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24.05.2019 totop

Europaweite Sonderbriefmarken 2019 „Heimische Vögel“

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© PostEurop
Die jährliche EUROPA-Briefmarken-Kampagne soll dazu beitragen, das Bewusstsein für die gemeinsamen Wurzeln, die Kultur und die Geschichte Europas und seine gemeinsamen Ziele zu schärfen. Sie unterstreichen gleichzeitig die internationale Zusammenarbeit im Postbereich und fördern die Philatelie. PostEurop, die Vereinigung zahlreicher großer europäischer Postunternehmen, hat Anfang Mai den EUROPA-Briefmarkenwettbewerb 2019 zum Thema "Heimische Vögel" gestartet. Damit soll nicht nur auf die Vielfalt der Vögel in Europa hingewiesen werden, sondern auch auf deren wichtige Rolle im Ökosystem und ihr Schutzbedürfnis.
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08.05.2019 totop

Verstärkung im Team des DDA gesucht

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Die DDA-Geschäftsstelle befindet sich auf dem Gelände der Speicherstadt Münster
© Gereon Holtschneider
Der DDA sucht zur Verstärkung seines Teams in der Geschäftsstelle in Münster zum nächstmöglichen Zeitpunkt und befristet für zwei Jahre eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (100%) für das Vorhaben „Handlungsbedarf und Maßnahmen in der Folge der nationalen Vogelschutzberichte“.

Neben der Aufbereitung von Daten zu Erhaltungs- und Schutzmaßnahmen in EU-Vogelschutzgebieten (SPA) sollen u.a. deren Wirkung und Effizienz bewertet, Strategien zur Verbesserung des SPA-Managements erarbeitet und Zielkonflikte in europäischen Schutzgebieten analysiert werden.

Die ausführliche Ausschreibung finden Sie hier als PDF.

08.05.2019 totop

Auch zehntausend Schwalben machen manchmal keinen Sommer – das eiskalte Birdrace 2019 im Rückblick

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Schneeball statt Schneefink … beim Birdrace muss man’s nehmen, wie’s kommt, am besten mit Humor
© Team „Master-StudEnten“
Turteltauben und Pirole im Schneetreiben, schnurrende Ziegenmelker nahe dem Gefrierpunkt, „Hagelhühner“ und „Myriaden von Schwalben“, die es vom Himmel regnete … Der vergangene Samstag dürfte allen, die dabei waren, noch lange in Erinnerung bleiben. Denn die Witterungsbedingungen machten es den Teams beim bislang kältesten Birdrace vielerorts wahrlich nicht leicht, sorgten aber auch für allerhand Überraschungen. Insgesamt gingen 356 Teams beim 16. bundesweiten Birdrace an den Start – noch einmal mehr als im vergangenen Jahr. Mehr als 1.200 Personen nahmen teil, rund ein Drittel waren Frauen; ein Aufwärtstrend, der gerne anhalten darf. Mehr als die Hälfte aller Teams wählte – allen ungemütlichen Wetterprognosen zum Trotz ‒ die umweltfreundliche Variante und war zu Fuß, per Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Eine nicht nur CO2-arme, sondern auch erfolgreiche Strategie wie sich zeigte: sieben radelnde Teams schafften es in die Top10, so viele wie noch nie. Mehr als 39.000 Euro kamen im „Spendenrennen“ zugunsten von ornitho.de und ornitho.lu zusammen. Ein beeindruckendes Ergebnis, zu dem 128 Teams beitrugen. Internationale Spendenkönige sind die Mitglieder des Teams aus dem ornitho-Partnerland Luxemburg. Im bundesweiten Vergleich hatten einmal mehr die BO-BACHTER die Nase vorn. 302 Vogelarten wurden nach derzeitigem Stand beim „Tag der Vogelartenvielfalt“ entdeckt, darunter wieder viele große und kleine „Schmankerl“, 167 Arten davon sah das Team Cuxland, das zum 13ten Mal die Nase vorn hatte, 155 sahen die im Duo radelnden Die reihernden Geier und Die geiernden Reiher, die in der dieses Mal besonders engen Fahrradwertung der Konkurrenz die Rücklichter zeigten, und Die Busenwatcher schwangen sich mit einem Rekord von 136 Arten in der Nachwuchswertung obenauf. Mit 77 Singvogelarten hatten Gätkes Erben in dieser Sonderwertung einmal mehr die Nase vorn. Kurzum, wieder ein Tag, über den es viele Geschichten zu erzählen gibt, trotz oder gerade wegen des Wetters.
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04.05.2019 totop

Happy Birdsday – das Birdrace 2019 ist gestartet!

