Häufige Brutvögel neu

31.03.2016 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Winter 2015/16

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Quelle: Falke - Journal für Vogelbeobachter
Wir blicken mit unserem Artikel in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Der Falke“ auf einen der vier wärmsten Winter seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen 1881 zurück. Ungewöhnlich milde und oft sonnenscheinreiche Bedingungen führten zu zahlreichen bemerkenswerten Winterbeobachtungen. Einige Beispiele greifen wir auf und befassen uns darüber hinaus intensiver mit winterlichen Tafelenten und Rotmilanen sowie ungewöhnlich rufenden Gimpeln vermutlich östlicher Herkunft.

Bei der Tafelente zeigten sich zuletzt kontinuierliche Bestandsrückgänge, deren Ursachen bislang unklar sind. Seit 2015 steht die Tafelente deshalb als „gefährdet“ auf der weltweiten Roten Liste der IUCN. Um die Kenntnisse über die Populationsstruktur der Tafelente in Europa zu verbessern, wurde im Januar 2016 eine europaweite Erfassung des Geschlechterverhältnisses durchgeführt. Dabei ergaben sich deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Überwinterungsräumen, auf die wir genauer eingehen.
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25.02.2016 totop

Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison — machen Sie mit!

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Auf den Probeflächen des Monitoringprogramms stehen häufige Arten wie die Goldammer im Mittelpunkt.
Quelle: DDA
Mit den längeren Tagen sind bei Amseln, Kleibern, Heckenbraunellen oder Meisen die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören. Keine Frage, die Vorbereitungen für die Brutzeit haben bei vielen Arten bereits begonnen. Aber auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.
Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage „Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?“ beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni 4 Begehungen entlang einer ca. 3 km langen Route durchgeführt werden.
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17.02.2016 totop

„Vögel in Deutschland 2014“ erschienen

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Quelle: DDA
Bonn, Münster, Recklinghausen, 17. Februar 2016: Die Vielfalt in der Vogelwelt schwindet. Insbesondere bislang häufige und weit verbreitete Singvogelarten wie Baumpieper und Stieglitz weisen negative Trends auf. Die jetzt veröffentlichte Studie „Vögel in Deutschland“ beleuchtet die Hintergründe dieser Bestandsrückgänge.

Die Arten der Agrarlandschaft bleiben weiterhin unsere Sorgenkinder“, erläutert Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz. „Rund die Hälfte der Vogelarten unserer Felder und Wiesen nehmen im Bestand ab. Besonders betroffen sind die am Boden brütenden Arten und solche, die sich von Kleininsekten ernähren.“ Dafür werden unter anderem die häufige und intensive Bodenbearbeitung sowie der starke Rückgang von Insekten verantwortlich gemacht.
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30.10.2015 totop

Geolokatoren liefern Informationen zu Überwinterungsgebieten und Zugwegen schwedischer Ortolane

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Als Gefährdungsursachen für den Ortolan werden vor allem Nutzungsänderungen in der Landwirtschaft, die Eutrophierung der Landschaft sowie hoher Biozideinsatz angesehen.
Quelle: Ingo Waschkies
In den vergangenen 50 Jahren sind die Bestände des Ortolans im westlichen Europa stark eingebrochen und in einigen Ländern steht die Art sogar vor dem vollständigen Verschwinden. Um Ortolane auf ihrem Zug in die Winterquartiere verfolgen zu können, statteten schwedische Wieenschaftler mehrere Männchen mit Geolokatoren aus. Für insgesamt sieben im Folgejahr wieder gefangene Männchen konnten Informationen zu Zugwegen und Überwinterungsgebieten gesammelt werden. Auch der zeitliche Ablauf des Zuges ließ sich für diese Art erstmals genauer verfolgen.

Die Ergebnisse der Studie wurden nun im Magazin der Schwedischen Ornithologischen Gesellschaft (SOF) Ornis Svecica veröffentlicht.
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30.10.2015 totop

Zahl der deutschen Vogelarten auf der globalen Roten Liste verdoppelt sich

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40 Arten mussten neu aufgenommen oder in eine höhere Gefährdungskategorie eingeteilt werden — so auch Turteltaube und Tafelente.
Quelle: Christine Jensen
Die am 29. Oktober vorgestellte Aktualisierung der globalen Roten Liste gefährdeter Vogelarten, die gemeinsam von der Weltnaturschutzunion IUCN und BirdLife International veröffentlicht wurde, führt 22 regelmäßig in Deutschland vorkommende Vogelarten auf – doppelt so viele wie bisher.
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29.10.2015 totop

Neue Studie von Auswirkungen des Klimawandels auf die europäische Vogelwelt

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Der Birkenzeisig gehört zu den Arten, die es nach den Ergebnissen der Studie bedingt durch den Klimawandel zukünftig schwerer haben werden.
Quelle: Hans Glader
Zwar gibt es auch Gewinner, doch in der Summe wird sich der Klimawandel negativ auf die Vogelwelt in Europa auswirken. Dies zeigt eine internationale Studie zu Veränderungen der europäischen Vogelwelt im Zuge des Klimawandels, bei der Daten von rund 50.000 ehrenamtlichen Beobachtern ausgewertet wurden.
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29.10.2015 totop

Bestandsschätzungen der Brutvögel Polens 2008 bis 2012

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Mehr als 22% des europäischen Weißstorch-Bestandes brütet in Polen
Quelle: Andreas Heiland
Im polnischen Fachmagazin Ornis Polonica wurden nun neue Bestandsschätzungen für die Brutvögel Polens im Zeitraum 2008 bis 2012 veröffentlicht. Diese wurden anhand bereits publizierter sowie bislang unveröffentlichter Daten berechnet. Zusätzlich wurden verschiedene Experten zu Rate gezogen. Als Datengrundlage dienten vor allem die Ergebnisse des polnischen Brutvogelmonitorings, Daten der Polnischen Avifaunistischen Kommission, artspezifische Erhebungen sowie regionale Untersuchungen.
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26.10.2015 totop

Neues Positionspapier zur Ausgestaltung der Ökologischen Vorrangflächen in der Agrarlandschaft aus Sicht des Vogelschutzes

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Die Bestandssituation vieler Vogelarten des Agrarlandes ist kritisch. Nicht nur die Bestände des Kiebitzes weisen einen stark negativen Trend auf.
Quelle: Hans Glader
Die Vögel der Agrarlandschaft gehören deutschland- und europaweit zu den am stärksten im Bestand zurückgehenden Arten. Ursache hierfür ist die zunehmende Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung in der Agrarlandschaft. Nach dem Indikatorenbericht „Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt“ (BMUB 2014) liegt der auf der Bestandsentwicklung typischer Agrarvögel beruhende Teilindikator Agrarland nur noch bei 56 % des Zielwertes und weist damit seinen bislang niedrigsten Wert auf.

