Archiv

22.12.2011 totop

Jahresbericht 2010 zum Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt erschienen

Bild zur Meldung
Jahresbericht 2010 zum Vogelmonitoring Sachsen-Anhalt
© VSW Sachsen-Anhalt
Zum achten Mal hat die Staatliche Vogelschutzwarte Sachsen-Anhalt in Steckby in Zusammenarbeit mit dem Ornithologenverband Sachsen-Anhalt einen Jahresbericht zum Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt herausgegeben.

Eingeleitet wird der Bericht mit der traditionellen Übersicht über das Vorkommen ausgewählter (meist seltener) Brutvogelarten im Lande. Die Vorkommen von über 60 Arten werden detailliert tabellarisch, auf Verbreitungskarten oder mit Bestandstrends dargestellt. So konnten die Vogelkundler des Landes im Jahr 2010 mit 35 Revierpaaren (davon 32 Brutpaare) den höchsten je ermittelten Brutbestand des Seeadlers kartieren. Auch dem Weißstorch ging es mit 574 Paaren recht gut, während der Schwarzstorch sowohl hinsichtlich des Bestandes als auch im Bruterfolg in den letzten Jahren Anlass zur Sorge gibt. Neue Höchstbestände wurden bei einigen Arten erreicht, die aktuell Gegenstand landesweiter Erfassungen waren. Ebenfalls gute Bestände wurden von Trauerseeschwalbe und Flussseeschwalbe erfasst. Dies konnte aber nur durch intensives ehrenamtliches Engagement einiger Vogelschützer erreicht werden, die für diese Arten seit Jahren Nisthilfen ausbringen. Auch der Wiedehopfbestand profitiert vom Angebot von Nisthilfen und zeigt lokal deutliche Zunahmen. Der Bienenfresser, der in Sachsen-Anhalt sein größtes Vorkommen in Deutschland hat, verfehlte im Jahr 2010 nur knapp die Marke von 500 Brutpaaren. Sorgenkinder sind auch in Sachsen-Anhalt die Wiesenbrüter. Erstmals wurde im Berichtsjahr kein Uferschnepfen-Revier im Land erfasst. [mehr]

21.12.2011 totop

Starke Veränderungen der Wasservogelbestände in Großbritannien

Bild zur Meldung
Die Winterbestände der Tafelente sind in Großbritannien seit 1998 um 46 % zurückgegangen.
© Christopher Plummer
Millionen von Schwänen, Gänsen, Enten und weiteren Wasservögeln entfliehen derzeit den fallenden Temperaturen in Nordeuropa, Sibirien, Grönland oder Kanada und ziehen in ihre südlicher gelegenen Überwinterungsgebiete. Großbritannien stellt eines der wichtigsten Länder für überwinternde Wasservogel in Europa dar. Der neue von der Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) in Zusammenarbeit mit weiteren britischen Naturschutzorganisationen herausgegebene Statusbericht "The State of the UK’s Birds 2011" informiert über dramatische Bestandsveränderungen der Wasservögel, die teilweise ihre niedrigsten (teilweise aber auch höchsten) bisher festgestellten Winterbestände aufweisen.
[mehr]

16.12.2011 totop

Rekordeinflug von Raufußbussarden - erste Auswertung im Falke-Sonderheft "Greifvögel"

Bild zur Meldung
In diesem Herbst / Winte wurden so viele Raufussbussarde wie seit 40 Jahren nicht mehr beobachtet.
© Lutz Ritzel
Raufußbussarde überwintern in unserem Raum regelmäßig in Nord- und Teilen Ostdeutschlands. Beobachtungen tiefer im Binnenland sind daher für viele Vogelkundler normalerweise ein echtes Highlight. In diesem Herbst/Winter bestehen jedoch bis nach Süddeutschland die seit Jahren besten Chancen, den eindrucksvollen Vogel einmal selbst zu erleben. Denn derzeit findet der größte Einflug seit fast vierzig Jahren nach Mitteleuropa statt. [mehr]

15.12.2011 totop

Vorläufige Ergebnisse des brutbiologischen Monitorings in Großbritannien 2011

Bild zur Meldung
Höhlenbrüter wie die Kohlmeise hatten 2011 einen hohen Bruterfolg in Großbritannien.
© Erich Greiner
Bereits seit 1939 sammelt der British Trust for Ornithology (BTO) über das brutbiologische Nest Record Scheme (NRS) Informationen zur Brutzeit und zum Bruterfolg von Vögeln in Großbritannien. Zu jeder Brutzeit engagieren sich mehr als 500 ehrenamtliche Mitarbeiter bei der Kartierung von mehr als 30.000 Nestern einer breiten Palette von Vogelarten. Die gewonnenen Informationen helfen zu verstehen, wie sich der Bruterfolg der einzelnen Arten langfristig verändert und festzustellen, ob dies zu signifikanten Bestandsveränderungen führt.
[mehr]

02.12.2011 totop

Integriertes Monitoring von Singvogelpopulationen: Ergebnisse des Jahres 2010

Bild zur Meldung
Der Star zeigt für das Jahr 2010 eine deutliche Bestandszunahme.
© Christopher Plummer
Das Monitoring von Brutvogelbeständen durch Beobachtung lässt in der Regel keine Aussagen darüber zu, ob Populationen z.B. abnehmen, weil sie nicht genügend Nachwuchs reproduzieren, nicht genügend Individuen überleben oder beides der Fall ist. Fortpflanzungs- und Überlebensraten lassen sich u.a. durch standardisierte Fang-Wiederfang-Programme ermitteln. Nach dem Vorbild des in Großbritannien schon seit den 1980er Jahren sehr erfolgreich laufenden sog. "Constant Effort Site"-Beringungsprogramms haben deshalb die drei deutschen Vogelwarten Mitte der 1990er Jahre ein weitgehend identisches Vorhaben auch in Deutschland gestartet, das sog. "Integrierte Monitoring von Singvogelpopulationen" (IMS). Dabei werden jährlich an derselben Stelle und in immer gleicher Weise von Anfang Mai bis Ende August jeweils einmal pro 10-Tages-Intervall für jeweils 6 Stunden ab Morgendämmerung Kleinvögel gefangen.
[mehr]

30.11.2011 totop

Internationale Zusammenarbeit zum Schutz von Zugvögeln notwendig

Bild zur Meldung
Die Dorngrasmücke ist eine der Arten, deren Population zurück geht.
© Christopher Plummer
Die Populationen von Turteltaube, Nachtigall, Kuckuck, Waldlaubsänger und anderen Langstreckenziehern nehmen in Europa so rapide ab, dass sich Delegierte aus der ganzen Welt, darunter Vertreter der Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) sowie BirdLife International Partner aus verschiedenen europäischen und afrikanischen Ländern vom 20.-25. November auf der 10. Konferenz der Vertragsparteien (COP10) des Übereinkommens zur Erhaltung der wandernden wild lebenden Tierarten (Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals (CMS)) im norwegischen Bergen zusammengefunden haben, um eine Reihe von Entscheidungen zu treffen, die zu entscheidenden Verbesserungen im Schutz wandernder Vogelarten führen sollen.
[mehr]

28.11.2011 totop

Zentrale Datensammlung zu Kollisionsopfern an Windenergieanlagen

Bild zur Meldung
Saatgänse vor einer Windenergieanlage.
© Mathias Putze
Die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (LUGV) trägt seit dem Jahr 2002 verfügbare Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) in Europa und Deutschland zusammen. Ältere Daten reichen bis zum Jahr 1989 zurück. Ziel der Datenbank ist es, die vorhandenen, bundesweit verstreuten Daten über Anflugverluste an WEA zusammenzutragen, durch diese Aggregation zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen und die Einhaltung von Mindeststandards bei der weiteren Datengewinnung und -dokumentation durchzusetzen.
[mehr]

25.11.2011 totop

ADEBAR-Auswertungen verlängert bis 2012

Bild zur Meldung
Verbreitung des Kiebitz 2005-2009 nach ADEBAR
© SVD / DDA
Wie steht es um unser inzwischen groß gewordenes Kind „ADEBAR“? Die Antwort ist einfach: Es wächst prächtig! Die längste Strecke des steilen Weges für den erfolgreichen Abschluss des Projektes haben wir bereits hinter uns: Die Kartierungen wurden 2009, nur ein Jahr nach der 2004 aufgestellten Planung, beendet. Der ehrenamtlich betriebene Aufwand war immens, denn weit über 400.000 Stunden wurden allein in die Feldarbeit investiert. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt unsere größte Anerkennung für dieses tolle Engagement!
[mehr]

25.11.2011 totop

Die Vogelwelt im Raum Kaiserslautern

Bild zur Meldung
Titelseite des neu erschienenen Buches.
© Peter Ramachers
Nach sechsjähriger Feld- und Heimarbeit liegt nun erstmalig eine ausführliche Veröffentlichung über die Vogelwelt im Kaiserslauterer Stadtgebiet sowie im Landkreis vor. Im Zuge von weit über 500 Kartierexkursionen hat der Autor flächendeckend und lückenlos den gesamten Raum Kaiserslautern auf die vorhandene Vogelwelt untersucht. Neben den eigenen wurden auch die Beobachtungen anderer im Gebiet tätiger Avifaunisten für die Auswertung berücksichtigt.
[mehr]

14.11.2011 totop

Dritter finnischer Brutvogelatlas im Internet abrufbar

Bild zur Meldung
Die Brutpopulation der Saatgans (Anser anser) ist in Finnland zusammengebrochen. Rot zeigt Flächen, an denen keine Bruten mehr stattfinden. Gelb weist darauf hin, dass die Nachweise abnehmen und blau gibt an, dass die Art im Vergleich zu den früheren Atla
© BirdLife Finland
Der nach den Atlanten für die Jahre 1974 — 1979 und 1986 — 1989 mittlerweile dritte finnische Brutvogelatlas deckt den Zeitraum 2006 — 2010 ab. Er wurde vom finnischen Naturkundemuseum, Birdlife Finnland, von regionalen Birdwatching Organisationen und staatlichen Forschungseinrichtungen erstellt und steht in finnischer sowie englischer Sprache im Internet zur Verfügung.

