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Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Der DDA ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Er vertritt damit etwa 10.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter.

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24.09.2014 totop

Europaweite Kiebitz- und Goldregenpfeiferzählung 11./12. Oktober 2014 – machen Sie mit!

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Kiebitze werden - ebenso wie Große Brachvögel - ab 2014 im Rahmen der Goldregenpfeiferzählung ebenfalls erfasst. Es lohnt sich: Geschätzt mind. 750.000 rasteten im Oktober 2008 in Deutschland!
© Hans Glader
In einem mittlerweile sechsjährigen Turnus werden europaweit die Goldregenpfeifer und hierzulande auch die Kiebitze und Großen Brachvögel erfasst, das nächste Mal am Wochenende 11./12. Oktober. Hierzu werden vor allem nördlich der Mittelgebirge viele zusätzliche Zählerinnen und Zähler benötigt. Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Watvogelarten halten sich v.a. Kiebitze und Goldregenpfeifer auf dem Zug nicht überwiegend in Feuchtgebieten auf, sondern rasten auch in großer Zahl in der Agrarlandschaft. Entsprechend werden europaweit nur geringe Anteile des Gesamtbestandes über die Monitoringprogramme rastender Wasservögel erfasst. [mehr]

23.09.2014 totop

Bundesprogramm fördert die Rettung der Rotmilane in der Rhön

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Der Rotmilan bekommt Unterstützung in der Rhön
© Lutz Ritzel
Mit der Übergabe des Zuwendungsbescheides von Frau Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, an die ARGE Rhön wurde am 16.09.2014 in Gersfeld der offizielle Start des neuen Rotmilanschutzprojektes in der Rhön gefeiert.

Im „Artenhilfsprojekt Rotmilane in der Rhön“ ist die Entwicklung eines länderübergreifenden Landnutzungsmanagements geplant. Zur Verbesserung der Nahrungssituation für Rotmilane soll der Grünlandanteil in dem rund 4.900 km² großen, sich über die Ländergrenzen von Hessen, Bayern und Thüringen erstreckenden Projektgebiet weiter erhöht sowie der Anbau von Hackfrüchten und Luzerne gefördert werden. Besserer Schutz der Nester vor Störungen soll durch die Errichtung von Horst-Schutzzonen erreicht werden. Außerdem werden im Rahmen des Projekts auch die Ursachen für Verluste durch Kollisionen mit Windkraftanlagen, Strommasten und Freileitungen untersucht.
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16.09.2014 totop

Jubiläumstagung der DO-G Fachgruppe Gänseökologie in Xanten/Niederrhein

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Die Brutbestände der Zwerggans nehmen seit vielen Jahren insbesondere im westlichen Teil der Arktis dramatisch ab
© Helmut Kruckenberg
Die Fachgruppe Gänseökologie der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) begeht in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum. Gegründet 1994 auf der DO-G Jahresversammlung in Wilhelmshaven als ein Zusammenschluss von ehrenamtlich und professionell arbeitenden Gänseexperten, beschäftigt sich die Projektgruppe auf regelmäßigen Treffen mit aktuellen Themen aus der nationalen und internationalen Gänseforschung. Zudem nimmt sie zu aktuellen Themen auch wissenschaftlich fundiert in Resolutionen, Fachveröffentlichungen und öffentlichen Auftritten Stellung. Die Fachgruppentreffen dienen der Vorstellung und Diskussion von neuen Forschungsergebnissen und sind natürlich auch Treffpunkt für viele Aktive, die hier neue Projekte besprechen wollen und gemeinsame Pläne schmieden.
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01.09.2014 totop

100 Jahre nach ihrem Aussterben: Neues von der Wandertaube

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Weltweit gibt es nur rund 1500 erhaltene Präparate der Wandertaube
© T. Krumenacker
Am 1. September 2014 jährt sich das Aussterben der Wandertaube zum 100. Mal. Die Wandertaube (Ectopistes migratorius) war einst die häufigste Vogelart der Erde. Bis zu fünf Milliarden dieser gut ringeltaubengroßen Vögel überzogen den nordamerikanischen Kontinent mit unvorstellbar dichten Schwärmen, ihre hunderte Quadratkilometer umfassenden Brutkolonien wurden wegen ihrer Größe „Städte“ genannt. Und doch starb die Art innerhalb nur weniger Jahrzehnte aus. Jagd und Zerstörung ihrer Lebensräume gelten als Ursachen.
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29.08.2014 totop

Zugvogel-Vortrag am 3. September in Münster als Vorgeschmack zu den 6. Zugvogeltagen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