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12.09.2015 totop

Auftakt zur 50. Zählsaison bei der Wasservogelzählung

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Vom Bodensee bis Rügen finden an diesem Wochenende wieder Erfassungen der Wasservögel statt
Quelle: Uwe Speck
An diesem Wochenende startet die Wasservogelzählung (WVZ) in eine neue Zählsaison, die in vielen Feuchtgebieten von September bis April durchgeführt wird. Doch es ist kein Auftakt wie jeder andere: Zum Winterhalbjahr 1966/67 wurden die Zählungen international harmonisiert und synchrone Zähltermine eingeführt. 1966/67 gilt deshalb als offizielles Startjahr der WVZ in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern. Am Ende dieser Zählperiode werden wir somit auf die Bestandsveränderungen von Wasservogelarten über ein halbes Jahrhundert zurückblicken können. Für keine andere Artengruppe gibt es hierzulande eine längere und umfassendere Datenreihe als für Wasservogelarten. [mehr]

06.08.2015 totop

Ergebnisse des Brutvogelmonitorings in Großbritannien 2014

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Quelle: BTO
Bereits zum 20. Mal wurden nun die Ergebnisse des gemeinsam vom British Trust for Ornithology (BTO), dem Joint Nature Conservation Committee (JNCC) und der Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) koordinierten Breeding Bird Surveys (BBS) in Form eines jährlichen Berichts veröffentlicht. Dieser befasst sich mit den Bestandsveränderungen häufiger Brutvögel Großbritanniens 1994—2014.
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03.06.2015 totop

BirdLife International stellt Halbzeitbilanz zu EU-Naturschutz-Zielen vor: Ein wenig Licht, viel Schatten

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Im Zuge der Intensivierung der Landwirtschaft sind die Bestände der Feldlerche seit den 1960er Jahren erheblich zurückgegangen
Quelle: Rosl Rößner
Kurz vor der europäischen Naturschutzkonferenz Green Week, die heute am 3. Juni in Brüssel beginnt, hat BirdLife International eine Halbzeitbilanz der EU-Biodiversitätspolitik vorgestellt. Bis 2020 will die Europäische Union den Verlust der biologischen Vielfalt stoppen und geschädigte Ökosysteme wiederherstellen. Das Fazit des Berichts: In einigen Bereichen gibt es erste Fortschritte, das Ziel einer generellen Trendumkehr wird jedoch verfehlt. Viele Tier- und Pflanzenarten sind in der EU weiterhin bedroht. [mehr]

03.06.2015 totop

Neue Rote Liste der Vögel Europas veröffentlicht: Etwa jede fünfte Vogelart in der EU ist gefährdet!

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Der Papageitaucher gilt europaweit als "stark gefährdet".
Quelle: BirdLife International
Nach dreijähriger Arbeit hat eine Arbeitsgemeinschaft unter Federführung von BirdLife International die neue, durch die EU-Kommission finanzierte Rote Liste der Vögel Europas veröffentlicht. Vorgenommen wurde die Einstufung einerseits auf Ebene der damals 27 EU-Mitgliedsstaaten (Kroatien ist erst 2013 beigetreten) als auch für den gesamten europäischen Kontinent (von Grönland bis in die Türkei und inkl. des europäischen Teils von Russland). Die Einstufung erfolgte nach den Kriterien der Weltnaturschutzunion IUCN. Auf EU27-Ebene sind von den 541 Vogelarten 18 % gefährdet. Elf Arten gelten als "vom Aussterben bedroht", darunter Zwerggans, Schelladler und Schwarzflügel-Brachschwalbe. 16 Arten sind als "stark gefährdet" eingestuft, darunter auch in Deutschland brütende Arten wie Eiderente, Uferschnepfe, Kampfläufer, Steinwälzer und Dreizehenmöwe. Weitere sechs Prozent der Arten gelten in der EU27 als "Near Threatened"; diese Kategorie entspricht der deutschen Vorwarnliste. [mehr]

02.06.2015 totop

Vogelgesang wirkt sich positiv auf die Lebensqualität aus

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Der Fitis war Teil des Vogelkonzerts, das den jungen Stadtbewohnern vorgespielt wurde.
Quelle: Julius Kramer
Eine Studie von schwedischen Wissenschaftlern der Abteilung für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Göteborg sowie des Instituts für Forstwirtschaft an der Universität für Agrarwissenschaften in Uppsala hat gezeigt, dass junge Stadtbewohner Vogelgesang positiv bewerten, insbesondere wenn mehrere Vögel gleichzeitig zu hören sind. Durchschnittlich wurden Bilder von Siedlungsräumen kombiniert mit dem Gesang von mehreren Vögeln höher geschätzt als solche mit weniger Vogelstimmen. [mehr]

29.05.2015 totop

Einfluss des Klimawandels auf Vogelarten nimmt zu — Monitoringbericht der Bundesregierung zum Klimawandel vorgestellt

