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Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Der DDA ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Er vertritt damit etwa 11.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter.

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20.02.2020 totop

Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison – machen Sie mit!

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Auf den Probeflächen des Monitoringprogramms stehen häufige Arten wie die Goldammer im Mittelpunkt
© Mathias Schäf
Mit den längeren Tagen sind bei Kleibern, Heckenbraunellen, Meisen und Buchfinken die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören. Besonders bei schönem Wetter schmettern viele Vögel schon lautstark ihr Lied, um so das Revier gegenüber Artgenossen abzugrenzen. Keine Frage, die Brutzeit hat bei vielen Arten bereits begonnen. Auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf die Brutzeit 2020 auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.

Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage „Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?“ beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni vier Begehungen entlang einer ca. drei km langen Route durchgeführt werden.
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19.02.2020 totop

Fall und Aufstieg der Saatkrähe: Eine Geschichte von Verfolgung und Schutz

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© Hans Glader
Bis zum Ende der 1970er Jahre wurden Saatkrähen als Landwirtschaftsschädlinge betrachtet und stark verfolgt. Thorsten Krüger und Ko-Autoren von der Niedersächsischen Ornithologischen Vereinigung (NOV) und vom DDA zeichnen nun anhand eines einzigartigen Datensatzes nach, wie Verfolgung und Schutz die Bestandsentwicklung der Art über die vergangenen 120 Jahre gesteuert haben.
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18.02.2020 totop

DAK: Hinweise zur Dokumentation von Bartgeiern, Großfalken und Arten der Kategorie E

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© DAK/DDA
Auf dem Jahrestreffen der Deutschen Avifaunistischen Kommission wurden Mitte Januar Veränderungen bezüglich der Dokumentation mehrerer Arten beschlossen, die rückwirkend bereits für Beobachtungen ab dem 1.1.2018 Anwendung finden sollen.
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05.02.2020 totop

Neue Publikation zur Lage der Vogelwelt Deutschlands: Schwund im Offenland hält an – Bestandszunahmen im Wald

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© DDA
Der deutliche Rückgang heimischer Vögel auf Wiesen, Weiden und Äckern hält weiter an, in den Wäldern zeichnen sich hingegen Zunahmen der Bestände ab. Das ist die Kernaussage der jetzt erschienenen Publikation „Vögel in Deutschland – Übersichten zur Bestandssituation “. Die aktuelle Gesamtschau enthält umfangreiche Informationen zu Bestandsgrößen, Bestandstrends und der Verbreitung aller Brut- und vieler rastender Wasservogel-Arten. Sie wurde vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam erarbeitet.
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04.02.2020 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Herbst 2019

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© Aula-Verlag
Während in den vergangenen Jahren vielfach Extreme und Rekordmeldungen die Zusammenfassungen der Wettereignisse dominierten, verlief der Herbst 2019 nur leicht zu warm und nass und damit schon fast erstaunlich durchschnittlich. Wir haben uns die fast 1,5 Millionen in den Monaten September bis November bei ornitho.de gemeldeten Vogelbeobachtungen einmal genauer angeschaut und festgestellt, dass hier nicht alles nach Durchschnitt verlief.
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17.01.2020 totop

Mehr Mais, weniger Brachen: Feldvögel verschwinden nach tiefgreifenden Änderungen in der Agrarlandschaft

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Bluthänfling
© Michael Radloff
Vogelarten, die in Agrarlandschaften brüten, sind überdurchschnittlich stark bedroht: Selbst früher häufige Begleiter des Landwirts, wie Feldlerche oder Kiebitz, werden immer seltener. Andere, wie die Turteltaube, sind in vielen Regionen Deutschlands bereits ausgestorben.

Die generellen Ursachen für den Schwund der Feldvögel sind bekannt: Eine immer intensivere Landwirtschaft mit größeren Feldern und Traktoren, und wirksamere Pestizide, die Insekten als Nahrungsgrundlage vieler Vogelarten dezimieren.
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13.01.2020 totop

Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel

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Allein das Kapitel zum Rotmilan umfasst zehn Seiten und mehr als 60 Literaturquellen
© Udo Lieke
Im Auftrag der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW) dokumentiert die Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg bundesweit die Verluste von Vögeln und Fledermäusen an Windkraftanlagen. Zudem führt sie eine Zusammenstellung internationaler Fachliteratur zu den Konflikten zwischen Vogelschutz und Windkraftnutzung. Nach genau einem Jahr gibt es wieder ein Update dieser Unterlagen, das auf https://lfu.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.312579.de verfügbar ist.
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13.01.2020 totop

Emmy & Karl Kaus-Preis 2019 an Naturschützer Martin Flade

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Emmy & Karl Kaus-Preis 2019 für Dr. Martin Flade (Mitte). Übergeben in Potsdam vom Vorsitzenden der Karl Kaus Stiftung Joachim Seitz (links) und Geschäftsführer Henning Kunze (rechts).
© Karl Klaus Stiftung
Am 11. Dezember 2019 wurde Dr. Martin Flade im „Haus der Natur“ in Potsdam für seine langjährigen Verdienste zum Schutz freilebender Tiere und ihrer Lebensräume geehrt.
Martin Flade ist von Mai 2013 bis Januar 2016 sowie seit Oktober 2018 Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung Schorfheide-Chorin. Zahlreiche Forschungen sind von ihm durchgeführt und Publikationen zu verschiedenen Naturschutzthemen wie Waldökologie, Naturschutz in der Agrarlandschaft und Vogelverbreitung erarbeitet worden. Ehrenamtlich baute Martin Flade u.a. das Monitoring häufiger Brutvögel des DDA auf und koordinierte es von 1989 bis 2010. Seit 1998 ist er Vorsitzender einer internationalen Arbeitsgruppe unter dem Dach von BirdLife International zum Schutz des weltweit bedrohten Seggenrohrsängers und seiner Lebensräume. In der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft wirkt Martin Flade entscheidend an Standards zur Verankerung der Vogelwelt in der Landschaftsplanung mit. Auch setzt er sich in der Fachgruppe „Vögel der Agrarlandschaft“ oder als Vorsitzender des Ökodorfs Brodowin e.V. für eine naturverträgliche Landwirtschaft ein.
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10.01.2020 totop

