Der DDA ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland.
Er vertritt damit etwa 8.000–9.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter.
01.09.2010
Klein, aber geschützt – die neue Geschäftsstelle des DDA
Die neue Geschäftsstelle des DDA in Münster. Quelle: DDA
Von der Elbe an die Ems: Mit einem weinenden und einem lachenden Auge hat der DDA die Staatliche Vogelschutzwarte Steckby verlassen und ist zum 1. Juli 2010 nach Münster gezogen. Weinend, weil wir in den zurückliegenden Jahren immer auf die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unserem Vermieter, dem Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, bauen konnten, lachend, weil die neuen Räumlichkeiten endlich die gemeinsame Zusammenarbeit aller Mitarbeiter erlauben. [mehr] Seine Geschäfte führt der DDA nun von einem ehemaligen Offizierscasino in der denkmalgeschützten „Speicherstadt Münster“ aus. Die Speicherstadt Münster ist ein überzeugendes Beispiel für die Umnutzung einer ehemaligen 11,5 ha großen brachliegenden militärischen Liegenschaft in ein lebendiges modernes Büro- und Kommunikationszentrum von faszinierender historischer Architektur. In den sanierten ehemaligen Getreidespeichern haben sich bereits zahlreiche Unternehmen niedergelassen. Räumlichkeiten für größere und kleineren Tagungen und andere Veranstaltungen finden sich vor Ort. Die neue DDA-Zentrale liegt im Norden Münsters, nur 2 km vom Europäischen Vogelschutzgebiet Rieselfelder Münster entfernt. Mehr zur Speicherstadt finden Sie unter www.speicherstadt-muenster.de.
Eine Anreisenbeschreibung können Sie der Homepage des DDA entnehmen.
Mit dem Umzug hat der DDA seinen Service für Mitgliedsverbände, Förderer und Aktive ausgebaut. Mitglieder- und Fördererservice: Thomas Thissen (Tel 0251 / 21014010; Mitarbeit Vogelerfassungsprogramme: Christoph Grüneberg (Tel 0251 / 21014012). [weniger anzeigen]
31.08.2010
Über 100 ADEBAR-Illustrationen fertiggestellt – Bildpaten voller Lob!
Wiedehopf. Quelle: Paschalis Dougalis
"Das Warten hat sich gelohnt!" Solch begeisterte Reaktionen erreichen uns immer wieder, wenn die Bildpaten ihr ganz persönliches Aquarell in den Händen halten. Der Künstler Paschalis Dougalis hat der inzwischen stattlichen Sammlung von ADEBAR-Illustrationen jetzt weitere 30 Aquarelle hinzugefügt, die auf unserer Webseite zur Aktion "ADEBAR-Pate" bewundert werden können. Für mehr als ein Drittel der 308 Vogelarten, die in Deutschland zwischen 2005 und 2009 gebrütet haben, liegen jetzt hochwertige Grafiken vor, die das spätere Druckwerk ansprechend bebildern werden. Wir sind schon jetzt auf die ausstehenden Aquarelle gespannt! [mehr] Sehr erfolgreich verläuft auch die Spendenpatenschaft, mit der jedermann, der als Bildpate nicht zum Zuge gekommen ist, sein Engagement für die heimische Vogelwelt im späteren Atlaswerk sichtbar werden lassen kann. Unter jedem Artkapitel werden im späteren Druckwerk neben dem Bildpaten namentlich bis zu fünf Spendenpaten pro Art aufgeführt, sofern diese das Projekt mit mindestens 100,- EUR unterstützen. Wie man Spendenpate seiner Lieblingsart wird, erfahren Sie auf der Homepage der Stiftung Vogelmonitoring Deutschland. Oder ganz unkompliziert: Sie überweisen eine Spende über 100,- EUR mit dem Stichwort „Lieblingsart“ (z. B. Dohle) auf folgendes Konto: Sparkasse Chemnitz, BLZ 870 500 00, Kontonr. 3 140 004 400. Eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung wird Ihnen umgehend zugestellt (bitte Adresse angeben!).