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Der 258-seitige Monitoringbericht ist als PDF frei verfügbar
Quelle: UBA
Steigende Temperaturen, feuchtere Winter und häufigere Wetterextreme wirken sich zunehmend auf die deutsche Gesellschaft aus. Betroffen sind unter anderem die Energieversorgung, die Landwirtschaft und die Gesundheitsvorsorge. Das ist das Ergebnis des bislang umfassendsten Berichts der Bundesregierung zur Anpassung an den Klimawandel. Anhand von Daten aus 15 verschiedenen Gesellschaftsbereichen zeigt der Bericht der Interministeriellen Arbeitsgruppe "Anpassungsstrategie der Bundesregierung" auf, welche Veränderungen sich durch den Klimawandel heute schon feststellen lassen und welche Gegenmaßnahmen bereits greifen.
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24.04.2015 totop

Neuer Brutvogelatlas liefert umfassenden Datenfundus

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Feierliche Übergabe des Atlas Deutscher Brutvogelarten an Prof. Beate Jessel
Quelle: DDA
Die Kartierung von 80 Millionen Brutpaaren und damit mehr als 400.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit stecken in „ADEBAR“, dem neuen Atlas Deutscher Brutvogelarten. Damit liefert das Werk einen umfassenden Datenfundus zu allen 280 in Deutschland brütenden Vogelarten. Es belegt dabei unter anderem, dass Buchfink und Amsel die häufigsten Arten sind. Vorgestellt wurde der Brutvogelatlas heute von der Stiftung Vogelwelt Deutschland und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten in Bonn.
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20.04.2015 totop

Buch-Tipp: "Die Vogelwelt des Nationalparks Hainich"

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Auf 215 Seiten erfahren Sie viel Spannendes über die Avifauna des Hainichs - auch, wo und wie Sie diese selbst erkunden können.
Quelle: Nationalpark Hainich
Mit "Die Vogelwelt des Nationalparks Hainich", dem vierten Band der von der Nationalparkverwaltung herausgegebenen Schriftenreihe ERFORSCHEN, liegt jetzt eine sehr ansprechende Zusammenstellung des Kenntnisstandes zur Avifauna des Schutzgebietes vor. Ziel dieses Bandes ist es, ein breites Publikum über die vielfältige Vogelwelt des Nationalparks mit seinen abwechslungsreichen Lebensräumen zu informieren. [mehr]

25.02.2015 totop

Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison — machen Sie mit!

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Auf den Probeflächen des Monitoringprogramms stehen häufige Arten wie die Goldammer im Mittelpunkt.
Quelle: DDA
Mit den längeren Tagen sind bei Amseln, Kleibern, Heckenbraunellen oder Meisen die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören. Keine Frage, die Vorbereitungen für die Brutzeit haben bei vielen Arten bereits begonnen. Aber auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.
Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage „Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?“ beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni 4 Begehungen entlang einer ca. 3 km langen Route durchgeführt werden.
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04.02.2015 totop

5. Koordinierungstreffen zum Brutvogelmonitoring sowie der Steuerungsgruppen von ornitho.de

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Mit 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren die Treffen in Uder einmal mehr sehr gut besucht.
Quelle: DDA
Vom 31. Januar bis 1. Februar kamen im thüringischen Uder die Koordinatorinnen und Koordinatoren der landes- und bundesweiten Programme zum Brutvogelmonitoring zusammen. Auf dem jährlich stattfindenden Treffen diskutieren Expertinnen und Experten aus allen Bundesländern aktuelle Themen und Fragestellungen rund um die Erfassung der Brutvogelarten in Deutschland.
Nach einem Überblick über neue Projekte und Vorhaben des DDA stand am Samstag das Monitoring häufiger Brutvögel (MhB) im Mittelpunkt. Sven Trautmann, bundesweiter Koordinator des MhB, erläuterte Zuständigkeiten und Ablauf der Zusammenarbeit zwischen Bundes- und Landeskoordinierungsstellen und stellte verschiedene internationale und nationale Vorhaben und Auswertungen vor, in denen auf Daten aus dem MhB zurückgegriffen wurde bzw. wird.
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17.10.2014 totop

Vögel in Deutschland 2013 erschienen

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Der Bericht behandelt auf 60 Seiten umfassend die Bestandssituation der Brutvogelarten und der überwinternden Wasservögel
Quelle: DDA

Bonn, Münster, Hannover, 17.10.2014: Die Situation der heimischen Brutvogelwelt hat sich seit Ende der 1990er Jahre spürbar verschlechtert: Jede dritte bei uns brütende Vogelart erlitt Bestandsrückgänge. „In den letzten zwölf Jahren wiesen 26 Prozent der Arten moderat oder stark abnehmende Bestände auf. Zählt man die Arten mit leicht abnehmenden Beständen dazu, waren es sogar 34 Prozent. Dies zeigt eine weitere Verschlechterung gegenüber den ebenfalls schon abnehmenden Bestandstrends der letzten 25 Jahre*“, fasste die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, die Situation zusammen. 248 einheimische Vogelarten brüteten in den letzten Jahren regelmäßig in Deutschland. Zusammen mit 13 ausgestorbenen und 24 unregelmäßig brütenden Arten sowie 20 regelmäßig brütenden Neozoen (dies sind Arten, die durch das Zutun des Menschen nach Deutschland gelangt sind) umfasst die Liste der Brutvögel derzeit insgesamt 305 Arten. In Deutschland brüten jährlich 70—100 Millionen Vogelpaare. Diese entfallen zu 80 % auf 22 Arten; die häufigsten sind Buchfink, Amsel und Kohlmeise. Dies sind die Ergebnisse der Studie Vögel in Deutschland 2013, die nun veröffentlicht worden sind.

