Aktuell

31.03.2016 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Winter 2015/16

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Quelle: Falke - Journal für Vogelbeobachter
Wir blicken mit unserem Artikel in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Der Falke“ auf einen der vier wärmsten Winter seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen 1881 zurück. Ungewöhnlich milde und oft sonnenscheinreiche Bedingungen führten zu zahlreichen bemerkenswerten Winterbeobachtungen. Einige Beispiele greifen wir auf und befassen uns darüber hinaus intensiver mit winterlichen Tafelenten und Rotmilanen sowie ungewöhnlich rufenden Gimpeln vermutlich östlicher Herkunft.

Bei der Tafelente zeigten sich zuletzt kontinuierliche Bestandsrückgänge, deren Ursachen bislang unklar sind. Seit 2015 steht die Tafelente deshalb als „gefährdet“ auf der weltweiten Roten Liste der IUCN. Um die Kenntnisse über die Populationsstruktur der Tafelente in Europa zu verbessern, wurde im Januar 2016 eine europaweite Erfassung des Geschlechterverhältnisses durchgeführt. Dabei ergaben sich deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Überwinterungsräumen, auf die wir genauer eingehen.
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25.02.2016 totop

Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison — machen Sie mit!

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Auf den Probeflächen des Monitoringprogramms stehen häufige Arten wie die Goldammer im Mittelpunkt.
Quelle: DDA
Mit den längeren Tagen sind bei Amseln, Kleibern, Heckenbraunellen oder Meisen die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören. Keine Frage, die Vorbereitungen für die Brutzeit haben bei vielen Arten bereits begonnen. Aber auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.
Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage „Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?“ beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni 4 Begehungen entlang einer ca. 3 km langen Route durchgeführt werden.
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17.02.2016 totop

„Vögel in Deutschland 2014“ erschienen

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Quelle: DDA
Bonn, Münster, Recklinghausen, 17. Februar 2016: Die Vielfalt in der Vogelwelt schwindet. Insbesondere bislang häufige und weit verbreitete Singvogelarten wie Baumpieper und Stieglitz weisen negative Trends auf. Die jetzt veröffentlichte Studie „Vögel in Deutschland“ beleuchtet die Hintergründe dieser Bestandsrückgänge.

Die Arten der Agrarlandschaft bleiben weiterhin unsere Sorgenkinder“, erläutert Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz. „Rund die Hälfte der Vogelarten unserer Felder und Wiesen nehmen im Bestand ab. Besonders betroffen sind die am Boden brütenden Arten und solche, die sich von Kleininsekten ernähren.“ Dafür werden unter anderem die häufige und intensive Bodenbearbeitung sowie der starke Rückgang von Insekten verantwortlich gemacht.
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30.10.2015 totop

Geolokatoren liefern Informationen zu Überwinterungsgebieten und Zugwegen schwedischer Ortolane

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Als Gefährdungsursachen für den Ortolan werden vor allem Nutzungsänderungen in der Landwirtschaft, die Eutrophierung der Landschaft sowie hoher Biozideinsatz angesehen.
Quelle: Ingo Waschkies
In den vergangenen 50 Jahren sind die Bestände des Ortolans im westlichen Europa stark eingebrochen und in einigen Ländern steht die Art sogar vor dem vollständigen Verschwinden. Um Ortolane auf ihrem Zug in die Winterquartiere verfolgen zu können, statteten schwedische Wieenschaftler mehrere Männchen mit Geolokatoren aus. Für insgesamt sieben im Folgejahr wieder gefangene Männchen konnten Informationen zu Zugwegen und Überwinterungsgebieten gesammelt werden. Auch der zeitliche Ablauf des Zuges ließ sich für diese Art erstmals genauer verfolgen.

Die Ergebnisse der Studie wurden nun im Magazin der Schwedischen Ornithologischen Gesellschaft (SOF) Ornis Svecica veröffentlicht.
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30.10.2015 totop

Zahl der deutschen Vogelarten auf der globalen Roten Liste verdoppelt sich

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40 Arten mussten neu aufgenommen oder in eine höhere Gefährdungskategorie eingeteilt werden – so auch Turteltaube und Tafelente.
Quelle: Christine Jensen
Die am 29. Oktober vorgestellte Aktualisierung der globalen Roten Liste gefährdeter Vogelarten, die gemeinsam von der Weltnaturschutzunion IUCN und BirdLife International veröffentlicht wurde, führt 22 regelmäßig in Deutschland vorkommende Vogelarten auf – doppelt so viele wie bisher.
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29.10.2015 totop

Neue Studie von Auswirkungen des Klimawandels auf die europäische Vogelwelt

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Der Birkenzeisig gehört zu den Arten, die es nach den Ergebnissen der Studie bedingt durch den Klimawandel zukünftig schwerer haben werden.
Quelle: Hans Glader
Zwar gibt es auch Gewinner, doch in der Summe wird sich der Klimawandel negativ auf die Vogelwelt in Europa auswirken. Dies zeigt eine internationale Studie zu Veränderungen der europäischen Vogelwelt im Zuge des Klimawandels, bei der Daten von rund 50.000 ehrenamtlichen Beobachtern ausgewertet wurden.
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29.10.2015 totop

Bestandsschätzungen der Brutvögel Polens 2008 bis 2012

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Mehr als 22% des europäischen Weißstorch-Bestandes brütet in Polen
Quelle: Andreas Heiland
Im polnischen Fachmagazin Ornis Polonica wurden nun neue Bestandsschätzungen für die Brutvögel Polens im Zeitraum 2008 bis 2012 veröffentlicht. Diese wurden anhand bereits publizierter sowie bislang unveröffentlichter Daten berechnet. Zusätzlich wurden verschiedene Experten zu Rate gezogen. Als Datengrundlage dienten vor allem die Ergebnisse des polnischen Brutvogelmonitorings, Daten der Polnischen Avifaunistischen Kommission, artspezifische Erhebungen sowie regionale Untersuchungen.
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26.10.2015 totop

Neues Positionspapier zur Ausgestaltung der Ökologischen Vorrangflächen in der Agrarlandschaft aus Sicht des Vogelschutzes

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Die Bestandssituation vieler Vogelarten des Agrarlandes ist kritisch. Nicht nur die Bestände des Kiebitzes weisen einen stark negativen Trend auf.
Quelle: Hans Glader
Die Vögel der Agrarlandschaft gehören deutschland- und europaweit zu den am stärksten im Bestand zurückgehenden Arten. Ursache hierfür ist die zunehmende Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung in der Agrarlandschaft. Nach dem Indikatorenbericht „Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt“ (BMUB 2014) liegt der auf der Bestandsentwicklung typischer Agrarvögel beruhende Teilindikator Agrarland nur noch bei 56 % des Zielwertes und weist damit seinen bislang niedrigsten Wert auf.