Die Seiten umfassen Landkarten, Statistiken, Vergleiche und Hintergrundinformationen und ermöglichen daneben noch die individuelle Anpassung der Landkarten durch den Benutzer.

Praktisch jeder der insgesamt 3858 10km² — Quadranten wurde von den überwiegend ehrenamtlichen Beobachtern erfasst, was eine außergewöhnlich hohe Datendichte zur Folge hat. In erster Linie wurde der Atlas geschaffen, um das Artvorkommen mit den früheren Ausgaben zu vergleichen, zusammen mit weiteren Langzeitstudien über Vögel und anderen Umweltdaten ergeben sich darüber hinaus aber auch weitere Möglichkeiten, die Veränderung der biologischen Vielfalt zu erforschen. So wurden die Daten beispielsweise für die Bewertung der in der Roten Liste 2010 aufgeführten Arten verwendet.

Weitere Informationen


11.11.2011 totop

Maisanbau vs. Vogelartenvielfalt

Bild zur Meldung
Außer Mais nichts los - aber wer möchte hier auch gerne leben?!
© Hermann Hötker
Mit dem Rückgang von Stillegungsflächen und Ackerbrachen sowie der zunehmenden Förderung des Energiepflanzenanbaus hat insbesondere der Maisanbau in den letzten Jahren stark zugenommen.

Mais wird oft in großen Monokulturen angebaut und wächst so dicht, dass er kaum Licht und Platz für andere Ackerpflanzen bietet und damit Insekten und Vögeln die Lebensgrundlage nimmt. Nur wenige Vogelarten brüten in Maisfeldern, selbst die häufige Feldlerche kann in diesen Flächen kaum nisten. Lediglich aufwachsende oder abgeerntete Maisfelder können Vögeln als Nahrungsflächen dienen.
[mehr]

07.11.2011 totop

Kranichzug: Grandioses Schauspiel am sonnigen Herbsthimmel

Bild zur Meldung
10.000nde Kraniche zogen am 4. Nov. über NRW.
© Paul Vinke
Am vorgestrigen Samstag durften viele Vogelfreunde vor allem im Nordwesten Deutschlands ein Spektakel am sonnigen Herbsthimmel erleben: Für diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich hatten sich offenbar am frühen Morgen die in den großen Rastgebieten im Nordosten Deutschlands und anderen Regionen der Ostsee sich sammelnden Kraniche auf den Weg in ihre Winterquartiere im Südwesten Europas gemacht. Etwa gegen 10:00 Uhr erreichten die ersten Trupps Nordrhein-Westfalen, und bis in in den späten Nachmittag hinein zogen zigtausende von Kranichen nahezu ununterbrochen über das Münsterland, das Ruhrgebiet und das Rheinland hinweg. In Keilform überflogen die Trupps, die meistens mehrere hundert Tiere stark sind, aber auch schonmal die tausender Marke übersteigen können, in wenigen hundert Metern Höhe laut rufend die nordrhein-westfälischen Metropolen und verzückten sicher auch so manchen Mitbürger, der der Faszination des Vogelzugs nicht erlegen ist.
[mehr]

30.10.2011 totop

Ornitho.de gestartet!

Bild zur Meldung
Christopher König, Johannes Wahl und Bernd Hälterlein starten ornitho.de.
© Karsten Berlin
Am 30. Oktober war es endlich soweit: Auf der DDA-Mitgliederversammlung drückten der Vorsitzende des DDA, Bernd Hälterlein, und die Projekt-Verantwortlichen, Christopher König und Johannes Wahl, den „roten Knopf“ und starteten ornitho.de. Damit begann für die avifaunistische Datensammlung in Deutschland und Luxemburg (das in Kooperation mit natur&ëmwelt abgedeckt wird) ein neues Zeitalter, denn noch nie war es komfortabler und attraktiver, Vogelbeobachtungen zu melden: Für die kartographische Verortung der Beobachtungen stehen wahlweise Luftbilder von GoogleMaps® oder Topographische Karten bis zum Maßstab 1:25.000 zur Verfügung, und die eigenen Beobachtungen stehen auf Verbreitungskarten, die quantitativ und zeitlich differenziert sind, sofort in einem Gesamtzusammenhang. [mehr]

25.10.2011 totop

Same procedure as every year: Schelladler Tõnn durchquerte Deutschland unbemerkt

Bild zur Meldung
Wieder einmal unbemerkt hat Tõnn Deutschland durchquert.
© http://birdmap.5dvision.ee/
Wieder einmal ist es dem besenderten Schelladler Tõnn gelungen, sich den aufmerksamen Augen der deutschen Beobachter zu entziehen. Der Adler hielt sich in diesem Herbst nur kurz in Deutschland auf und hat das Land innerhalb weniger Tage wieder verlassen. Sein Weg führte diesmal nach dem Grenzübertritt in Schleswig-Holstein am 12.10. direkt weiter in Richtung Südwesten, wo er einen Tag später in der Nähe von Bremen geortet wurde. Anders als im letzten Jahr legte er daraufhin scheinbar keinen Stop in der Diepholzer Moorniederung ein, sondern wurde am 14. Oktober bei Gescher im Münsterland geortet. Bereits einen Tag später hatte ihn sein Zugweg über Eindhoven (NL) bis nach Belgien geführt. Hier gelang es den aufmerksamen Zugvogelbeobachtern gleich an zwei Stellen, den Schelladler Tõnn eindeutig zu identifizieren und sogar zu fotografieren. Die guten Wetterbedingungen begünstigten scheinbar seinen schnellen Weiterflug, sodass er am 16. Oktober ein Signal aus den französischen Ardennen sendete. Die aktuell letzte Ortung stammt vom 18.10. aus der Gegend um Nancy. Der „Phantom-Adler“ wird seinen Zug sicher in Kürze in sein Winterquartier in Südspanien fortsetzen. Hoffen wir also, dass Tõnn dort einen angenehmen Winter verbringt und uns im kommenden Frühjahr wieder mit einem Besuch in Deutschland beglückt. Bis dahin bleibt zu sagen: „Junge, komm bald wieder!“
[mehr]

19.10.2011 totop

Deutsche Avifaunistische Kommission bittet um Seltenheitsmeldungen 2010

Bild zur Meldung
Logo der DAK
© DAK/DDA
Zu Beginn dieses Jahres hat die Deutsche Avifaunistische Kommission als nationale Seltenheitenkommission die Geschäfte von der Deutschen Seltenheitenkommission (DSK) übernommen und sammelt, archiviert, prüft und publiziert nun dokumentierte Beobachtungen deutschlandweit seltener Vogelarten. Seit diesem Zeitpunkt ist die Kommission auch unter dem Dach des DDA angesiedelt.
[mehr]

18.10.2011 totop

Umzug in ein neues Leben?

Bild zur Meldung
Klimawandel-Konsequenz: Trauerschnäpper verpassen ihre Nahrung, weil sie zu spät aus seinem Winterrevier zurück kommen.
© Christoph Moning

Trauerschnäpper könnten durch Besiedlung nördlicher Areale einen höheren Bruterfolg erzielen

Kann man Tieren bei der Anpassung an den Klimawandel helfen? Diese Frage stellt sich nicht nur für Arten, die nicht mobil genug sind, um ihren bevorzugten Klimabedingungen zu folgen. Selbst für Vögel könnte diese Frage interessant sein. Der Trauerschnäpper ist als eines der ersten „Opfer“ des Klimawandels berühmt geworden.

Bekanntermaßen kommt er mittlerweile zu spät aus seinem Winterquartier im tropischen Afrika zurück, um die Hauptverfügbarkeit von Raupen als Nahrung für seinen Nachwuchs nutzen zu können. Je weniger der Trauerschnäpper seine Rückkehr an das zeitigere Frühjahr anpasst, umso schlechter ist es um seinen Bruterfolg bestellt.
[mehr]

14.10.2011 totop

Schelladler Tõnn erreicht Deutschland!

