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Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Der DDA ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Er vertritt damit etwa 11.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter.

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21.01.2020 totop

Leitung des Michael-Otto-Instituts im NABU in Bergenhusen gesucht

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© NABU
Wir möchten hiermit auf die ausgeschriebene Stelle der Institutsleitung für das Michael-Otto-Institut in Bergenhusen zum nächstmöglichen Zeitpunkt hinweisen.

Der oder die Stelleninhaber*in leitet das Michael-Otto-Institut (MOIN) im NABU, eine Forschungs- und Bildungseinrichtung des NABU-Bundesverbands mit 25 wissenschaftlichen und technischen Mitarbeiter*innen. Schwerpunkte des Instituts sind die angewandte Naturschutzforschung mit ornithologischem Fokus, insbesondere zu den Themenfeldern Biodiversität in der Agrarlandschaft, Biodiversität und regenerative Energien, NATURA 2000 und Ornithologie der Wiesen, Moore und Küstenlebensräumen, sowie der Transfer dieses Wissens in die Natur- und Umweltschutzarbeit auf nationaler und internationaler Ebene.

Mehr zur ausgeschriebenen Position findet sich in der offiziellen Stellenausschreibung. Bei Interesse finden Sie im Netz ein Online Bewerbungsformular.

17.01.2020 totop

Mehr Mais, weniger Brachen: Feldvögel verschwinden nach tiefgreifenden Änderungen in der Agrarlandschaft

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Bluthänfling
© Michael Radloff
Vogelarten, die in Agrarlandschaften brüten, sind überdurchschnittlich stark bedroht: Selbst früher häufige Begleiter des Landwirts, wie Feldlerche oder Kiebitz, werden immer seltener. Andere, wie die Turteltaube, sind in vielen Regionen Deutschlands bereits ausgestorben.

Die generellen Ursachen für den Schwund der Feldvögel sind bekannt: Eine immer intensivere Landwirtschaft mit größeren Feldern und Traktoren, und wirksamere Pestizide, die Insekten als Nahrungsgrundlage vieler Vogelarten dezimieren.
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13.01.2020 totop

Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel

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Allein das Kapitel zum Rotmilan umfasst zehn Seiten und mehr als 60 Literaturquellen
© Udo Lieke
Im Auftrag der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW) dokumentiert die Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg bundesweit die Verluste von Vögeln und Fledermäusen an Windkraftanlagen. Zudem führt sie eine Zusammenstellung internationaler Fachliteratur zu den Konflikten zwischen Vogelschutz und Windkraftnutzung. Nach genau einem Jahr gibt es wieder ein Update dieser Unterlagen, das auf https://lfu.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.312579.de verfügbar ist.
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13.01.2020 totop

Emmy & Karl Kaus-Preis 2019 an Naturschützer Martin Flade

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Emmy & Karl Kaus-Preis 2019 für Dr. Martin Flade (Mitte). Übergeben in Potsdam vom Vorsitzenden der Karl Kaus Stiftung Joachim Seitz (links) und Geschäftsführer Henning Kunze (rechts).
© Karl Klaus Stiftung
Am 11. Dezember 2019 wurde Dr. Martin Flade im „Haus der Natur“ in Potsdam für seine langjährigen Verdienste zum Schutz freilebender Tiere und ihrer Lebensräume geehrt.
Martin Flade ist von Mai 2013 bis Januar 2016 sowie seit Oktober 2018 Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung Schorfheide-Chorin. Zahlreiche Forschungen sind von ihm durchgeführt und Publikationen zu verschiedenen Naturschutzthemen wie Waldökologie, Naturschutz in der Agrarlandschaft und Vogelverbreitung erarbeitet worden. Ehrenamtlich baute Martin Flade u.a. das Monitoring häufiger Brutvögel des DDA auf und koordinierte es von 1989 bis 2010. Seit 1998 ist er Vorsitzender einer internationalen Arbeitsgruppe unter dem Dach von BirdLife International zum Schutz des weltweit bedrohten Seggenrohrsängers und seiner Lebensräume. In der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft wirkt Martin Flade entscheidend an Standards zur Verankerung der Vogelwelt in der Landschaftsplanung mit. Auch setzt er sich in der Fachgruppe „Vögel der Agrarlandschaft“ oder als Vorsitzender des Ökodorfs Brodowin e.V. für eine naturverträgliche Landwirtschaft ein.
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10.01.2020 totop

„Wochenende der Wasservögel“ — Internationale Wasservogelzählung, europaweite Schwanenzählung von Zwerg- und Singschwan und East Atlantic Flyway Count

