Freund und Förderer des DDAornitho.deornithologisch schriftenschau

Teile der Seiten wurden gefördert durch das

Logo Bundesamt für Naturschutz

mit Mitteln des

Logo Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Herzlich willkommen beim

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Der DDA ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Er vertritt damit etwa 10.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter.

newletter Möchten Sie zeitnah über aktuelle Arbeiten des DDA bzw. neue Nachrichten informiert werden? Abonnieren Sie unseren Newsletter und wir senden Ihnen eine E-Mail, sobald es interessante Neuigkeiten gibt.

27.10.2014 totop

„The State of the UK′s birds 2014“ — Aktuelle Trends der Vögel Großbritanniens veröffentlicht

Bild zur Meldung
Langstreckenzieher, wie das auf dem Titelblatt abgebildete Braunkehlchen, zeigen besorgniserregende Bestandsrückgänge.
© RSPB
Zum bereits 15. Mal wurde nun der Statusbericht „The State of the UK's Birds“ veröffentlicht. Diese Berichte befassen sich mit den Bestandsveränderungen der Vögel Großbritanniens und liefern Ergebnisse einer Reihe unterschiedlicher Studien und Monitoringprogramme. In der aktuellen Ausgabe werden erstmalig auch Trends zu seltenen und weniger häufigen Brutvögeln dargestellt.
Es werden neue Indikatoren zu Vögeln mit unterschiedlichen Zugstrategien und Ergebnisse neuester Telemetrie-Technologien präsentiert.

Der Statusbericht zeigt insgesamt einen Rückgang der Brutvogelpopulationen innerhalb der letzten 40 Jahre. Der Index aller Arten für das Jahr 2013 lag zwölf Prozent unter dem Wert von 1970. Einen signifikanten Rückgang von fünf Prozent gab es auch von 2007 bis 2012. Die Trends unterscheiden sich jedoch von Art zu Art sowie zwischen den unterschiedlichen genutzten Lebensraumtypen stark.
[mehr]

24.10.2014 totop

Der Habicht ist „Vogel des Jahres 2015“

Bild zur Meldung
Habicht
© Paschalis Dougalis
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den Habicht zum „Vogel des Jahres 2015“ gewählt. Auf den Grünspecht, Vogel des Jahres 2014, folgt damit ein Greifvogel, der wie viele andere seiner Verwandten immer noch der illegalen Verfolgung ausgesetzt ist, obwohl die Jagd auf den Habicht seit den 1970er Jahren verboten ist.
[mehr]

22.10.2014 totop

Norbert Schäffer zum neuen LBV-Vorsitzenden gewählt

Bild zur Meldung
Norbert Schäffer ist neuer LBV-Vorsitzender.
© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
Die Delegierten des Landesbunds für Vogelschutz in Bayern (LBV) haben auf ihrer Jahreshauptversammlung in Amberg Dr. Norbert Schäffer einstimmig zum neuen ersten LBV-Vorsitzenden gewählt. Der 49-jährige Biologe, der die letzten knapp 20 Jahre bei Europas größtem Naturschutzverband RSPB in England beschäftigt war, kehrt damit zu seinen Wurzeln zurück. Als früherer Landesjugendleiter, zwischenzeitliches Vorstandsmitglied und zuletzt aktives Beiratsmitglied wird der gebürtige Oberpfälzer nun der erste hauptamtliche Vorsitzende in der über 100-jährigen Geschichte des bundesweit viertgrößten Naturschutzverbands. "Für mich schließt sich ein Kreis. Ich freue mich, nach Bayern zurückzukehren und hier mit dieser überwältigenden Unterstützung etwas zu bewegen", so der frisch gewählte neue LBV-Vorsitzende. Nach über 36 Jahren an der Spitze wurde sein Vorgänger Ludwig Sothmann zum ersten LBV-Ehrenvorsitzenden mit Sitz und Stimme im neuen Vorstandsgremium gewählt.

Der Dachverband Deutscher Avifaunisten gratuliert Norbert Schäffer ganz herzlich und wünscht ihm für dieses Amt sowie seine zahlreichen ehrenamtlichen Aktivitäten im Natur- und Vogelschutz weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

Weitere Informationen


17.10.2014 totop

Vögel in Deutschland 2013 erschienen

Bild zur Meldung
Der Bericht behandelt auf 60 Seiten umfassend die Bestandssituation der Brutvogelarten und der überwinternden Wasservögel
© DDA

Bonn, Münster, Hannover, 17.10.2014: Die Situation der heimischen Brutvogelwelt hat sich seit Ende der 1990er Jahre spürbar verschlechtert: Jede dritte bei uns brütende Vogelart erlitt Bestandsrückgänge. „In den letzten zwölf Jahren wiesen 26 Prozent der Arten moderat oder stark abnehmende Bestände auf. Zählt man die Arten mit leicht abnehmenden Beständen dazu, waren es sogar 34 Prozent. Dies zeigt eine weitere Verschlechterung gegenüber den ebenfalls schon abnehmenden Bestandstrends der letzten 25 Jahre*“, fasste die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, die Situation zusammen. 248 einheimische Vogelarten brüteten in den letzten Jahren regelmäßig in Deutschland. Zusammen mit 13 ausgestorbenen und 24 unregelmäßig brütenden Arten sowie 20 regelmäßig brütenden Neozoen (dies sind Arten, die durch das Zutun des Menschen nach Deutschland gelangt sind) umfasst die Liste der Brutvögel derzeit insgesamt 305 Arten. In Deutschland brüten jährlich 70–100 Millionen Vogelpaare. Diese entfallen zu 80 % auf 22 Arten; die häufigsten sind Buchfink, Amsel und Kohlmeise. Dies sind die Ergebnisse der Studie Vögel in Deutschland 2013, die nun veröffentlicht worden sind.