Alle Paten gilt unser herzlichster Dank für die finanzkräftige Unterstützung! [weniger anzeigen]
30.08.2010
11. Jahrestagung der Koordinatoren des Monitorings rastender Wasservögel
Der Werbellinsee war das Ziel der Exkursion der diesjährigen Zusammenkunft. Quelle: DDA
In Delitzsch, wenige Kilometer nördlich von Leipzig und umgeben von zahlreichen Tagebaurestgewässern trafen sich am vergangenen Wochenende die Koordinatoren des Monitorings rastender Wasservogelarten auf Einladung von Winfried Nachtigall (Sächsische Vogelschutzwarte Neschwitz) zu ihrer 11. Jahrestagung. Im Mittelpunkt der Fachdiskussionen standen die Regeln von <em>ornitho.de<em> (insbesondere zur Datennutzung), der Abschluss der Rastbestandsschätzungen der Wasservogelarten sowie aktuelle Bestandsschätzungen von Gänsepopulationen und deren langfristige Entwicklungen in Europa, über die Thomas Heinicke berichtete. Dabei wurde einmal mehr deutlich, welch große Bedeutung Deutschland als Überwinterungsgebiet für die Waldsaatgans zukommt. Die bei uns auftretende biogeographische Population wird auf nur noch 60.000-65.000 Ind. geschätzt, wobei ganz aktuell in zahlreichen Regionen deutliche Rückgänge zu verzeichnen sind. Hier sind dringend international koordinierte Anstrengungen notwendig, um zu verhindern, dass die Waldsaatgans zu einer „zweiten Zwerggans“ wird [mehr] Winfried Nachtigall gab einen Einblick in die spannenden Ergebnisse der Rastvogelerfassungen in Sachsen. Detlef Schlorf berichtete über die langfristigen Entwicklungen der Möwen-Rastbestände in Hamburg und Umgebung, die einmal mehr verdeutlichten, dass bei einer konsequenten Erfassung auch über die Zählungen während des Tages wichtige Erkenntnisse über die langfristigen Entwicklungen gewonnen werden können. Rainer Steinbach referierte über die Grenzen von Bestandserfassungen vor allem bei Wasservogelarten, die Schlafplätze aufsuchen. Deutlich wurde, wie wichtig die Einhaltung der Standards bei den Erfassungen während des Tages und ihre deutliche Trennung von Zählungen an Schlafplätzen ist, die für Schätzungen des Gesamtbestandes bei einigen Arten unabdingbar sind. Am Samstagabend gab Ingolf Stodian in einem Vortrag mit beeindruckenden Bildern des Fotografen Jürgen Reich Einblick in die Interaktionen zwischen Kormoranen und Seeadlern auf der Insel Heuwiese im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Ursache für die sehr geringen Reproduktionsraten (in diesem Jahr wurde möglicherweise kein einziger Jungkormoran flügge!) sind jedoch nicht nur die nahezu permanenten Störungen durch die Seeadler, sondern auch die aggressiven Interaktionen der auf der Insel Heuwiese auf dem Boden brütenden Kormorane. Die Exkursion führte unter fachkundiger Leitung von Michael Schulz an den Werbellinsee, einen der zahlreichen gefluteten und für Wasservögel bedeutsamen Tagebaue im Raum Lepizig-Halle-Bitterfeld. [weniger anzeigen]
17.08.2010
ADEBAR lernt fliegen - bereits über 1.400 Kommentare zu den vorläufigen Verbreitungskarten der Brutvögel Deutschlands eingegangen!
Ein Blick in die Verbreitungskarten lohnt sich. Quelle: Thorsten Krüger
Die Online-Kommentierung findet großen Zuspruch: Seit der Freischaltung Ende Juni wurden die Verbreitungskarten der mittelhäufigen und seltenen Brutvogelarten knapp 38.000 Mal aufgerufen. Bis heute sind 1.420 Kommentare bei den Landes- und Regionalkoordinatoren eingegangen. Wenn auch Sie noch Daten überprüfen, neue Erkenntnisse einarbeiten, oder die Karten einfach nur genießen wollen, ist Eile geboten: Nur noch bis Ende August bzw. Mitte September für Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen sind die Seiten freigeschaltet, bevor im Anschluss die weiteren Auswertungen beginnen. [mehr] Zu finden sind die Karten auf der Homepage der Stiftung Vogelmonitoring unter dem Projekt „Adebar lernt fliegen“. Da die Kartenerstellung noch nicht abgeschlossen ist, liegen die Karten in einem zugangsbeschränkten Bereich, für den Ihnen ihr Landeskoordinator die Zugangsdaten gerne zur Verfügung stellt.
Allen, die sich bislang an der Online-Kommentierung beteiligt haben, möchten wir herzlich für ihr Engagement danken! Jeder zusätzliche Datensatz hilft, die Qualität der Darstellungen im späteren Atlaswerk weiter zu verbessern. [weniger anzeigen]
09.08.2010
Seevögel in der deutschen AWZ von Nord- und Ostsee – Monitoringbericht 2009/10 erschienen
Verbreitung der Zwergmöwe im Frühjahr 2010 in der AWZ in der Nordsee Quelle: FTZ Westküste
Das Bundesamt für Naturschutz hat den aktuellen Bericht zum Monitoring von Seevögeln in der Deutschen Ausschließlichen Wirtschaftzone (AWZ) von Nord- und Ostsee auf seiner Homepage veröffentlicht. Der vom Forschungs- und Technologiezentrum Westküste der Universität Kiel im Auftrag des BfN erstellte Bericht beschreibt die Ergebnisse der flugzeuggestützten Seevogelerfassungen aus der Monitoring-Berichtsperiode 2009/10. [mehr] Schwerpunkte bilden das Winter- und Frühjahrsvorkommen von Seetauchern und Zwergmöwen in der Nordsee, die Verbreitungsmuster ausgewählter Helgoländer Brutvögel im Sommer 2009 sowie die Verteilung von Seetauchern, Meeresenten und Alken in der Pommerschen Bucht im Frühjahr 2009 und im Winter 2009/10 mit ausgedehnter Eisbedeckung in der südlichen Ostsee. Neben der Darstellung der Vogelvorkommen enthält der Bericht zudem eine Bewertung der durchgeführten Erfassungen sowie einen Ausblick auf die geplanten Untersuchungen der kommenden Berichtsperiode.
