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Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Der DDA ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Er vertritt damit etwa 10.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter.

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26.04.2017 totop

Aktion #LivingLand - Jetzt für eine bessere Landwirtschaft abstimmen!

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Geben Sie Ihre Stimme für das Rebhuhn und weitere Arten der Agrarlandschaft ab!
© NABU
Die Agrarpolitik ist eine enorme Bedrohung für die Artenvielfalt Europas und wird ihrer globalen Verantwortung für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung nicht gerecht. Die bereits mehrfach hier beworbene Kampagne für eine ökologische Agrarwende kommt nun zu Ihrem ersten Höhepunkt: Bis 2. Mai kann man über www.NABU.de/abstimmen ganz einfach bei der laufenden EU-Konsultation für eine ökologische Agrarreform stimmen.

Dies ist eine einzigartige Chance für uns, den Ausverkauf der Natur zu stoppen! Immense Fördergelder fließen Jahr für Jahr in die industrielle Landwirtschaft, die den Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten vernichtet und unsere eigene Lebensgrundlage gefährdet. Wir müssen die hierfür verantwortliche Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) dringend ändern.
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24.04.2017 totop

Artenschutzprojekt sucht Rotmilan-Paten!

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Bringen Sie Ihre Unterstützung mit einer Patenschaft zum Ausdruck und verfolgen Sie so das Leben „Ihres“ Rotmilans
© Thomas Hinsche
Gibt es einen persönlicheren Weg als Ihre Faszination für Vögel durch eine Patenschaft zum Ausdruck zu bringen? Im Rahmen des Artenschutzprojektes „Land zum Leben“ besendert der DDA seit 2014 Rotmilane in Deutschland. Für viele dieser Vögel suchen wir noch Patinnen und Paten!

Etwa die Hälfte aller Rotmilane weltweit brütet bekanntlich in Deutschland. Doch in der monoton bewirtschafteten Agrarlandschaft finden die Vögel oft nicht genügend Futter. Mehr nahrungsreichen Lebensraum zu schaffen und so den Rückgang des Rotmilans aufzuhalten, ist Ziel des bundesweiten Schutzprojektes „Land zum Leben“, das der DDA gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Landschaftspflege und der Deutschen Wildtier Stiftung durchführt. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Die Stiftung Naturschutz Thüringen unterstützt die wissenschaftlichen Begleituntersuchungen.
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18.04.2017 totop

Gemeinsam für einen Wandel in der Agrarpolitik – gemeinsam für LivingLand

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Logo LivingLand
© NABU
Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU ist gescheitert. Sie verhindert weder Arten- noch Höfesterben. Setzt ein Landwirt sich besonders für Naturschutz, Ernährung oder Gesellschaft ein, wird das aber kaum belohnt. 60 Mrd. € Steuergelder werden derzeit jährlich für Agrarsubventionen in der EU ausgegeben und sollen ab 2021 neu verteilt werden. Landwirte, Verbraucher und Natur haben eine bessere Landwirtschaftspolitik verdient.
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13.04.2017 totop

Was ist ein Rotmilan? Bestimmungskenntnisse der Briten auf dem Prüfstand

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Welches Bild zeigt einen Haussperling? Für viele Briten offenbar keine einfache Frage.
© Twirlywoos/RSPB
Eine aktuelle Umfrage, die die britische Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) gemeinsam mit der Kinder-TV-Serie „Twirlywoos“ durchgeführt hat, ergab, dass ein Großteil der Bevölkerung Schwierigkeiten mit der Bestimmung selbst häufigster heimischer Vögel hat.

Mehr als die Hälfte der Befragten waren demnach nicht in der Lage einen Haussperling zu bestimmen und zwei von zehn Teilnehmern der Studie gingen davon aus, dass männliche und weibliche Stockenten zwei unterschiedliche Entenarten sind. Bei der Frage, um was es sich bei einem Rotmilan handelt, lag ein Fünftel der Befragten falsch. Einige vermuteten dabei einen Charakter aus den Batman-Filmen, andere hielten ihn für einen Fisch.
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13.04.2017 totop

„The State of the UK′s birds 2016“ — Aktuelle Trends der Vögel Großbritanniens veröffentlicht

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© RSPB
Bereits zum 17. Mal wurde nun der Statusbericht „The State of the UK′s Birds“ veröffentlicht. Neben Bestandsveränderungen der Vögel Großbritanniens wird in der aktuellen Ausgabe des gemeinsam von der Royal Society for the Protection of Birds (RSPB), dem British Trust for Ornithology (BTO) sowie dem Wildfowl & Wetlands Trust (WWT) in Zusammenarbeit mit weiteren britischen Naturschutzorganisationen veröffentlichten Berichts auch auf Ergebnisse unterschiedlicher Studien und Monitoringprogramme eingegangen.

