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Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Der DDA ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Er vertritt damit etwa 11.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter.

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13.07.2020 totop

TV-Tipp: „Birdrace in Bayern – Wettrennen der Vogelzähler“, 13. Juli 2020, 21:00 Uhr im BR

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© BR
Hiermit möchten auf einen 45-minütigen Beitrag über das Birdrace 2020 hinweisen, der heute Abend im BR Fernsehen läuft. Im Rahmen der Reihe "Bayern erleben" entstand beim diesjährigen Birdrace die Folge "Birdrace in Bayern – Wettrennen der Vogelzähler". Der Beitrag ist bereits in der BR-Mediathek verfügbar.

Viel Spaß beim Anschauen!

13.07.2020 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf das Frühjahr 2020

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© Aula-Verlag
In der Juli-Ausgabe von DER FALKE blicken wir auf das vogelkundliche Geschehen im Frühjahr 2020 zurück. Das Coronavirus hat weltweit weitreichende Veränderungen hervorgerufen. Die Vogelbeobachtung war und ist allerdings weitgehend uneingeschränkt möglich und für die Monate März bis Mai wurde bei ornitho.de sogar ein besonderer Anstieg der Meldeaktivität registriert.

Anders als in den letzten Jahren widmen wir uns der Ankunft der Zugvögel diesmal kartographisch. Wir nutzen Isolinien als Darstellungsverfahren und machen den Fortschritt einiger Arten in Richtung ihrer Brutgebiete Tag für Tag sichtbar. Im Vergleich mit dem Vorjahr lassen sich interessante Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede feststellen. Die neue Form der Darstellung wird in Zukunft sicher noch spannende Analysen ermöglichen, insbesondere in Kombination mit Wetterdaten.
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02.07.2020 totop

Lesetipp: Sonderheft zur Alters- und Geschlechtsbestimmung von Kornweihen

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© VÖGEL-Magazin
Die Bestimmung der verschiedenen hierzulande zu beobachtenden Weihen-Arten bereitet auch erfahreneren Vogelkundlern immer wieder Schwierigkeiten. Rohrweihen sind noch relativ leicht, aber gerade bei den Weibchen der „weißbürzeligen Weihen“ muss man für eine sichere Bestimmung schon ganz genau hinschauen.
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29.06.2020 totop

Das Rebhuhn in Gefahr – Europaweite Bestandseinbrüche

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Kein Platz mehr für das Rebhuhn? In ganz Europa sind die Bestände in den letzten Jahren zusammengebrochen.
© Michael Radloff
Früher war das Rebhuhn ein gewöhnlicher Anblick in der Feldflur, heute sind die Vorkommen in weiten Teilen Europas stark geschrumpft und in manchen Regionen ist die Art bereits ausgestorben. Steht die Charakterart der Ackerflur und -brachen vor dem Aus? Bundesweit gibt es keine andere Vogelart, die in den letzten Jahren so stark im Bestand zurückgegangen ist. Der europäische Bestand ging um rund 93% zurück, aus der Schweiz wurde kürzlich sogar das vollständige Aussterben bekannt gegeben. Höchste Zeit aktiv zu werden und die verbliebenen Vorkommen des Rebhuhns zu schützen!
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17.06.2020 totop

Volkszählung bei Steinkauz, Star und Stelzenläufer

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© DDA
Das Zwitschern und Singen der Vögel vor allem im Frühling – es ist nicht nur Allgemeinwissen, sondern auch Bestandteil unseres Lied- und Kulturgutes. Weniger bekannt ist, dass der Vogelgesang Artgenossinnen und Artgenossen zeigt: Hier ist mein Revier, hier wohnt meine Familie! Aus dem tierischen Verhalten lässt sich deshalb ableiten, wann, wo und wie viele Vögel in Deutschland jedes Jahr brüten. Mit der heute veröffentlichten Publikation „Vögel in Deutschland – Erfassung der Brutvögel“ zeigen die Herausgeber, der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), die Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und das Bundesamt für Naturschutz (BfN), wie sich Interessierte an der Vogelerfassung auf vielfältige Weise beteiligen können. Erläutert werden sowohl die einzelnen Programme als auch die Vorgaben für die Kartierung von Brutvögeln. Jährlich beteiligen sich in Deutschland mehr als 20.000 Personen an der Erfassung von Brutvögeln, davon etwa ein Viertel an den Monitoringprogrammen.
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15.06.2020 totop