„Wochenende der Wasservögel“ — Internationale Wasservogelzählung, europaweite Schwanenzählung von Zwerg- und Singschwan und East Atlantic Flyway Count

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Schellente
© Martin Grimm
Am bevorstehenden Wochenende, dem 11./12. Januar, schultern wieder viele Tausend Beobachterinnen und Beobachter weltweit die Spektive, um im Rahmen des von Wetlands International organisierten International Waterbird Census (IWC) Wasservögel zu erfassen. Seit Ende der 1960er-Jahre werden alljährlich Mitte Januar in mehr als 25.000 Gebieten in über 100 Ländern auf allen Kontinenten die Wasservögel gezählt. Eine in vielen Regionen ehrenamtlich getragene Gemeinschaftsleistung, die weltweit vermutlich ihresgleichen sucht. Mit über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alleine in Deutschland ist die Wasservogelzählung auch hierzulande das umfangreichste und älteste Erfassungsprogramm in der Vogelwelt. Viele der Zählerinnen und Zähler beteiligen sich seit mehreren Jahrzehnten an der Erfassung und sorgen durch diese Kontinuität gleichzeitig für eine hohe Datenqualität. Über die international bedeutendste Zählung im Januar hinaus werden in vielen Hundert Feuchtgebieten vom Herbst bis zum Frühjahr Wasservögel erfasst, in einigen Gebieten wie dem Wattenmeer sogar rund ums Jahr. Das ehrenamtliche Engagement alleine zur Erfassung der durchziehenden und überwinternden Wasservögel beläuft sich auf rund 100.000 Stunden — jährlich!
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08.01.2020 totop

Europaweite Zwerg- und Singschwan-Erfassung 11./12. Januar 2020 – machen Sie mit!

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© Ralf Kistowski
Seit den 1980er-Jahren – und seit den 1990er-Jahren in fünfjährigem Turnus – werden spezielle Synchronzählungen von Zwerg- und Singschwan in Europa durchgeführt, um die Bestandsschätzungen auf internationaler Ebene zu aktualisieren. Die Zählungen werden von der Swan Specialist Group von Wetlands International koordiniert. Am 11./12. Januar 2020 steht nun eine weitere europaweite Erfassung der beiden gelbschnäbligen Schwanenarten an. Für beide Arten ist eine gute Abdeckung wichtig: Beim Singschwan z.B. überwintert rund ein Drittel der nordwesteuropäischen Population in Deutschland und auch beim Zwergschwan können es in milden Wintern bis zu 30 % sein. So wurden bei der Zählung im Januar 2015 in Deutschland 44.465 Singschwäne und 5.444 Zwergschwäne gezählt. Im Vergleich zu 1995 hat sich der Mittwinterbestand beim Singschwan damit nahezu verdreifacht und beim Zwergschwan sogar verfünffacht.
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08.01.2020 totop

Endlich wieder verfügbar: Atlas Deutscher Brutvogelarten jetzt als PDF-Download erhältlich!

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© Humanitas-Versand
Der Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) hat sich zu einem Grundlagenwerk für den nachhaltigen Vogelschutz in Deutschland entwickelt und bietet das aktuelle Wissen rund um unsere Brutvögel in einem nie dagewesenen Überblick. Über 500.000 Stunden investierten die mehr als 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seinerzeit in die Kartierung, Auswertung und Erstellung. Machen Sie sich selbst ein Bild von der Fülle an Informationen und werfen Sie einen Blick in unsere Leseprobe (benötigt Flash)!
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06.11.2019 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Sommer 2019

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© Aula-Verlag
In unserem Rückblick auf die zurückliegende Jahreszeit blicken wir diesmal auf einen phasenweise extrem heißen und erneut recht trockenen Sommer zurück. Die 1,5 Millionen Vogelbeobachtungen, die zwischen Juni und August 2019 über ornitho.de gemeldet wurden, liefern die Datengrundlage für Auswertungen zu Wachtelkönig, Sumpfohreule und Waldschnepfe sowie einen Überblick über die im Sommer entdeckten Seltenheiten.
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Weitere Meldungen finden Sie hier

 

Bild„Vögel in Deutschland “ behandelt auf über 60 Seiten aktuelle Daten zu Populationsgrößen und Bestandstrends aller in Deutschland brütender Vogelarten und der meisten rastenden Wasservogelarten.

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BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2017“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht 2017 auch Beiträge zur ersten Brut der Brillengrasmücke in Deutschland, zum ersten deutschen Nachweis des Weißbauchtölpels sowie zur Überarbeitung der nationalen Meldeliste der Deutschen Avifaunistischen Kommission.

BildRecht faunistisch geht es in der neuen Ausgabe zu. Ein Rückblick auf den (ornitho) Herbst 2019 oder ein Blick auf die Vogelwelt Marokkos sind da nur zwei Beispiele. Aber auch ernste Themen kommen wie immer nicht zu kurz; so nimmt uns unser Autor mit zu den Olivenplantagen Südeuropas. Aber natürlich gibt es noch viel mehr zu entdecken - Schauen Sie vorbei auf den Seiten von Der Falke.

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





Machen Sie mit...
Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
pdfAufnahmeantrag [ 1.778 kb ]

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.