Archiv

14.09.2020 totop

AKNB: Seltenheitenkommission mit neuer Website und Onlinemeldebogen

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© AKNB
Die Avifaunistische Kommission Niedersachsen und Bremen (AKNB) hat ihre Internetpräsenz unter der bekannten Adresse www.aknb-web.de grundlegend modernisiert, um den Service für die Vogelbeobachter weiter zu verbessern.

Die Website ist nun auch auf mobilen Endgeräten gut zu bedienen. Eine wesentliche Neuerung ist ein Onlinemeldebogen inklusive Kartenfunktion, welcher die bisherigen PDF-Formulare ersetzt und eine komfortable Möglichkeit der direkten Dokumentationsabgabe bietet. Darüber hinaus sollen ein News-Ticker die neuestens Eingänge von Seltenheitsdokumentationen und eine Vorschau auf den jeweils neuestens Fotobeleg die spannenden Beobachtungen sowie die hohe Meldeaktivität der Vogelbeobachter in Niedersachsen und Bremen noch besser wiedergeben. [mehr]

27.08.2020 totop

50 Millionen Vogelbeobachtungen in ornitho.de und ornitho.lu!

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Wiesenschafstelze
© Hans Glader
Eine Wiesenschafstelze bei Hannover wurde heute um 9:27 Uhr als 50-millionste Beobachtung bei ornitho.de und ornitho.lu gemeldet. Als das Portal im Herbst 2011 startete, hat wohl niemand mit einer solchen Entwicklung gerechnet. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben – neben Ihnen als Melderinnen und Melder vor allem an das Team von Biolovision!
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25.08.2020 totop

Neue Rote Liste der Brutvögel in Brandenburg erschienen

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Sowohl langfristig als auch kurzfristig negative Bestandstrends haben dazu geführt, dass die Bekassine in Brandenburg inzwischen vom Aussterben bedroht ist
© Silke Hüttche
Die Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg hat in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Berlin-Brandenburgischer Ornithologen eine neue Rote Liste der Brutvögel in Brandenburg erstellt, die nun erschienen ist.

In Brandenburg wurden bisher 221 Brutvogelarten nachgewiesen, von denen 205 regelmäßig brüten oder in der Vergangenheit regelmäßig gebrütet haben. 44 Prozent aller einheimischen Brutvogelarten sind gefährdet. Zwölf Jahre nach der letzten Roten Liste der Brutvögel hat das Landesamt für Umwelt die Rote Liste neu überarbeitet und veröffentlicht.
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05.08.2020 totop

Erster Brutnachweis für Deutschland: Zistensänger brüten erfolgreich im Saarland

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Erstmals in Deutschland dokumentiert: Ein futtertragender Zistensänger
© Jens Fricke
In den vergangenen Jahren konnte die Liste der Brutvogelarten Deutschlands um Brillengrasmücke und Kappenammer erweitert werden. Die Brutnachweise dieser nur sehr selten in Deutschland zu beobachtenden Arten kamen völlig überraschend. Nun kam es bei einer weiteren südlich verbreiteten Art zu einer ersten Brut für Deutschland. Im Saarland wurden in gleich zwei Nestern des Zistensängers Jungvögel flügge.
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22.07.2020 totop

Sachpreis-Verlosung Birdrace 2020 – Herzlichen Glückwunsch?!

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Eine Haubenmeise, gemalt von Daniela Pulwey, ziert in diesem Jahr die Urkunde. Das Original wurde wie immer verlost.
© Daniela Pulwey
Wir hoffen, dass alle das 17. bundesweite Birdrace am 2. Mai noch in bester Erinnerung haben. Wir auf jeden Fall: Mit mehr als 1700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in fast 600 Teams gingen so viele an den Start wie nie zuvor. Mehr als 42.000 Euro an Spenden kamen für ornitho.de dank zahlreicher Spender zusammen. Dafür möchten wir allen Beteiligten nochmals aufs Herzlichste danken!
Wie in den Vorjahren haben wir wieder zahlreiche Preise verlost. Die folgenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich in diesem Jahr freuen und wurden bereits per E-Mail kontaktiert: [mehr]

