Monitoring rastender Wasservögel

Seabirds at Sea

Programm

Unter dem Begriff Seabirds at Sea versteht man die Erfassung der Verbreitung und Häufigkeit von Seevögeln auf See, durch Zählungen von Schiffen und Flugzeugen aus.

SaS Zwergmoewen Zwergmöwen im ersten Winter.
Foto: J. O. Kriegs
Im internationalen Seabirds at Sea-Programm wird nordseeweit die Verbreitung und Häufigkeit von See- und Küstenvögeln sowie Meeressäugern auf See erfasst. Die nach einer standardisierten Zählmethode erhobenen Daten fließen in eine gemeinsame Datenbank, die von der European Seabirds at Sea Specialists Group (Vorsitz: Kees Camphuysen, Royal Netherlands Institute for Sea Research, Texel/NL) koordiniert wird. Im Rahmen dieser Gruppe entstanden u.a. mehrere Seevogelverbreitungsatlanten. Der Datenbestand für 1979–2004 umfasst rund 5.100 Beobachtungstage bzw. 1.005.000 Schiffs- und Flugzeug-Kilometer. Das deutsche Seabirds at Sea-Programm wurde 1990 gestartet ( Koordination).

Die Zählungen selbst werden von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern des Forschungs- und Technologiezentrums Westküste, des Instituts für Vogelforschung Vogelwarte Helgoland und der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft für Schleswig-Holstein und Hamburg e.V. durchgeführt. Mitfahrmöglichkeiten an Bord ihrer Schiffe gewährten eine Reihe von Instituten, Behörden und Reedereien. Nur durch diese Gelegenheiten ist es möglich, das Programm über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten.

Grundlegendes Ziel ...

SaS Zwergmoewen Eissturmvogel.
Foto: S. Garthe
... des deutschen Programms ist die Beschreibung und Analyse des Vorkommens von Seevögeln auf der offenen See, insbesondere der deutschen Teile von Nord- und Ostsee. Wichtig ist es dabei, die Ursachen der Verbreitung und die sie steuernden Faktoren zu erarbeiten. Nur dann ist es auch möglich, zu einem umfassenden Schutz der dort lebenden See- und Küstenvögel zu kommen.

Dieser Bereich wird aktuell überarbeitet. Aktuellere Informationen zu dem Programm werden in Kürze folgen.

 

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