[mehr]

24.09.2014 totop

Europaweite Kiebitz- und Goldregenpfeiferzählung 11./12. Oktober 2014 – machen Sie mit!

Bild zur Meldung
Kiebitze werden - ebenso wie Große Brachvögel - ab 2014 im Rahmen der Goldregenpfeiferzählung ebenfalls erfasst. Es lohnt sich: Geschätzt mind. 750.000 rasteten im Oktober 2008 in Deutschland!
© Hans Glader
In einem mittlerweile sechsjährigen Turnus werden europaweit die Goldregenpfeifer und hierzulande auch die Kiebitze und Großen Brachvögel erfasst, das nächste Mal am Wochenende 11./12. Oktober. Hierzu werden vor allem nördlich der Mittelgebirge viele zusätzliche Zählerinnen und Zähler benötigt. Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Watvogelarten halten sich v.a. Kiebitze und Goldregenpfeifer auf dem Zug nicht überwiegend in Feuchtgebieten auf, sondern rasten auch in großer Zahl in der Agrarlandschaft. Entsprechend werden europaweit nur geringe Anteile des Gesamtbestandes über die Monitoringprogramme rastender Wasservögel erfasst. [mehr]

23.09.2014 totop

Bundesprogramm fördert die Rettung der Rotmilane in der Rhön

Bild zur Meldung
Der Rotmilan bekommt Unterstützung in der Rhön
© Lutz Ritzel
Mit der Übergabe des Zuwendungsbescheides von Frau Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, an die ARGE Rhön wurde am 16.09.2014 in Gersfeld der offizielle Start des neuen Rotmilanschutzprojektes in der Rhön gefeiert.

Im „Artenhilfsprojekt Rotmilane in der Rhön“ ist die Entwicklung eines länderübergreifenden Landnutzungsmanagements geplant. Zur Verbesserung der Nahrungssituation für Rotmilane soll der Grünlandanteil in dem rund 4.900 km² großen, sich über die Ländergrenzen von Hessen, Bayern und Thüringen erstreckenden Projektgebiet weiter erhöht sowie der Anbau von Hackfrüchten und Luzerne gefördert werden. Besserer Schutz der Nester vor Störungen soll durch die Errichtung von Horst-Schutzzonen erreicht werden. Außerdem werden im Rahmen des Projekts auch die Ursachen für Verluste durch Kollisionen mit Windkraftanlagen, Strommasten und Freileitungen untersucht.
[mehr]

16.09.2014 totop

Jubiläumstagung der DO-G Fachgruppe Gänseökologie in Xanten/Niederrhein

Bild zur Meldung
Die Brutbestände der Zwerggans nehmen seit vielen Jahren insbesondere im westlichen Teil der Arktis dramatisch ab
© Helmut Kruckenberg
Die Fachgruppe Gänseökologie der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) begeht in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum. Gegründet 1994 auf der DO-G Jahresversammlung in Wilhelmshaven als ein Zusammenschluss von ehrenamtlich und professionell arbeitenden Gänseexperten, beschäftigt sich die Projektgruppe auf regelmäßigen Treffen mit aktuellen Themen aus der nationalen und internationalen Gänseforschung. Zudem nimmt sie zu aktuellen Themen auch wissenschaftlich fundiert in Resolutionen, Fachveröffentlichungen und öffentlichen Auftritten Stellung. Die Fachgruppentreffen dienen der Vorstellung und Diskussion von neuen Forschungsergebnissen und sind natürlich auch Treffpunkt für viele Aktive, die hier neue Projekte besprechen wollen und gemeinsame Pläne schmieden.
[mehr]

01.09.2014 totop

100 Jahre nach ihrem Aussterben: Neues von der Wandertaube

Bild zur Meldung
Weltweit gibt es nur rund 1500 erhaltene Präparate der Wandertaube
© T. Krumenacker
Am 1. September 2014 jährt sich das Aussterben der Wandertaube zum 100. Mal. Die Wandertaube (Ectopistes migratorius) war einst die häufigste Vogelart der Erde. Bis zu fünf Milliarden dieser gut ringeltaubengroßen Vögel überzogen den nordamerikanischen Kontinent mit unvorstellbar dichten Schwärmen, ihre hunderte Quadratkilometer umfassenden Brutkolonien wurden wegen ihrer Größe „Städte“ genannt. Und doch starb die Art innerhalb nur weniger Jahrzehnte aus. Jagd und Zerstörung ihrer Lebensräume gelten als Ursachen.
[mehr]

