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Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Der DDA ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Er vertritt damit etwa 11.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter.

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24.06.2022 totop

Vogelgrippe bedroht Seevögel im Wattenmeer – Mehr Schutzmaßnahmen gefordert

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Die Vogelgrippe könnte die heimischen Bestände der Brandseeschwalbe gefährden
© Steffen Wagener
An der gesamten Nordseeküste lassen sich zurzeit leider viele tote Seevögel finden. Anwohner:innen und Besucher:innen sollten diese auf keinen Fall anfassen, da die Vögel mit hoher Wahrscheinlichkeit an der zurzeit grassierenden Vogelgrippe gestorben sein könnten. Die Naturschützer:innen des Vereins Jordsand, Mitgliedsverband des DDA, blicken mit sehr großer Sorge auf die aktuell starke Ausbreitung der Vogelgrippe unter den Küsten- und Seevögeln und fordern mehr Naturschutzmaßnahmen, um ein Artensterben zu verhindern.
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22.06.2022 totop

Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel

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Mit derzeit 743 Meldungen betrafen die meisten Kollisionsopfer an Windenergieanlagen in Deutschland Mäusebussarde
© Martin Steverding
Seit dem Beginn des Ausbaus der Windenergienutzung in den 1990er Jahren ist die brandenburgische Staatliche Vogelschutzwarte mit den damit zusammenhängenden Konflikten befasst und trägt durch ihre Arbeit zur objektiven Bewertung und Konfliktlösung bei. Seit dem Jahr 2002 werden in Buckow die verfügbaren Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) und zu den Kollisionsübersichten in Deutschland und Europa zusammengetragen. Dies reicht von Ergebnissen größerer Projekte über Stichprobenserien bis zu Zufallsfunden. Die Daten werden nach einem standardisierten Fundprotokoll abgefragt und zusammengestellt. Die auf der Website der Vogelschutzwarte verfügbaren Daten sind nur eine Übersicht; die Gesamtdokumentation enthält zusätzliche Informationen zu jedem Einzelfall.
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02.06.2022 totop

Neue Rote Liste der Brutvögel für Niedersachsen und Bremen erschienen: 15 Vogelarten bereits ausgestorben, 36 weitere vom Aussterben bedroht

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Der Bestand der Uferschnepfe ist in Niedersachsen und Bremen zw. 1996 und 2020 um 66 % geschrumpft. Die Art gilt nach der neuen Roten Liste als „stark gefährdet“.
© Thorsten Krüger
Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und das Niedersächsische Umweltministerium haben am 1. Juni 2022 die 9. Fassung der Rote Liste Brutvögel vorgestellt. Die Rote Liste Brutvögel mit Stand 2021 stellt die Gefährdungssituation der 212 in Niedersachsen und Bremen brütenden Vogelarten dar.

36 Vogelarten sind in Niedersachsen vom Aussterben bedroht – das sind so viele wie noch nie. Insgesamt fallen 43 Prozent aller betrachteten Arten in die Gefährdungskategorien der Roten Liste Brutvögel 2021, weitere 14 Prozent stehen auf der Vorwarnliste. Das sind erschreckende Ergebnisse.“, sagte Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies.
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02.06.2022 totop

Erneut katastrophale Sommersturmflut für Seevögel an der Nordsee

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Auf der Hallig Norderoog fielen der Sturmflut zahlreiche Lachmöwennester zum Opfer
© Jannis Dimmlich
Am letzten Mai-Wochenende 2022 wurde die Nordseeküste von einer Sommersturmflut getroffen. Für Tourist:innen und Ortsansässige war diese mit einer Höhe von 70 Zentimeter über Normalnull nicht gefährlich, jedoch vernichtete das Hochwasser wie zuletzt vor zwei Jahren wieder einen großen Teil der Bruten vieler Küstenvogelarten auf den ungeschützen Inseln und Halligen, berichtet der Verein Jordsand, der mehrere Schutzgebiete an der Nordsee naturschutzfachlich betreut. Die Häufung sogenannter „Kükenfluten“ bedrohe die heimischen Seevogelbestände in ihrem Bestand, sagen die Naturschützer:innen, denn mit dem Ausfall der Bruten in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren könnten auch die langlebigen Küstenvogelarten beträchtliche Populationseinbußen erleiden.
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30.05.2022 totop

Sachpreis-Verlosung Birdrace 2022 – Herzlichen Glückwunsch?!

