Birdrace
28.05.2010
Sachpreis-Verlosung Birdrace 2010 - Herzlichen Glückwunsch?!
Dieses Steinschmätzer-Pärchen wird nicht nur die diesjährige Urkunde, sonderns ab sofort auch eine Wand bei Markus Althaus zieren.
Quelle: Hans Christoph Kappel
Noch nie hatte unsere charmante und unbestechliche Glücksfee so viele Gewinner zu ziehen wie in diesem Jahr: Nicht weniger als 80 (!) Sachpreise galt es unter den 529 Birdracerinnen und Birdracern zu verlosen. Die Chancen jedes Einzelnen waren somit besser denn je, zu den Gewinnern zu zählen – insbesondere dann nicht, wenn das eigene Team Spenden für ornitho.de einwerben konnte. Folgenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das Glück in diesem Jahr hold:
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- Steinschmätzer von Hans Christoph Kappel
Markus Althaus
- Leica Ultravid 8x20 BR
Karola Herrmann
- Vögel in der Schweiz
Tim Herfurth
- Bauer, Bezzel, Fiedler: Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas
Thomas Wiesner
- Gebhardt: Die Ornithologen Mitteleuropas
Thomas Haug
- Bergmann, Helb, Baumann: Die Stimmen der Vögel Europas
Lisa Hülsmann, Armin Jeß
- Fünfstück, Weiß, Ebert: Taschenlexikon der Vögel Deutschlands
Klaus Böhm, Herbert Haas, Erhard Nolte
- Moning, Griesohn-Pflieger, Horn: Grundkurs Vogelbestimmung
Kilian Harting, Jutta Kotte, Sabine Krenz
- Probeabo für „Die Vogelwelt“, Jahrgang 2009
Marcus Held, Philipp Meister, Matthias Schleuning
- Radomski: Seltene Vogelarten in Schleswig-Holstein und Hamburg
Guido Teenck
- Gutschein über 25 Euro bei Christ Media Natur
Frank Ahnfeldt, Jochen Baurmeister, Lonni Jeker, Paul Knolle, Wolfgang Mädlow, Yvonne Münster, Jutta Pfenningschmidt, Malte Reineke, Jörg Schlusen, Steffen Schmieder
- Die Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens
Götz Ellwanger, Heinz Fengel, Jan Heckmann, Rolf Klein, Peter Raabe
- Vogelstimmen-Trainer
Christian Flamm, Tobias Guhr, Valentin Heimer, Jona Nootny, Martin Piepgras, Emma Reimann, Verena Rösch, Jannik Schlicht, Elea-Antonia Uffmann, Thomas Weigel
- Drayson: Kleine Vogelkunde Ostafrikas
Steffen Breitschwerdt, Carsten Cordes, Marion Denecke, Uwe Dommaschk, Patrick Franke, Roderich Moessner, Iacun Prugger, Ulrich Sander, Stefan Trösch, Walter Venne
- GEO-Weste
Tobias Epple, Claus-Rudolf Frick, Michael Jöbges, Thorsten Lütvogt, Felix Närmann
- GEO: Das Universum des Menschen
Sievert Lorenzen
- GEO: Die Fotografen
Marc Förschler
- GEO: Rabenschwarze Intelligenz
Klaus Lachenmaier
- Jahres-Abo VÖGEL
Tilmann Disselhoff, Karen Heitland, Kirsten Krätzel, Torsten Laumann, Stefan Lunk, Kai Pagenkopf, Jule Pfützenreuter, Eva Reimann, Bernd Teichmüller, Anne Vonhoeren
- Führung mit Kaffe und Kuchen am größten Kranich-Schlafplatz Deutschlands in Linum
Jörg Hahnenbruch, Bert Jahnke, Dorothea Koppisch
- Bezzel: BLV-Handbuch Vögel
Otto Diehl
- Thiede: Vögel
Gabriele Töpfer-Hofmann
- Bezzel: Vogelfedern
Franziska Klauer
- Burger: Wissen neu erleben - Vögel
Felix Jachmann, Thomas Malkmus, Axel Zinke
- Lohmann: Vögel am Futterhaus
Malin Grüneberg
Herzlichen Glückwunsch!
Unabhängig vom glücklichen Glücksfee-Händchen dürfen sich das TEAM BO-BACHTER, die Linumer Luchschleicher sowie Birding for Nature freuen: Als fleißigste Spendensammler finden sie die Zeitschrift Der Falke von Juni 2009 bis Mai 2010 jeweils zum Monatsanfang im Briefkasten!
Für die großzügige Unterstützung danken wir Hans Christoph Kappel, der das Gemälde für die Gestaltung der Urkunde und zur anschließenden Verlosung stiftete, der Leica Camera AG, dem Aula-Verlag, Edition Ample, Christ Media Natur, der Schweizerischen Vogelwarte Sempach, dem Rowohlt-Verlag, dem dwj-Verlag, dem BLV-Verlag, GEO, der NABU-Storchenschmiede Linum und der OAG für Schleswig-Holstein und Hamburg, die die Preise für die Verlosung zur Verfügung stellten!
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09.05.2010
Birdrace 2010: Binnenländische Teams schnuppern am Sieg, doch der „Cup“ geht erstmals an die Ostsee
Das Birdrace scheint wieder einmal für viel gute Laune gesorgt zu haben.
Quelle: Angeliter Ornis
135 Teams traten zum 7. bundesweiten Birdrace am gestrigen Samstag an, und fast wäre die unumstößlich scheinende Hackordnung, dass Teams aus dem Binnenland hinten anstehen müssen, wenn es um die Gesamtartenzahl geht, zum ersten Mal gekippt worden. Doch
Iron Birden aus dem Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns hatten am Ende mit 162 Arten knapp die Nase vorn und holten den Birdrace-Titel erstmals an die Ostseeküste. Dicht auf den Fersen folgen jedoch gleich drei Teams aus dem Binnenland, das Team
Havelland und die
Southernmost Lakers vom Bodensee mit je 159 Arten sowie
Gätkes Erben aus Lüneburg mit 157 Kreuzen auf der Artenliste.
Gätkes Erben sind damit die diesjährigen „Meister der Herzen“: Die ewigen Rivalen aus dem
Cuxland haben sie bei der Gesamtartenzahl nun endlich einmal hinter sich gelassen und doch hat es wieder nicht ganz nach vorne gereicht.
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Mit den Kielibris (154), dem Asiola-Quartett und dem besten Fahrrad-Team, den Usedommeln (je 153), folgten in diesem Jahr sogar noch drei weitere Teams vor den besten Teams von der Nordseeküste, den Oostfreesland Bird-Lopers und den letztjährigen Siegern aus dem Cuxland, die mit je 151 Arten auf Rang acht landeten. Mit 18 Stunden Nieselregen hatten die Titelverteidiger allerdings – ebenso wie weitere Teams im Norden – vor allem morgens mit sehr ungünstigen Witterungsbedingungen zu kämpfen. Bei der Witterung gab es somit gegenüber dem Vorjahr eine ausgleichende Gerechtigkeit, als der Süden Deutschlands durch starke Regenfälle stark benachteiligt wurde. In diesem Jahr herrschten dort teilweise beste Bedingungen um die 20 Grad und leicht bewölkter Himmel. Insgesamt waren die Bedingungen aber deutlich besser als nach dem starken Regen und dem stürmischen Wind in den Tagen zuvor zu befürchten stand.
Singvogelträchtige Witterung
Obgleich das diesige, feuchtkühle Wetter einem „Flugverbot für Greifvögel“ gleichkam, waren für Singvögel die Witterungsbedingungen gestern vielerorts offenbar bestens, denn es ging so spannend und artenreich wie nie zuvor zu. Mit 79 Singvogelarten hatte das Team aus dem Havelland die Nase knapp vor der Konkurrenz und verbesserte damit die bisherige Bestmarke von 77 Arten aus dem ersten bundesweiten Birdrace. Ebenfalls über dem bisherigen Rekord lagen die Sieger der letzten drei Jahre, Gätkes Erben, und die Speedbirder aus Sachsen mit je 78 Singvogelarten. Damit war die Singvogelwertung wieder fest in binnenländischer Hand. Auf dem vierten Rang folgten die radelnden Usedommeln mit 77, Iron Birden mit 76 und das Team Niederlausitz mit 74 Singvogelarten. Mit dieser Artenzahl wäre man bei allen bisherigen Austragungen mindestens Zweiter geworden!
Großer Sport beim Fahrrad-Birdrace
Trotz der vielerorts feucht-frischen Witterung verzichteten 55 und damit deutlich mehr Teams als im vergangenen Jahr auf ein Auto und machten so aus dem Birdrace einen echten sportlichen Wettbewerb. Mehrere Teams strampelten 100 und teilweise deutlich mehr Kilometer zur Verlängerung ihrer Artenliste. Am erfolgreichsten taten dies wie schon vor zwei Jahren die Usedommeln, die mit 153 als erstes „grünes Team“ die Schallmauer von 150 Vogelarten knackten. Sie setzten damit eine neue Bestmarke in dieser prestigeträchtigen Wertung, die einige Jahre Bestand haben könnte. Mit 145 Arten kamen wie im vergangenen Wannacks Topti(c)ker auf den zweiten Platz, knapp vor der Raumpatrouille Oriolus mit 143 aus der Birdrace-Fahrrad-Hauptstadt Münster, wo alle 12 Teams auf ein Auto verzichteten. Rang vier teilen sich die beiden schleswig-holsteinischen Teams OECOS-MarschZEISSige sowie die letztjährigen Sieger im Fahrrad-Birdrace Pody und Co.
Spannende Rennen auf regionaler Ebene
In Nordrhein-Westfalen herrscht seit jeher die größte Konkurrenz: 49 Teams gingen dort an den Start. Mit exzellenten 143 Arten ließ die Raumpatrouille Oriolus aus Münster, die mit dem sagenumworbenen weißen Ritter antraten, die Konkurrenz deutlich hinter sich und konnten sich (und damit den NRW-Rekord) zum Vorjahr nochmals deutlich steigern. Der Umstieg aufs Fahrrad führte nicht nur bei ihnen, sondern auch den gemeinsamen Zweitplatzierten, Deutschlands Enthusiastischsten Vogel Kuckern (DEVK) und den Famous Grouse Birders mit je 130 Arten sowie den nächstplatzierten Teams aus Münster, den Fliegenden Füchsen und den Fahrradprofs zu einer höheren Artenzahl. Auf dem 5. Rang platzierte sich das erste Team aus dem Rheinland mit einem neuem Rekord für diesen Landesteil, die Niederrhein-Rennvögel.
Die Basis für den souveränen Sieg legte die Raumpatrouille bei den Singvögeln, wo sie mit 70 Arten deutlich vor den Bon(n)apartemöwen, den Herford Birders und den Uhulogen mit je 65 Singvogelarten lagen.
In Schleswig-Holstein breitet sich die Birdrace-Begeisterung erfreulich weiter aus und es traten insgesamt 17 Teams an, davon verzichteten elf auf ein Auto. Am Ende lagen Die Kielibris mit 154 Arten vor der Konkurrenz von Wannacks Topti(c)kern aus Ostholstein, die trotz zeitweise sehr bescheidener Witterungsverhältnisse mit dem Fahrrad auf hervorragende 145 Arten kamen. Auf dem dritten Platz landeten als bestes Team von der Westküste die Dithmarscher Deichhuehner. Wo Die Kielibris den Grundstein für ihren Sieg legten, zeigt der Blick in die Singvogelwertung: mit 72 Arten lagen sie deutlich vor den OECOS-MarschZEISSigen aus Pinneberg und den Dauerbrennern Pody und Co.