17.07.2020 totop

Orniwelt neuer Partner des DDA

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Orniwelt bietet online sowie im Ladengeschäft eine reiche Auswahl an Produkten rund um die Vogelbeobachtung
© Orniwelt
Die Orniwelt GmbH, Ausrüster für Naturbeobachtung, ist seit Anfang Juli neuer Partner des DDA. Wir freuen uns, mit dem Anbieter von Ferngläsern, Spektiven, Digiscoping-Zubehör, einem ausgewählten Sortiment an nachhaltigen Produkten und vielem mehr, was das Herz des Naturbeobachters erfreut, einen kompetenten Partner gefunden zu haben. Schon vor dem offiziellen Abschluss der Kooperation bestand zwischen Orniwelt und dem DDA eine langjährige Verbindung. So lautete nicht ohne Zufall, der Name eines Teams beim Birdrace 2020 um die Mitarbeiterin Nanette Roland - „Orniwelts Rädertierchen“.
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13.07.2020 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf das Frühjahr 2020

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© Aula-Verlag
In der Juli-Ausgabe von DER FALKE blicken wir auf das vogelkundliche Geschehen im Frühjahr 2020 zurück. Das Coronavirus hat weltweit weitreichende Veränderungen hervorgerufen. Die Vogelbeobachtung war und ist allerdings weitgehend uneingeschränkt möglich und für die Monate März bis Mai wurde bei ornitho.de sogar ein besonderer Anstieg der Meldeaktivität registriert.

Anders als in den letzten Jahren widmen wir uns der Ankunft der Zugvögel diesmal kartographisch. Wir nutzen Isolinien als Darstellungsverfahren und machen den Fortschritt einiger Arten in Richtung ihrer Brutgebiete Tag für Tag sichtbar. Im Vergleich mit dem Vorjahr lassen sich interessante Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede feststellen. Die neue Form der Darstellung wird in Zukunft sicher noch spannende Analysen ermöglichen, insbesondere in Kombination mit Wetterdaten.
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13.07.2020 totop

TV-Tipp: „Birdrace in Bayern – Wettrennen der Vogelzähler“, 13. Juli 2020, 21:00 Uhr im BR

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© BR
Hiermit möchten auf einen 45-minütigen Beitrag über das Birdrace 2020 hinweisen, der heute Abend im BR Fernsehen läuft. Im Rahmen der Reihe "Bayern erleben" entstand beim diesjährigen Birdrace die Folge "Birdrace in Bayern – Wettrennen der Vogelzähler". Der Beitrag ist bereits in der BR-Mediathek verfügbar.

Viel Spaß beim Anschauen!

02.07.2020 totop

Lesetipp: Sonderheft zur Alters- und Geschlechtsbestimmung von Kornweihen

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© VÖGEL-Magazin
Die Bestimmung der verschiedenen hierzulande zu beobachtenden Weihen-Arten bereitet auch erfahreneren Vogelkundlern immer wieder Schwierigkeiten. Rohrweihen sind noch relativ leicht, aber gerade bei den Weibchen der „weißbürzeligen Weihen“ muss man für eine sichere Bestimmung schon ganz genau hinschauen.
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29.06.2020 totop

Das Rebhuhn in Gefahr – Europaweite Bestandseinbrüche

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Kein Platz mehr für das Rebhuhn? In ganz Europa sind die Bestände in den letzten Jahren zusammengebrochen.
© Michael Radloff
Früher war das Rebhuhn ein gewöhnlicher Anblick in der Feldflur, heute sind die Vorkommen in weiten Teilen Europas stark geschrumpft und in manchen Regionen ist die Art bereits ausgestorben. Steht die Charakterart der Ackerflur und -brachen vor dem Aus? Bundesweit gibt es keine andere Vogelart, die in den letzten Jahren so stark im Bestand zurückgegangen ist. Der europäische Bestand ging um rund 93% zurück, aus der Schweiz wurde kürzlich sogar das vollständige Aussterben bekannt gegeben. Höchste Zeit aktiv zu werden und die verbliebenen Vorkommen des Rebhuhns zu schützen!
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17.06.2020 totop

Volkszählung bei Steinkauz, Star und Stelzenläufer

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© DDA
Das Zwitschern und Singen der Vögel vor allem im Frühling – es ist nicht nur Allgemeinwissen, sondern auch Bestandteil unseres Lied- und Kulturgutes. Weniger bekannt ist, dass der Vogelgesang Artgenossinnen und Artgenossen zeigt: Hier ist mein Revier, hier wohnt meine Familie! Aus dem tierischen Verhalten lässt sich deshalb ableiten, wann, wo und wie viele Vögel in Deutschland jedes Jahr brüten. Mit der heute veröffentlichten Publikation „Vögel in Deutschland – Erfassung der Brutvögel“ zeigen die Herausgeber, der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), die Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und das Bundesamt für Naturschutz (BfN), wie sich Interessierte an der Vogelerfassung auf vielfältige Weise beteiligen können. Erläutert werden sowohl die einzelnen Programme als auch die Vorgaben für die Kartierung von Brutvögeln. Jährlich beteiligen sich in Deutschland mehr als 20.000 Personen an der Erfassung von Brutvögeln, davon etwa ein Viertel an den Monitoringprogrammen.
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15.06.2020 totop