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26.10.2015 totop

Schleswig-Holstein: Durchwachsene Brutsaison 2015 im Wattenmeer

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Bei einigen Seeschwalbenarten führten Hochwasser und Prädation 2015 zu einem geringen Bruterfolg.
Quelle: Jan Goedelt
Die Brutvögel im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer haben schon bessere Jahre gesehen – doch die Saison 2015 war auch nicht gänzlich schlecht. Das ist die vorläufige Bilanz nach Rücksprache mit den betreuenden Nationalpark-Rangern und Naturschutzverbänden, die die Vogelwelt im Gebiet das ganze Jahr über im Blick haben.

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28.09.2015 totop

Neuer Statusbericht: Ist das Wattenmeer das schwächste Glied des Ostatlantischen Zugwegs?

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In den letzten 15 Jahren gingen die Brutbestände der Wattenmeer-Population der Eiderente jährlich um 7% zurück.
Quelle: Ralf Kistowski
Auf dem Ostatlantischen Zugweg, einer Vogelzuglinie von der Arktis über Europa bis an die Küsten Südafrikas, hat sich das Wattenmeer als eines der schwächsten Glieder herausgestellt. Erfassungen haben ergeben, dass die besonders auf das Wattenmeer angewiesenen Arten zu den Vogelarten zählen, für die Schutzmaßnahmen bislang die geringste Wirkung zeigen. Gerade die im Wattenmeer brütenden Arten sind besonders gefährdet, auch wenn die Bestände einiger Fischfresser in den letzten Jahren wieder positive Trends zeigen.
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12.09.2015 totop

Auftakt zur 50. Zählsaison bei der Wasservogelzählung

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Vom Bodensee bis Rügen finden an diesem Wochenende wieder Erfassungen der Wasservögel statt
Quelle: Uwe Speck
An diesem Wochenende startet die Wasservogelzählung (WVZ) in eine neue Zählsaison, die in vielen Feuchtgebieten von September bis April durchgeführt wird. Doch es ist kein Auftakt wie jeder andere: Zum Winterhalbjahr 1966/67 wurden die Zählungen international harmonisiert und synchrone Zähltermine eingeführt. 1966/67 gilt deshalb als offizielles Startjahr der WVZ in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern. Am Ende dieser Zählperiode werden wir somit auf die Bestandsveränderungen von Wasservogelarten über ein halbes Jahrhundert zurückblicken können. Für keine andere Artengruppe gibt es hierzulande eine längere und umfassendere Datenreihe als für Wasservogelarten. [mehr]

08.09.2015 totop

Seevögel in der deutschen AWZ von Nord- und Ostsee — Monitoringbericht 2013/14 erschienen

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127 Seiten umfasst der aktuelle Bericht zum Seevogelmonitoring des FTZ.
Quelle: FTZ Westküste
Der aktuelle Bericht zum „Monitoring von Seevögeln in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) von Nord- und Ostsee“ ist jetzt verfügbar:
Der vom Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) der Universität Kiel im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz erstellte Bericht beschreibt die Ergebnisse der schiffs- und flugzeuggestützten Seevogelerfassungen aus der Berichtsperiode vom 01.11.2013 bis 31.10.2014.
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07.09.2015 totop

Eistaucher überwintern über Jahre in selben Gebieten

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Eistaucher suchen sowohl zur Brutzeit als auch im Winter oftmals Jahr für Jahr dieselben Gebiete auf.
Quelle: Stefan Pfützke
Eistaucher zeigen eine hohe Brutplatztreue und suchen Jahr für Jahr im Frühjahr dieselben Seen in Kanada und den nördlichen USA auf. Im Winter verlassen die Vögel ihre Brutgebiete weiträumig und überwintern in größerer Zahl vor allem in küstennahen Meeresgebieten, wo die Bewegungen der Taucher schwer zu untersuchen sind. Eine neue Studie des amerikanischen Forschungsinstituts für Biodiversität (BRI) zeigt nun erstmals, dass bei Eistauchern auch für Überwinterungsplätze eine hohe Treue besteht. Eine Auswertung von sechs besenderten sowie Wiederfängen und Ablesungen von insgesamt mehr als 250 in den letzten 20 Jahren in vier weit voneinander entfernten Gebieten Nordamerikas farbberingten Eistauchern ergab, dass 85% der Vögel dieselben Überwinterungsgebiete mehrfach aufsuchten.
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24.08.2015 totop

Finnische Steppenweihe mit GPS-Sender in Deutschland unterwegs

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Steppenweihe „Potku“ mit solarbetriebenem GPS-Sender.
Quelle: LUOMUS
Steppenweihen brüten vor allem in den Steppen Russlands und Kasachstans, doch auch in Finnland ist die Art mittlerweile ein seltener, aber regelmäßiger Brutvogel. Ende Juni 2015 wurde in der finnischen Region Nordösterbotten erstmals eine dort brütende Steppenweihe mit einem GPS-Sender ausgestattet. Der nur 17 Gramm leichte Sender wird über eine Solarzelle mit Energie versorgt.
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19.08.2015 totop

Unterschiedliche Nahrungsökologie von Sanderlingen in Rast- und Überwinterungsgebieten

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Im Wattenmeer ernähren sich Sanderlinge vor allem von Ringelwürmern.
Quelle: Thomas Hinsche
Sanderlinge sind Brutvögel der arktischen Tundra. Als Langstreckenzieher suchen sie außerhalb der Brutzeit sowohl gemäßigte als auch tropische Breiten auf. Ihr energiezehrender Zug in die weit entfernten Überwinterungsgebiete lässt darauf schließen, dass die Nahrungsbedingungen in den Tropen deutlich besser sind, als weiter nördlich. Um die Nahrungsökologie der kleinen Strandläufer zu untersuchen, wurde das Nahrungsverhalten in Rast- bzw. Überwinterungsgebieten in den Niederlanden und Ghana untersucht. Die Studien fanden dabei in ähnlichen Habitaten sowie zu Zeiten ähnlicher Tageslänge statt, um Nahrungsaufnahme und -verfügbarkeit vergleichen zu können. [mehr]

18.08.2015 totop

Greifvögel in West- und Zentralafrika von illegalem Handel bedroht

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Schwarzmilane sind besonders stark vom illegalen Handel auf afrikanischen Märkten betroffen.
Quelle: Jochen Gerlach
Nachdem vor einiger Zeit bereits über katastrophale Bestandseinbrüche bei den Geiern Afrikas berichtet wurde (siehe Nachricht vom 18.06.2015), offenbart nun eine im Wissenschaftsjournal Oryx veröffentlichte Studie, dass ein bedeutender Teil der auf afrikanischen Märkten für die traditionelle Medizin oder als Wildfleisch angebotenen Greifvögel gefährdete oder sogar stark gefährdete Arten betrifft. Insgesamt entfielen 27 % der mehr als 2.500 im Zeitraum 1990-2013 auf 67 Märkten in 12 west- und zentralafrikanischen Ländern untersuchten Greifvogelkadaver auf solche Arten. Als Hotspots dieses vorwiegend illegalen Handels konnten Nigeria und Benin ermittelt werden. [mehr]

06.08.2015 totop

Ergebnisse des Brutvogelmonitorings in Großbritannien 2014

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Quelle: BTO
Bereits zum 20. Mal wurden nun die Ergebnisse des gemeinsam vom British Trust for Ornithology (BTO), dem Joint Nature Conservation Committee (JNCC) und der Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) koordinierten Breeding Bird Surveys (BBS) in Form eines jährlichen Berichts veröffentlicht. Dieser befasst sich mit den Bestandsveränderungen häufiger Brutvögel Großbritanniens 1994—2014.
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06.07.2015 totop

Alarmierend: Seevögelbestände gehen weltweit zurück

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Seeschwalben zeigten seit 1950 besonders starke Rückgänge
Quelle: Jan Goedelt
Populationen von Seevögeln sind gute Indikatoren für langfristige und großräumige Veränderungen mariner Ökosysteme. In einer Untersuchung des Projektes „Sea Around Us“ der Universität von British Columbia und der Pew Charitable Trusts wurden nun die Entwicklungen der weltweiten Seevogelbestände 1950-2010 verglichen. Insgesamt wurden dabei Daten von mehr als 300 Seevogelarten aus 13 Familien und von über 350 Küstenabschnitten ausgewertet. Geschätzte 19 % der weltweiten Seevogelbestände konnten somit berücksichtigt werden, sodass die ermittelten Trends die reale Entwicklung widerspiegeln dürften. Die Ergebnisse geben Grund zur Sorge, denn es wurde festgestellt, dass die Bestände insgesamt um rund 70 % zusammengebrochen sind. Die größten Rückgänge wurden dabei bei Seevogelfamilien festgestellt, deren Arten vorwiegend weit verbreitet sind oder die sehr große Aktionsräume haben, was auf eine weltweite statt kleinräumige Gefährdung hinweist. So gab es bei den Seeschwalben, die insbesondere auf dem Zug enorme Entfernungen zurücklegen, die größten Rückgänge, gefolgt von Fregatt- und Sturmvögeln. Zunahmen konnten bei Sturmschwalben, Alken und Tölpeln verzeichnet werden. Die Ergebnisse wurden in der internationalen Online-Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlicht.
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03.07.2015 totop

Aktuelle Trends der Wasservogel-Bestände im Wattenmeer veröffentlicht

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Sowohl die Brut- als auch die Rast- und Überwinterungsbestände des Austernfischer haben langfristig abgenommen. Aufgrund anhaltend niedriger Reproduktionsrate ist in den nächsten Jahren mit weiteren Rückgängen zu rechnen.
Quelle: Rosl Rößner
Das trilaterale, von den Wattenmeer-Anrainerstaaten Niederlande, Deutschland und Dänemark gegründete Wattenmeersekretariat (Common Wadden Sea Secretariat, CWSS) koordiniert seit 1985 den Schutz des Wattenmeers der Nordsee. In zwei neuen Berichten werden Bestandsentwicklungen sowohl für rastende und überwinternde Vogelarten, als auch für die Brutvögel des Wattenmeeres dargestellt.

Die Publikation „Trends of Migratory and Wintering Waterbirds in the Wadden Sea 1987/1988-2011/2012“ beschreibt die Veränderungen der Rast- und Überwinterungsbestände von 34 Vogelarten und 10 Unterarten sowohl kurzfristig (10-Jahres-Zeitraum) als auch langfristig (25-Jahres-Zeitraum). Es wird darüber hinaus auch der Anteil der im Wattenmeer auftretenden Vögel an der biogeographischen Population angegeben. Bei der Ringelgans nutzen im betrachteten Zeitraum der Jahre 2002/03-2011/12 so beispielsweise rund 85 % der Population das Wattenmeer. Sehr interessant sind auch kombinierte Trends, differenziert nach der Nahrung und dem zur Nahrungssuche genutzten Habitat, der Brut- sowie der Überwinterungsgebiete.
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24.06.2015 totop

Afrikanisch-Eurasisches Wasservogel-Abkommen feiert 20-jähriges Jubiläum

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Das AEWA-Abkommen feiert in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen.
Quelle: AEWA
Das Afrikanisch-Eurasische Wasservogel-Abkommen (AEWA) feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Ziel von AEWA ist es, wandernde Wasservögel sowie ihre Lebensräume grenzüberschreitend zu schützen. Das Gebiet des Abkommens umfasst die westlichen Teile Asiens, ganz Europa und Afrika sowie einige arktische Inseln Nordost-Kanadas. Von den insgesamt 120 Anrainerstaaten sind dem Abkommen bislang 74 Staaten einschließlich der Europäischen Union beigetreten. Das Afrikanisch-Eurasische Wasservogelabkommen ist damit zugeschnitten auf die wesentlichen Zugwege von insgesamt 255 wandernden Wasservogelarten, die sich vom westlichen eurasischen Kontinent über das Mittelmeer und die arabische Halbinsel bis nach Südafrika erstrecken, was ca. 40% der gesamten Erdoberfläche entspricht.
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03.06.2015 totop

BirdLife International stellt Halbzeitbilanz zu EU-Naturschutz-Zielen vor: Ein wenig Licht, viel Schatten

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Im Zuge der Intensivierung der Landwirtschaft sind die Bestände der Feldlerche seit den 1960er Jahren erheblich zurückgegangen
Quelle: Rosl Rößner
Kurz vor der europäischen Naturschutzkonferenz Green Week, die heute am 3. Juni in Brüssel beginnt, hat BirdLife International eine Halbzeitbilanz der EU-Biodiversitätspolitik vorgestellt. Bis 2020 will die Europäische Union den Verlust der biologischen Vielfalt stoppen und geschädigte Ökosysteme wiederherstellen. Das Fazit des Berichts: In einigen Bereichen gibt es erste Fortschritte, das Ziel einer generellen Trendumkehr wird jedoch verfehlt. Viele Tier- und Pflanzenarten sind in der EU weiterhin bedroht. [mehr]

03.06.2015 totop

Neue Rote Liste der Vögel Europas veröffentlicht: Etwa jede fünfte Vogelart in der EU ist gefährdet!

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Der Papageitaucher gilt europaweit als "stark gefährdet".
Quelle: BirdLife International
Nach dreijähriger Arbeit hat eine Arbeitsgemeinschaft unter Federführung von BirdLife International die neue, durch die EU-Kommission finanzierte Rote Liste der Vögel Europas veröffentlicht. Vorgenommen wurde die Einstufung einerseits auf Ebene der damals 27 EU-Mitgliedsstaaten (Kroatien ist erst 2013 beigetreten) als auch für den gesamten europäischen Kontinent (von Grönland bis in die Türkei und inkl. des europäischen Teils von Russland). Die Einstufung erfolgte nach den Kriterien der Weltnaturschutzunion IUCN. Auf EU27-Ebene sind von den 541 Vogelarten 18 % gefährdet. Elf Arten gelten als "vom Aussterben bedroht", darunter Zwerggans, Schelladler und Schwarzflügel-Brachschwalbe. 16 Arten sind als "stark gefährdet" eingestuft, darunter auch in Deutschland brütende Arten wie Eiderente, Uferschnepfe, Kampfläufer, Steinwälzer und Dreizehenmöwe. Weitere sechs Prozent der Arten gelten in der EU27 als "Near Threatened"; diese Kategorie entspricht der deutschen Vorwarnliste. [mehr]

02.06.2015 totop

Vogelgesang wirkt sich positiv auf die Lebensqualität aus

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Der Fitis war Teil des Vogelkonzerts, das den jungen Stadtbewohnern vorgespielt wurde.
Quelle: Julius Kramer
Eine Studie von schwedischen Wissenschaftlern der Abteilung für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Göteborg sowie des Instituts für Forstwirtschaft an der Universität für Agrarwissenschaften in Uppsala hat gezeigt, dass junge Stadtbewohner Vogelgesang positiv bewerten, insbesondere wenn mehrere Vögel gleichzeitig zu hören sind. Durchschnittlich wurden Bilder von Siedlungsräumen kombiniert mit dem Gesang von mehreren Vögeln höher geschätzt als solche mit weniger Vogelstimmen. [mehr]

29.05.2015 totop

Einfluss des Klimawandels auf Vogelarten nimmt zu – Monitoringbericht der Bundesregierung zum Klimawandel vorgestellt

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Der 258-seitige Monitoringbericht ist als PDF frei verfügbar
Quelle: UBA
Steigende Temperaturen, feuchtere Winter und häufigere Wetterextreme wirken sich zunehmend auf die deutsche Gesellschaft aus. Betroffen sind unter anderem die Energieversorgung, die Landwirtschaft und die Gesundheitsvorsorge. Das ist das Ergebnis des bislang umfassendsten Berichts der Bundesregierung zur Anpassung an den Klimawandel. Anhand von Daten aus 15 verschiedenen Gesellschaftsbereichen zeigt der Bericht der Interministeriellen Arbeitsgruppe "Anpassungsstrategie der Bundesregierung" auf, welche Veränderungen sich durch den Klimawandel heute schon feststellen lassen und welche Gegenmaßnahmen bereits greifen.
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24.04.2015 totop

Neuer Brutvogelatlas liefert umfassenden Datenfundus

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Feierliche Übergabe des Atlas Deutscher Brutvogelarten an Prof. Beate Jessel
Quelle: DDA
Die Kartierung von 80 Millionen Brutpaaren und damit mehr als 400.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit stecken in „ADEBAR“, dem neuen Atlas Deutscher Brutvogelarten. Damit liefert das Werk einen umfassenden Datenfundus zu allen 280 in Deutschland brütenden Vogelarten. Es belegt dabei unter anderem, dass Buchfink und Amsel die häufigsten Arten sind. Vorgestellt wurde der Brutvogelatlas heute von der Stiftung Vogelwelt Deutschland und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten in Bonn.
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20.04.2015 totop

Buch-Tipp: "Die Vogelwelt des Nationalparks Hainich"

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Auf 215 Seiten erfahren Sie viel Spannendes über die Avifauna des Hainichs - auch, wo und wie Sie diese selbst erkunden können.
Quelle: Nationalpark Hainich
Mit "Die Vogelwelt des Nationalparks Hainich", dem vierten Band der von der Nationalparkverwaltung herausgegebenen Schriftenreihe ERFORSCHEN, liegt jetzt eine sehr ansprechende Zusammenstellung des Kenntnisstandes zur Avifauna des Schutzgebietes vor. Ziel dieses Bandes ist es, ein breites Publikum über die vielfältige Vogelwelt des Nationalparks mit seinen abwechslungsreichen Lebensräumen zu informieren. [mehr]

20.03.2015 totop

Bericht „Seltene Brutvögel in Bayern 2009—2013“ veröffentlicht

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Innerhalb der letzten 20 Jahre hat sich der bundesweite Bestand der Zwergdommel nahezu verfünffacht. Dieser positive Trend hat sich auch in Bayern deutlich bemerkbar gemacht.
Quelle: Thomas Kirchen
Die Arbeitsgemeinschaft Seltene Brutvögel in Bayern (AGSB) hat in OTUS, der Zeitschrift des gleichnamigen Vereins für Feldornithologie in Bayern, jüngst ihren 4. Bericht zu seltenen bayerischen Brutvögeln veröffentlicht. Aufgrund des langen behandelten Zeitraums und der damit verbundenen Fülle an Daten wird der Bericht in zwei Teilen veröffentlicht. Der nun vorliegende erste Teil behandelt auf 70 durchgehend farbigen und durch zahlreiche Karten, Diagramme und Fotos reich illustrierten Seiten die Brutvorkommen von 45 Nichtsperlingsvogel-Arten von Nonnengans bis Wiedehopf. Der Erfassungsgrad vieler Arten konnte durch die Einführung des Internetportals ornitho.de erheblich verbessert werden. Zu den besonders bemerkenswerten Brutereignissen zählen der erste gesicherte Brutnachweis des Steinhuhns seit 1979, der vierte bis sechste bayerische Brutnachweis des Stelzenläufers sowie neue Brutnachweise der Sumpfohreule.
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25.02.2015 totop

Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison — machen Sie mit!

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Auf den Probeflächen des Monitoringprogramms stehen häufige Arten wie die Goldammer im Mittelpunkt.
Quelle: DDA
Mit den längeren Tagen sind bei Amseln, Kleibern, Heckenbraunellen oder Meisen die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören. Keine Frage, die Vorbereitungen für die Brutzeit haben bei vielen Arten bereits begonnen. Aber auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.
Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage „Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?“ beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni 4 Begehungen entlang einer ca. 3 km langen Route durchgeführt werden.
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18.02.2015 totop

Zwergsäger: EU-Vogelschutzgebiete begünstigen klimatisch bedingte Verlagerungen der Winterverbreitung

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Zwergsäger haben ihre europäischen Überwinterungsgebiete in den letzten 25 Jahren deutlich nach Nordosten verlagert.
Quelle: Axel Halley
Viele Vogelarten reagieren auf die globale Erwärmung mit Änderungen ihrer Verbreitung. Das ist auch beim Zwergsäger der Fall, dessen europäische Überwinterungsgebiete sich in den vergangenen 25 Jahren deutlich nach Nordosten verlagert haben. Das ist ein Ergebnisse einer Studie von Wissenschaftlern aus 16 Ländern, die die Daten der Internationalen Wasservogelzählung auswerteten. Die Ergebnisse zeigen auch: Das Netz der EU-Vogelschutzgebiete wirkte sich dabei begünstigend aus, es zeigten sich aber auch große Lücken im Schutzgebietsnetz vor allem im Norden des Überwinterungsgebiets.
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04.02.2015 totop

5. Koordinierungstreffen zum Brutvogelmonitoring sowie der Steuerungsgruppen von ornitho.de

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Mit 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren die Treffen in Uder einmal mehr sehr gut besucht.
Quelle: DDA
Vom 31. Januar bis 1. Februar kamen im thüringischen Uder die Koordinatorinnen und Koordinatoren der landes- und bundesweiten Programme zum Brutvogelmonitoring zusammen. Auf dem jährlich stattfindenden Treffen diskutieren Expertinnen und Experten aus allen Bundesländern aktuelle Themen und Fragestellungen rund um die Erfassung der Brutvogelarten in Deutschland.
Nach einem Überblick über neue Projekte und Vorhaben des DDA stand am Samstag das Monitoring häufiger Brutvögel (MhB) im Mittelpunkt. Sven Trautmann, bundesweiter Koordinator des MhB, erläuterte Zuständigkeiten und Ablauf der Zusammenarbeit zwischen Bundes- und Landeskoordinierungsstellen und stellte verschiedene internationale und nationale Vorhaben und Auswertungen vor, in denen auf Daten aus dem MhB zurückgegriffen wurde bzw. wird.
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16.01.2015 totop

„Wochenende der Wasservögel“ — Internationale Wasservogelzählung und europaweite Zählung von Zwerg- und Singschwan

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Pfeifenten
Quelle: Hans Glader
Am bevorstehenden Wochenende, dem 17./18. Januar, schultern wieder viele Tausend Beobachter weltweit die Spektive, um im Rahmen des von Wetlands International organisierten International Waterbird Census (IWC) Wasservögel zu erfassen. Seit Ende der 1960er Jahre werden alljährlich Mitte Januar in mehr als 25.000 Gebieten in über 100 Ländern auf allen Kontinenten die Wasservögel gezählt. Eine in vielen Regionen ehrenamtlich getragene Gemeinschaftsleistung, die weltweit vermutlich ihresgleichen sucht. Mit über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alleine in Deutschland ist die Wasservogelzählung auch hierzulande das umfangreichste und älteste Erfassungsprogramm in der Vogelwelt. Viele der Zählerinnen und Zähler beteiligen sich seit mehreren Jahrzehnten an der Erfassung und sorgen durch diese Kontinuität gleichzeitig für eine hohe Datenqualität. Über die international bedeutendste Zählung im Januar hinaus werden in vielen Hundert Feuchtgebieten vom Herbst bis zum Frühjahr Wasservögel erfasst, in einigen Gebieten wie dem Wattenmeer sogar rund ums Jahr. Das ehrenamtliche Engagement alleine zur Erfassung der durchziehenden und überwinternden Wasservögel beläuft sich auf rund 100.000 Stunden — jährlich!
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17.10.2014 totop

Vögel in Deutschland 2013 erschienen

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Der Bericht behandelt auf 60 Seiten umfassend die Bestandssituation der Brutvogelarten und der überwinternden Wasservögel
Quelle: DDA

Bonn, Münster, Hannover, 17.10.2014: Die Situation der heimischen Brutvogelwelt hat sich seit Ende der 1990er Jahre spürbar verschlechtert: Jede dritte bei uns brütende Vogelart erlitt Bestandsrückgänge. „In den letzten zwölf Jahren wiesen 26 Prozent der Arten moderat oder stark abnehmende Bestände auf. Zählt man die Arten mit leicht abnehmenden Beständen dazu, waren es sogar 34 Prozent. Dies zeigt eine weitere Verschlechterung gegenüber den ebenfalls schon abnehmenden Bestandstrends der letzten 25 Jahre*“, fasste die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, die Situation zusammen. 248 einheimische Vogelarten brüteten in den letzten Jahren regelmäßig in Deutschland. Zusammen mit 13 ausgestorbenen und 24 unregelmäßig brütenden Arten sowie 20 regelmäßig brütenden Neozoen (dies sind Arten, die durch das Zutun des Menschen nach Deutschland gelangt sind) umfasst die Liste der Brutvögel derzeit insgesamt 305 Arten. In Deutschland brüten jährlich 70–100 Millionen Vogelpaare. Diese entfallen zu 80 % auf 22 Arten; die häufigsten sind Buchfink, Amsel und Kohlmeise. Dies sind die Ergebnisse der Studie Vögel in Deutschland 2013, die nun veröffentlicht worden sind.

