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Herzlich willkommen beim

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Der DDA ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Er vertritt damit etwa 11.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter.

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07.04.2020 totop

Das Birdrace 2020 findet statt – in abgewandelter Form

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© Team „Elbspötter“ 2019
Bereits seit 17 Jahren findet traditionell am ersten Samstag im Mai das bundesweite Birdrace statt. Innerhalb von 24 Stunden wird versucht, so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. Viele sehen dem Birdrace alljährlich schon Wochen vorher mit Freude entgegen. In diesem Jahr lässt sich das Birdrace angesichts der aktuellen Lage selbstredend nicht wie gewohnt durchführen. Eine Absage oder Verschiebung des Termins stand im Raum. Doch einem „Tag der Vogelartenvielfalt“ steht nach derzeitigem Stand eigentlich nichts entgegen, ganz im Gegenteil: Dem nachzugehen, was gerade im Frühling besondere Freude bereitet, nämlich draußen im Grünen zu sein, tut uns allen gut!

Das Birdrace findet deshalb am 2. Mai 2020 statt, allerdings mit Spielregeln, die an die aktuelle Situation angepasst sind. Denn völlig unstrittig ist, dass die am Birdrace-Tag vor Ort geltenden Bestimmungen ohne Einschränkungen einzuhalten sind. Die diesjährigen Regeln bieten dabei viel Raum für neue taktische und kreative Überlegungen als Team. So außergewöhnlich wie die derzeitige Situation ist, so einmalig wird (hoffentlich) auch das diesjährige Birdrace sein. [mehr]

21.03.2020 totop

#StayHomeAndWatchOut – machen Sie mit!

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© DDA
Angesichts der sich beschleunigenden Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 ist es Zeit, Verantwortung zu übernehmen und den Handlungsempfehlungen von Bund und Ländern zu folgen. Dazu möchten auch wir unseren Teil beitragen.

Bleiben Sie möglichst zuhause und kommen Sie nur wenn nötig in Kontakt mit anderen Personen! Ziel muss es sein, möglichst viele Menschen für das Motto „Flatten the Curve“ zu sensibilisieren und die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. [mehr]

18.03.2020 totop

Erreichbarkeit des DDA und Vögelbeobachten in "Coronazeiten"

Angesichts der sich beschleunigenden Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 wollen auch wir im Sinne der Handlungsempfehlungen von Bund und Ländern dazu beitragen, Sie und uns bestmöglich zu schützen. Dazu haben wir einige Maßnahmen getroffen, die wir Ihnen hier erläutern wollen.

Erreichbarkeit

Seit heute führen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der DDA-Geschäftsstelle ihre Arbeiten im Home-Office fort. Die Geschäftsstelle wurde geschlossen. Trotz der Umstellung auf Heimarbeit bleiben wir aber weiterhin unter der Ihnen bekannten Telefonnummer (0251 - 210140 10) erreichbar. Bitte beachten Sie: Anrufe können nur von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr angenommen werden. Selbstverständlich sind wir aber auch per E-Mail (info@dda-web.de) erreichbar. Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir Ihre Mail nicht umgehend bearbeiten können. Gerade zu Frühlingsbeginn, wenn unsere Vögel ihre Reviere besetzen und die vielen tausend Ehrenamtlichen mit den Kartierungen im Rahmen unserer bundesweiten Vogelerfassungsprogramme beginnen, kommt es erfahrungsgemäß zu einem stark erhöhten Nachfragebedarf.

Möchten Sie mit einem Projektmitarbeiter direkt Kontakt aufnehmen, greifen Sie bitte vorzugsweise auf E-Mails zurück. Die E-Mail-Adressen finden Sie hier. Telefonische Kontaktaufnahme bitten wir auf das Notwendigste zu beschränken.

Hinweis an unsere Projektpartner: Der DDA folgt uneingeschränkt den Vorgaben und Empfehlungen des Bundes und der Länder, d.h. wir verzichten auf persönliche Treffen und Kontakte sowie damit verbundene Reiseaktivitäten.

Bestellungen

Bestellungen können weiterhin über die E-Mail-Adresse (schriftenversand@dda-web.de) sowie telefonisch (0251 – 210140 10) aufgegeben werden. Beachten Sie bitte, dass es zu leichten Verzögerungen bei der Bearbeitung Ihres Auftrags kommen kann. Für die ordnungsgemäße Zustellung der von uns beauftragten Post- und Paketdienste können wir keine Gewähr übernehmen.