ADEBAR lernt fliegen - Arbeitskarten zur Verbreitung der Brutvögel Deutschlands jetzt online!
Häufigkeit der Dohle in Deutschland. Quelle: DDA
Nun ist es soweit: ADEBAR lernt fliegen! Die vorläufigen Verbreitungskarten aller mittelhäufigen und seltenen Brutvogelarten stehen jetzt online zur Korrektur und Kommentierung auf der Webseite der Stiftung Vogelmonitoring bereit! [mehr] Ziel der Online-Kommentierung ist es, einerseits mögliche Eingabefehler aufzuspüren und zu korrigieren. Andererseits besteht jetzt die letztmalige Chance, noch vorhandene Lücken durch bisher nicht bekannte Daten, z.B. aus Gutachten, zu schließen oder die derzeit bekannten Angaben durch genauere oder bessere Informationen zu ersetzen. Machen Sie einfach mit - jeder zusätzliche Datensatz hilft, die Qualität der Darstellungen im späteren Atlaswerk weiter zu verbessern!
Grundlage der jetzt präsentierten Arbeitskarten sind die Ergebnisse von über 3.000 Vogelkundlern, die zwischen 2005 bis 2009 unzählige Stunden in Wiesen, Feldern und Wäldern verbracht haben, um die Brutvögel Deutschlands zu erfassen. Insgesamt wurden über 270 Vogelarten nachgewiesen, davon die seltenen und mittelhäufigen mit knapp 4 Millionen Brutpaaren! Dafür gebührt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten sowie den Landeskoordinatoren unser herzlichster Dank! Ohne diese tatkräftige Unterstützung hätte das Vorhaben wohl kaum so schnell so weit vorangetrieben werden können. [weniger anzeigen]
Dieses Steinschmätzer-Pärchen wird nicht nur die diesjährige Urkunde, sonderns ab sofort auch eine Wand bei Markus Althaus zieren. Quelle: Hans Christoph Kappel
Noch nie hatte unsere charmante und unbestechliche Glücksfee so viele Gewinner zu ziehen wie in diesem Jahr: Nicht weniger als 80 (!) Sachpreise galt es unter den 529 Birdracerinnen und Birdracern zu verlosen. Die Chancen jedes Einzelnen waren somit besser denn je, zu den Gewinnern zu zählen – insbesondere dann nicht, wenn das eigene Team Spenden für ornitho.de einwerben konnte. Folgenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das Glück in diesem Jahr hold:
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Steinschmätzer von Hans Christoph Kappel Markus Althaus
Leica Ultravid 8x20 BR Karola Herrmann
Vögel in der Schweiz Tim Herfurth
Bauer, Bezzel, Fiedler: Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas Thomas Wiesner
Gebhardt: Die Ornithologen Mitteleuropas Thomas Haug
Bergmann, Helb, Baumann: Die Stimmen der Vögel Europas Lisa Hülsmann, Armin Jeß
Fünfstück, Weiß, Ebert: Taschenlexikon der Vögel Deutschlands Klaus Böhm, Herbert Haas, Erhard Nolte
Probeabo für „Die Vogelwelt“, Jahrgang 2009 Marcus Held, Philipp Meister, Matthias Schleuning
Radomski: Seltene Vogelarten in Schleswig-Holstein und Hamburg Guido Teenck
Gutschein über 25 Euro bei Christ Media Natur Frank Ahnfeldt, Jochen Baurmeister, Lonni Jeker, Paul Knolle, Wolfgang Mädlow, Yvonne Münster, Jutta Pfenningschmidt, Malte Reineke, Jörg Schlusen, Steffen Schmieder
Die Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens Götz Ellwanger, Heinz Fengel, Jan Heckmann, Rolf Klein, Peter Raabe
Vogelstimmen-Trainer Christian Flamm, Tobias Guhr, Valentin Heimer, Jona Nootny, Martin Piepgras, Emma Reimann, Verena Rösch, Jannik Schlicht, Elea-Antonia Uffmann, Thomas Weigel
Drayson: Kleine Vogelkunde Ostafrikas Steffen Breitschwerdt, Carsten Cordes, Marion Denecke, Uwe Dommaschk, Patrick Franke, Roderich Moessner, Iacun Prugger, Ulrich Sander, Stefan Trösch, Walter Venne
GEO-Weste Tobias Epple, Claus-Rudolf Frick, Michael Jöbges, Thorsten Lütvogt, Felix Närmann
GEO: Das Universum des Menschen Sievert Lorenzen
GEO: Die Fotografen Marc Förschler
GEO: Rabenschwarze Intelligenz Klaus Lachenmaier
Jahres-Abo VÖGEL Tilmann Disselhoff, Karen Heitland, Kirsten Krätzel, Torsten Laumann, Stefan Lunk, Kai Pagenkopf, Jule Pfützenreuter, Eva Reimann, Bernd Teichmüller, Anne Vonhoeren
Führung mit Kaffe und Kuchen am größten Kranich-Schlafplatz Deutschlands in Linum Jörg Hahnenbruch, Bert Jahnke, Dorothea Koppisch
Bezzel: BLV-Handbuch Vögel Otto Diehl
Thiede: Vögel Gabriele Töpfer-Hofmann
Bezzel: Vogelfedern Franziska Klauer
Burger: Wissen neu erleben - Vögel Felix Jachmann, Thomas Malkmus, Axel Zinke
Lohmann: Vögel am Futterhaus Malin Grüneberg
Herzlichen Glückwunsch!
