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Aktuell

06.08.2018 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf das Frühjahr 2018

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© Mathias Schäf
Das Wetter im vergangenen Frühjahr war extrem. Zuerst kam der Winter Ende Februar noch mit einem eisigen Finale und blieb mit Frost und Schnee bis Ende März, dann stiegen die Temperaturen innerhalb weniger Tage auf sommerliche Verhältnisse. April und Mai waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Ein derart ungewöhnlicher Verlauf des Frühjahres wirkt sich natürlich auch auf die Vogelwelt aus.

Wir befassen uns in unserem Rückblick auf die zurückliegende Jahreszeit in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Der Falke" unter anderem mit der Ankunft der Zugvögel. Der späte Kälteeinbruch führte im März zu einer erheblichen Zugstausituation, über die bereits in der Mai-Ausgabe berichtet wurde. Früh heimkehrende Arten trafen dadurch erst zum Ende der ersten Aprildekade ein. Ab der zweiten Monatsdekade erreichten uns viele Singvogelarten dann aber dank idealer Bedingungen deutlich früher.
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06.08.2018 totop

Basstölpel & Plastikmüll: Neues Projekt zur systematischen Analyse von Herkunft und Auswirkungen auf Helgoland

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In der Kolonie der Basstölpel auf Helgoland ist der Plastikmüll in den Nestern nicht zu übersehen
© E. Ballstaedt
Der Anteil an anthropogenem Meeresmüll hat in den letzten Jahren signifikant zu genommen. Die gesamte Plastikmüllmenge in den marinen Ökosystemen beträgt dabei schätzungsweise zwischen 65 und 150 Millionen Tonnen (ca. 95 % der gesamten anthropogenen Meeresmüllmenge). Durch eine weiterhin steigende Kunststoffproduktion kann man davon ausgehen, dass auch der Eintrag von Plastikmüll in die Weltmeere stetig zunehmen wird. Inzwischen gelangen jährlich zwischen 4,8 und 12,7 Millionen Tonnen Plastikmüll ins Meer, was zu schwerwiegenden Folgen in den marinen Ökosystemen führt. Makroplastik (u.a. Stricke, Verpackungs- und Netzreste) haben oft tödliche Auswirkungen auf Fische, Meeressäuger und Vögel. Die Konsequenzen der Verstrickung in Plastikmüll werden jedoch vielfach unterschätzt. Ein neues Forschungsprojekt soll der Plastikmüllproblematik in Seevogelkolonien nun genauer auf den Grund gehen.
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24.07.2018 totop

State of the World′s Birds 2018 – Ein Pulsmesser für die Natur

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© BirdLife International
Alle fünf Jahre informiert die internationale Vogelschutzorganisation BirdLife International im Statusbericht „State of the World’s Birds“ über den Zustand der globalen Vogelwelt. Die gerade erschienene Ausgabe stellt die wichtigsten Ergebnisse aus Studien von BirdLife und seinen Partnerorganisationen vor. Eine Bilanz, die wie ein Pulsmesser den Zustand der globalen Vogelwelt und der Biodiversität anzeigt und Wegweiser für Politik, Gesellschaft und Naturschutz sein kann.

Viele Ergebnisse des aktuellen Statusberichts sind ernüchternd: Der Rückgang der Vogelarten schreitet ungebremst weiter voran. Betroffen sind vor allem viele ehemals häufige Arten. 40% der rund 11.000 Vogelarten weltweit gehen in ihrem Bestand zurück, nur bei 7% nimmt die Population zu. 1.469 Arten (13%) – und damit jede achte Vogelart – sind vom Aussterben bedroht. 74% von diesen werden durch die ständige Ausweitung der Ackerlandfläche weltweit und die Industrialisierung der Landwirtschaft bedroht, 50% durch Holzeinschlag, 39% durch invasive nicht-heimische Arten und 35% durch Jagd und illegale Verfolgung. Der Klimawandel wirkt sich zurzeit auf 33% der weltweit bedrohten Arten aus und verschärft oftmals die Situation für Arten, die bereits durch andere Faktoren in Bedrängnis geraten sind.
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04.07.2018 totop

Sachpreis-Verlosung Birdrace 2018 — herzlichen Glückwunsch?!