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War es der Neuntöter? Nach ihm machen sich beim Birdrace nicht nur die Tatordalken auf die Suche...
© Team „Tatordalken Münster“
Mehr als 320 Teams (Stand 3.5., 19 Uhr) aus allen Bundesländern sowie Luxemburg sind aktuell unterwegs, um beim 16. bundesweiten Birdrace innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Vogelarten zu entdecken. Kein neuer Rekord, aber zweifelsohne wieder ein ganz beachtliches Ergebnis! Einige haben angesichts der für weite Teile Deutschlands eher ungemütlichen Wettervorhersage offenbar das Sofa doch kurzfristig dem Sommergoldhähnchen vorgezogen. Höchstwerte zwischen 6 und 13 Grad, teils kräftige Niederschläge und im Bergland sogar Schnee – zugegeben nicht gerade einladend. Wieder einmal sind über die Hälfte aller Teams umweltfreundlich mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs. Der frische Nordwestwind gibt hoffentlich zumindest Rückenwind.
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30.04.2019 totop

Turteltauben: Symbol für Liebe und Treue durch illegale Jagd bedroht

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Der Bestandstrend der Turteltaube (1980–2016) in Europa zeigt einen signifikanten Rückgang. In den Trendverlauf sind Daten aus 23 europäischen Ländern eingeflossen. Das Konfidenzintervall ist hellblau dargestellt
© EBCC/BirdLife/RSPB/CSO
Seit Tausenden von Jahren gilt die Turteltaube als Liebes- und Glückssymbol. Schon den Griechen war sie heilig. Damals schrieb man sie Demeter, der Göttin der Ernte und Fruchtbarkeit, zu – und noch heute werden zwei frisch verliebte Menschen oft als Turteltauben bezeichnet.

Die große Bekanntheit der Turteltaube könnte mit ihrem weiten Verbreitungsgebiet zusammenhängen. Ihr Brutgebiet erstreckt sich über fast ganz Europa von Portugal bis Moskau und in den Norden Chinas. Den Winter verbringt sie in wärmeren Regionen rund um die Sahelzone in Afrika. Die Reise zwischen Brut- und Überwinterungsgebiet ist für die kleine Taube lang und beschwerlich. Aber Turteltauben sind ausgezeichnete Flieger. Den längsten Abschnitt der Reise fliegen sie nachts. Dabei können Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreicht und bis zu 700 km non-stop zurückgelegt werden.
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24.04.2019 totop

Schreiadler überwintert auf Sizilien

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Deutschland bildet den westlichen Arealrand der Schreiadler-Verbreitung. Möglichst umfassende Kenntnisse über das Leben der Vögel sind Voraussetzung für ihren Schutz
© Knut Fischer
Ein aus dem Bestandsstützungsprogramm in Brandenburg stammender junger Schreiadler hat den vergangenen Winter auf Sizilien verbracht. Es ist die erste Überwinterung eines besenderten Schreiadlers dort. Weitere Überwinterungen von Schreiadlern sind aus der Region unbekannt und dürften – wenn überhaupt – sehr selten sein. Üblicherweise überwintern Schreiadler im südlichen Afrika.

