Goldregenpfeifer (int. Synchronzählung)

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Vor allem der Norden und Osten brauchen Ihre Unterstützung!

Verbreitung der Kiebitze im Oktober in Deutschland nach ornitho.de. In weiten Teilen Deutschlands sind im Oktober Kiebitze anzutreffen. Helfen Sie mit, möglichst viele von ihnen zu erfassen. Dargestellt sind die Maxima der Arten je TK25-Viertel der Oktober 2014 bis 2019 nach den Daten von ornitho.de.
Insbesondere nördlich der Mittelgebirge werden im Oktober die großen Kiebitz- und Goldregenpfeifer-Trupps anzutreffen sein. Große Anteile halten sich dabei außerhalb von Feuchtgebieten und damit außerhalb der Zählgebietskulisse der Rastvogelerfassungsprogramme auf (Wasservogelzählung, Monitoring „Gänse und Schwäne“, Rastvogelzählungen im Wattenmeer). Deshalb werden vor allem in diesen Regionen dringend zusätzliche Zählerinnen und Zähler gesucht. Die Erfassung ist in vielen Fällen einfach, wenn man ein paar Grundregeln beachtet. Dazu haben wir nachfolgend einige wichtige Hinweise zur Erfassung und Datenmeldung zusammengestellt, die aber auch „alte Hasen“ bitte beachten sollten.
Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

Das Wichtigste in Kürze:

  • Um Doppelzählungen zu vermeiden (aber ebenso, dass wichtige Gebiete nicht erfasst werden), empfehlen wir eine Rücksprache mit Ihrer Koordinatorin / Ihrem Koordinator rechtzeitig vor dem Zählwochenende.
  • Nutzen Sie die neue, interaktive Karte zur Suche nach interessanten Rasträumen.
  • Bitte zählen Sie möglichst am vorgegebenen Wochenende 17./18. Oktober 2020.
  • Dort, wo definierte Zählgebiete der Rastvogel-Erfassungsprogramme bestehen, werden diese gezählt.
  • Bitte erfassen Sie in dem von Ihnen bearbeiteten Gebiet den Bestand von Goldregenpfeifer, Kiebitz und Großer Brachvogel möglichst vollständig.
  • Sofern Sie nicht in definierten Zählgebieten zählen, beschreiben Sie bitte das kontrollierte Gebiet, idealerweise auf einer Karte/Skizze.
  • Bitte erfassen Sie jeden Trupp separat (per App NaturaList oder auf einer Karte) und notieren Sie die Flächennutzung zu jedem Trupp.
  • Bitte melden Sie auch Nullzählungen (keine Goldregenpfeifer, Kiebitz und Großen Brachvogel im kontrollierten Gebiet)!
  • Hinsichtlich der Tageszeit gibt es im Binnenland keine Einschränkungen. Sinnvoll ist es gleichwohl, morgens mit den Zählungen zu beginnen.
  • In vielen Gebieten ist ein Spektiv hilfreich und teils auch notwendig, ebenso eine Zähluhr.
  • Bitte melden Sie die Zählergebnisse vorrangig via ornitho.de, idealerweise direkt per NaturaList im Gelände und mit Angabe des Erfassungsprojekts. Hier finden Sie eine Anleitung zur Datenmeldung .
  • Sie können hier einen analogen Zählbogen herunterladen.
  • Bitte übermitteln Sie Ihre Zähldaten – egal in welcher Form – bis spätestens 31. Oktober 2020 an Ihre Koordinationsstelle.
  • Viel Vergnügen und herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Gezielte Suche mit der neuen, interaktiven Karte

Um Interessierten eine gezielte Suche nach lohnenswerten Gebieten zu erleichtern, haben wir eine interaktive Karte erstellt, in der die Rastmaxima basierend auf den ornitho-Daten im Oktober zwischen 2014 und 2019 auf Basis von TK25-Vierteln dargestellt sind.

Über die Schaltfläche Schaltfläche-Icon ist es möglich, zwischen den Arten Goldregenpfeifer, Kiebitz und Großer Brachvogel zu wechseln. Sie finden dort ebenfalls eine Legende zur Karte.

Über einen Klick auf die TK-Viertel erhalten sie zudem die Information, welche Art ausgewählt ist, um welches TK-Viertel es sich handelt und über das Ortsmaximum der Art für den Oktober zwischen 2014 und 2019. Nullzählungen für die einzelnen Arten sind nicht dargestellt.

Falls Sie eine gezielte Nachsuche in einem (oder mehreren der TK25-Viertel) anstreben, so wenden sie sich bitte an Ihre Koordinatorin oder den Koordinator unter der Nennung der Nummern der TK-Viertel.

Hinweis: Da die Datengrundlage mit über 4 MB sehr speicherintensiv ist, kann es je nach Bandbreite einen Moment dauern, bis die Karte geladen ist.

 

Bild„Vögel in Deutschland“ behandelt auf über 50 Seiten die Erfassung von Brutvögeln und die Möglichkeiten, selber zu ihrer Erfassung beizutragen, sei es über die Meldung von Beobachtungen oder die Teilnahme an Brutvogelmonitoring-Programmen.

BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2017“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht 2017 auch Beiträge zur ersten Brut der Brillengrasmücke in Deutschland, zum ersten deutschen Nachweis des Weißbauchtölpels sowie zur Überarbeitung der nationalen Meldeliste der Deutschen Avifaunistischen Kommission.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet