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Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Der DDA ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Er vertritt damit etwa 11.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter.

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20.11.2017 totop

Atlas über „Seltene Vögel in Nordrhein-Westfalen“ erschienen

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© LWL
Am vergangenen Wochenende wurde im LWL-Museum für Naturkunde in Münster der erste Atlas über "Seltene Vögel in Nordrhein-Westfalen" der Öffentlichkeit vorgestellt. Hunderte ehrenamtliche Vogelkundler kamen zum naturkundlichen Ehrenamtsforum, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ins Museum eingeladen hatte, um das Buch direkt in Empfang zu nehmen.

Die Dokumentation seltener Vogelarten in Nordrhein-Westfalen stützt sich auf die lange ehrenamtliche Arbeit in den Avifaunistischen Kommissionen in der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft (NWO). Das Buch hat das LWL-Museum für Naturkunde produziert. Das Kooperationsprojekt mit der NWO wurde durch den Förderverein des Museums und die NRW-Stiftung finanziell unterstützt. [mehr]

13.11.2017 totop

Schelladler Tõnn spät dran

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© http://birdmap.5dvision.ee/
Der 2008 in Estland als Nestling besenderte Schelladler „Tõnn“ ist unter Vogelbeobachtern weit bekannt. Fast jedes Jahr schafft es der Vogel, unbemerkt sowohl auf dem Heim- als auch Wegzug quer über Deutschland zu ziehen, ohne dass er dabei beobachtet wird. Erst wenige Male ließ er sich bei seinem Überflug auch optisch bestätigen, ansonsten liefern nur die Daten des Senders seine Positionen.
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06.11.2017 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Sommer 2017

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© Aula-Verlag
In unserem Rückblick auf die zurückliegende Jahreszeit blicken wir diesmal auf den im Norden durchschnittlichen, im Süden Deutschland sehr heißen Sommer 2017 zurück. Die 1,3 Millionen Vogelbeobachtungen, die zwischen Juni und August über ornitho.de gemeldet wurden, liefern die Datengrundlage für Auswertungen zu Waldohreule und Wachtelkönig sowie einen Überblick über die im Sommer entdeckten Seltenheiten.

Waldohreulen machen im zeitigen Frühjahr vor allem durch ihren „Gesang“ auf sich aufmerksam. Bei fortgeschrittener Brutzeit sind dann schließlich die bettelnden Jungvögel mit ihren schrillen
Rufen zu hören. Wir haben in unserem Beitrag einmal die Gesangsperiode der Waldohreule anhand der Daten von ornitho.de ermittelt und auch festgestellt, in welchem Zeitraum die Bettelrufe der Jungvögel am häufigsten zu hören sind.
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06.11.2017 totop

TV-Tipp: Beitrag „Die Roten der Rhön“ – 7. November 2017 20:45 Uhr auf MDR

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Deutschlands heimlicher Wappenvogel: der Rotmilan
© Christoph Robiller
In der Sendereihe „Der Osten - entdecke wo du lebst“ geht es in einem Film von Frank Koschewski um „Die Roten der Rhön“. Im Biosphärenreservat Rhön lebt eine der größten Rotmilan-Populationen Europas, die im Rahmen des Artenschutzprojektes erforscht wird. Schwerpunkt bildet dabei die Umsetzung praktischer Landschaftspflegemaßnahmen zum Schutz und zur Entwicklung des Rotmilanbestandes in der Rhön. Aufgabe des DDA ist es, den Erfolg dieser Maßnahmen zu evaluieren. Der Artenschutz ist aber nur ein Aspekt des Films, der die „Roten“ der Rhön in faszinierenden Aufnahmen von der Brut bis zum Vogelzug zeigt.
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16.10.2017 totop

Höherer Bruterfolg bei Sperbern in Städten

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Sperber finden in Städten offenbar gute Bedingungen vor
© Frank Sudendey
Wissenschaftler der Royal Society for the Protection of Birds und der Schottischen Greifvogel-Arbeitsgruppe haben sich von 2009 bis 2012 mit zwei Populationen des Sperbers beschäftigt und dabei interessante Unterschiede festgestellt. In der urbanen Umgebung von Edinburgh wurden nicht nur Reviere weitaus länger besetzt als in der ländlichen Grafschaft Ayrshire, auch der Bruterfolg der Stadt-Sperber lag deutlich über dem der Vögel auf dem Land. Bei der Größe der Gelege und der Anzahl flügger Jungvögel pro erfolgreichem Paar konnten hingegen keine Unterschiede festgestellt werden.