Die Ergebnisse des Statusberichts sind ernüchternd: Mehr als 25% aller regelmäßig in Großbritannien vorkommenden Vogelarten stehen auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Die Liste der gefährdeten Arten musste um Arten wie Großer Brachvogel, Papageitaucher und Nachtigall erweitert werden. Die Ergänzungen sind Folgen teilweise bedeutender Bestandsrückgänge. Mehrere Arten, wie Seggenrohrsänger, Tafelente und Turteltaube, sind sogar global gefährdet.
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13.04.2017 totop

HanseBird 2017 lockt mit hochkarätigem Programm

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© Thomas Dröse/NABU
Rund 2.000 Besucher und 45 Aussteller haben die HanseBird im vergangenen Jahr zum vollen Erfolg gemacht, an den die Veranstalter vom NABU Hamburg auch 2017 anknüpfen wollen. Für das Vogelfestival des Nordens auf der Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe haben sie dazu wieder ein hochkarätiges Programm auf die Beine gestellt, das vom 17. bis 18. Juni 2017 bereits zum achten Mal einen breit gefächerten Messebereich sowie zahlreiche Vorträge, Führungen und Workshops für Vogelfreunde, Naturbeobachter und Fotografen bietet. [mehr]

11.04.2017 totop

Nachwuchs-Ornithologen aufgepasst! Jetzt anmelden zum NAJU Birders Camp 2017

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© NABU Hamburg
Beim NAJU Birders Camp in Hamburg können sich vom 12. bis 14. Mai 2017 Nachwuchs-Ornithologen im Alter von 12-27 Jahren rund um die Ornithologie informieren, Hamburgs Vogelwelt kennenlernen, wissenschaftliche Methoden ausprobieren und sich mit anderen jungen Vogelfreunden aus ganz Deutschland austauschen und vernetzen. Drei Tage lang finden in der Freiluftschule Moorwerder direkt an der Elbe am Naturschutzgebiet Heuckenlock verschiedene Exkursionen und Workshops statt.

Neben einer Vogelstimmenexkursion und der gemeinsamen Beobachtung von Wasservögeln am Hamburger Hafen wird auch eine Abendexkursion zu den Ziegenmelkern angeboten. Darüber hinaus werden auch wissenschaftliche Methoden vermittelt und es können neue Optiken ausprobiert werden, die der Sponsoring-Partner Zeiss zur Verfügung stellt. Bei einem Vogelquiz gibt es außerdem ein Fernglas zu gewinnen.
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11.04.2017 totop

Ornithologen fordern Schutz von Möwenbrutplätzen auf Flachdächern

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Neben Sturmmöwen nutzen auch Lachmöwen regelmäßig Flachdächer als Brutplatz
© Thomas Hinsche
Störungen und Vertreibung von Möwen auf Flachdächern haben ein besorgniserregendes Ausmaß erreicht. Immer mehr Mitglieder verschiedener Vogel- und Naturschutzvereine fordern den Stopp dieser Maßnahmen und ein abgestimmtes Vorgehen aller Verantwortlichen zum Schutz und zur Erhaltung dieser Brutvorkommen. Die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft für Schleswig-Holstein und Hamburg e.V. ist bereit, durch fachliche Beratung, Maßnahmenvorschläge, Bestandsmonitoring, Bruterfolgskontrollen und Beringung die Entwicklung und Umsetzung eines solchen Konzepts zu unterstützen. Der Vorstand der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft hat am 31.3.2017 zu diesem Thema nun die sogenannte „Plöner Erklärung“ verabschiedet:
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11.04.2017 totop

Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel

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© Mathias Putze
Seit dem Jahr 2002 trägt die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (LUGV) verfügbare Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) aus ganz Deutschland zusammen. Ziel der Datenbank ist es, die vorhandenen, bundesweit verstreuten Daten über Anflugverluste an WEA zusammenzutragen, durch diese Sammlung zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen und die Einhaltung von Mindeststandards bei der weiteren Datengewinnung und -dokumentation durchzusetzen. Die „Dokumentation Vögel und Windenergienutzung“ auf der Internetseite des LUGV wurde nun aktualisiert und die Informationen und Kollisionszahlen auf den neuesten Stand gebracht. Nach der Erweiterung sind jetzt mehr als 420 Literaturquellen verarbeitet, die eine solide Basis für Entscheidungen verschiedenster Art bilden.
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08.04.2017 totop