Bild zur Meldung
Tõnn hat Deutschland erreicht. Wir sind gespannt, welchen Verlauf seine Zugroute in den nächsten Tagen zeigen wird.
© http://birdmap.5dvision.ee/
Der besenderte Schelladler Tõnn hat den Sprung nach Deutschland geschafft. Zuerst sah es ja so aus als würde der Adler die dänische Ostseeinsel Sjælland auf einer westlichen Route über die Insel Fyn verlassen, doch dann schlug er doch einen weiter nach Süden gerichteten Weg ein. Alles deutete auf eine Überquerung des Fehmarnbelts hin, doch dann hat der Vogel eine eher unerwartete Zugrichtung gen Westen eingeschlagen und erreichte Deutschland auf Höhe der Schleimündung bei Kappeln in Schleswig-Holstein. Von dort ging sein Zug schnell in südwestlicher Richtung bis in die Nähe von Stade in Niedersachsen. Alle Beobachter-Augen sollten daher heute und in den nächsten Tagen in den Himmel gerichtet werden, damit es vielleicht in diesem Jahr erstmals gelingt, den besenderten Adler auch vom Boden und nicht nur per Satellit über Deutschland zu entdecken. Wir drücken allen Beobachtern die Daumen! [mehr]

11.10.2011 totop

Agrarvögel in Europa weiter im Sinkflug

Bild zur Meldung
Der Bestandstrend der Grauammer in Deutschland ist langfristig betrachtet positiv - im Gegensatz zur Situation in Europa.
© Ralph Martin
Der European Bird Census Council (EBCC) hat einen neuen Bericht über die Lage der Vögel der Agrarlandschaft in Europa herausgegeben. Dieser zeigt, dass sich die Vogelbestände seit 1980 halbiert haben und auf das niedrigste Niveau seit Beginn der Datenreihe gesunken sind. Grundlage sind die Daten des pan-europäischen Brutvogelmonitorings (PECBMS), in das auch die Daten des Monitorings häufiger Brutvögel des DDA einfließen. Im PECBMS werden Daten zu 145 häufigen und weitverbreiteten Vogelarten aus 25 europäischen Ländern zwischen 1980 und 2009 zusammengefasst. Von allen untersuchten Arten sind die Vögel der Agrarlandschaft die Artengruppe, die von den Rückgängen am stärksten betroffen sind, bei der 20 von 36 in ihrem Bestand abnehmen.
[mehr]

04.10.2011 totop

Zur aktuellen Bestandssituation der Vögel der Agrarlandschaft

Bild zur Meldung
Der Bestand des Bluthänflings hat in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen.
© Eckhard Lietzow
Keine andere Vogelartengruppe war in den letzten Jahrzehnten in Deutschland von so starken und anhaltenden Bestandsrückgängen betroffen wie die Vögel der Agrarlandschaft. Hauptursache für den Artenrückgang ist die Intensivierung in der Landwirtschaft, so Prof. Franz Bairlein, Präsident der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft. Besonders dramatisch: Seit einigen Jahren verschärft der Wegfall der EU-Flächenstilllegungen und der zunehmende Energiepflanzenanbau diese Entwicklung sprunghaft! Die derzeitigen politischen Rahmenbedingungen geben kaum Hoffnung auf Entspannung der Situation. Vor diesem Hintergrund wenden sich die Deutsche Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) und der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) mit einem Positionspapier an die Öffentlichkeit. Die Mitglieder dieser Verbände stellen das wichtigste Wissenschaftsgremium zur Vogelforschung und zum Vogelschutz in Deutschland dar. Sie fordern die Politik zur Umsetzung agrar- und umweltpolitischen Maßnahmen auf, um umgehend eine Stabilisierung und Umkehr dieser negativen Entwicklungen zu ermöglichen. [mehr]

29.09.2011 totop

Schelladler Tõnn erreicht Dänemark

Bild zur Meldung
Dieses Foto von Tõnn gelang schwedischen Beobachtern am 24.09. bei Falsterbo. Die Antenne des Satellitensenders ist gut zu erkennen.
© Christian Ljunggren
Nachdem der Adler etwa 3 Wochen in der Nähe von Malmø, Südschweden, verbracht hat, befindet er sich nun über dänischem Gebiet. Entgegen erster Vermutungen passierte er dabei nicht den berühmten Vogelzug-Knotenpunkt Falsterbo, sondern wählte die nur 4 km breite Meerenge des Øresund bei Helsingborg für den Grenzübertritt. Das bis dato letzte Signal sendete Tõnn am 27.09.: Er hielt sich zu diesem Zeitpunkt wenige Kilometer westlich der Stadt Roskilde auf der dänischen Ostseeinsel Sjælland auf. Die nächste Frage auf seinem spannenden Zugweg wird nun sein, ob er den südwestlichen Weg über die Insel Fyn wählt, oder eine südlichere Route und damit direkten Kurs auf Fehmarn einschlagen wird. Die deutschen Vogelbeobachter können sich jedoch auf jeden Fall ziemlich sicher sein, dass Tõnn in den kommenden Wochen über Deutschland fliegen wird. Wird es in diesem Jahr erstmalig gelingen, den Adler im deutschen Luftraum zu entdecken? [mehr]

27.09.2011 totop

Usutu-Virus und das Amselsterben, Teil 2

Bild zur Meldung
Mit Vorsicht zu genießen sind verallgemeinernde Aussagen bzgl. des Usutu-Virus. Auch unter "normalen Umständen" gibt es hohe Verluste unter den Amseln.
© Hans Glader
In der letzten Zeit wurde schon viel über ein mutmaßliches Massensterben bei Amseln berichtet. Am Bernhard-Nocht-Institut (BNI) für Tropenmedizin in Hamburg konnte nun bei 23 von 31 untersuchten Amseln aus dem Rhein-Neckar-Gebiet das Usutu-Virus nachgewiesen werden.

Weiterhin wurde bekannt, dass im Rahmen des Projektes „Vorkommen von Stechmücken in Deutschland“ der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Stechmückenplage (KABS) in Baden-Württemberg bereits 2010 das Usutu-Virus aus der Gemeinen Stechmücke (Culex pipiens) isoliert werden konnte, das Virus hat also auch hierzulande bereits - wie es scheint potente - Vektoren gefunden. Die Übertragung und Ausbreitung scheint aber ähnlich wie beim verwandten West-Nil-Virus temperaturabhängig zu sein. Auch deshalb könnten die ersten Infektionen im klimatisch begünstigten Südwesten Deutschlands festgestellt worden sein. [mehr]

16.09.2011 totop

Usutu-Virus: Amselsterben oder Panikmache?

Bild zur Meldung
Erst bei einer Amsel wurde das Virus nachgewiesen und doch warnt bild.de bereits vor ihnen.
© Karsten Berlin

Droht unseren gefiederten Freunden nach der Vogelgrippe die nächste Epidemie?

In Südwestdeutschland, insbesondere im Rhein-Neckar-Raum, häufen sich die Berichte über ein möglicherweise grassierendes Amselsterben. Grundlage sind v.a. bei Naturschutzverbänden wie dem NABU eingegangene Meldungen besorgter Bürger, die vom „Verschwinden“ der einst in ihrer Nachbarschaft so häufigen Amsel berichten. In Hessen wurde nun laut Onlineausgabe des „Spiegel“ bei einer toten Amsel das durch Stechmücken übertragene Usutu-Virus nachgewiesen, ein dem West-Nil-Virus verwandter Krankheitserreger, der bei Vögeln zum Tod führen kann. [mehr]

14.09.2011 totop

Landesverband Eulen-Schutz in Schleswig-Holstein e.V. (LVE) feiert 30-jähriges Jubiläum

Bild zur Meldung
Nach der Wiederansiedlung des Uhus brüten heute rund 400 Brutpaare unserer größten Eulenart in Schleswig-Holstein.
© Christoph Moning
Der Landesverband Eulen-Schutz in Schleswig-Holstein e.V. (LVE) feiert am 16. September 2011 im Erlebniswald Trappenkamp in Daldorf bei Neumünster sein 30-jähriges Jubiläum.

Der Verband wurde 1981 zum Schutz der heimischen Eulen gegründet. Er führt mit Unterstützung der schleswig-holsteinischen Landesregierung Artenschutzprogramme für verschiedene Eulenarten durch. Damit trägt der Landesverband Eulen-Schutz in Schleswig-Holstein ganz wesentlich zur Erfüllung der Verpflichtungen bei, die sich aus den europäischen Naturschutzrichtlinien (FFH und EG-Vogelschutzrichtlinie) ergeben.
[mehr]

07.09.2011 totop

Alle Jahre wieder: Schelladler Tõnn auf dem Weg in sein Winterquartier!

