Aktuell

27.04.2021 totop

Rekordverdächtige Rotmilane: Ergebnisse der winterlichen Schlafplatzzählung 2021

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Die Schwerpunktvorkommen überwinternder Rotmilane liegen in Süd- und Ostdeutschland. Dennoch werden immer wieder überwinternde Rotmilane auch in Norddeutschland entdeckt. Dieses Foto stammt von dem ersten dokumentierten Schlafplatz in Schleswig-Holtstein, der 2021 entdeckt wurde. Zum Zeitpunkt der Zählung hielten sich dort 3 Individuen auf – zwei Wochen später waren es 12 Tiere
Quelle: Nils Kuhnert-Schuhmacher
Am ersten Januarwochenende wurden auch in diesem Jahr wieder europaweit Rotmilane in ihren Überwinterungsgebieten erfasst. Auch in Deutschland haben am 9. und 10. Januar ehrenamtliche Kartierer*innen bekannte Schlafgebiete abgesucht und die Sammelplätze der Milane in den Abendstunden gezählt. Dabei wurden zahlreiche neue und bislang unbekannte Schlafplätze entdeckt und gleich mehrere Rekorde aufgestellt.

Während Rotmilane sich in den Sommermonaten eher territorial in ihren Brutrevieren aufhalten, sammeln sie sich in den Herbst- und Wintermonaten um gemeinsam zu nächtigen. Viele solcher Schlafplätze bestehen über mehrere Jahre und locken duzende Individuen an. In den traditionellen Überwinterungsgebieten Südwesteuropas können Schlafplätze sogar mehrere Hundert Individuen zählen. So umfasste 2020 der größte französische Schlafplatz 790 Rotmilane (David 2020).
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15.02.2021 totop

Besendertes Rotmilan-Weibchen „Ingrid“ tot in Frankreich aufgefunden

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Rotmilan „Ingrid“ wurde tot aufgefunden
Quelle: Christian Gelpke
In der Gemeinde Champagnant, nordwestlich von Clermont-Ferrand im Zentrum Frankreichs gelegen, wurde Anfang Januar ein toter Rotmilan mit einem Telemetrie-Sender aufgefunden. Mit der Unterstützung der französischen Vogelschutzorganisation LPO konnte der Rotmilan anhand der Seriennummer auf dem Sender identifiziert werden – es handelt sich um den Patenvogel „Ingrid “. Ingrid wurde 2015 durch den DDA und unsere Partner im Rahmen des Projekts „Rotmilan – Land zum Leben“ in Nordsachsen besendert und ihre Flugrouten konnten bis zur letzten Senderauslesung 2019 verfolgt werden. Der Fundort liegt im Bereich der bisherigen Zugrouten zwischen Nordsachsen und ihrem Winterquartier südlich von Léon im Nordwesten Spaniens, welches sie in den Winter 2015/16, 2016/17 und 2018/19 aufsuchte. Den Winter 2017/18 verbrachte das Rotmilan-Weibchen hingegen in der Nähe von Arraute-Charritte am Fuß der Pyrenäen in Südfrankreich, in ca. 400 km Entfernung zu ihrem üblichen Winterquartier.
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05.02.2020 totop

Neue Publikation zur Lage der Vogelwelt Deutschlands: Schwund im Offenland hält an – Bestandszunahmen im Wald

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Quelle: DDA
Der deutliche Rückgang heimischer Vögel auf Wiesen, Weiden und Äckern hält weiter an, in den Wäldern zeichnen sich hingegen Zunahmen der Bestände ab. Das ist die Kernaussage der jetzt erschienenen Publikation „Vögel in Deutschland – Übersichten zur Bestandssituation “. Die aktuelle Gesamtschau enthält umfangreiche Informationen zu Bestandsgrößen, Bestandstrends und der Verbreitung aller Brut- und vieler rastender Wasservogel-Arten. Sie wurde vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam erarbeitet.
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13.01.2020 totop

Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel

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Allein das Kapitel zum Rotmilan umfasst zehn Seiten und mehr als 60 Literaturquellen
Quelle: Udo Lieke
Im Auftrag der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW) dokumentiert die Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg bundesweit die Verluste von Vögeln und Fledermäusen an Windkraftanlagen. Zudem führt sie eine Zusammenstellung internationaler Fachliteratur zu den Konflikten zwischen Vogelschutz und Windkraftnutzung. Nach genau einem Jahr gibt es wieder ein Update dieser Unterlagen, das auf https://lfu.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.312579.de verfügbar ist.
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25.10.2019 totop

Erfolgreich ackern für den Rotmilan: Mit Naturschutzberatung und passgenauen Förderprogrammen

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projektes „Rotmilan- Land zum Leben“
Quelle: DVL/Deutsche Wildtier Stiftung
Das Projekt „Rotmilan – Land zum Leben“ hat am Dienstag im Rahmen seiner Abschlusstagung Empfehlungen an die Agrarpolitik gegeben und betont, dass Maßnahmen zum Schutz des Rotmilans bei der aktuellen Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik stärker berücksichtigt werden. Den rund 150 Teilnehmenden aus Politik, Verbänden und Naturschutz wurden Ergebnisse und Erfahrungen aus sechs Jahren Projektlaufzeit präsentiert. Die Parlamentarische Staatssekretärin aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Rita Schwarzelühr-Sutter, zeichnete sechs Land- und Forstwirtschaftsbetriebe für ihre besonders rotmilanfreundliche Wirtschaftsweise aus.

Da mehr als die Hälfte der gesamten Weltpopulation des Rotmilans in Deutschland brütet, ist unsere Verantwortung für den Schutz der Art besonders groß. Deshalb fördert das Bundesumweltministerium das Projekt Rotmilan – Land zum Leben mit insgesamt 5,6 Mio. Euro aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Mit Erfolg: das Projekt hat gezeigt, dass eine für den Rotmilan förderliche landwirtschaftliche Flächenbewirtschaftung gemeinsam mit den Landwirten und Landwirtinnen machbar ist“, so die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter.
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14.10.2019 totop

Negativer Zusammenhang zwischen WKA-Dichte und Bestandstrends des Rotmilans

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Kadaver eines Schlagopfers unter einer Windkraftanlage im Landkreis Marburg- Biedenkopf
Quelle: Sascha Rösner
Der Dachverband Deutscher Avifaunisten hat im Fachmagazin „DER FALKE“ die Ergebnisse einer detaillierten Analyse lokaler Bestandsentwicklung des Rotmilans in Abhängigkeit der Dichte von Windkraftanlagen veröffentlicht. Demnach gehen die Rotmilanbestände in Landkreisen mit einer hohen Dichte an Windrädern zurück, während sie in Landkreisen ohne Windräder zunehmen. Dieser Zusammenhang ist hochsignifikant und zeigt, dass der notwendige weitere Ausbau der Windenergie in Deutschland nicht durch eine von der Windindustrie geforderte vorgeschlagene Aufweichung des Artenschutzrechts erreicht werden darf.

Weitere Informationen


25.09.2019 totop

Aktuelles aus der Rotmilan-Forschung in Deutschland

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Quelle: Aula-Verlag
Der ausschließlich in Europa vorkommende Rotmilan hat seinen wichtigsten Verbreitungsschwerpunkt in Deutschland. Etwa die Hälfte der weltweiten Population brütet hierzulande, weshalb wir für den Schutz der Art eine besonders große Verantwortung tragen. Als ausgesprochener Segelflieger jagen Rotmilane während ausgedehnter Suchflüge. Dabei stellen Windkraftanlagen eine große Gefahr für die Vögel dar, die den Blick auf der Suche nach Aas, Kleinsäugern und Singvögeln meist nach unten gerichtet haben und die sich schnell bewegenden Rotorblätter dabei oftmals schlicht übersehen. Die besondere Schutzwürdigkeit rückt den Rotmilan schon lange in den Mittelpunkt von Planungspraxis und Naturschutz. In Deutschland, der Schweiz und Österreich beschäftigen sich daher viele Arbeitsgruppen, Naturschutzverbände, Institutionen und Privatpersonen mit dem Rotmilan und erarbeiten, meist auf regionaler Ebene, neue Erkenntnisse über die Biologie und Ökologie dieser charakteristischen Greifvogelart.
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04.04.2019 totop

