ öffentlich sichtbar und hörbar gemacht.
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19.05.2022 totop

Gesucht: Wiesenweihen in Mecklenburg-Vorpommern

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© DeWiSt
Während der Bestand der Wiesenweihe in den Nachbar-Bundesländern durch gezielte Schutzmaßnahmen langsam wieder anwächst, ist die Situation in Mecklenburg-Vorpommern nach wie vor besorgniserregend. Derzeit wird von einem Bestand von weniger als 25 Brutpaaren ausgegangen – von einem Aufwärtstrend kann keine Rede sein. Die derzeitigen Aktivitäten des Landes reichen mittelfristig leider nicht aus, um den Wiesenweihen-Bestand in Mecklenburg-Vorpommern zu stabilisieren und zu fördern. Deshalb hat die Deutsche Wildtier Stiftung mit Unterstützung der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) im Frühjahr 2021 das zweijährige Projekt „Schutz von Wiesenweihen in Mecklenburg-Vorpommern“ initiiert. Ziel des Projektes ist, gemeinsam mit Landwirten, ehrenamtlichen Ornithologen und Regionalkoordinatoren in den verschiedenen Landesteilen Mecklenburg-Vorpommerns Wiesenweihen zu suchen, zu schützen und dadurch ihren Bruterfolg erhöhen.
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19.05.2022 totop

Neues Menü über ornithologische Jahresberichte, Rundbriefe und Newsletter

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© ornitho
Vielerorts in Deutschland erscheinen regelmäßig monatliche Newsletter, quartalsweise Rundbriefe, jährliche Sammelberichte oder ähnliche Publikationen rund um zurückliegende Beobachtungen und regionale Entwicklungen in der Vogelwelt. Die Daten von ornitho.de bilden dafür eine inzwischen unverzichtbare Grundlage. Um diese Medien einem größeren Publikum zugänglich zu machen, haben wir ein neues Menü in ornitho.de integriert, das eine Übersicht solcher Berichte bietet. Nach Bundesländern geordnet finden sich Rundschreiben, Rundbriefe, Newsletter sowie Jahresberichte mit Downloadlink und Kontaktmöglichkeiten.
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11.05.2022 totop

Rückblick auf ein oft frühsommerliches Birdrace 2022

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Das Birdrace 2022 verlief bei überwiegend herrlichem Wetter sehr erfolgreich
© Team „Die Niedrigwasserläufer“
Wir blicken auf ein erneut sehr erfolgreiches Birdrace 2022 zurück. Mehr als 2600 Personen registrierten sich zum Birdrace und waren in rund 900 Teams in ganz Deutschland unterwegs. Rund die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer verzichtete auf die Nutzung eines Autos. Insgesamt wurden bundesweit 320 verschiedene Vogelarten gefunden, davon mit 245 in Bayern die meisten. Unter den Kreisen können in diesem Jahr Nordfriesland und Vorpommern-Greifswald mit jeweils 202 Arten die höchste Anzahl vorweisen. Innerhalb eines einzelnen Kreises kam ein Team auf 170 Arten, während bei den virtuellen Teams, die sich kreisübergreifend zusammenschlossen, bis zu 205 Arten erreicht wurden. Einzelne Personen kamen auf bis zu 162 Arten. Besonders erfreulich ist auch wieder das Spendenergebnis. Über 51.000 Euro wurden beim Birdrace 2022 zugunsten von ornitho.de zusammengetragen. Ein riesen Dankeschön gilt allen Beteiligten! [mehr]

05.05.2022 totop

Neuer Bericht zum Ostatlantischen Zugweg mit Trends wandernder Wasservögel

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© WSFI
Millionen von Vögeln ziehen entlang der Ostatlantischen Zugroute, die von der Arktis über das Wattenmeer bis hinunter nach Afrika reicht. Aufgrund seiner strategischen Lage entlang der Zugroute ist das Wattenmeer ein wichtiger Zufluchtsort für mehr als 10 Millionen Zugvögel auf ihrer Reise. Im Jahr 2014 wurde gemeinsam mit zahlreichen Partnern die Wadden Sea Flyway Initiative gegründet, um den Schutz dieser Vögel zu unterstützen.