Bild zur Meldung
Tõnn verließ sein Überwinterungsgebiet in diesem Jahr bereits Ende August und scheint nun in Kürze die Ostsee überqueren zu wollen.
© http://birdmap.5dvision.ee/
Nachdem es der besenderte Schelladler Tõnn in den letzten Jahren immer wieder geschafft hat, von Vogelbeobachtern unbemerkt den deutschen Luftraum zu durchqueren, hat er sich nun Ende August erneut auf den Weg in sein spanisches Winterquartier gemacht. Er hat sein schwedisches Sommerrevier damit ein wenig früher verlassen als 2010. Nach dem Verlauf seines Zuges der letzten Tage sieht es so aus, als würde er in der nächsten Zeit erneut über Deutschland fliegen. Am 04.09. hat der Adler bereits die Gegend um den bekannten Zugvogel-Flaschenhals der Halbinsel Falsterbo erreicht. Man kann also davon ausgehen, dass er in den nächsten Tagen die Ostsee überqueren wird. Vogelbeobachter sollten also z.B. auf Fehmarn des Öfteren den Blick gen Himmel richten, damit der bekannte "Phantomadler" den deutschen Beobachtern nicht erneut durch die Lappen geht!

Weitere Informationen


05.09.2011 totop

2. Treffen der Wasservogelzähler in Sachsen-Anhalt

Bild zur Meldung
Die Sonne lachte mit den Teilnehmern des Zählertreffens in Steckby um die Wette.
© Stefan Fischer
Drei Jahre nach der ersten Zusammenkunft der Wasservogelzähler Sachsen-Anhalts trafen sich am 3. September 2011 auf Einladung des Landeskoordinators Martin Schulze und der Staatlichen Vogelschutzwarte Steckby erneut über 50 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gasthaus „Zum Biber“ im Elbedorf Steckby zum Erfahrungsaustausch. [mehr]

31.08.2011 totop

12. Jahrestagung der Koordinatoren des Monitorings rastender Wasservögel

Bild zur Meldung
Gruppenbild mit Hund: Die Koordinatoren-Familie auf der Plattform am Sehlendorfer Binnensee
© Johannes Wahl
Vom 26. bis 28. August trafen sich rund 30 Koordinatorinnen und Koordinatoren auf dem Koppelsberg am Rande des Großen Plöner Sees auf Einladung von Jan Kieckbusch, Koordinator der Wasservogelzählung im nördlichsten Bundsland, und der OAG für Schleswig-Holstein und Hamburg zu ihrer 12. Jahrestagung. Drei Themen standen im Mittelpunkt des Treffens: Ergebnisse der Rastbestandserfassungen in Schleswig-Holstein, das Internetportal ornitho.de sowie Erfassungen von Mauserbeständen. [mehr]

19.08.2011 totop

Zweijähriger Schreiadler aus Deutschland verbringt den Sommer in Weißrussland

Bild zur Meldung
Ein besenderter Schreiadler verbrachte den Sommer in Weißrussland
© Hans Glader
Zum ersten Mal ist es möglich gewesen, die Wege eines jungen selbständigen Schreiadlers über einen Zeitraum von 2 Jahren dauerhaft mit Hilfe eines Satellitensenders zu verfolgen. Der Vogel wurde im Jahr 2009 als Nestling in Norddeutschland besendert. Den Sommer 2010 verbrachte er in Bulgarien, in diesem Jahr hat er in Weißrussland übersommert.
[mehr]

10.08.2011 totop

ADEBAR: Datensammlung und -überprüfung abgeschlossen

Bild zur Meldung
Der Brutbestand des Uhus hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen.
© Robert Mayer
Die Arbeiten am Atlas Deutscher Brutvogelarten laufen auf Hochtouren! Im Juli 2011 konnte die Datensammlung und die Kontrolle der Ergebnisse aus der ADEBAR-Kartierung für die mittelhäufigen und seltenen Arten erfolgreich abgeschlossen werden. Die Verbreitungskarten sind inzwischen aktualisiert und werden nun einem allerletzten Qualitätscheck unterzogen. Abgeschlossen sind auch die Auswertungen über die Bestandstrends vor allem der häufigen und selteneren Vogelarten, für die ausreichendes Datenmaterial vorliegt. [mehr]

21.07.2011 totop

Kuckucke auf dem Weg nach Afrika

Bild zur Meldung
Verfolgen Sie die Routen der Kuckucke auf GoogleMaps
© BTO
In England startete der British Trust for Ornithology (BTO) in diesen Monaten ein überaus interessantes Projekt. Ziel ist es, mehr über die Wanderungen des Kuckucks von England nach Afrika zu erfahren.

Der Kuckuck hat in den letzten 25 Jahren in Großbritannien mehr als 50 % seines Bestandes verloren. Für dieses Projekt wurden nun 5 Kuckucke beringt und mit nur 5g schweren Sendern ausgestattet, um zu verfolgen, welche Routen und Strecken sie zurücklegen, nachdem sie ihr Brutgebiet in East Anglia verlassen haben.
Erste Ergebnisse kann man bereits jetzt auf den Seiten des BTO bewundern und auch die "persönlichen" Blogs der 5 Protagonisten lesen. Beispielsweise sind 2 Kuckucke auf ihrem langen Zug gen Süden jetzt in der Sahara angekommen, einem der Orte, von denen die Forscher hohe Gefahren erwarten.

Weitere Informationen


18.07.2011 totop

Brandgänse gehen mit Solarrucksack auf Reisen

Bild zur Meldung
10.000ende Brandgänse machen sich derzeit auf ins Wattenmeer, um dort die Schwingen zu mausern.
© Lutz Ritzel
Im Spätsommer versammeln sich im Wattenmeer vor allem in der äußeren Elbmündung bis zu 200.000 Tiere zur Großgefiedermauser. Das entspricht etwa zwei Dritteln der nordwest-europäischen Population, die seit der Jahrtausendwende um dreißig bis vierzig Prozent abgenommen haben. Warum die Bestände eines der bekanntesten Wattenmeervögel so rapide abnehmen, ist bisher unklar. Unter anderem um Hinweise auf diese Frage zu bekommen, haben Wissenschaftler des NABU und des Forschungs- und Technologiezentrums Westküste (FTZ) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel im Juni drei Brandgänse der Wattenmeerküste Schleswig-Holsteins mit solarbetriebenen Satellitensendern ausgestattet. [mehr]

14.07.2011 totop

2. Treffen der Wasservogelzähler am Bodensee

Bild zur Meldung
18 der 20 Teilnehmer des zweiten WVZler-Treffens am Bodensee
© OAG Bodensee
In der nun schon 50-jährigen Geschichte der synchronen Wasservogelzählungen am gesamten Bodensee trafen sich am 9. Juli 2011 in Moos bei Radolfzell KN die Zähler aus den drei (bzw. mit Bayern vier) „Anrainerstaaten“ erstaunlicherweise erst zum zweiten Mal, nach dem Treffen am 6.7.2007 in Kreuzlingen. Meist wurde das Thema Wasservogelzählung auf den jährlichen Herbstversammlungen der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Bodensee (OAB) behandelt. [mehr]

07.07.2011 totop

ADEBAR-Bilder vollständig!

Es ist vollbracht! In den nächsten Tagen werden die letzten der 310 Art-Aquarelle von Paschalis Dougalis an die glücklichen Paten versendet. Die letzten Bilder sehen Sie unten als kleine Piktogramme. Größere Versionen finden Sie auf den Seiten der Stiftung Vogelmonitoring Deutschland, wo Sie auch weiterhin Spendenpatenschaften eingehen können. Auch hier haben wir eine Schallmauer durchbrochen - es sind nun ebenso viele Spenden- wie Bildpatenschaften, weswegen wir uns an dieser Stelle nochmals herzlich für Ihre Unterstützung bedanken möchten!

Jetzt Spendenpate werden von ..

adebar adebar adebar
adebar adebar adebar
adebar adebar adebar

 

08.06.2011 totop

ADEBAR-Bilder fast vollständig

Und wieder ein großer Schritt auf der Zielgeraden — aktuell fehlen noch 9 Bilder, bis alle in Deutschland brütenden Arten in Aquarellen von Paschalis Dougalis dargestellt wurden. Die aktuell fertiggestellen Bilder haben wir unten für Sie noch ein Mal aufgelistet.
Auch weiterhin sind Sie herzlich willkommen, bei unserer Aktion teilzunehmen und eine Spendenpatenschaft abzuschließen. Jede Spendenpatenschaft mit einem Mindestbetrag von 100 Euro (für Privatpersonen) wird im Atlas auf der Seite Artkapitels abgedruckt, sofern nicht bereits 5 solche Spender aufgelistet sind.
Folgende Arten haben diese 5 Spendenpatenschaften erreicht: Mauersegler, Blaukehlchen, Haussperling, Dohle, Schreiadler, Kolkrabe, Ortolan, Schleiereule, Graugans sowie der Zaunkönig.
Möchten Sie von den unten aufgelisteten Arten Pate werden, können Sie direkt den Verweisen folgen, um mehr zu erfahren.

Jetzt Spendenpate werden von ..

adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar

 

01.06.2011 totop

Sachpreis-Verlosung Birdrace 2011 — Herzlichen Glückwunsch!?