Sonderausgabe „Natur und Landschaft“: Naturschutzarbeit in Deutschland 2019

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© BfN
Wie groß und vielfältig das Engagement der Menschen in Deutschland für den Schutz der Natur ist, zeigt die jüngst erschienene Sonderausgabe von "Natur und Landschaft". In der Fachzeitschrift berichten 59 Behörden des Bundes und der Länder, Bildungseinrichtungen, Arbeitsgemeinschaften, Verbände und Stiftungen von ihren Naturschutzaktivtäten und -schwerpunkten im Jahr 2019. "Dabei sind die Aktivitäten und Projekte, die in diesem Heft auf 80 Seiten dargestellt werden, nur ein kleiner Ausschnitt des großen und breit gefächerten Einsatzes für die Natur", betont Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), das die Fachzeitschrift herausgibt.
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21.05.2020 totop

Schutzgebiets-Netzwerk auf dem Prüfstand – Wie wirksam ist Natura 2000 für Vögel und Tagfalter?

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Grauspecht
© Arnulf Christner
Das Netzwerk der Natura 2000-Schutzgebiete der Europäischen Union soll gefährdete Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräume schützen. Allerdings profitieren auch etliche Arten, die nicht im Fokus stehen, berichtet ein internationales Forschungsteam, darunter Mitarbeiter des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten, in der Zeitschrift Conservation Biology zum heutigen „Natura 2000-Tag“. Bei den Vögeln sind es etwa die Hälfte der Arten, bei den Tagfaltern nur ein Viertel.
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12.05.2020 totop

Aktualisierung der weltweiten Gefährdungseinstufung von Rotmilan und Samtente

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Samtente
© Ingo Waschkies
Für eine Aktualisierung der globalen Roten Liste der International Union for Conservation of Nature (IUCN) hat BirdLife International im April 2020 die Gefährdungseinstufung einiger Brut- und Rastvogelarten neu bewertet, die (nahezu) endemisch für die EU sind. Anlass zur Überprüfung gaben auch die im Jahr 2019 berichteten Daten der EU-Mitgliedsstaaten im Rahmen des Berichts nach Artikel 12 der Vogelschutzrichtlinie, welchen der DDA im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz für Deutschland erarbeitet hat.
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11.05.2020 totop

„Nationalatlas aktuell“ mit Beitrag zur Turteltaube

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© Leibniz-Institut für Länderkunde
In ihrem jüngsten Beitrag widmet sich die Online-Zeitschrift „Nationalatlas aktuell“ dem Vogel des Jahres 2020. In Zusammenarbeit mit dem DDA wurden verschiedene Karten zur Verbreitung der Turteltaube erstellt, die den starken Rückgang dieser Art dokumentieren. Unter anderem werden die Daten des Atlas Deutscher Brutvogelarten aus dem Zeitraum 2005 bis 2009 mit den Brutzeitbeobachtungen 2015 bis 2019 nach den Meldungen im Internetportal ornitho.de verglichen. Zur besseren Einordnung wird die Bestandsentwicklung der letzten 30 Jahre anhand der Daten des Monitorings häufiger Brutvögel präsentiert. Eine Grafik zum jahreszeitlichen Auftreten in Deutschland anhand der ornitho-Daten zeigt, wann hierzulande die meisten Beobachtungen dieser Art erfolgen. Ein begleitender Text liefert weitere Informationen zu Biologie und Gefährdung der Turteltaube.
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05.05.2020 totop

Birdrace 2020 – Außergewöhnliches Rennen mit bemerkenswerten Ergebnissen

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Wie das Birdrace in diesem Jahr lief? Wir bringen Licht ins Dunkel
© Team „Knattergrasmücken“
So genau wie am vergangenen Samstag wurde die Vogelwelt Deutschlands wohl selten an einem einzigen Tag be(ob)achtet. Insgesamt waren 1749 Personen im Rahmen des bundesweiten Birdrace unterwegs, um innerhalb von 24 Stunden möglichst viele verschiedene Vogelarten zu entdecken. Das ist ein bemerkenswerter neuer Teilnahmerekord – nochmal rund 500 Personen mehr als im vergangenen Jahr. In diesen schweren Zeiten der Corona-Krise, in der das gesellschaftliche und kulturelle Leben weitgehend eingestellt ist, war das Birdrace für viele offenbar eine willkommene Abwechslung und gute Gelegenheit, sich einmal einen ganzen Tag lang mit dem aus unserer Sicht schönsten Hobby der Welt – der Vogelbeobachtung – zu beschäftigen.