Unabhängig vom glücklichen Glücksfee-Händchen dürfen sich das TEAM BO-BACHTER, die Linumer Luchschleicher sowie Birding for Nature freuen: Als fleißigste Spendensammler finden sie die Zeitschrift Der Falke von Juni 2009 bis Mai 2010 jeweils zum Monatsanfang im Briefkasten!
Birdrace 2010: Binnenländische Teams schnuppern am Sieg, doch der „Cup“ geht erstmals an die Ostsee
Das Birdrace scheint wieder einmal für viel gute Laune gesorgt zu haben. Quelle: Angeliter Ornis
135 Teams traten zum 7. bundesweiten Birdrace am gestrigen Samstag an, und fast wäre die unumstößlich scheinende Hackordnung, dass Teams aus dem Binnenland hinten anstehen müssen, wenn es um die Gesamtartenzahl geht, zum ersten Mal gekippt worden. Doch Iron Birden aus dem Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns hatten am Ende mit 162 Arten knapp die Nase vorn und holten den Birdrace-Titel erstmals an die Ostseeküste. Dicht auf den Fersen folgen jedoch gleich drei Teams aus dem Binnenland, das Team Havelland und die Southernmost Lakers vom Bodensee mit je 159 Arten sowie Gätkes Erben aus Lüneburg mit 157 Kreuzen auf der Artenliste. Gätkes Erben sind damit die diesjährigen „Meister der Herzen“: Die ewigen Rivalen aus dem Cuxland haben sie bei der Gesamtartenzahl nun endlich einmal hinter sich gelassen und doch hat es wieder nicht ganz nach vorne gereicht. [mehr] Mit den Kielibris (154), dem Asiola-Quartett und dem besten Fahrrad-Team, den Usedommeln (je 153), folgten in diesem Jahr sogar noch drei weitere Teams vor den besten Teams von der Nordseeküste, den Oostfreesland Bird-Lopers und den letztjährigen Siegern aus dem Cuxland, die mit je 151 Arten auf Rang acht landeten. Mit 18 Stunden Nieselregen hatten die Titelverteidiger allerdings – ebenso wie weitere Teams im Norden – vor allem morgens mit sehr ungünstigen Witterungsbedingungen zu kämpfen. Bei der Witterung gab es somit gegenüber dem Vorjahr eine ausgleichende Gerechtigkeit, als der Süden Deutschlands durch starke Regenfälle stark benachteiligt wurde. In diesem Jahr herrschten dort teilweise beste Bedingungen um die 20 Grad und leicht bewölkter Himmel. Insgesamt waren die Bedingungen aber deutlich besser als nach dem starken Regen und dem stürmischen Wind in den Tagen zuvor zu befürchten stand.
Singvogelträchtige Witterung
Obgleich das diesige, feuchtkühle Wetter einem „Flugverbot für Greifvögel“ gleichkam, waren für Singvögel die Witterungsbedingungen gestern vielerorts offenbar bestens, denn es ging so spannend und artenreich wie nie zuvor zu. Mit 79 Singvogelarten hatte das Team aus dem Havelland die Nase knapp vor der Konkurrenz und verbesserte damit die bisherige Bestmarke von 77 Arten aus dem ersten bundesweiten Birdrace. Ebenfalls über dem bisherigen Rekord lagen die Sieger der letzten drei Jahre, Gätkes Erben, und die Speedbirder aus Sachsen mit je 78 Singvogelarten. Damit war die Singvogelwertung wieder fest in binnenländischer Hand. Auf dem vierten Rang folgten die radelnden Usedommeln mit 77, Iron Birden mit 76 und das Team Niederlausitz mit 74 Singvogelarten. Mit dieser Artenzahl wäre man bei allen bisherigen Austragungen mindestens Zweiter geworden!