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Schellente
© Martin Grimm
Am bevorstehenden Wochenende, dem 11./12. Januar, schultern wieder viele Tausend Beobachterinnen und Beobachter weltweit die Spektive, um im Rahmen des von Wetlands International organisierten International Waterbird Census (IWC) Wasservögel zu erfassen. Seit Ende der 1960er-Jahre werden alljährlich Mitte Januar in mehr als 25.000 Gebieten in über 100 Ländern auf allen Kontinenten die Wasservögel gezählt. Eine in vielen Regionen ehrenamtlich getragene Gemeinschaftsleistung, die weltweit vermutlich ihresgleichen sucht. Mit über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alleine in Deutschland ist die Wasservogelzählung auch hierzulande das umfangreichste und älteste Erfassungsprogramm in der Vogelwelt. Viele der Zählerinnen und Zähler beteiligen sich seit mehreren Jahrzehnten an der Erfassung und sorgen durch diese Kontinuität gleichzeitig für eine hohe Datenqualität. Über die international bedeutendste Zählung im Januar hinaus werden in vielen Hundert Feuchtgebieten vom Herbst bis zum Frühjahr Wasservögel erfasst, in einigen Gebieten wie dem Wattenmeer sogar rund ums Jahr. Das ehrenamtliche Engagement alleine zur Erfassung der durchziehenden und überwinternden Wasservögel beläuft sich auf rund 100.000 Stunden — jährlich!
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08.01.2020 totop

Europaweite Zwerg- und Singschwan-Erfassung 11./12. Januar 2020 – machen Sie mit!

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© Ralf Kistowski
Seit den 1980er-Jahren – und seit den 1990er-Jahren in fünfjährigem Turnus – werden spezielle Synchronzählungen von Zwerg- und Singschwan in Europa durchgeführt, um die Bestandsschätzungen auf internationaler Ebene zu aktualisieren. Die Zählungen werden von der Swan Specialist Group von Wetlands International koordiniert. Am 11./12. Januar 2020 steht nun eine weitere europaweite Erfassung der beiden gelbschnäbligen Schwanenarten an. Für beide Arten ist eine gute Abdeckung wichtig: Beim Singschwan z.B. überwintert rund ein Drittel der nordwesteuropäischen Population in Deutschland und auch beim Zwergschwan können es in milden Wintern bis zu 30 % sein. So wurden bei der Zählung im Januar 2015 in Deutschland 44.465 Singschwäne und 5.444 Zwergschwäne gezählt. Im Vergleich zu 1995 hat sich der Mittwinterbestand beim Singschwan damit nahezu verdreifacht und beim Zwergschwan sogar verfünffacht.
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08.01.2020 totop

Endlich wieder verfügbar: Atlas Deutscher Brutvogelarten jetzt als PDF-Download erhältlich!

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© Humanitas-Versand
Der Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) hat sich zu einem Grundlagenwerk für den nachhaltigen Vogelschutz in Deutschland entwickelt und bietet das aktuelle Wissen rund um unsere Brutvögel in einem nie dagewesenen Überblick. Über 500.000 Stunden investierten die mehr als 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seinerzeit in die Kartierung, Auswertung und Erstellung. Machen Sie sich selbst ein Bild von der Fülle an Informationen und werfen Sie einen Blick in unsere Leseprobe (benötigt Flash)!
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06.11.2019 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Sommer 2019

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© Aula-Verlag
In unserem Rückblick auf die zurückliegende Jahreszeit blicken wir diesmal auf einen phasenweise extrem heißen und erneut recht trockenen Sommer zurück. Die 1,5 Millionen Vogelbeobachtungen, die zwischen Juni und August 2019 über ornitho.de gemeldet wurden, liefern die Datengrundlage für Auswertungen zu Wachtelkönig, Sumpfohreule und Waldschnepfe sowie einen Überblick über die im Sommer entdeckten Seltenheiten.
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01.11.2019 totop

Deutsche Avifaunistische Kommission bittet um Seltenheitsmeldungen 2018

Bild zur Meldung Die siebte Ausgabe der Schriftenreihe „Seltene Vögel in Deutschland“ mit dem Seltenheitenbericht für das Jahr 2017 kann seit Mitte September über den DDA-Schriftenversand bezogen werden. Um Ihnen im nächsten Jahr einen möglichst umfassenden Bericht über seltene Vogelarten in Deutschland im Jahr 2018 vorlegen zu können, benötigen wir nun Ihre Mithilfe!
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30.10.2019 totop

„PLÜit“: Hakengimpel im Anmarsch?