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03.06.2014 totop

Vogelmonitoring in Thüringen erschienen

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43 Seiten umfasst die reich bebilderte Broschüre
Quelle: TLUG
Mit einem Sonderheft der Reihe Landschaftspflege und Naturschutz in Thüringen widmet sich die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) den Programmen und Projekten rund um die Erfassung der Vogelwelt in Thüringen. Die Vogelkartierungen erfolgen sowohl bundes- als auch landesweit zum Großteil durch ehrenamtlich engagierte Vogelkundlerinnen und Vogelkundler. Auf Bundesebene sind daran ca. 6.000 Personen beteiligt, 300—400 davon in Thüringen. Für dieses großartige ehrenamtliche Engagement bedanken sich die Kollegen des TLUG und der DDA ganz herzlich!
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11.04.2014 totop

Die ADEBAR-Familie erhält weiteren Nachwuchs: Brutvogelatlas für Niedersachsen und Bremen vorgestellt

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Der neue Brutvogel-Atlas ist ein weiterer Meilenstein für den Vogelschutz in Niedersachsen und Bremen. Herzlichen Glückwunsch!
Quelle: NLWKN
Am 10. April 2014 stellte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) den neuen Atlas der Brutvögel in Niedersachsen und Bremen vor. Stefan Wenzel, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz würdigte bei der feierlichen Präsentation des 550 Seiten starken neuen Werkes den hohen Einsatz der ehrenamtlich am Projekt beteiligten Personen. „Ihrem Einsatz haben wir das ausführliche Werk zu verdanken“, so Wenzel am Donnerstag in Hannover. Rund 650 Menschen haben zwischen 2005 und 2008 insgesamt etwa 60.000 Stunden ihrer Freizeit investiert, um die Brutvögel in den beiden Bundesländern zu erfassen. [mehr]

27.02.2014 totop

Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison — machen Sie mit!

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Auf den Probeflächen des Monitoringprogramms stehen häufige Arten wie die Goldammer im Mittelpunkt.
Quelle: DDA
Mit den längeren Tagen sind bei Amseln, Kleibern, Heckenbraunellen oder Meisen die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören. Keine Frage, die Vorbereitungen für die Brutzeit haben bei vielen Arten bereits begonnen. Aber auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.

Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage „Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?“ beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni 4 Begehungen entlang einer ca. 3 km langen Route durchgeführt werden.
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25.10.2013 totop

„Vögel in Deutschland 2012“ erschienen

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Quelle: DDA
Bei einem Fünftel der wandernden Vogelarten, die in Deutschland vorkommen, sind die Bestände rückläufig. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie „Vögel in Deutschland 2012“, die in dieser Ausgabe den Vogelzug beleuchtet. Als wichtige Ursachen für den Rückgang der Zugvogelarten wertete die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, die verschlechterten Lebensbedingungen für Greif- und Singvogelarten in großflächigen strukturarmen Agrarlandschaften und den beginnenden Klimawandel.

Konkret nahmen in den letzten 25 Jahren die Rast- oder Überwinterungsbestände von 64 (21%) der 305 wandernden und regelmäßig in Deutschland auftretenden Vogelarten ab. Die besorgniserregende Entwicklung zeigt sich zum Beispiel bei Raufußbussard und Ohrenlerche. Die Autoren der Studie vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und dem BfN fordern daher erhöhte Schutzanstrengungen. „Es zeigt sich, dass der Klimawandel nicht ohne Folgen für die Zugvögel bleibt. Die Zugzeiten der Vögel verschieben sich meist nicht synchron zu den Änderungen in der jahreszeitlichen Vegetations- und Insektenentwicklung. Der Bruterfolg verringert sich dadurch und die Arten werden seltener“, sagte BfN-Präsidentin Jessel.
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13.02.2013 totop

Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison — machen Sie mit!

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Auf den Probeflächen des Monitoringprogramms stehen häufige Arten wie die Goldammer im Mittelpunkt.
Quelle: DDA
Mit den längeren Tagen sind bei Amseln, Kleibern, Heckenbraunellen oder Meisen die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören. Keine Frage, der derzeit noch kalten Temperaturen haben die Vorbereitungen für die Brutzeit bei vielen Arten bereits begonnen. Aber auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf die Brutzeit 2013 auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.

Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage „Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?“ beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni 4 Begehungen entlang einer ca. 3 km langen Route durchgeführt werden.
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20.11.2012 totop

Europaweite Bestandstrends häufiger Brutvogelarten 2012

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Die aktuelle Übersicht zeigt die Bestandstrends von 148 häufigen Brutvögeln.
Quelle: EBCC
Seit dem Jahr 2010 erscheint die alljährliche Übersicht "Population Trends of Common European Breeding Birds" als praktisches Faltblatt. Der Bericht fasst die Aktivitäten des pan-europäischen Brutvogelmonitorings (PECBMS) zusammen. Die Bestandstrends von 148 in Europa häufigen Brutvogelarten für den Zeitraum von 1980 bis 2010 werden kurz und bündig dargestellt. Herausgeber des Berichtes ist der European Bird Census Council in Zusammenarbeit mit der Royal Society for the Protection of Birds, BirdLife International, der Czech Society for Ornithology und dem Bureau of Statistics of the Netherlands. Insgesamt 25 europäische Staaten steuerten Daten aus ihren nationalen Monitoringprogrammen für die Auswertungen bei. Mehr als 10.000 ehrenamtliche Kartierer beteiligten sich an den Erfassungen. Aus Deutschland stellten Martin Flade, Johannes Schwarz und Sven Trautmann die Daten aus dem DDA-Monitoring häufiger Brutvögel bereit. [mehr]

30.10.2012 totop

1 Jahr ornitho.de und ornitho.lu — herzlichen Dank für die Unterstützung!

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Verteilung der Daten im ersten ornitho-Jahr
Quelle: DDA
Am 30. Oktober 2011 wurden ornitho.de und ornitho.lu gestartet. Seither entwickelte sich das Portal prächtig, bereits nach etwa einer Woche hatte sich die 1.000 Person angemeldet, und am 25. März 2012 wurde der einmillionste Datensatz eingetragen. Heute, exakt nach einem Jahr, sind rund 6.300 Personen bei ornitho angemeldet und 2,7 Mio. Beobachtungen wurden eingetragen, 2,3 Mio. davon für den Zeitraum seit dem Start. Für diesen großen Zuspruch möchten wir allen Melderinnen und Meldern herzlich danken. Mit solch einer Bilanz am Ende des ersten Jahres hätten wir nicht gerechnet!
Über 303 Regionalkoordinatoren und Artspezialisten sichten auf Kreis-, Landes- und Bundesebene die eingehenden Beobachtungen, vergeben Ortsbezeichnungen und stehen bei Fragen den Meldern mit Rat zur Seite. Vielen Dank für die ungemein wichtige und zeitaufwändige Unterstützung!
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12.07.2012 totop