Dabei hätte Petrus vielerorts durchaus gnädiger sein können, auch wenn zumindest die Temperaturen meist akzeptabel waren. Die meisten BirdracerInnen hatten mit teils kräftigen Schauern (stellenweise mit Hagel und Schnee) und recht stürmischen Bedingungen zu kämpfen. Doch wie bereits im Vorfeld vermutet, wirkt sich so ein ungemütliches Wetter nicht unbedingt negativ auf das Ergebnis aus. Viele überraschende Durchzügler und Rastvögel konnten auf den Artenlisten notiert werden und die Ergebnisse sprechen für sich – dazu später mehr.

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04.05.2020 totop

TV-Tipp: „Rätsel Vogelsterben: Der Kampf um die Artenvielfalt“, 4. Mai 2020, 22:00 Uhr im NDR

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© NDR
Ein 45-minütiger TV-Beitrag widmet sich heute Abend im NDR dem Rückgang der Vögel, vor allem in der Agrarlandschaft. Auch Daten auf Basis des DDA-Vogelmonitorings und Aufnahmen vom Birdrace sind im Beitrag zu sehen. Schon jetzt kann der Fernsehbeitrag der Sendung „45 Min“ in der NDR-Mediathek abgerufen werden.
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01.05.2020 totop

SARS Wader, Corvus corona, Maskenwürger und über 560 weitere virtuelle Teams beim Birdrace 2020 unterwegs

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In diesem Jahr ist beim Birdrace auf der Suche nach möglichst vielen Vogelarten der nötige Abstand untereinander einzuhalten.
© Team „Helmstrandläufer“
Über 1.500 Vogelbegeisterte, und damit so viele wie noch nie, sind beim 17. Birdrace unterwegs – allem Wind, Regen und dem Corona-Virus zum Trotz. Zusammengefunden haben sie sich in über 560 virtuellen Teams. Denn alle starten per se dieses Jahr alleine. Doch das heißt noch nicht lange nicht, dass nicht gemeinsam für eine möglichst lange Artenliste bis zu 24 Stunden beobachtet werden kann. Die eine in Greifswald, der andere am Niederrhein, der eine auf der Hallig in der Nordsee, die anderen beiden in Rheinhessen und im Alpenvorland – wie dieses Birdrace am Ende ausgehen wird, ist beinahe so unvorhersehbar, wie es vor wenigen Wochen noch das neuartige Corona-Virus war. Das Ziel bleibt auch bei diesem Jahr das gleiche: Innerhalb von 24 Stunden so viele verschiedene Vogelarten wie möglich im eigenen Kreis zu sehen oder zu hören. Bei aller räumlichen Trennung steht auch dieses Jahr wieder die Freude an der Vogelbeobachtung und der Natur an allererster Stelle. Diese Begeisterung gepaart mit der ganz eigenen Spannung eines Birdraces macht den inoffiziellen „Tag der Vogelartenvielfalt“ für viele zu einem echten Highlight im Jahresverlauf ‒ in dieser ungewöhnlichen und für viele ungewissen Zeit vielleicht mehr denn je. [mehr]

30.04.2020 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Winter 2019/20

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© Aula-Verlag
Wir blicken auf einen Winter ohne Winter zurück: Schnee und Frost blieben zumindest im Flachland in den Monaten Dezember bis Februar nahezu aus. Insgesamt war der Winter 2019/20 der zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Die internationale Rotmilan-Schlafplatzzählung wurde Anfang Januar 2020 zum fünften Mal nun auch in Deutschland durchgeführt. War die Verteilung der winterlichen Rotmilane mit der in den letzten Jahren vergleichbar? Wo wurden die höchsten Individuensummen festgestellt und lässt sich ein Überwinterungsbestand abschätzen? Diesen und weiteren Fragen haben wir uns in unserem Beitrag gewidmet.
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21.04.2020 totop

Birdrace 2020 am 2. Mai: Jetzt zum „Tag der Vogelartenvielfalt“ anmelden!