Bild zur Meldung
Frank Stühmer vom Team "Gätkes Erben" ist der glückliche Gewinner des Gimpel-Pärchens von Michael Sprinckstub.
© Michael Sprinckstub
Insgesamt 586 Teilnehmer — und damit mehr als je zuvor — nahmen in diesem Jahr am Birdrace teil. Man benötigte daher in diesem Jahr noch ein klein wenig mehr Glück, um zu den Sachpreisgewinnern zu zählen. Viele Birdracer verbesserten ihre Gewinnchancen, indem sie Spenden für ornitho.de einwarben oder am 7. Mai emissionsfrei, d.h. ohne Auto, unterwegs waren. [mehr]

01.06.2011 totop

Hellbäuchige Ringelgänse mit GPS-Sendern auf dem Weg in die Brutgebiete

Bild zur Meldung
: Innerhalb von 3 Tagen flog die Hellbäuchige Ringelgans „Ebbe“ von Dänemark bis nach Spitzbergen
© http://brentgoose.blogspot.com/
Die Hellbäuchige Ringelgans (Unterart hrota) ist die kleinste und am nördlichsten brütende Gans der Welt. Nahezu die gesamte im äußersten Norden Europas vor allem auf Spitzbergen brütende Population überwintert in Dänemark (eine weitere brütet in Kanada und überwintert in Irland). Trotz der Nähe der Überwinterungsgebiete zu Deutschland treten — mit Ausnahme von schneereichen Winter wie etwa 2009/10 — Hellbäuchige Ringelgänse nur in geringer Zahl v.a. entlang der Nordseeküste hierzulande auf. Seit vielen Jahren wird an dieser Population intensiv geforscht, nicht zuletzt, da sie auf ihrem Zug einen der längsten Nonstop-Flüge aller Gänsearten durchführt.
[mehr]

30.05.2011 totop

Doppelschnepfen mit überraschender Zugstrategie

Bild zur Meldung
Zugstrecken der drei Doppelschnepfen im Herbst.
© Biology Letters
Schnepfen-Männchen zeigen Erstaunliches bis Amüsantes, wenn es ums Balzen geht, aber sie zählen nicht gerade zu den elegantesten Fliegern. Entsprechend würde man bezüglich der Zugstrategie vermuten, dass sie von Feuchtgebiet zu Feuchtgebiet „springen“ und recht opportunistisch die sich bietenden Rastmöglichkeiten nutzen. Zumindest würde man ihnen mit ihren eher runden Flügeln rein intuitiv keine Nonstop-Flüge über mehrere Tausend Kilometer zutrauen. Ähnlich ging es auch schwedischen Forschern der Universität Lund, als sie im Mai 2009 zehn Doppelschnepfen-Männchen mit Geolocatoren ausstatteten und wieder in die Freiheit entließen.
[mehr]

23.05.2011 totop

Ausbreitung des Orpheusspötters — Bitte um Mitarbeit

Bild zur Meldung
Ein genauerer Blick lohnt: Im Moseltal sind zahlreiche Orpheusspötter farbberingt.
© Hilger Lemke
Zur Brutsaison 2008 startete die Abteilung Biogeographie der Universität Trier mit einem Freilandprojekt zur Erforschung der Arealdynamik des Orpheusspötters an seiner nordöstlichen Verbreitungsgrenze in Rheinland-Pfalz. Der Orpheusspötter gehört zu den wenigen Vogelarten, die in den letzten Jahrzehnten ihr Areal erfolgreich nach Mitteleuropa erweitert haben. Von Südwesten her kommend, etablierte er sich in Deutschland in den 1980er Jahren zunächst im Saarland, wo auch heute noch die größten Bestände zu verzeichnen sind, und breitete sich von dort weiter in nordöstlicher Richtung aus. Die aktuelle Arealgrenze verläuft durch das östliche und nördliche Rheinland-Pfalz, doch auch in Hessen, Nordrhein-Westfalen und sogar schon in Niedersachsen gibt es vereinzelte Vorkommen. [mehr]

23.05.2011 totop

Ein Refugium für das Braunkehlchen in Großbritannien

Bild zur Meldung
Braunkehlchen
© Eckhard Lietzow
Diese Meldung ist erschienen in den Mitteilungen 11/05 Mai 2011 des Arbeitskreises an der Staatlichen Vogelschutzwarte Hamburg.

In England ging der Bestand des Braunkehlchens im Zeitraum 1995 - 2008 um 57 % zurück. Die Art fehlt heute in weiten Flachlandbereichen ihres früheren Verbreitungsgebietes, während sie in den Mittelgebirgen von Wales, Nordengland und Schottland noch weit verbreitet ist. Allerdings sind dort die Witterungsbedingungen ungünstiger. In Südengland ist eines der wenigen Rückzugsgebiete die großenteils als militärisches Übungsgelände dienende Fläche von Salisbury Plain (Wiltshire), wo sich noch ein wichtiger Reliktbestand der Tieflandpopulation erhalten hat.
[mehr]

18.05.2011 totop

2010 - ein gutes Brutjahr in Großbritannien

Bild zur Meldung
Grünling
© Erich Greiner
Diese Meldung ist erschienen in den Mitteilungen 11/05 Mai 2011 des Arbeitskreises an der Staatlichen Vogelschutzwarte Hamburg.

Beim CES-Programm des BTO (Constant Effort Sites — Beringungsstandorte mit gleichbleibendem Einsatz) werden seit 1983 alljährlich Vögel in genormtem Verfahren in Japannetzen gefangen, beringt und registriert. Dieser standardisierte, in jedem Jahr gleiche Einsatz erlaubt es, Veränderungen bei der Abundanz von Altvögeln, beim Bruterfolg (Anteil der Jungvögel) und bei der Überlebensrate der Altvögel (durch Wiederfänge von früher beringten Individuen) zu erkennen und von Jahr zu Jahr als Trend zu verfolgen. Auf den Britischen Inseln (Großbritannien und Irland) sind derzeit 120 über die ganze Region verteilte Stationen an diesem Programm beteiligt - mit Schwerpunkt allerdings im südlichen England. Im Schnitt werden an jeder Station etwa 300 Vögel an zwölf Tagen im Sommerhalbjahr gefangen. Durch ein digitalisiertes Meldesystem der beteiligten Stationen liegen die Ergebnisse inzwischen recht frühzeitig vor und erhöhen damit den Wert des Programmes für den Vogelschutz. Für die Brutsaison 2010 wird ein erster Überblick geboten.

[mehr]

13.05.2011 totop

Weltzugvogeltag 2011 am 14./15. Mai: Flächennutzungen aus der Vogelperspektive

Bild zur Meldung
Am 14./15.05 ist Weltzugvogeltag
© UNEP/AEWA
Der Weltzugvogeltag ist eine globale, jährliche Aufklärungskampagne, die die Erhaltung wandernder Vogelarten und ihrer Lebensräume unterstützt. Organisiert wird er vom Abkommen zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel (AEWA) in Zusammenarbeit mit dem Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wild lebenden Tierarten (CMS). Beide sind internationale Abkommen, die durch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) verwaltet werden. [mehr]

09.05.2011 totop

Birdrace 2011 — Ein heißes Rennen mit vielen Siegern

Bild zur Meldung
Darß Wader“ verkörperten mit ihrem Wort- und Bildwitz einmal mehr, was das Birdrace für alle Teams ist: Ein herrlicher Tag in der Natur, der viel Spaß macht.
© Darß Wader
Kalt war es an den 152 Startlinien um Mitternacht und die eine oder der andere wird froh gewesen sein, Handschuhe eingepackt zu haben, als vor allem nach Schleiereulen, Waldkäuzen oder Tüpfelsumpfhüher gelauscht wurde. Doch schon bald dürfte bei vielen Teams vor allem im Westen und Südwesten Lust auf ein Eis zum Frühstück aufgekommen sein, und später hätte man den Sprung ins kühlende Nass einer weiteren Art vielleicht vorgezogen. Auch wenn es regional etwas zu warm oder auch zu windig war, ernsthaft beschweren wird sich über die Bedingungen beim achten bundesweiten Birdrace wohl niemand. Es war ein herrlicher Tag, der den 585 Teilnehmerinnen und Teilnehmern — und damit so vielen wie noch nie — viel Spaß gemacht hat und von dem alle noch lange zehren werden. [mehr]

07.05.2011 totop

Birdrace 2011 mit Rekordbeteiligung gestartet!