Statusbericht "Vögel in Deutschland 2011" erschienen

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Der diesjährige Bericht umfasst 76 Seiten und ist reich und ansprechend bebildert.
Quelle: DDA
Der Bericht "Vögel in Deutschland 2011" wurde heute offiziell veröffentlicht. Dieser wird jährlich gemeinsam vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) erarbeitet. Der Bericht beschäftigt sich anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Ramsar-Konvention mit Wasservögeln außerhalb der Brutzeit und dem Feuchtgebietsschutz in Deutschland. Die Bemühungen um den Schutz wandernder Wasservogelarten haben in Deutschland meßbare Erfolge gebracht. Hier dürfen wir jedoch nicht nachlassen, und für mehrere Wasservogelarten sind konkrete Schutzmaßnahmen notwendig. [mehr]

27.02.2012 totop

Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison — machen Sie mit!

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Auf den Probeflächen des Monitoringprogramms stehen häufige Arten wie die Goldammer im Mittelpunkt.
Quelle: DDA
Seit dem Ende des kurzen, aber heftigen Winters sind bei Amseln, Sing- und Misteldrosseln, Kleibern, Heckenbraunellen oder Meisen die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören. Keine Frage, spätestens mit den milden Temperaturen der letzten Tage haben die Vorbereitungen für die Brutzeit bei vielen Arten begonnen. Aber auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf die Brutzeit 2012 auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.
Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage "Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten wie Amsel, Kohlmeise oder Ringeltaube?" beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni 4 Begehungen entlang einer ca. 3 km langen Route durchgeführt werden. [mehr]

15.12.2011 totop

Vorläufige Ergebnisse des brutbiologischen Monitorings in Großbritannien 2011

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Höhlenbrüter wie die Kohlmeise hatten 2011 einen hohen Bruterfolg in Großbritannien.
Quelle: Erich Greiner
Bereits seit 1939 sammelt der British Trust for Ornithology (BTO) über das brutbiologische Nest Record Scheme (NRS) Informationen zur Brutzeit und zum Bruterfolg von Vögeln in Großbritannien. Zu jeder Brutzeit engagieren sich mehr als 500 ehrenamtliche Mitarbeiter bei der Kartierung von mehr als 30.000 Nestern einer breiten Palette von Vogelarten. Die gewonnenen Informationen helfen zu verstehen, wie sich der Bruterfolg der einzelnen Arten langfristig verändert und festzustellen, ob dies zu signifikanten Bestandsveränderungen führt.
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30.10.2011 totop

Ornitho.de gestartet!

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Christopher König, Johannes Wahl und Bernd Hälterlein starten ornitho.de.
Quelle: Karsten Berlin
Am 30. Oktober war es endlich soweit: Auf der DDA-Mitgliederversammlung drückten der Vorsitzende des DDA, Bernd Hälterlein, und die Projekt-Verantwortlichen, Christopher König und Johannes Wahl, den „roten Knopf“ und starteten ornitho.de. Damit begann für die avifaunistische Datensammlung in Deutschland und Luxemburg (das in Kooperation mit natur&ëmwelt abgedeckt wird) ein neues Zeitalter, denn noch nie war es komfortabler und attraktiver, Vogelbeobachtungen zu melden: Für die kartographische Verortung der Beobachtungen stehen wahlweise Luftbilder von GoogleMaps® oder Topographische Karten bis zum Maßstab 1:25.000 zur Verfügung, und die eigenen Beobachtungen stehen auf Verbreitungskarten, die quantitativ und zeitlich differenziert sind, sofort in einem Gesamtzusammenhang. [mehr]

19.10.2011 totop

Deutsche Avifaunistische Kommission bittet um Seltenheitsmeldungen 2010

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Logo der DAK
Quelle: DAK/DDA
Zu Beginn dieses Jahres hat die Deutsche Avifaunistische Kommission als nationale Seltenheitenkommission die Geschäfte von der Deutschen Seltenheitenkommission (DSK) übernommen und sammelt, archiviert, prüft und publiziert nun dokumentierte Beobachtungen deutschlandweit seltener Vogelarten. Seit diesem Zeitpunkt ist die Kommission auch unter dem Dach des DDA angesiedelt.
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11.10.2011 totop

Agrarvögel in Europa weiter im Sinkflug

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Der Bestandstrend der Grauammer in Deutschland ist langfristig betrachtet positiv - im Gegensatz zur Situation in Europa.
Quelle: Ralph Martin
Der European Bird Census Council (EBCC) hat einen neuen Bericht über die Lage der Vögel der Agrarlandschaft in Europa herausgegeben. Dieser zeigt, dass sich die Vogelbestände seit 1980 halbiert haben und auf das niedrigste Niveau seit Beginn der Datenreihe gesunken sind. Grundlage sind die Daten des pan-europäischen Brutvogelmonitorings (PECBMS), in das auch die Daten des Monitorings häufiger Brutvögel des DDA einfließen. Im PECBMS werden Daten zu 145 häufigen und weitverbreiteten Vogelarten aus 25 europäischen Ländern zwischen 1980 und 2009 zusammengefasst. Von allen untersuchten Arten sind die Vögel der Agrarlandschaft die Artengruppe, die von den Rückgängen am stärksten betroffen sind, bei der 20 von 36 in ihrem Bestand abnehmen.
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23.05.2011 totop

Ausbreitung des Orpheusspötters — Bitte um Mitarbeit

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Ein genauerer Blick lohnt: Im Moseltal sind zahlreiche Orpheusspötter farbberingt.
Quelle: Hilger Lemke
Zur Brutsaison 2008 startete die Abteilung Biogeographie der Universität Trier mit einem Freilandprojekt zur Erforschung der Arealdynamik des Orpheusspötters an seiner nordöstlichen Verbreitungsgrenze in Rheinland-Pfalz. Der Orpheusspötter gehört zu den wenigen Vogelarten, die in den letzten Jahrzehnten ihr Areal erfolgreich nach Mitteleuropa erweitert haben. Von Südwesten her kommend, etablierte er sich in Deutschland in den 1980er Jahren zunächst im Saarland, wo auch heute noch die größten Bestände zu verzeichnen sind, und breitete sich von dort weiter in nordöstlicher Richtung aus. Die aktuelle Arealgrenze verläuft durch das östliche und nördliche Rheinland-Pfalz, doch auch in Hessen, Nordrhein-Westfalen und sogar schon in Niedersachsen gibt es vereinzelte Vorkommen. [mehr]