Alle drei Jahre koordiniert die Wadden Sea Flyway Initiative in Zusammenarbeit mit BirdLife International, Wetlands International und zahlreichen anderen lokalen und internationalen Partnern eine Gesamtbestandserfassung entlang des gesamten Zugwegs. Im Januar 2020 zählten mehr als 13.000 Menschen Wasservögel in 36 Ländern entlang des Ostatlantischen Zugwegs. Die wichtigsten Ergebnisse wurden nun in einem umfangreichen Bericht veröffentlicht.
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05.05.2022 totop

Vogelwelt aktuell: Rückblick auf den Winter 2021/2022

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© Aula-Verlag
Das Wetter zeigte sich im vergangenen Winter äußerst mild und mit viel Sonnenschein, allerdings auch niederschlagsreich. Abgesehen von Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer waren aber vor allem die Windverhältnisse bemerkenswert. Mitte Februar kam es über mehrere Tage zu einer außergewöhnlichen Sturmserie mit Orkanböen.

Neben zahlreichen materiellen Schäden zeigten sich nach den Stürmen entlang der Küste auch Auswirkungen auf die Vogelwelt. In großer Zahl wurden tote Trottellummen angespült. Wir haben uns dies anhand der Daten von ornitho.de einmal genauer angeschaut und die Zahl der Totfunde mit denen vergangener Jahre verglichen. Auch mehr als 20 tot gefundene Papageitaucher sind angesichts der großen Seltenheiten dieser Art entlang der deutschen Küste bemerkenswert.
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04.05.2022 totop

Konstante Rekordsummen: In Deutschland überwinternde Rotmilane

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Um die Rotmilane nicht zu stören, aber das Geschehen trotzdem genau zu verfolgen, beobachtet man den Einflug am besten mit Spektiv. Die fünf Milane auf dem Ausschnitt gehören zu dem größten Schlafplatz in Sachsen-Anhalt. Hier wurden am 08.01.2022 zum Sonnenuntergang 143 Rotmilane gezählt
© Martin Kolbe
Im Rahmen der internationalen Synchronzählung wurden Anfang Januar erneut mit großer ehrenamtlicher Beteiligung Rotmilan-Schlafplätze gezählt. Hierbei zeigte sich für das Jahr 2022 erneut eine Rekordsumme des Winterbestands, während die Anzahl erfasster Schlafgebiete im Vergleich zum Vorjahr in etwa konstant blieb.

Auch wenn weiterhin ein großer Teil der mitteleuropäischen Rotmilane zur Überwinterung nach Südfrankreich und auf die Iberische Halbinsel zieht, wurden in den vergangenen Jahren in Nord- und Mitteleuropa mehrfach neue Rekordsummen zum Zeitpunkt der winterlichen Zählung dokumentiert. Auch in Deutschland zeigen die Ergebnisse der vergangenen Jahre eine deutliche Zunahme der Rotmilan-Winterbestände. Das Ergebnis der diesjährigen Zählung überschreitet erstmals deutlich über die Marke von 2000 Individuen.
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26.04.2022 totop

Birdrace 2022: Mitmachbörse und Video mit Tipps

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© Kalle Nibbenhagen
Bereits mehr als 800 Personen aus allen Bundesländern haben sich nach aktuellem Stand für das Birdrace 2022 registriert und in über 300 Teams zusammengeschlossen. Das sind bereits mehr als zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr. Wird der Teilnahmerekord am 7. Mai 2022 abermals gebrochen?

Falls noch jemand auf der Suche nach einem Team ist: Wir bieten in diesem Jahr erstmals eine Mitmachbörse an. Nach Registrierung kann man sich dort eintragen und Teams in der Nähe oder Unterstützung für das eigene Team suchen.

Wer noch zusätzliche Motivation oder Tipps und Tricks zur Durchführung eines Birdraces benötigt, sollte sich unser neues Video zum „Tag der Vogelartenvielfalt“ anschauen. Kalle Nibbenhagen, bekannt u.a. vom Podcast Birdbeats, hat es für den DDA produziert und auf seinem YouTube-Kanal „Ornithologie für Anfänger“ veröffentlicht. Das neue Birdrace-Video ist verfügbar unter: https://youtu.be/7XV7e5k90_o

Registrierung und alle weiteren Infos rund um das Birdrace unter:
birdrace.dda-web.de

31.03.2022 totop

Birdrace 2022 am 7. Mai: Jetzt zum „Tag der Vogelartenvielfalt“ anmelden!