Bild zur Meldung
Noch vor Anbruch der Dunkelheit machte(n) sich Darß Wader als eines von über 140 Teams auf ihren Streifzug durch den Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns
© Darß Wader
„Ready, steady, bird!“ Seit Mitternacht sind die besonders motivierten der insgesamt 151 Teams mit 578 Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterwegs — mehr als je zuvor. Ihr Ziel ist es, beim mittlerweile achten bundesweiten Birdrace so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören, die Vorjahresergebnisse und am besten auch die Konkurrenz zu überbieten, vor allem aber, um einen erlebnisreichen Tag mit Freunden und Bekannten zu verbringen. Dass vor allem letzteres eintreten wird, dafür garantieren alleine schon die traumhaften Witterungsbedingungen, die bundesweit vorhergesagt sind und somit auch für überaus faire Rahmenbedingungen sorgen, nachdem in den vergangenen Jahren immer wieder einzelne Regionen benachteiligt waren.
Vielleicht sind die Witterungsbedingungen fast schon zu gut, um besonders hohe Artenzahlen zu erzielen, denn durchziehende Vögel fliegen möglicherweise zu hoch und derzeit mitten im Brutgeschäft steckende Arten werden bei den trockenen, fast sommerlichen Temperaturen nicht mehr als nötig trällern. Aber das macht ja auch den besonderen Reiz des Birdraces aus: Man kann die vielleicht noch Stunden zuvor festgestellten Arten weder anketten, noch zum Singen zwingen, man ist von ihren Launen und zusätzlich vom Zufall abhängig, denn es gelten alleine die 24 Stunden am heutigen Tag. [mehr]

06.05.2011 totop

ADEBAR-Paten knacken die 100.000 €-Marke!

Bild zur Meldung
Mit dem Raufußkauz wurden die 100.000 € geknackt
© Paschalis Dougalis
In den zurückliegenden Stunden wurde bei der laufenden Patenschaften-Spendenaktion der Stiftung Vogelmonitoring Deutschland für den ADEBAR die Marke von 100.000 € überschritten. Geknackt hat die Grenze Andreas Schmidt durch die Übernahme zweier Patenschaften für (Raufußkauz und Tannenhäher), nur kurze Zeit später gefolgt von Hannes Uhlig, mittelständischer Unternehmer aus Chemnitz, der zu seinen Bildpatenschaften noch eine Spendenpatenschaft für die Wasseramsel übernommen hat. „Ich freue mich sehr. Es war unser Ziel, mit dieser Aktion mindestens 100.000 € an Spenden für dieses Großprojekt einzuwerben. Dank der Großzügigkeit unserer Spender, denen wir allen herzlichst danken, konnten wir dieses ehrgeizige Ziel schon jetzt erreichen“, sagt Dr. Kai Gedeon, Vorsitzender der Stiftung Vogelmonitoring Deutschland. [mehr]

05.05.2011 totop

Schleswig-Holstein erlässt Regelungen zum Wiesenvogelschutz

Bild zur Meldung
Ein wesentlicher Grund für die neuen Regelungen ist der starke Rückgang der Uferschnepfen-Bestände
© Hans Glader
Die schleswig-holsteinische Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf hat am 5. Mai einen Erlass mit Bewirtschaftungsvorgaben herausgegeben, die bei einem geplanten Umbruch von Dauergrünland in Wiesenvogelgebieten des Landes zu beachten sind. Aufgrund seiner besonderen Bedeutung wird er auch in Kürze im schleswig-holsteinischen Amtsblatt veröffentlicht. [mehr]

02.05.2011 totop

Ausstellung „Die Vögel Mitteleuropas“ in Hamburg

Bild zur Meldung
Naumann-Ausstellung im Jenisch-Haus
© Jenisch-Haus, Hamburg
Noch bis zum 30. Oktober 2011 läuft eine Ausstellung der einzigartigen Aquarelle von Johann Friedrich Naumann im Jenisch Haus in Hamburg.

Johann Friedrich Naumann (1780 — 1857) gilt als der bedeutendste Ornithologe Deutschlands. Neben seinen wissenschaftlichen Leistungen beeindruckt heute vor allem die natürliche Schönheit seiner Vogelbilder und die erstaunliche Kreativität seiner Sprache. Fünfundzwanzig Jahre hat Naumann an seinem zwölfbändigen Hauptwerk »Naturgeschichte der Vögel Deutschlands« gearbeitet.
[mehr]

02.05.2011 totop

Birdrace 2011: Bereits über 100 Teams angemeldet!

Bild zur Meldung
Verteilung der Birdrace-Teams mit Stand 2. Mai
© DDA
Das herrliche Wetter der letzten Tage hat bei vielen Beobachtern offenbar große Lust auf das Birdrace 2011 geweckt: Das Team Charadrius, das im bayerischen Donau-Ries-Kreis unterwegs sein wird, meldete sich gestern als 100. Team an. Mit Ausnahme von Bremen werden in allen Bundesländern Teams unterwegs sein. Unangefochten an der Spitze der Anmeldungen liegt — wie nicht anders zu erwarten — wieder einmal Nordrhein-Westfalen, wo sich bereits 35 Team angemeldet haben.
Etwa 50 Teams waren es in den vergangenen Jahren in NRW; es ist also hinsichtlich der Gesamtzahl durchaus noch Luft nach oben. Und die Wetterprognosen für den 7. Mai sind gut. Vielleicht gelingt es ja tatsächlich wieder, die Bestmarke aus dem Vorjahr mit 135 Teams zu knacken? [mehr]

27.04.2011 totop

Neue ADEBAR-Bilder ausgeliefert - nur noch 29 Bilder fehlen!

Wieder sind 30 Bilder ausgeliefert worden, so dass nunmehr lediglich 29 Bilder fehlen, bis alle ADEBAR-Bilder gemalt sind. Schauen Sie sich die Bilder doch einfach mal auf den Seiten der Stiftung Vogelmonitoring an. Untenstehend haben wir für Sie die Bilder schon einmal zusammengefasst.
Und noch ein Countdown läuft - es fehlen mit Stand vom 27.04.2011 nur noch 891 Euro bis zur 100.000 Euro-Grenze. Sie möchten helfen, dass wir diese Grenze schnell erreichen? Nichts leichter als das. Auf den Stiftungsseiten können Sie leicht eine Spendenpatenschaft abschließen. Wir sind für jeden Betrag dankbar, aber bedenken Sie bitte, dass wir lediglich Spendern mit Beträgen ab 100 Euro (für Privatpersonen) einen Platz bei der unterstützten Art im späteren Druckwerk zusichern können, solange nicht bereits 5 Spender diese Art unterstützen.

[mehr]

20.04.2011 totop

"Vögel in Deutschland 2010" erschienen

Bild zur Meldung
Vögel in Deutschland 2010
© DDA
Heute wurde der Bericht "Vögel in Deutschland 2010" veröffentlicht, der gemeinsam vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) und der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten erarbeitet wurde. Der Bericht behandelt schwerpunktmäßig, wie die im japanischen Nagoya im November 2010 verabschiedeten neuen "2020-Ziele" zum Schutz der biologischen Vielfalt in Deutschland wirksam umgesetzt werden können. Für zehn dieser Ziele wird anhand der Vögel exemplarisch aufgezeigt, wie die Schutzbemühungen stärker fokussiert und Erfolge gemessen werden können. Dabei deckt der Bericht eine große Bandbreite von Themen ab: von der Wertschätzung der Natur über Maßnahmen des Artenschutzes, die Ausweisung von Schutzgebieten bis hin zur Wissensvermittlung.
[mehr]

09.04.2011 totop

Birdrace 2011 — die Anmeldung hat begonnen!

Bild zur Meldung
Nicht nur unter Nachwuchsornis ist das Birdrace sehr beliebt und ein großartiges Erlebnis.
© Schutten Freiburg
In vier Wochen, am Samstag den 7. Mai, startet das mittlerweile 8. bundesweite Birdrace des DDA. Im letzten Jahr nahmen bereits 529 Beobachter in 135 Teams teil — wieder einmal mehr als im Jahr zuvor. Das Alter reichte von 1 bis 84 Jahre. Birdrace macht offensichtlich generationenübergreifend Spaß! Und der steht an diesem Tag eindeutig im Vordergrund. Denn Ziel ist es, mit Teams von 3—5 Beobachtern innerhalb eines Tages so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. 162 Arten entdeckte im vergangenen Jahr das Team "Iron Birden" aus Nordvorpommern und holte damit den virtuellen Siegerpokal erstmals an die Ostsee. Gelingt den Nordseeküstenteams dieses Jahr die Revanche — oder liegt gar erstmals ein Fahrradteam ganz vorne?

Wichtig: Alle Teams müssen sich — auch bei Beibehaltung ihres Namens und derselben Besetzung wie im Vorjahr — neu anmelden! Nur so ist gewährleistet, dass auch die Ergebnisse der Vorjahre abrufbar bleiben. Diese stehen auch weiterhin für taktische Überlegungen, als Herausforderung oder zur eigenen Genugtuung wieder vollständig zur Verfügung. Obgleich eine Registrierung bis zum Ende des Rennens möglich ist, bitten wir um eine rechtzeitige Anmeldung, damit die voraussichtliche Anzahl an Teams in die Pressemitteilungen vorab einfließen kann. Änderungen in der Mannschaftsaufstellung, im Teamnamen usw. sind bis zum Start problemlos möglich. [mehr]

08.04.2011 totop

Frühjahrs-Rundschreiben 2011 des DDA erschienen

Bild zur Meldung
34 Seiten rund um die Faunistik umfasst das aktuelle Rundschreiben.
© DDA
So schnell konnte man Mütze und Schal kaum ausziehen, wie in den letzten Tagen der Frühling Einzug hielt. Betrachtet man alleine die Temperaturen, so wurde der Frühling förmlich übersprungen. Dieses Gefühl schienen auch so manche Heimzügler zu verspüren, denn der eine oder andere trat ungewöhnlich früh hierzulande und andernorts in Europa auf. Hätten wir jetzt schon ornitho.de ... mag der eine oder andere jetzt denken. Uns geht es da nicht anders. Dann hätten wir ein wesentlich vollständigeres Bild der Heimzügler zeichnen können. Aber es gibt gute Gründe, weshalb der Start etwas später erfolgen wird. Lesen Sie hierzu — sowie zu vielen weiteren spannenden Ergebnissen und Entwicklungen in der Vogelwelt — mehr auf den Seiten des aktuellen Rundschreibens.
[mehr]

04.04.2011 totop

Augen auf - Tõnn im Anflug!