Kartierungen

Bewegung an der frischen Luft ist auch in diesen Zeiten gesund. Kartierungen, sofern nur einzelne Personen beteiligt sind, sollten problemlos durchgeführt werden können. Meiden Sie aber öffentliche Verkehrsmittel und verzichten Sie bis auf Weiteres auch auf die Teilnahme an Exkursionen. Bitte beachten Sie unbedingt die Empfehlungen und Vorgaben des Bundes und der Bundesländer für den Aufenthalt im öffentlichen Raum.

20.02.2020 totop

Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison – machen Sie mit!

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Auf den Probeflächen des Monitoringprogramms stehen häufige Arten wie die Goldammer im Mittelpunkt
© Mathias Schäf
Mit den längeren Tagen sind bei Kleibern, Heckenbraunellen, Meisen und Buchfinken die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören. Besonders bei schönem Wetter schmettern viele Vögel schon lautstark ihr Lied, um so das Revier gegenüber Artgenossen abzugrenzen. Keine Frage, die Brutzeit hat bei vielen Arten bereits begonnen. Auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf die Brutzeit 2020 auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.

Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage „Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?“ beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni vier Begehungen entlang einer ca. drei km langen Route durchgeführt werden.
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19.02.2020 totop

Fall und Aufstieg der Saatkrähe: Eine Geschichte von Verfolgung und Schutz

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© Hans Glader
Bis zum Ende der 1970er Jahre wurden Saatkrähen als Landwirtschaftsschädlinge betrachtet und stark verfolgt. Thorsten Krüger und Ko-Autoren von der Niedersächsischen Ornithologischen Vereinigung (NOV) und vom DDA zeichnen nun anhand eines einzigartigen Datensatzes nach, wie Verfolgung und Schutz die Bestandsentwicklung der Art über die vergangenen 120 Jahre gesteuert haben.
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18.02.2020 totop

DAK: Hinweise zur Dokumentation von Bartgeiern, Großfalken und Arten der Kategorie E

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© DAK/DDA
Auf dem Jahrestreffen der Deutschen Avifaunistischen Kommission wurden Mitte Januar Veränderungen bezüglich der Dokumentation mehrerer Arten beschlossen, die rückwirkend bereits für Beobachtungen ab dem 1.1.2018 Anwendung finden sollen.
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05.02.2020 totop

Neue Publikation zur Lage der Vogelwelt Deutschlands: Schwund im Offenland hält an – Bestandszunahmen im Wald

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© DDA
Der deutliche Rückgang heimischer Vögel auf Wiesen, Weiden und Äckern hält weiter an, in den Wäldern zeichnen sich hingegen Zunahmen der Bestände ab. Das ist die Kernaussage der jetzt erschienenen Publikation „Vögel in Deutschland – Übersichten zur Bestandssituation “. Die aktuelle Gesamtschau enthält umfangreiche Informationen zu Bestandsgrößen, Bestandstrends und der Verbreitung aller Brut- und vieler rastender Wasservogel-Arten. Sie wurde vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam erarbeitet.
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04.02.2020 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Herbst 2019

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© Aula-Verlag
Während in den vergangenen Jahren vielfach Extreme und Rekordmeldungen die Zusammenfassungen der Wettereignisse dominierten, verlief der Herbst 2019 nur leicht zu warm und nass und damit schon fast erstaunlich durchschnittlich. Wir haben uns die fast 1,5 Millionen in den Monaten September bis November bei ornitho.de gemeldeten Vogelbeobachtungen einmal genauer angeschaut und festgestellt, dass hier nicht alles nach Durchschnitt verlief.
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17.01.2020 totop

Mehr Mais, weniger Brachen: Feldvögel verschwinden nach tiefgreifenden Änderungen in der Agrarlandschaft

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Bluthänfling
© Michael Radloff
Vogelarten, die in Agrarlandschaften brüten, sind überdurchschnittlich stark bedroht: Selbst früher häufige Begleiter des Landwirts, wie Feldlerche oder Kiebitz, werden immer seltener. Andere, wie die Turteltaube, sind in vielen Regionen Deutschlands bereits ausgestorben.

