Freund und Förderer des DDAornitho.deornithologisch schriftenschau

Teile der Seiten wurden gefördert durch das

Logo Bundesamt für Naturschutz

mit Mitteln des

Logo Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Herzlich willkommen beim

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Der DDA ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Er vertritt damit etwa 10.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter.

newletter Möchten Sie zeitnah über aktuelle Arbeiten des DDA bzw. neue Nachrichten informiert werden? Abonnieren Sie unseren Newsletter und wir senden Ihnen eine E-Mail, sobald es interessante Neuigkeiten gibt.

01.09.2014 totop

100 Jahre nach ihrem Aussterben: Neues von der Wandertaube

Bild zur Meldung
Weltweit gibt es nur rund 1500 erhaltene Präparate der Wandertaube
© T. Krumenacker
Am 1. September 2014 jährt sich das Aussterben der Wandertaube zum 100. Mal. Die Wandertaube (Ectopistes migratorius) war einst die häufigste Vogelart der Erde. Bis zu fünf Milliarden dieser gut ringeltaubengroßen Vögel überzogen den nordamerikanischen Kontinent mit unvorstellbar dichten Schwärmen, ihre hunderte Quadratkilometer umfassenden Brutkolonien wurden wegen ihrer Größe „Städte“ genannt. Und doch starb die Art innerhalb nur weniger Jahrzehnte aus. Jagd und Zerstörung ihrer Lebensräume gelten als Ursachen.
[mehr]

29.08.2014 totop

Zugvogel-Vortrag am 3. September in Münster als Vorgeschmack zu den 6. Zugvogeltagen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Bild zur Meldung
Watvögel wie Alpenstrandläufer und Knutts nutzen das Wattenmeer auf ihrem Zug zwischen Brut- und Überwinterungsquartier als „Tankstelle“.
© Ralph Martin
Das Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde in Münster wird am 3. September zu einem Ort für ziehende Vögel: Wirbeltierzoologe und Kurator des Museums Dr. Jan Ole Kriegs und Peter Südbeck, Leiter des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, referieren unter dem Titel „10.000 Kilometer und mehr“ über die Leistungen vieler Zugvögel und die tragende Rolle, die das Wattenmeer auf dem ostatlantischen Zugweg spielt. Bei dem rund eineinhalbstündigen Doppelvortrag dreht sich alles um Zugvögel des Wattenmeeres und den faszinierenden Vogelzug.
[mehr]

25.08.2014 totop

Neues Artenschutzprojekt für den Kiebitz gestartet

Bild zur Meldung
Die Bestände des Kiebitz gehen vielerorts dramatisch zurück.
© Christoph Moning
Die Bestände des Kiebitzes gehen in Deutschland seit vielen Jahren dramatisch zurück. Das hängt vor allem mit strukturellen Veränderungen in der Agrarlandschaft zusammen. Ein neues Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt soll durch praktische Maßnahmen und Beratung der Landwirtschaft die Brut- und Lebensbedingungen für diesen Bodenbrüter verbessern. Den Startschuss für das Projekt gab die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter bei einer Veranstaltung im schleswig-holsteinischen Bergenhusen.
[mehr]

19.08.2014 totop

Seevögel in der deutschen AWZ von Nord- und Ostsee — Monitoringbericht 2012/13 erschienen

Bild zur Meldung
 
© FTZ Westküste
Der aktuelle Bericht zum Monitoring von Seevögeln in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftzone (AWZ) von Nord- und Ostsee ist jetzt verfügbar. Der vom Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) der Universität Kiel im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz erstellte Bericht beschreibt die Ergebnisse der schiffs- und flugzeuggestützten Seevogelerfassungen aus der Berichtsperiode vom 01.11.2012 bis 31.10.2013.
[mehr]

