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Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Der DDA ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Er vertritt damit etwa 10.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter.

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04.09.2015 totop

Erinnerung: ADEBAR noch bis Jahresende zum Mitarbeiterpreis bestellen

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© SVD/DDA
Ende April wurde der Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) im Rahmen einer Festveranstaltung im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn feierlich der Öffentlichkeit präsentiert. Mehr als 400.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit führten zur Kartierung von 80 Millionen Brutpaaren. Das Werk liefert damit einen umfassenden Datenfundus zu allen 280 in Deutschland brütenden Vogelarten.
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02.09.2015 totop

Prognose für 2050: Plastikteile in bis zu 99% aller Seevogelmägen

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Plastikmüll stellt neben der direkten Aufnahme auch als Nistmaterial eine Gefahr für Seevögel dar
© Hans Glader
Die Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll stellt ein weltweites Problem dar. Konzentrationen von bis zu 580.000 Teilen pro km² wurden nachgewiesen und die Verschmutzung steigt exponentiell weiter an. Die weltweite Produktion von Plastik verdoppelt sich derzeit alle elf Jahre. Obwohl bereits zahlreiche Studien Erkenntnisse über Auswirkungen auf die Tierwelt geliefert haben, gibt es bislang wenige systematische Risikobewertungen.
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02.09.2015 totop

migra: Internetportal zum Vogelzug in Spanien soll Grundlage für Atlas des Vogelzugs bilden

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Auch Zugrouten in Spanien besenderter Blauracken lassen sich über das Portal darstellen.
© Javier de la Puente/BirdLife
Kenntnisse zu Verbreitung, Häufigkeit, Bestandstrend und Populationsgröße sind Schlüsselfaktoren im Vogelschutz. Spanien gehört zu den Ländern, die genau auf einer der weltweiten Hauptvogelzugrouten liegen. Die spanische Vereinigung für Vogel- und Naturschutz SEO arbeitet daher seit Jahrzehnten mit der Unterstützung tausender Ehrenamtlicher an der Sammlung von Daten zu Zugwegen und Rastplätzen europäischer Vogelarten. 2011 wurde die Initiative „migra“ gestartet, bei der in Spanien brütende oder überwinternde Vögel mithilfe von Satellitentelemetrie, GPS-Loggern oder Geolokatoren über ein oder mehrere Jahre verfolgt werden. Die auf diese Weise gewonnenen Erkenntnisse zum Aufenthalt in Brut- und Überwinterungsgebieten, dem Beginn des Zuges sowie dessen Route, Geschwindigkeit und Höhe und Änderungen aufgrund bestimmter Wetterbedingungen sollen früher oder später gemeinsam mit Ergebnissen früherer Studien in einem Vogelzugatlas für Spanien zusammengefasst werden.
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02.09.2015 totop

Atlas-Tool in ornitho.de freigeschaltet: Verbreitung jetzt auch auf Rasterbasis

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Verbreitung des Singschwans im Dezember/Januar 2010-2015. Abgebildet ist die maximale Truppgröße je TK25. Diese und viele andere Darstellungsmöglichkeiten bietet das neue „Atlas-Tool“.
© ornitho
Mit dem Erscheinen von ADEBAR, des Atlas Deutscher Brutvogelarten, hat das größte vogelkundliche Kartiervorhaben, zu dem bislang in Deutschland aufgerufen wurde, seinen erfolgreichen Abschluss gefunden. Die Verbreitung und Häufigkeit aller Brutvogelarten im Zeitraum 2005 bis 2009 ist darin festgehalten. Der Aufwand für die Kartierungen war erheblich: mehr als 400.000 Stunden ehrenamtlichen Engagements stecken in diesem beeindruckenden Gemeinschaftswerk. Es ist daher nicht überraschend, dass Verbreitungsatlanten nur etwa alle 20 Jahre erstellt werden. Um aktuelle Fragen des Naturschutzes beantworten zu können, benötigen wir allerdings möglichst aktuelle Informationen über die Veränderungen der Vogelwelt in Raum und Zeit. Nur dann können wir Erkenntnisse über deren Ursachen gewinnen und mit geeigneten Maßnahmen auf Bestands- und Arealverluste reagieren. Das heute auf ornitho.de freigeschaltete „Atlas-Tool“ wird dabei helfen, diese Lücke zu schließen.
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01.09.2015 totop

Ungewöhnliches Verhalten von Eleonorenfalken: Lebendige Beute auf Vorrat

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Auf einer marokkanischen Insel brütende Eleonorenfalken zeigen ein bislang noch bei keiner anderen Greifvogelart dokumentiertes Nahrungsverhalten.
© Ralph Martin
Außerhalb der Brutzeit ernähren sich Eleonorenfalken vorwiegend von Insekten. Während der Aufzucht der Jungen, die sich in Anpassung an die Hauptzugzeit ihrer Beute von Juli bis Oktober erstreckt, besteht ihre Nahrung jedoch vorwiegend aus ziehenden Kleinvögeln, die dann die Inseln des Mittelmeers und die Atlantikküste passieren.