Ergebnisse der Rotmilan-Schlafplatzzählung am 5./6. Januar 2019

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Rotmilane an einem Schlafplatz im Landkreis Rottweil
Quelle: Kornelia Holzer
Im Dezember riefen wir über ornitho zur Erfassung überwinternder Rotmilane an Schlaf- und Sammelplätzen in Deutschland und Luxemburg auf. Das europaweite Zählwochenende fiel dieses Jahr auf den 5./6. Januar. 115 Schlaf- und Sammelplätze, 777 Rotmilane insgesamt und sieben Standorte mit jeweils mehr als 50 Individuen - so lauten die wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Zählung.
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08.01.2018 totop

Ihr guter Vorsatz für 2018? Dem Rotmilan unter die Flügel greifen!

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Quelle: Rosl Rößner
Wählen Sie jetzt „Rotmilan - Land zum Leben“ zum Projekt des Monats Januar der UN-Dekade Biologische Vielfalt! Schnell und unkompliziert. Wir sagen DANKE!

https://www.undekade-biologischevielfalt.de/projekte/projekt-des-monats-waehlen/

Der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) bildet gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL), der Deutschen Wildtier Stiftung (DeWiSt) und Partnern vor Ort das Schutzprojekt „Rotmilan – Land zum Leben“. Kern des Vorhabens ist die Beratung und Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft in neun Modellregionen in sieben Bundesländern: Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein. In den dortigen Projektgebieten werden Landwirte, Waldbesitzer, Kommunen und Landkreise sowie die breite Öffentlichkeit rund um die Möglichkeiten rotmilanfreundlicher Landnutzung beraten. Denn der großflächige Anbau von Kulturen wie Raps und Mais, die zur Brutzeit dicht aufwachsen, erschwert den Rotmilanen die Nahrungssuche für sich und ihre Jungen. Ziel ist daher die Schaffung einer abwechslungsreichen Kulturlandschaft mit verschiedenen Anbaufrüchten, Blühstreifen, Brachflächen, Grünland, Hecken und Gehölzgruppen. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen von Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen. Teilnehmende Landbewirtschafter leisten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Der Gewinn der Maßnahmen für den Naturschutz wird übrigens vervielfacht, denn von den Maßnahmen profitieren nicht nur die Rotmilane, sondern viele weitere Agrarvogelarten, Kleinsäuger und Insekten.
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06.12.2017 totop

Jetzt eine Rotmilan-Patenschaft verschenken und gleichzeitig den Artenschutz fördern!

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Jetzt eine Rotmilan-Patenschaft verschenken und gleichzeitig den Artenschutz fördern!
Quelle: Thomas Hinsche
Gibt es einen persönlicheren Weg als die Faszination für Vögel durch eine Patenschaft zum Ausdruck zu bringen? Im Rahmen des Artenschutzprojektes „Land zum Leben“ werden seit 2014 Rotmilane in Deutschland mithilfe von Satellitensendern erforscht. Dieses Projekt können Sie maßgeblich durch eine Patenschaft unterstützen und bekommen gleichzeitig ganz besondere Einblicke in das Leben der imposanten Greifvögel. www.dda-web.de/rotmilanpaten
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06.11.2017 totop

TV-Tipp: Beitrag „Die Roten der Rhön“ – 7. November 2017 20:45 Uhr auf MDR

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Deutschlands heimlicher Wappenvogel: der Rotmilan
Quelle: Christoph Robiller
In der Sendereihe „Der Osten - entdecke wo du lebst“ geht es in einem Film von Frank Koschewski um „Die Roten der Rhön“. Im Biosphärenreservat Rhön lebt eine der größten Rotmilan-Populationen Europas, die im Rahmen des Artenschutzprojektes erforscht wird. Schwerpunkt bildet dabei die Umsetzung praktischer Landschaftspflegemaßnahmen zum Schutz und zur Entwicklung des Rotmilanbestandes in der Rhön. Aufgabe des DDA ist es, den Erfolg dieser Maßnahmen zu evaluieren. Der Artenschutz ist aber nur ein Aspekt des Films, der die „Roten“ der Rhön in faszinierenden Aufnahmen von der Brut bis zum Vogelzug zeigt.
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20.09.2017 totop