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24.09.2014 totop

Europaweite Kiebitz- und Goldregenpfeiferzählung 11./12. Oktober 2014 – machen Sie mit!

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Kiebitze werden - ebenso wie Große Brachvögel - ab 2014 im Rahmen der Goldregenpfeiferzählung ebenfalls erfasst. Es lohnt sich: Geschätzt mind. 750.000 rasteten im Oktober 2008 in Deutschland!
Quelle: Hans Glader
In einem mittlerweile sechsjährigen Turnus werden europaweit die Goldregenpfeifer und hierzulande auch die Kiebitze und Großen Brachvögel erfasst, das nächste Mal am Wochenende 11./12. Oktober. Hierzu werden vor allem nördlich der Mittelgebirge viele zusätzliche Zählerinnen und Zähler benötigt. Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Watvogelarten halten sich v.a. Kiebitze und Goldregenpfeifer auf dem Zug nicht überwiegend in Feuchtgebieten auf, sondern rasten auch in großer Zahl in der Agrarlandschaft. Entsprechend werden europaweit nur geringe Anteile des Gesamtbestandes über die Monitoringprogramme rastender Wasservögel erfasst. [mehr]

03.06.2014 totop

Vogelmonitoring in Thüringen erschienen

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43 Seiten umfasst die reich bebilderte Broschüre
Quelle: TLUG
Mit einem Sonderheft der Reihe Landschaftspflege und Naturschutz in Thüringen widmet sich die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) den Programmen und Projekten rund um die Erfassung der Vogelwelt in Thüringen. Die Vogelkartierungen erfolgen sowohl bundes- als auch landesweit zum Großteil durch ehrenamtlich engagierte Vogelkundlerinnen und Vogelkundler. Auf Bundesebene sind daran ca. 6.000 Personen beteiligt, 300–400 davon in Thüringen. Für dieses großartige ehrenamtliche Engagement bedanken sich die Kollegen des TLUG und der DDA ganz herzlich!
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23.05.2014 totop

„Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2012“ erschienen

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Das Vogelschutzgebiet Fiener Bruch ist derzeit das letzte Einstandsgebiet der Großtrappe in Sachsen-Anhalt
Quelle: LAU Sachsen-Anhalt
Die Staatliche Vogelschutzwarte im Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt hat in Zusammenarbeit mit dem Ornithologenverband Sachsen-Anhalt e.V. (OSA) den Jahresbericht zum Vogelmonitoring 2012 herausgegeben. Die Artikel des insgesamt 86 Seiten umfassenden Heftes informieren über aktuelle Ergebnisse aus den Programmen zur Erfassung der Brut- und Zugvögel in Sachsen-Anhalt.

Einblicke in das Monitoring seltener Brutvögel geben insgesamt vier Beiträge: S. Fischer & G. Dornbusch beschäftigten sich mit der Bestandssituation ausgewählter seltener Brutvogelarten, A. Schonert & B. Simon berichten über Ergebnisse einer naturschutzfachlichen Erfolgskontrolle der Managementmaßnahmen im NATURA 2000-Gebiet Mittlere Oranienbaumer Heide, J. & A. Schonert werben für die Weiterführung der Kranicherfassung und H. Watzke & H. Litzbarski fassen die Beobachtungen von Großtrappen abseits des Fiener Bruchs aus den Jahren 1990 bis 2012 zusammen.
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11.04.2014 totop

Die ADEBAR-Familie erhält weiteren Nachwuchs: Brutvogelatlas für Niedersachsen und Bremen vorgestellt

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Der neue Brutvogel-Atlas ist ein weiterer Meilenstein für den Vogelschutz in Niedersachsen und Bremen. Herzlichen Glückwunsch!
Quelle: NLWKN
Am 10. April 2014 stellte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) den neuen Atlas der Brutvögel in Niedersachsen und Bremen vor. Stefan Wenzel, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz würdigte bei der feierlichen Präsentation des 550 Seiten starken neuen Werkes den hohen Einsatz der ehrenamtlich am Projekt beteiligten Personen. „Ihrem Einsatz haben wir das ausführliche Werk zu verdanken“, so Wenzel am Donnerstag in Hannover. Rund 650 Menschen haben zwischen 2005 und 2008 insgesamt etwa 60.000 Stunden ihrer Freizeit investiert, um die Brutvögel in den beiden Bundesländern zu erfassen. [mehr]

10.03.2014 totop

Erste Rote Liste wandernder Vogelarten erschienen

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Aufgrund lang- und kurzfristig rückläufiger Rastbestände in Deutschland steht die Ohrenlerche als „stark gefährdet“ auf der Roten Liste wandernder Vogelarten.
Quelle: Lutz Ritzel
Zum ersten Mal wurde eine Rote Liste der wandernden Vogelarten in Deutschland erarbeitet und vom Deutschen Rat für Vogelschutz (DRV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) präsentiert. An ihrer Erarbeitung war auch der DDA maßgeblich beteiligt, der die Informationen aus dem bundesweiten Vogelmonitoring, maßgeblich dem Monitoring rastender Wasservögel, bereitstellte, die in den vergangenen Jahrzehnten durch mehrere Tausend ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhoben wurden. Die Ergebnisse zeigen die hohe internationale Bedeutung Deutschlands für wandernde Vogelarten wie die Brandgans auf, von der 80 Prozent des nordeuropäischen Bestands auf die Elbmündung als Mauserplatz angewiesen ist. Deutlich wird ebenso die Abhängigkeit der nationalen Zugvogelbestände von effektiven internationalen Schutzmaßnahmen auf den Flugrouten, Rast- und Brutplätzen. Ein Viertel aller Zugvogelarten stehen auf der Roten Liste.
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07.03.2014 totop

„Seltene Vögel in Deutschland 2011/12“ erschienen

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Quelle: DAK/DDA
Ende 2012 veröffentlichte die Deutsche Avifaunistische Kommission (DAK) den ersten Band der neuen Reihe „Seltene Vögel in Deutschland“. Gut ein Jahr später folgt nun die zweite Ausgabe der Zeitschrift mit dem Bericht der Kommission über die bundesweit dokumentationspflichtigen Beobachtungen der Jahre 2011 und 2012. Dank der zeitnahen Dokumentation von Seltenheiten durch die zahlreichen BeobachterInnen und die gute Zusammenarbeit mit den Avifaunistischen Landeskommissionen konnte ein Doppeljahrgang realisiert werden, mit dem ein Jahr „aufgeholt“, und damit an internationale Vorbilder angeknüpft werden konnte.
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27.02.2014 totop

Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison — machen Sie mit!