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© Team „Wasfliegtdennda“
Bald ist es wieder so weit: Zum 19. Mal steigt am 7. Mai 2022 das bundesweite Birdrace, bei dem versucht wird, innerhalb von 24 Stunden so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. Wer einmal dabei war, fiebert meist auch in den folgenden Jahren bereits auf den Termin Anfang Mai hin. Wie viele Arten lassen sich in der eigenen Umgebung entdecken? Welche Zugvögel haben bereits wieder die Reviere besetzt und lässt sich so manche von Bestandsrückgängen betroffene Art überhaupt noch auffinden? Spiel, Spaß und Spannung sind beim Birdrace den ganzen Tag über sicher. Probieren Sie es aus! [mehr]

22.03.2022 totop

Sag mir, wo die Rebhühner sind

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© Gunther Zieger
Das Frühjahr steckt zwar noch in den Startlöchern, aber bei den Rebhühnern sind die Frühlingsgefühle schon längst aufgekommen. Bereits in der letzten Februarwoche beginnt bei dieser einst häufigen Vogelart die Balz. Dieses Naturschauspiel ist selten geworden. Seit den 1980er Jahren sind die Bestände des Rebhuhns stark rückläufig und in Deutschland um circa 90 Prozent eingebrochen. Für den Schutz der verbliebenden Bestände ist es daher sehr wichtig, wirksame Schutzmaßnahmen umzusetzen und die Entwicklung der Bestände weiter zu verfolgen. [mehr]

11.03.2022 totop

Stellungnahme zu Rotmilan-Todesursachen und Gefährdung durch Windenergieanlagen

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Kadaver eines Schlagopfers unter einer Windkraftanlage im Landkreis Marburg- Biedenkopf
© Sascha Rösner
Aufgrund der Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Medien zu den Todesursachen des Rotmilans und einer möglichen Gefährdung der Art durch Windenergieanlagen (WEA) in Deutschland, haben wir zusammen mit den deutschen Rotmilan-Expertinnen und Experten eine ausführliche Stellungnahme zu den fachlichen Hintergründen erarbeitet. Im ZDF Frontal Beitrag „Rotmilan gegen Windkraft - Das Märchen vom bedrohten Greifvogel“ vom 22.02.22 sowie weiterer Berichterstattung z.B. auf tagessschau.de wurden vor dem Hintergrund des Konfliktfelds Artenschutz und Windenergieausbau in Deutschland Angaben zu den Todesursachen des Rotmilans gemacht.
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09.03.2022 totop

Vogelmonitoring auf nationalen Naturerbeflächen

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Die Heidelerche kommt häufig auf ehemals militärisch genutzten Flächen vor, wie sie auch im Nationalen Naturerbe enthalten sind
© Karsten Berlin
Wie die übrigen Monitoringprogramme des DDA startet nun auch das Vogelmonitoring auf Flächen des Nationalen Naturerbes in die neue Erfassungssaison.
Das Nationale Naturerbe (NNE) umfasst aktuell 164.000 ha ehemals im Bundeseigentum befindlicher Naturschutzflächen, die der Bund größtenteils zur langfristigen Sicherung an die Bundesländer, Naturschutzorganisationen und gemeinnützige Stiftungen übertragen hat. Dazu gehören Flächen des Grünen Bandes an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, aber auch ehemals militärisch oder zur Rohstoffförderung genutzte Flächen.
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07.03.2022 totop

Krieg in der Ukraine – DO-G-Kontaktstelle für Hilfe, Information & Unterstützung

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© Tim Wootton
Hiermit möchten wir auf eine Aktion unserer Partner der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft hinweisen und um Unterstützung bitten. Angesichts des Krieges in der Ukraine hat die DO-G eine Kontaktstelle eingerichtet, über die Hilfe-Suchende und Hilfe-Anbietende auf der persönlichen Ebene zusammengebracht werden sollen.

Den vollständigen Brief des Präsidenten Wolfgang Fiedler an alle Vogelkundlerinnen und Vogelkundler finden Sie hier als PDF zum Download.

Bitte verbreiten Sie diese Information gerne innerhalb Ihres persönlichen, privaten und Arbeits-Umfeldes.

02.03.2022 totop

Vogelwelt aktuell: Rückblick auf den Herbst 2021

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© Aula-Verlag
In der März-Ausgabe von DER FALKE blicken wir auf das vogelkundliche Geschehen im Herbst 2021 zurück. Das Wetter zeigte sich in den Monaten September bis November recht freundlich. Ein warmer September wurde von einem „goldenen“ Oktober abgelöst und erst Ende November kam es zu wesentlichen Vorstößen kalter Luftmassen. Rund 1,7 Millionen in diesen Monaten bei ornitho.de gemeldete Vogelbeobachtungen bildeten die Grundlage unserer Auswertungen.
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25.02.2022 totop

Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison!