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Das Birdrace wird 2020 aufgrund der aktuellen Lage unter anderen Bedingungen ablaufen als in früheren Jahren.
© Asiola-Quartett
In knapp zwei Wochen ist es wieder soweit, bereits zum 17. Mal steigt das bundesweite Birdrace. Für alle, die noch nicht dabei waren: Entgegen der direkten Übersetzung „Vogelrennen“ rennen bei einem Birdrace nicht die Vögel, sondern die BeobachterInnen versuchen innerhalb von 24 Std. so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. Während in früheren Jahren Teams von 2 bis 5 Personen gemeinsam unterwegs waren, erfordert die Corona-Krise in diesem Jahr einige Anpassungen.
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07.04.2020 totop

Das Birdrace 2020 findet statt – in abgewandelter Form

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© Team „Elbspötter“ 2019
Bereits seit 17 Jahren findet traditionell am ersten Samstag im Mai das bundesweite Birdrace statt. Innerhalb von 24 Stunden wird versucht, so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. Viele sehen dem Birdrace alljährlich schon Wochen vorher mit Freude entgegen. In diesem Jahr lässt sich das Birdrace angesichts der aktuellen Lage selbstredend nicht wie gewohnt durchführen. Eine Absage oder Verschiebung des Termins stand im Raum. Doch einem „Tag der Vogelartenvielfalt“ steht nach derzeitigem Stand eigentlich nichts entgegen, ganz im Gegenteil: Dem nachzugehen, was gerade im Frühling besondere Freude bereitet, nämlich draußen im Grünen zu sein, tut uns allen gut!

Das Birdrace findet deshalb am 2. Mai 2020 statt, allerdings mit Spielregeln, die an die aktuelle Situation angepasst sind. Denn völlig unstrittig ist, dass die am Birdrace-Tag vor Ort geltenden Bestimmungen ohne Einschränkungen einzuhalten sind. Die diesjährigen Regeln bieten dabei viel Raum für neue taktische und kreative Überlegungen als Team. So außergewöhnlich wie die derzeitige Situation ist, so einmalig wird (hoffentlich) auch das diesjährige Birdrace sein. [mehr]

21.03.2020 totop

#StayHomeAndWatchOut – machen Sie mit!

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© DDA
Angesichts der sich beschleunigenden Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 ist es Zeit, Verantwortung zu übernehmen und den Handlungsempfehlungen von Bund und Ländern zu folgen. Dazu möchten auch wir unseren Teil beitragen.

Bleiben Sie möglichst zuhause und kommen Sie nur wenn nötig in Kontakt mit anderen Personen! Ziel muss es sein, möglichst viele Menschen für das Motto „Flatten the Curve“ zu sensibilisieren und die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. [mehr]

18.03.2020 totop

Erreichbarkeit des DDA und Vögelbeobachten in "Coronazeiten"

Angesichts der sich beschleunigenden Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 wollen auch wir im Sinne der Handlungsempfehlungen von Bund und Ländern dazu beitragen, Sie und uns bestmöglich zu schützen. Dazu haben wir einige Maßnahmen getroffen, die wir Ihnen hier erläutern wollen.

Erreichbarkeit

Seit heute führen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der DDA-Geschäftsstelle ihre Arbeiten im Home-Office fort. Die Geschäftsstelle wurde geschlossen. Trotz der Umstellung auf Heimarbeit bleiben wir aber weiterhin unter der Ihnen bekannten Telefonnummer (0251 - 210140 10) erreichbar. Bitte beachten Sie: Anrufe können nur von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr angenommen werden. Selbstverständlich sind wir aber auch per E-Mail (info@dda-web.de) erreichbar. Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir Ihre Mail nicht umgehend bearbeiten können. Gerade zu Frühlingsbeginn, wenn unsere Vögel ihre Reviere besetzen und die vielen tausend Ehrenamtlichen mit den Kartierungen im Rahmen unserer bundesweiten Vogelerfassungsprogramme beginnen, kommt es erfahrungsgemäß zu einem stark erhöhten Nachfragebedarf.

Möchten Sie mit einem Projektmitarbeiter direkt Kontakt aufnehmen, greifen Sie bitte vorzugsweise auf E-Mails zurück. Die E-Mail-Adressen finden Sie hier. Telefonische Kontaktaufnahme bitten wir auf das Notwendigste zu beschränken.

Hinweis an unsere Projektpartner: Der DDA folgt uneingeschränkt den Vorgaben und Empfehlungen des Bundes und der Länder, d.h. wir verzichten auf persönliche Treffen und Kontakte sowie damit verbundene Reiseaktivitäten.

Bestellungen

Bestellungen können weiterhin über die E-Mail-Adresse (schriftenversand@dda-web.de) sowie telefonisch (0251 – 210140 10) aufgegeben werden. Beachten Sie bitte, dass es zu leichten Verzögerungen bei der Bearbeitung Ihres Auftrags kommen kann. Für die ordnungsgemäße Zustellung der von uns beauftragten Post- und Paketdienste können wir keine Gewähr übernehmen.

