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Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Der DDA ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Er vertritt damit etwa 11.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter.

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20.09.2017 totop

Ornitho-QR-Codes für die Carl Zeiss Vogelstation Wedeler Marsch

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QR-Code-Schilder informieren Besucher der Wedeler Marsch jetzt über die aktuellen Vogelbeobachtungen im Gebiet
© Thomas Dröse
Vom 11. bis 13. September lud Carl Zeiss Sports Optics zur Vorstellung des neuen, ab Januar 2018 verfügbaren Spektivs Zeiss Victory Harpia nach Hamburg ein. Neben der Produktvorstellung stand für die geladenen Gäste, u.a. des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten (DDA), auch eine Bootsfahrt zur vom NABU Hamburg betriebenen Carl Zeiss Vogelstation in der Wedeler Marsch auf dem Programm. Dort konnte das neue Spektiv mit dem außergewöhnlichen Objektivsystem mit 3-fach Weitwinkelzoom unter realen Bedingungen ausgiebig getestet werden.
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20.09.2017 totop

Hervorragender Naturschutz: Projekt zum Schutz des Rotmilans durch UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet

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Dr. Christiane Paulus (5te v.l.) vom BMUB und das Projektteam bei der feierlichen Übergabe
© DVL
Mehr Nahrung während der Brutzeit zur Verfügung zu stellen und Horststandorte zu sichern sind die Ziele des bundesweiten Artenschutzprojektes Rotmilan – Land zum Leben. Um dies zu erreichen, haben sich 2013 der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL), der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) und die Deutsche Wildtier Stiftung mit verschiedenen Partnern aus der Praxis zusammengeschlossen. Die Praxispartner beraten während des bis 2019 laufenden Projektes in neun Modellregionen in sieben Bundesländern die Landnutzer über praktische Maßnahmen rotmilanfreundlicher Landbewirtschaftung. Der Schlüssel zum Erfolg ist die naturschutzfachliche Beratung zum Anbau geeigneter landwirtschaftlicher Kulturen, in denen der Rotmilan Beute machen kann. Darüber hinaus werden Hecken angelegt, bestehende Nester geschützt und Bäume als zukünftige Brutstätten gepflanzt.
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19.09.2017 totop

Der Wahl-O-Mat der Vögel – Welche Partei würden Kranich oder Kiebitz wählen?

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Mit der derzeitigen Landwirtschaftspolitik dürften nicht nur Kiebitze ziemlich unzufrieden sein
© Mathias Schäf
Es wird viel darüber geklagt, dass im Bundestagswahlkampf Umweltthemen keine Rolle spielen. Eigentlich erstaunlich, da sich die Positionen der konkurrierenden Parteien in vielen Bereichen, die für die Zukunft von Natur und Vogelwelt in Deutschland zentral wichtig sind, stark unterscheiden.

Die Online-Plattform RiffReporter bietet einen Publikations- und Arbeitsraum für freie Journalisten.
"Flugbegleiter - Die Vogeljournalisten" haben dort einerseits die Wahlprogramme der größeren Parteien analysiert und jene Positionen herausgearbeitet und zusammengestellt, die für Naturschutz und Vogelwelt besonders wichtig sind. Darüber hinaus haben sich die Journalisten auch damit beschäftigt, welche Parteien Vögel wohl wählen würden. Lesen Sie selbst, warum der Kiebitz sein Kreuzchen bei den Grünen macht, der Kranich zur CDU tendiert und der Habicht sich aus taktischen Gründen für die SPD entscheidet.
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19.09.2017 totop

Windenergie: Gutachten-Check belegt Mängel

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Auf der Landespressekonferenz stellten NABU, BUND und LNV ihr Ergebnis zu den Windenergie-Gutachten vor
© NABU / Sofia Bonhaus
Im Rahmen einer Landespressekonferenz informierten NABU, BUND und Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) am 7. September in Stuttgart gemeinsam über die Ergebnisse einer umfangreichen Prüfung artenschutzrechtlicher Gutachten, die bei der Genehmigung von Windenergieanlagen eine Schlüsselrolle spielen. Untersucht wurde eine Stichprobe von acht Genehmigungsverfahren in Baden-Württemberg aus dem Jahr 2016. Dies entspricht knapp 18% der dort im vergangenen Jahr zur Genehmigung von Windenergieanlagen abgeschlossen Verfahren. Bei der Prüfung kam eine umfangreiche Checkliste mit rund 100 Kriterien zum Einsatz.
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19.09.2017 totop

Neue Beschlüsse der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten zur Abschaltung von Windenergieanlagen und zur Nutzung von Drohnen

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Der Mäusebussard ist die Art mit den meisten dokumentierten Vogelschlägen an Windenergieanlagen
© Florian Braun
Die Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW), eines der ältesten staatlichen Fachgremien in Deutschland, hat durch die Veröffentlichung zweier Beschlüsse zur Abschaltung von Windenergieanlagen (WEA) zum Schutz von Greifvögeln und Störchen bei bestimmten landwirtschaftlichen Arbeiten sowie zu Drohnen und Naturschutz eindeutig Position bezogen.