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© Christoph Moning
Der letzte von insgesamt nur drei anerkannten Nachweisen des Hakengimpels in Deutschland liegt bereits mehr als 25 Jahre zurück. Im Mai 1993 wurde damals auf Helgoland ein Weibchen dieser Brutvögel der borealen Nadelwälder fotografiert. In den kommenden Tagen und Wochen könnte die Chance auf einen neuen Nachweis dieser kräftigen Finken so groß sein wie lange nicht. In Skandinavien wird derzeit eine südwärts gerichtete Massenwanderung mit Nachweisen bis in den Süden Schwedens und Dänemarks beobachtet. Von der südlichsten Beobachtung sind es keine 50 km mehr bis nach Sylt…
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25.10.2019 totop

Erfolgreich ackern für den Rotmilan: Mit Naturschutzberatung und passgenauen Förderprogrammen

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projektes „Rotmilan- Land zum Leben“
© DVL/Deutsche Wildtier Stiftung
Das Projekt „Rotmilan – Land zum Leben“ hat am Dienstag im Rahmen seiner Abschlusstagung Empfehlungen an die Agrarpolitik gegeben und betont, dass Maßnahmen zum Schutz des Rotmilans bei der aktuellen Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik stärker berücksichtigt werden. Den rund 150 Teilnehmenden aus Politik, Verbänden und Naturschutz wurden Ergebnisse und Erfahrungen aus sechs Jahren Projektlaufzeit präsentiert. Die Parlamentarische Staatssekretärin aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Rita Schwarzelühr-Sutter, zeichnete sechs Land- und Forstwirtschaftsbetriebe für ihre besonders rotmilanfreundliche Wirtschaftsweise aus.

Da mehr als die Hälfte der gesamten Weltpopulation des Rotmilans in Deutschland brütet, ist unsere Verantwortung für den Schutz der Art besonders groß. Deshalb fördert das Bundesumweltministerium das Projekt Rotmilan – Land zum Leben mit insgesamt 5,6 Mio. Euro aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Mit Erfolg: das Projekt hat gezeigt, dass eine für den Rotmilan förderliche landwirtschaftliche Flächenbewirtschaftung gemeinsam mit den Landwirten und Landwirtinnen machbar ist“, so die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter.
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22.10.2019 totop

Der dramatische Abwärtstrend bei den Feldvögeln hält an

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Bestände des Kiebitz haben seit 1992 um 88 Prozent abgenommen
© Thomas Hinsche
Die Fachgruppe „Vögel der Agrarlandschaft“ der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) hat mit Unterstützung des DDA ermittelt, dass die Zahl der abnehmenden und stark abnehmenden Arten von 55 Prozent auf 68 Prozent gestiegen ist. Die Bestandsrückgänge von Rebhuhn (89 Prozent seit 1992), Kiebitz (88 Prozent seit 1992), Feldlerche (45 Prozent seit 1992) und vieler weiterer Arten halten nicht nur an, sie haben sich sogar noch beschleunigt.

In der Analyse berücksichtigt wurden die neuesten Daten aus dem Vogelschutzbericht 2019 mit Bestandsdaten bis 2016, die das Bundesumweltministerium im Juli 2019 der EU übermittelt hat.
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Weitere Meldungen finden Sie hier

 

Bild„Vögel in Deutschland “ behandelt auf über 70 Seiten die Erfassung rastender Wasservögel.

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BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2017“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht 2017 auch Beiträge zur ersten Brut der Brillengrasmücke in Deutschland, zum ersten deutschen Nachweis des Weißbauchtölpels sowie zur Überarbeitung der nationalen Meldeliste der Deutschen Avifaunistischen Kommission.

BildDie Turteltaube gilt als Sinnbild des Artenschwundes in der Kulturlandschaft. Sie ist Vogel des Jahres 2020 und eines der Hauptthemen. Ein weiteres dramatisches Thema ist enthalten: die Vogelwelt Indonesiens, der sich gleich mehrere Beiträge widmen. Daneben widmet sich das Heft artenreichen Sekundärbiotopen und bietet auch weiteren positiven Input, z.B. mit den Erfolgen im Singvogelschutz fr den Ortolan. Schauen Sie doch mal vorbei auf den Seiten von Der Falke.

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





Machen Sie mit...
Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
pdfAufnahmeantrag [ 1.778 kb ]

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.