Sonderausgabe „Natur und Landschaft“: Naturschutzarbeit in Deutschland 2019

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© BfN
Wie groß und vielfältig das Engagement der Menschen in Deutschland für den Schutz der Natur ist, zeigt die jüngst erschienene Sonderausgabe von "Natur und Landschaft". In der Fachzeitschrift berichten 59 Behörden des Bundes und der Länder, Bildungseinrichtungen, Arbeitsgemeinschaften, Verbände und Stiftungen von ihren Naturschutzaktivtäten und -schwerpunkten im Jahr 2019. "Dabei sind die Aktivitäten und Projekte, die in diesem Heft auf 80 Seiten dargestellt werden, nur ein kleiner Ausschnitt des großen und breit gefächerten Einsatzes für die Natur", betont Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), das die Fachzeitschrift herausgibt.
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21.05.2020 totop

Schutzgebiets-Netzwerk auf dem Prüfstand – Wie wirksam ist Natura 2000 für Vögel und Tagfalter?

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Grauspecht
© Arnulf Christner
Das Netzwerk der Natura 2000-Schutzgebiete der Europäischen Union soll gefährdete Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräume schützen. Allerdings profitieren auch etliche Arten, die nicht im Fokus stehen, berichtet ein internationales Forschungsteam, darunter Mitarbeiter des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten, in der Zeitschrift Conservation Biology zum heutigen „Natura 2000-Tag“. Bei den Vögeln sind es etwa die Hälfte der Arten, bei den Tagfaltern nur ein Viertel.
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12.05.2020 totop

Aktualisierung der weltweiten Gefährdungseinstufung von Rotmilan und Samtente

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Samtente
© Ingo Waschkies
Für eine Aktualisierung der globalen Roten Liste der International Union for Conservation of Nature (IUCN) hat BirdLife International im April 2020 die Gefährdungseinstufung einiger Brut- und Rastvogelarten neu bewertet, die (nahezu) endemisch für die EU sind. Anlass zur Überprüfung gaben auch die im Jahr 2019 berichteten Daten der EU-Mitgliedsstaaten im Rahmen des Berichts nach Artikel 12 der Vogelschutzrichtlinie, welchen der DDA im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz für Deutschland erarbeitet hat.
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11.05.2020 totop

„Nationalatlas aktuell“ mit Beitrag zur Turteltaube

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© Leibniz-Institut für Länderkunde
In ihrem jüngsten Beitrag widmet sich die Online-Zeitschrift „Nationalatlas aktuell“ dem Vogel des Jahres 2020. In Zusammenarbeit mit dem DDA wurden verschiedene Karten zur Verbreitung der Turteltaube erstellt, die den starken Rückgang dieser Art dokumentieren. Unter anderem werden die Daten des Atlas Deutscher Brutvogelarten aus dem Zeitraum 2005 bis 2009 mit den Brutzeitbeobachtungen 2015 bis 2019 nach den Meldungen im Internetportal ornitho.de verglichen. Zur besseren Einordnung wird die Bestandsentwicklung der letzten 30 Jahre anhand der Daten des Monitorings häufiger Brutvögel präsentiert. Eine Grafik zum jahreszeitlichen Auftreten in Deutschland anhand der ornitho-Daten zeigt, wann hierzulande die meisten Beobachtungen dieser Art erfolgen. Ein begleitender Text liefert weitere Informationen zu Biologie und Gefährdung der Turteltaube.
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05.05.2020 totop

Birdrace 2020 – Außergewöhnliches Rennen mit bemerkenswerten Ergebnissen

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Wie das Birdrace in diesem Jahr lief? Wir bringen Licht ins Dunkel
© Team „Knattergrasmücken“
So genau wie am vergangenen Samstag wurde die Vogelwelt Deutschlands wohl selten an einem einzigen Tag be(ob)achtet. Insgesamt waren 1749 Personen im Rahmen des bundesweiten Birdrace unterwegs, um innerhalb von 24 Stunden möglichst viele verschiedene Vogelarten zu entdecken. Das ist ein bemerkenswerter neuer Teilnahmerekord – nochmal rund 500 Personen mehr als im vergangenen Jahr. In diesen schweren Zeiten der Corona-Krise, in der das gesellschaftliche und kulturelle Leben weitgehend eingestellt ist, war das Birdrace für viele offenbar eine willkommene Abwechslung und gute Gelegenheit, sich einmal einen ganzen Tag lang mit dem aus unserer Sicht schönsten Hobby der Welt – der Vogelbeobachtung – zu beschäftigen.