05.08.2014 totop

Projekt zum Schutz des Rotmilans in der Rhön gestartet

Bild zur Meldung
Ein neues Schutzprojekt soll die Rotmilan-Bestände in der Rhön stabilisieren
© Andreas Helland
Rund 200 Brutpaare umfasst der Rotmilan-Bestand in der Rhön, was einem Anteil von 1-2 % der Weltpopulation entspricht. Für die ausschließlich in Europa vorkommende Greifvogelart, spielt die Rhöner Population damit eine bedeutende Rolle. Doch auch hier ist der Rotmilan bedroht: Nahrungsengpässe aufgrund der immer intensiver werdenden Landwirtschaft, die zunehmende Anzahl von Windkraftanlagen und Störungen an Neststandorten während der Brutzeit führen zu einem Rückgang der Bestände. Ein Artenschutzprojekt soll nun die Bestände des Rotmilans in der Rhön stabilisieren und stärken.
[mehr]

04.08.2014 totop

Das Standardwerk „Die Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ nun auch als App

Bild zur Meldung
 
© Sunbird Images
Seit vielen Jahren gehört die Sammlung der "Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens" von Andreas Schulze und Karl-Heinz Dingler zur Standardausrüstung vieler Vogelkundler und dank der großartigen Unterstützung durch den AMPLE-Verlag konnten wir dieses Standardwerk bereits mehrfach auch als Preis unter den Birdrace-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern verlosen. Nun sind die "Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens" auch als App verfügbar.
[mehr]

28.07.2014 totop

Bestandstrends häufiger Brutvogelarten in Europa 2014

Bild zur Meldung
Sowohl langfristig als auch über die letzten 10 Jahre weisen die europäischen Bestände der Turteltaube einen negativen Trend auf
© Rosl Rößner
Der European Bird Census Council (EBCC) hat in Zusammenarbeit mit der Royal Society for the Protection of Birds, BirdLife International, der Czech Society for Ornithology und dem Bureau of Statistics of the Netherlands kürzlich den Bericht „Trends of common birds in Europe 2014“ herausgebracht. Für 163 Vogelarten werden dabei Trends für den Zeitraum 1980-2012 präsentiert. Neuerdings sind diese als langfristige sowie 10-Jahres-Trends verfügbar.

Insgesamt steuerten 27 europäische Staaten Daten aus ihren nationalen Monitoringprogrammen zu den Auswertungen bei. Aus Deutschland stellten Martin Flade, Johannes Schwarz und Sven Trautmann die Daten aus dem DDA-Monitoring häufiger Brutvögel bereit, außerdem lieferte Christoph Grüneberg Daten aus dem Monitoring seltener Brutvögel.
[mehr]

24.07.2014 totop

10% aller Vogelarten im Naturschutz bisher übersehen

Bild zur Meldung
Die Bestände des Bartgeiers entwickeln sich in Europa zwar positiv, weltweit gehen sie jedoch weiterhin zurück.
© Ingo Waschkies
Mehr als 350 als neue Arten anerkannte Vogelarten wurden erstmalig von BirdLife International im Rahmen der Aktualisierung der Roten Liste der IUCN für Vogelarten genauer untersucht. Beunruhigenderweise mussten mehr als 25 % dieser neuen Vogelarten als gefährdet eingestuft werden, gegenüber 13% aller Arten, die in der Gefährdungskategorie herabgesetzt werden konnten. Die bisher „übersehenen“ Arten werden damit zu dringenden Vorrangarten für Naturschutzmaßnahmen.
Der erste Teil einer zweiteiligen, umfassenden taxonomischen Neueinstufung der Vogelarten der Roten Liste hat sich auf die Nicht-Singvögel, wie Greifvogelarten, See- und Wasservögel sowie Eulen, konzentriert. Als Ergebnis wurden 361 Arten als eigenständig anerkannt, die zuvor als Unterarten behandelt worden waren. Die neue Gesamtzahl der Non-Passerines von 4472 legt nahe, dass die frühere Klassifikation die Artenvielfalt der Vögel um mehr als 10% unterschätzt hat.
[mehr]