Insgesamt wurden in den beiden Gebieten 195 Sperber-Paare kartiert. Mehr als 97% der Stadt-Sperber brüteten erfolgreich, während es in der ländlichen Umgebung nur rund 80% waren. Der niedrige Wert hing vor allem mit Brutaufgaben während der Bebrütungs- und Nestlingsphase zusammen. Von insgesamt 20 registrierten Brutverlusten entfielen nur zwei auf das städtische Untersuchungsgebiet.
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25.09.2017 totop

Kündigt sich ein neuer Kreuzschnabel-Einflug an?

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Auftreten von Fichtenkreuzschnäbeln in Deutschland
© ornitho
Das Auftreten von Fichtenkreuzschnäbeln in Deutschland unterscheidet sich von Jahr zu Jahr deutlich und ist generell ganzjährig sehr unregelmäßig und unbeständig. Einzelheiten zu Wanderungen, Mauser- und Brutzeit sind weitgehend unbekannt. Alle paar Jahre kommt es zu größeren Invasionen von Kreuzschnäbeln nördlicher und östlicher Populationen. Zuletzt gab es im Jahr 2013 so einen massiven Einflug nach Deutschland. Damals waren neben den zahlreichen Fichtenkreuzschnäbeln auch Kiefern- und Bindenkreuzschnäbel in außergewöhnlicher Zahl vertreten. Der Einflug der Kreuzschnäbel 2013 wurde in unserem Rückblick auf den Sommer in „Der Falke“ genauer betrachtet. Der Beitrag ist auf www.ornitho.de unter „Publikationen und Auswertungen“ frei verfügbar.
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20.09.2017 totop

Ornitho-QR-Codes für die Carl Zeiss Vogelstation Wedeler Marsch

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QR-Code-Schilder informieren Besucher der Wedeler Marsch jetzt über die aktuellen Vogelbeobachtungen im Gebiet
© Thomas Dröse
Vom 11. bis 13. September lud Carl Zeiss Sports Optics zur Vorstellung des neuen, ab Januar 2018 verfügbaren Spektivs Zeiss Victory Harpia nach Hamburg ein. Neben der Produktvorstellung stand für die geladenen Gäste, u.a. des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten (DDA), auch eine Bootsfahrt zur vom NABU Hamburg betriebenen Carl Zeiss Vogelstation in der Wedeler Marsch auf dem Programm. Dort konnte das neue Spektiv mit dem außergewöhnlichen Objektivsystem mit 3-fach Weitwinkelzoom unter realen Bedingungen ausgiebig getestet werden.
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20.09.2017 totop

Hervorragender Naturschutz: Projekt zum Schutz des Rotmilans durch UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet

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Dr. Christiane Paulus (5te v.l.) vom BMUB und das Projektteam bei der feierlichen Übergabe
© DVL
Mehr Nahrung während der Brutzeit zur Verfügung zu stellen und Horststandorte zu sichern sind die Ziele des bundesweiten Artenschutzprojektes Rotmilan – Land zum Leben. Um dies zu erreichen, haben sich 2013 der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL), der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) und die Deutsche Wildtier Stiftung mit verschiedenen Partnern aus der Praxis zusammengeschlossen. Die Praxispartner beraten während des bis 2019 laufenden Projektes in neun Modellregionen in sieben Bundesländern die Landnutzer über praktische Maßnahmen rotmilanfreundlicher Landbewirtschaftung. Der Schlüssel zum Erfolg ist die naturschutzfachliche Beratung zum Anbau geeigneter landwirtschaftlicher Kulturen, in denen der Rotmilan Beute machen kann. Darüber hinaus werden Hecken angelegt, bestehende Nester geschützt und Bäume als zukünftige Brutstätten gepflanzt.
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19.09.2017 totop

Der Wahl-O-Mat der Vögel – Welche Partei würden Kranich oder Kiebitz wählen?

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Mit der derzeitigen Landwirtschaftspolitik dürften nicht nur Kiebitze ziemlich unzufrieden sein
© Mathias Schäf
Es wird viel darüber geklagt, dass im Bundestagswahlkampf Umweltthemen keine Rolle spielen. Eigentlich erstaunlich, da sich die Positionen der konkurrierenden Parteien in vielen Bereichen, die für die Zukunft von Natur und Vogelwelt in Deutschland zentral wichtig sind, stark unterscheiden.

