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Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Der DDA ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Er vertritt damit etwa 11.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter.

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06.11.2019 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Sommer 2019

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© Aula-Verlag
In unserem Rückblick auf die zurückliegende Jahreszeit blicken wir diesmal auf einen phasenweise extrem heißen und erneut recht trockenen Sommer zurück. Die 1,5 Millionen Vogelbeobachtungen, die zwischen Juni und August 2019 über ornitho.de gemeldet wurden, liefern die Datengrundlage für Auswertungen zu Wachtelkönig, Sumpfohreule und Waldschnepfe sowie einen Überblick über die im Sommer entdeckten Seltenheiten.
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01.11.2019 totop

Deutsche Avifaunistische Kommission bittet um Seltenheitsmeldungen 2018

Bild zur Meldung Die siebte Ausgabe der Schriftenreihe „Seltene Vögel in Deutschland“ mit dem Seltenheitenbericht für das Jahr 2017 kann seit Mitte September über den DDA-Schriftenversand bezogen werden. Um Ihnen im nächsten Jahr einen möglichst umfassenden Bericht über seltene Vogelarten in Deutschland im Jahr 2018 vorlegen zu können, benötigen wir nun Ihre Mithilfe!
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30.10.2019 totop

„PLÜit“: Hakengimpel im Anmarsch?

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© Christoph Moning
Der letzte von insgesamt nur drei anerkannten Nachweisen des Hakengimpels in Deutschland liegt bereits mehr als 25 Jahre zurück. Im Mai 1993 wurde damals auf Helgoland ein Weibchen dieser Brutvögel der borealen Nadelwälder fotografiert. In den kommenden Tagen und Wochen könnte die Chance auf einen neuen Nachweis dieser kräftigen Finken so groß sein wie lange nicht. In Skandinavien wird derzeit eine südwärts gerichtete Massenwanderung mit Nachweisen bis in den Süden Schwedens und Dänemarks beobachtet. Von der südlichsten Beobachtung sind es keine 50 km mehr bis nach Sylt…
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25.10.2019 totop

Erfolgreich ackern für den Rotmilan: Mit Naturschutzberatung und passgenauen Förderprogrammen

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projektes „Rotmilan- Land zum Leben“
© DVL/Deutsche Wildtier Stiftung
Das Projekt „Rotmilan – Land zum Leben“ hat am Dienstag im Rahmen seiner Abschlusstagung Empfehlungen an die Agrarpolitik gegeben und betont, dass Maßnahmen zum Schutz des Rotmilans bei der aktuellen Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik stärker berücksichtigt werden. Den rund 150 Teilnehmenden aus Politik, Verbänden und Naturschutz wurden Ergebnisse und Erfahrungen aus sechs Jahren Projektlaufzeit präsentiert. Die Parlamentarische Staatssekretärin aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Rita Schwarzelühr-Sutter, zeichnete sechs Land- und Forstwirtschaftsbetriebe für ihre besonders rotmilanfreundliche Wirtschaftsweise aus.

Da mehr als die Hälfte der gesamten Weltpopulation des Rotmilans in Deutschland brütet, ist unsere Verantwortung für den Schutz der Art besonders groß. Deshalb fördert das Bundesumweltministerium das Projekt Rotmilan – Land zum Leben mit insgesamt 5,6 Mio. Euro aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Mit Erfolg: das Projekt hat gezeigt, dass eine für den Rotmilan förderliche landwirtschaftliche Flächenbewirtschaftung gemeinsam mit den Landwirten und Landwirtinnen machbar ist“, so die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter.
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22.10.2019 totop

Der dramatische Abwärtstrend bei den Feldvögeln hält an

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Bestände des Kiebitz haben seit 1992 um 88 Prozent abgenommen
© Thomas Hinsche
Die Fachgruppe „Vögel der Agrarlandschaft“ der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) hat mit Unterstützung des DDA ermittelt, dass die Zahl der abnehmenden und stark abnehmenden Arten von 55 Prozent auf 68 Prozent gestiegen ist. Die Bestandsrückgänge von Rebhuhn (89 Prozent seit 1992), Kiebitz (88 Prozent seit 1992), Feldlerche (45 Prozent seit 1992) und vieler weiterer Arten halten nicht nur an, sie haben sich sogar noch beschleunigt.

