Wasservogelzählung

31.03.2016 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Winter 2015/16

Bild zur Meldung
 
Quelle: Falke - Journal für Vogelbeobachter
Wir blicken mit unserem Artikel in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Der Falke“ auf einen der vier wärmsten Winter seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen 1881 zurück. Ungewöhnlich milde und oft sonnenscheinreiche Bedingungen führten zu zahlreichen bemerkenswerten Winterbeobachtungen. Einige Beispiele greifen wir auf und befassen uns darüber hinaus intensiver mit winterlichen Tafelenten und Rotmilanen sowie ungewöhnlich rufenden Gimpeln vermutlich östlicher Herkunft.

Bei der Tafelente zeigten sich zuletzt kontinuierliche Bestandsrückgänge, deren Ursachen bislang unklar sind. Seit 2015 steht die Tafelente deshalb als „gefährdet“ auf der weltweiten Roten Liste der IUCN. Um die Kenntnisse über die Populationsstruktur der Tafelente in Europa zu verbessern, wurde im Januar 2016 eine europaweite Erfassung des Geschlechterverhältnisses durchgeführt. Dabei ergaben sich deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Überwinterungsräumen, auf die wir genauer eingehen.
[mehr]

17.02.2016 totop

„Vögel in Deutschland 2014“ erschienen

Bild zur Meldung
 
Quelle: DDA
Bonn, Münster, Recklinghausen, 17. Februar 2016: Die Vielfalt in der Vogelwelt schwindet. Insbesondere bislang häufige und weit verbreitete Singvogelarten wie Baumpieper und Stieglitz weisen negative Trends auf. Die jetzt veröffentlichte Studie „Vögel in Deutschland“ beleuchtet die Hintergründe dieser Bestandsrückgänge.

Die Arten der Agrarlandschaft bleiben weiterhin unsere Sorgenkinder“, erläutert Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz. „Rund die Hälfte der Vogelarten unserer Felder und Wiesen nehmen im Bestand ab. Besonders betroffen sind die am Boden brütenden Arten und solche, die sich von Kleininsekten ernähren.“ Dafür werden unter anderem die häufige und intensive Bodenbearbeitung sowie der starke Rückgang von Insekten verantwortlich gemacht.
[mehr]

30.10.2015 totop

Zahl der deutschen Vogelarten auf der globalen Roten Liste verdoppelt sich

Bild zur Meldung
40 Arten mussten neu aufgenommen oder in eine höhere Gefährdungskategorie eingeteilt werden – so auch Turteltaube und Tafelente.
Quelle: Christine Jensen
Die am 29. Oktober vorgestellte Aktualisierung der globalen Roten Liste gefährdeter Vogelarten, die gemeinsam von der Weltnaturschutzunion IUCN und BirdLife International veröffentlicht wurde, führt 22 regelmäßig in Deutschland vorkommende Vogelarten auf – doppelt so viele wie bisher.
[mehr]

28.09.2015 totop

Neuer Statusbericht: Ist das Wattenmeer das schwächste Glied des Ostatlantischen Zugwegs?

Bild zur Meldung
In den letzten 15 Jahren gingen die Brutbestände der Wattenmeer-Population der Eiderente jährlich um 7% zurück.
Quelle: Ralf Kistowski
Auf dem Ostatlantischen Zugweg, einer Vogelzuglinie von der Arktis über Europa bis an die Küsten Südafrikas, hat sich das Wattenmeer als eines der schwächsten Glieder herausgestellt. Erfassungen haben ergeben, dass die besonders auf das Wattenmeer angewiesenen Arten zu den Vogelarten zählen, für die Schutzmaßnahmen bislang die geringste Wirkung zeigen. Gerade die im Wattenmeer brütenden Arten sind besonders gefährdet, auch wenn die Bestände einiger Fischfresser in den letzten Jahren wieder positive Trends zeigen.
[mehr]

08.09.2015 totop

Seevögel in der deutschen AWZ von Nord- und Ostsee — Monitoringbericht 2013/14 erschienen

Bild zur Meldung
127 Seiten umfasst der aktuelle Bericht zum Seevogelmonitoring des FTZ.
Quelle: FTZ Westküste
Der aktuelle Bericht zum „Monitoring von Seevögeln in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) von Nord- und Ostsee“ ist jetzt verfügbar:
Der vom Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) der Universität Kiel im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz erstellte Bericht beschreibt die Ergebnisse der schiffs- und flugzeuggestützten Seevogelerfassungen aus der Berichtsperiode vom 01.11.2013 bis 31.10.2014.
[mehr]