Die generellen Ursachen für den Schwund der Feldvögel sind bekannt: Eine immer intensivere Landwirtschaft mit größeren Feldern und Traktoren, und wirksamere Pestizide, die Insekten als Nahrungsgrundlage vieler Vogelarten dezimieren.
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13.01.2020 totop

Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel

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Allein das Kapitel zum Rotmilan umfasst zehn Seiten und mehr als 60 Literaturquellen
© Udo Lieke
Im Auftrag der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW) dokumentiert die Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg bundesweit die Verluste von Vögeln und Fledermäusen an Windkraftanlagen. Zudem führt sie eine Zusammenstellung internationaler Fachliteratur zu den Konflikten zwischen Vogelschutz und Windkraftnutzung. Nach genau einem Jahr gibt es wieder ein Update dieser Unterlagen, das auf https://lfu.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.312579.de verfügbar ist.
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13.01.2020 totop

Emmy & Karl Kaus-Preis 2019 an Naturschützer Martin Flade

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Emmy & Karl Kaus-Preis 2019 für Dr. Martin Flade (Mitte). Übergeben in Potsdam vom Vorsitzenden der Karl Kaus Stiftung Joachim Seitz (links) und Geschäftsführer Henning Kunze (rechts).
© Karl Klaus Stiftung
Am 11. Dezember 2019 wurde Dr. Martin Flade im „Haus der Natur“ in Potsdam für seine langjährigen Verdienste zum Schutz freilebender Tiere und ihrer Lebensräume geehrt.
Martin Flade ist von Mai 2013 bis Januar 2016 sowie seit Oktober 2018 Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung Schorfheide-Chorin. Zahlreiche Forschungen sind von ihm durchgeführt und Publikationen zu verschiedenen Naturschutzthemen wie Waldökologie, Naturschutz in der Agrarlandschaft und Vogelverbreitung erarbeitet worden. Ehrenamtlich baute Martin Flade u.a. das Monitoring häufiger Brutvögel des DDA auf und koordinierte es von 1989 bis 2010. Seit 1998 ist er Vorsitzender einer internationalen Arbeitsgruppe unter dem Dach von BirdLife International zum Schutz des weltweit bedrohten Seggenrohrsängers und seiner Lebensräume. In der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft wirkt Martin Flade entscheidend an Standards zur Verankerung der Vogelwelt in der Landschaftsplanung mit. Auch setzt er sich in der Fachgruppe „Vögel der Agrarlandschaft“ oder als Vorsitzender des Ökodorfs Brodowin e.V. für eine naturverträgliche Landwirtschaft ein.
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10.01.2020 totop

„Wochenende der Wasservögel“ — Internationale Wasservogelzählung, europaweite Schwanenzählung von Zwerg- und Singschwan und East Atlantic Flyway Count

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Schellente
© Martin Grimm
Am bevorstehenden Wochenende, dem 11./12. Januar, schultern wieder viele Tausend Beobachterinnen und Beobachter weltweit die Spektive, um im Rahmen des von Wetlands International organisierten International Waterbird Census (IWC) Wasservögel zu erfassen. Seit Ende der 1960er-Jahre werden alljährlich Mitte Januar in mehr als 25.000 Gebieten in über 100 Ländern auf allen Kontinenten die Wasservögel gezählt. Eine in vielen Regionen ehrenamtlich getragene Gemeinschaftsleistung, die weltweit vermutlich ihresgleichen sucht. Mit über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alleine in Deutschland ist die Wasservogelzählung auch hierzulande das umfangreichste und älteste Erfassungsprogramm in der Vogelwelt. Viele der Zählerinnen und Zähler beteiligen sich seit mehreren Jahrzehnten an der Erfassung und sorgen durch diese Kontinuität gleichzeitig für eine hohe Datenqualität. Über die international bedeutendste Zählung im Januar hinaus werden in vielen Hundert Feuchtgebieten vom Herbst bis zum Frühjahr Wasservögel erfasst, in einigen Gebieten wie dem Wattenmeer sogar rund ums Jahr. Das ehrenamtliche Engagement alleine zur Erfassung der durchziehenden und überwinternden Wasservögel beläuft sich auf rund 100.000 Stunden — jährlich!
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Weitere Meldungen finden Sie hier

 

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





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Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

Bild„Vögel in Deutschland “ behandelt auf über 60 Seiten aktuelle Daten zu Populationsgrößen und Bestandstrends aller in Deutschland brütender Vogelarten und der meisten rastenden Wasservogelarten.

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BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2017“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht 2017 auch Beiträge zur ersten Brut der Brillengrasmücke in Deutschland, zum ersten deutschen Nachweis des Weißbauchtölpels sowie zur Überarbeitung der nationalen Meldeliste der Deutschen Avifaunistischen Kommission.

BildDie neue Ausgabe beschäftigt sich mit dem spannenden Thema der Oologie. Es werden Kriterien aufgestellt, die eine erfolgreiche Besiedlung durch Schwalben und Segler ermöglichen und es geht um Rekorde aus der Welt der Vögel, v.a. in Sachen Nestern und Gelegen. Aber wie immer ist das längst nicht alles - Schauen Sie vorbei auf den Seiten von Der Falke.

Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
pdfAufnahmeantrag [ 1.778 kb ]

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.