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Ein Papageitaucher, in unnachahmlicher Art gemalt von Harro Maas, ziert in diesem Jahr die Urkunde, die in Kürze an alle Teams verschickt wird. Das Original wurde wie immer verlost. Die/Der Glückliche ist ...
© Harro Maas
Wir hoffen, dass alle das 15. bundesweite Birdrace am 5. Mai noch in guter Erinnerung haben. Wir auf jeden Fall: Mit mehr als 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern über 340 Teams waren so viele dabei wie nie zuvor. Mehr als 30.000 Euro an Spenden kamen für ornitho.de dank zahlreicher Spender zusammen. Dafür möchten wir allen Beteiligten nochmals aufs Herzlichste danken! Der einen oder dem anderen mit Hilfe unserer Glücksfee auch im materiellen Sinne, denn in diesem Jahr waren wieder mehr als 80 Preise in der Lostrommel. Die Chancen, zu den Glücklichen zu zählen, waren somit trotz Rekordbeteiligung wieder einmal sehr hoch – insbesondere dann, wenn das eigene Team Spenden für ornitho.de einwarb oder ohne Auto unterwegs war. Die folgenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich in diesem Jahr freuen (und melden sich bitte per Mail mit aktueller Anschrift bei uns):
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02.07.2018 totop

Liebeskummer, Winterflucht und Sitzenbleiber – die kuriosen Reisen unserer Rotmilane

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Die Rotmilan-Dame OVH, benannt nach dem Ornithologischen Verein zu Hildesheim e.V., bereitete uns eine der größten Überraschungen.
© Christian Gelpke
Unter diesem Titel stellen wir in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift DER FALKE die ungewöhnlichsten Flugrouten unserer besenderten Rotmilane vor. Im Rahmen des bundesweiten Artenschutzprojektes „Land zum Leben“ hat der DDA in Zusammenarbeit mit drei Teams aus erfahrenen Greifvogelberingern und Artexperten seit 2014 insgesamt über 30 Rotmilane mit Satellitensendern ausgestattet. Dadurch ist es möglich, die Flugrouten der Vögel genau zu studieren und so herauszufinden, über welchen Flächen sich die Milane bevorzugt aufhalten und welche Gebiete eher gemieden werden. Bei der Auswertung kam es zu einigen spektakulären Beobachtungen, die wir in der Juli-Ausgabe von DER FALKE und auch in einer neuen Rubrik bei uns auf der Website vorstellen.
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26.06.2018 totop

Bundesamt für Naturschutz zeichnet Vorhaben zur Entwicklung von Klimawandel-Indikatoren als „Projekt des Monats“ aus

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Beim Trauerschnäpper führt eine klimatisch bedingte phänologische Abweichung zwischen der Hauptverfügbarkeit von Raupen als Nahrung für den Nachwuchs und der Ankunft der Zugvögel im Brutgebiet zu Bestandsveränderungen.
© Thomas Harbig
Aussagen über den Zustand von Natur und biologischer Vielfalt oder auch über das Ausmaß von Umweltbelastungen werden mit Hilfe von Indikatoren getroffen. Ein Indikator übersetzt komplexe Sachverhalte in messbare Größen und Zahlenwerte, die für die Öffentlichkeit verständlich sind und der Politikberatung dienen. Um eine bestimmte Gegebenheit zu beurteilen, wird ein fachlich fundierter Zielwert festgelegt, der stets den Idealzustand des betrachteten Sachverhaltes darstellt. Ein Indikator zeigt an, wie groß der Abstand des aktuell bilanzierten Wertes zu dem errechneten Idealzustand ist.
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26.06.2018 totop