Dabei hätte Petrus vielerorts durchaus gnädiger sein können, auch wenn zumindest die Temperaturen meist akzeptabel waren. Die meisten BirdracerInnen hatten mit teils kräftigen Schauern (stellenweise mit Hagel und Schnee) und recht stürmischen Bedingungen zu kämpfen. Doch wie bereits im Vorfeld vermutet, wirkt sich so ein ungemütliches Wetter nicht unbedingt negativ auf das Ergebnis aus. Viele überraschende Durchzügler und Rastvögel konnten auf den Artenlisten notiert werden und die Ergebnisse sprechen für sich – dazu später mehr.

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04.05.2020 totop

TV-Tipp: „Rätsel Vogelsterben: Der Kampf um die Artenvielfalt“, 4. Mai 2020, 22:00 Uhr im NDR

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© NDR
Ein 45-minütiger TV-Beitrag widmet sich heute Abend im NDR dem Rückgang der Vögel, vor allem in der Agrarlandschaft. Auch Daten auf Basis des DDA-Vogelmonitorings und Aufnahmen vom Birdrace sind im Beitrag zu sehen. Schon jetzt kann der Fernsehbeitrag der Sendung „45 Min“ in der NDR-Mediathek abgerufen werden.
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01.05.2020 totop

SARS Wader, Corvus corona, Maskenwürger und über 560 weitere virtuelle Teams beim Birdrace 2020 unterwegs

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In diesem Jahr ist beim Birdrace auf der Suche nach möglichst vielen Vogelarten der nötige Abstand untereinander einzuhalten.
© Team „Helmstrandläufer“
Über 1.500 Vogelbegeisterte, und damit so viele wie noch nie, sind beim 17. Birdrace unterwegs – allem Wind, Regen und dem Corona-Virus zum Trotz. Zusammengefunden haben sie sich in über 560 virtuellen Teams. Denn alle starten per se dieses Jahr alleine. Doch das heißt noch nicht lange nicht, dass nicht gemeinsam für eine möglichst lange Artenliste bis zu 24 Stunden beobachtet werden kann. Die eine in Greifswald, der andere am Niederrhein, der eine auf der Hallig in der Nordsee, die anderen beiden in Rheinhessen und im Alpenvorland – wie dieses Birdrace am Ende ausgehen wird, ist beinahe so unvorhersehbar, wie es vor wenigen Wochen noch das neuartige Corona-Virus war. Das Ziel bleibt auch bei diesem Jahr das gleiche: Innerhalb von 24 Stunden so viele verschiedene Vogelarten wie möglich im eigenen Kreis zu sehen oder zu hören. Bei aller räumlichen Trennung steht auch dieses Jahr wieder die Freude an der Vogelbeobachtung und der Natur an allererster Stelle. Diese Begeisterung gepaart mit der ganz eigenen Spannung eines Birdraces macht den inoffiziellen „Tag der Vogelartenvielfalt“ für viele zu einem echten Highlight im Jahresverlauf ‒ in dieser ungewöhnlichen und für viele ungewissen Zeit vielleicht mehr denn je. [mehr]

 

Weitere Meldungen finden Sie hier

 

Bild„Vögel in Deutschland“ behandelt auf über 50 Seiten die Erfassung von Brutvögeln und die Möglichkeiten, selber zu ihrer Erfassung beizutragen, sei es über die Meldung von Beobachtungen oder die Teilnahme an Brutvogelmonitoring-Programmen.

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





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Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

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BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2017“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht 2017 auch Beiträge zur ersten Brut der Brillengrasmücke in Deutschland, zum ersten deutschen Nachweis des Weißbauchtölpels sowie zur Überarbeitung der nationalen Meldeliste der Deutschen Avifaunistischen Kommission.

BildAktuell geht es in einem Schwerpunkt um „Fake News“ die die Geier in Misskredit bringen sollen. Ob Geier tatsächlich Weidevieh angreifen würden, ist dann auch Thema eines Gesprächs mit Antoni Margalida. Daneben geht es um die Turteltaube in Ägypten und die Mehlschwalbe in Stuttgart. Aber das ist längst nicht alles, auch das Birdrace 2020 und eine ornitho-Auswertung finden bspw. Raum. Schauen Sie doch mal vorbei auf den Seiten von Der Falke.

Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
pdfAufnahmeantrag [ 1.778 kb ]

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.