Hervorragender Naturschutz: Projekt zum Schutz des Rotmilans durch UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet

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Dr. Christiane Paulus (5te v.l.) vom BMUB und das Projektteam bei der feierlichen Übergabe
Quelle: DVL
Mehr Nahrung während der Brutzeit zur Verfügung zu stellen und Horststandorte zu sichern sind die Ziele des bundesweiten Artenschutzprojektes Rotmilan – Land zum Leben. Um dies zu erreichen, haben sich 2013 der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL), der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) und die Deutsche Wildtier Stiftung mit verschiedenen Partnern aus der Praxis zusammengeschlossen. Die Praxispartner beraten während des bis 2019 laufenden Projektes in neun Modellregionen in sieben Bundesländern die Landnutzer über praktische Maßnahmen rotmilanfreundlicher Landbewirtschaftung. Der Schlüssel zum Erfolg ist die naturschutzfachliche Beratung zum Anbau geeigneter landwirtschaftlicher Kulturen, in denen der Rotmilan Beute machen kann. Darüber hinaus werden Hecken angelegt, bestehende Nester geschützt und Bäume als zukünftige Brutstätten gepflanzt.
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15.05.2017 totop

Wissenschaftler erleichtert: Neuigkeiten von Steppenweihe „Potku“

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Routen des Frühjahrszugs von Steppenweihe „Potku“ in den Jahren 2016 (grün) und 2017 (blau) (Stand: 9.5.2017)
Quelle: http://satelliitti.laji.fi
Die Hoffnung der finnischen Forscher, die 2015 das Steppenweihen-Weibchen „Potku“ mit einem GPS-Sender besendert hatten, war nur noch gering: Im Oktober 2016 hatte der Sender aus der Nähe der Hauptstadt Mauretaniens letztmalig Daten übertragen. Danach gab es monatelang keine Neuigkeiten. Es blieb eigentlich nur noch zu hoffen, dass lediglich der Sender ausgefallen, die Weihe aber weiterhin am Leben war. Doch dann kam Mitte Januar die erlösende Nachricht und neue Positionen des Vogels wurden übertragen. Offenbar hielt sich Potku bis in den Januar im Grenzbereich zwischen Mauretanien und dem Senegal auf. Von dort ging es anschließend zuerst nur rund 100 Kilometer nordwärts, wo der Vogel bis Anfang März verweilte.
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24.04.2017 totop

Artenschutzprojekt sucht Rotmilan-Paten!

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Bringen Sie Ihre Unterstützung mit einer Patenschaft zum Ausdruck und verfolgen Sie so das Leben „Ihres“ Rotmilans
Quelle: Thomas Hinsche
Gibt es einen persönlicheren Weg als Ihre Faszination für Vögel durch eine Patenschaft zum Ausdruck zu bringen? Im Rahmen des Artenschutzprojektes „Land zum Leben“ besendert der DDA seit 2014 Rotmilane in Deutschland. Für viele dieser Vögel suchen wir noch Patinnen und Paten!

Etwa die Hälfte aller Rotmilane weltweit brütet bekanntlich in Deutschland. Doch in der monoton bewirtschafteten Agrarlandschaft finden die Vögel oft nicht genügend Futter. Mehr nahrungsreichen Lebensraum zu schaffen und so den Rückgang des Rotmilans aufzuhalten, ist Ziel des bundesweiten Schutzprojektes „Land zum Leben“, das der DDA gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Landschaftspflege und der Deutschen Wildtier Stiftung durchführt. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Die Stiftung Naturschutz Thüringen unterstützt die wissenschaftlichen Begleituntersuchungen.
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04.04.2017 totop