Kartierungen

Bewegung an der frischen Luft ist auch in diesen Zeiten gesund. Kartierungen, sofern nur einzelne Personen beteiligt sind, sollten problemlos durchgeführt werden können. Meiden Sie aber öffentliche Verkehrsmittel und verzichten Sie bis auf Weiteres auch auf die Teilnahme an Exkursionen. Bitte beachten Sie unbedingt die Empfehlungen und Vorgaben des Bundes und der Bundesländer für den Aufenthalt im öffentlichen Raum.

01.03.2020 totop

Leitung des Michael-Otto-Instituts im NABU in Bergenhusen gesucht

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© NABU
Wir möchten hiermit auf die ausgeschriebene Stelle der Institutsleitung für das Michael-Otto-Institut in Bergenhusen zum nächstmöglichen Zeitpunkt hinweisen.

Der oder die Stelleninhaber*in leitet das Michael-Otto-Institut (MOIN) im NABU, eine Forschungs- und Bildungseinrichtung des NABU-Bundesverbands mit 25 wissenschaftlichen und technischen Mitarbeiter*innen. Schwerpunkte des Instituts sind die angewandte Naturschutzforschung mit ornithologischem Fokus, insbesondere zu den Themenfeldern Biodiversität in der Agrarlandschaft, Biodiversität und regenerative Energien, NATURA 2000 und Ornithologie der Wiesen, Moore und Küstenlebensräumen, sowie der Transfer dieses Wissens in die Natur- und Umweltschutzarbeit auf nationaler und internationaler Ebene.

Mehr zur ausgeschriebenen Position findet sich in der offiziellen Stellenausschreibung. Bei Interesse finden Sie im Netz ein Online Bewerbungsformular.

20.02.2020 totop

Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison – machen Sie mit!

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Auf den Probeflächen des Monitoringprogramms stehen häufige Arten wie die Goldammer im Mittelpunkt
© Mathias Schäf
Mit den längeren Tagen sind bei Kleibern, Heckenbraunellen, Meisen und Buchfinken die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören. Besonders bei schönem Wetter schmettern viele Vögel schon lautstark ihr Lied, um so das Revier gegenüber Artgenossen abzugrenzen. Keine Frage, die Brutzeit hat bei vielen Arten bereits begonnen. Auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf die Brutzeit 2020 auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.

Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage „Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?“ beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni vier Begehungen entlang einer ca. drei km langen Route durchgeführt werden.
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19.02.2020 totop

Fall und Aufstieg der Saatkrähe: Eine Geschichte von Verfolgung und Schutz

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© Hans Glader
Bis zum Ende der 1970er Jahre wurden Saatkrähen als Landwirtschaftsschädlinge betrachtet und stark verfolgt. Thorsten Krüger und Ko-Autoren von der Niedersächsischen Ornithologischen Vereinigung (NOV) und vom DDA zeichnen nun anhand eines einzigartigen Datensatzes nach, wie Verfolgung und Schutz die Bestandsentwicklung der Art über die vergangenen 120 Jahre gesteuert haben.
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18.02.2020 totop

DAK: Hinweise zur Dokumentation von Bartgeiern, Großfalken und Arten der Kategorie E

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© DAK/DDA
Auf dem Jahrestreffen der Deutschen Avifaunistischen Kommission wurden Mitte Januar Veränderungen bezüglich der Dokumentation mehrerer Arten beschlossen, die rückwirkend bereits für Beobachtungen ab dem 1.1.2018 Anwendung finden sollen.
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05.02.2020 totop

Neue Publikation zur Lage der Vogelwelt Deutschlands: Schwund im Offenland hält an – Bestandszunahmen im Wald

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© DDA
Der deutliche Rückgang heimischer Vögel auf Wiesen, Weiden und Äckern hält weiter an, in den Wäldern zeichnen sich hingegen Zunahmen der Bestände ab. Das ist die Kernaussage der jetzt erschienenen Publikation „Vögel in Deutschland – Übersichten zur Bestandssituation “. Die aktuelle Gesamtschau enthält umfangreiche Informationen zu Bestandsgrößen, Bestandstrends und der Verbreitung aller Brut- und vieler rastender Wasservogel-Arten. Sie wurde vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam erarbeitet.
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04.02.2020 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Herbst 2019