Bild zur Meldung
Tõnn verließ sein Überwinterungsgebiet am 27. März und bis heute ist er schon bis Zentral-Frankreich geflogen. Wo wird sein Ziel sein?
© http://birdmap.5dvision.ee/
Der Schelladler Tõnn, der es in den letzten Jahren geschafft hat, Deutschland immer wieder - sowohl auf dem Herbstzug ins spanische Winterquartier als auch auf dem Frühjahrszug in die baltischen Brutgebiete - unbemerkt von vielen tausend Vogelbeobachtern zu passieren, ist im Anflug. Er verließ sein Überwinterungsgebiet am 27. März und hat inzwischen Zentral-Frankreich erreicht. Also Augen auf! 2010 übernachtete Tõnn mehrfach in Deutschland, umflog aber die DDA-Geschäftsstelle im nordrhein-westfälischen Münster dann leider doch mit einem "gewissen Sicherheitsabstand".

Wer seine Reise verfolgen will, dem sei die inzwischen auch deutschsprachige Webseite ans Herz gelegt, die Urmas Sellis und seine Kollegen tagtäglich aktualisieren.

Weitere Informationen

30.03.2011 totop

Stellnetzfischerei gefährdet tausende Seevögel

Bild zur Meldung
Eisenten sind durch Stellnetzfischerei im Bestand gefährdet.
© Kai Gauger
Die Küstengewässer in Mecklenburg-Vorpommern und die Gewässer der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) sind wichtige Fanggebiete für die deutsche Küstenfischerei, zum Fang von Fischarten wie Dorsch und Hering. Doch sind die dabei verwendeten Stellnetze (sog. Kiemen- und Verwickelnetze) in Gebieten, in denen sich Fischereiaktivitäten und das hohe Vorkommen von rastenden und überwinternden Seevögeln überlagern, ein hohes Risiko für die Tiere. Denn die Seevögel verfangen sich bei der Nahrungssuche in den feinen Maschen der Stellnetze und ertrinken. Die höchsten Beifangraten in der deutschen Stellnetzfischerei traten in den inneren Küstengewässern (Bodden) und der 3-Seemeilen Zone auf. Dies ist ein Ergebnis des Forschungsvorhabens "Beifang von Seevögeln in der passiven Meeresfischerei der Ostsee", das im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) vom "Institut für angewandte Ökosystemforschung" durchgeführt wurde. [mehr]

23.03.2011 totop

Neue ADEBAR-Bilder eingetroffen

Aktuell sind mehr als 30 weitere Bilder fertiggestellt und ausgeliefert worden. Damit fehlen nunmehr weniger als 60 Bilder, um die Artenliste zu komplettieren. Ansehen kann man die Bilder auf den Seiten der Stiftung Vogelmonitoring
Auch bei den Spenden nähern wir uns zwei Meilensteinen. Einerseits unterstützen bereits 581 Paten die Erstellung des Atlas und es fehlen nur noch 19 weitere, um sagenhafte 600 Paten zu erreichen. Andererseits fehlen auch nur noch 2.264 Euro um die magische Grenze von 100.000 Euro zu erreichen.
Machen Sie jetzt mit und helfen Sie uns durch Ihren Beitrag bei der Fertigstellung von ADEBAR.


adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar

18.03.2011 totop

"Kaltei-Aktion" zur Kormoranbekämpfung am Bodensee im Jahre 2008 unzulässig

Bild zur Meldung
Kormorane werden immer noch gezielt verfolgt und bekämpft, aber nicht immer rechtens, wie das Urteil zeigt.
© Karsten Berlin
Kurzbeschreibung: Das gezielte Auskühlenlassen von Kormorangelegen zur Verminderung des Kormoranbestands am Bodensee ("Kaltei-Aktion") im Jahre 2008 war rechtswidrig. Zu diesem Ergebnis kommt der für das Naturschutzrecht zuständige 5. Senat des Verwaltungsgerichts Baden-Württemberg (VGH) in seinem am 16.03.2011 verkündeten Urteil.
[mehr]

16.03.2011 totop

Ehrenamtliche leisten wesentlichen Beitrag zur Arbeit des British Trust for Ornithology (BTO)

Bild zur Meldung
Ehrenamtlicher Mitarbeiter beim Monitoring.
© Karsten Berlin
Diese Meldung ist erschienen in den Mitteilungen 11/03 März 2011 des Arbeitskreis an der Staatlichen Vogelschutzwarte Hamburg.

Das Jahr 2011 wurde von der Europäischen Kommission in Brüssel zum „Europäischen Jahr des Ehrenamtes“ erklärt. Zur Arbeit des BTO haben im vorigen Jahr rund 40.000 ehrenamtliche Feldbeobachter und andere Helfer beigetragen. Diese Leistung entspricht einem Einsatz von etwa 1.100 hauptamtlichen, bezahlten Mitarbeitern (mehr als das Zwölffache des tatsächlichen Mitarbeiter- stabes) und hatte einen finanziellen Gegenwert von 34 Millionen £ jährlich. Einige der ältesten Beobachter nehmen seit mehr als einem halben Jahrhundert an bestimmten Programmen teil. Das am längsten betriebene noch heute aktive Programm ist die alljährliche Zählung der Graureiherkolonien, die seit 1928 besteht und somit als dauerhafteste ehrenamtliche Vogelzählung der Welt gilt. Die umfangreichste gegenwärtig laufende Zählung ist die Arbeit am Vogelatlas 2007/11 der Britischen Inseln, an der rund 18.500 ehrenamtliche Feldbeobachter beteiligt sind und in deren Verlauf bislang mindestens 155 Millionen Vögel von 561 Arten erfasst wurden. [mehr]

14.03.2011 totop

Tagung über Wasservogelökologie und Feuchtgebietsschutz in Blankensee

Bild zur Meldung
Saatgänse am Niederrhein
© Hans Glader
Die Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg und der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) laden herzlich zu einer Tagung über Wasservogelökologie und Feuchtgebietsschutz ein, die vom 18. bis 20. März 2011 in der Freizeit- und Bildungsstätte (FIB) Blankensee (Landkreis Teltow-Fläming) stattfindet (www.fib-blankensee.de). Nach der Anreise am Freitag mit abendlicher Exkursion stehen am Samstag ganztägig interessante Vorträge auf dem Programm. Am Sonntag können die Ergebnisse der Arbeit des Landschaftsfördervereins Nuthe-Nieplitz-Niederung auf einer Exkursion hautnah erlebt werden. [mehr]

09.03.2011 totop

Spannende Einblicke in das „Raum-Zeit-Leben“ von Austernfischern zur Brutzeit

Bild zur Meldung
Die Forschungsergebnisse sollen dazu beitragen, den Rückgang der Austernfischer im Wattenmeer zu stoppen.
© Lutz Ritzel
Brut- und Rastbestände des Austernfischers gehen seit vielen Jahren kontinuierlich im gesamten Wattenmeergebiet zurück. Vor diesem Hintergrund haben Forscher des Forschungs- und Technologiezentrums Westküste (FTZ) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel auf der Hallig Oland (Nordfriesisches Wattenmeer) ein Pilotprojekt gestartet. Um sehr präzise Daten zur Raum- und Zeitnutzung während der Brutzeit zu erhalten, wurden neun Austernfischer mit hochentwickelten GPS-Datenloggern ausgestattet. Die Geräte zeichnen die geographische Position mit einer sehr hohen Genauigkeit auf. Außerdem speichern sie die Bewegungsgeschwindigkeit, Uhrzeit und Datum.
[mehr]

05.03.2011 totop

Gefahr für Uhu und Wanderfalke

Bild zur Meldung
Freizeit-Aktivität GeoCaching
© Falke - Journal für Vogelbeobachter
GPS-Geräte in der Ornithologie sind zahlreichen Vogelkundlern mittlerweile bestens vertraut. Dass die Geräte aber auch für den modernen Freizeitspaß genutzt werden, ist dagegen "noch" weitgehend unbekannt. Die Fangemeinde derer, die an modernen Schnitzeljagden, im Fan-Jargon gemeinhin "GeoCaching" genannt, wächst jedoch ungebremst und nimmt einen immer größeren Stellenwert ein. [mehr]

01.03.2011 totop

Bibliografie zur Ornithologie Frankreichs

Bild zur Meldung Über den Link http://www.bibliographie-ornithologie-francaise.fr/ gelangt man zu einer Plattform im Internet, über die sich 12.069 Artikel, 187 Bücher sowie 118 Dissertationen recherchieren lassen.
In den Jahren 1992, 1996 und 2008 erschienen drei Bände der « Bibliographie d’Ornithologie Française ». Sie bieten Zitate aller wissenschaftlichen Arbeiten über die Vogelwelt Frank- reichs, die im Zeitraum 1945-1990 erschienen sind. Verschiedene Register (Arten-, Orts-, Sachregister etc.) erlauben die Literatursuche unter Stichworten in einem Register von fast 400.000 Einträgen.