Während einer Untersuchung an brütenden Eleonorenfalken auf der unbewohnten Insel Mogador vor der marokkanischen Atlantikküste stellten Wissenschaftler ein bislang unbekanntes Nahrungsverhalten der Falken fest. Die Vögel sammelten dabei einen Teil ihrer Beute auf Vorrat. Erbeutete Singvögel wurden nach dem Entfernen von Schwanzfedern und Schwingen lebendig in Vertiefungen im Fels oder engen Spalten „gefangen gehalten“. Das nun erstmals dokumentierte Verhalten der Eleonorenfalken war den lokalen Fischern, die die Gewässer des Archipels seit Jahrzehnten nutzen, bereits bekannt.
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31.08.2015 totop

Erde erlebt sechste große Aussterbe-Welle

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Um sein Überleben kämpfen Vogelschützer seit Jahren: Der auf La Reunion endemische Newton-Raupenfänger rangiert unter den zehn seltensten Vogelarten der Erde.
© Thomas Krumenacker
Die Menschheit erlebt gegenwärtig einen regelrechten Tsunami des Aussterbens von Tierarten, die in ihrem Ausmaß die vorangegangenen fünf großen Aussterbe-Wellen in der Erdgeschichte in den Schatten stellen könnte. Zu diesem dramatischen Ergebnis kommt eine neue Studie aus den USA. Der US-Wissenschaftler Malcolm McCallum verglich für seine in Biodiversity Conservation publizierten Untersuchung das Ausmaß des Artensterbens seit 1800 beziehungsweise 1980 mit der großen Aussterbe-Welle am Ende der Kreidezeit vor etwa 65 Millionen Jahren, der auch die Dinosaurier zum Opfer fielen. Damals starben wahrscheinlich durch einen Asteroiden-Einschlag rund die Hälfte aller Wirbeltier-Gattungen und mehr als 70 Prozent der Wirbeltier-Arten aus. Für die Berechnungen zur gegenwärtigen Welle des Artensterbens griff der Autor auf die Daten der 2012 veröffentlichten Roten Liste der Internationalen Naturschutzunion IUCN zurück.
In verschiedenen statistischen Szenarien berechnet die Studie die Aussterberate sowohl auf Basis der tatsächlich seit dem Jahr 1500 bzw. 1980 ausgestorbenen Arten als auch unter Einbeziehung der Arten, die in der IUCN-Roten Liste in einer der Bedrohungskategorien von Ausgestorben bis zu Gefährdet rangieren und der Gruppe, über die nicht ausreichend Daten vorliegen (data deficient „dd“).
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27.08.2015 totop

Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland

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Der Bestand der Kreuzotter ist in Deutschland seit einiger Zeit stark rückläufig
© Christoph Moning
Rund 600.000 Einzeldatensätze für 33 heimische sowie 14 eingeschleppte Amphibien- und Reptilienarten, die einen bundesweiten Überblick über deren Verbreitung vermitteln. Das ist das Ergebnis eines Projektes, das die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz durchgeführt hat. Daraus entstanden ist der erste Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland, der ab sofort auf der Website www.feldherpetologie.de/atlas abrufbar ist.
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27.08.2015 totop

Intensive Landwirtschaft erhöht Prädationsrisiko für Uferschnepfen

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Artenreiche Wiesen bilden einen natürlichen Schutz für Wiesenbrüter wie die Uferschnepfe
© Jochen Gerlach
Der Rückgang feuchter Wiesen und die Intensivierung und Monotonisierung der Grünlandnutzung haben zu starken Bestandseinbrüchen von Wiesenbrütern geführt. In den Niederlanden sank der Brutbestand der Uferschnepfe innerhalb der letzten 40 Jahre von 120.000 auf weniger als 35.000 Paare. Veränderungen in der Landwirtschaft haben dazu geführt, dass artenreiche Wiesen in entwässerte Graskulturen umgewandelt wurden. Diese Monokulturen werden früher und häufiger gemäht — auch während der Brutzeit der Wiesenbrüter.
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25.08.2015 totop

