Archiv

20.03.2019 totop

Zwergschwäne 2018 mit durchschnittlichem Bruterfolg

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© Hans Glader
Einen Anteil von 10,6 % Jungvögeln ergab die bundesweite Erfassung des Jungvogelanteils beim Zwergschwan um den 15./16. Dezember 2018. Nach dem sehr geringen Jungvogelanteil im Vorjahr (4,2 %) wurde damit ‒ bezogen auf die letzten Jahre ‒ wieder ein durchschnittlicher Bruterfolg erreicht. Auf Populationsebene lag der Jungvogelanteil bei 8,7 % in einer Stichprobe von rund 9.000 Vögeln.
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25.02.2019 totop

Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison – machen Sie mit!

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Auf den Probeflächen des Monitoringprogramms stehen häufige Arten wie die Goldammer im Mittelpunkt
© Mathias Schäf
Mit den längeren Tagen sind bei Kleibern, Heckenbraunellen, Meisen und Buchfinken die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören. Besonders bei schönem Wetter schmettern viele Vögel schon lautstark ihr Lied, um so das Revier gegenüber Artgenossen abzugrenzen. Keine Frage, die Brutzeit hat bei vielen Arten bereits begonnen. Auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf die Brutzeit 2019 auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.

Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage „Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?“ beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni vier Begehungen entlang einer ca. drei km langen Route durchgeführt werden.
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08.02.2019 totop

Massensterben von Trottellummen entlang der niederländischen Küste

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Geschwächte Trottellumme am Strand von St. Peter-Ording am 21.01.2019.
© Heiko Ertzinger
Bereits seit mehreren Wochen fallen entlang der niederländischen Nordseeküste ungewöhnlich viele tot angespülte Trottellummen auf. Die Anzahl der Totfunde entlang der Strände liegt aktuell weit über der zu dieser Jahreszeit üblichen Zahl und könnte hochgerechnet viele Tausend Individuen betreffen. Zahlreiche geschwächte Trottellummen werden derzeit in Auffangstationen gepflegt. Die Gründe für das Massensterben sind bislang unklar.
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04.02.2019 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Herbst 2018

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© Aula-Verlag
„Mehr Sommer als Herbst“ – so haben wir unseren Rückblick auf die zurückliegende Jahreszeit diesmal betitelt. Tatsächlich setzte sich die bereits seit März deutlich zu warme Witterung bis in den November hinein fort. In Kombination mit fehlenden Niederschlägen wurde es vielerorts sehr trocken. Lassen sich Anhand der mehr als 1,3 Millionen Vogelbeobachtungen, die in den Monaten September bis November bei ornitho.de zusammengetragen wurden, Auswirkungen auf die Vogelwelt erkennen?
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22.01.2019 totop

Bestandstrends häufiger Brutvögel in Europa aktualisiert

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Negative Trends v.a. bei häufigen Arten der Agrarlandschaft halten ungebrochen an. Dargestellt ist der aktualisierte Trendverlauf des Agrarvogelindikators (farmland bird index), in den die Bestandsentwicklungen von 39 häufigen Vogelarten der Agrarlandschaft einfließen.
© EBCC/BirdLife/RSPB/CSO
Zu Anfang eines jeden Jahres schreibt der European Bird Census Council (EBCC) im Rahmen des Pan-European Common Bird Monitoring Scheme (PECBMS) die Bestandstrends der häufigen Brutvögel Europas fort. Dazu leiten die Koordinatorinnen und Koordinatoren der nationalen Programme zur Erfassung der Brutvögel der EU-Mitgliedstaaten ihre jeweils aktuellen Trends an den EBCC weiter, der die Daten zusammenfassend auswertet. In die aktuelle Fortschreibung der europaweiten Bestandtrends flossen Daten zu insgesamt 170 Arten aus 28 Ländern und aus 37 Jahren (1980–2016) ein. Neben den Populationstrends einzelner Arten werden vom EBCC in dem Zusammenhang jährlich auch die europaweiten Indikatoren wildlebender Vogelarten aktualisiert: der Agrarvogelindikator, der Waldvogelindikator und der Indikator für alle häufigen Vogelarten.
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11.01.2019 totop

Langfristiger Rückgang der Überlebensraten erstjähriger Rotmilane

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© Hans Glader
Landwirtschaftliche Intensivierung und eine Verschlechterung der Nahrungsverfügbarkeit, aber auch anthropogene Mortalität durch Vergiftungen und Kollisionen sind zentrale Bedrohungen für den Rotmilan in seinem stark begrenzten Verbreitungsgebiet. Bei langlebigen Vogelarten haben die Überlebensraten verschiedener Altersklassen einen wesentlichen Einfluss auf die Bestandsentwicklung. Eine erhöhte Mortalität hat daher langfristig auch für den Rotmilan besonders negative Auswirkungen auf die Bestandsgröße, insbesondere wenn mehr Altvögel zu Tode kommen.
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11.01.2019 totop

Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel

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Allein das Kapitel zum Rotmilan umfasst acht Seiten und mehr als 50 Literaturquellen
© Martin Lindner
Seit dem Jahr 2002 trägt die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (LUGV) verfügbare Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) aus ganz Deutschland zusammen. Ziel der Datenbank ist es, die vorhandenen, bundesweit verstreuten Daten über Anflugverluste an WEA zusammenzutragen, durch diese Sammlung zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen und die Einhaltung von Mindeststandards bei der weiteren Datengewinnung und -dokumentation durchzusetzen. Die „Dokumentation Vögel und Windenergienutzung“ auf der Internetseite des LUGV wurde nun aktualisiert und die Informationen und Kollisionszahlen auf den neuesten Stand gebracht. Nach der Erweiterung sind auf nunmehr 126 Seiten fast 500 Literaturquellen verarbeitet, die eine solide Basis für Entscheidungen verschiedenster Art bilden. Zusammen mit der gesamtdeutschen Datenbank der Kollisionsopfer ist diese Faktensammlung die Grundlage der Abstandsempfehlungen der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten für Windkraftanlagen. [mehr]

09.01.2019 totop

Tagung „Perspektiven des Kiebitzschutzes in Deutschland“ am 8. – 9 . Februar 2019 in Münster

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© Karsten Berlin
Das Michael-Otto Institut im NABU, die NABU-Naturschutzstation Münsterland und das Institut für Landschaftsökologie der Universität Münster laden zu einer bundesweiten Kiebitz-Fachtagung ein. Die Veranstaltung geht aus dem Projekt „Sympathieträger Kiebitz“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt hervor. Im Rahmen der Veranstaltung ist die Gründung einer bundesweiten AG Kiebitzschutz durch den NABU vorgesehen. Mit der Arbeitsgruppe soll ein besserer Schutz für die gefährdete Art erreichet werden.
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09.01.2019 totop

Neubesetzungen in der Deutschen Avifaunistischen Kommission

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© DAK/DDA
Innerhalb der Deutschen Avifaunistischen Kommission (DAK) gab es zum 1. Januar 2019 mehrere Neubesetzungen. Thomas Hallfarth und Jan Ole Kriegs haben die DAK nach jahrelanger Mitarbeit verlassen. Ihnen sei an dieser Stelle herzlich gedankt! Christopher König wird sich künftig auf koordinative Tätigkeiten innerhalb der DAK sowie die Redaktion des Magazins „Seltene Vögel in Deutschland“ konzentrieren und nicht weiter an Beurteilungen von Seltenheitsdokumentationen teilnehmen. Neu im Team der DAK werden Steve Klasan, Roland Neumann und Tobias Rautenberg begrüßt!
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Bild347 Teams mit über 1.100 TeilnehmerInnen waren beim 15. bundesweiten Birdrace am Start — so viele wie nie zuvor:
Ergebnisse Arten
Ergebnisse Spenden
Medienecho
Ergebnisse eintragen

Bild„Vögel in Deutschland “ behandelt auf über 70 Seiten die Erfsssung rastender Wasservögel.

Bild

BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2016“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht 2016 auch Beiträge zu Kiefernkreuz-schnäbeln, Singammer und Silberreiher vom „modesta-Typ“

BildDie aktuelle Ausgabe befasst sich mit dem Kiebitz, einem stark gefährdeten Sympathieträger, und stellt konkrete Vorschläge zum Schutz vor. Daneben geht es um die neu erschienene Artenliste der Vögel in Deutschland, die viele viele Änderungen aufweist. Und auf die Reise geht zu einem Fluss der Superlative, dem Ayeyarwady in Myanmar. Das ist natürlich längst nicht alles - Schauen Sie doch mal rein: „Der Falke

BildDas aktuelle Heft hat die Wiesenweihe zum Thema. In zahlreichen Artikeln geht es um Bestände, Lebensräume und Schutzmaßnahmen der Wiesenweihe in Deutschland, den angrenzenden Ländern und Europa. Überaus spannende Beiträge, die bis zum Einsatz von Orthokoptern reichen.
Mehr Informationen erhalten Sie auf Die Vogelwelt und auf den Seiten des DDA.

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





Machen Sie mit...
Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
pdfAufnahmeantrag [ 1.778 kb ]

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.