18.07.2014 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf das Frühjahr 2014

Bild zur Meldung
Klappergrasmücke
© Peter Hering
In der August-Ausgabe von DER FALKE blicken wir in der Rubrik „Vögel in Deutschland aktuell“ auf das vogelkundliche Geschehen im Frühjahr 2014 zurück. Mit dem sehr späten Wintereinbruch im März 2013 und dem „Nicht-Winter“ 2013/14 folgten zwei Frühjahre aufeinander, deren Gegensätze kaum größer sein konnten. Wir gehen der Frage nach, ob sich die Witterungsunterschiede auch auf den Brutbeginn der Arten ausgewirkt haben und ob und wie sich dies anhand der Daten von ornitho veranschaulichen lässt. Darüber hinaus befassen wir uns mit den Ankunftszeiten der Zugvögel. In der Juli-Ausgabe 2013 zeigten wir erstmals einen bundesweiten Vergleich der Ankunftszeiten in zwei Frühjahren. Diesen Daten stellen wir nun die Beobachtungen aus dem zurückliegenden Frühjahr gegenüber. Dabei zeigen sich teils auffällige Unterschiede.
[mehr]

16.07.2014 totop

Neue Studie belegt: Pflanzenschutzmittel nehmen Vögeln die Nahrungsgrundlage

Bild zur Meldung
Auch Rauchschwalben haben bei übermäßigem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln offenbar Probleme ausreichend Nahrung zu finden.
© Kim Petersen
Niederländische Forscher um Caspar Hallmann von der Radboud-Universität in Nijmegen und des SOVON-Zentrums für Ornithologie haben herausgefunden, dass der Rückgang vieler Vogelarten mit dem Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln zusammenhängt. Das im Rahmen der Studie untersuchte Pestizid trägt den Namen Imidacloprid und gehört zur Gruppe der Neonicotinoide. Es ist eines der weltweit am häufigsten in der Landwirtschaft verwendeten Insektizide. Neonicotinoide wirken als Kontakt- oder Fraßgifte. Sie schädigen das Nervensystem der Insekten, die mit dieser Substanz behandelte Pflanzen fressen oder diese auch nur berühren.
[mehr]

08.07.2014 totop

Kiefernkreuzschnabel-Einflug 2013/14: Bitte dokumentieren Sie Ihre belegten Beobachtungen!

Bild zur Meldung
Kiefernkreuzschnabel, Schermbeck/NRW, 2.12.2013
© Martin Wantoch
Nach wenigen frühen Vorboten kam es ab Anfang Oktober 2013 zu einem massiven Einflug von Kiefernkreuzschnäbeln nach Mitteleuropa. Auch in Deutschland gelangen dabei eine ganze Reihe teils sehr gut dokumentierter Sichtungen bis hin zu Brutnachweisen. Auch wenn typische Altvögel an ihrem charakteristischen „Stiernacken“ und dem massigen „Nussknackerschnabel“ recht gut erkennbar sind, gibt es bei Individuen mit weniger ausgeprägten Merkmalen große Schwierigkeiten in der Unterscheidung zum bei uns häufigen Fichtenkreuzschnabel. Auch die Rufe unterscheiden sich nur um Nuancen und nur bestimmte Rufe bzw. Ruftypen sind überhaupt diagnostisch. Aufgrund dieser Bestimmungsschwierigkeiten wird die DAK künftig lediglich durch Fotos oder Tonaufnahmen belegte Beobachtungen von Kiefernkreuzschnäbeln bearbeiten.
[mehr]