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© Aula-Verlag
Während in den vergangenen Jahren vielfach Extreme und Rekordmeldungen die Zusammenfassungen der Wettereignisse dominierten, verlief der Herbst 2019 nur leicht zu warm und nass und damit schon fast erstaunlich durchschnittlich. Wir haben uns die fast 1,5 Millionen in den Monaten September bis November bei ornitho.de gemeldeten Vogelbeobachtungen einmal genauer angeschaut und festgestellt, dass hier nicht alles nach Durchschnitt verlief.
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27.01.2020 totop

Kritik an Messe „Jagd & Hund“: Aussteller bieten Abschüsse von Turteltauben, Papageitauchern und Singvögeln an – Landesjagdverband eingeschaltet

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Abgeschossene Turteltaube auf Malta
© CABS
Auf Europas größer Jagdmesse, der "Jagd und Hund 2020" in Dortmund, bieten Reiseveranstalter ab morgen, 28. Januar, wieder Safaris für den Abschuss seltener Tiere im Ausland an. Vogelschützer kritisieren, dass der Veranstalter Messe Dortmund GmbH auch Firmen eine Plattform bietet, die Abschüsse bedrohter Zugvögel wie Turteltauben, Wachteln und Singvögeln in Südeuropa oder dem Balkan im Programm haben. Wie das Komitee gegen den Vogelmord (CABS) mitteilt, haben Biologen in den letzten Wochen das Ausstellerverzeichnis der Messe ausgewertet und sind dabei auf insgesamt acht Unternehmen gestoßen, die das Töten europäischer Zugvögel gegen Entgelt zum Geschäftsmodell gemacht haben.
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17.01.2020 totop

Mehr Mais, weniger Brachen: Feldvögel verschwinden nach tiefgreifenden Änderungen in der Agrarlandschaft

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Bluthänfling
© Michael Radloff
Vogelarten, die in Agrarlandschaften brüten, sind überdurchschnittlich stark bedroht: Selbst früher häufige Begleiter des Landwirts, wie Feldlerche oder Kiebitz, werden immer seltener. Andere, wie die Turteltaube, sind in vielen Regionen Deutschlands bereits ausgestorben.

Die generellen Ursachen für den Schwund der Feldvögel sind bekannt: Eine immer intensivere Landwirtschaft mit größeren Feldern und Traktoren, und wirksamere Pestizide, die Insekten als Nahrungsgrundlage vieler Vogelarten dezimieren.
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13.01.2020 totop

Emmy & Karl Kaus-Preis 2019 an Naturschützer Martin Flade

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Emmy & Karl Kaus-Preis 2019 für Dr. Martin Flade (Mitte). Übergeben in Potsdam vom Vorsitzenden der Karl Kaus Stiftung Joachim Seitz (links) und Geschäftsführer Henning Kunze (rechts).
© Karl Klaus Stiftung
Am 11. Dezember 2019 wurde Dr. Martin Flade im „Haus der Natur“ in Potsdam für seine langjährigen Verdienste zum Schutz freilebender Tiere und ihrer Lebensräume geehrt.
Martin Flade ist von Mai 2013 bis Januar 2016 sowie seit Oktober 2018 Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung Schorfheide-Chorin. Zahlreiche Forschungen sind von ihm durchgeführt und Publikationen zu verschiedenen Naturschutzthemen wie Waldökologie, Naturschutz in der Agrarlandschaft und Vogelverbreitung erarbeitet worden. Ehrenamtlich baute Martin Flade u.a. das Monitoring häufiger Brutvögel des DDA auf und koordinierte es von 1989 bis 2010. Seit 1998 ist er Vorsitzender einer internationalen Arbeitsgruppe unter dem Dach von BirdLife International zum Schutz des weltweit bedrohten Seggenrohrsängers und seiner Lebensräume. In der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft wirkt Martin Flade entscheidend an Standards zur Verankerung der Vogelwelt in der Landschaftsplanung mit. Auch setzt er sich in der Fachgruppe „Vögel der Agrarlandschaft“ oder als Vorsitzender des Ökodorfs Brodowin e.V. für eine naturverträgliche Landwirtschaft ein.
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13.01.2020 totop

Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel

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Allein das Kapitel zum Rotmilan umfasst zehn Seiten und mehr als 60 Literaturquellen
© Udo Lieke
Im Auftrag der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW) dokumentiert die Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg bundesweit die Verluste von Vögeln und Fledermäusen an Windkraftanlagen. Zudem führt sie eine Zusammenstellung internationaler Fachliteratur zu den Konflikten zwischen Vogelschutz und Windkraftnutzung. Nach genau einem Jahr gibt es wieder ein Update dieser Unterlagen, das auf https://lfu.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.312579.de verfügbar ist.
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10.01.2020 totop

