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Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Der DDA ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Er vertritt damit etwa 11.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter.

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24.07.2017 totop

Wieder fliegt ein Bartgeier durch Deutschland – Wo ist „Durzon“?

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Gestern übernachtete der Bartgeier „Durzon“ nördlich des Steinhuder Meeres. Wo hält er sich aktuell auf?
© LPO
Bereits im vergangenen Frühjahr hielt sich über einen längeren Zeitraum ein junger Bartgeier in Deutschland auf. Er konnte dabei in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen gesichtet werden. Die letzten Beobachtungen stammten von der Nordseeküste – eine für Geier gefährliche Gegend, da fehlende Thermik das Fliegen sehr kräftezehrend macht. Über das weitere Schicksal des unmarkierten und unberingten Bartgeiers ist nichts bekannt. Hoffentlich hat er es wieder zurück in die Alpen, sein vermutliches Herkunftsgebiet, geschafft. Die Wissenschaftler der Stiftung zur Erhaltung der Geier (VCF) waren damals sehr erfreut über die tolle Mitarbeit der Vogelbeobachter. Auf diese Weise ließ sich der Gesundheitszustand des Vogels aus der Ferne recht gut bewerten. Da der Geier damals auch häufiger fressend beobachtet wurde, war auf ein Einfangen verzichtet worden.
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19.07.2017 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf das Frühjahr 2017

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© Aula-Verlag
Die Monate März bis Mai 2017 wurden vom Deutschen Wetterdienst als „deutlich zu warm, gebietsweise äußerst trocken und mit viel Sonnenschein“ umschrieben. Das fast frühsommerliche Wetter beschleunigte den Heimzug einiger Arten bis Mitte April offenbar deutlich. Ein Kälteeinbruch zu Ostern bremste die später ankommenden und bei uns durchziehenden Arten dann allerdings. Zwar entsprach die Ankunft der ersten Individuen bei den meisten Arten etwa dem Mittel der letzten fünf Jahre, die Hauptankunft verschob sich aber teils um mehrere Tage. Um diese Erkenntnis zu erlangen, haben wir die Daten der Beobachtungslisten ausgewertet. Auf den großen Mehrwert von Beobachtungslisten und wie diese zu verwenden sind, weisen wir in unserer Rückschau auf das Frühjahr 2017 hin.
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17.07.2017 totop

Zum ersten Mal überhaupt brüteten Steppenweihen 2017 in den Niederlanden

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Zum ersten Mal überhaupt brüteten Steppenweihen 2017 in den Niederlanden
© Martin Jordan
Die Steppenweihe ist eine Vogelart der eurasischen Steppen und Halbwüsten. Bereits seit den 1990er Jahren wird aber ein deutlich zunehmendes Auftreten westlich der Brutgebiete festgestellt und mehrfach kam es zu individuenreichen Einflügen. Die letzten Bruten in Mitteleuropa liegen lange zurück. In Deutschland gab es in den 1950er Jahren die letzten Brutnachweise. Nun gelang in den Niederlanden ein neuer Brutnachweis und der erste jemals dort dokumentierte. Beeindruckende Aufnahmen sind in einem Youtube-Video zusammengefasst worden.
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04.07.2017 totop

Wiesenweihen offenbaren erstaunliche Flugleistungen

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Nicht nur auf dem Durchzug, auch zur Brutzeit legen männliche Wiesenweihen täglich große Strecken zurück
© Gunther Zieger
Die beeindruckenden Strecken, die viele Langstreckenzieher wie die Küstenseeschwalbe zweimal pro Jahr zurücklegen, sind weit bekannt. Doch während man bei einigen Arten mittlerweile recht genau weiß, welche Strecken zwischen Brut- und Winterquartier zurückgelegt werden, haben sich bislang nur wenige Studien mit den Distanzen während der übrigen Zeit des Jahres beschäftigt. Mithilfe von GPS-Daten von 29 besenderten Wiesenweihen in Brutgebieten in Frankreich, den Niederlanden und Dänemark sind Wissenschaftler dieser Sache nun auf den Grund gegangen. Die Ergebnisse wurden im Wissenschaftsjournal Biology Letters veröffentlicht.
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04.07.2017 totop

Erst die Weibchen, dann die Männchen? Alters- und Geschlechterverhältnis bei Waldschnepfen auf dem Herbstzug

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Mehr als eine Million Waldschnepfen werden pro Jagdsaison allein in Frankreich geschossen
© Thomas Kirchen
Die Waldschnepfe ist mit 20-26 Millionen Individuen die häufigste und mit einer jährlichen Jagdstrecke von 2,7 Mio. auch die am häufigsten geschossene Watvogelart in Europa. Über das Alter der Vögel ist bereits relativ viel bekannt, weniger erforscht ist hingegen das Geschlechterverhältnis, da sich Männchen und Weibchen optisch nicht unterscheiden lassen. Eine aktuelle Auswertung brachte nun interessante Details zum Zuablauf hervor.
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03.07.2017 totop

