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Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Der DDA ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Er vertritt damit etwa 11.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter.

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07.05.2021 totop

Birdrace am 8. Mai 2021: Auf zu neuen Rekorden!

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© Team „Ein Perlhuhn kommt selten allein“
Die Teams stehen quasi schon in den Startlöchern. Viele werden um Punkt 5 Uhr – dem in diesem Jahr aufgrund regionaler Ausgangsbeschränkungen bundesweit nach hinten verschobenen Startzeitpunkt des Birdraces – in die Natur ausschwärmen. Ausschwärmen, um innerhalb der folgenden 17 Stunden bis 22 Uhr möglichst viele Vogelarten zu entdecken. Schon mehr als 2000 Personen haben sich für den morgigen inoffiziellen „Tag der Vogelartenvielfalt“ angemeldet. Damit wurde der Teilnahmerekord ein Mal mehr gebrochen. Wer einmal mitgemacht hat, ist fast immer auch in den Folgejahren dabei. Schon registriert? Falls nicht, dann am besten noch schnell unter https://birdrace.dda-web.de/!
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04.05.2021 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Winter 2020/2021

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© Aula-Verlag
Der Winter 2020/2021 verlief verbreitet sehr sonnig und war außergewöhnlich schneereich. Der Februar zeichnete sich durch extreme Temperaturunterschiede aus. Diese wirkten sich auch auf die Vogelwelt aus. Für drei Arten haben wir uns dies genauer angeschaut.

Die ornitho-Meldungen ziehender Kraniche im Februar 2021 zeigten ein Hin und Her als Reaktion auf die enormen Temperaturunterschiede. Während über Deutschland in den ersten Februartagen bereits mehrere Tausend Kraniche nordwärts unterwegs waren, führte ein deutlicher Wintereinbruch mit viel Schnee in der Mitte Deutschlands zu einem Rückzug in mildere Gefilde. Unmittelbar nach dem Temperatursturz kam es Mitte Februar bei steigenden Temperaturen zu mehreren Massenzugtagen mit Zehntausenden Kranichen. Wir haben uns den Kranichzug über Hessen exemplarisch genauer angeschaut und grafisch dargestellt.
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29.04.2021 totop

Große Fortschritte beim Monitoring heimischer Spechte

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Verteilung der Spechtrouten, für die bisher 2021 (Stand 28.04) Daten übermittelt wurden
© DDA
Seit dem letzten Jahr können Klein-, Mittel-, Grau- und Schwarzspecht und, wo sie vorkommen, auch Dreizehen- und Weißrückenspecht im Rahmen des MsB-Spechtmonitorings erfasst werden. Dazu werden zwei Begehungen von Zählrouten mit festgelegten Stopps durchgeführt, bei denen die Zielarten mit Hilfe von Klangattrappen gelockt und gezählt werden.

In diesem Jahr konnte die Erfassung zum ersten Mal mithilfe der App NaturaList durchgeführt werden, die eine digitale Erfassung direkt im Gelände ermöglicht und im Nachgang keine weitere Schreibtischarbeit erfordert.
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27.04.2021 totop

Rekordverdächtige Rotmilane: Ergebnisse der winterlichen Schlafplatzzählung 2021

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Die Schwerpunktvorkommen überwinternder Rotmilane liegen in Süd- und Ostdeutschland. Dennoch werden immer wieder überwinternde Rotmilane auch in Norddeutschland entdeckt. Dieses Foto stammt von dem ersten dokumentierten Schlafplatz in Schleswig-Holtstein, der 2021 entdeckt wurde. Zum Zeitpunkt der Zählung hielten sich dort 3 Individuen auf – zwei Wochen später waren es 12 Tiere
© Nils Kuhnert-Schuhmacher
Am ersten Januarwochenende wurden auch in diesem Jahr wieder europaweit Rotmilane in ihren Überwinterungsgebieten erfasst. Auch in Deutschland haben am 9. und 10. Januar ehrenamtliche Kartierer*innen bekannte Schlafgebiete abgesucht und die Sammelplätze der Milane in den Abendstunden gezählt. Dabei wurden zahlreiche neue und bislang unbekannte Schlafplätze entdeckt und gleich mehrere Rekorde aufgestellt.

Während Rotmilane sich in den Sommermonaten eher territorial in ihren Brutrevieren aufhalten, sammeln sie sich in den Herbst- und Wintermonaten um gemeinsam zu nächtigen. Viele solcher Schlafplätze bestehen über mehrere Jahre und locken duzende Individuen an. In den traditionellen Überwinterungsgebieten Südwesteuropas können Schlafplätze sogar mehrere Hundert Individuen zählen. So umfasste 2020 der größte französische Schlafplatz 790 Rotmilane (David 2020).
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22.04.2021 totop

