Das Rebhuhn im Blick behalten - beteiligen Sie sich am Rebhuhn-Monitoring!
Wann?
11. Februar bis 20. März
Wie?
Um an den Erfassungen teilzunehmen, können Sie sich im ersten Schritt
eine der bundesweit definierten „Rebhuhn-Routen“ in unserer
„Mitmachbörse“
auswählen. Für die Zählung laufen Sie dann an einem
geeigneten Abend im Erfassungszeitraum diese Route in der Dämmerung
entlang und spielen dabei über einen kleinen Lautsprecher den Ruf
des Rebhahns ab, um anwesende Hähne zum Antworten anzuregen.
Warum?
Mit dem Wissen über Rebhuhnvorkommen in Ihrer Umgebung können Sie helfen,
den Rebhuhnschutz in der Region zu fördern.
Übersicht der Rebhuhndichten 2024 in den zehn Projektgebieten
Die Bestände des Rebhuhns, früher einer der häufigsten Vögel unserer Agrarlandschaft, sind
europaweit seit 1980 um 92 % zurückgegangen (EBCC/BirdLife/RSPB/CSO 2021).
Auf der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands wird das Rebhuhn inzwischen als „stark gefährdet“
eingestuft (Ryslavy et al. 2020). Um dem Rebhuhn unter die Flügel
zu greifen, haben sich der Dachverband Deutscher Avifaunisten, der
Deutsche Verband für Landschaftspflege e.V. (DVL),
die Abteilung Naturschutzbiologie der Georg-August-Universität Göttingen
und 12 weitere Projektpartner in einem Verbundprojekt zusammengeschlossen, das im Rahmen des
Bundesprogramms für Biologische Vielfalt durchgeführt wird.
Im Verbundprojekt „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ (Juni 2023 – Mai 2029) werden
im Anschluss an die vorbereitende Projektphase (April 2021 – Mai 2023) in ausgewählten
Projektregionen großflächig Rebhuhnschutzmaßnahmen umgesetzt, mit dem Ziel, den Rebhuhnbestand
dauerhaft zu erhöhen. Der Erfolg des Projektes wird unter anderem durch ein Monitoring evaluiert.
Weitere Informationen können Sie auf der projekteigenen Homepage finden unter
https://www.rebhuhn-retten.de.
Im Frühjahr 2022 fand das jährliche Rebhuhnmonitoring innerhalb der Projektgebiete
erstmals statt. Die Erfassungsmethode wird auch im Rebhuhnmodul des Monitorings
seltener Brutvögel angewandt:
Aufgrund der starken Gefährdung der Rebhühner ist neben dem Trend aus dem Monitoring
im Frühjahr der Bruterfolg eine wichtige Kennzahl, um die Entwicklung der Rebhuhnbestände
zu verfolgen. Zur Bewertung des Bruterfolgs dient eine Kettenzählung im Spätsommer/Herbst.
Für weiterführende Informationen hierzu haben wir für Sie
Empfehlungen zur Erfassung von Rebhuhnketten zusammengestellt.
Wenn Sie Interesse daran haben, durch eine ehrenamtliche Zählung in den nächsten Jahren
die Rebhuhnerfassung im Projekt zu unterstützen, finden Sie die Kontaktdaten
der einzelnen Projektgebiete auf der
.
Sie können auch über die Projektgebiete hinaus durch eine Rebhuhn-Erfassung bei Ihnen
vor Ort, das deutschlandweite Vogelmonitoring und damit auch den Rebhuhnschutz unterstützen.
Rebhuhnmonitoring außerhalb der Projektgebiete wird im Rahmen des
vom Dachverband Deutscher Avifaunisten
und von den zuständigen Landeskoordinator*innen organisiert.
Mehr Informationen
Weitere Informationen können Sie auf der projekteigenen Homepage finden:
.
Außerdem haben wir ein
zusammengestellt, das wir
kontinuierlich erweitern werden.
Fragen und Kontakt
Haben Sie Fragen oder möchten mehr wissen, dann wenden Sie sich gerne an:
Johanna
Trappe
DDA-Geschäftsstelle
An den Speichern 2
48157 Münster