„Wochenende der Wasservögel“ — Internationale Wasservogelzählung, europaweite Schwanenzählung von Zwerg- und Singschwan und East Atlantic Flyway Count

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Schellente
© Martin Grimm
Am bevorstehenden Wochenende, dem 11./12. Januar, schultern wieder viele Tausend Beobachterinnen und Beobachter weltweit die Spektive, um im Rahmen des von Wetlands International organisierten International Waterbird Census (IWC) Wasservögel zu erfassen. Seit Ende der 1960er-Jahre werden alljährlich Mitte Januar in mehr als 25.000 Gebieten in über 100 Ländern auf allen Kontinenten die Wasservögel gezählt. Eine in vielen Regionen ehrenamtlich getragene Gemeinschaftsleistung, die weltweit vermutlich ihresgleichen sucht. Mit über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alleine in Deutschland ist die Wasservogelzählung auch hierzulande das umfangreichste und älteste Erfassungsprogramm in der Vogelwelt. Viele der Zählerinnen und Zähler beteiligen sich seit mehreren Jahrzehnten an der Erfassung und sorgen durch diese Kontinuität gleichzeitig für eine hohe Datenqualität. Über die international bedeutendste Zählung im Januar hinaus werden in vielen Hundert Feuchtgebieten vom Herbst bis zum Frühjahr Wasservögel erfasst, in einigen Gebieten wie dem Wattenmeer sogar rund ums Jahr. Das ehrenamtliche Engagement alleine zur Erfassung der durchziehenden und überwinternden Wasservögel beläuft sich auf rund 100.000 Stunden — jährlich!
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08.01.2020 totop

Endlich wieder verfügbar: Atlas Deutscher Brutvogelarten jetzt als PDF-Download erhältlich!

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© Humanitas-Versand
Der Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) hat sich zu einem Grundlagenwerk für den nachhaltigen Vogelschutz in Deutschland entwickelt und bietet das aktuelle Wissen rund um unsere Brutvögel in einem nie dagewesenen Überblick. Über 500.000 Stunden investierten die mehr als 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seinerzeit in die Kartierung, Auswertung und Erstellung. Machen Sie sich selbst ein Bild von der Fülle an Informationen und werfen Sie einen Blick in unsere Leseprobe (benötigt Flash)!
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08.01.2020 totop

Europaweite Zwerg- und Singschwan-Erfassung 11./12. Januar 2020 – machen Sie mit!

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© Ralf Kistowski
Seit den 1980er-Jahren – und seit den 1990er-Jahren in fünfjährigem Turnus – werden spezielle Synchronzählungen von Zwerg- und Singschwan in Europa durchgeführt, um die Bestandsschätzungen auf internationaler Ebene zu aktualisieren. Die Zählungen werden von der Swan Specialist Group von Wetlands International koordiniert. Am 11./12. Januar 2020 steht nun eine weitere europaweite Erfassung der beiden gelbschnäbligen Schwanenarten an. Für beide Arten ist eine gute Abdeckung wichtig: Beim Singschwan z.B. überwintert rund ein Drittel der nordwesteuropäischen Population in Deutschland und auch beim Zwergschwan können es in milden Wintern bis zu 30 % sein. So wurden bei der Zählung im Januar 2015 in Deutschland 44.465 Singschwäne und 5.444 Zwergschwäne gezählt. Im Vergleich zu 1995 hat sich der Mittwinterbestand beim Singschwan damit nahezu verdreifacht und beim Zwergschwan sogar verfünffacht.
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Bild„Vögel in Deutschland“ behandelt auf über 50 Seiten die Erfassung von Brutvögeln und die Möglichkeiten, selber zu ihrer Erfassung beizutragen, sei es über die Meldung von Beobachtungen oder die Teilnahme an Brutvogelmonitoring-Programmen.

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





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Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

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BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2017“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht 2017 auch Beiträge zur ersten Brut der Brillengrasmücke in Deutschland, zum ersten deutschen Nachweis des Weißbauchtölpels sowie zur Überarbeitung der nationalen Meldeliste der Deutschen Avifaunistischen Kommission.

BildDie aktuelle Ausgabe besucht die Vogelwelt im tschechischen Teil des Grünen Herzen Europas, untersucht den Erfolg des Artenhilfsprogramms Wiesenweihe in Bayern und untersucht die Frage: Wie hoch fliegen Vögel? Das ist natürlich längst nicht alles - Schauen Sie doch mal vorbei auf den Seiten von Der Falke.

Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
pdfAufnahmeantrag [ 1.778 kb ]

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.