Großer Sport beim Fahrrad-Birdrace
Trotz der vielerorts feucht-frischen Witterung verzichteten 55 und damit deutlich mehr Teams als im vergangenen Jahr auf ein Auto und machten so aus dem Birdrace einen echten sportlichen Wettbewerb. Mehrere Teams strampelten 100 und teilweise deutlich mehr Kilometer zur Verlängerung ihrer Artenliste. Am erfolgreichsten taten dies wie schon vor zwei Jahren die Usedommeln, die mit 153 als erstes „grünes Team“ die Schallmauer von 150 Vogelarten knackten. Sie setzten damit eine neue Bestmarke in dieser prestigeträchtigen Wertung, die einige Jahre Bestand haben könnte. Mit 145 Arten kamen wie im vergangenen Wannacks Topti(c)ker auf den zweiten Platz, knapp vor der Raumpatrouille Oriolus mit 143 aus der Birdrace-Fahrrad-Hauptstadt Münster, wo alle 12 Teams auf ein Auto verzichteten. Rang vier teilen sich die beiden schleswig-holsteinischen Teams OECOS-MarschZEISSige sowie die letztjährigen Sieger im Fahrrad-Birdrace Pody und Co.
Spannende Rennen auf regionaler Ebene
In Nordrhein-Westfalen herrscht seit jeher die größte Konkurrenz: 49 Teams gingen dort an den Start. Mit exzellenten 143 Arten ließ die Raumpatrouille Oriolus aus Münster, die mit dem sagenumworbenen weißen Ritter antraten, die Konkurrenz deutlich hinter sich und konnten sich (und damit den NRW-Rekord) zum Vorjahr nochmals deutlich steigern. Der Umstieg aufs Fahrrad führte nicht nur bei ihnen, sondern auch den gemeinsamen Zweitplatzierten, Deutschlands Enthusiastischsten Vogel Kuckern (DEVK) und den Famous Grouse Birders mit je 130 Arten sowie den nächstplatzierten Teams aus Münster, den Fliegenden Füchsen und den Fahrradprofs zu einer höheren Artenzahl. Auf dem 5. Rang platzierte sich das erste Team aus dem Rheinland mit einem neuem Rekord für diesen Landesteil, die Niederrhein-Rennvögel.
Die Basis für den souveränen Sieg legte die Raumpatrouille bei den Singvögeln, wo sie mit 70 Arten deutlich vor den Bon(n)apartemöwen, den Herford Birders und den Uhulogen mit je 65 Singvogelarten lagen.
In Schleswig-Holstein breitet sich die Birdrace-Begeisterung erfreulich weiter aus und es traten insgesamt 17 Teams an, davon verzichteten elf auf ein Auto. Am Ende lagen Die Kielibris mit 154 Arten vor der Konkurrenz von Wannacks Topti(c)kern aus Ostholstein, die trotz zeitweise sehr bescheidener Witterungsverhältnisse mit dem Fahrrad auf hervorragende 145 Arten kamen. Auf dem dritten Platz landeten als bestes Team von der Westküste die Dithmarscher Deichhuehner. Wo Die Kielibris den Grundstein für ihren Sieg legten, zeigt der Blick in die Singvogelwertung: mit 72 Arten lagen sie deutlich vor den OECOS-MarschZEISSigen aus Pinneberg und den Dauerbrennern Pody und Co.
Einen Titel konnten Gätkes Erben dann doch noch für sich verbuchen: Landesmeister in Niedersachsen. Hinter den gemeinsamen Zweiten, den Cuxländern und den Oostfreesland Bird-Lopers mit je 151 Arten, folgt knapp dahinter cuxland-interne Konkurrenz, die Alten Socken mit 147 Arten. Auf dem fünften Platz landeten Birding Bentheim tief aus dem Binnenland, die mit 133 Arten sicherlich sehr zufrieden ins Bett gefallen sein werden. Auch hier legten die Landesmeister aus Lüneburg den Grundstein bei den Singvögeln: mit 78 Arten schafften sie den Doppelsieg vor zwei Göttinger Teams, den Leine-Hänflingen mit 69 und DJNten und TiHopfe, sowie Cuxland mit je 66.
In Hessen, wo zehn Teams antraten, drehten die Grenzgaenger den Spieß des Vorjahres um und verwiesen mit 125 Arten die Meister des letzten Jahres, die Ornis im Einsatz knapp auf den zweiten Platz, die sich allerdings über 6 Eulenarten freuen konnten. Dritte wurden Die EderSeaWatcher aus Nordhessen mit 119 Arten, die allerdings mit 69 Kreuzen in der Singvogelwertung die beiden vorgenannten mit je 68 Singvogelarten hinter sich lassen konnten.