Der junge Adler befindet sich aktuell auf dem Heimzug ins Brutgebiet und hat in den letzten Tagen Norditalien erreicht. In Südtirol wurde er zuletzt nahe der österreichische Grenze geortet. Der Schreiadler trägt einen Sender mit extremer Sendeleistung von bis zu einer GPS-Ortung pro Sekunde. In den kommenden Tagen könnte er eventuell auch über das östliche Süddeutschland fliegen.
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23.04.2019 totop

Stellenausschreibung Staatliche Vogelschutzwarte Garmisch-Partenkirchen

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Seit dem Jahr 1959 befindet sich die bayerische Vogelschutzwarte am heutigen Standort oberhalb von Partenkirchen
© Stefan Kluth
Auch die Vogelschutzwarte Garmisch-Partenkirchen bat uns um Hinweis auf eine aktuelle Stellenausschreibung. Unter anderem geht es dabei um die Betreuung des Monitorings häufiger Brutvögel sowie die Konzeption und Weiterführung des Monitorings seltener Vogelarten in Bayern. Ab Juli 2019 soll die Stelle befristet bis Ende Juni 2021 besetzt werden. Bewerbungsschluss ist der 6. Mai 2019.

Weitere Informationen zur Stellenausschreibung

23.04.2019 totop

Schon mehr als 130 Teams beim Birdrace 2019 am 4. Mai – Jetzt anmelden!

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Wer beim Birdrace nichts verpassen will, muss am besten alle Richtungen gleichzeitig im Blick behalten
© Team „Wannacks Topti(c)ker reloaded“
Vielerorts laufen schon intensive Vorbereitungen und die Vorfreude auf den 4. Mai steigt von Tag zu Tag. Am ersten Wochenende im Mai werden in ganz Deutschland wieder Teams von 2 bis 5 Personen in der Natur unterwegs sein, um innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Vogelarten zu finden. Bereits weniger als zwei Wochen vor dem eigentlichen Termin, haben sich knapp 140 Teams registriert. Rund die Hälfte davon will sich rein umweltfreundlich bewegen, d.h. mit dem Fahrrad, zu Fuß oder zumindest mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir sind gespannt, ob 2019 erneut der Teilnehmerrekord gebrochen wird! Sind Sie bereits angemeldet?
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23.04.2019 totop

Rotfußfalken im Anflug?

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Beobachtungen von Rotfußfalken im Frühjahr 2019 (Stand: 23.4.2019) nach den Daten der ornitho-Portale
© data.biolovision.net
In den vergangenen Tagen häufen sich in den ornitho-Portalen in Frankreich, Italien und der Schweiz die Meldungen von Rotfußfalken, wie die zoombare Karte der aktuellen Beobachtungen eindrucksvoll zeigt. Bahnt sich ein Einflug auch bis nach Deutschland an? Über Ostern gab es im Süden Deutschlands bereits eine Reihe von Beobachtungen (Karte ornitho.de).

Rotfußfalken zeigen einen ausgeprägten Schleifenzug und ziehen – im Vergleich zum Herbst – im Frühjahr deutlich weiter westlich aus Afrika zurück in die osteuropäischen Brutgebiete. In manchen Jahren können sie dabei weit nach Westen verdriftet werden. Beim letzten Einflug 2015 beschränkten sich die deutschen Nachweise letztlich weitgehend auf den Bereich südlich der Donau (Auswertung zum Frühjahr 2015 als PDF). Verschlägt es sie diesmal auch in nördlichere Gefilde?
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18.04.2019 totop

Zugvogelbewegungen über dem Meer: modernste Technik erweitert Analysemöglichkeiten

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Basstölpel umfliegen Windparks bei der Nahrungssuche für gewöhnlich. Über die Auswirkungen eines solchen Ausweichverhaltens ist bislang allerdings wenig bekannt.
© Christoph Moning
Was haben Möwe, Rotkehlchen und Großer Brachvogel gemeinsam? Sie sind über dem Meer unterwegs, rastend, auf Futtersuche oder dem Weg zwischen Brut- und Überwinterungsgebiet. Und: Sie alle können mit Offshore-Windenergie-Anlagen in Konflikt geraten. Welche Auswirkungen deren Ausbau auf ziehende und rastende Land- und Seevögel hat, ist unter anderem Thema des Projekts „BIRDMOVE“, das durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gefördert wird.
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18.04.2019 totop

Stellenausschreibung: Leitung der Staatlichen Vogelschutzwarte Neschwitz

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Im Jahr 1999 wurde die Vogelschutzwarte Neschwitz am historischen Standort im Schloßpark von Neschwitz wiedereingerichtet.
© VSW Neschwitz
Gerne kommen wir dem Wunsch der Staatlichen Vogelschutzwarte Neschwitz nach, auf die Ausschreibung zur Nachbesetzung der Stelle des Leiters der Vogelschutzwarte hinzuweisen. Bewerbungsschluss ist der 26. April 2019.