Einen Titel konnten Gätkes Erben dann doch noch für sich verbuchen: Landesmeister in Niedersachsen. Hinter den gemeinsamen Zweiten, den Cuxländern und den Oostfreesland Bird-Lopers mit je 151 Arten, folgt knapp dahinter cuxland-interne Konkurrenz, die Alten Socken mit 147 Arten. Auf dem fünften Platz landeten Birding Bentheim tief aus dem Binnenland, die mit 133 Arten sicherlich sehr zufrieden ins Bett gefallen sein werden. Auch hier legten die Landesmeister aus Lüneburg den Grundstein bei den Singvögeln: mit 78 Arten schafften sie den Doppelsieg vor zwei Göttinger Teams, den Leine-Hänflingen mit 69 und DJNten und TiHopfe, sowie Cuxland mit je 66.
In Hessen, wo zehn Teams antraten, drehten die Grenzgaenger den Spieß des Vorjahres um und verwiesen mit 125 Arten die Meister des letzten Jahres, die Ornis im Einsatz knapp auf den zweiten Platz, die sich allerdings über 6 Eulenarten freuen konnten. Dritte wurden Die EderSeaWatcher aus Nordhessen mit 119 Arten, die allerdings mit 69 Kreuzen in der Singvogelwertung die beiden vorgenannten mit je 68 Singvogelarten hinter sich lassen konnten.
Bunter Seltenheitenstrauß
Die Birdrace-Gesamtartenliste scheint mit 270 Arten nach dem derzeitigen Stand der Dateneingabe etwas kürzer auszufallen als im vergangenen Jahr (allerdings gab es 2010 kein Alpenteam), an spannenden Entdeckungen mangelte es dennoch nicht (ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Anerkennung durch die zuständigen Kommissionen). Den „Knaller“ des Tages landeten die Sieger aus Nordvorpommern mit einer Rotflügel-Brachschwalbe, von der nicht einmal alljährlich Beobachtungen hierzulande gelingen. Kaum weniger überrascht und erfreut dürften die Oiestercatcher von der Greifswalder Oie über einen Schwarzstirnwürger und – weit ab vom „Schuss“ – einen Halsbandschnäpper gewesen sein. Den Oostfreesland Bird-Lopers machte ein Graubruststrandläufer noch schnellere Beine und trug sie auf Rang acht. Mit bis zu drei Rötelschwalben, die in Münster seit dem 4. Mai anwesend sind, sowie einem singenden Seggenrohrsänger wurden die radelnden Teams in Münster belohnt. Stelzenläufer wurden in Schleswig-Holstein sowie in Brandenburg entdeckt, Seidenreiher beglückten mehrere Teams in Brandenburg sowie in Südbaden, Nachtreiher zeigten sich den Stuttgarter Nachtkrabben sowie dem Bodenseeteam, mehrere Weißbart- und Weißflügelseeschwalben sowie mehrere Raubseeschwalben (auch im Binnenland) sorgten für zusätzliche Motivation, eine Rothalsgans wurde auf Sylt entdeckt, im schwäbischen Donaumoos sowie in Münster flogen Rotfußfalken umher und zwei späte Raufußbussarde zeigten sich in Nordrhein-Westfalen bzw. in Schleswig-Holstein.
BO-BACHTER mit neuer Bestmarke vorn, aber die Konkurrenz schleicht sich heran
Im Gegensatz zur Fußball-Bundesliga bleiben die Bochumer auch weiterhin ungeschlagen: Die BO-BACHTER dürfen die virtuelle Krone der Birdrace-Spendenkönige ein weiteres Jahr tragen. Mit 3.807,50 Euro konnten sie ihr Vorjahresergebnis dank der Unterstützung von 21 Firmen, Freunden und Bekannten erneut steigern. Und das war auch nötig, denn Birding vor Nature aus Bonn konnten dank 26 Unterstützern 3.056 Euro für ornitho.de einwerben und sich so gegenüber den letztjährigen Zweiten, den Linumer Luchschleichern mit 2.599 Euro behaupten, die 25 Personen für sich gewinnen konnten. Ebenfalls die Tausend-Euro-Schallmauer überspringen konnten die Famous Grouse Birders sowie die OAG Neuwerk. Auf Rang sechs landete das junge EFTAS-NLU-Birdraceteam 2010 knapp vor den BOR-Seeschwalben, die erstmals antraten, und den alten Birdrace-Hasen, den Niederrhein-Rennvögeln und den RMD-Gipfelstürmern, die alle über 500 Euro beisteuerten. 37 Teams konnten mind. 100 Euro einwerben; es wird also eng in der Lostrommel für das Original der diesjährigen Birdrace-Urkunde von Hans Christoph Kappel. Insgesamt trugen 61 Teams und rund 200 Personen, Firmen und andere Einrichtungen dazu bei, dass www.ornitho.de mit über 21.000 Euro einen erfreulich starken finanziellen Schub erhält.
Ganz herzlichen Dank für dieses großartige Engagement!
Nach dem Birdrace ist vor dem Birdrace
Wir hätten locker noch x Arten mehr bekommen ... Nächstes Jahr fahren wir auch Fahrrad ... Vielleicht sollten wir doch eine andere Taktik wählen ... Heute hat mich der Grünspecht ausgelacht, der uns gestern gefehlt hat ... Am 7. Mai 2011 gibt es die nächste Chance, manches anders und sowieso alles (noch) besser zu machen. Bis es soweit ist, werden aber noch viele Millionen Vögel über uns hinwegziehen. Deshalb wünschen wir allen Teams zunächst einmal vor allem gute Erholung vom strapaziösen und äußerst spannenden Beobachtungsmarathon und viel Glück bei der bevorstehenden Auslosung der Birdrace-Preise!
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08.05.2010
Artenvielfalt als sportliche Herausforderung: Birdrace 2010 mit 135 Teams gestartet!
Über 50 Birdrace-Teams sind mit dem Fahrrad unterwegs – allerdings nur wenige bei solch herrlichen Bedingungen wie im vergangenen Jahr.
Quelle: Die Usedommeln
Um Mitternacht wurden vielerorts die Stirnlampen angeknipst: Die besonders motivierten Teams schleichen seit 0 Uhr lauschend durch Wälder und Felder in der Hoffnung mit einigen nachtaktiven oder unverhofft überziehenden Arten einen motivierenden Grundstein für den langen Renntag zu legen. Spätestens seit den frühen Morgenstunden sind alle 135 Teams auf den Beinen und nehmen im internationalen Jahr der biologischen Vielfalt jene der Vogelwelt auf sportliche Weise ins Visier. Besonders erfreulich ist, dass sich trotz der vor allem im Norden überaus frischen Witterungsbedingungen, die eher an einen Herbsttag denn an einen 8. Mai erinnern, 56 Teams die körperliche Herausforderung nicht scheuten und mit dem Fahrrad ins Rennen gingen.
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Ein Rennen, viele Sieger
Im vergangenen Jahr standen bei der intensivsten Inaugenscheinnahme der Vogelartenvielfalt hierzulande nicht weniger als 277 Arten auf der Liste. 174 davon sah alleine das Siegerteam aus dem Cuxland. Ihnen gelang damit eine Bestmarke, die vermutlich nicht so schnell wieder erreicht werden wird. Sie lagen am Ende vor Gätkes Erben aus Lüneburg, die mit 160 Kreuzen auf der Liste ebenfalls bewiesen, dass sie sich hervorragend in der Vogelwelt ihrer Region auskennen: Sie waren nicht nur das beste Team ohne Küstenzugang und stellten einen neuen Binnenland-Rekord auf, sondern gewannen auch die Sonderwertung „Singvögel“. Diese wurde eingeführt, um binnenländische Teams eine gleichwertige Chance auf einen Titel zu geben. Teams mit Zugang zur Küste haben durch den zusätzlichen Lebensraum gemeinhin die besten Chancen, besonders hohe Artenzahlen zu erreichen. Die Wahrscheinlichkeit ist somit hoch, dass – wie bei allen bisherigen Austragungen – wiederum ein Küstenteam um 24 Uhr die Nase vorn haben wird.
Nicht weniger als 145 Arten konnten im vergangenen Jahr Pody und Co nach einem langen und anstrengenden Tag mit dem Fahrrad auf ihrer Liste zählen. Sie landeten damit sogar unter den Top 5 und gewannen souverän die prestigeträchtige Sonderwertung sowie den Landesmeistertitel in Schleswig-Holstein. Das lässt die Konkurrenz sicherlich nicht auf sich sitzen, zumal fast alle Teams des Vorjahres sowie mehrere neue antreten. Es ist also angerichtet für ein spannendes Rennen auf Bundes-, Landes- und Kreisebene!
Birdrace-Begeisterung breitet sich weiter aus
In knapp 80 Landkreisen treten Teams an, in mind. 23 gehen zwei oder mehr Teams an den Start. Eine sehr erfreuliche Entwicklung, denn Konkurrenz im eigenen Kreis erhöht nicht nur den Spaß am Birdrace-Tag, sondern belebt auch den Kontakt unter den Beobachtern oder führt diese erst zusammen. Es gelingt somit zusehends, mehr Menschen für die Vogelbeobachtung zu begeistern, womit ein wesentliches Anliegen des Birdraces erreicht wird. Und das Generationen übergreifend: der jüngste Teilnehmer ist in seinem ersten Lebensjahr, der älteste kommt auf 84 Lenze!
Nirgendwo ist die Begeisterung größer als in Münster und Herford. Dort scheint durch die ewige Rivalität um die Birdrace-Hauptstadt regelrecht das „Birdrace-Fieber“ ausgebrochen zu sein: In Münster treten alleine 12 Teams an, in Herford sind es „nur“ 11. Münster hat damit erstmals die Nase vorn und ist gleichzeitig unangefochten die „Birdrace-Fahrrad-Hauptstadt 2010“: alle 12 Teams verzichten auf ein Auto!
Kein Wunder also, dass Nordrhein-Westfalen mit 47 Teams im Ländervergleich wieder unangefochten die Nummer 1 ist. Bleibt zu hoffen, dass auch am Sonntag bei der Landtagswahl eine solch rege Beteiligung herrscht. Doch auch in anderen Bundesländern wächst die Birdrace-Begeisterung zusehends und die Konkurrenz um die Landesmeister-Titel wird größer: In Schleswig-Holstein sind 17, in Niedersachsen 15, in Hessen 10 und in Brandenburg 8 Teams unterwegs.
Behalten die BO-BACHTER die Spendenkrone?
Zum Birdrace gehört nicht nur möglichst viele Vogelarten zu entdecken – auch wenn das natürlich das Herzstück darstellt. Die Teams sind (obgleich es keine Voraussetzung für die Teilnahme ist) dazu aufgerufen, Spenden für ein jährlich festgelegtes Projekt zu sammeln. Nach sechs Rennen zugunsten des ADEBAR-Projekts (das mit stolzen 80.000 Euro unterstützt werden konnte) fließen die Spenden 2010 an ein neues großes Projekt in der deutschen Avifaunistik, das Internetportal ornitho.de. Ornitho.de ist das der derzeit im Aufbau befindliche Internetportal zur Eingabe von Vogelbeobachtungen (zufällige ebenso wie systematisch erhobene). Es wird getragen vom DDA, in enger Zusammenarbeit mit allen landesweiten ornithologischen Fachverbänden, vielen auf lokaler Ebene aktiven Arbeitsgemeinschaften und den Fachbehörden von Bund und Ländern. Ornitho.de ist die Übertragung des überaus erfolgreichen Portals ornitho.ch aus der Schweiz nach Deutschland. Unter www.ornitho.ch kann man sich bereits ein Bild davon machen, was künftig auch hierzulande möglich sein wird.
Im Wettbewerb um den Titel „Birdrace-Spendenkönig 2010“ gibt es nach wie vor ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den bislang ungeschlagenen BO-BACHTERN und ihren „Erzrivalen“ von Birding for Nature aus Bonn sowie den Linumer Schluchschleichern aus der Prignitz. Vielleicht wird sogar erstmals die Länge der Artenliste darüber entscheiden, wer die Nase vorn hat, denn alle drei Teams konnten neben pauschalen Spenden beachtliche Beträge pro beobachteter Art einwerben. Dank des Engagement von mind. 53 Teams wird ornitho.de voraussichtlich einen erfreulich starken Schub durch das Birdrace erhalten. Herzlichen Dank für diese großartige Unterstützung an alle Teams!