Birdrace 2021: Regelanpassungen, neue Funktionen, Podcast & TV

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Nachtaktive Arten wie den Waldkauz auch tagsüber entdecken? Das wird beim Birdrace 2021 eine besondere Herausforderung
© Foto: Gunther Zieger, Logo: birdbeats
Mehr als 450 Teilnehmende haben sich bereits zum Birdrace 2021 angemeldet. Alle Bundesländer sind bereits vertreten und auch unsere Nachbarn aus Luxemburg haben bereits wieder ihre Teilnahme angekündigt. Sind Sie auch schon registriert?
Infos und Anmeldung unter https://birdrace.dda-web.de/

Auch in diesem Jahr hat uns die Corona-Pandemie leider noch voll im Griff. Fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens sind davon betroffen und auch die Birdrace-Regeln mussten bereits im letzten Jahr an die neuen Verhältnisse angepasst werden. Die neue „Bundes-Notbremse“ mit Ausgangssperren zwingt uns nun zu einer erneuten, kleineren Anpassung der Regeln für das Birdrace 2021.
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08.04.2021 totop

Birdrace 2021 am 8. Mai: Jetzt zum „Tag der Vogelartenvielfalt“ anmelden!

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Die Vögel genau im Blick! Am 8. Mai ist wieder Birdrace!
© Team „perSpektivlos“ 2020
In genau einem Monat ist es wieder so weit: Zum 18. Mal steigt am 8. Mai 2021 das bundesweite Birdrace, bei dem versucht wird, innerhalb von 24 Stunden so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. Wer einmal dabei war, fiebert meist auch in den folgenden Jahren bereits auf den Termin Anfang Mai hin. Wie viele Arten lassen sich in der eigenen Umgebung entdecken? Welche Zugvögel haben bereits wieder die Reviere besetzt und lässt sich so manche von Bestandsrückgängen betroffene Art überhaupt noch auffinden? Spiel, Spaß und Spannung sind beim Birdrace den ganzen Tag über sicher. Probieren Sie es aus! [mehr]

19.03.2021 totop

Veränderungen in der Vogelwelt genauer und früher erkennen

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Feldlerche im Maisfeld
© Mathias Putze
Die Artenvielfalt in Deutschland nimmt dramatisch ab – besonders in der Agrarlandschaft. Um stark zurückgehende Arten frühzeitig zu identifizieren und Schutzmaßnahmen entwickeln zu können, sind verlässliche Daten zur Häufigkeit von Tier- und Pflanzenarten von entscheidender Bedeutung. Am Beispiel der Vogelwelt haben Forscherinnen und Forscher nun überprüft, inwieweit Erhebungsdaten von Hobby-Vogelkundlern Ergebnisse aus Monitoring-Programmen sinnvoll ergänzen können.

Im Rahmen des vom DDA koordinierten Brutvogel-Monitorings wird seit 1990 alljährlich die Häufigkeit der Vögel in Deutschland auf über 1700 Probeflächen von je einem Quadratkilometer Größe nach festen Regeln erfasst.
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05.03.2021 totop

Neues ornitho-Infosystem über die Vögel im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

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Wo im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer lassen sich aktuell Goldregenpfeifer beobachten? Das neue ornitho-Infosystem liefert entsprechende Informationen.
© Hans Glader
Welche Vogelarten wurden in welchem Jahr im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer beobachtet? Liegt der artenreichste Monat im Frühjahr oder im Herbst? Welche Zugvögel sind in der nächstens Woche zu erwarten? Wann kommen die Brandseeschwalben aus Afrika zurück? Wo wurden Säbelschnäbler zuletzt beobachtet? Für Vogelbegeisterte sind dies spannende Fragen.

Die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer und der DDA haben gemeinsam ein Angebot geschaffen, das solche Informationen allen Interessierten zugänglich macht. Die Daten stammen aus dem Online-Portal ornitho.de, über das in den vergangenen Jahren mehr als 50 Millionen Vogelbeobachtungen gemeldet wurden. Allein für das niedersächsische Wattenmeer waren es 2020 rund 180.000 Beobachtungen. Mit Unterstützung der ornitho-Programmierer von Biolovision wurden auf der Homepage der alljährlich im Nationalpark stattfindenden Zugvogeltage www.zugvogeltage.de unter „Zugvögel beobachten“ Schnittstellen zu ornitho.de eingebaut, worüber diese Daten in Echtzeit eingespeist werden.
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15.02.2021 totop

Besendertes Rotmilan-Weibchen „Ingrid“ tot in Frankreich aufgefunden

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Rotmilan „Ingrid“ wurde tot aufgefunden
© Christian Gelpke
In der Gemeinde Champagnant, nordwestlich von Clermont-Ferrand im Zentrum Frankreichs gelegen, wurde Anfang Januar ein toter Rotmilan mit einem Telemetrie-Sender aufgefunden. Mit der Unterstützung der französischen Vogelschutzorganisation LPO konnte der Rotmilan anhand der Seriennummer auf dem Sender identifiziert werden – es handelt sich um den Patenvogel „Ingrid “. Ingrid wurde 2015 durch den DDA und unsere Partner im Rahmen des Projekts „Rotmilan – Land zum Leben“ in Nordsachsen besendert und ihre Flugrouten konnten bis zur letzten Senderauslesung 2019 verfolgt werden. Der Fundort liegt im Bereich der bisherigen Zugrouten zwischen Nordsachsen und ihrem Winterquartier südlich von Léon im Nordwesten Spaniens, welches sie in den Winter 2015/16, 2016/17 und 2018/19 aufsuchte. Den Winter 2017/18 verbrachte das Rotmilan-Weibchen hingegen in der Nähe von Arraute-Charritte am Fuß der Pyrenäen in Südfrankreich, in ca. 400 km Entfernung zu ihrem üblichen Winterquartier.
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05.02.2021 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Herbst 2020