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In vielen Teilen Deutschlands haben Hausrotschwänze überwintert
© Ralf Weise
Nicht nur Spechte und Eulen sind bereits sehr aktiv, auch viele unserer häufigsten Brutvogelarten singen angesichts des milden Wetters bereits mehr oder weniger intensiv. Kein Zweifel, mit dem Beginn der Brutzeit steht auch die Kartiersaison beim Monitoring häufiger Brutvögel vor der Tür! Am 10. März geht es wieder los, die letzten Vorbereitungen laufen und für Kurzentschlossene sind noch einige freie Probeflächen verfügbar.

Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwachtDie Erfassungen finden auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni vier Begehungen entlang einer ca. drei km langen Route durchgeführt werden. Für 100 Brutvogelarten können mit den erhobenen Daten Bestandstrends berechnet werden. [mehr]

11.02.2022 totop

Sachsen startet vierte landesweite Brutvogelkartierung

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© VSW Neschwitz
Fast 20 Jahre sind seit der letzten landesweiten Erfassung der sächsischen Brutvögel vergangen. Durch zahlreiche Veränderungen in der Landnutzung, Klimawandel und artdynamischen Prozessen haben sich deutliche Anpassungen ergeben und die zu erarbeitenden Ergebnisse erwarten wir gespannt wie lange nicht mehr. Die landesweite Brutvogelkartierung wird ein Gemeinschaftsprojekt der ornithologischen Fachverbände Sachsens und kann dank der Unterstützung des Freistaates Sachsens mit Mitteln aus der ELER-Förderung, Richtlinie Natürliches Erbe stattfinden. Der Kartierzeitraum wird die Jahre 2022 bis 2024 umfassen. Beim Förderverein Sächsische Vogelschutzwarte Neschwitz wird die Kartierzentrale eingerichtet.
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11.02.2022 totop

Frühstart in die Kartiersaison: Brutbestandsmonitoring von Spechten

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Schwarzspecht
© Hans Glader
Ende Februar und Anfang März sind die Tage oft grau und windig. Umso mehr zieht gelegentliches ruhiges und sonniges Wetter in dieser Zeit viele Vogelinteressierte in die Natur. Während die meisten Vogelarten jetzt noch ein gutes Stück vor der Revierbesetzung stehen, gibt es in unseren Wäldern eine Artengruppe, die bei günstiger Witterung bereits ein Aktivitätsmaximum erreicht: Die Spechte!

Wer also einen frühen Start in die Kartiersaison „hinlegen“ möchte, hat im Rahmen des Spechtmonitorings dazu Gelegenheit!

In der aktuellen Ausgabe des Magazins DER FALKE wird das Specht-Modul genauer beschrieben.
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08.02.2022 totop

ebba2.info: Europäischer Brutvogelatlas geht online

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Europäische Brutverbreitung des Rotmilans nach EBBA2
© EBCC
Vor mehr als einem Jahr wurde der Zweite Europäische Brutvogelatlas (EBBA2) veröffentlicht. Die fünfjährige Feldarbeit von rund 120.000 Kartiererinnen und Kartierern erstreckte sich über mehr als 11 Millionen km², also rund 7% der Landfläche der Erde. Insgesamt 48 nationale Partner halfen bei der Erstellung und steuerten Daten bei. Die Daten für Deutschland wurden durch den DDA aufbereitet und bereitgestellt. So flossen u.a. Daten aus den Programmen des bundesweiten Vogelmonitorings und dem Online-Portal ornitho.de ein.
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31.01.2022 totop

Wann, wo, wie viele? Neues Arten-Infosystem in ornitho.de freigeschaltet

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Sommergoldhähnchen
© Thomas Hinsche
Seit dem Wochenende informieren rundum überarbeitete Statistiken auf ornitho.de und ornitho.lu über das räumliche und zeitliche Auftreten, über Truppgrößen und die Höhenverteilung der einzelnen Arten. Sie erreichen diese über das Phänologie-Symbol (Säulendiagramm) hinter jeder Beobachtung sowie unter den Statistiken über Art für Art.
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28.01.2022 totop

Buchtipp: Könige der Lüfte – Das geheime Leben der letzten Schreiadler

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© Verlag Frederking & Thaler
Der große Unbekannte, so nennt man den Schreiadler. Sein Bestand in Deutschland ist winzig klein, seine Lebensweise heimlich. Als Langstreckenzieher ist er so lange weg wie er da ist. Ein Wort beschreibt ebenso treffend seinen Lebensraum wie den Grund für seine Seltenheit: „menschenleer“. So braucht er es und so findet er es in Deutschland kaum. Alles was wir mit der Landschaft machen: Leitungen, Straßen, Solaranlagen auf Acker, Windräder, industrialisierter Ackerbau - all das gefährdet den Lebensraum der Schreiadler massiv. Das Buch, verfasst von einem seiner besten Kenner, zählt viele solcher Angaben und weitreichenden Informationen auf (es halfen auch Zahlen des DDA zu Gesamtlage der Vogelwelt). Aber das macht nicht den primären Reiz dieses Buches aus. Das sind die Fotos, auch von Thomas Krumenacker, die jede Leserin, jeden Leser in den Bann schlagen. So ist das Buch ein Hochgenuss wegen der sensationell schönen und aufregenden Bilder. Thomas hat sich schon - so lange er denken kann - der Vogelfotografie verschrieben. [mehr]

21.01.2022 totop

ornitho-App NaturaList nun auch für iPhones verfügbar!

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© ornitho
Nach vielen neidvollen Blicken auf Android-User ist es nun endlich soweit: Die ornitho-App NaturaList ist seit dieser Woche auch im App-Store von Apple verfügbar. Damit ist es nun auch iPhone-Besitzer:innen möglich, Beobachtungen direkt im Feld zu erfassen, ohne den Umweg für die Beta-Testversion gehen zu müssen. Bereits heute erreichen uns fast 50 % der Meldungen über mobile Endgeräte – Tendenz stark steigend.
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18.01.2022 totop

Deutsche Avifaunistische Kommission bittet um Seltenheitsmeldungen 2020

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© DAK/DDA
Die neunte Ausgabe der Schriftenreihe „Seltene Vögel in Deutschland“ mit dem Seltenheitenbericht für das Jahr 2019 kann seit Anfang Dezember über den DDA-Schriftenversand bezogen werden. Um Ihnen im nächsten Jahr einen möglichst umfassenden Bericht über seltene Vogelarten in Deutschland im Jahr 2020 vorlegen zu können, benötigen wir nun Ihre Mithilfe!
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10.01.2022 totop

Vogelmonitoringbericht für Sachsen-Anhalt erschienen!

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Berichte des LAU 1/2021
© LAU Sachsen-Anhalt
Der aktuelle Jahresbericht zum Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt ist als Heft 1 der Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt erschienen.

Er enthält traditionell einen umfangreichen Bericht zum Vorkommen von 60 seltenen Brutvogelarten in Sachsen-Anhalt (im Jahr 2019). Tabellarisch, grafisch und in Karten werden Bestandsentwicklung und Verbreitung der seltenen Brutvögel dargestellt, teilweise basierend auf landesweiten systematischen Erhebungen, teilweise auf Grundlage zusammengetragener Zufallsdaten, insbesondere aus www.ornitho.de.
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04.01.2022 totop

Auflösung und Verlosung DDA-Adventsrätsel 2021

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Goldhähnchen-Laubsänger
© J. Hochuli
Das Team des DDA wünscht Ihnen ein frohes neues Jahr! Wir hoffen, Sie hatten eine schöne Weihnachtszeit und sind gut ins Jahr 2022 gestartet. Hiermit möchten wir die Auflösung unseres DDA-Adventskalenders 2021 bekanntgeben. Wer Türchen für Türchen geöffnet hat, der bekam am Ende als Lösungswort den Namen einer eigentlich in Asien verbreiteten Vogelart heraus. Gesucht war der Goldhähnchen-Laubsänger.
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16.10.WVZ
13.11.WVZ
18.12.WVZ

weitere Termine

Bild„Vögel in Deutschland“ behandelt auf über 50 Seiten die Erfassung von Brutvögeln und die Möglichkeiten, selber zu ihrer Erfassung beizutragen, sei es über die Meldung von Beobachtungen oder die Teilnahme an Brutvogelmonitoring-Programmen.

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2019“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht 2019 auch Beiträge zum Auftreten nearktischer Limikolenarten in Deutschland, speziell zum Auftreten des Graubrust-Strandläufers sowie zu den bemerkenswerten Nachweisen von Bergkalanderlerche und Rotlappenkiebitz in Bayern.

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





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Häufige Brutvögel

BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

BildIn der aktuellen Ausgabe geht es in die Arktis nach Varanger, wo im Sommer 24 h täglich zur Beobachtung zur Verfügung stehen. Es geht um die sich ausbreitende Geflügelpest, die dieses Jahr Brandseeschwalben und Basstölpel dezimiert hat. Auch ein weiterer Beitrag beschäftigt sich mit der Geflügelpest, dieses Mal am Banter See in Wilhelmshaven. Aber das ist längst nicht alles und so werden u.a. neue Trends in der Spektiv-Beobachtung vorgestellt. Schauen Sie doch mal vorbei auf den Seiten von Der Falke.

Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
pdfAufnahmeantrag [ 1.778 kb ]

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.