Ganz gleich, ob als Bordsteinschwalben, Elbflorenz Schnepfen, Pädsköttellieskens oder als Spaßtölpel: Allen ein spannendes und faires Rennen, viele motivierende Beobachtungen und einen erlebnisreichen Tag!
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29.04.2010
Birdrace am 8. Mai – schon über 70 Teams angemeldet!
Dieses Steinschmätzer-Pärchen wird die diesjährige Urkunde zieren.
Quelle: Hans Christoph Kappel
Das herrliche Frühlingswetter in den vergangenen Tagen, die Ankunft der meisten Zugvögel und viele spannende Durchzügler haben offenbar viele Teams zur Anmeldung veranlasst – so viele wie nie zuvor zu diesem Zeitpunkt! Es wird also spannend, ob es auch dieses Jahr gelingen wird, die Anzahl an Teams des Vorjahres zu übertreffen. Wenn das Wetter mitspielt, wird es am 8. Mai jedoch sportlicher als in den vergangenen Jahren zur Sache gehen: Erfreulich viele Teams wollen sich der Herausforderung stellen, das Rennen ohne eigenes Auto zu bestreiten.
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Nahezu ein Selbstläufer scheint das Birdrace einmal mehr in Nordrhein-Westfalen zu sein, wo sich bereits über 30 Teams angemeldet haben. Doch aller Voraussicht nach werden auch in Niedersachsen und Schleswig-Holstein zweistellige Teamzahlen erreicht – eine sehr erfreuliche Entwicklung! Nirgendwo stehen die Chancen aber derzeit besser als in Bremen, dem Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen, um sich mit dem Titel „Birdrace-Landesmeister 2010“ schmücken zu dürfen. Das sollte den Ornis in diesen Bundesländern doch Ansporn genug sein, zumindest ein Team auf die Beine zu stellen!
Konkurrenz gesucht!
Noch etwas mehr Konkurrenz erhoffen sich sicherlich auch die beiden bislang angemeldeten Nachwuchsteams. Vielleicht tun es ja noch ein paar NAJU-Gruppen jener aus Aspach gleich und gehen gemeinsam mit einem erfahrenen alten „Hasen“ an den Start? Das Team der NAJU Aspach ist seit vielen Jahren dabei, es scheint also gut anzukommen. Übrigens: In diesem Jahr kann man das Birdrace bestens mit der Stunde der Gartenvögel des NABU verbinden, die ebenfalls an diesem Wochenende stattfinden wird. Als Anreiz hinzukommt, dass unter allen Birdracern, die jünger als 20 Jahre alt sind (Jahrgang 1991 oder jünger) 10x der Vogelstimmen-Trainer von Edition Ample verlost wird. Als Nachwuchsteam gilt ein Team übrigens, wenn die Mehrzahl der Teammitglieder unter 20 Jahre alt ist (Jahrgang 1991 oder jünger).
„Vögel in Deutschland 2009“ zur Überzeugung von Spendern einsetzen!
Schon jetzt zeichnet sich in der Wertung um die virtuelle Krone des Birdrace-Spendenkönigs ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem TEAM BOBACHTER, Birding for Nature und den Linumer Luchschleichern ab, die alle bereits jetzt über 1.000 Euro für ornitho.de eingeworben haben! Wir sind gespannt, ob weitere Teams in das Titelrennen eingreifen können. Die drei erfolgreichsten Spendenteams werden übrigens von der Zeitschrift DER FALKE belohnt: Alle Teammitglieder erhalten ein Jahresabo mit 12 Ausgaben.
Nicht vergessen: Alle Teams können zur Überzeugung (weiterer) Spender Exemplare des Berichts „Vögel in Deutschland“ kostenlos anfordern. Bitte wendet euch mit dem Teamnamen, der gewünschten Anzahl und einer Postadresse an
Ein Steinschmätzer-Pärchen ziert die Urkunde
Nach Christopher Schmidt, Ron Meier und Paschalis Dougalis konnten wir in diesem Jahr einen weiteren renommierten Künstler für die Gestaltung der Birdrace-Urkunde gewinnen: Hans Christoph Kappel stiftete uns das wunderschöne Bild des Steinschmätzer-Pärchens. Das Original – ein Ölgemälde – werden wir wie in den vergangenen Jahren unter allen Teilnehmern verlosen, deren Teams mind. 100 Euro für ornitho.de; einwerben konnten.
Die Lostrommel füllt sich allmählich ...
Nicht dass es für irgendeinen der Teilnehmer ein Grund wäre, am Birdrace teilzunehmen, doch wenn einen die Glücksfee als einen der Gewinner zieht, dann wird man sich ihrer auch nicht verwehren. Gerade all jenen, die teils sehr viel Zeit für das Einwerben von Spenden aufwenden, möchten wir mit der Verlosung der Sachpreise vor allem eines: Danke sagen.
Neben einer Reihe weiterer Preise sind in den letzten Tagen auch 10 Exemplare des Romans „Kleine Vogelkunde Ostafrikas“ von Nicholas Drayson aus dem rororo-Taschenbuchverlag in die Lostrommel gewandert. Das zentrale Thema des Romans entspricht der Idee des Birdraces, allerdings geht es in dem Roman um eine Wette: Zwei Männer möchten eine Einladung zu einem Tanzball an eine von beiden verehrte Dame aussprechen. Um zu entscheiden, wem dies gestattet ist, sollen beide Kontrahenten versuchen, innerhalb einer Woche möglichst viele Vogelarten in Kenia zu beobachten. Sie verpflichten sich zur Sportlichkeit und zur Fairness. Der Wettbewerb führt zu amüsanten und spannenden Verwicklungen, bei denen der Leser nicht nur zahlreiche Vogelarten Ostafrikas kennenlernt, sondern auch viel über das Leben in Kenia erfährt.
Beigesteuert hat diese literarischen Preise übrigens Rainer Dröschmeister von Birding for Nature, der das Buch las und ganz spontan bei rororo nachfragte, die prompt ein Paket auf die Reise schickten. Vielen Dank!
Welche Preise ansonsten bislang in der Lostrommel sind und unter welche Teilnehmergruppe sie verlost werden, findet ihr in der rechten Spalte auf den Birdrace-Seiten.
Allen Teams weiterhin gute Vorbereitung auf den 8. Mai, viel Erfolg bei der Motivation weiterer Konkurrenz und der Überzeugung von (weiteren) Spendern! [weniger anzeigen]

10.04.2010
Birdrace 2010 – die Anmeldung hat begonnen!
Wer dieses Jahr obenauf sein wird, entscheidet sich in vier Wochen am 8. Mai.
Quelle: Die Usedommeln
In vier Wochen, am Samstag, den 8. Mai, startet das 7. bundesweite Birdrace des DDA. Wird es ein weiteres Mal gelingen, mehr Menschen für diesen sportlichen Beobachtungswettbewerb für einen guten Zweck zu begeistern? Im vergangenen Jahr waren 132 Teams mit über 500 Teilnehmern im Alter zwischen 5 und 76 Jahren am Start. Alleine in Nordrhein-Westfalen waren es 48 Teams; bis zu zehn Teams traten dort in einem Kreis gegeneinander an. Für das bundesweite Projekt (2009 zum letzten Mal ADEBAR) kamen erneut über 20.000 Euro durch die von den Teams eingeworbenen Spenden zusammen. Die Messlatte liegt also hoch ...
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Wichtig: Alle Teams müssen sich – auch bei Beibehaltung ihres Namens und derselben Besetzung wie im Vorjahr – neu anmelden! Nur so ist gewährleistet, dass auch die Ergebnisse der Vorjahre abrufbar bleiben. Diese stehen auch weiterhin für taktische Überlegungen, als Herausforderung oder zur eigenen Genugtuung wieder vollständig zur Verfügung. Obgleich eine Registrierung bis zum Ende des Rennens möglich ist, bitten wir um eine rechtzeitige Anmeldung, damit die voraussichtliche Anzahl an Teams in die Pressemitteilungen vorab einfließen kann. Änderungen in der Mannschaftsaufstellung, im Teamnamen usw. sind bis zum Start problemlos möglich.
Ornitho.de – das neue Spendenprojekt 2010
Nach sechs Rennen zugunsten von ADEBAR werden die Spenden in diesem Jahr erstmals einem neuen Projekt zugute kommen, dem Internetportal ornitho.de. Über ornitho.de werden künftig bundesweit Zufallsbeobachtungen gesammelt. Mittelfristig werden auch die Daten aus den Monitoringprogrammen darüber eingegeben werden können. Es wird somit ein bundesweites Portal für die Avifaunistik entstehen – getragen vom DDA, allen landesweiten ornithologischen Fachverbänden, vielen auf lokaler Ebene aktiven Arbeitsgemeinschaften und in enger Zusammenarbeit mit den Fachbehörden von Bund und Ländern. Ornitho.de ist die Übertragung des überaus erfolgreichen (und fachlich ausgereiften) Portals www.ornitho.ch aus der Schweiz nach Deutschland. Die Vorstellung, dass wir nächstes Jahr auch hierzulande z.B. die Ankunft von Mehlschwalben oder Teichrohrsängern tagesaktuell kartographisch verfolgen können, ist das nicht faszinierend? Mehr über ornitho erfahren Sie am Ende dieser Meldung.
Ein solches Portal dürfte gerade uns als Birdracern jahrelang ein Herzenswunsch gewesen sein. Wenn wir gemeinsam wieder so erfolgreich die Werbetrommel bei Firmen, Freunden und Verwandten rühren wie im vergangenen Jahr, dann wäre ein bedeutender Teil der Kosten bereits gedeckt!
Altbewährt, aber immer wieder spannend: Die Sonderwertungen
Wie in den vergangenen Jahren wird neben der Anzahl insgesamt entdeckter Vogelarten auch die Anzahl beobachteter oder gehörter Singvogelarten gewertet. Bei dieser Sonderwertung hatten bislang – ganz im Sinne der Idee – stets binnenländische Teams die Nase vorne. 68 Singvogelarten waren im vergangenen Jahr notwendig, um unter die Top 10 zu gelangen. Neben einer vielfältigen Landschaft sind sehr gute Kenntnisse der Singvogelwelt des eigenen Kreises (abgesehen von ihren Rufen und Gesängen) somit die Voraussetzung, um hier am Ende ganz vorne mitzumischen.
Nicht zuletzt dank guter Witterungsbedingungen in den vergangenen beiden Jahren entschied sich rund ein Drittel der Teams für die umweltfreundliche Variante des Birdraces, in dem sie sich ausschließlich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln auf die Suche machten. Spätestens wenn man sich für diese, durch das viel intensivere Naturerlebnis sehr reizvolle Variante entscheidet, wird das Birdrace zur echten sportlichen Herausforderung. Für Teams, die bislang das Auto nutzten, können so auch ganz neue Reize entstehen, da man bei der Planung des Tages ganz anders vorgehen muss. Wenn am 8. Mai fahrradfreundliche Bedingungen herrschen: einfach einmal ausprobieren!
Besonders hervorgehoben werden auch alle Teams, deren Teammitglieder überwiegend jünger als 20 Jahre alt. Im vergangenen Jahr, als es die Kennzeichnung mit einem Küken erstmals gab, traten sechs Nachwuchsteams an. Wir würden uns sehr freuen, wenn diese Kategorie, in der die Chancen, weit vorne zu landen, besser als in jeder anderen sind, weiteren Zuwachs erhielte. Man muss ja nicht 24 Stunden beobachten. Es ist also auch für Lehrer naturbegeisterter Schüler oder NAJU-Gruppen sehr reizvoll – zumal man das Birdrace bestens mit der Stunde der Gartenvögel des NABU, die ebenfalls an diesem Wochenende stattfindet, verbinden kann.
Internationales Jahr der biologischen Vielfalt und World Migratory Bird Day – das Birdrace verbindet beides miteinander
Save migratory birds in crisis – every species counts! // Schützt bedrohte wandernde Vogelarten – jede Art zählt! Unter diesem, bestens zum Birdrace passenden Motto steht der diesjährige Weltzugvogeltag, der just am Wochenende des Birdraces, am 8./9. Mai stattfinden wird. Ziel des World Migratory Bird Day ist es, auf die vielfältigen Bedrohungen, denen besonders wandernde Vogelarten unterliegen, aufmerksam zu machen. Ohne die vielen ziehenden Arten wäre das Birdrace nicht nur deutlich ärmer, die oft nur wenige Augenblicke dauernden Beobachtungen von ziehenden Vögeln sind das Salz in der Birdrace-Suppe und brachte schon vielen Teams die entscheidende zusätzliche Art.
2010 ist zudem bekanntlich das internationale Jahr der biologischen Vielfalt. Intensiver als im Rahmen des Birdraces wird deutschlandweit, aber auch in vielen Kreisen, an keinem Tag im Jahr die Vielfalt der Vogelwelt unter die Lupe genommen. 277 Vogelarten wurden am 2. Mai des vergangenen Jahres bundesweit entdeckt! Das Birdrace verbindet beide Ereignisse auf ideale und durch den sportlichen Charakter auch sehr attraktive Weise miteinander. Wir können nur allen Teams zurufen: Nutzt die Chance auch für die Pressearbeit!
Wir wünschen allen eine (auch körperlich) gute Vorbereitung, eine erfolgreiche Werbung für mehr Konkurrenz im eigenen Kreis, viel Erfolg bei der Spendersuche und uns allen gutes Beobachtungswetter am 8. Mai mit schönen Zugbeobachtungen!
Weitere Informationen
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30.03.2010
Weltzugvogeltag 2010
Melden Sie Führungen am 8./9. Mai an! Das Poster ist kostenlos erhältlich.
Quelle: UNEP/AEWA
Save migratory birds in crisis – every species counts! // Schützt bedrohte wandernde Vogelarten – jede Art zählt! Mit diesem Slogan wirbt der
World Migratory Bird Day (WMBD), der in diesem Jahr die weltweit gefährdeten unter den wandernden Vogelarten in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Der WMBD wird – auch vom Motto („jede Art zählt“) passend zum DDA-Birdrace – am 8./9. Mai 2010 stattfinden. Anlässlich des
Internationalen Jahres der biologischen Vielfalt 2010 soll anhand weltweit vom Aussterben bedrohter wandernden Vogelarten beispielhaft die zahlreichen Gefährdungen aufmerksam gemacht werden, die speziell einzelnen Arten und ganz allgemein der Artenvielfalt – im wörtlichen Sinne – das (Über-)Leben schwer machen.
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1.227 (12,4 %) der 9.865 bekannten Vogelarten werden in der aktuellen Roten Liste der IUCN als weltweit stark gefährdet eingestuft, 192 gelten sogar als vom Aussterben bedroht. 19 % aller Vogelarten wandern, d.h. sie legen alljährlich große Zugstrecken zwischen ihren Brut- und den Überwinterungsgebieten zurück. Unter den vom Aussterben bedrohten Arten erreichen die wandernden Arten einen überproportionalen Anteil von über 30 % – ein wichtiges Indiz für die besondere Gefährdung dieser Artengruppe, darunter Dünnschnabelbrachvogel und Steppenkiebitz, die früher bzw. heute noch gelegentlich auch in Deutschland auftraten bzw. -treten, und der Waldrapp, der bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts sogar noch in Baden-Württemberg brütete.
Durch den Einfluss des Menschen verschwinden tagtäglich zunehmend mehr Arten – unwiederbringlich. Natürlicherweise stirbt etwa eine Vogelart pro Jahrhundert aus, in den letzten 30 Jahren waren es bereits 21! Ohne entschlossenes Handeln der verantwortlichen Entscheidungsträger in Politik und Gesellschaft werden die kommenden Generationen viele große wie kleine Wunder der Schöpfung nur noch in historischen Dokumenten bestaunen können.
Mitmachen beim World Migratory Bird Day 2010!
Der Weltzugvogeltag ist eine weltweite Kampagne, die jedermann unterstützen und ins öffentliche Bewusstsein rücken kann. Alle Aktionen und Veranstaltungen – von der Führung bis zum Vortrag über den Vogelzug – können als Teil der weltweiten Kampagne auf der Internetseite www.worldmigratorybirdday.org registriert werden. Machen Sie mit!
Weitere Informationen
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22.03.2010
Siebtes bundesweites Birdrace startet am 8. Mai!
Birdrace - mitunter ein bierenstes Beobachtungsvergnügen.
Quelle: Die TUErteltauben
Ein sonniger Tag, milde Temperaturen, blauer Himmel mit ein paar großen Schönwetterwolken und den ganze Tag beobachten gehen ... In gut sieben Wochen, am Samstag, den 8. Mai, startet das mittlerweile siebte bundesweite Birdrace! Allein beim Gedanken an einen solchen Tag nach dem langen Winter und einem Frühling, der noch nicht so recht Frühlingsgefühle auslöste, steigt doch die Motivation auf′s Birdrace ... Im vergangenen Jahr waren es 132 Teams mit über 500 Birdracerinnen und Birdracern, das heißt, es waren zum sechsten Mal in Folge mehr Teams. Gelingt uns das auch am 8. Mai? Von vielen Teams war jedenfalls zu hören
"Wir sind schon wieder heiß!". Wir hoffen, dass diese Motivation auch dazuführt, weitere Beobachter (am besten als direkte Konkurrenz im eigenen Kreis) zu begeistern und somit die freundschaftliche Rivalität weiter zu steigern.
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Wie im vergangenen Jahr werden wieder umweltfreundliche Teams und Gruppen, deren Mitglieder überwiegend jünger als 20 Jahre sind, besonders gekennzeichnet. Selbstverständlich gibt es auch wieder die Sonderwertung "Singvögel". Es gibt also vielfältige Möglichkeiten, am Ende die Nase vor der Konkurrenz zu haben. Wer wo in den vergangenen Jahren vorne lag, ist auf der DDA-Homepage stets abrufbar. Eine wesentliche Neuerung wird es aber geben, denn es gibt ein ...
Neues Spendeprojekt 2010
Nach sechs Rennen zugunsten von ADEBAR werden die Spenden in diesem Jahr erstmals einem neuen Projekt zugute kommen, dem Internetportal ornitho.de. Über ornitho.de werden künftig bundesweit Zufallsbeobachtungen gesammelt. Mittelfristig werden auch die Daten aus den Monitoringprogrammen darüber eingegeben werden können. Es wird somit ein bundesweites Portal für die Avifaunistik entstehen – getragen vom DDA, allen landesweiten ornithologischen Fachverbänden, vielen auf lokaler Ebene aktiven Arbeitsgemeinschaften und in enger Zusammenarbeit mit den Fachbehörden von Bund und Ländern. Ornitho.de ist die Übertragung des überaus erfolgreichen (und fachlich ausgereiften) Portals www.ornitho.ch aus der Schweiz nach Deutschland. Die Vorstellung, dass wir nächstes Jahr auch hierzulande z.B. die Ankunft von Hausrotschwänzen oder Rauchschwalben tagesaktuell kartographisch verfolgen können, ist das nicht faszinierend?
Neben der Schweiz ist ornitho mittlerweile auch in Italien, mehreren französischen Departements sowie in Katalonien etabliert. Da hinter allen ornitho-Seiten die gleiche Datenstruktur steht, werden mittelfristig auch länderübergreifende Darstellungen möglich. Der lokale Bezug bleibt dabei durch vielfältige Möglichkeiten persönlicher Einstellungen stets gewahrt. Mehr über ornitho.de findet sich im Frühjahrsrundschreiben zum Vogelmonitoring.
Selbstredend ist es nicht damit getan, das Kürzel „ch“ durch „de“ zu ersetzen. Die Übertragung nach Deutschland, der Unterhalt und die Weiterentwicklung werden nicht unbeträchtliche Summen kosten. Ein solches Portal dürfte gerade allen Birdracerinnen und Birdracern jahrelang ein Herzenswunsch gewesen sein. Deshalb hoffen wir auf Ihre/eure Unterstützung!
Dank der Großzügigkeit des AULA-Verlags, von Leica, Edition AMPLE, GEO, der Schweizerischen Vogelwarte Sempach und der OAG für Schleswig-Holstein und Hamburg ist auch die Lostrommel wieder gut gefüllt – vor allem für all jene, denen es gelingt, Spenden für ornitho.de einzuwerben.
Anmeldung zum Birdrace
Die Anmeldung startet am 10. April. Alle Unterlagen und Materialien sind jedoch bereits vorbereitet, so dass die Vorbereitungen mit dem nun hoffentlich bald einsetzenden Frühling beginnen können.
Weitere Informationen
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05.06.2009
Sachpreis-Verlosung Birdrace 2009 – Herzlichen Glückwunsch?!
Die Urkunde wird in diesem Jahr ein Sperlingskauz von Paschalis Dougalis zieren.
Quelle: Paschalis Dougalis
So viel hatte unsere charmante und unbestechliche Glücksfee noch nie zu tun: 57 Sachpreise galt es unter den 524 Birdracerinnen und Birdracern zu verlosen. Die Chancen jedes Einzelnen waren somit besser denn je, zu den Gewinnern zu zählen – insbesondere dann nicht, wenn das eigene Team mind. 100 Euro an Spenden einwerben konnte und beim Birdrace umweltfreundlich unterwegs war. Folgenden Teilnehmern war das Glück in diesem Jahr hold:
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- Gemälde Sperlingskauz von Paschalis Dougalis
Svenja Sammler - Leica Ultravid 8x20 BR
Stefan Ferger - Vögel in der Schweiz
Klaus Schilhansl - Bauer, Bezzel, Fiedler: Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas
Robert Morgen - Gebhardt: Die Ornithologen Mitteleuropas
Kai Paulig - Bergmann, Helb, Baumann: Die Stimmen der Vögel Europas
Dave Bird, Steffen Weisheit - Probeabo für „Die Vogelwelt“, Jahrgang 2009
Fabian Bindrich, Kai Kruse, Siegfried Nowack - Die Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasien
Mario Huth, Daniel Kemper, Andreas Leistikow, Winfried Schidelko, Michael Soinski - Richarz, Hormann: Nisthilfen für Vögel und andere heimische Tiere
Ralf Busch, Horst Epple, Silvio Paul - Glandt: Der KolkrabeGerhard Herchert, Gerhard Lakmann, Sönke Twietmeyer
- Schäffer, Schäffer: Gartenvögel - Natur- beobachtungen vor der Haustür
Siegfried Feuerbaum, Sven Stadtmann, Rolf Steinbrink - Burger: Wissen neu erleben – Vögel
Harald Schweiger - Lohmann: Vögel am Futterhaus
Andreas Hachenberg - Nistkästen und Futterhäuschen - das Praxisbuch
Thomas Luther, Barbara Petersen, Oliver Piepgras - Delin, Svensson: Der große BLV Vogelführer für unterwegs
Wolfgang Heimer, Sören Schweineberg, Georg Sennert - GEO-Weste
Natascha Gaedecke, Tim Herfurth, Günter Niehaus, Udo Schwarz, Frans Van Bommel - GEO-Bildband "Die Wüste"
Thomas Wiesner - GEO-Bildband "Himalaya"
Martin Koch - GEO-Bildband "Vietnam"
Horst-Joachim Buff - GEO-Bildband "China"
Dave McAdams - GEO-Bildband "Südafrika"
Holger Multhaupt - GEO-Bildband "Frankreich"
Stefanie Uhlmann - GEO-Bildband "Norwegen"
Walter Venne - GEO-Bildband "Italien"
Carsten Cordes - Audio-CD-Box "Regenwald Amazona"
Dieter Lehmann - CD "Ein Jahr in der Natur"
Jutta Pfenningschmidt - Vogelstimmen-Trainer
Willy Ellinger, Hermann Hirsch, Tim Jonny Meyrahn, Meinolf Ottensmann, Michael Platen, Coronia Schlien, David Schubert, Leonhard Von Chamier, Ramona Wörrlein, Lukas Wolffram
Herzlichen Glückwunsch!
Unabhängig vom glücklichen Glücksfee-Händchen dürfen sich das TEAM BO-BACHTER, die Linumer Luchschleicher sowie Birding for Nature freuen: Als fleißigste Spendensammler finden sie die Zeitschrift Der Falke von Juni 2009 bis Mai 2010 jeweils zum Monatsanfang im Briefkasten!
Für die großzügige Unterstützung danken wir Paschalis Dougalis und dem Verein Sächsischer Ornithologen, der das Gemälde für die Gestaltung der Urkunde und zur anschließenden Verlosung stiftete, der Leica Camera AG, dem Aula-Verlag, Edition Ample, der Schweizerischen Vogelwarte Sempach, dem BLV-Verlag, GEO und der Falke-Redaktion, die die Preise für die Verlosung zur Verfügung stellten! [weniger anzeigen]

02.06.2009
Aktion „ADEBAR-Pate“: 250 Paten unterstützen den Atlas mit über 50.000,- Euro
Exakt 50 Tage nach dem Start war es soweit: Die Stiftung Vogelmonitoring Deutschland und der DDA begrüßten am Pfingstsonnntag den 250. ADEBAR-Paten und noch während der Feiertage fiel auch die Marke von 50.000,- EUR! Jubiläumspate ist Lars Gaedicke aus Münster, der die Bildpatenschaft für die Silbermöwe übernahm. [mehr]
Nach Pfingsten hat das Interesse an der Übernahme von Patenschaften nochmals zugenommen, nachdem in den Zeitschriften „Der Falke“ und „Die Vogelwelt“ für die Aktion „ADEBAR-Pate“ geworben wurde: 25 weitere Paten sind seitdem zur großen ADEBAR-Familie gestoßen und können nun sicher sein, dass ihr Engagement auch im späteren ADEBAR-Druckwerk sichtbar wird.
Allen alten wie neuen Freunden und Förderern möchten wir an dieser Stelle ganz herzlich für die Unterstützung danken!
Weitergehende Informationen zur Aktion ADEBAR Pate finden Sie auf www.stiftung-vogelmonitoring.de. Dort können Sie sich auch darüber informieren, wer bereits Pate ist, was die einzelnen Paten motiviert und welche Vogelarten besonders begehrt sind. [weniger anzeigen]
03.05.2009
6. bundesweites Birdrace – ein (weiteres) Rennen der Rekorde!
Birdrace-Romantik mit Pody und Co, dem besten „grünen“ Team 2009.
Quelle: Pody und Co
Bei fast überall guten bis sehr guten Rennbedingungen starteten gestern 132 Teams mit 524 Teilnehmern zum 6. bundesweiten Birdrace des DDA. Nur im Süden erschwerte Regen über längere Zeit die Artensuche, die bei vielen Mannschaften sehr erfolgreich ausfiel und – neben der Team- und Teilnehmerzahl – zu mehreren Rekorden führte. Mit dem überragenden Ergebnis von 174 Vogelarten liegen
Cuxland - Schwenke Geo Consult nach dem derzeitigen Stand der Datenübermittlung deutlich vor der Konkurrenz. Ihnen gelang allem Anschein nach ein perfektes Rennen. Mehr Arten beobachtete noch nie in Team in Deutschland! Sie verbesserten damit die bisherige Bestmarke des
Nord-Seh-Teams von 167 Arten aus dem Jahr 2007 deutlich. Ob dieser Rekord, mit dem das Team nach einem Hattrick 2004–2006 zum vierten Mal ganz vorne lag, jemals übertroffen werden kann?
Mit 160 Arten gelang auch
Gätkes Erben aus Lüneburg ein überragendes Ergebnis, mit dem sie sich den zweiten Platz sicherten: noch nie erreichte ein Team ohne Zugang zur Küste mehr Arten! Sie verbesserten damit ihre eigene Bestmarke aus dem vergangenen Jahr um eine Art. Auf den dritten Rang schob sich mit 151 Arten
Iron Birden, gefolgt vom Team
Havelland mit 149 Arten, einem weiteren Binnenland-Team. Den fünften Rang teilen sich nach derzeitigem Stand die
Alten Socken, die ebenfalls im Landkreis Cuxhaven antraten sowie
Pody und Co, die ausschließlich zu Fuß und dem Fahrrad unterwegs waren und somit in dieser Wertung die Nase vorn hatten. Damit verpasste ein umweltfreundliches Team das „Stockerl“ denkbar knapp.
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Hattrick in der Sonderwertung „Singvögel“
In der Gesamtwertung fällt auf, dass vor allem die Teams mit Zugang zur Küste in den TOP 10 zu finden sind. Durch den zusätzlichen Lebensraum ist es gemeinhin „leichter“, auf eine hohe Artenzahl zu kommen. Deshalb wurde 2007 die Sonderwertung „Singvögel“ eingeführt, in der die Binnenland-Teams bislang stets die Nase vorn hatten. So auch in diesem Jahr: Gätkes Erben gelang mit herausragenden 75 Arten der Hattrick. Sie lagen am Ende denkbar knapp vor dem Team Havelland, das auf 74 Singvogelarten kam, gefolgt von den Speedbirdern, die seit jeher in dieser Wertung ganz vorne mitmischen und 71 Singvogelarten notieren konnten. Auf dem vierten Rang flog der Hubschraubereinsatz aus Celle ein, den fünften Rang teilen sich mit 69 Singvogelarten gleich drei Teams. Dahinter geht es wie gewohnt sehr eng zu und eine Art weniger bedeutete oft nicht nur einen Rang weniger.
Großartige Leistungen umweltfreundlicher Teams
Den ganzen Tag zu Fuß oder mit dem Fahrrad ein Birdrace zu bestreiten, und das bei den zumindest regional frühsommerlichen Temperaturen, diese Leistungen können nicht hochgenug gewürdigt werden. 43 Teams und damit fast ein Drittel wählten die umweltfreundliche Variante unterzogen sich den zusätzlichen Strapazen und legten 70 km und mehr zurück. Mit 145 Arten hatten die Dauerbrenner Pody und Co aus dem Kreis Plön nach einer 110-km-Tour die Nase vorn, und nebenbei sogar noch die Zeit, 15.000–17.000 Zwergmöwen an den ostholsteinischen Seen zu zählen. Auf Rang zwei folgen Wannacks Topti(c)ker mit 136 Arten knapp vor den Usedommeln, die eine Reporterin von Deutschlandradio Kultur begleitete (herzlichen Dank für eure Bereitschaft!) und am Montag, den 4. Mai ab 14 Uhr eine bundesweite Medienpräsenz erhalten! Die letztjährigen Ersten in dieser Wertung haben umgehend Revanche angekündigt: “Nach dem Birdrace ist vor dem Birdrace!“
Rennen um die Landesmeistertitel werden enger
Die härteste Konkurrenz gibt es seit jeher in Nordrhein-Westfalen, wo 48 Teams antraten. Wie bereits in den vergangenen drei Jahren hatte die Raumpatrouille Oriolus aus Münster mit dem Landesrekord von 136 Vogelarten unerwartet klar die Nase vorn. Der zweite Platz ging an das DEVK-Team ebenfalls aus Münster mit 125, knapp gefolgt vom besten Team aus dem Rheinland, die Untersten Niederrhein-Rennvögel mit 124 Arten.
In Niedersachsen, wo mit 16 Teams ein deutlicher Zuwachs erfolgte, geht der Landesmeistertitel nur über den bundesweiten Sieg, so lange die Cuxländer antreten. In Schleswig-Holstein gelang es Pody und Co trotz Verzichts auf ein Auto den Landesmeister-Titel zu erringen. Extra-Hut ab, vor dieser Leistung! Im ebenfalls stets heißen baden-württembergischen Duell setzten sich das Alb-Donaumoos-Kompetänzteam vor den Southernmost Lakers durch, die allerdings durch 10 Stunden Regen in jedem Fall keine zusätzliche Motivationsspritze erhielten. In Hessen mit ebenfalls zweistelligen Teamzahlen, gelang es den Ornis im Einsatz sich an die Spitze zu schieben, um eine Art vor den Grenzgängern.
Regionale und bundesweite Hochkaräter
Bei einer solch intensiven Inaugenscheinnahme der Vogelwelt kommt eine stattliche Artenliste zusammen und es gelingen mehr regionale wie bundesweit bemerkenswerte Beobachtungen als an jedem anderen Tag im Jahr. Nach Eingang eines Großteils der Artenlisten wurden bislang 277 natürlicherweise in Deutschland auftretende Vogelarten beobachtet – mehr als jemals bei einem Birdrace zuvor. Die tatsächliche Anzahl liegt noch darüber, da ursprünglich nicht einheimische Arten wie Schwarzschwan, Streifengans oder Brautente, die derzeit als nicht etabliert gelten, nicht in die Wertung einfließen. An überregionalen Highlights wurden eine Blauflügelente im Landkreis Leer (NI), eine Carolinakrickente im Landkreis Preetz (SH), ein Kuhreiher am Altmühlsee, ein Mornellregenpfeifer im Kreis Viersen und ein Stelzenläufer bei Ulm entdeckt. Aus dem Kreis Herford wird ein starker Verdacht auf einen Zwergadler gemeldet, und German flight traffic, die offenbar im Rahmen einer Seevogelerfassung am Birdrace teilnahmen, beobachteten erst die zweite Skua im Rahmen des Birdraces. Darüber hinaus sind mehrere Rotfußfalken, Nachtreiher, Weißbartseeschwalben, eine Weißflügelseeschwalbe, ein Sterntaucher in der Grafschaft Bentheim, ein Sumpfläufer in der Havel-Niederung, je eine Raubseeschwalbe am Bodensee und im Süden Bayerns sowie ein Halsbandschnäpper im Emsland bemerkenswert.
Die unbesiegbaren BO-Bachter mit einer weiteren Bestleistung
Trotz enormer Anstrengungen vieler Teams, gegen das TEAM BO-BACHTER scheint kein Kraut gewachsen: zum sechsten Mal in Folge sind sie – dank einer beachtlichen Artenzahl für Bochum – mit 3.393 Euro Sieger in der Spendenwertung. Und das zum sechsten Mal mit einem neuen Spendenrekord! Auf Rang zwei folgen die Linumer Luchschleicher, die dank eines regelrechten „Spenden-Fanclubs“ von 38 Unterstützern auf 2.026 Euro kamen, und damit als zweites Team die 2.000-Marke übersprangen. Auf Rang drei folgen Birding for Nature, die ebenso wie die Kiesmätze mehr als 1.000 Euro einwarben. 77 Teams warben Spenden ein, so viele wie nie zuvor. 51 Teams sammelten 100 oder mehr Euro; es wird also eng im Lostopf um den Sperlingskauz von Paschalis Dougalis ...
Vor allem hinter den gewaltigen Spendensummen steht eine jahrelange Vorarbeit. Herzlichen Dank an alle Teams, die sich in oft mühevoller Kleinarbeit um Spenden bemüht haben, so dass das ADEBAR-Projekt mit knapp 21.000 Euro unterstützt werden kann! Rund 80.000 Euro wurden damit über das Birdrace bereits eingeworben. Wer hätte das im ersten Jahr gedacht?
Nachwuchswertung
Bei 6 Teams waren in diesem Jahr die Teammitglieder in der Mehrzahl jünger als 20 Jahre alt. Sicherlich wird in den kommenden Jahren diese Form der Nachwuchsförderung noch einen größeren Zuwachs erfahren. Am Ende lagen VIE will rock you!, die seitens ihrer ornithologischen Qualifikation eigentlich nicht mehr in dieser Kategorie zugelassen werden dürften, gefolgt vom Dream Team vom Altmühlsee und Avicula aus dem Kreis Celle und der NAJU Aspach. Besonders erwähnenswert ist die Leistung der Schwarzwälder KOWA-Küken, die auf über 1.000 m Höhe im Schwarzwald teilweise durch 1 m hohen Schnee stapften und mit Auerhuhn und Zitronenzeisig zwei exklusive Arten zur bundesweiten Artenliste beitrugen.
Auf ein Neues im nächsten Jahr!
In einer solchen bundesweiten Analyse finden stets die erstplatzierten Teams besondere Erwähnung, berichten ließen sich jedoch von jedem Team über persönliche Highlights, neue Bestleistungen oder besondere Erlebnisse – eben das, was am Birdrace so faszinierend ist und dafür sorgt, dass fast alle in den folgenden Jahren erneut antreten. Nachempfunden werden kann der besondere Reiz nur von all jenen, die selbst einmal beim „Beobachtungsmarathon“ dabei waren. In diesem Sinne wünschen wir allen gute Erholung von den Strapazen und freuen wir uns bereits jetzt auf die 7. Austragung am Samstag, den 8. Mai 2010!
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26.04.2009
Schelladler "Tõnn" erreicht Niedersachsens Nordseeküste
Zugroute von "Tonn" mit Stand vom 25. April 2009.
Quelle: www.looduskalender.ee
Wie uns
Urmas Sellis aus Estland mitteilte, verließ
Tõnn ein einjähriges Schelladler-Männchen, sein Winterquartier "El Hondo" in Spanien am 13. April 2009 und flog Richtung Nordosten durch Frankreich. Am Wochenende ist der Schelladler nun wieder in Deutschland aufgetaucht: Den Satellitendaten zufolge hielt sich
Tõnn am Sonntag, 26. April 2009, an der Nordwestgrenze Deutschlands in Niedersachsen auf.
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Tõnn wurde im Sommer 2008 nestjung im Westen von Estland mit einem Sender ausgestattet, der die Ortung seiner Aufenthaltsorte per Satellit ermöglicht. Stellte der südwestlich gerichtete Herbstzug von Tõnn seinerzeit schon eine große Überraschung dar, so gilt dies nicht weniger für die gewählte Route auf dem Heimzug in die baltische Region: Zunächst sah es so aus, als flöge Tõnn etwa auf seiner im Herbst 2008 gewählten Route (grüne Linie) zurück. Als er Deutschland etwa auf Höhe des Saarlandes erreichte, wechselte er die Richtung schnurstracks nach Norden (gelbe Dreiecke) und zog entlang der Grenze Deutschlands zu Belgien und den Niederlanden durch Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen weiter, bis er gestern die niedersächsische Nordseeküste bei Altfunnixsiel nahe Wittmund erreichte.
Bereits im Oktober 2008 flog Tõnn durch Deutschland – ohne dass eine Sichtbeobachtung gelang. Der Vogel begann seinen Herbstzug am 25. September. Nachdem er etwa zwei Wochen später Deutschland nördlich von Cottbus erreichte, zog Tõnn über Dresden und Chemnitz nördlich des Erzgebirges durch Sachsen und Thüringen und wanderte anschließend über Bamberg und den Bereich südlich von Würzburg nach Westen. Bei Bad König zog er über den Odenwald in die Rheinebene, wo er im Bereich des Lampertheimer Altrheins den Rhein nach Rheinland-Pfalz querte. Den Winter verbrachte Tõnn im südspanischen Feuchtgebiet El Hondo (IBA ES165; www.birdlife.org).
Die Zeitschrift Der Falke wird in der Juni-Ausgabe über das weitere Schicksal des jungen Schelladlers berichten. Vielleicht gelingen bis dahin ja die ersten Feldbeobachtungen? Wer weiß, möglicherweise gefällt es ja Tõnn so gut im Norden Deutschlands, dass er noch bis zum nächsten Samstag bleibt. Den vielen Hundert aufmerksamen Augen beim Birdrace wird er dann sicher nicht entgehen ...Weitere Informationen
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20.03.2009
Frühjahrsrundschreiben zum Vogelmonitoring erschienen!
28 Seiten aktuelle Informationen umfasst das Monitoring-Rundschreiben.
Quelle: DDA
"Es geht wieder los!" – nicht dass der hinter uns liegende Winter in avifaunistischer Hinsicht nichts zu bieten hatte, aber die längeren und hoffentlich bald auch sonnig-warmen Tage lösen unter uns Naturbegeisterten eine vorfreudige Aufbruchstimmung aus: Zu keiner Jahreszeit zieht es mehr Naturfreunde hinaus als im Frühjahr, wenn täglich „neue“ Arten aus ihren Winterquartieren zurückkehren oder bei uns einen kurzen Stopp auf dem Weg in die arktischen Brutgebiete einlegen.
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Nachdem die Rundschreiben zum Monitoring rastender Wasservögel von Mitarbeitern wie Freunden der Avifaunistik mit großem Interesse aufgenommen wurden, wird künftig auch ein Rundschreiben im Frühjahr erscheinen, in dem der Schwerpunkt auf der Erfassung der Brutvögel liegt. In der vorliegenden ersten Ausgabe berichten wir über den erfolgreichen Werdegang des Monitorings häufiger Brutvögel und erste Ergebnisse von Bestandshochrechnungen, den neuen Climatic Impact Indicator, ein jüngst angelaufenes F+E-Vorhaben, das den Einfluss des Klimawandels auf die Brutverbreitung von Vögeln näher beleuchten wird, über Weißbart- und Weißflügel-Seeschwalben in Deutschland, den Fortgang des ADEBAR-Projektes und wie Sie dieses durch Übernahme einer Artpatenschaft oder den symbolischen Kauf eines Kartenblattes unterstützen können. Und natürlich geht es auch wieder ums Birdrace, das am 2. Mai bereits zum sechsten Mal bundesweit ausgetragen wird (Anmeldestart: 4. April). Bei den rastenden und überwinternden Wasservögel geht es u.a. um den (einmal mehr) sehr geringen Bruterfolg vieler arktischer Gänse und Schwäne im zuendegehenden Winter sowie eine jüngst erschienene Studie zu Bestandsverlagerungen bei überwinternden Limikolen in Nordwesteuropa.
Kurzum, das Rundschreiben bietet wieder viel Lesenswertes und steht in verschiedenen Auflösungen zur Verfügung:
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01.06.2008
Auslosung der Sachpreisgewinner des 5. Birdraces – herzlichen Glückwunsch?!
Kerstin Maatz von den Wangerooger Avinauten ist die glückliche Gewinnerin der Zaunammer von Ron Meier.
Quelle: Ron Meier
32 attraktive Sachpreise bei 453 Teilnehmern … da standen die Chancen jedes Einzelnen gar nicht so schlecht, zu den glücklichen Gewinnern zu zählen – insbesondere dann nicht, wenn das eigene Team mind. 100 Euro an Spenden einwerben konnte und am 3. Mai ohne Auto unterwegs war, denn dann landete man in allen Lostöpfen! Letztendlich zog unsere unbestechliche und charmante Glücksfee aus der Lostrommel folgende Namen:
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- Gemälde Zaunammer von Ron Meier,
Kerstin Maatz
- Leica Ultravid Fernglas 10 x 25,
Wieland Heim
- Bauer, Bezzel & Fiedler: Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas
Nadine Oberdiek
- Gebhardt: Die Ornithologen Mitteleuropas
Jürgen Schwirk
- Limbrunner et al.: Enzyklopädie der Brutvögel Europas
Silas Wolf
- Bergmann, Helb, Baumann: Die Stimmen der Vögel Europas
Carsten Jansen, Jürgen Mevius
- Moning, Weiß: Vögel beobachten in Norddeutschland
Martin Akkermann, Fabian Benninghoff, Susanne Diehl, Frank Stühmer, Richard Wildner
- Moning, Wagner: Vögel beobachten in Süddeutschland
Thomas Kuppel, Winfried Schidelko, Heiko Schmaljohann, Stefan Spring, Nobert van Bebber
- Richarz, Hormann: Nisthilfen für Vögel und andere heimische Tiere
Timo Kaphengst, Daniel Pietsch, Frank Püchel-Wieling
- Glandt: Der Kolkrabe
Andreas Hachenberg, Dorothea Koppisch, Nikola Vagt
- GEO: Natur in Deutschland – Artenvielfalt zwischen Nordsee und Alpen
Tobias Dittmann
- Geschenk-Abo der Zeitschrift VÖGEL
Tobias Guhr, Susanne Kühn, Hilger Lemke, Roland Neumann, Henrik Watzke
Und für drei radelnde Birdracer lohnte sich das Strampeln ganz besonders, sie wurden als Gewinner der Sonderpreise gezogen:
- BirdVoice-Pen
Klaus Hillerich
- Huntley et al.: A Climatic Atlas of European Breeding Birds
Regina Lange
- O&prima;Brien, Crossley, Karlson: The Shorebird Guide
Harald Schweiger
Herzlichen Glückwunsch!
Unabhängig vom glücklichen Glücksfee-Händchen dürfen sich die besten Spendensammler freuen: Jedes Teammitglied der drei besten Teams im Spendensammeln erhält in Kürze ein kleines Paket mit aktuellen Ausgaben des Falken, die Spendenkönige aus Bochum sogar für das gesamte Jahr 2008!
Für ihre großzügige Unterstützung danken wir Ron Meier, der das Ölgemälde für die Gestaltung der Urkunde und zur anschließenden Verlosung stiftete, dem Kosmos-Verlag, Christ Media Natur, dem Aula-Verlag und der Falke-Redaktion, der Leica Camera AG, der Zeitschrift VÖGEL sowie GEO, die die Preise für die Verlosung zur Verfügung stellten! [weniger anzeigen]


04.05.2008
Birdrace 2008: Mehr Teams, mehr Spenden, aber knapper denn je
Ein bisschen Spaß muss sein: Die Usedommeln, bestes Team ohne Auto, in der arttypischen Pfahlstellung.
Quelle: privat
116 Teams gingen gestern beim 5. bundesweiten Birdrace bei (teilweise fast zu) gutem Wetter an den Start – mehr als je zuvor! Bereut haben wird es – spätestens, wenn der Sonnenbrand verheilt ist – keine(r) der über 450 Birdracerinnen und Birdracer. Jeder wird von den Erlebnissen an diesem 3. Mai noch lange zehren – sicherlich landete bei jedem Team mindestens eine unerwartete Art auf der Liste, die einen die Anstrengungen vergessen lassen und es blieb so mancher sicher geglaubten Art das Kreuz verwehrt. Aber das ist eben Birdrace, und genau deshalb macht es so viel Spaß und findet immer mehr Freunde. Es spricht sich offensichtlich immer weiter herum, denn es gab einen noch stärkeren Zuwachs als den Vorjahren, vor allem von jungen Teams. Im Falle der schrägen Vögel aus dem Sauerland überredeten sogar Schüler ihren Biologielehrer zur Teilnahme am Birdace … eine überaus erfreuliche und motivierende Entwicklung!
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Knapper geht′s nicht
Nach kräftezehrenden 24 Stunden festigen sich die Ergebnisse des 5. Birdraces. Nach den bislang vorliegenden Artenlisten fanden sich dieselben Teams auf den ersten drei Plätzen wider wie im vergangenen – in identischer Reihenfolge! Das Nord-Seh-Team aus Nordfriesland schaffte mit 161 Vogelarten den ersehnten Hattrick vor dem Team Cuxland – Schwenke Geo Consult, denen das Gleiche in den ersten drei Austragungen gelang. Allerdings trennte beide Mannschaften am Ende eine einzige Art. Wiederum auf nur eine Art weniger kamen Gätkes Erben aus Lüneburg, die mit 159 Arten nicht nur bestes Team aus dem Binnenland waren, sondern gleichzeitig den inoffiziellen Binnenland-Rekord um zwei Arten verbesserten. Auf den vierten Platz kam das Team Havelland, das ebenfalls in den vergangenen Jahren stets vorne mitmischte, knapp gefolgt von den Usedommeln, die nur mit dem Fahrrad unterwegs waren, und dem erfolgreichsten Team aus dem Süden Deutschlands, den Kosmos-Racern, die in diesem Jahr im Landkreis Deggendorf an den Start gingen.
Und danach geht es fast stufenlos in der Artenzahl weiter und sicherlich gäbe es zu jedem Team etwas zu berichten, seien es Kreis- oder Landesrekorde, persönliche Bestleistungen, Erstnachweise oder Lifer, also die persönliche Erstbeobachtung einer Art. Aber ein Wettbewerb bringt es nun einmal mit sich, dass die Erstplatzierten besonders hervorgehoben werden, deren Leistungen wir aber damit nicht höher schätzen als die aller anderen.
Im konkurrenzstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen, wo alleine 50 Teams antraten, blieb der Landesmeistertitel in Münster und damit in Westfalen. Die Titelverteidiger von der Raumpatrouille Oriolous hatten nach der Übertragung der Artenliste am Ende doch knapp mit 129 Arten die Nase vorn - drei mehr als DEVK - Deutschlands Enthusiastischste Vogel Kucker. Auch die Birdrace-Hauptstadt 2008 kommt logischerweise aus dem Birdrace-Wunderland NRW: Mit 10 Teams hatte Herford eines mehr aufzubieten als die Erzrivalen aus Münster.
Nach dem derzeitigen Stand der Dateneingabe wurden bundesweit 269 Vogelarten beobachtet. Neben vielen regionalen Highlights sind – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – recht viele Nachweise von Seetauchern im Binnenland, mehrere Nachtreiher, eine Rothalsgans, mehrere Rotfußfalken, ein Graubrust-Strandläufer, mehrere Weißbart- und eine Weißflügelseeschwalbe, ein Goldhähnchen-Laubsänger, eine Kurzzehenlerche und mehrere (allerdings nicht als eigene Art zählbare) Trauerbachstelzen, eine Maskenschafstelze sowie ein Taigazilpzalp aus bundesweiter Sicht bemerkenswert.
Binnenländler unter sich bei den Singvögeln
96 Singvogelarten wurden am Samstag beobachtet, 76 davon sahen auch Gätkes Erben. Sie wiederholten mit drei Arten Vorsprung ihren Vorjahreserfolg souverän, denn hinter den gemeinsamen zweiten, den Thüringer Becken-Birdern und den Neulingen des Niederlausitzteams mit jeweils 73 Singvogelarten kostete eine Art weniger auch mindestens einen Platz in der Rangliste. Drei Teams kamen auf 72 Singvogelarten, weitere drei mit 71. Insgesamt fällt auf, dass es Teams aus allen Landesteilen in die vorderen Ränge der Singvogelwertung schafften. Das erste Team mit Meerblick, das Asiola-Quartett aus Nordwest-Mecklenburg landete übrigens auf dem siebten Platz. Die Singvogelwertung war also auch in diesem Jahr eine vorwiegend binnenländische Angelegenheit.
Radelnde Teams mit hervorragenden Leistungen
Vermutlich auch dank des Wetters verzichteten 29 Teams – und damit etwa ein Viertel – auf ein eigenes Auto. Eine Entscheidung gegen so manche Art (gerade in großen Landkreisen) und für einen noch anstrengenderen Tag. 100 Kilometer und mehr mit dem Fahrrad und zu Fuß an einem Tag ist schon mehr als aller Ehren wert, aber das Ganze mit der für einen erfolgreichen Beobachtungstag nötigen Ausrüstung bei Temperaturunterschieden von 30 Grad … Könnten wir an dieser Stelle einen Applaus einspielen, wir würden es spontan tun!
Mit 147 Arten erfolgreichstes „grünes Team“ waren die Usedommeln, die damit gleichzeitig eine erste offizielle Bestmarke setzten, knapp gefolgt von Pody und Co aus Plön mit 143 Arten und den Griffin Wood Warblers aus Greifswald, die auf 132 Arten kamen und damit auch in der Gesamtbetrachtung im Vorderfeld landeten. In der Singvogelwertung drehten sie sozusagen das Spektiv um und landeten mit 68 Arten vor den Usedommeln mit 67 bzw. Pody und Co mit 65.
Ganz gleich, ob es nun 66 oder 147 Arten waren, die die autofreien Teams beobachteten, hinter allen grünen Fahrrädern in der Rangliste stecken besonders viele Schweißperlen. Einen besonderen Glückwunsch zu diesen wirklich hervorragenden Leistungen!
Neuer Spendenrekord – über 20.000 Euro für ADEBAR
5. Birdrace, zum fünften Mal Sieger. Und das auch in diesem Jahr wieder mit einem neuen Spendenrekord – die BO-Bachter aus Bochum scheinen wirklich unschlagbar und dürfen die virtuelle Spendenkrone ein weiteres Jahr tragen. 3370 Euro konnten sie einwerben – so viel wie die ebenfalls überaus fleißigen Zweit- und Drittplatzierten, Birding for Nature (1.548,90 Euro) und die Linumer Luchschleicher (1.177 Euro) zusammen. Und auch das viertplatzierte Team, das Nord-Seh-Team, schaffte den Sprung über die magische Grenze von 1.000 Euro. 43 Teams gelang es, über 100 Euro einzuwerben bzw. mit ihren Artenzahlen diese Summe zu erreichen. Es wird also eng im Lostopf für das Bild von Ron Meier.
Die langen Spenderlisten verdeutlichen, mit wie viel Aufwand im Vorfeld diese gewaltigen Summen verbunden sind. Nicht weniger als 27 Firmen und Privatpersonen trugen zum 3. Platz der Linumer Luchschleicher und 20 zum 2. Platz Birding for Nature bei. 66 Teams gelang es in diesem Jahr eine finanzielle Unterstützung für ihr Team einzuwerben, so vielen wie nie zuvor. Sie alle trugen dazu bei, dass das ADEBAR-Projekt mit weiteren 20.000 Euro unterstützt werden kann. Die Gesamtspendensumme aus dem Birdrace steigt damit auf über 60.000 Euro!
Wir danken allen Teams und Spendern aufs Herzlichste für diese großartige Unterstützung!
Am 2. Mai 2009 auf ein Neues!
Die Ergebnisse aller Teams belegen einmal mehr, wie hervorragend sich die Teams in ihrer Umgebung bzw. der Vogelwelt auskennen – ohne das Wissen, wann wo welche Art angetroffen werden kann, ließen sich nicht annähernd so lange Artenlisten erzielen. Und die vielen Teamfotos und kreativen Teamnamen verdeutlichen, wie viel Spaß der 24-stündige Beobachtungsmarathon macht. Wir freuen uns deshalb – die Müdigkeit von gestern noch in den Knochen – schon wieder auf das 6. bundesweite Birdrace am Samstag, den 2. Mai 2009.
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03.05.2008
Bundesweites Birdrace mit 116 Teams gestartet
Die drei Kranenburger Teams *Akassine*, *Bkassine* und *Ckassine* inszenieren ihre Vorfreude auf das Birdrace 2008.
Quelle: privat
Bei bestem Rennwetter – und das bundesweit – gingen um 0 Uhr mehr Teams als je zuvor an die virtuelle Startlinie des 5. Birdraces des DDA: Zwischen Sylt und dem Bodensee halten 439 Beobachter nach der Artenvielfalt in ihrem Landkreis Ausschau und versuchen innerhalb von 24 Stunden so viele Vogelarten zu sehen und zu hören wie möglich. Im vergangenen Jahr führte diese intensivste Inaugenscheinnahme der Vogelwelt zu 263 verschiedenen Vogelarten in Deutschland. Nicht weniger als 167 davon sahen die Sieger aus Nordfriesland, knapp gefolgt von der harten Konkurrenz aus dem Cuxland und dem besten Team ohne Küstenzugang, Gätkes Erben aus Lüneburg.
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Solche Artenzahlen lassen sich freilich nicht im Schaukelstuhl erzielen, viele Teams starten tatsächlich um Mitternacht und packen das Fernglas erst wieder ein, wenn die Sonne längst hinter dem Horizont wieder verschwunden ist. Alle drei sind – wie fast alle Teams aus dem Vorjahr – wieder dabei … es wird also wieder eng, vielleicht sogar noch enger, denn die Konkurrenz ist nicht nur zahlreicher vertreten, sondern hat sich in den vergangenen Tagen und Wochen auch gut vorbereitet!
Mit Sicherheit sehr knapp wird es in der Sonderwertung "Singvögel" werden, die im vergangenen Jahr erstmals ausgetragen wurde und das Rennen für die Teams im Binnenland spannender machen sollte. Und das tat sie auch: am Ende fanden sich nur Teams abseits der Küste auf den ersten Plätzen. Ganz vorne Gätkes Erben mit 75 Singvogelarten. Aber eine Art mehr oder weniger gab hier den Ausschlag ...
"Birdrace-Wunderland" NRW
Erstmals schafften in diesem Jahr Niedersachsen, Schleswig-Holstein und auf den allerletzten Drücker auch noch Hessen zweistellige Teamzahlen. Das Birdrace-Fieber breitet sich damit auch außerhalb Nordrhein-Westfalens weiter aus. Ebenso ungeschlagen wie ungebrochen ist jedoch der Zuspruch im „Birdrace-Wunderland“: 51 Mannschaften treten alleine hier an! Damit ist auch der Landesmeistertitel heiß umkämpft – und gleichzeitig Ehrensache: in den vergangenen Jahren ging er stets nach Westfalen. Das wollen die rheinländischen Teams natürlich ändern! Werden VIE will rock you ihren gleichermaßen kreativen wie selbstbewussten Teamnamen in die Tat umsetzen und Nordrhein-Westfalen "rocken" und den Landesmeistertitel nicht nur nach Viersen, sondern auch ins Rheinland holen? Bald wissen wir mehr … Fest steht auf jeden Fall: Herford ist Birdrace-Hauptstadt 2008. Dort gehen allein 10 Teams an den Start. Die "Erzrivalen" aus Münster brachten es "nur" auf 9.
Unbesiegbare Spendenkönige?
Ob aus Bochum nicht nur die "Unabsteigbaren", sondern auch die im Spendenrennen Unbesiegbaren kommen, wird der heutige Tag entscheiden. Viermal hintereinander durften sich die BO-Bachter am Ende des Rennens als Spendenkönige krönen lassen. Aber die Konkurrenz schläft im wahrsten Sinne des Wortes nicht: das Team Birding for Nature aus dem Bundesamt für Naturschutz war den Bochumern im vergangenen Jahr schon dicht auf den Fersen. Beide Teams wollen ihr Vorjahresergebnis steigern, ließen sich aber noch nicht ganz in die Karten blicken, wie erfolgreich sie im Vorfeld tatsächlich waren. Doch auch andere Mannschaften schrieben und telefonierten fleißig … Überraschungen sind also nicht ausgeschlossen. Wie auch immer dieses Rennen ausgeht: ADEBAR, der derzeit entstehende neue deutsche Brutvogelatlas, geht auf jeden Fall als Gewinner aus dem Birdrace hervor. Ihm werden die Spenden auch in diesem Jahr zufließen und dafür sorgen, dass die ehrenamtliche Arbeit vieler Tausend ehrenamtlicher Kartierer 2010 in Buchform vorliegen wird.