07.09.2015 totop

Eistaucher überwintern über Jahre in selben Gebieten

Bild zur Meldung
Eistaucher suchen sowohl zur Brutzeit als auch im Winter oftmals Jahr für Jahr dieselben Gebiete auf.
Quelle: Stefan Pfützke
Eistaucher zeigen eine hohe Brutplatztreue und suchen Jahr für Jahr im Frühjahr dieselben Seen in Kanada und den nördlichen USA auf. Im Winter verlassen die Vögel ihre Brutgebiete weiträumig und überwintern in größerer Zahl vor allem in küstennahen Meeresgebieten, wo die Bewegungen der Taucher schwer zu untersuchen sind. Eine neue Studie des amerikanischen Forschungsinstituts für Biodiversität (BRI) zeigt nun erstmals, dass bei Eistauchern auch für Überwinterungsplätze eine hohe Treue besteht. Eine Auswertung von sechs besenderten sowie Wiederfängen und Ablesungen von insgesamt mehr als 250 in den letzten 20 Jahren in vier weit voneinander entfernten Gebieten Nordamerikas farbberingten Eistauchern ergab, dass 85% der Vögel dieselben Überwinterungsgebiete mehrfach aufsuchten.
[mehr]

19.08.2015 totop

Unterschiedliche Nahrungsökologie von Sanderlingen in Rast- und Überwinterungsgebieten

Bild zur Meldung
Im Wattenmeer ernähren sich Sanderlinge vor allem von Ringelwürmern.
Quelle: Thomas Hinsche
Sanderlinge sind Brutvögel der arktischen Tundra. Als Langstreckenzieher suchen sie außerhalb der Brutzeit sowohl gemäßigte als auch tropische Breiten auf. Ihr energiezehrender Zug in die weit entfernten Überwinterungsgebiete lässt darauf schließen, dass die Nahrungsbedingungen in den Tropen deutlich besser sind, als weiter nördlich. Um die Nahrungsökologie der kleinen Strandläufer zu untersuchen, wurde das Nahrungsverhalten in Rast- bzw. Überwinterungsgebieten in den Niederlanden und Ghana untersucht. Die Studien fanden dabei in ähnlichen Habitaten sowie zu Zeiten ähnlicher Tageslänge statt, um Nahrungsaufnahme und -verfügbarkeit vergleichen zu können. [mehr]

06.07.2015 totop

Alarmierend: Seevögelbestände gehen weltweit zurück

Bild zur Meldung
Seeschwalben zeigten seit 1950 besonders starke Rückgänge
Quelle: Jan Goedelt
Populationen von Seevögeln sind gute Indikatoren für langfristige und großräumige Veränderungen mariner Ökosysteme. In einer Untersuchung des Projektes „Sea Around Us“ der Universität von British Columbia und der Pew Charitable Trusts wurden nun die Entwicklungen der weltweiten Seevogelbestände 1950-2010 verglichen. Insgesamt wurden dabei Daten von mehr als 300 Seevogelarten aus 13 Familien und von über 350 Küstenabschnitten ausgewertet. Geschätzte 19 % der weltweiten Seevogelbestände konnten somit berücksichtigt werden, sodass die ermittelten Trends die reale Entwicklung widerspiegeln dürften. Die Ergebnisse geben Grund zur Sorge, denn es wurde festgestellt, dass die Bestände insgesamt um rund 70 % zusammengebrochen sind. Die größten Rückgänge wurden dabei bei Seevogelfamilien festgestellt, deren Arten vorwiegend weit verbreitet sind oder die sehr große Aktionsräume haben, was auf eine weltweite statt kleinräumige Gefährdung hinweist. So gab es bei den Seeschwalben, die insbesondere auf dem Zug enorme Entfernungen zurücklegen, die größten Rückgänge, gefolgt von Fregatt- und Sturmvögeln. Zunahmen konnten bei Sturmschwalben, Alken und Tölpeln verzeichnet werden. Die Ergebnisse wurden in der internationalen Online-Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlicht.
[mehr]

03.07.2015 totop

Aktuelle Trends der Wasservogel-Bestände im Wattenmeer veröffentlicht

Bild zur Meldung
Sowohl die Brut- als auch die Rast- und Überwinterungsbestände des Austernfischer haben langfristig abgenommen. Aufgrund anhaltend niedriger Reproduktionsrate ist in den nächsten Jahren mit weiteren Rückgängen zu rechnen.
Quelle: Rosl Rößner
Das trilaterale, von den Wattenmeer-Anrainerstaaten Niederlande, Deutschland und Dänemark gegründete Wattenmeersekretariat (Common Wadden Sea Secretariat, CWSS) koordiniert seit 1985 den Schutz des Wattenmeers der Nordsee. In zwei neuen Berichten werden Bestandsentwicklungen sowohl für rastende und überwinternde Vogelarten, als auch für die Brutvögel des Wattenmeeres dargestellt.