Bunter Seltenheitenstrauß
Die Birdrace-Gesamtartenliste scheint mit 270 Arten nach dem derzeitigen Stand der Dateneingabe etwas kürzer auszufallen als im vergangenen Jahr (allerdings gab es 2010 kein Alpenteam), an spannenden Entdeckungen mangelte es dennoch nicht (ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Anerkennung durch die zuständigen Kommissionen). Den „Knaller“ des Tages landeten die Sieger aus Nordvorpommern mit einer Rotflügel-Brachschwalbe, von der nicht einmal alljährlich Beobachtungen hierzulande gelingen. Kaum weniger überrascht und erfreut dürften die Oiestercatcher von der Greifswalder Oie über einen Schwarzstirnwürger und – weit ab vom „Schuss“ – einen Halsbandschnäpper gewesen sein. Den Oostfreesland Bird-Lopers machte ein Graubruststrandläufer noch schnellere Beine und trug sie auf Rang acht. Mit bis zu drei Rötelschwalben, die in Münster seit dem 4. Mai anwesend sind, sowie einem singenden Seggenrohrsänger wurden die radelnden Teams in Münster belohnt. Stelzenläufer wurden in Schleswig-Holstein sowie in Brandenburg entdeckt, Seidenreiher beglückten mehrere Teams in Brandenburg sowie in Südbaden, Nachtreiher zeigten sich den Stuttgarter Nachtkrabben sowie dem Bodenseeteam, mehrere Weißbart- und Weißflügelseeschwalben sowie mehrere Raubseeschwalben (auch im Binnenland) sorgten für zusätzliche Motivation, eine Rothalsgans wurde auf Sylt entdeckt, im schwäbischen Donaumoos sowie in Münster flogen Rotfußfalken umher und zwei späte Raufußbussarde zeigten sich in Nordrhein-Westfalen bzw. in Schleswig-Holstein.
BO-BACHTER mit neuer Bestmarke vorn, aber die Konkurrenz schleicht sich heran
Im Gegensatz zur Fußball-Bundesliga bleiben die Bochumer auch weiterhin ungeschlagen: Die BO-BACHTER dürfen die virtuelle Krone der Birdrace-Spendenkönige ein weiteres Jahr tragen. Mit 3.807,50 Euro konnten sie ihr Vorjahresergebnis dank der Unterstützung von 21 Firmen, Freunden und Bekannten erneut steigern. Und das war auch nötig, denn Birding vor Nature aus Bonn konnten dank 26 Unterstützern 3.056 Euro für ornitho.de einwerben und sich so gegenüber den letztjährigen Zweiten, den Linumer Luchschleichern mit 2.599 Euro behaupten, die 25 Personen für sich gewinnen konnten. Ebenfalls die Tausend-Euro-Schallmauer überspringen konnten die Famous Grouse Birders sowie die OAG Neuwerk. Auf Rang sechs landete das junge EFTAS-NLU-Birdraceteam 2010 knapp vor den BOR-Seeschwalben, die erstmals antraten, und den alten Birdrace-Hasen, den Niederrhein-Rennvögeln und den RMD-Gipfelstürmern, die alle über 500 Euro beisteuerten. 37 Teams konnten mind. 100 Euro einwerben; es wird also eng in der Lostrommel für das Original der diesjährigen Birdrace-Urkunde von Hans Christoph Kappel. Insgesamt trugen 61 Teams und rund 200 Personen, Firmen und andere Einrichtungen dazu bei, dass www.ornitho.de mit über 21.000 Euro einen erfreulich starken finanziellen Schub erhält.
Ganz herzlichen Dank für dieses großartige Engagement!
Nach dem Birdrace ist vor dem Birdrace
Wir hätten locker noch x Arten mehr bekommen ... Nächstes Jahr fahren wir auch Fahrrad ... Vielleicht sollten wir doch eine andere Taktik wählen ... Heute hat mich der Grünspecht ausgelacht, der uns gestern gefehlt hat ... Am 7. Mai 2011 gibt es die nächste Chance, manches anders und sowieso alles (noch) besser zu machen. Bis es soweit ist, werden aber noch viele Millionen Vögel über uns hinwegziehen. Deshalb wünschen wir allen Teams zunächst einmal vor allem gute Erholung vom strapaziösen und äußerst spannenden Beobachtungsmarathon und viel Glück bei der bevorstehenden Auslosung der Birdrace-Preise!
Artenvielfalt als sportliche Herausforderung: Birdrace 2010 mit 135 Teams gestartet!