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Watvögel wie Alpenstrandläufer und Knutts nutzen das Wattenmeer auf ihrem Zug zwischen Brut- und Überwinterungsquartier als „Tankstelle“.
© Ralph Martin
Das Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde in Münster wird am 3. September zu einem Ort für ziehende Vögel: Wirbeltierzoologe und Kurator des Museums Dr. Jan Ole Kriegs und Peter Südbeck, Leiter des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, referieren unter dem Titel „10.000 Kilometer und mehr“ über die Leistungen vieler Zugvögel und die tragende Rolle, die das Wattenmeer auf dem ostatlantischen Zugweg spielt. Bei dem rund eineinhalbstündigen Doppelvortrag dreht sich alles um Zugvögel des Wattenmeeres und den faszinierenden Vogelzug.
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25.08.2014 totop

Neues Artenschutzprojekt für den Kiebitz gestartet

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Die Bestände des Kiebitz gehen vielerorts dramatisch zurück.
© Christoph Moning
Die Bestände des Kiebitzes gehen in Deutschland seit vielen Jahren dramatisch zurück. Das hängt vor allem mit strukturellen Veränderungen in der Agrarlandschaft zusammen. Ein neues Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt soll durch praktische Maßnahmen und Beratung der Landwirtschaft die Brut- und Lebensbedingungen für diesen Bodenbrüter verbessern. Den Startschuss für das Projekt gab die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter bei einer Veranstaltung im schleswig-holsteinischen Bergenhusen.
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19.08.2014 totop

Seevögel in der deutschen AWZ von Nord- und Ostsee — Monitoringbericht 2012/13 erschienen

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© FTZ Westküste
Der aktuelle Bericht zum Monitoring von Seevögeln in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftzone (AWZ) von Nord- und Ostsee ist jetzt verfügbar. Der vom Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) der Universität Kiel im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz erstellte Bericht beschreibt die Ergebnisse der schiffs- und flugzeuggestützten Seevogelerfassungen aus der Berichtsperiode vom 01.11.2012 bis 31.10.2013.
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05.08.2014 totop

Projekt zum Schutz des Rotmilans in der Rhön gestartet

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Ein neues Schutzprojekt soll die Rotmilan-Bestände in der Rhön stabilisieren
© Andreas Helland
Rund 200 Brutpaare umfasst der Rotmilan-Bestand in der Rhön, was einem Anteil von 1-2 % der Weltpopulation entspricht. Für die ausschließlich in Europa vorkommende Greifvogelart, spielt die Rhöner Population damit eine bedeutende Rolle. Doch auch hier ist der Rotmilan bedroht: Nahrungsengpässe aufgrund der immer intensiver werdenden Landwirtschaft, die zunehmende Anzahl von Windkraftanlagen und Störungen an Neststandorten während der Brutzeit führen zu einem Rückgang der Bestände. Ein Artenschutzprojekt soll nun die Bestände des Rotmilans in der Rhön stabilisieren und stärken.
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04.08.2014 totop

Das Standardwerk „Die Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ nun auch als App

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© Sunbird Images
Seit vielen Jahren gehört die Sammlung der "Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens" von Andreas Schulze und Karl-Heinz Dingler zur Standardausrüstung vieler Vogelkundler und dank der großartigen Unterstützung durch den AMPLE-Verlag konnten wir dieses Standardwerk bereits mehrfach auch als Preis unter den Birdrace-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern verlosen. Nun sind die "Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens" auch als App verfügbar.
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28.07.2014 totop

Bestandstrends häufiger Brutvogelarten in Europa 2014

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Sowohl langfristig als auch über die letzten 10 Jahre weisen die europäischen Bestände der Turteltaube einen negativen Trend auf
© Rosl Rößner
Der European Bird Census Council (EBCC) hat in Zusammenarbeit mit der Royal Society for the Protection of Birds, BirdLife International, der Czech Society for Ornithology und dem Bureau of Statistics of the Netherlands kürzlich den Bericht „Trends of common birds in Europe 2014“ herausgebracht. Für 163 Vogelarten werden dabei Trends für den Zeitraum 1980-2012 präsentiert. Neuerdings sind diese als langfristige sowie 10-Jahres-Trends verfügbar.