Weitere Informationen zur Stellenausschreibung

15.04.2019 totop

Nachwuchs-Ornithologen aufgepasst! Jetzt anmelden zum NAJU Birders Camp 2019

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© NABU Hamburg
Beim NAJU Birders Camp in Hamburg können sich vom 10. bis 12. Mai 2019 Nachwuchs-Ornithologen im Alter von 12-27 Jahren rund um die Ornithologie informieren, Hamburgs Vogelwelt kennenlernen, wissenschaftliche Methoden ausprobieren und sich mit anderen jungen Vogelfreunden aus ganz Deutschland austauschen und vernetzen. Drei Tage lang finden in der Freiluftschule Neugraben am Rande des Naturschutzgebiets Fischbeker Heide verschiedene Exkursionen und Workshops statt.
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09.04.2019 totop

EuroBirdPortal: Den Vogelzug durch Europa jetzt tagesaktuell verfolgen!

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Ankunft der Rauchschwalbe in Europa
© EBP
Wo bleiben unsere Mehlschwalben? Wurden schon Trauerschnäpper beobachtet? Wann kann ich mit den ersten Mauerseglern rechnen? Antworten auf diese Fragen sind ab sofort nur noch wenige Klicks entfernt. Über das EuroBirdPortal (EBP) kann der Vogelzug quer durch Europa künftig über einen LIVE-Viewer verfolgt werden, der heute im Rahmen der Internationalen Fachtagung „BirdNumbers 2019“ der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. [mehr]

05.04.2019 totop

Birdrace 2019 am 4. Mai: Jetzt zum „Tag der Vogelartenvielfalt“ anmelden!

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Von der Küste bis zum Alpenrand wird am 4. Mai 2019 die Vogelwelt wieder besonders genau unter die Lupe genommen. Die Anmeldung zum Birdrace 2019 ist ab sofort möglich!
© Team Möwen-Enten-Löffler-Limis-Und-Mücken
Wenn in ganz Deutschland Vogelbeobachterinnen und Vogelbeobachter in Teams von 2 bis 5 Personen ausschwärmen, um innerhalb von 24 Stunden so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören, dann ist wieder Birdrace! Das mittlerweile 16. Vogelrennen startet am 4. Mai 2019 – noch genau vier Wochen verbleiben, um vielleicht schon einmal herauszufinden, wo genau die Waldohreule in diesem Jahr zu finden ist oder sich der Schwarzspecht hoffentlich auch noch beim Birdrace bemerkbar macht.
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04.04.2019 totop

Ergebnisse der Rotmilan-Schlafplatzzählung am 5./6. Januar 2019

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Rotmilane an einem Schlafplatz im Landkreis Rottweil
© Kornelia Holzer
Im Dezember riefen wir über ornitho zur Erfassung überwinternder Rotmilane an Schlaf- und Sammelplätzen in Deutschland und Luxemburg auf. Das europaweite Zählwochenende fiel dieses Jahr auf den 5./6. Januar. 115 Schlaf- und Sammelplätze, 777 Rotmilane insgesamt und sieben Standorte mit jeweils mehr als 50 Individuen - so lauten die wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Zählung.
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03.04.2019 totop

Ehrenamt im Wandel: Perspektiven für den Naturschutz

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© Verlag W. Kohlhammer
Die Gesellschaft wandelt sich - und damit auch das ehrenamtliche Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger. Wie haben sich Anforderungen und Rahmenbedingungen für das Ehrenamt im Naturschutz verändert? Und was folgt daraus für Konzepte und Handeln des Naturschutzes? Analysen dazu liefert die aktuelle Schwerpunkt­ausgabe der Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“, in der auch der DDA zu Wort kommt.
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02.04.2019 totop