20.04.2011 totop

"Vögel in Deutschland 2010" erschienen

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Vögel in Deutschland 2010
Quelle: DDA
Heute wurde der Bericht "Vögel in Deutschland 2010" veröffentlicht, der gemeinsam vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) und der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten erarbeitet wurde. Der Bericht behandelt schwerpunktmäßig, wie die im japanischen Nagoya im November 2010 verabschiedeten neuen "2020-Ziele" zum Schutz der biologischen Vielfalt in Deutschland wirksam umgesetzt werden können. Für zehn dieser Ziele wird anhand der Vögel exemplarisch aufgezeigt, wie die Schutzbemühungen stärker fokussiert und Erfolge gemessen werden können. Dabei deckt der Bericht eine große Bandbreite von Themen ab: von der Wertschätzung der Natur über Maßnahmen des Artenschutzes, die Ausweisung von Schutzgebieten bis hin zur Wissensvermittlung.
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08.04.2011 totop

Frühjahrs-Rundschreiben 2011 des DDA erschienen

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34 Seiten rund um die Faunistik umfasst das aktuelle Rundschreiben.
Quelle: DDA
So schnell konnte man Mütze und Schal kaum ausziehen, wie in den letzten Tagen der Frühling Einzug hielt. Betrachtet man alleine die Temperaturen, so wurde der Frühling förmlich übersprungen. Dieses Gefühl schienen auch so manche Heimzügler zu verspüren, denn der eine oder andere trat ungewöhnlich früh hierzulande und andernorts in Europa auf. Hätten wir jetzt schon ornitho.de ... mag der eine oder andere jetzt denken. Uns geht es da nicht anders. Dann hätten wir ein wesentlich vollständigeres Bild der Heimzügler zeichnen können. Aber es gibt gute Gründe, weshalb der Start etwas später erfolgen wird. Lesen Sie hierzu — sowie zu vielen weiteren spannenden Ergebnissen und Entwicklungen in der Vogelwelt — mehr auf den Seiten des aktuellen Rundschreibens.
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20.12.2010 totop

Seltenheitenkommission ab 1. Januar 2011 an den DDA angebunden

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Aufbruch in ein neues Zeitalter: Die DAK auf ihrer „konstituierenden Sitzung“ am 18. Dezember. In Münster (T. Noah musste leider kurzfristig absagen), gemeinsam mit B. Hälterlein, C. Sudfeldt und J. Wahl vom DDA.
Quelle: DAK/DDA
Peter H. Barthel, seit 1988 Geschäftsführer der Deutschen Seltenheitenkommission (DSK), wird nach dem 31.12.2010 für die Geschäftsführung der Seltenheitenkommission und die Bearbeitung aktueller Dokumentationen nicht mehr zur Verfügung stehen. Er wird sich nach über 20 Jahren höchst verdienstvoller Arbeit im Umgang mit Nachweisen seltener Vogelarten in Deutschland deren Aufarbeitung zuwenden. Für sein großes Engagement gebührt ihm unser ganz herzlicher Dank! [mehr]

15.11.2010 totop

Population Trends of European Common Birds 2010.

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Die aktuelle Übersicht zeigt die Bestandstrends von 137 häufigen Brutvögeln.
Quelle: EBCC
Die alljährliche Übersicht "Population Trends of European Common Birds 2010" erscheint in diesem erstmalig als Faltblatt und nicht, wie in den Vorjahren, als seitenstarke Broschüre. Die Bestandstrends von 137 in Europa häufigen Brutvogelarten für den Zeitraum von 1980 bis 2008 werden kurz und bündig dargestellt. Herausgeber des Berichtes ist der European Bird Census Council in Zusammenarbeit mit der Royal Society for the Protection of Birds, BirdLife International, der Czech Society for Ornithology und dem Bureau of Statistics of the Netherlands. Insgesamt 22 europäische Staaten steuerten Daten aus ihren nationalen Monitoringprogrammen für die Auswertungen bei. Aus Deutschland stellten Alexander Mitschke, Johannes Schwarz und Martin Flade die Daten aus dem DDA-Monitoring häufiger Brutvögel bereit. [mehr]

10.11.2010 totop

Schlechter Bruterfolg beim Buchfink, sehr guter bei der Dorngrasmücke.

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Dorngrasmücke.
Quelle: Hans Glader
Das Monitoring von Brutvogelbeständen durch Beobachtung lässt in der Regel keine Aussagen darüber zu, ob Populationen z.B. abnehmen, weil sie nicht genügend Nachwuchs reproduzieren oder nicht genügend Individuen überleben oder beides der Fall ist. Fortpflanzungs- und Überlebensraten lassen sich jedoch durch standardisierte Fang-Wiederfang-Programme ermitteln. [mehr]

22.10.2010 totop

Atlas Deutscher Brutvogelarten Subskriptionsaufruf

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Bestellen Sie jetzt das Atlaswerk zum Vorzugspreis
Quelle: DDA
Nach vier erfolgreich abgeschlossenen Kartierungsjahren und einer intensiven Aufbereitung und Auswertung der Ergebnisse ist es nun soweit. ADEBAR landet!
Die Stiftung Vogelmonitoring Deutschland und der Dachverband Deutscher Avifaunisten freuen sich, die Erscheinung dieses für Deutschland einzigartigen Gemeinschaftswerkes für den Sommer/Herbst 2011 ankündigen zu dürfen. [mehr]

08.10.2010 totop

Monitoring-Rundbrief 2/2010 des DDA erschienen!