Aufruf zum Ablesen von Flügelmarken bei Rotmilanen

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Flügelmarken lassen sich oft selbst aus der Entfernung sicher ablesen
Quelle: Jens Halbauer
Flügelmarkierungen stellen heute eine wertvolle Methode dar, um Informationen zum Aufenthalt von Vögeln im Jahresverlauf zu gewinnen. Seit einigen Jahren werden in Deutschland Rot- und Schwarzmilane mit Flügelmarken markiert, die spannende Erkenntnisse vom Aufenthalt im Winter über die Rückkehr in die Brutgebiete bis zu Ansiedlungen in neuen Gebieten erbracht haben. Voraussetzung für solche Ergebnisse sind möglichst zahlreiche Ablesungen und Meldungen gesichteter Vögel im Jahresverlauf. So wurden Ablesungen beringter Überwinterer beispielsweise bislang nur aus Spanien gemeldet.
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20.12.2016 totop

Rotmilan-Paten gesucht!

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Rotmilane suchen Paten
Quelle: Thomas Kirchen
Gibt es einen persönlicheren Weg als Ihre Faszination für Vögel durch eine Patenschaft zum Ausdruck zu bringen? Seit 2014 besendert der DDA Rotmilane in Deutschland. Für viele dieser Vögel suchen wir noch Patinnen und Paten!

Mehr als die Hälfte aller Rotmilane weltweit brütet in Deutschland. Doch intensive Landwirtschaft und der vielerorts einförmige Anbau von Wintergetreide und Raps machen dem Rotmilan das Leben bei uns schwer. In der monoton bewirtschafteten Agrarlandschaft finden die Vögel oft nicht genügend Futter.
Mehr nahrungsreichen Lebensraum zu schaffen und so den Rückgang des Rotmilans aufzuhalten, ist Ziel des bundesweiten Schutzprojektes Land zum Leben, das der Deutsche Verband für Landschaftspflege und die Deutsche Wildtier Stiftung gemeinsam mit dem DDA unter fachlicher Betreuung des Bundesamtes für Naturschutz und mit Mitteln des Bundesumweltministeriums durchführen.
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26.11.2015 totop

Rotmilanprojekt Land zum Leben: erste Erfolge

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Frisch geschlüpfte Küken in einem Rotmilannest im Projektgebiet Göttingen warten auf Futter. Nach Umsetzung der im Projekt vorgesehenen Maßnahmen sollen sie keinen Hunger mehr erleiden
Quelle: Eckhard Gottschalk
Die Situation des Rotmilans in Deutschland zu verbessern, ist Ziel des bundesweiten Artenschutzprojektes „Land zum Leben“, das der DDA gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) und der Deutschen Wildtier Stiftung durchführt. Seit 2013 untersucht der DDA mit Unterstützung verschiedener Artexperten im Rahmen des Projektes das Nahrungsangebot und die Raumnutzung der Greifvogelart in Deutschland. Ihr Lebensraum setzt sich zusammen aus einem abwechslungsreichen Mosaik aus Wald- und Offenlandschaft. Land- und Forstwirtschaft spielen bei der Erhaltung des Rotmilans daher Schlüsselrollen. Artenschutz und Landnutzung in Einklang zu bringen, wird in insgesamt neun Projektgebieten getestet. Wie steht es um den Schutz der eleganten Greifvogelart in Deutschland, von der wir mehr als die Hälfte der weltweiten Population beherbergen? Erste Erfolge des Projekts beschreibt der DDA in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift DER FALKE. Den Artikel können Sie bereits vor Erscheinen der gedruckten Ausgabe hier herunterladen. [mehr]