40 Jahre EU-Vogelschutzrichtlinie!

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© EU Kommission
Am 2. April 1979 beschlossen die damals neun Mitgliedsstaaten der Europäischen Wirtschafts-Gemeinschaft eine außerordentliche Richtlinie: Sie gilt allein dem Schutz der Vögel. Die EU-Vogelschutzrichtlinie umfasst alle in der EU wildlebenden Vogelarten und ihre Lebensräume. Heute begehen wir den 40. Geburtstag des seinerzeit wegweisenden Rechtsaktes, der sogar den Grundstein für das europäische Naturerbe „NATURA 2000“ legte. Ein Grund zum Feiern?
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02.04.2019 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Winter 2018/19

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© Aula-Verlag
Die zurückliegenden Wintermonate verliefen sehr unterschiedlich: Auf einen sehr milden und regenreichen Dezember folgte im Januar eine nordwestliche Strömung, die an den Nordrändern der Gebirge starke Schneefälle auslöste. Der Februar zeichnete sich schließlich vor allem durch außergewöhnlich viel Sonnenschein aus und war bereits der elfte überdurchschnittlich warme Monat in Folge.
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29.03.2019 totop

Schriftenreihe zum Vogelmonitoring in Sachsen

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© BfUL
Die neue Reihe „Berichte zum Vogelmonitoring in Sachsen“, gemeinsam herausgegeben von der Sächsischen Vogelschutzwarte Neschwitz und der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BfUL), fasst die Ergebnisse der Programme des landesweiten Vogelmonitorings zusammen. Band 1 erschien im Februar 2018 und behandelt die Ergebnisse bis zum Jahr 2014. Durch viele Fotos, Karten und Grafiken ist der 126 Seiten umfassende Bericht abwechslungsreich und anschaulich gestaltet. Die nächste Ausgabe, die die Ergebnisse bis einschließlich 2016 enthält, ist für Ende 2019 geplant.
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26.03.2019 totop

Neue Erkenntnisse zum Gebietswechsel deutscher Großtrappen

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Der Wechsel zwischen den letzten drei deutschen Brutgebieten ist für die Großtrappen nicht unproblematisch
© Gunther Zieger
Der Ausbau der Windenergienutzung bringt für zahlreiche Vogelarten gravierende Probleme mit sich – Kollisionsverluste, Lebensraumveränderungen, Barrierewirkungen usw. Für die Großtrappe gibt es weitreichende Regelungen zum Schutz ihrer Bruträume und auch Überwinterungsgebiete. Die Flugkorridore haben jedoch nur den Status von Restriktionsbereichen, in denen Windindustrieanlagen grundsätzlich zulässig sind. Eine Reihe von entsprechenden Planungen zwischen den letzten drei Brutgebieten wird aus Artenschutzsicht für sehr problematisch gehalten. [mehr]

20.03.2019 totop

Zwergschwäne 2018 mit durchschnittlichem Bruterfolg

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© Hans Glader
Einen Anteil von 10,6 % Jungvögeln ergab die bundesweite Erfassung des Jungvogelanteils beim Zwergschwan um den 15./16. Dezember 2018. Nach dem sehr geringen Jungvogelanteil im Vorjahr (4,2 %) wurde damit ‒ bezogen auf die letzten Jahre ‒ wieder ein durchschnittlicher Bruterfolg erreicht. Auf Populationsebene lag der Jungvogelanteil bei 8,7 % in einer Stichprobe von rund 9.000 Vögeln.
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25.02.2019 totop

Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison – machen Sie mit!

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Auf den Probeflächen des Monitoringprogramms stehen häufige Arten wie die Goldammer im Mittelpunkt
© Mathias Schäf
Mit den längeren Tagen sind bei Kleibern, Heckenbraunellen, Meisen und Buchfinken die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören. Besonders bei schönem Wetter schmettern viele Vögel schon lautstark ihr Lied, um so das Revier gegenüber Artgenossen abzugrenzen. Keine Frage, die Brutzeit hat bei vielen Arten bereits begonnen. Auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf die Brutzeit 2019 auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.

Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage „Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?“ beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni vier Begehungen entlang einer ca. drei km langen Route durchgeführt werden.
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08.02.2019 totop

Massensterben von Trottellummen entlang der niederländischen Küste

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Geschwächte Trottellumme am Strand von St. Peter-Ording am 21.01.2019.
© Heiko Ertzinger
Bereits seit mehreren Wochen fallen entlang der niederländischen Nordseeküste ungewöhnlich viele tot angespülte Trottellummen auf. Die Anzahl der Totfunde entlang der Strände liegt aktuell weit über der zu dieser Jahreszeit üblichen Zahl und könnte hochgerechnet viele Tausend Individuen betreffen. Zahlreiche geschwächte Trottellummen werden derzeit in Auffangstationen gepflegt. Die Gründe für das Massensterben sind bislang unklar.
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04.02.2019 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Herbst 2018

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© Aula-Verlag
„Mehr Sommer als Herbst“ – so haben wir unseren Rückblick auf die zurückliegende Jahreszeit diesmal betitelt. Tatsächlich setzte sich die bereits seit März deutlich zu warme Witterung bis in den November hinein fort. In Kombination mit fehlenden Niederschlägen wurde es vielerorts sehr trocken. Lassen sich Anhand der mehr als 1,3 Millionen Vogelbeobachtungen, die in den Monaten September bis November bei ornitho.de zusammengetragen wurden, Auswirkungen auf die Vogelwelt erkennen?
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22.01.2019 totop

Bestandstrends häufiger Brutvögel in Europa aktualisiert

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Negative Trends v.a. bei häufigen Arten der Agrarlandschaft halten ungebrochen an. Dargestellt ist der aktualisierte Trendverlauf des Agrarvogelindikators (farmland bird index), in den die Bestandsentwicklungen von 39 häufigen Vogelarten der Agrarlandschaft einfließen.
© EBCC/BirdLife/RSPB/CSO
Zu Anfang eines jeden Jahres schreibt der European Bird Census Council (EBCC) im Rahmen des Pan-European Common Bird Monitoring Scheme (PECBMS) die Bestandstrends der häufigen Brutvögel Europas fort. Dazu leiten die Koordinatorinnen und Koordinatoren der nationalen Programme zur Erfassung der Brutvögel der EU-Mitgliedstaaten ihre jeweils aktuellen Trends an den EBCC weiter, der die Daten zusammenfassend auswertet. In die aktuelle Fortschreibung der europaweiten Bestandtrends flossen Daten zu insgesamt 170 Arten aus 28 Ländern und aus 37 Jahren (1980–2016) ein. Neben den Populationstrends einzelner Arten werden vom EBCC in dem Zusammenhang jährlich auch die europaweiten Indikatoren wildlebender Vogelarten aktualisiert: der Agrarvogelindikator, der Waldvogelindikator und der Indikator für alle häufigen Vogelarten.
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11.01.2019 totop

Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel

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Allein das Kapitel zum Rotmilan umfasst acht Seiten und mehr als 50 Literaturquellen
© Martin Lindner
Seit dem Jahr 2002 trägt die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (LUGV) verfügbare Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) aus ganz Deutschland zusammen. Ziel der Datenbank ist es, die vorhandenen, bundesweit verstreuten Daten über Anflugverluste an WEA zusammenzutragen, durch diese Sammlung zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen und die Einhaltung von Mindeststandards bei der weiteren Datengewinnung und -dokumentation durchzusetzen. Die „Dokumentation Vögel und Windenergienutzung“ auf der Internetseite des LUGV wurde nun aktualisiert und die Informationen und Kollisionszahlen auf den neuesten Stand gebracht. Nach der Erweiterung sind auf nunmehr 126 Seiten fast 500 Literaturquellen verarbeitet, die eine solide Basis für Entscheidungen verschiedenster Art bilden. Zusammen mit der gesamtdeutschen Datenbank der Kollisionsopfer ist diese Faktensammlung die Grundlage der Abstandsempfehlungen der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten für Windkraftanlagen. [mehr]