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Ein Haubentaucher, gemalt von Jakob aus Kiel, ziert in diesem Jahr die Urkunde. Das Original wurde wie immer verlost.
© Jakob aus Kiel
Das 19. bundesweite Birdrace am 7. Mai werden sicherlich noch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in bester Erinnerung haben. Erneut registrierten sich mehr als 2600 Personen und gingen in über 850 Teams an den Start. Mehr als 52.000 Euro kamen an Spenden für ornitho.de zusammen. Dafür möchten wir allen Beteiligten nochmals aufs Herzlichste danken!
Zu jedem Birdrace gehört auch eine Verlosung attraktiver Preise. Die folgenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich in diesem Jahr freuen und wurden bereits per E-Mail kontaktiert:
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19.05.2022 totop

Neues Menü über ornithologische Jahresberichte, Rundbriefe und Newsletter

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© ornitho
Vielerorts in Deutschland erscheinen regelmäßig monatliche Newsletter, quartalsweise Rundbriefe, jährliche Sammelberichte oder ähnliche Publikationen rund um zurückliegende Beobachtungen und regionale Entwicklungen in der Vogelwelt. Die Daten von ornitho.de bilden dafür eine inzwischen unverzichtbare Grundlage. Um diese Medien einem größeren Publikum zugänglich zu machen, haben wir ein neues Menü in ornitho.de integriert, das eine Übersicht solcher Berichte bietet. Nach Bundesländern geordnet finden sich Rundschreiben, Rundbriefe, Newsletter sowie Jahresberichte mit Downloadlink und Kontaktmöglichkeiten.
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19.05.2022 totop

Gesucht: Wiesenweihen in Mecklenburg-Vorpommern

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© DeWiSt
Während der Bestand der Wiesenweihe in den Nachbar-Bundesländern durch gezielte Schutzmaßnahmen langsam wieder anwächst, ist die Situation in Mecklenburg-Vorpommern nach wie vor besorgniserregend. Derzeit wird von einem Bestand von weniger als 25 Brutpaaren ausgegangen – von einem Aufwärtstrend kann keine Rede sein. Die derzeitigen Aktivitäten des Landes reichen mittelfristig leider nicht aus, um den Wiesenweihen-Bestand in Mecklenburg-Vorpommern zu stabilisieren und zu fördern. Deshalb hat die Deutsche Wildtier Stiftung mit Unterstützung der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) im Frühjahr 2021 das zweijährige Projekt „Schutz von Wiesenweihen in Mecklenburg-Vorpommern“ initiiert. Ziel des Projektes ist, gemeinsam mit Landwirten, ehrenamtlichen Ornithologen und Regionalkoordinatoren in den verschiedenen Landesteilen Mecklenburg-Vorpommerns Wiesenweihen zu suchen, zu schützen und dadurch ihren Bruterfolg erhöhen.
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19.05.2022 totop

Dawn Chorus: Mitmachprojekt zum Morgenkonzert der Vögel

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© Dawn Chorus
Das Citizen Science und Kunst-Projekt Dawn Chorus lädt weltweit dazu ein, das morgendliche Vogelstimmenkonzert zu erleben und mit dem Smartphone aufzunehmen – um der Natur mehr Gehör zu verschaffen. Das wissenschaftliche Ziel von Dawn Chorus ist es, anhand von Tonaufnahmen und der Hilfe von Bürgerwissenschaftler*innen, die Vogelvielfalt über Jahre hinweg zu dokumentieren. Die Daten dieses akustischen Biomonitorings helfen dabei, Veränderungen in der Artenvielfalt aufzuzeigen. So wurden die weltweit erhobenen Daten in eine wissenschaftliche Datenbank hochgeladen und die Beiträge auf der Dawn Chorus „Soundmap“ öffentlich sichtbar und hörbar gemacht.
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11.05.2022 totop

Rückblick auf ein oft frühsommerliches Birdrace 2022

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Das Birdrace 2022 verlief bei überwiegend herrlichem Wetter sehr erfolgreich
© Team „Die Niedrigwasserläufer“
Wir blicken auf ein erneut sehr erfolgreiches Birdrace 2022 zurück. Mehr als 2600 Personen registrierten sich zum Birdrace und waren in rund 900 Teams in ganz Deutschland unterwegs. Rund die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer verzichtete auf die Nutzung eines Autos. Insgesamt wurden bundesweit 320 verschiedene Vogelarten gefunden, davon mit 245 in Bayern die meisten. Unter den Kreisen können in diesem Jahr Nordfriesland und Vorpommern-Greifswald mit jeweils 202 Arten die höchste Anzahl vorweisen. Innerhalb eines einzelnen Kreises kam ein Team auf 170 Arten, während bei den virtuellen Teams, die sich kreisübergreifend zusammenschlossen, bis zu 205 Arten erreicht wurden. Einzelne Personen kamen auf bis zu 162 Arten. Besonders erfreulich ist auch wieder das Spendenergebnis. Über 51.000 Euro wurden beim Birdrace 2022 zugunsten von ornitho.de zusammengetragen. Ein riesen Dankeschön gilt allen Beteiligten! [mehr]

05.05.2022 totop

Vogelwelt aktuell: Rückblick auf den Winter 2021/2022

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© Aula-Verlag
Das Wetter zeigte sich im vergangenen Winter äußerst mild und mit viel Sonnenschein, allerdings auch niederschlagsreich. Abgesehen von Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer waren aber vor allem die Windverhältnisse bemerkenswert. Mitte Februar kam es über mehrere Tage zu einer außergewöhnlichen Sturmserie mit Orkanböen.