18.11.2014 totop

Noch ungewöhnlich viele Rotmilane in Deutschland

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Für die Jahreszeit halten sich derzeit noch ungewöhnlich viele Rotmilane in Deutschland auf. Das verdeutlicht der Vergleich der über ornitho.de und ornitho.lu vom 1.-15. November gemeldeten Rotmilan-Beobachtungen der Jahre 2013 und 2014 (n2013 = 601, n2014 = 1989).
Quelle: ornitho
Die meisten der bei uns brütenden Rotmilane ziehen im Herbst in den Süden und überwintern in Südfrankreich und auf der Iberischen Halbinsel. Der Abzug erfolgt in der Regel von Anfang September bis Mitte Oktober. Ab November sind die eleganten Greifvögel dann nur noch in geringer Zahl zu beobachten. Anders in diesem Jahr: Etwa zwei- bis dreimal so viele Rotmilane halten sich — verglichen mit dem Vorjahr — derzeit noch bei uns auf. Das zeigt ein Vergleich der in der ersten Novemberhälfte über ornitho.de gemeldeten Beobachtungen: Ein Grund hierfür könnte die derzeit ungewöhnlich milde Witterung sein. Da die Witterungsbedingungen im Herbst des vergangenen Jahres jedoch ähnlich mild waren, dürfte vor allem ein gutes Nahrungsangebot der Hauptgrund für die ungewöhnlich vielen Beobachtungen sein. Vielerorts sind die Dichten an Mäusen offenbar hoch, so dass der Tisch für viele Greifvögel reicht gedeckt ist.
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23.09.2014 totop

Bundesprogramm fördert die Rettung der Rotmilane in der Rhön

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Der Rotmilan bekommt Unterstützung in der Rhön
Quelle: Lutz Ritzel
Mit der Übergabe des Zuwendungsbescheides von Frau Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, an die ARGE Rhön wurde am 16.09.2014 in Gersfeld der offizielle Start des neuen Rotmilanschutzprojektes in der Rhön gefeiert.

Im „Artenhilfsprojekt Rotmilane in der Rhön“ ist die Entwicklung eines länderübergreifenden Landnutzungsmanagements geplant. Zur Verbesserung der Nahrungssituation für Rotmilane soll der Grünlandanteil in dem rund 4.900 km² großen, sich über die Ländergrenzen von Hessen, Bayern und Thüringen erstreckenden Projektgebiet weiter erhöht sowie der Anbau von Hackfrüchten und Luzerne gefördert werden. Besserer Schutz der Nester vor Störungen soll durch die Errichtung von Horst-Schutzzonen erreicht werden. Außerdem werden im Rahmen des Projekts auch die Ursachen für Verluste durch Kollisionen mit Windkraftanlagen, Strommasten und Freileitungen untersucht.
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05.08.2014 totop

Projekt zum Schutz des Rotmilans in der Rhön gestartet

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Ein neues Schutzprojekt soll die Rotmilan-Bestände in der Rhön stabilisieren
Quelle: Andreas Heiland
Rund 200 Brutpaare umfasst der Rotmilan-Bestand in der Rhön, was einem Anteil von 1-2 % der Weltpopulation entspricht. Für die ausschließlich in Europa vorkommende Greifvogelart, spielt die Rhöner Population damit eine bedeutende Rolle. Doch auch hier ist der Rotmilan bedroht: Nahrungsengpässe aufgrund der immer intensiver werdenden Landwirtschaft, die zunehmende Anzahl von Windkraftanlagen und Störungen an Neststandorten während der Brutzeit führen zu einem Rückgang der Bestände. Ein Artenschutzprojekt soll nun die Bestände des Rotmilans in der Rhön stabilisieren und stärken.
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12.05.2014 totop

Bundesweites Artenschutzprojekt für den Rotmilan gestartet

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Quelle: www.rotmilan.org
Rotmilan Land zum Leben heißt das neue Projekt, das der DDA gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) und der Deutschen Wildtier Stiftung durchführt. In insgesamt elf Projektgebieten in acht Bundesländern werden in Zusammenarbeit mit der Land- und Forstwirtschaft Landschaftspflegemaßnahmen umgesetzt, durch die die Lebensbedingungen des Rotmilans in Deutschland verbessert werden sollen. [mehr]

 

Bild„Vögel in Deutschland“ behandelt auf über 50 Seiten die Erfassung von Brutvögeln und die Möglichkeiten, selber zu ihrer Erfassung beizutragen, sei es über die Meldung von Beobachtungen oder die Teilnahme an Brutvogelmonitoring-Programmen.

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