Über 50 Birdrace-Teams sind mit dem Fahrrad unterwegs – allerdings nur wenige bei solch herrlichen Bedingungen wie im vergangenen Jahr. Quelle: Die Usedommeln
Um Mitternacht wurden vielerorts die Stirnlampen angeknipst: Die besonders motivierten Teams schleichen seit 0 Uhr lauschend durch Wälder und Felder in der Hoffnung mit einigen nachtaktiven oder unverhofft überziehenden Arten einen motivierenden Grundstein für den langen Renntag zu legen. Spätestens seit den frühen Morgenstunden sind alle 135 Teams auf den Beinen und nehmen im internationalen Jahr der biologischen Vielfalt jene der Vogelwelt auf sportliche Weise ins Visier. Besonders erfreulich ist, dass sich trotz der vor allem im Norden überaus frischen Witterungsbedingungen, die eher an einen Herbsttag denn an einen 8. Mai erinnern, 56 Teams die körperliche Herausforderung nicht scheuten und mit dem Fahrrad ins Rennen gingen. [mehr]
Ein Rennen, viele Sieger
Im vergangenen Jahr standen bei der intensivsten Inaugenscheinnahme der Vogelartenvielfalt hierzulande nicht weniger als 277 Arten auf der Liste. 174 davon sah alleine das Siegerteam aus dem Cuxland. Ihnen gelang damit eine Bestmarke, die vermutlich nicht so schnell wieder erreicht werden wird. Sie lagen am Ende vor Gätkes Erben aus Lüneburg, die mit 160 Kreuzen auf der Liste ebenfalls bewiesen, dass sie sich hervorragend in der Vogelwelt ihrer Region auskennen: Sie waren nicht nur das beste Team ohne Küstenzugang und stellten einen neuen Binnenland-Rekord auf, sondern gewannen auch die Sonderwertung „Singvögel“. Diese wurde eingeführt, um binnenländische Teams eine gleichwertige Chance auf einen Titel zu geben. Teams mit Zugang zur Küste haben durch den zusätzlichen Lebensraum gemeinhin die besten Chancen, besonders hohe Artenzahlen zu erreichen. Die Wahrscheinlichkeit ist somit hoch, dass – wie bei allen bisherigen Austragungen – wiederum ein Küstenteam um 24 Uhr die Nase vorn haben wird.
Nicht weniger als 145 Arten konnten im vergangenen Jahr Pody und Co nach einem langen und anstrengenden Tag mit dem Fahrrad auf ihrer Liste zählen. Sie landeten damit sogar unter den Top 5 und gewannen souverän die prestigeträchtige Sonderwertung sowie den Landesmeistertitel in Schleswig-Holstein. Das lässt die Konkurrenz sicherlich nicht auf sich sitzen, zumal fast alle Teams des Vorjahres sowie mehrere neue antreten. Es ist also angerichtet für ein spannendes Rennen auf Bundes-, Landes- und Kreisebene!
Birdrace-Begeisterung breitet sich weiter aus
In knapp 80 Landkreisen treten Teams an, in mind. 23 gehen zwei oder mehr Teams an den Start. Eine sehr erfreuliche Entwicklung, denn Konkurrenz im eigenen Kreis erhöht nicht nur den Spaß am Birdrace-Tag, sondern belebt auch den Kontakt unter den Beobachtern oder führt diese erst zusammen. Es gelingt somit zusehends, mehr Menschen für die Vogelbeobachtung zu begeistern, womit ein wesentliches Anliegen des Birdraces erreicht wird. Und das Generationen übergreifend: der jüngste Teilnehmer ist in seinem ersten Lebensjahr, der älteste kommt auf 84 Lenze!
Nirgendwo ist die Begeisterung größer als in Münster und Herford. Dort scheint durch die ewige Rivalität um die Birdrace-Hauptstadt regelrecht das „Birdrace-Fieber“ ausgebrochen zu sein: In Münster treten alleine 12 Teams an, in Herford sind es „nur“ 11. Münster hat damit erstmals die Nase vorn und ist gleichzeitig unangefochten die „Birdrace-Fahrrad-Hauptstadt 2010“: alle 12 Teams verzichten auf ein Auto!
Kein Wunder also, dass Nordrhein-Westfalen mit 47 Teams im Ländervergleich wieder unangefochten die Nummer 1 ist. Bleibt zu hoffen, dass auch am Sonntag bei der Landtagswahl eine solch rege Beteiligung herrscht. Doch auch in anderen Bundesländern wächst die Birdrace-Begeisterung zusehends und die Konkurrenz um die Landesmeister-Titel wird größer: In Schleswig-Holstein sind 17, in Niedersachsen 15, in Hessen 10 und in Brandenburg 8 Teams unterwegs.
Behalten die BO-BACHTER die Spendenkrone?
Zum Birdrace gehört nicht nur möglichst viele Vogelarten zu entdecken – auch wenn das natürlich das Herzstück darstellt. Die Teams sind (obgleich es keine Voraussetzung für die Teilnahme ist) dazu aufgerufen, Spenden für ein jährlich festgelegtes Projekt zu sammeln. Nach sechs Rennen zugunsten des ADEBAR-Projekts (das mit stolzen 80.000 Euro unterstützt werden konnte) fließen die Spenden 2010 an ein neues großes Projekt in der deutschen Avifaunistik, das Internetportal ornitho.de. Ornitho.de ist das der derzeit im Aufbau befindliche Internetportal zur Eingabe von Vogelbeobachtungen (zufällige ebenso wie systematisch erhobene). Es wird getragen vom DDA, in enger Zusammenarbeit mit allen landesweiten ornithologischen Fachverbänden, vielen auf lokaler Ebene aktiven Arbeitsgemeinschaften und den Fachbehörden von Bund und Ländern. Ornitho.de ist die Übertragung des überaus erfolgreichen Portals ornitho.ch aus der Schweiz nach Deutschland. Unter www.ornitho.ch kann man sich bereits ein Bild davon machen, was künftig auch hierzulande möglich sein wird.