Radio-Tipp: „Kommt kein Vogel geflogen – warum immer mehr Vogelarten in ihrem Bestand gefährdet sind“ – Live-Diskussion im Nordwestradio am 5. Juli

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© Nordwestradio
Amsel, Drossel, Fink und Star und die ganze Vogelschar wünschen dir ein frohes Jahr...“, heißt es in einem der berühmtesten deutschen Kinderlieder. Doch die Textzeile scheint kaum noch in die Realität zu passen. Schon seit Jahren beklagen Ornithologen, dass die Bestände vieler Feldvögel und Gebäudebrüter immer stärker abnehmen. Dass das keine gefühlte Entwicklung ist, zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen vor wenigen Wochen.
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27.06.2017 totop

Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Verbreitung des Rötelfalken aus?

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Bei einem europäischen Gesamtbestand von 20.000–35.000 Brutpaaren, wird der Rötelfalken derzeit als „gefährdet“ klassifiziert
© Ingo Waschkies
Rötelfalken sind von Nordafrika über Südeuropa und den Mittleren Osten bis zum Baikalsee verbreitet. Optisch ähneln sie unseren Turmfalken, zeigen aber eine andere Brutbiologie und sind weitgehend Zugvögel, die in Afrika und auf der Arabischen Halbinsel überwintern. Zunehmend kommt es allerdings auch zu Überwinterungen in Südeuropa. Seit dem Jahr 2000 kam es unter anderem in Italien, Frankreich und Spanien zu einem Bestandsanstieg.

Inwiefern sich Klimaveränderungen auf die Verbreitung des Rötelfalken in Italien auswirken könnten, haben Wissenschaftler nun anhand verschiedener Klimamodelle getestet und ihre Ergebnisse im Journal of Avian Biology veröffentlicht. Die italienischen Rötelfalken-Kolonien finden sich vorwiegend im Süden des Landes, doch bereits seit einigen Jahren breitet sich die Art nach Norden aus, sodass mittlerweile auch zentrale und sogar nördliche Bereiche der Halbinsel besiedelt sind. Auch Winternachweise gelingen immer häufiger. Diese Entwicklungen werden mit der globalen Klimaerwärmung in Verbindung gebracht. Einerseits geht man davon aus, dass wärmeliebende Arten durch steigende Temperaturen (auch im Winter) profitieren könnten, andererseits könnten sich veränderte Niederschlagsregime auch negativ auf die Nahrungsverfügbarkeit auswirken.
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27.06.2017 totop

Unbemannte Flugsysteme mit Wärmebildkamera: Nestsuche im 21. Jahrhundert

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Sag mir wo die Nester sind… Modernste Technik kommt heute im Artenschutz zum Einsatz
© Christoph Moning
In der stark intensivierten Agrarlandschaft haben es Vögel immer schwerer erfolgreich zu brüten. Starke Bestandseinbrüche sind die Folge und aufwändige Schutzmaßnahmen nötig, um einige Arten nicht an den Rand des Aussterbens zu bringen. Um besetzte Nester vor der Zerstörung durch landwirtschaftliche Maschinen zu bewahren, werden diese in vielen Gegenden Deutschlands markiert. Auf diese Weise können Landwirte die entsprechenden Stellen bei der Feldbearbeitung gezielt umfahren.
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23.06.2017 totop

Radio-Tipp: „Die Nachtigall war’s und nicht die Lerche …“ – Eine Lange Nacht über Singvögel

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© Deutschlandfunk
Die Lange Nacht im Deutschlandfunk ist eine Sendereihe, die sich jeweils dreistündig mit einem ganz bestimmten Thema beschäftigt. In den Nächten 23./24. und 24./25. Juni 2017 wird es um Singvögel, Ornithologen und die Vogelbeobachtung gehen. In der „Langen Nacht der Singvögel“ führen Ornithologen und Vogelbeobachter ein in den Vogelgesang, in Gesangsarten und -dialekte. Und gehen der ebenso intensiv erforschten wie immer noch unbeantworteten Frage nach: Warum singen Vögel? Deutschlands berühmtester Vogelstimmenimitator Uwe Westphal wird zu hören sein und die Nachtigallenforscherin Silke Kipper. Der Solocellist der Berliner Philharmoniker Ludwig Quandt erzählt von seiner Passion für den Vogelgesang. Mit Musik von Vivaldi, Haydn und Mozart führen der Landschaftsökologe Martin Flade und der Hobbyornithologe Anselm Weidner durch die Lange Nacht.