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Auf den Probeflächen des Monitoringprogramms stehen häufige Arten wie die Goldammer im Mittelpunkt.
Quelle: DDA
Mit den längeren Tagen sind bei Amseln, Kleibern, Heckenbraunellen oder Meisen die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören. Keine Frage, die Vorbereitungen für die Brutzeit haben bei vielen Arten bereits begonnen. Aber auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.

Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage „Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?“ beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni 4 Begehungen entlang einer ca. 3 km langen Route durchgeführt werden.
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17.12.2013 totop

Der Austernfischer — Seevogel des Jahres 2014

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Quelle: Ralf Kistowski
Der Verein Jordsand zum Schutze der Seevögel und der Natur hat den Austernfischer als „Seevogel des Jahres 2014“ ausgewählt, um auf den starken Rückgang dieser Art hinzuweisen. Allein im schleswig-holsteinischen Wattenmeer sank die Zahl der Brutpaare in den letzten 15 bis 20 Jahren um 50 Prozent auf nur noch etwa 10.000. Insgesamt brüten im Wattgebiet von Borkum bis Sylt sowie im küstennahen Binnenland noch über 25.000 Paare. Auch europaweit nahmen die Bestände von rund einer Million auf etwa 800.000 ab.
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25.10.2013 totop

„Vögel in Deutschland 2012“ erschienen

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Quelle: DDA
Bei einem Fünftel der wandernden Vogelarten, die in Deutschland vorkommen, sind die Bestände rückläufig. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie „Vögel in Deutschland 2012“, die in dieser Ausgabe den Vogelzug beleuchtet. Als wichtige Ursachen für den Rückgang der Zugvogelarten wertete die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, die verschlechterten Lebensbedingungen für Greif- und Singvogelarten in großflächigen strukturarmen Agrarlandschaften und den beginnenden Klimawandel.

Konkret nahmen in den letzten 25 Jahren die Rast- oder Überwinterungsbestände von 64 (21%) der 305 wandernden und regelmäßig in Deutschland auftretenden Vogelarten ab. Die besorgniserregende Entwicklung zeigt sich zum Beispiel bei Raufußbussard und Ohrenlerche. Die Autoren der Studie vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und dem BfN fordern daher erhöhte Schutzanstrengungen. „Es zeigt sich, dass der Klimawandel nicht ohne Folgen für die Zugvögel bleibt. Die Zugzeiten der Vögel verschieben sich meist nicht synchron zu den Änderungen in der jahreszeitlichen Vegetations- und Insektenentwicklung. Der Bruterfolg verringert sich dadurch und die Arten werden seltener“, sagte BfN-Präsidentin Jessel.
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27.09.2013 totop

Erfolgreicher Artenschutz in Europa: „Comeback“ von Seeadler, Kranich und Uhu

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Dank intensiver Schutzbemühungen hat sich der Brutbestand des Schwarzstorchs in Europa wieder deutlich erholt.
Quelle: Jochen Gerlach
Viele in Europa einst vom Aussterben bedrohte Tierarten wie beispielsweise Kranich und Seeadler haben sich von den historischen Bestandstiefs in den 1960er Jahren dank intensiver Naturschutzanstrengungen deutlich erholt. Das geht aus einer großangelegten Studie hervor, für die die Zoologische Gesellschaft London, Bird Life International und das European Bird Census Council gemeinsam die europaweiten Bestandstrends von insgesamt 18 Säugetier- und 19 Vogelarten analysierten. Hierzu wurden seitens des DDA Daten aus dem Monitoring häufiger sowie aus dem Monitoring seltener Brutvogelarten, aus ADEBAR sowie aus dem Monitoring rastender Wasservögel bereitgestellt. [mehr]

27.08.2013 totop

14. Tagung der Koordinatorinnen und Koordinatoren des Monitorings rastender Wasservögel in Deutschland

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Mit 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Tagung sehr gut besucht.
Quelle: Johannes Wahl
Auf Einladung des Bundesamtes für Naturschutz fand die 14. Tagung der Koordinatorinnen und Koordinatoren des Monitorings rastender Wasservögel in Deutschland vom 23. bis 25. August 2013 in der Internationalen Naturschutzakademie auf der Insel Vilm statt. Bei herrlich spätsommerlichem Wetter bot die im Greifswalder Bodden gelege Insel einen idealen Rahmen, um aktuelle Ergebnisse und Themen das Monitorings rastender Wasservögel zu diskutieren. Mit 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 14 Bundesländern war die Tagung so gut besucht wie noch nie.
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29.05.2013 totop

Wandern und Alpenvögel beobachten – ein neues Projekt des LBV in Kooperation mit DAV und DDA

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Die Alpendohle gehört zu den 21 Arten, die im Fokus des Projektes stehen
Quelle: H.-J. Fünfstück
Mit dem Projekt „Faszination Alpenvögel“ startet der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) ein spannendes Pilotprojekt in den Allgäuer Hochalpen und im Karwendelgebirge. In Kooperation mit dem Deutschen Alpenverein (DAV) und dem DDA sowie den Gebietsbetreuern für die Allgäuer Hochalpen und das Karwendel ruft der LBV alle Naturfreunde dazu auf, ihre beim Wandern beobachteten Alpenvögel zu melden. Durch die Mitmachaktion sollen Lücken über die Verbreitung seltener Vogelarten wie Steinadler und Zitronenzeisig in den bayerischen Alpen geschlossen werden. [mehr]

13.02.2013 totop

Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison – machen Sie mit!

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Auf den Probeflächen des Monitoringprogramms stehen häufige Arten wie die Goldammer im Mittelpunkt.
Quelle: DDA
Mit den längeren Tagen sind bei Amseln, Kleibern, Heckenbraunellen oder Meisen die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören. Keine Frage, der derzeit noch kalten Temperaturen haben die Vorbereitungen für die Brutzeit bei vielen Arten bereits begonnen. Aber auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf die Brutzeit 2013 auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.

Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage „Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?“ beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni 4 Begehungen entlang einer ca. 3 km langen Route durchgeführt werden.
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04.01.2013 totop

Europaweite Kormoran-Schlafplatzzählung 12./13. Januar 2013 – machen Sie mit!