Die LAG VSW stellt fest, dass beim Pflügen sowie bei der Ernte/Mahd auf landwirtschaftlichen Flächen kurzzeitig ein großes Nahrungsangebot für einige der windkraftsensiblen Vogelarten entsteht, was zu einer zeitlich befristeten Erhöhung des Kollisionsrisikos führen kann. Es wird daher empfohlen, bei der artenschutzrechtlichen Prüfung von Windrädern in landwirtschaftlich genutzten Gebieten bei Pflügen/Ernte/Mahd in den Monaten April bis Oktober im Umkreis von 300 m um ein Windrad ab Beginn der Feldbearbeitung und an den drei Folgetagen tagsüber eine Abschaltung als Vermeidungsmaßnahme zu berücksichtigen.
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18.09.2017 totop

Immer mehr Geier übersommern in den westlichen Alpen

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2017 wurden in den Westalpen deutlich mehr Gänsegeier als in den Vorjahren festgestellt
© Hans Glader
Mitte August fand die alljährliche Synchronzählung der Gänsegeier in den westlichen Alpen statt. Insgesamt wurden an den bekannten Schlafplätzen knapp 2500 Gänsegeier gezählt – ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahreswerten. Im letzten Jahr musste die Zählung wetterbedingt entfallen, 2014 und 2015 wurden jeweils rund 1700 Gänsegeier gezählt.

Die Zählung wird seit 2010 in Kooperation verschiedener National- und Naturparke, Ornithologischer Verbände und weiterer Partner von mehreren hundert Freiwilligen durchgeführt. Das untersuchte Gebiet in den französischen Alpen reicht von der Rhone im Westen bis an die italienische Grenze und vom Mittelmeer nordwärts bis an den Genfer See.
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13.09.2017 totop

Veranstaltungshinweis: 150. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft

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Schon im letzten Jahr fand mit der europäischen Tagung „Birdnumbers 2016“ eine große Ornithologen-Tagung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg statt
© Karsten Berlin
Auf Einladung des Ornithologenverbandes Sachsen-Anhalt (OSA) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg findet von Freitag, 29. September (Anreisetag) bis Dienstag, 3. Oktober 2017 (Exkursionen) in Halle an der Saale die 150. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft statt. Das Programm der Jubiläumsversammlung soll ein breites Spektrum von Themen unter dem Motto „Ornithologie – von der Vergangenheit in die Zukunft “ abdecken.

Der DDA ist am Montag, 2. Oktober 2017 mit einem eigenen Symposium zum Thema „Avifaunistik in Deutschland und Europa“ vertreten. Dabei wird unter anderem über ornitho.de, die Wasservogelzählung, das EuroBirdPortal und den neuen europäischen Brutvogelatlas berichtet.

Weitere Informationen


12.09.2017 totop

Erfolgreiche Maßnahmen: Erste erfolgreiche Brut der Flussseeschwalbe im Saarland

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Flügge Flussseeschwalben auf einem der beiden saarländischen Brutflöße
© Karl Rudi Reiter
Mit rund 10.000 Paaren brüten etwa 2-3 % des europäischen Bestands der Flussseeschwalbe in Deutschland. Etwa zwei Drittel des deutschen Brutbestandes konzentrieren sich im Wattenmeer, während sich die Vorkommen in Süddeutschland auf die Oberrheinische Tiefebene sowie Flusstäler und Seen im Alpenvorland beschränken. Dank erfolgreicher Artenschutzmaßnahmen kann nun ein weiteres Bundesland die Flussseeschwalbe als Brutvogel verzeichnen. Ausgehend von Brutvorkommen am Oberlauf der Mosel im französischen Lothringen, erschloss sich diese Art seit den 1980er Jahren immer mehr Gebiete und näherte sich der Grenzregion an. Im Jahr 2016 scheiterte ein erster Brutversuch auf einem überschwemmten Acker in der saarländischen Moselaue. Dieses Ereignis wurde von Mitgliedern des Ornithologischen Beobachterrings Saar (OBS) zum Anlass genommen, durch den Bau von Brutflößen geeignete Nistmöglichkeiten für die Flussseeschwalbe im Saarland zu schaffen.
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11.09.2017 totop