Wir wünschen allen ein erfolgreiches Rennen und sagen: "Auf die 100, fertig, los!"
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30.04.2008
Birdrace mit neuem Teilnehmerrekord!
Mit dem Eintrag der Emslandracer meldete sich heute Morgen das 91. Team an. Damit steht fest: auch beim 5. Birdrace gehen mehr Teams an den Start als im Vorjahr! Und vielleicht werden die guten Wetteraussichten noch das eine oder andere Team überreden, so dass am Samstag tatsächlich über 100 Gruppen die Vogelartenvielfalt in Deutschland auf der Spur sind?
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Das "Birdrace-Mutterland" Nordrhein-Westfalen wird auch in diesem Jahr wieder mit weitem Abstand die meisten Teams stellen – bis jetzt 44, und damit 10 mehr als im vergangenen Jahr. Birdrace-verrücktester Kreis ist bislang Herford, die alleine 9 Teams auf die Beine gestellt haben … die Münsteraner werden aber sicher noch versuchen, ihnen den Titel "Birdrace-Hauptstadt 2008" streitig zu machen. Dort haben sich bislang 7 Mannschaften zum Start eingeschrieben. So langsam steckt aber auch in anderen Bundesländern das Rennfieber an: Mit Niedersachsen ist erstmals ein weiteres Bundesland zweistellig (11 Teams), und in Schleswig-Holstein mit 9 und Hessen mit 8 Mannschaften wird es im Rennen um die Landesmeistertitel ebenfalls richtig spannend. Erstmals sind auch Berlin und Bremen mit Teams vertreten. Einzig bei Sachsen-Anhalt steht noch die Null … vielleicht fassen sich noch drei wagemutige Beobachter ein Herz, dann wären erstmals alle Bundesländer mit dabei!
Ein Fünftel aller Teams wird das Rennen am Samstag mit eigener Muskelkraft oder öffentlichen Verkehrsmitteln bestreiten! Eine Sonderwertung gibt es dafür zwar nicht, dafür aber neben der speziellen Kennzeichnung einen Lostopf, der nur diesen Teams vorbehalten sein wird: Christ Media Natur trat mit der Idee an unser heran, die von ihm gestifteten Preise nur unter ">umweltfreundlichen Teams" zu verlosen. Zu dieser guten Idee sagen wir gerne „Ja“. Die strampelnden Teams wird’s sicher zusätzlich motivieren …
Allen Teams wünschen wir weiterhin gute Vorbereitung und – ganz in diesem Sinne – einen schönen "Tag der (Vor)Arbeit"! [weniger anzeigen]
26.04.2008
Internationale Bühne für das Birdrace
Im Einklang: die Konvention über die biologische Vielfalt und das Birdrace.
Quelle: DDA
Vom 19. bis zum 30. Mai 2008 findet in Bonn die 9. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt statt. In dieser Zeit wird die Weltgemeinschaft unter deutschem Vorsitz Maßnahmen gegen den anhaltenden Verlust der Artenvielfalt beraten (und schlussendlich hoffentlich konkrete Beschlüsse fassen, wie diese Entwicklung tatsächlich gestoppt werden kann). Das zentrale internationale Instrument zum Schutz der biologischen Vielfalt ist die Konvention über die biologische Vielfalt (UN Convention on Biological Diversity, kurz: CBD), eines von drei völkerrechtlichen Abkommen, die bei der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992 beschlossen wurden.
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In einer Rahmenveranstaltung während der UN-Konferenz der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und des ZDF wird am 30. Mai der Preis ">Mensch und Natur" (muna) vorgestellt, der im Jahre 2005 dem Birdrace als innovative Veranstaltung im Bereich des ehrenamtlichen Naturschutzes verliehen wurde. Für die von Volker Angres (ZDF.umwelt) moderierte Veranstaltung wurde das Birdrace ausgewählt und somit einem breiten Publikum vorgestellt. Diese erneute Ehre freut und motiviert uns gleichermaßen!
Weitere Informationen
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14.04.2008
Das Birdrace als Auftakt des GEO-Tages der Artenvielfalt 2008
Thema des 10. GTA ist "Vielfalt in Schutzgebieten": Wie wird die Artenvielfalt in Schutzgebieten erhalten und gefördert?
Quelle: GEO
Fünf Jahre Birdrace, 10 Jahre GEO-Tag der Artenvielfalt. In diesem Jahr nimmt der jüngere Bruder des etablierten Biodiversitätsprojekts der GEO-Redaktion an Fahrt auf. Große Ziele sind gesetzt: mehr als 100 Teams sollten es in diesem Jahr schon sein. Was liegt also näher, als die Bemühungen um die aktiven Feldforscher in der Bundesrepublik zu bündeln und gemeinsam für eine breite Öffentlichkeit der Biodiversitätsforschung zu arbeiten? "Warm-up" nennt sich neudeutsch, was im wahrsten Sinne die Natur der Sache mit sich bringt: Während der GEO-Tag der Artenvielfalt auf Flora und Insektenfauna setzt, suchen die Birdracer nach möglichst vielen Vogelarten. Und während erstere erst im Frühsommer so richtig los legen, zeigt die Vogelwelt bereits im Mai maximale Artenvielfalt. Und deshalb haben Birdracer schon Spaß in und an der Natur, wenn beim GEO-Tag die Vorbereitungen in die heiße Phase gehen. Dank des Internets können die Ergebnisse des Birdrace nun auch in die große Datenbank des GEO-Projektes fließen und so einen soliden Querschnitt der Vogelwelt Deutschlands dem GEO-Team zur Verfügung stellen.
5 Jahre Birdrace, 10 Jahre GEO-Tag der Artenvielfalt – die beiden Projekte haben noch so manche Idee in petto, wie man das Thema Biodiversität einem großen Publikum öffnen kann. Übrigens: Wer nach dem 3. Mai noch nicht genug bekommen hat, kann am 14. Juni 2008 noch einmal auf die Jagd nach der Artenvielfalt gehen.
05.04.2008
Anmeldung zum 5. Birdrace hat begonnen
Männliche Zaunammer, Ölgemälde von Ron Meier. An wessen Wand wird das Original bald hängen?
Quelle: Ron Meier
Am Samstag, den 3. Mai 2008, steigt das 5. deutschlandweite Birdrace – seit heute läuft die Anmeldung … und endet, so hoffen wir, erstmals mit über 100 Teams! Obgleich eine Registrierung bis eine Minute vor dem Start möglich ist, bitten wir um eine rechtzeitige Anmeldung, damit die voraussichtliche Anzahl an Teams in die Pressemitteilungen vorab einfließen kann. Änderungen in der Mannschaftsaufstellung, im Teamnamen usw. sind bis zum Start problemlos online möglich.
Wichtig: Alle Teams müssen sich – auch bei Beibehaltung ihres Namens und derselben Besetzung wie im Vorjahr – neu anmelden! Nur so ist gewährleistet, dass auch die Ergebnisse der Vorjahre abrufbar bleiben. Diese stehen nun nach den Umbaumaßnahmen in den vergangenen Wochen für taktische Überlegungen, als Herausforderung oder zur eigenen Genugtuung wieder vollständig zur Verfügung.
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Eine Zaunammer ziert die Urkunde
Im vergangenen Jahr erhielt erstmals jeder Teilnehmer das Ergebnis seines Teams in Form einer Urkunde, die ein Blaukehlchen von Christopher Schmidt zierte. In diesem Jahr griff mit Ron Meier wieder ein bekannter und ausgezeichneter Künstler für uns zu Pinsel und Palette. Wie im vergangenen Jahr wird das Original, das er großzügigerweise spendete, unter allen Birdracern verlost, deren Teams das ADEBAR-Projekt mit mindestens 100 Euro unterstützen. Wie in den vergangenen vier Jahren kommen die eingeworbenen Spenden damit wiederum dem derzeit entstehenden deutschen Brutvogelatlas zugute.
Mitmachen lohnt sich …
… in erster Linie natürlich, weil Birdrace schlicht und ergreifend unglaublich viel Spaß macht und von bleibender Erinnerung ist – sowohl was die gemeinsamen Erlebnisse als auch unerwartete Beobachtungen oder unglücklich verpasste Arten anbelangt! Für viele Teilnehmer wird sich die Teilnahme auch wieder in anderer Hinsicht lohnen: Das großartige Engagement vieler Teams für das ADEBAR-Projekt soll auch in diesem Jahr wieder belohnt werden. Bereits 34 Sachpreise – im vergangenen Jahr hätte somit jeder zehnte Birdracer von der Glücksfee bedacht werden können – wurden uns zur Verfügung gestellt, z.B. ein Fernglas von Leica, hochwertige Buchpreise von Kosmos, dem Aula-Verlag und Christ Media Natur sowie 5 einjährige Schnupperabos der Zeitschrift VÖGEL. Eine interessante (und nachahmenswerte) Idee hatte die Nordrhein-Westfälischen Ornithologen-Gesellschaft, um neue Mitglieder zu gewinnen: sie verlost – allerdings nur unter Teams aus NRW – 3 einjährige Mitgliedschaften!
Wir bedanken uns ganz herzlich für die großzügigen Spenden!
Aus eigener Kraft geschafft – das muss mehr Beachtung finden!
Mit 135 Arten landeten Pody & Co. im vergangenen Jahr bundesweit auf dem 11. Platz … nachdem sie 21 Stunden unterwegs und 94 km mit dem Rad sowie 12 km zu Fuß zurückgelegt hatten. Viele weitere Teams verzichteten ebenfalls bewusst auf das Auto und damit auch auf einige Arten, da der Aktionsraum zwangsläufig kleiner wird. Diese umweltfreundliche und ganz im Sinne des Birdraces auch sportlichere Leistung sollte unseres Erachtens eine deutlich stärkere Beachtung finden. Teams, die auf das eigene Auto verzichten, werden deshalb ab diesem Jahr besonders gekennzeichnet.
In diesem Sinne wünschen wir allen eine auch körperlich gute Vorbereitung auf das Birdrace, viel Erfolg bei der Spendersuche und vor allem gutes Beobachtungswetter am 3. Mai!
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17.03.2008
Spannung, Spaß und Artenvielfalt - 5. Birdrace am 3. Mai 2008!
Erlebte Artenvielfalt, Spannung und eine ordentliche Prise Spaß … am 3. Mai geht’s zum 5. Mal beim bundesweiten Birdrace rund.
Quelle: Meister der Herzen
Am 3. Mai 2008 ist es wieder soweit: deutschlandweit treten beim 5. Birdrace Vogelkundler in Teams gegeneinander an, mit dem Ziel möglichst viele Vogelarten innerhalb von 24 Stunden zu sehen oder zu hören. Gewertet wird in drei Kategorien: Neben der Gesamtartenzahl auch die Zahl der Singvogelarten sowie die gesammelte Spendensumme. Wie in den Vorjahren werden die Spenden wieder dem ADEBAR-Projekt zufließen. Erstmals sollen alle Teams besonders gewürdigt werden, die ausschließlich mithilfe der eigenen Muskelkraft oder des öffentlichen Nahverkehrs das Rennen bestreiten.
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Nach einer ersten ">Annäherung" 2007 wird das bundesweite Birdrace in diesem Jahr offizielle Auftaktveranstaltung zum 10. GEO-Tag der Artenvielfalt am 14. Juni 2008. Weitere Informationen hierzu finden sich auf der GEO-Homepage.
Wir wünschen allen Teams eine gute Vorbereitung und erfolgreiche Werbung neuer Birdracer. Schließlich belebt die Konkurrenz im eigenen Kreis die Spannung und den Spaß am 3. Mai … und führt vielleicht dazu, dass wir in diesem Jahr die Schallmauer von 100 Teams durchbrechen. Wir freuen uns ab dem 5. April über zahlreiche Anmeldungen!
Wir haben die Unterlagen aktualisiert, die Rennvorbereitungen können also beginnen:
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