Die Publikation „Trends of Migratory and Wintering Waterbirds in the Wadden Sea 1987/1988-2011/2012“ beschreibt die Veränderungen der Rast- und Überwinterungsbestände von 34 Vogelarten und 10 Unterarten sowohl kurzfristig (10-Jahres-Zeitraum) als auch langfristig (25-Jahres-Zeitraum). Es wird darüber hinaus auch der Anteil der im Wattenmeer auftretenden Vögel an der biogeographischen Population angegeben. Bei der Ringelgans nutzen im betrachteten Zeitraum der Jahre 2002/03-2011/12 so beispielsweise rund 85 % der Population das Wattenmeer. Sehr interessant sind auch kombinierte Trends, differenziert nach der Nahrung und dem zur Nahrungssuche genutzten Habitat, der Brut- sowie der Überwinterungsgebiete.
[mehr]

24.06.2015 totop

Afrikanisch-Eurasisches Wasservogel-Abkommen feiert 20-jähriges Jubiläum

Bild zur Meldung
Das AEWA-Abkommen feiert in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen.
Quelle: AEWA
Das Afrikanisch-Eurasische Wasservogel-Abkommen (AEWA) feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Ziel von AEWA ist es, wandernde Wasservögel sowie ihre Lebensräume grenzüberschreitend zu schützen. Das Gebiet des Abkommens umfasst die westlichen Teile Asiens, ganz Europa und Afrika sowie einige arktische Inseln Nordost-Kanadas. Von den insgesamt 120 Anrainerstaaten sind dem Abkommen bislang 74 Staaten einschließlich der Europäischen Union beigetreten. Das Afrikanisch-Eurasische Wasservogelabkommen ist damit zugeschnitten auf die wesentlichen Zugwege von insgesamt 255 wandernden Wasservogelarten, die sich vom westlichen eurasischen Kontinent über das Mittelmeer und die arabische Halbinsel bis nach Südafrika erstrecken, was ca. 40% der gesamten Erdoberfläche entspricht.
[mehr]

03.06.2015 totop

Neue Rote Liste der Vögel Europas veröffentlicht: Etwa jede fünfte Vogelart in der EU ist gefährdet!

Bild zur Meldung
Der Papageitaucher gilt europaweit als "stark gefährdet".
Quelle: BirdLife International
Nach dreijähriger Arbeit hat eine Arbeitsgemeinschaft unter Federführung von BirdLife International die neue, durch die EU-Kommission finanzierte Rote Liste der Vögel Europas veröffentlicht. Vorgenommen wurde die Einstufung einerseits auf Ebene der damals 27 EU-Mitgliedsstaaten (Kroatien ist erst 2013 beigetreten) als auch für den gesamten europäischen Kontinent (von Grönland bis in die Türkei und inkl. des europäischen Teils von Russland). Die Einstufung erfolgte nach den Kriterien der Weltnaturschutzunion IUCN. Auf EU27-Ebene sind von den 541 Vogelarten 18 % gefährdet. Elf Arten gelten als "vom Aussterben bedroht", darunter Zwerggans, Schelladler und Schwarzflügel-Brachschwalbe. 16 Arten sind als "stark gefährdet" eingestuft, darunter auch in Deutschland brütende Arten wie Eiderente, Uferschnepfe, Kampfläufer, Steinwälzer und Dreizehenmöwe. Weitere sechs Prozent der Arten gelten in der EU27 als "Near Threatened"; diese Kategorie entspricht der deutschen Vorwarnliste. [mehr]

24.04.2015 totop

Neuer Brutvogelatlas liefert umfassenden Datenfundus

Bild zur Meldung
Feierliche Übergabe des Atlas Deutscher Brutvogelarten an Prof. Beate Jessel
Quelle: DDA
Die Kartierung von 80 Millionen Brutpaaren und damit mehr als 400.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit stecken in „ADEBAR“, dem neuen Atlas Deutscher Brutvogelarten. Damit liefert das Werk einen umfassenden Datenfundus zu allen 280 in Deutschland brütenden Vogelarten. Es belegt dabei unter anderem, dass Buchfink und Amsel die häufigsten Arten sind. Vorgestellt wurde der Brutvogelatlas heute von der Stiftung Vogelwelt Deutschland und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten in Bonn.
[mehr]

18.02.2015 totop

Zwergsäger: EU-Vogelschutzgebiete begünstigen klimatisch bedingte Verlagerungen der Winterverbreitung