07.07.2014 totop

Tipp: Umfangreiche Stimmensammlung „Vogelstimmen im Flug“ erschienen

Bild zur Meldung
Cover des Buches.
© Musikverlag Edition AMPLE
Wer Vögel kartiert oder sich intensiver mit dem tageszeitlichen oder nächtlichen Vogelzug beschäftigt, kommt nicht umhin, sich auch mit den Stimmen der oft innerhalb von Sekunden vorbeifliegenden Vögel zu befassen. Eine umfangreiche Sammlung der Stimmen der Vögel im Flug lag für den deutschsprachigen Raum bislang nicht vor. Diese Lücke wurde nun durch eine neue Veröffentlichung des Musikverlags Edition AMPLE geschlossen, die eine gute Ergänzung zu bekannten Vogelstimmensammlungen mit Aufnahmen von meist im Sitzen vorgetragener Rufe und Gesänge bildet. 350 Vogelarten Europas werden mit ihren Lautäußerungen im Flug von den renommierten Autoren Hans-Heiner Bergmann, Claude Chappuis und Karl-Heinz Dingler in 850 Tonaufnahmen auf MP3-Disc vorgestellt. Es sind sowohl Fluggesänge, die viele Vögel in speziellem Singflug präsentieren, als auch Rufe und Instrumentallaute enthalten, die sie während eines fliegenden Ortswechsels im Nahbereich oder während ihrer Wanderung verwenden. Mit einer Spieldauer von knapp 6 Stunden wurde das umfangreichste Tondokument auf diesem Gebiet mit einmaligen Aufnahmen realisiert. Die Reihenfolge der Tonaufnahmen orientiert sich an der Systematik neuester Fachliteratur. Gesänge und Rufe der Vogelarten sind in bis zu neun Einzelaufnahmen pro Art gespeichert. Das 124-seitige Begleitbuch enthält Detailangaben zu den Tonaufnahmen sowie auch Aufnahmedaten und weitere interessante Hintergrundinformationen in Deutsch, Englisch und Französisch. Register der Artnamen bieten einen gezielten und schnellen Zugang zu den Tonaufnahmen. Weitere Informationen sowie eine Liste der enthaltenen Vogelarten finden Sie auf der Internetseite des Musikverlags Edition AMPLE.

 

Weitere Meldungen finden Sie hier

 

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





Machen Sie mit...
Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2011/12“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht der Jahre 2011 und 2012 auch Beiträge zum Auftreten von Steppenweihe und Polarmöwe in Deutschland sowie zu Nachweisen von Kumlienmöwe und Zwergtrappe.

BildLangeoog als Reiseziel macht den Anfang der aktuellen Ausgabe. Weiter geht es nach La Reunion, wo wir u.a. eine der seltensten Arten der Welt treffen, den Newtonraupenfänger. Aber auch inländisch geht es mit einer ausführlichen ornitho-Auswertung des Winters spannend weiter. Daneben wird uns die Rohrweihe als Art vorgestellt und 50 Jahre Rote Liste thematisiert. Auch erwähnt seien die vielen Albatrosbilder von Helgoland und die Fotogalerie akrobatisch sitzender Vögel.
Werfen Sie doch mal einen Blick auf die Homepage des Falke Journals.

BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

Bild"Vögel in Deutschland 2012" behandelt auf 56 Seiten die Bestandssituation ziehender Greifvögel und Eulen, Singvögel und anderer Nicht-Wasservogelarten.

BildZwei ausführliche Arbeiten sind die Basis dieser Ausgabe: Das Vorkommen der Sperbereule Surnia ulula in Deutschland sowie der Kormoran Phalacrocorax carbo sinensis carbo im deutschsprachigen Raum und in den Niederlanden zwischen 800 und 1800
Inhalt / Zsfg.

Bild

Bild"Der Falke" hat das Sonderheft "Vogelzug" herausgebracht. Mit zahlreichen Artikeln rund um das spekaktuläre Phänomen gewährt das Heft tiefe Einblicke in die aktuelle Forschungssituation und vermittelt die Faszination Vogelzug.
dtsch. Version [Homepage]
engl. Version [PDF - 8 MB]

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
pdfAufnahmeantrag [ 1.778 kb ]

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.


Bild