11.01.2019 totop

Langfristiger Rückgang der Überlebensraten erstjähriger Rotmilane

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© Hans Glader
Landwirtschaftliche Intensivierung und eine Verschlechterung der Nahrungsverfügbarkeit, aber auch anthropogene Mortalität durch Vergiftungen und Kollisionen sind zentrale Bedrohungen für den Rotmilan in seinem stark begrenzten Verbreitungsgebiet. Bei langlebigen Vogelarten haben die Überlebensraten verschiedener Altersklassen einen wesentlichen Einfluss auf die Bestandsentwicklung. Eine erhöhte Mortalität hat daher langfristig auch für den Rotmilan besonders negative Auswirkungen auf die Bestandsgröße, insbesondere wenn mehr Altvögel zu Tode kommen.
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09.01.2019 totop

Tagung „Perspektiven des Kiebitzschutzes in Deutschland“ am 8. – 9 . Februar 2019 in Münster

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© Karsten Berlin
Das Michael-Otto Institut im NABU, die NABU-Naturschutzstation Münsterland und das Institut für Landschaftsökologie der Universität Münster laden zu einer bundesweiten Kiebitz-Fachtagung ein. Die Veranstaltung geht aus dem Projekt „Sympathieträger Kiebitz“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt hervor. Im Rahmen der Veranstaltung ist die Gründung einer bundesweiten AG Kiebitzschutz durch den NABU vorgesehen. Mit der Arbeitsgruppe soll ein besserer Schutz für die gefährdete Art erreichet werden.
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09.01.2019 totop

Neubesetzungen in der Deutschen Avifaunistischen Kommission

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© DAK/DDA
Innerhalb der Deutschen Avifaunistischen Kommission (DAK) gab es zum 1. Januar 2019 mehrere Neubesetzungen. Thomas Hallfarth und Jan Ole Kriegs haben die DAK nach jahrelanger Mitarbeit verlassen. Ihnen sei an dieser Stelle herzlich gedankt! Christopher König wird sich künftig auf koordinative Tätigkeiten innerhalb der DAK sowie die Redaktion des Magazins „Seltene Vögel in Deutschland“ konzentrieren und nicht weiter an Beurteilungen von Seltenheitsdokumentationen teilnehmen. Neu im Team der DAK werden Steve Klasan, Roland Neumann und Tobias Rautenberg begrüßt!
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Bild347 Teams mit über 1.200 TeilnehmerInnen gingen beim 16. bundesweiten Birdrace an den Start — so viele wie nie zuvor:
Ergebnisse Arten
Ergebnisse Spenden
Medienecho
Ergebnisse eintragen

Bild„Vögel in Deutschland “ behandelt auf über 70 Seiten die Erfsssung rastender Wasservögel.

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BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2016“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht 2016 auch Beiträge zu Kiefernkreuz-schnäbeln, Singammer und Silberreiher vom „modesta-Typ“

BildDas aktuelle Heft hat die Wiesenweihe zum Thema. In zahlreichen Artikeln geht es um Bestände, Lebensräume und Schutzmaßnahmen der Wiesenweihe in Deutschland, den angrenzenden Ländern und Europa. Überaus spannende Beiträge, die bis zum Einsatz von Orthokoptern reichen.
Mehr Informationen erhalten Sie auf Die Vogelwelt und auf den Seiten des DDA.

BildDie aktuelle Ausgabe nimmt uns mit an einen Hotspot des Greifvogelzuges, nach Gibraltar. Wir erfahren aus einer ersten Bilanz des BfN, wie naturverträglich die Energiewende voraussichtlich sein wird und wir feiern mit dem NABU 120 Jahre Naturschutzarbeit. Das ist natürlich längst nicht alles - Schauen Sie doch mal rein: „Der Falke

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





Machen Sie mit...
Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
pdfAufnahmeantrag [ 1.778 kb ]

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.