Kraniche in den Niederlanden 2017 mit geringem Bruterfolg

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Das gebietsweise äußerst trockene Frühjahr 2017 sorgte für schwierige Brutbedingungen für Kraniche
© Jan Goedelt
Die Zahl der in den Niederlanden brütenden Kraniche nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Mit insgesamt 22 Revierpaaren wurde auch in diesem Jahr wieder ein neuer Rekord aufgestellt (nach 21 Paaren 2016), obwohl einige im letzten Jahr noch besetzte Brutplätze in diesem Jahr nicht wieder besetzt wurden. Nur 16 davon bauten jedoch ein Nest und insgesamt wurden im ganzen Land nur neun Jungvögel flügge. Grund ist wohl vor allem die sehr trockene Brutsaison, die Nester und Jungvögel für Prädatoren leichter erreichbar machte. Auch der hohe Freizeitdruck spielt laut Angaben der niederländischen Vogelschutzorganisation Vogelbescherming eine Rolle. Großflächig ungestörte Lebensräume sind selten und Kranich-Familien müssen regelmäßig vor Wanderern oder nicht angeleinten Hunden flüchten. Dies führt dazu, dass die Kraniche immer scheuer werden und durch ständiges Wachen und Ausweichen weniger Zeit mit der Nahrungssuche verbringen können.
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11.09.2017 totop

Avifauna „Die Vögel Niedersachsens und des Landes Bremen“ abgeschlossen

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© NLWKN
Die Niedersächsische Ornithologische Vereinigung (NOV) hat in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) den letzten, noch ausstehenden Band ihrer Avifauna-Reihe vorgelegt. Die Avifauna Niedersachsens hat eine lange und wechselvolle Geschichte mit Tiefen und mit Höhepunkten hinter sich. Schon allein der lange Zeitraum von 57 Jahren zwischen dem ersten Aufruf zur Mitarbeit 1960, dem Erscheinen der ersten Lieferung 1979 und dem Abschluss 2017 hat genügend Gelegenheiten geboten, das Vorhaben zum Scheitern zu bringen.
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22.08.2017 totop

Seltener Gast aus den Tropen: Erstnachweis des Weißbauchtölpels für Deutschland

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Kein Zweifel: Ein Weißbauchtölpel flog am 20. August fernab der Küste von den Niederlanden quer durch das Nordwestdeutsche Tiefland.
© Thomas Kuppel
Seevögel aus der Familie der Tölpel sind von der Arktis über die Tropen bis in die Subantarktis als Brutvögel vertreten. Hierzulande ist der Basstölpel seit den 1990er Jahren Brutvogel auf Helgoland. Der überwiegende Teil der Tölpel-Arten lebt hingegen in tropischen und subtropischen Klimazonen. So auch der Weißbauchtölpel, dessen nächste Brutkolonien auf den Kapverdischen Inseln und im Roten Meer liegen. Sein Zugverhalten ist bislang wenig erforscht, man weiß aber, dass Jungvögel und Nicht-Brüter teilweise weit umherfliegen, was Nachweise aus Spanien, Italien oder Irland belegen.
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21.08.2017 totop

„Vögel in Deutschland — Erfassung rastender Wasservögel“

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© DDA
Ente, Schnepfe und Co. im Visier der Vogelkunde - Woher wissen wir zum Beispiel, dass Wasservögel aufgrund des Klimawandels ihre Rastgebiete nach Nordosten verlagert haben? Die Antwort darauf gibt die neue Ausgabe von „Vögel in Deutschland – Erfassung rastender Wasservögel“, die jetzt erschienen ist. Sie liefert einen bundesweiten Überblick über die Erfassungen, an denen sich jährlich mehrere tausend Ehrenamtliche beteiligen. Damit investieren sie hunderttausende Stunden ihrer Freizeit und sammeln die grundlegenden Daten über Vorkommen, Bestände und Trends rastender Wasservögel.
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Weitere Meldungen finden Sie hier

 

Bild„Vögel in Deutschland “ behandelt auf über 70 Seiten die Erfsssung rastender Wasservögel.

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BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

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Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2015“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht 2015 auch Beiträge zu Bulwersturmvogel, Zwergdrossel und über die Dokumentation von Seltenheiten.

BildDas aktuelle Heft nimmt uns mit zu ornithologischen Highlights auf Madeira, zu den Birkhähnen im Alpenschneehuhngebiet oder verknüpft Vogelarten mit Textstellen in der Bibel. Sehr interessant und längst nicht alles. Wie wäre es mit vertiefenden Infomationen zum Rotschenkel oder einer Fotogalerie sonnenbadender Vögel? Schauen Sie mal vorbei - „Der Falke“.

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





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Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
pdfAufnahmeantrag [ 1.778 kb ]

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.