Neben zahlreichen materiellen Schäden zeigten sich nach den Stürmen entlang der Küste auch Auswirkungen auf die Vogelwelt. In großer Zahl wurden tote Trottellummen angespült. Wir haben uns dies anhand der Daten von ornitho.de einmal genauer angeschaut und die Zahl der Totfunde mit denen vergangener Jahre verglichen. Auch mehr als 20 tot gefundene Papageitaucher sind angesichts der großen Seltenheiten dieser Art entlang der deutschen Küste bemerkenswert.
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05.05.2022 totop

Neuer Bericht zum Ostatlantischen Zugweg mit Trends wandernder Wasservögel

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© WSFI
Millionen von Vögeln ziehen entlang der Ostatlantischen Zugroute, die von der Arktis über das Wattenmeer bis hinunter nach Afrika reicht. Aufgrund seiner strategischen Lage entlang der Zugroute ist das Wattenmeer ein wichtiger Zufluchtsort für mehr als 10 Millionen Zugvögel auf ihrer Reise. Im Jahr 2014 wurde gemeinsam mit zahlreichen Partnern die Wadden Sea Flyway Initiative gegründet, um den Schutz dieser Vögel zu unterstützen.

Alle drei Jahre koordiniert die Wadden Sea Flyway Initiative in Zusammenarbeit mit BirdLife International, Wetlands International und zahlreichen anderen lokalen und internationalen Partnern eine Gesamtbestandserfassung entlang des gesamten Zugwegs. Im Januar 2020 zählten mehr als 13.000 Menschen Wasservögel in 36 Ländern entlang des Ostatlantischen Zugwegs. Die wichtigsten Ergebnisse wurden nun in einem umfangreichen Bericht veröffentlicht.
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04.05.2022 totop

Konstante Rekordsummen: In Deutschland überwinternde Rotmilane

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Um die Rotmilane nicht zu stören, aber das Geschehen trotzdem genau zu verfolgen, beobachtet man den Einflug am besten mit Spektiv. Die fünf Milane auf dem Ausschnitt gehören zu dem größten Schlafplatz in Sachsen-Anhalt. Hier wurden am 08.01.2022 zum Sonnenuntergang 143 Rotmilane gezählt
© Martin Kolbe
Im Rahmen der internationalen Synchronzählung wurden Anfang Januar erneut mit großer ehrenamtlicher Beteiligung Rotmilan-Schlafplätze gezählt. Hierbei zeigte sich für das Jahr 2022 erneut eine Rekordsumme des Winterbestands, während die Anzahl erfasster Schlafgebiete im Vergleich zum Vorjahr in etwa konstant blieb.

Auch wenn weiterhin ein großer Teil der mitteleuropäischen Rotmilane zur Überwinterung nach Südfrankreich und auf die Iberische Halbinsel zieht, wurden in den vergangenen Jahren in Nord- und Mitteleuropa mehrfach neue Rekordsummen zum Zeitpunkt der winterlichen Zählung dokumentiert. Auch in Deutschland zeigen die Ergebnisse der vergangenen Jahre eine deutliche Zunahme der Rotmilan-Winterbestände. Das Ergebnis der diesjährigen Zählung überschreitet erstmals deutlich über die Marke von 2000 Individuen.
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Weitere Meldungen finden Sie hier

 

DO-G Ukrainehilfe - Blaumeise Die DO-G bietet angesichts des Krieges eine Kontaktstelle für Hilfesuchende / Helfende. Mehr Informationen finden Sie im Brief des Präsidenten Wolfang Fiedler.

10 Jahre ornitho Schicken Sie uns eine E-Mail an bestellung@dda-web.de und bestellen Sie sich anlässlich des runden Geburtstages von ornitho Ihre persönliche Jubiläumstasse „10 Jahre ornitho“ für 30 Euro. 15 Euro gehen zugunsten der Unterstützung und Weiterentwicklung von ornitho.

Bild„Vögel in Deutschland“ behandelt auf über 50 Seiten die Erfassung von Brutvögeln und die Möglichkeiten, selber zu ihrer Erfassung beizutragen, sei es über die Meldung von Beobachtungen oder die Teilnahme an Brutvogelmonitoring-Programmen.

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2019“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht 2019 auch Beiträge zum Auftreten nearktischer Limikolenarten in Deutschland, speziell zum Auftreten des Graubrust-Strandläufers sowie zu den bemerkenswerten Nachweisen von Bergkalanderlerche und Rotlappenkiebitz in Bayern.

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





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BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

BildDER FALKE nimmt uns mit nach Oberhausen und stellt uns ein Citizen-Science Projekt zur Vogelwelt in Hausgärten vor. Daneben wirft er ein Schlaglicht auf die Folgen des Kreuzfahrtschiffbaus in Papenburg an der Ems und stellt uns noch das Altbayerische Donaumoos ausführlich vor, immerhin ein Gebiet, in dem Bayern 200 Millionen Euro investieren möchte. Das ist natürlich längst nicht alles – kommen Sie doch mal vorbei auf den Seiten von DER FALKE.

Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
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BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.