Die Online-Plattform RiffReporter bietet einen Publikations- und Arbeitsraum für freie Journalisten.
"Flugbegleiter - Die Vogeljournalisten" haben dort einerseits die Wahlprogramme der größeren Parteien analysiert und jene Positionen herausgearbeitet und zusammengestellt, die für Naturschutz und Vogelwelt besonders wichtig sind. Darüber hinaus haben sich die Journalisten auch damit beschäftigt, welche Parteien Vögel wohl wählen würden. Lesen Sie selbst, warum der Kiebitz sein Kreuzchen bei den Grünen macht, der Kranich zur CDU tendiert und der Habicht sich aus taktischen Gründen für die SPD entscheidet.
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19.09.2017 totop

Windenergie: Gutachten-Check belegt Mängel

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Auf der Landespressekonferenz stellten NABU, BUND und LNV ihr Ergebnis zu den Windenergie-Gutachten vor
© NABU / Sofia Bonhaus
Im Rahmen einer Landespressekonferenz informierten NABU, BUND und Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) am 7. September in Stuttgart gemeinsam über die Ergebnisse einer umfangreichen Prüfung artenschutzrechtlicher Gutachten, die bei der Genehmigung von Windenergieanlagen eine Schlüsselrolle spielen. Untersucht wurde eine Stichprobe von acht Genehmigungsverfahren in Baden-Württemberg aus dem Jahr 2016. Dies entspricht knapp 18% der dort im vergangenen Jahr zur Genehmigung von Windenergieanlagen abgeschlossen Verfahren. Bei der Prüfung kam eine umfangreiche Checkliste mit rund 100 Kriterien zum Einsatz.
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19.09.2017 totop

Neue Beschlüsse der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten zur Abschaltung von Windenergieanlagen und zur Nutzung von Drohnen

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Der Mäusebussard ist die Art mit den meisten dokumentierten Vogelschlägen an Windenergieanlagen
© Florian Braun
Die Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW), eines der ältesten staatlichen Fachgremien in Deutschland, hat durch die Veröffentlichung zweier Beschlüsse zur Abschaltung von Windenergieanlagen (WEA) zum Schutz von Greifvögeln und Störchen bei bestimmten landwirtschaftlichen Arbeiten sowie zu Drohnen und Naturschutz eindeutig Position bezogen.

Die LAG VSW stellt fest, dass beim Pflügen sowie bei der Ernte/Mahd auf landwirtschaftlichen Flächen kurzzeitig ein großes Nahrungsangebot für einige der windkraftsensiblen Vogelarten entsteht, was zu einer zeitlich befristeten Erhöhung des Kollisionsrisikos führen kann. Es wird daher empfohlen, bei der artenschutzrechtlichen Prüfung von Windrädern in landwirtschaftlich genutzten Gebieten bei Pflügen/Ernte/Mahd in den Monaten April bis Oktober im Umkreis von 300 m um ein Windrad ab Beginn der Feldbearbeitung und an den drei Folgetagen tagsüber eine Abschaltung als Vermeidungsmaßnahme zu berücksichtigen.
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18.09.2017 totop

Immer mehr Geier übersommern in den westlichen Alpen

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2017 wurden in den Westalpen deutlich mehr Gänsegeier als in den Vorjahren festgestellt
© Hans Glader
Mitte August fand die alljährliche Synchronzählung der Gänsegeier in den westlichen Alpen statt. Insgesamt wurden an den bekannten Schlafplätzen knapp 2500 Gänsegeier gezählt – ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahreswerten. Im letzten Jahr musste die Zählung wetterbedingt entfallen, 2014 und 2015 wurden jeweils rund 1700 Gänsegeier gezählt.

Die Zählung wird seit 2010 in Kooperation verschiedener National- und Naturparke, Ornithologischer Verbände und weiterer Partner von mehreren hundert Freiwilligen durchgeführt. Das untersuchte Gebiet in den französischen Alpen reicht von der Rhone im Westen bis an die italienische Grenze und vom Mittelmeer nordwärts bis an den Genfer See.
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Bild„Vögel in Deutschland “ behandelt auf über 70 Seiten die Erfsssung rastender Wasservögel.

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Vögel in Deutschland

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BildDie Schwerpunkte der aktuellen Ausgabe finden sich in Sachsen-Anhalt, wo bspw. die 150te DO-G Tagung in Halle (Saale) stattfand. Daneben geht es um die Bestandsförderung des Wiedehopfes in der Colbitz-Letzinger Heide und um weitere Perlen des Vogelschutzes in Sachsen-Anhalt. Das ist natürlich längst nicht alles - Schauen Sie doch mal rein: „Der Falke

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





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Wasservogelzählung

Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

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BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
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BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.