In der Analyse berücksichtigt wurden die neuesten Daten aus dem Vogelschutzbericht 2019 mit Bestandsdaten bis 2016, die das Bundesumweltministerium im Juli 2019 der EU übermittelt hat.
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14.10.2019 totop

Negativer Zusammenhang zwischen WKA-Dichte und Bestandstrends des Rotmilans

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Kadaver eines Schlagopfers unter einer Windkraftanlage im Landkreis Marburg- Biedenkopf
© Sascha Rösner
Der Dachverband Deutscher Avifaunisten hat im Fachmagazin „DER FALKE“ die Ergebnisse einer detaillierten Analyse lokaler Bestandsentwicklung des Rotmilans in Abhängigkeit der Dichte von Windkraftanlagen veröffentlicht. Demnach gehen die Rotmilanbestände in Landkreisen mit einer hohen Dichte an Windrädern zurück, während sie in Landkreisen ohne Windräder zunehmen. Dieser Zusammenhang ist hochsignifikant und zeigt, dass der notwendige weitere Ausbau der Windenergie in Deutschland nicht durch eine von der Windindustrie geforderte vorgeschlagene Aufweichung des Artenschutzrechts erreicht werden darf.

Weitere Informationen


14.10.2019 totop

11. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer vom 12. bis 20.10.2019

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© http://www.zugvogeltage.de
Derzeit dreht sich an der niedersächsischen Nordseeküste und auf den Ostfriesischen Inseln wieder alles um Zugvögel. Bereits zum 11. Mal finden die Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer statt. Die Zugvogeltage bieten jedes Jahr eine besondere Gelegenheit, die Bedeutung des Wattenmeeres für den internationalen Vogelzug zu erleben und sich von seiner Faszination anstecken zu lassen.

Das vielfältige Programm mit mehr als 200 Veranstaltungen bietet für jeden etwas. Es gibt Veranstaltungen, die vor allem für Erwachsene interessant sind, andere sind speziell auf Kinder zugeschnitten. Viele Programmpunkte laden generationenübergreifend zum Mitmachen und Erleben ein. Naturfreunde ohne Vorkenntnisse kommen ebenso auf ihre Kosten wie ausgewiesene Vogel- und Wattenmeerkenner.
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25.09.2019 totop

Aktuelles aus der Rotmilan-Forschung in Deutschland

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© Aula-Verlag
Der ausschließlich in Europa vorkommende Rotmilan hat seinen wichtigsten Verbreitungsschwerpunkt in Deutschland. Etwa die Hälfte der weltweiten Population brütet hierzulande, weshalb wir für den Schutz der Art eine besonders große Verantwortung tragen. Als ausgesprochener Segelflieger jagen Rotmilane während ausgedehnter Suchflüge. Dabei stellen Windkraftanlagen eine große Gefahr für die Vögel dar, die den Blick auf der Suche nach Aas, Kleinsäugern und Singvögeln meist nach unten gerichtet haben und die sich schnell bewegenden Rotorblätter dabei oftmals schlicht übersehen. Die besondere Schutzwürdigkeit rückt den Rotmilan schon lange in den Mittelpunkt von Planungspraxis und Naturschutz. In Deutschland, der Schweiz und Österreich beschäftigen sich daher viele Arbeitsgruppen, Naturschutzverbände, Institutionen und Privatpersonen mit dem Rotmilan und erarbeiten, meist auf regionaler Ebene, neue Erkenntnisse über die Biologie und Ökologie dieser charakteristischen Greifvogelart.
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18.09.2019 totop

„Seltene Vögel in Deutschland 2017“ erschienen

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© DAK/DDA
Mit der jüngst veröffentlichten siebten Ausgabe der Reihe „Seltene Vögel in Deutschland“ folgt ein weiterer umfassender Überblick über das Auftreten von Seltenheiten in Deutschland. Kernbeitrag des 68 Seiten umfassenden Heftes ist die Zusammenstellung der Nachweise seltener Vogelarten in Deutschland im Jahr 2017. Neben den Erstnachweisen von Kamtschatkasamtente und Weißbauchtölpel und den dritten Nachweisen von Wüstengrasmücke und Steinortolan sind vor allem auch die ersten Brutnachweise von Brillengrasmücke und Kappenammer für Deutschland bemerkenswert. Diese und mehrere hundert weitere Nachweise werden detailliert und mit zahlreichen Fotos und ergänzenden Grafiken und Karten präsentiert.
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10.09.2019 totop