Jubiläum: 25 Jahre Michael-Otto-Institut im NABU

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von links nach rechts: Dr. Johannes Merck (Umweltstiftung Michael Otto), Kornelius Kremkau (LLUR), Julia Jacobsen (Integrierte Station Eider-Treene-Sorge), Olaf Tschimpke (NABU), Dr. Hermann Hötker (MOIN), Anke Erdmann (Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung Schleswig-Holstein)
© MOIN
Das Michael-Otto-Institut im NABU (MOIN) und die Integrierte Station Eider-Treene-Sorge des Schleswig-Holsteinischen Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) feierten am vergangenen Wochenende in Bergenhusen ihren 25. bzw. 20. Geburtstag. Die Jubiläumsfeier, die die tiefe Verwurzelung des Bergenhusener Naturschutzes in der Region verdeutlichen soll, stand ganz unter dem Motto „Gemeinsam in Bewegung“. Dr. Johannes Merck von der Umweltstiftung Michael Otto beleuchtete in seinem Festvortrag die Geschichte des Naturschutzes in der Eider-Treene-Sorge-Niederung. Grußworte wurden unter anderem von Staatssekretärin Anke Erdmann aus dem Umweltministerium Schleswig-Holsteins sowie dem ARD-Meteorologen Karsten Schwanke überbracht. Prof. Dr. Franz Bairlein, Direktor des Instituts für Vogelforschung, stellte im Rahmen eines internationalen Workshops erarbeitete Thesen zur Zusammenarbeit von Forschung und Naturschutz vor. Diese sollen einen Beitrag dazu leisten, die Arbeit von Naturschutz, Wissenschaft und Politik fit für die Zukunft und damit fit für den Erhalt der Biodiversität zu machen.
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25.06.2018 totop

Bericht zum Vogelmonitoring in Polen 2016-2018

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Der Singschwan gehört zu den Gewinnern unter den Vögeln Polens, leider gibt es jedoch auch zahlreiche negative Entwicklungen
© Ralf Kistowski
In Zusammenarbeit mit dem BirdLife-Partner OTOP hat das polnische Oberinspektorat für Umweltschutz jüngst die 17. Ausgabe eines Berichts zum Vogelmonitoring in Polen herausgebracht. Unter dem Dach des Monitorings der Vögel Polens (MPP) finden sich 25 separate Erfassungsprogramme, die 164 Brutvogelarten (und damit 66% der nationalen Avifauna) sowie 33 rastende und überwinternde Arten abdecken. An den Zählungen waren insgesamt mehr als 900 Ehrenamtliche beteiligt, die mehr als 2500 Probeflächen untersuchten. Die im aktuellen Bericht vorgestellten Ergebnisse beziehen sich bei den Brutvögeln auf die Jahre 2016-2017, bei Überwinterern auf die Jahre 2017-2018 und bei Zugvögeln auf den Zeitraum 2016-2018.
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25.06.2018 totop

Verein Jordsand feiert 111-jähriges Bestehen mit großem Jubiläumsprogramm

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© Verein Jordsand
Der Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. wurde 1907 in Hamburg gegründet und zählt zu den ältesten Naturschutzverbänden in Deutschland. Aktuell betreut der Verein rund 20 Naturschutzgebiete in ganz Norddeutschland. Zu seinem 111-jährigen Jubiläum bieten die Jordsander ab Mitte Juni allen Naturinteressierten die einmalige Möglichkeit alle ihre Schutzgebiete an der Nord- und Ostsee sowie im Großraum Hamburg zu erkunden. Dazu zählen unter anderem die Halligen Habel und Norderoog. Diese liegen in der Schutzzone 1 des Nationalparks Wattenmeer und sind normalerweise zum Schutz der dortigen Seevögel für die Öffentlichkeit gesperrt. Im Rahmen des Jubiläumsprogramms werden jedoch Sonderführungen mit Ausnahmegenehmigung angeboten.
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13.06.2018 totop