Mittelmeer: 25 Millionen illegal getötete Zugvögel pro Jahr

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Rund 700.000 Feldlerchen werden alljährlich am Mittelmeer illegal getötet
© Peter Hering
Nach einer neuen Veröffentlichung von BirdLife International werden rund um das Mittelmeer jährlich viele Millionen Zugvögel gefangen oder geschossen. Unter den Staaten mit den höchsten Zahlen getöteter Vögel finden sich nicht nur Länder wie Syrien oder Libyen sondern auch einige europäische Nationen. So liegt Italien in der unrühmlichen Statistik mit rund 5,6 Millionen getöteten Vögeln pro Jahr nur knapp hinter Ägypten (5,7 Mio.). Ebenfalls hohe Zahlen wurden für Griechenland (0,7 Mio.), Frankreich (0,5 Mio.), Kroatien (0,5 Mio.) und Albanien (0,3 Mio.) ermittelt. Malta rangiert nicht unter den Ländern mit den höchsten Fangzahlen, doch bezogen auf die kleine Fläche des Landes, werden pro km² Fläche 343 Vögel getötet. Stellt man die Opferzahlen den Bevölkerungszahlen gegenüber, so liegt Zypern mit 196 pro 100 Einwohnern getöteten Vögeln vorne. Diese erschreckenden Zahlen zeigen den großen Bedarf, die EU-Vogelschutzrichtlinie zu erhalten und zu stärken.
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25.08.2015 totop

Negative Folgen für Seevögel durch klimabedingte Häufung von Stürmen

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Starke Winde machen besonders weiblichen Krähenscharben Probleme
© Rosl Rößner
Untersuchungen zu Klimaveränderungen beschäftigen sich vor allem mit der globalen Erwärmung, doch auch höhere Windgeschwindigkeiten und eine Zunahme von Sturmereignissen werden prognostiziert. Derartige Veränderungen werden sich nach den Ergebnissen einer Studie von Wissenschaftlern der schottischen Universität Edinburgh, dem Zentrum für Ökologie und Hydrologie (CEH) und dem Britischen Polarforschungsprogramm (BAS) auch auf Seevogelpopulationen auswirken.
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24.08.2015 totop

Aufgepasst: Rotfußfalken wieder zahlreich unterwegs!

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Auf dem Weg in ihre afrikanischen Winterquartiere treten Rotfußfalken auch in jährlich stark schwankender Zahl in Deutschland auf.
© H.-J. Fünfstück
In den letzten beiden Jahren wurden im Herbst ungewöhnlich viele Rotfußfalken in Deutschland beobachtet. Nach dem zahlreichen Auftreten 2013 kam es im Herbst 2014 sogar zu einer der wohl stärksten dokumentierten Invasionen von Rotfußfalken in Deutschland. Mehr als 400 Vögel wurden dabei vor allem im Südosten des Landes beobachtet. Es handelte sich dabei um Randerscheinungen eines gewaltigen Einfluges in das westliche Osteuropa, an dem mehrere Tausend Rotfußfalken beteiligt waren.
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24.08.2015 totop

Integriertes Monitoring von Singvogelpopulationen: Ergebnisse des Jahres 2013

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Nach den Ergebnissen des IMS hatten Amseln 2013 einen extrem niedrigen Bruterfolg.
© Martin Grimm
Das Monitoring von Brutvogelbeständen durch Beobachtung lässt in der Regel keine Aussagen darüber zu, ob Populationen z.B. abnehmen, weil sie nicht genügend Nachwuchs reproduzieren, nicht genügend Individuen überleben oder beides der Fall ist. Fortpflanzungs- und Überlebensraten lassen sich jedoch u.a. durch standardisierte Fang-Wiederfang-Programme ermitteln. Mitte der 1990er Jahre startete in Deutschland das Integrierte Monitoring von Singvogelpopulationen (IMS). Dabei werden jährlich an derselben Stelle und in immer gleicher Weise von Anfang Mai bis Ende August jeweils einmal pro 10-Tages-Intervall für jeweils 6 Stunden ab Morgendämmerung Kleinvögel gefangen.
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Weitere Meldungen finden Sie hier

 

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BildGleich mehrere Eldorados der Vogelbeobachtung werden vorgestellt, auf deutscher Seite der Hasberger See in Nordfriesland und international Nordgriechenland und das äthiopische Hochland. Auch ein interessantes Projekt, der Zugvogeltage-Aviathlon, wird vorgestellt. Weitere Berichte umfassen die Thermoregulation bei Mauerseglern, die Trends der häufigen Arten und die Brutplatztradition. Schauen Sie doch mal vorbei beim Falke Journal.

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2013“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht Beiträge zum Auftreten der Pazifischen Ringelgans sowie zum Vorkommen des Grünlaubsängers in Deutschland.

Bild"Vögel in Deutschland 2013"
behandelt auf 60 Seiten umfassend die Bestandssituation der Brutvogelarten und der überwinternden Wasservögel vor dem Hintergrund der Umsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie.

BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





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Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

BildDer Wiesenvogelschutz in den Niederlanden und die Uferschnepfe nehmen umfangreichen Raum in der aktuellen Ausgabe ein.
Inhalt / Zsfg.

Bild"Der Falke" hat das Sonderheft Eulen herausgebracht. Mit zahlreichen Artikeln rund um Verbreitung, Gefährdung und Trends der gerade 10 in Deutschland lebenden Eulenarten plus Fischuhu und Omanfahlkauz werden tiefe Einblicke in die faszinierende Welt der Eulen geboten.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
pdfAufnahmeantrag [ 1.778 kb ]

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.