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32 Seiten Informationen über Avifaunistik und Vogelschutz umfasst das Rundschreiben.
Quelle: DDA
Der Herbstzug ist in vollem Gange und allerorten ziehen Drosseln, Finken, Pieper und Tauben; die Ankunft der nordischen Schwäne und Gänse ist nicht zu übersehen bzw. -hören. Doch nicht nur in der Vogelwelt ist derzeit viel unterwegs, auch in der Avifaunistik hierzulande ist "ordentlich Zug drin", wie am umfangreichen aktuellen Monitoring-Rundbrief deutlich wird.
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26.03.2010 totop

„State of the Birds 2010“ USA: Zugvögel sind besonders gefährdet

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Auf 32 Seiten gibt der Bericht Auskunft über den Zustand der Vogelwelt in den Vereinigten Staaten.
Quelle: North American Bird Conservation Initiative
Hunderte von Zugvogelarten sind durch Lebensraumverlust, einwandernde, nicht-einheimische Arten und zahlreiche andere Umwelteinflüsse bedroht, zu denen nun auch der Klimawandel zählt. Das ergibt ein neuer Bericht, der vom Innenministerium der Vereinigten Staaten herausgegeben wurde. „The State of the Birds 2010 Report on Climate Change“ ist der Folgebericht zu einer umfassenden Veröffentlichung, die ein Jahr zuvor erschienen war und zeigte, dass nahezu ein Drittel der 800 Vogelarten der Vereinigten Staaten gefährdet, bedroht oder in ihren Beständen stark abnehmend sind. [mehr]

12.02.2010 totop

Jahresbericht zum Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt für das Jahr 2008 erschienen

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Jahresbericht zum Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt
Quelle: LAU Sachsen-Anhalt
Zum sechsten Mal in Folge hat die Staatliche Vogelschutzwarte in Steckby in Zusammenarbeit mit dem Ornithologenverband Sachsen-Anhalt (OSA) e. V. einen Jahresbericht zum Vogelmonitoring als Sonderheft der Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt herausgegeben.
Das Heft enthält als umfangreichsten Beitrag wie gewohnt eine Übersicht über das Vorkommen seltener Brutvogelarten in Sachsen-Anhalt. Für über 60 Arten werden aktuelle Bestandsangaben mitgeteilt, meist ausführlich in Tabellenform, für etliche Arten werden Bestandsgrafiken und Verbreitungskarten abgebildet. Für Schnatter- und Kolbenente wurden mit 85-87 bzw. 10-11 Paaren die bisherigen Maximalbestände für das Land ermittelt. Unter den Wasservögeln wurden auch für Löffel- und Schellente, Schwarz- und Rothalstaucher sowie Rohr- und Zwergdommel hohe Bestände erfasst. 1781 Graureiher-, 542 Weißstorchen- und 3578 Saatkrähenpaare zeugen vom guten Funktionieren der ehrenamtlichen Zählernetze. 144-146 Trauerseeschwalbenpaare sind Beleg für die großen Anstrengungen, die einige Kollegen für den Schutz dieser Art aufbringen, die fas ausschließlich auf Nisthilfen brütet. Unter den terrestrischen Arten ragen 320 Bienenfresser- und 36-39 Wiedehopfpaare hervor, beides Arten, um die sich Einzelornithologen oder ganze Arbeitsgruppen kümmern. Dramatisch ist dagegen das Ergebnis für die Wiesenbrüter: nur noch 70 Brachvogel- und 7-8 Rotschenkelpaare und nur noch 1 Uferschnepfenrevier wurden registriert.
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03.02.2010 totop

Niedersachsen unterstützt das bundesweite Vogelmonitoring!

Am 8. Januar 2010 hat das Land Niedersachsen die Verwaltungsvereinbarung Vogelmonitoring unterzeichnet und gegenüber dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) seinen Beitritt erklärt. Damit sind neben dem Bund nun alle Länder Deutschlands dieser Vereinbarung beigetreten. [mehr]

25.01.2010 totop

6 Jahre Monitoring häufiger Brutvögel in Schleswig-Holstein – Bericht für 2009 erschienen

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99 der 120 Probeflächen in SH waren 2009 an einen Bearbeiter vergeben!
Quelle: OAG SH HH
Im Jahr 2009 konnte das Brutvogelmonitoring in der Normallandschaft Schleswig-Holsteins im sechsten Jahr fortgesetzt werden. Von den 120 nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Untersuchungsflächen waren 99 Gebiete an Bearbeiter vergeben. Bisher wurden in der gesamten Laufzeit des Monitorings 367 Brutvogelkartierungen auf 110 verschiedenen Kilometerquadraten durchgeführt. Dabei gelang der Nachweis von 159 Brutvogelarten mit zusammen 72.646 Revieren. [mehr]

10.12.2009 totop

"Vögel in Deutschland 2009": 30 Jahre Vogelschutzrichtlinie – Umsetzung in Deutschland

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Auf 66 Seiten geht es um die Vogelschutzrichtlinie und ihre Umsetzung in Deutschland.
Quelle: DDA
Bereits zum dritten Mal präsentiert Vögel in Deutschland eine komprimierte Zusammenfassung aktueller Entwicklungen in der heimischen Vogelwelt. Dem Lagebericht liegen mehrere Millionen Datensätze zugrunde, zu deren Erhebung über 5.000, meist ehrenamtliche Mitarbeiter beitrugen. Frau Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Johannes Schwarz, Geschäftsführer der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und Dr. Christoph Sudfeldt, Geschäftsführer des DDA, stellten heute den Bericht auf einer Pressekonferenz Bonn der Öffentlichkeit vor. [mehr]