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Kormorane am Schlafplatz in der Abenddämmerung. Wenn die Bäume unbelaubt sind, lassen sich die Kormorane sehr exakt zählen.
Quelle: Thomas Dolich
Über keine andere Vogelart wurde seit den 1990er Jahren mehr und kontroverser diskutiert als über den Kormoran. Ein wesentlicher Streitpunkt waren und sind die Bestandsangaben. Unter Federführung der Cormorant Research Group von Wetlands International findet deshalb im Rahmen eines von der EU-Kommission geförderten Projektes am 12./13. Januar 2013 erneut eine europaweit synchrone Erfassung der Kormoran-Schlafplätze statt. Die Ergebnisse der ersten europaweiten Erfassung 2003 sowie weitergehende Informationen finden Sie unter www.dda-web.de/kormoran2013.
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21.12.2012 totop

Erste Ausgabe von „Seltene Vögel in Deutschland“

Bild zur Meldung Seit dem 1. Januar 2011 setzt die Deutsche Avifaunistische Kommission (DAK) als inhaltlich unabhängiger Fachausschuss im DDA die Arbeit der Deutschen Seltenheitenkommission (DSK) in enger Zusammenarbeit mit den Landeskommissionen auf Bundesebene fort. Ihre Jahresberichte erscheinen künftig in der neuen Reihe „Seltene Vögel in Deutschland“, die sich optisch eng an die seit 2007 jährlich erscheinenden Statusberichte „Vögel in Deutschland“ anlehnt. Neben dem Bericht der Kommission über die bundesweit dokumentationspflichtigen Beobachtungen eines Jahres (das auch als Nummerierung der einzelnen Ausgaben dient) gehören Artikel rund um das Thema „seltene Vögel“ zum Inhalt der neuen Reihe.
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24.11.2012 totop

Aktionsplan zum Schutz von Seevögeln verabschiedet

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Der Winterbestand der Eisente hat in der Ostsee stark abgenommen
Quelle: Christopher Plummer
Nach jahrelangen Verhandlungen hat die EU-Kommission nun einen Aktionsplan zur Reduzierung ungewollten Beifangs von Seevögeln verabschiedet. Bereits seit 2001 hatte sich BirdLife International für einen solchen Aktionsplan eingesetzt. Seitdem starben schätzungsweise mehr als 2 Millionen Seevögel in Fanggeräten der Schiffe in europäischen Gewässern. Hinzu kommen die vielen unter der EU-Flagge fahrenden Schiffe in den südlichen Meeren, in denen der Beifang zu den Hauptgründen zählt, warum mittlerweile 17 der 22 Albatros-Arten vom Aussterben bedroht sind. [mehr]

20.11.2012 totop

Europaweite Bestandstrends häufiger Brutvogelarten 2012

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Die aktuelle Übersicht zeigt die Bestandstrends von 148 häufigen Brutvögeln.
Quelle: EBCC
Seit dem Jahr 2010 erscheint die alljährliche Übersicht "Population Trends of Common European Breeding Birds" als praktisches Faltblatt. Der Bericht fasst die Aktivitäten des pan-europäischen Brutvogelmonitorings (PECBMS) zusammen. Die Bestandstrends von 148 in Europa häufigen Brutvogelarten für den Zeitraum von 1980 bis 2010 werden kurz und bündig dargestellt. Herausgeber des Berichtes ist der European Bird Census Council in Zusammenarbeit mit der Royal Society for the Protection of Birds, BirdLife International, der Czech Society for Ornithology und dem Bureau of Statistics of the Netherlands. Insgesamt 25 europäische Staaten steuerten Daten aus ihren nationalen Monitoringprogrammen für die Auswertungen bei. Mehr als 10.000 ehrenamtliche Kartierer beteiligten sich an den Erfassungen. Aus Deutschland stellten Martin Flade, Johannes Schwarz und Sven Trautmann die Daten aus dem DDA-Monitoring häufiger Brutvögel bereit. [mehr]

30.10.2012 totop

1 Jahr ornitho.de und ornitho.lu — herzlichen Dank für die Unterstützung!

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Verteilung der Daten im ersten ornitho-Jahr
Quelle: DDA
Am 30. Oktober 2011 wurden ornitho.de und ornitho.lu gestartet. Seither entwickelte sich das Portal prächtig, bereits nach etwa einer Woche hatte sich die 1.000 Person angemeldet, und am 25. März 2012 wurde der einmillionste Datensatz eingetragen. Heute, exakt nach einem Jahr, sind rund 6.300 Personen bei ornitho angemeldet und 2,7 Mio. Beobachtungen wurden eingetragen, 2,3 Mio. davon für den Zeitraum seit dem Start. Für diesen großen Zuspruch möchten wir allen Melderinnen und Meldern herzlich danken. Mit solch einer Bilanz am Ende des ersten Jahres hätten wir nicht gerechnet!
Über 303 Regionalkoordinatoren und Artspezialisten sichten auf Kreis-, Landes- und Bundesebene die eingehenden Beobachtungen, vergeben Ortsbezeichnungen und stehen bei Fragen den Meldern mit Rat zur Seite. Vielen Dank für die ungemein wichtige und zeitaufwändige Unterstützung!
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BildIsländische Uferschnepfen, Ligurien-Bartgrasmücke, Bienenfresser, Waldlaubsänger, See- und Schreiadler sind nur einige Bestandteile der aktuellen Ausgabe. Daneben gibt es einen ausführlichen Rückblick auf das Birdrace 2016 und wieder einmal wird auf die Gefährdungen durch die Windkraft eingegangen. Aber das ist noch längst nicht alles — schauen Sie doch mal auf der Internetseite von „Der Falke“

Bild„Vögel in Deutschland 2014“ behandelt auf über 70 Seiten die Hintergründe der in Vögel in Deutschland 2013 beobachteten Bestandsveränderungen sowie die Umsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie in Deutschland.

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2014“ beinhaltet neben dem Seltenheitenbericht 2014 auch Beiträge zu Kanadakranich, Buschrohrsänger und Pazifiksegler.

BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





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Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

BildKiebitz, das Odra Tal in Polen, die Vogelwelt eines Friedhofs in Polen und Vogelflug- aufnahmen bestimmen den aktuellen Inhalt.
Inhalt / Zsfg.

Bild"Der Falke" hat das Sonderheft Stadtvögel herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Hilfe durch Menschen, Lebensräume der Stadt, Artenlisten der Städte und Kleingartenanlagen und vielem mehr bietet dieses Heft einen faszinierenden Einblick in die Welt der Stadtvögel.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.