Im Wettbewerb um den Titel „Birdrace-Spendenkönig 2010“ gibt es nach wie vor ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den bislang ungeschlagenen BO-BACHTERN und ihren „Erzrivalen“ von Birding for Nature aus Bonn sowie den Linumer Schluchschleichern aus der Prignitz. Vielleicht wird sogar erstmals die Länge der Artenliste darüber entscheiden, wer die Nase vorn hat, denn alle drei Teams konnten neben pauschalen Spenden beachtliche Beträge pro beobachteter Art einwerben. Dank des Engagement von mind. 53 Teams wird ornitho.de voraussichtlich einen erfreulich starken Schub durch das Birdrace erhalten. Herzlichen Dank für diese großartige Unterstützung an alle Teams!
Ganz gleich, ob als Bordsteinschwalben, Elbflorenz Schnepfen, Pädsköttellieskens oder als Spaßtölpel: Allen ein spannendes und faires Rennen, viele motivierende Beobachtungen und einen erlebnisreichen Tag! [weniger anzeigen]
05.05.2010
Kormoranbericht Mecklenburg-Vorpommern 2009
Der 11-seitige Bericht ist sehr informativ und frei verfügbar. Quelle: LUNG MV
Das Wachstum der europäischen Population der kontinentalen Unterart des Kormorans seit den 1980er Jahren hat zu einer starken Zunahme des öffentlichen Interesses an Informationen über die Bestandsentwicklung und Biologie der Art geführt. 2009 brüteten deutschlandweit knapp 23.900 Kormoranpaare, mehr als die Hälfte davon (13.300-13.400) in Mecklenburg-Vorpommern. Aktuelle Informationen sind daher besonders aus diesem Bundesland von großer Bedeutung. Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie hat deshalb nun erstmals einen Bericht herausgegeben, der die Bestandssituation und langfristige Entwicklung zur Brutzeit und im Winter (Daten der Wasservogelzählung) zusammenfasst. Ebenso dargestellt werden u.a. die Abschusszahlen auf Grundlage der Kormoranlandesverordnung, illegale Eingriffe in Brutkolonien sowie Felduntersuchungen zur Reduktion des Bruterfolges. Der Bericht soll jährlich fortgeschrieben werden.
Das aktuelle Heft umfasst 5 Beiträge, die sich u.a. mit Rastbestand und Verbreitung des Löfflers im deutschen Wattenmeer, dem Ruf des Zilpzalps, dem Vorkommen des Gimpels auf Helgoland und einer Bewertung von Erfassungsmethoden im Rahmen des Monitorings von Brutvögeln in Naturwaldreservaten beschäftigen.
Ebenso enthalten ist ein umfangreiches DDA-Aktuell. zum Inhalt Abo-Info
"Der Falke" hat ein Sonderheft zum Vogel des Jahres 2010 herausgebracht. Eine große Bandbreite von Aspekten zum Kormoran werden mit belastbaren Informationen unterfüttert, z.B. gibt das Heft Auskunft über die Brutbestandsentwicklung in Deutschland und stellt Methoden zur Reduzierung von Kormoranproblemen an Fischgewässern vor.
Mehr Informationen
Das aktuelle Heft stellt Ihnen die Plothener Teichlandschaft in Thüringen vor, inklusive eines Planers für Ihren Besuch. Als weiteres Reiseziel wird Lesbos präsentiert, mit besonderem Augenmerk auf Türkenammer und Türkenkleiber, die den Sprung von Asien nach Europa vollzogen haben.
Ausführlich werden die Arten Saatkrähe und Dünnschnabel-Walvogel vorgestellt.
Mehr Informationen
Am 8. Mai war es wieder soweit: 24 Std. wurde um die Wette beobachtet und für das diesjährige Spendenprojekt ornitho.de gerannt. 135 Teams mit über 500 Teilnehmern waren Jahr dabei - das ist neuer Rekord! Ergebnis Arten Ergebnis Spenden Medienecho
Inhalt u.a. ornitho.de, ADEBAR setzt zum Schlussspurt an, erste Ergebnisse aus dem Monitoring häufiger Brutvögel, Brutbestand des Kormorans in Deutschland, Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2008 und vieles mehr.
Zum Inhalt.
"Vögel in Deutschland 2009" beschäftigt sich mit dem 30-jährigen Jubiläum der Vogelschutz- richtlinie und deren Umsetzung in Deutschland.
Status, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem Vögel in Deutschland
Mit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen. Aufnahmeantrag[39kb]
Das Methodenhandbuch ist - allen Gerüchten zum Trotz - noch lieferbar. Die zugehörige CD sollten Sie bei Ihrer Bestellung nicht vergessen. Übrigens: Schüler und Studenten erhalten das Buch gegen Nachweis für 15 Euro! bestellen