14. bundesweites Birdrace am 6. Mai – die Anmeldung hat begonnen

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Das Birdrace – der perfekte Rahmen für einen unvergesslichen Tag!
© Team "Graubartschwalben"
„Kinners, wie die Zeit vergeht ...“ Schon wieder sind es nur noch vier Wochen, bis es am ersten Samstag im Mai, dieses Mal somit am 6., rund geht und ab Mitternacht die Teams voller Vorfreude auf einen einmalmehr unvergesslichen Tag an der virtuellen Startlinie stehen. An keinem anderen Tag im Jahr wird deutschlandweit so intensiv beobachtet: 302 Vogelarten wurden im vergangenen Jahr von den 291 Teams entdeckt. Erstmals waren über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei traumhaften Bedingungen am Start. Es wird schwer werden, die letztjährigen Bestmarken zu knacken. [mehr]

04.04.2017 totop

Aufruf zum Ablesen von Flügelmarken bei Rotmilanen

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Flügelmarken lassen sich oft selbst aus der Entfernung sicher ablesen
© Jens Halbauer
Flügelmarkierungen stellen heute eine wertvolle Methode dar, um Informationen zum Aufenthalt von Vögeln im Jahresverlauf zu gewinnen. Seit einigen Jahren werden in Deutschland Rot- und Schwarzmilane mit Flügelmarken markiert, die spannende Erkenntnisse vom Aufenthalt im Winter über die Rückkehr in die Brutgebiete bis zu Ansiedlungen in neuen Gebieten erbracht haben. Voraussetzung für solche Ergebnisse sind möglichst zahlreiche Ablesungen und Meldungen gesichteter Vögel im Jahresverlauf. So wurden Ablesungen beringter Überwinterer beispielsweise bislang nur aus Spanien gemeldet.
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03.04.2017 totop

Bartgeier weiter im Norden unterwegs – Wo hält er sich aktuell auf?

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Die Brandgänse auf Wangerooge waren von dem ungewöhnlichen Gast sichtbar irritiert
© Behrend Dellwisch
Ende Februar berichteten wir an dieser Stelle über einen jungen Bartgeier, der erstmals am 17. Januar im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz fotografiert worden war. Erst am 19. Februar gelang die nächste Sichtung des mutmaßlich selben vorjährigen, unmarkierten Vogels im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Vielleicht auch dank der öffentlichen Berichterstattung kam es in der Folgezeit zu weiteren Sichtungen: Am 25. Februar bei Marburg in Hessen, am 1. März im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen, am 4. März bei Osnabrück in Niedersachsen. Nach einigen Tagen ohne weitere Meldungen kam dann die Info aus den Niederlanden: Bartgeier über Den Haag! Fotos dieses Vogels belegten anhand einer beschädigten Handschwinge eindeutig, dass es sich um den zuvor in Deutschland beobachteten Vogel gehandelt hatte. Auch am 13. März wurde er erneut in den Niederlanden gesichtet – bereits wieder mit Kurs in Richtung deutsche Grenze.
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Weitere Meldungen finden Sie hier

 

Am Samstag den 6. Mai ist es wieder soweit: Teams von 3-5 Beobachtern versuchen in 24 Std. so viele Vogelarten wie möglich zu entdecken und sammeln Spenden für die Unterstützung von ornitho.de. 2016 waren 291 Teams dabei. Schaffen wir dieses Jahr noch einmal mehr?
Seit Anmeldestart haben sich 174 Teams registriert.
zur Anmeldung
Verbreitung der Teams
über das Birdrace

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BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

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Bild„Vögel in Deutschland 2014“ behandelt auf über 70 Seiten die Hintergründe der in Vögel in Deutschland 2013 beobachteten Bestandsveränderungen sowie die Umsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie in Deutschland.

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2014“ beinhaltet neben dem Seltenheitenbericht 2014 auch Beiträge zu Kanadakranich, Buschrohrsänger und Pazifiksegler.

BildSchwerpunkte sind die überaus interessante ornitho Winterauswertung 2016/17, ein Bericht über die arktischen Meerenten auf europäischem Festland sowie die seltenen Vögel, die sich im letzten Tiefland-Urwald Europas, im Bialowieza Urwald in Polen und Weißrussland, finden. Aber natürlich gibt es noch viel mehr zu entdecken, weswegen sich ein Blick wie immer lohnt - „Der Falke“.

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





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Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
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BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.