Abschlusstagung Rotmilan – Land zum Leben am 22. Oktober 2019 in Berlin

Am 22. Oktober lädt das Projekt Rotmilan – Land zum Leben Interessierte aus Naturschutz, Landwirtschaft sowie Verwaltung und Ministerien zu seiner Abschlussveranstaltung nach Berlin ein!

Nach sechs Projektjahren werden die Ergebnisse und Erfahrungen sowie daraus resultierende Empfehlungen an die Agrarpolitik vorgestellt. Das Projekt Rotmilan – Land zum Leben ist ein bundesweites Vorhaben zur Erhaltung des Rotmilans und zur Verbesserung seiner Lebensbedingungen, das seit 2013 und noch bis März 2020 im Bundesprogramm Biologische Vielfalt läuft.
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09.09.2019 totop

Frankreich stoppt Jagd auf Brachvögel

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Der europäische Bestand des Großen Brachvogels hat zwischen 1980–2016 um 43 % abgenommen. Das Konfidenzintervall ist hellblau dargestellt
© EBCC/BirdLife/RSPB/CSO
Die französische Regierung hat ihre Entscheidung, bis zu 6.000 Große Brachvögel in der Jagdsaison 2019/20 zum Abschuss freizugeben, mit sofortiger Wirkung rückgängig gemacht. Das bedeutet, dass in diesem Herbst und während des kommenden Winters keine Brachvögel in Frankreich geschossen werden dürfen. Die Kehrtwende der französischen Regierung stellt einen großen Erfolg für den Vogelschutz in Europa dar und ist ein wichtiges Signal für die EU-Mitgliedsstaaten Spanien, Italien, Griechenland, Malta und Zypern, in denen die Jagd auf Vögel immer noch weit verbreitet ist.
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21.08.2019 totop

Digitales Infosystem „Vögel der Schweiz“ mit Brutvogelatlas 2013-2016 kostenlos verfügbar

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Die Web-Datenbank „Vögel der Schweiz“ wurde nicht nur aktualisiert, sondern auch komplett überarbeitet und modernisiert.
© Vogelwarte Sempach
Die Schweizerische Vogelwarte präsentiert auf ihrer Website www.vogelwarte.ch in der Datenbank „Vögel der Schweiz“ die mehr als 400 Vogelarten der Schweiz im Detail. In der komplett überarbeiteten und modernisierten Datenbank können nun Arten auch direkt miteinander verglichen werden. Zudem ist nun die gezielte Recherche mit Filtern möglich. Jedes Porträt der 210 Brutvögel der Schweiz wird von den neuesten Informationen über den Zustand und die Bestandsentwicklung der Art aus dem Schweizer Brutvogelatlas 2013–2016 begleitet. Über 2000 neue Karten und Grafiken komplettieren die Porträts und präsentieren die Verbreitung, Häufigkeit und Höhenverbreitung aller Brutvögel der Schweiz in bislang unerreichter Präzision.
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Weitere Meldungen finden Sie hier

 

Bild„Vögel in Deutschland “ behandelt auf über 70 Seiten die Erfassung rastender Wasservögel.

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BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2017“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht 2017 auch Beiträge zur ersten Brut der Brillengrasmücke in Deutschland, zum ersten deutschen Nachweis des Weißbauchtölpels sowie zur Überarbeitung der nationalen Meldeliste der Deutschen Avifaunistischen Kommission.

BildDie aktuelle Ausgabe ist breit aufgestellt. Beiträge reichen von der Begegnung mit dem Zilpzalp im Winterurlaub über die Rückkehr des Bartgeiers in die Bayerischen Alpen bis hin zum 7. Bericht der DAK zu den seltenen Vögeln in Deutschland 2017. Natürlich gibt es noch viel mehr - schauen Sie doch mal vorbei auf den Seiten von Der Falke.

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





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Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
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