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© Aula-Verlag
Der Herbst 2020 wird als sonnenscheinreich, trocken und vor allem warm beschrieben. Besonders der Spätherbst zeichnete sich durch ungewöhnlich milde Witterung aus. Dies blieb nicht ohne Folgen für die Vogelwelt. Mehr als 1,8 Millionen Vogelbeobachtungen wurden in den Monaten September bis November bei ornitho.de gemeldet. Ein reicher Fundus, dem wir uns in Form verschiedener Auswertungen gewidmet haben.
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13.01.2021 totop

Wochenende der Wasservögel im Zeichen der Corona-Pandemie

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Die Reiherente ist eine der häufigsten Wasservogelarten im Winterhalbjahr in Deutschland
© Ingo Waschkies
Am bevorstehenden Wochenende, dem 16./17. Januar, schultern wieder viele Tausend Beobachterinnen und Beobachter weltweit die Spektive, um im Rahmen des von Wetlands International organisierten International Waterbird Census (IWC) Wasservögel zu erfassen. Seit Ende der 1960er-Jahre werden alljährlich Mitte Januar in mehr als 25.000 Gebieten in über 100 Ländern auf allen Kontinenten die Wasservögel gezählt. Eine in vielen Regionen ehrenamtlich getragene Gemeinschaftsleistung, die weltweit vermutlich ihresgleichen sucht. Mit über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alleine in Deutschland ist die Wasservogelzählung auch hierzulande das umfangreichste und älteste Erfassungsprogramm in der Vogelwelt. Viele der Zählerinnen und Zähler beteiligen sich seit mehreren Jahrzehnten an der Erfassung und sorgen durch diese Kontinuität gleichzeitig für eine hohe Datenqualität. Über die international bedeutendste Zählung im Januar hinaus werden in vielen Hundert Feuchtgebieten vom Herbst bis zum Frühjahr Wasservögel erfasst, in einigen Gebieten wie dem Wattenmeer sogar rund ums Jahr. Das ehrenamtliche Engagement alleine zur Erfassung der durchziehenden und überwinternden Wasservögel beläuft sich auf rund 100.000 Stunden — jährlich!
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22.12.2020 totop

Ergebnisse der Synchronzählung von Wasservögeln entlang des Ostatlantischen Zugwegs im Januar 2020

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© WSFI, WI & BLI
Von Island bis Estland und von Norwegen bis Südafrika nahmen alle Länder entlang des Ostatlantischen Zugwegs im Januar 2020 an synchronen Wasservogelzählungen teil. Insgesamt beteiligten sich mehr als 12.000 Personen an der Datensammlung und erfassten insgesamt 250 verschiedene Arten. Von den 95 Schwerpunktarten des Ostatlantischen Zugwegs wurden mehr als 14 Millionen Vögel gezählt. Um einen genaueren Eindruck der gesammelten Ergebnisse liefern zu können, stellten 32 beteiligte Länder nun ihre Ergebnisse in einem Bericht zusammen, der in Kooperation zwischen der Wadden Sea Flyway Initiative (WSFI), Wetlands International (WI) und BirdLife International (BLI) erstellt wurde. Eine noch umfassendere Analyse des Populationsstatus der Arten und des Zustands der von ihnen genutzten Feuchtgebiete soll Ende 2021 veröffentlicht werden.
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Weitere Meldungen finden Sie hier

 

Bild„Vögel in Deutschland“ behandelt auf über 50 Seiten die Erfassung von Brutvögeln und die Möglichkeiten, selber zu ihrer Erfassung beizutragen, sei es über die Meldung von Beobachtungen oder die Teilnahme an Brutvogelmonitoring-Programmen.

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2018“ beinhaltet neben dem Seltenheitenbericht 2018 auch Beiträge zum Auftreten des Tienschan-Laubsängers in Europa, zur Beobachtung eines Italiensperlings in Mecklenburg-Vorpommern sowie zum ersten Nachweis des Swinhoewellenläufers für Deutschland.

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





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Häufige Brutvögel

BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

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BildSchwerpunkte sind dieses Mal das Rotkehlchen als Vogel des Jahres 2021, der Sperbergeier, Alpendohlen in Mittenwald und das Venner Moor als Beobachtungstipp. Daneben gibt es viele weitere spannende Berichte zu entdecken, z.B. einen spannenden Rückblick auf den letzten Winter aus ornitho-Sicht. Schauen Sie doch mal vorbei auf der Internetseite des Falke-Journals.

Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
pdfAufnahmeantrag [ 1.778 kb ]

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.