29.08.2014 totop

Zugvogel-Vortrag am 3. September in Münster als Vorgeschmack zu den 6. Zugvogeltagen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Bild zur Meldung
Watvögel wie Alpenstrandläufer und Knutts nutzen das Wattenmeer auf ihrem Zug zwischen Brut- und Überwinterungsquartier als „Tankstelle“.
© Ralph Martin
Das Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde in Münster wird am 3. September zu einem Ort für ziehende Vögel: Wirbeltierzoologe und Kurator des Museums Dr. Jan Ole Kriegs und Peter Südbeck, Leiter des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, referieren unter dem Titel „10.000 Kilometer und mehr“ über die Leistungen vieler Zugvögel und die tragende Rolle, die das Wattenmeer auf dem ostatlantischen Zugweg spielt. Bei dem rund eineinhalbstündigen Doppelvortrag dreht sich alles um Zugvögel des Wattenmeeres und den faszinierenden Vogelzug.
[mehr]

25.08.2014 totop

Neues Artenschutzprojekt für den Kiebitz gestartet

Bild zur Meldung
Die Bestände des Kiebitz gehen vielerorts dramatisch zurück.
© Christoph Moning
Die Bestände des Kiebitzes gehen in Deutschland seit vielen Jahren dramatisch zurück. Das hängt vor allem mit strukturellen Veränderungen in der Agrarlandschaft zusammen. Ein neues Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt soll durch praktische Maßnahmen und Beratung der Landwirtschaft die Brut- und Lebensbedingungen für diesen Bodenbrüter verbessern. Den Startschuss für das Projekt gab die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter bei einer Veranstaltung im schleswig-holsteinischen Bergenhusen.
[mehr]

19.08.2014 totop

Seevögel in der deutschen AWZ von Nord- und Ostsee — Monitoringbericht 2012/13 erschienen

Bild zur Meldung
 
© FTZ Westküste
Der aktuelle Bericht zum Monitoring von Seevögeln in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftzone (AWZ) von Nord- und Ostsee ist jetzt verfügbar. Der vom Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) der Universität Kiel im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz erstellte Bericht beschreibt die Ergebnisse der schiffs- und flugzeuggestützten Seevogelerfassungen aus der Berichtsperiode vom 01.11.2012 bis 31.10.2013.
[mehr]

05.08.2014 totop

Projekt zum Schutz des Rotmilans in der Rhön gestartet

Bild zur Meldung
Ein neues Schutzprojekt soll die Rotmilan-Bestände in der Rhön stabilisieren
© Andreas Helland
Rund 200 Brutpaare umfasst der Rotmilan-Bestand in der Rhön, was einem Anteil von 1-2 % der Weltpopulation entspricht. Für die ausschließlich in Europa vorkommende Greifvogelart, spielt die Rhöner Population damit eine bedeutende Rolle. Doch auch hier ist der Rotmilan bedroht: Nahrungsengpässe aufgrund der immer intensiver werdenden Landwirtschaft, die zunehmende Anzahl von Windkraftanlagen und Störungen an Neststandorten während der Brutzeit führen zu einem Rückgang der Bestände. Ein Artenschutzprojekt soll nun die Bestände des Rotmilans in der Rhön stabilisieren und stärken.
[mehr]

 

Weitere Meldungen finden Sie hier

 

Bild"Vögel in Deutschland 2013"
behandelt auf 60 Seiten umfassend die Bestandssituation der Brutvogelarten und der überwinternden Wasservögel vor dem Hintergrund der Umsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie.

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





Machen Sie mit...
Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2011/12“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht der Jahre 2011 und 2012 auch Beiträge zum Auftreten von Steppenweihe und Polarmöwe in Deutschland sowie zu Nachweisen von Kumlienmöwe und Zwergtrappe.

BildVogelschutz ist das dominierende Thema der aktuellen Ausgabe. Vor 100 Jahren starb die Wandertaube aus. Aber auch heute sind viele Arten bedroht. Die Bestandsabnahme der Vögel der Agrarlandschaft, Möglichkeiten der Populationsökologie für den Vogelschutz, Gefährdung durch Intensivierung der Landwirtschaft, ein Gespräch mit Ian Newton über die Zukunftsaussichten sind nur einige der Beiträge. Werfen Sie doch mal einen Blick auf die Homepage des Falke Journals.

BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

BildZwei ausführliche Arbeiten sind die Basis dieser Ausgabe: Das Vorkommen der Sperbereule Surnia ulula in Deutschland sowie der Kormoran Phalacrocorax carbo sinensis carbo im deutschsprachigen Raum und in den Niederlanden zwischen 800 und 1800
Inhalt / Zsfg.

Bild

Bild"Der Falke" hat das Sonderheft Eulen herausgebracht. Mit zahlreichen Artikeln rund um Verbreitung, Gefährdung und Trends der gerade 10 in Deutschland lebenden Eulenarten plus Fischuhu und Omanfahlkauz werden tiefe Einblicke in die faszinierende Welt der Eulen geboten.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
pdfAufnahmeantrag [ 1.778 kb ]

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.


Bild