01.03.2011 totop

Rundschreiben des VSO erschienen

Bild zur Meldung
Cover des neuen Rundschreibens
© VSO
Im neuen Layout erscheint das aktuelle Mitgliederrundschreiben des Vereins Sächsischer Ornithologen. Im Heft finden sich wie gewohnt u.a. aktuelle Vogelschutzthemen, Aufrufe zur Mitarbeit (Monitoring häufiger Arten, Rotmilan-Kartierung) und Vereinsinformationen (z.B. Einführung ornitho.de in Sachsen usw.). Alle VSO-Mitglieder erhalten dieses Rundschreiben wie gewohnt im Rahmen des Jahresmitgliedsbeitrages kostenfrei.
Gleichzeitig sei auf die kommende 49. Jahresversammlung und Sächsische Ornithologentagung im April verwiesen, auf der auch der DDA mit einem Vortrag zu ornitho.de vertreten sein wird. [mehr]

24.02.2011 totop

Vogeltod durch Bindegarn

Bild zur Meldung
Mäusebussard mit Bindegarn
© unbekannt
Bitte um Mitarbeit!
Dr. Torsten Langgemach, Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburgs, bittet darum, Daten zu Vogelopfern durch Bindegarnreste in der Landschaft mitzuteilen. Das Problem wurde u. a. in der Zeitschrift "Der Falke" bereits ausführlich dargestellt. Unter den bekannt gewordenen Opfern stehen Weißstorch (147), Kolkrabe (73) und Baumfalke (67) ganz vorn. Da in der Regel nur eine kleine Zahl von Beringern mit dem Problem konfrontiert wird, muss von einer großen Dunkelziffer ausgegangen werden. Bei den Gegenmaßnahmen steht die Verbesserung der Wahrnehmung und nachfolgende Verhaltensänderung bei den Verursachern an erster Stelle. Parallel dazu soll ein Hinweis auf die Bindegarn-Verpackungen gedruckt werden, mit dem auf die Gefährdungen von Wildtieren hingewiesen wird. Seitens DBV (Deutscher Bauernverband) und VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) wurde jetzt die Bereitschaft signalisiert, beide Wege zu unterstützen. Zur Verbesserung der Argumentationsbasis soll die Datensammlung noch einmal forciert werden. Fundmeldungen inkl. Ort und Datum (ggf. auch Fotos) bitte an Torsten Langgemach. [mehr]

18.02.2011 totop

Ehrenamt und Naturschutz

Bild zur Meldung
Dr. Christoph Sudfeldt stellte auf dem "Dialogforum Ehrenamt" die Verdienste des ehernamtlichen Enagements im Vogelmonitoring heraus, an dem sich inzwischen mehr als 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligen.
© U. Euler (BfN)
Das Jahr 2011 wurde von der Europäischen Union zum internationalen „Jahr der Freiwilligentätigkeit“ ausgerufen. Gerade im Naturschutz stellt ehrenamtliches Engagement in vielen Bereichen eine unverzichtbare Grundlage dar, um großräumig vergleichbare Daten zu erheben wie auch um lokal Arten- und Biotopschutzmaßnahmen in die Tat umzusetzen. Dieses Engagement trägt entscheidend zu der in der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt geforderten Verbesserung der Datenbasis zum Zustand und zur Entwicklung der biologischen Vielfalt in Deutschland bei.

Aus diesem Anlass veranstaltete das Bundesamt für Naturschutz (BfN) ein zweitägiges Dialogforum zum Thema „Ehrenamtliche Aktivitäten zur Erfassung der biologischen Vielfalt“. Rund 70 Vertreterinnen und Vertreter von Naturschutzverbänden, Vereinen, Universitäten und Behörden tauschten sich über das gesellschaftliche Engagement im Naturschutz aus und entwickelten gemeinsame Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit. Das Vogelmonitoring wurde für viele Bereiche der Ehrenamtsförderung als „best practise“-Beispiel hervorgehoben — einmal mehr eine große Anerkennung der im zurückliegenden Jahrzehnt erreichten Fortschritte!
[mehr]

11.02.2011 totop

Neue ADEBAR-Bilder eingetroffen

Mittlerweile sind weit über die Hälfte aller ADEBAR-Bilder vorhanden und können auf den Seiten der Stiftung Vogelmonitoring eingesehen werden.
Schauen Sie doch einfach mal, ob Ihre Lieblingsarten auch schon vorhanden sind. Auch Spenden sind natürlich weiterhin möglich.

adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar adebar


01.02.2011 totop

Steinwälzer legt mehrfach eine Strecke von 27.000 Kilometern zurück!

Bild zur Meldung
Ein Steinwälzer in Südostasien legte bereits zum zweiten Male einen Zug über 27.000 km zurück.
© Kai Gauger
Wissenschaftler der Victorian Wader Study Group, einer speziellen Arbeitsgruppe des BirdLife International Partners Birds Australia, haben vor Kurzem einen Steinwälzer Arenaria interpres wiedergefangen, der bereits zum zweiten Mal einen kompletten Hin- und Wegzug über 27.000 Kilometer zurückgelegt hat. Es ist das erste Mal, dass der komplette Zugweg einer mit Geolokator versehenen Limikole in aufeinander folgenden Jahren aufgezeichnet werden konnte. Dem Steinwälzer wurde in beiden Jahren jeweils Mitte April am Strand von Flinders, in Südost-Australien, ein 1 Gramm leichter Datenlogger (Geolokator) am Bein befestigt, der jeden Morgen und Abend den Standort des Vogels dokumentiert. [mehr]

04.01.2011 totop

Jahresbericht „Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2009“ erschienen

Bild zur Meldung
Cover Jahresbericht zum Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt
©
Zum Jahreswechsel legte die Staatliche Vogelschutzwarte Sachsen-Anhalt zum siebenten Mal einen Jahresbericht zum Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt vor, diesmal das Jahr 2009 betreffend. [mehr]

03.01.2011 totop

Mit vollem Elan ins neue Jahr

Bild zur Meldung
Mit vollem Elan begrüßt auch dieser Singschwan das Jahr
© Mathias Putze
2010 war für den DDA einmal mehr ein sehr erfolgreiches Jahr!

Ohne Sie, die unzähligen an der Vogelkunde und -beobachtung Begeisterten und die inzwischen über 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Monitoringprogrammen, wären diese Erfolge nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank für diese tolle Unterstützung und das enorme ehrenamtliche Engagement, das unseren Vereinszwecken und -zielen in zunehmendem Maße entgegengebracht wird!

Für alle Interessierten haben wir nachfolgend die Highlights des vergangenen Jahres nochmals kurz und knackig zusammengefasst.

Was wird uns 2011 bringen? Wir sind zwar keine Auguren, die die Zukunft aus dem Fluge der Schwalben vorhersehen können, doch zeichnet sich bereits jetzt ab, dass wir den kommenden Monaten mit großer Spannung entgegensehen dürfen. Der Start des Online-Portals ornitho.de, die bundesweite Rotmilankartierung und der Abschluss von ADEBAR (Atlas deutscher Brutvogelarten) — allein diese drei identitätsstiftenden Großprojekte dürften das Herz einer jeden bzw. eines jeden, die/der sich dem Schutz der heimischen Vogelwelt verschrieben hat, höher schlagen lassen. Und dabei wird es nicht bleiben …

Ihnen wünschen wir ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr und unvergessliche Momente mit unseren gefiederten Freunden.

Im Namen des Vorstandes und der Mitarbeiter des DDA

Stefan Fischer, Bernd Hälterlein und Christoph Sudfeldt
[mehr]

 

Bild„Vögel in Deutschland “ behandelt auf über 70 Seiten die Erfsssung rastender Wasservögel.

Bild

BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

Bild

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2015“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht 2015 auch Beiträge zu Bulwersturmvogel, Zwergdrossel und über die Dokumentation von Seltenheiten.

BildAktuelle Schwerpunkte sind der Star als Vogel des Jahres, die noch weitgehend unberührten Subantarktischen Inseln südlich Neuseelands sowie ein wie so oft faszinierender Rückblick auf den ornithologischen Herbst 2017. Das ist natürlich längst nicht alles - Schauen Sie doch mal rein: „Der Falke

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





Machen Sie mit...
Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
pdfAufnahmeantrag [ 1.778 kb ]

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.