30.11.2009 totop

ADEBAR und Vogelmonitoring in Thüringen

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Stefan Jaehne und Stefan Frick präsentierten den beeindruckenden Zwischenstand der ADEBAR-Kartierungen Thüringen.
Quelle: Klaus Schmidt
Am 21. November trafen sich über 40 Ornithologen zum mittlerweile 6. Thüringer Kartierertreffen in Mühlberg. Nach dem fünften und letzten Erfassungsjahr für ADEBAR liegen nunmehr für ca. 93 % der zu bearbeitenden Blätter der TK25 die Ergebnisse vor. Stefan Frick und Stefan Jaehne stellten den gleichermaßen beeindruckenden und spannenden Zwischenstand sowie das weitere Vorgehen zum geplanten Thüringen-Atlas vor. Einen Einblick in den aktuellen Stand der Auswertung auf Bundesebene gab Alexander Mitschke. Ein Schwerpunkt seines Vortrags lag auf der Modellierung der Verbreitung häufiger Arten für das ADEBAR-Projekt auf Basis der Ergebnisse des Monitorings häufiger Brutvögel. [mehr]

26.11.2009 totop

Ökologie und Schutz des Ortolans in Europa

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173 Seite geballte Information zum Ortolan in Deutschland und Europa.
Quelle: NLWKN
Der Ortolan ist eine typische Vogelart halboffener, Acker geprägter Kulturlandschaften auf wasserdurchlässigen, sandigen Böden. Er benötigt typische Landschaftselemente wie Baumreihen oder Einzelbäume als Singwarten, und sein Gesang ist ein typisches Klangbild weiter Geestlandschaften. Der Ortolan ist im Anhang I der EU-Vogelschutzrichtlinie gelistet. Für diese Arten sind Schutzgebiete zu ihrem dauerhaften Erhalt auszuweisen. Im Jahre 2007 fand das 4. Internationale Ortolan-Symposium in Hitzacker/Elbe statt. Der nun erschienene Tagungsband dokumentiert die Ergebnisse des Symposiums und bringt einen weiten Überblick über die Bestands- und Erhaltungssituation des Ortolans in vielen Teilen Deutschlands. Aus neun europäischen Staaten werden Studien vorgestellt und erstmalig wird ein Modell zur Winterverbreitung des Ortolans in Afrika publiziert. Insofern liefert der Tagungsband eine aktuelle wissenschaftliche Statusbestimmung zu Biologie, Gefährdung und Schutz des Ortolans in Europa. [mehr]

23.11.2009 totop

Gewinner und Verlierer der Brutvogelerfassung 2008 in Großbritannien

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Der britische Brutbestand der Mönchgrasmücke erreichte 2008 den höchsten Wert seit Beginn der systematischen Erfassungen.
Quelle: Fabian Bindrich
Die Ergebnisse der BTO-Brutvogelerfassung (Breeding Bird Survey, BBS) aus dem Jahr 2008 machten erneut die Besorgnis erregende Bestandsentwicklung mancher einst häufiger Vogelarten deutlich. Kuckuck, Turteltaube, Nachtigall, Braunkehlchen, Wiesenschafstelze, Waldlaubsänger und Grauschnäpper erreichten 2008 in Großbritannien ihre bisher niedrigsten Bestandszahlen in diesem seit 1994 laufenden Monitoring-Programm und gaben damit Anlass zu einer bereits eingeleiteten Suche nach den Ursachen im westafrikanischen Überwinterungsgebiet dieser Fernzieher. Im Gegensatz dazu verzeichneten Standvogelarten wie Wintergoldhähnchen und Schwanzmeise oder Kurzstreckenzieher wie Zilpzalp und Mönchsgrasmücke ihre Höchstwerte seit 1994, bei den letztgenannten beiden Arten mit kontinuierlichen Zuwächsen von 36 bzw. 57 % in den jüngsten 15 Jahren, vermutlich infolge der milder gewordenen Winter in unseren Breiten. [mehr]

07.10.2009 totop

Herbst-Rundschreiben zum Vogelmonitoring erschienen!

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30 Seiten Informationen rund um die Avifaunistik in Deutschland bietet das aktuelle Rundschreiben.
Quelle: DDA
"Bühne frei" hieß es mit Beginn des Herbstes für die hierzulande rastenden und überwinternden Wasservögel. In vielen auf dem Wegzug wichtigen Rastgebieten fanden im September bereits Zählungen statt, ebenso wurden traditionell zu diesem Termin speziell die Graugans-Vorkommen erfasst. Auf dem internationalen Parkett folgt nach der erfolgreichen europaweiten Goldregenpfeifer-Synchronzählung im Herbst 2008, über deren Ergebnisse wir im Rundschreiben ausführlich berichten, in diesem Winter nun der nächste Akt internationaler Zählungen: Im Januar 2010 wird es eine weitere europaweite Erfassung von Zwerg- und Singschwan geben (die wir in Deutschland um den Höckerschwan erweitern werden). Besonders beim Zwergschwan wird die Zählung ein wichtiger Gradmesser, ob sich der über 10 Jahren anhaltende Rückgang der biogeographischen Population in NW-Europa auch nach der letzten Synchronzählung 2005 weiter fortsetzte. [mehr]

16.07.2009 totop

The State of Europe’s Common Birds 2008

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Der ansprechend gestaltete Bericht informiert auf 28 Seiten über die Bestandsentwicklung der europäischen Brutvögel.
Quelle: EBCC
Der im Juni 2009 veröffentlichte Bericht The State of Europe′s Common Birds 2008 stellt für den Zeitraum von 1980 bis 2006 die Bestandstrends von 135 in Europa häufigen Brutvogelarten dar. Herausgeber des Berichtes ist der European Bird Census Council in Zusammenarbeit mit der Royal Society for the Protection of Birds, BirdLife International, der Czech Society for Ornithology und dem Bureau of Statistics of the Netherlands. Insgesamt 21 europäische Staaten steuerten Daten aus ihren nationalen Monitoringprogrammen für die Auswertungen bei. Aus Deutschland stellten Johannes Schwarz und Martin Flade die Daten aus dem DDA-Monitoring häufiger Brutvögel bereit. [mehr]

 

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Bild„Vögel in Deutschland 2014“ behandelt auf über 70 Seiten die Hintergründe der in Vögel in Deutschland 2013 beobachteten Bestandsveränderungen sowie die Umsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie in Deutschland.

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2014“ beinhaltet neben dem Seltenheitenbericht 2014 auch Beiträge zu Kanadakranich, Buschrohrsänger und Pazifiksegler.

BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





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Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.