Seeregenpfeifer vom Mittelmeer brüten an der Nordsee

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Da der codierte Farbring auf die Entfernung nicht sicher ablesbar war, fingen die Wissenschaftler den an der Côte d’Azur beringten Seeregenpfeifer, um den Ring komplett abzulesen
© D. Cimiotti
Biologen der Schutzstation Wattenmeer und des Michael-Otto-Instituts im NABU entdeckten an der nordfriesischen Wattenmeerküste kürzlich zwei Seeregenpfeifer-Weibchen aus dem Mittelmeerraum unter den einheimischen Artgenossen. Im Beltringharder Koog und in St.Peter-Ording waren den Forschern die aus Mallorca und Südfrankreich stammenden Vogelweibchen aufgefallen.
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12.06.2018 totop

Vogelfestival HanseBird in Hamburg

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© Oliver Richter
Der NABU Hamburg lädt vom 23.-24. Juni 2018 wieder zur HanseBird ein. Auf der Elbinsel Kaltehofe können sich Vogelschützer, Naturliebhaber und Fotografen auf Vorträge, Führungen, Workshops und viele Neuheiten im Messebereich rund um Ornithologie und Vogelbeobachtung freuen.
"Nur was man kennt, das schützt man auch" – unter diesem Motto geht die HanseBird 2018 bereits in die neunte Runde. Mit dem Vogelfestival des Nordens bringt der NABU die Natur der gefiederten Freunde näher und möchte so langfristig für ihren Schutz werben. Das abwechslungsreiche Programm bietet sowohl Einsteigern als auch Fachleuten jede Menge Highlights und Möglichkeiten, sich auszutauschen.
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30.05.2018 totop

Aufgepasst: Einflug von Rosenstaren!

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Unter Staren fallen ältere Rosenstare durch ihren leuchtend rosa Körper auf
© Winfried Scharlau
Rosenstare sind gesellige und teilweise nomadisch lebende Brutvögel der Steppen und Halbwüsten Mittelasiens und Südosteuropas. Westwärts gerichtete Vorstöße gehen meist mit der Massenvermehrung von Heuschrecken einher. In Deutschland sind Rosenstare sehr seltene Gäste mit wenigen Nachweisen pro Jahr, die meist eher unscheinbar blass gefärbte Jungvögel betreffen. Aktuell stehen jedoch die Chancen auf die Beobachtung eines attraktiven Altvogels so gut wie lange nicht!
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Bild347 Teams mit über 1.100 TeilnehmerInnen waren beim 15. bundesweiten Birdrace am Start — so viele wie nie zuvor:
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Bild„Vögel in Deutschland “ behandelt auf über 70 Seiten die Erfsssung rastender Wasservögel.

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BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

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Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2015“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht 2015 auch Beiträge zu Bulwersturmvogel, Zwergdrossel und über die Dokumentation von Seltenheiten.

BildDie Pfuhlschnepfe als Wanderer zwischen Arktis und Afrika, die Gefährdung durch Klebepaste und der positive Trend bei den Blauracken in Ungarn sind Schwerpunkte der aktuellen Ausgabe. Daneben gibt es weitere spannende Berichte zu entdecken - Schauen Sie doch mal rein: „Der Falke

BildDas aktuelle Heft hat die Wiesenweihe zum Thema. In zahlreichen Artikeln geht es um Bestände, Lebensräume und Schutzmaßnahmen der Wiesenweihe in Deutschland, den angrenzenden Ländern und Europa. Überaus spannende Beiträge, die bis zum Einsatz von Orthokoptern reichen.
Mehr Informationen erhalten Sie auf Die Vogelwelt und auf den Seiten des DDA.

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





Machen Sie mit...
Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
pdfAufnahmeantrag [ 1.778 kb ]

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.