Die genauen Sendetermine sind 23./24. Juni (Freitag auf Samstag) 00:05 – 3:00 Uhr auf Deutschlandfunk Kultur sowie 24./25. Juni (Samstag auf Sonntag) 23:05 – 2:00 Uhr auf Deutschlandfunk.
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20.06.2017 totop

„Seltene Vögel in Deutschland 2015“ erschienen

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© DAK/DDA
Eine Kurzzehenlerche ziert das Titelbild der bereits fünften Ausgabe der Reihe „Seltene Vögel in Deutschland“. Kern des 64 Seiten umfassenden Heftes bildet wie gewohnt der Seltenheitenbericht der DAK über die Nachweise seltener Vogelarten in Deutschland im Jahr 2015. Zu den Highlights gehören die Erstnachweise von Blutspecht und Bulwersturmvogel. Weitere bemerkenswerte Nachweise aus 2015 sind Deutschlands zweiter und dritter Sandstrandläufer, die dritten Beobachtungen von Zwergdrossel und Balkansteinschmätzer sowie die vierten Nachweise von Kalanderlerche, Brillengrasmücke und Weißbrauendrossel. Diese und mehrere hundert weitere Nachweise werden detailliert und mit zahlreichen Fotos und ergänzenden Grafiken und Karten präsentiert.
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20.06.2017 totop

Bundesamt für Naturschutz legt Agrar-Report zur biologischen Vielfalt vor

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Das Rebhuhn ist trauriger Rekordhalter bei den Bestandsrückgängen der Vogelarten in der Agrarlandschaft
© Mathias Schäf
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) stellt erstmals einen umfassenden Agrar-Report zur biologischen Vielfalt vor und zeigt in seiner Analyse, dass sich die Situation der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft deutlich verschlechtert hat. „Diese Entwicklung muss für uns alle alarmierend sein“, erklärt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. „Wir brauchen deshalb dringend eine Kehrtwende in der Agrarpolitik.

Für seinen Agrar-Report hat das Bundesamt für Naturschutz die Ergebnisse aus verschiedenen Forschungsvorhaben zur Entwicklung der Natur in der Agrarlandschaft zusammengeführt. „Praktisch alle Tier- und Pflanzengruppen in der Agrarlandschaft sind von einem eklatanten Schwund betroffen. Besonders deutlich wird dies beispielsweise bei den Vögeln und den Insekten. Die Problematik setzt sich aber leider auch bei der Situation der Lebensraumvielfalt fort“, sagt die BfN-Präsidentin. Die aktuelle Rote Liste der gefährdeten Biotoptypen Deutschlands sowie das Monitoring von Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert verdeutlichen dies eindringlich.
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18.06.2017 totop

Ornithologische Schriftenschau mit neuem Gesicht und mehr als 30.000 Einträgen

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© DDA
Mehr als 30.000 Artikel umfasst die vom DDA unterhaltene kostenlose Online-Datenbank „Ornithologische Schriftenschau“ (OS), die im Rahmen einer technischen Aktualisierung grundlegend überarbeitet wurde und sich nun in einem neuen, modernen Design zeigt.

Ziel der OS ist es, Beiträge mit ornithologischem Inhalt aus vorwiegend deutschen und mitteleuropäischen wissenschaftlichen Periodika einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Sie behandelt ausschließlich ornithologische Originalarbeiten aus wissenschaftlichen Zeitschriften.
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Weitere Meldungen finden Sie hier

 

Bild302 Teams mit über 1000 TeilnehmerInnen waren beim 14. bundesweiten Birdrace am Start — so viele wie nie zuvor:
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BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

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Bild„Vögel in Deutschland 2014“ behandelt auf über 70 Seiten die Hintergründe der in Vögel in Deutschland 2013 beobachteten Bestandsveränderungen sowie die Umsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie in Deutschland.

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2015“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht 2015 auch Beiträge zu Bulwersturmvogel, Zwergdrossel und über die Dokumentation von Seltenheiten.

BildSchwerpunkte der aktuellen Falke-Ausgabe sind die seltenen und bedrohten Vögel in den Mangrovenwäldern Afrikas, die Triele auf Fuerteventura und die Satellitentelemetrie der Jungstörche, um ihr Zugverhalten zu erforschen. Daneben gibt es zahlreiche weitere Themen wie das Birdrace 2017, eine Wasseramselbrut in Wuppertal, den Rückwärtsflug der Trauerseeschwalbe und und und. Ein Blick hinein lohnt wie immer - „Der Falke“.

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





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Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
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