Insgesamt steuerten 27 europäische Staaten Daten aus ihren nationalen Monitoringprogrammen zu den Auswertungen bei. Aus Deutschland stellten Martin Flade, Johannes Schwarz und Sven Trautmann die Daten aus dem DDA-Monitoring häufiger Brutvögel bereit, außerdem lieferte Christoph Grüneberg Daten aus dem Monitoring seltener Brutvögel.
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24.07.2014 totop

10% aller Vogelarten im Naturschutz bisher übersehen

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Die Bestände des Bartgeiers entwickeln sich in Europa zwar positiv, weltweit gehen sie jedoch weiterhin zurück.
© Ingo Waschkies
Mehr als 350 als neue Arten anerkannte Vogelarten wurden erstmalig von BirdLife International im Rahmen der Aktualisierung der Roten Liste der IUCN für Vogelarten genauer untersucht. Beunruhigenderweise mussten mehr als 25 % dieser neuen Vogelarten als gefährdet eingestuft werden, gegenüber 13% aller Arten, die in der Gefährdungskategorie herabgesetzt werden konnten. Die bisher „übersehenen“ Arten werden damit zu dringenden Vorrangarten für Naturschutzmaßnahmen.
Der erste Teil einer zweiteiligen, umfassenden taxonomischen Neueinstufung der Vogelarten der Roten Liste hat sich auf die Nicht-Singvögel, wie Greifvogelarten, See- und Wasservögel sowie Eulen, konzentriert. Als Ergebnis wurden 361 Arten als eigenständig anerkannt, die zuvor als Unterarten behandelt worden waren. Die neue Gesamtzahl der Non-Passerines von 4472 legt nahe, dass die frühere Klassifikation die Artenvielfalt der Vögel um mehr als 10% unterschätzt hat.
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18.07.2014 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf das Frühjahr 2014

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Klappergrasmücke
© Peter Hering
In der August-Ausgabe von DER FALKE blicken wir in der Rubrik „Vögel in Deutschland aktuell“ auf das vogelkundliche Geschehen im Frühjahr 2014 zurück. Mit dem sehr späten Wintereinbruch im März 2013 und dem „Nicht-Winter“ 2013/14 folgten zwei Frühjahre aufeinander, deren Gegensätze kaum größer sein konnten. Wir gehen der Frage nach, ob sich die Witterungsunterschiede auch auf den Brutbeginn der Arten ausgewirkt haben und ob und wie sich dies anhand der Daten von ornitho veranschaulichen lässt. Darüber hinaus befassen wir uns mit den Ankunftszeiten der Zugvögel. In der Juli-Ausgabe 2013 zeigten wir erstmals einen bundesweiten Vergleich der Ankunftszeiten in zwei Frühjahren. Diesen Daten stellen wir nun die Beobachtungen aus dem zurückliegenden Frühjahr gegenüber. Dabei zeigen sich teils auffällige Unterschiede.
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Weitere Meldungen finden Sie hier

 

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





Machen Sie mit...
Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2011/12“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht der Jahre 2011 und 2012 auch Beiträge zum Auftreten von Steppenweihe und Polarmöwe in Deutschland sowie zu Nachweisen von Kumlienmöwe und Zwergtrappe.

BildLangeoog als Reiseziel macht den Anfang der aktuellen Ausgabe. Weiter geht es nach La Reunion, wo wir u.a. eine der seltensten Arten der Welt treffen, den Newtonraupenfänger. Aber auch inländisch geht es mit einer ausführlichen ornitho-Auswertung des Winters spannend weiter. Daneben wird uns die Rohrweihe als Art vorgestellt und 50 Jahre Rote Liste thematisiert. Auch erwähnt seien die vielen Albatrosbilder von Helgoland und die Fotogalerie akrobatisch sitzender Vögel.
Werfen Sie doch mal einen Blick auf die Homepage des Falke Journals.

BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

Bild"Vögel in Deutschland 2012" behandelt auf 56 Seiten die Bestandssituation ziehender Greifvögel und Eulen, Singvögel und anderer Nicht-Wasservogelarten.

BildZwei ausführliche Arbeiten sind die Basis dieser Ausgabe: Das Vorkommen der Sperbereule Surnia ulula in Deutschland sowie der Kormoran Phalacrocorax carbo sinensis carbo im deutschsprachigen Raum und in den Niederlanden zwischen 800 und 1800
Inhalt / Zsfg.

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Bild"Der Falke" hat das Sonderheft "Vogelzug" herausgebracht. Mit zahlreichen Artikeln rund um das spekaktuläre Phänomen gewährt das Heft tiefe Einblicke in die aktuelle Forschungssituation und vermittelt die Faszination Vogelzug.
dtsch. Version [Homepage]
engl. Version [PDF - 8 MB]

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
pdfAufnahmeantrag [ 1.778 kb ]

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.


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