Bild zur Meldung
Zwergsäger haben ihre europäischen Überwinterungsgebiete in den letzten 25 Jahren deutlich nach Nordosten verlagert.
Quelle: Axel Halley
Viele Vogelarten reagieren auf die globale Erwärmung mit Änderungen ihrer Verbreitung. Das ist auch beim Zwergsäger der Fall, dessen europäische Überwinterungsgebiete sich in den vergangenen 25 Jahren deutlich nach Nordosten verlagert haben. Das ist ein Ergebnisse einer Studie von Wissenschaftlern aus 16 Ländern, die die Daten der Internationalen Wasservogelzählung auswerteten. Die Ergebnisse zeigen auch: Das Netz der EU-Vogelschutzgebiete wirkte sich dabei begünstigend aus, es zeigten sich aber auch große Lücken im Schutzgebietsnetz vor allem im Norden des Überwinterungsgebiets.
[mehr]

16.01.2015 totop

„Wochenende der Wasservögel“ — Internationale Wasservogelzählung und europaweite Zählung von Zwerg- und Singschwan

Bild zur Meldung
Pfeifenten
Quelle: Hans Glader
Am bevorstehenden Wochenende, dem 17./18. Januar, schultern wieder viele Tausend Beobachter weltweit die Spektive, um im Rahmen des von Wetlands International organisierten International Waterbird Census (IWC) Wasservögel zu erfassen. Seit Ende der 1960er Jahre werden alljährlich Mitte Januar in mehr als 25.000 Gebieten in über 100 Ländern auf allen Kontinenten die Wasservögel gezählt. Eine in vielen Regionen ehrenamtlich getragene Gemeinschaftsleistung, die weltweit vermutlich ihresgleichen sucht. Mit über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alleine in Deutschland ist die Wasservogelzählung auch hierzulande das umfangreichste und älteste Erfassungsprogramm in der Vogelwelt. Viele der Zählerinnen und Zähler beteiligen sich seit mehreren Jahrzehnten an der Erfassung und sorgen durch diese Kontinuität gleichzeitig für eine hohe Datenqualität. Über die international bedeutendste Zählung im Januar hinaus werden in vielen Hundert Feuchtgebieten vom Herbst bis zum Frühjahr Wasservögel erfasst, in einigen Gebieten wie dem Wattenmeer sogar rund ums Jahr. Das ehrenamtliche Engagement alleine zur Erfassung der durchziehenden und überwinternden Wasservögel beläuft sich auf rund 100.000 Stunden — jährlich!
[mehr]

17.10.2014 totop

Vögel in Deutschland 2013 erschienen

Bild zur Meldung
Der Bericht behandelt auf 60 Seiten umfassend die Bestandssituation der Brutvogelarten und der überwinternden Wasservögel
Quelle: DDA

Bonn, Münster, Hannover, 17.10.2014: Die Situation der heimischen Brutvogelwelt hat sich seit Ende der 1990er Jahre spürbar verschlechtert: Jede dritte bei uns brütende Vogelart erlitt Bestandsrückgänge. „In den letzten zwölf Jahren wiesen 26 Prozent der Arten moderat oder stark abnehmende Bestände auf. Zählt man die Arten mit leicht abnehmenden Beständen dazu, waren es sogar 34 Prozent. Dies zeigt eine weitere Verschlechterung gegenüber den ebenfalls schon abnehmenden Bestandstrends der letzten 25 Jahre*“, fasste die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, die Situation zusammen. 248 einheimische Vogelarten brüteten in den letzten Jahren regelmäßig in Deutschland. Zusammen mit 13 ausgestorbenen und 24 unregelmäßig brütenden Arten sowie 20 regelmäßig brütenden Neozoen (dies sind Arten, die durch das Zutun des Menschen nach Deutschland gelangt sind) umfasst die Liste der Brutvögel derzeit insgesamt 305 Arten. In Deutschland brüten jährlich 70–100 Millionen Vogelpaare. Diese entfallen zu 80 % auf 22 Arten; die häufigsten sind Buchfink, Amsel und Kohlmeise. Dies sind die Ergebnisse der Studie Vögel in Deutschland 2013, die nun veröffentlicht worden sind.

[mehr]

24.09.2014 totop

Europaweite Kiebitz- und Goldregenpfeiferzählung 11./12. Oktober 2014 – machen Sie mit!

Bild zur Meldung
Kiebitze werden - ebenso wie Große Brachvögel - ab 2014 im Rahmen der Goldregenpfeiferzählung ebenfalls erfasst. Es lohnt sich: Geschätzt mind. 750.000 rasteten im Oktober 2008 in Deutschland!
Quelle: Hans Glader
In einem mittlerweile sechsjährigen Turnus werden europaweit die Goldregenpfeifer und hierzulande auch die Kiebitze und Großen Brachvögel erfasst, das nächste Mal am Wochenende 11./12. Oktober. Hierzu werden vor allem nördlich der Mittelgebirge viele zusätzliche Zählerinnen und Zähler benötigt. Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Watvogelarten halten sich v.a. Kiebitze und Goldregenpfeifer auf dem Zug nicht überwiegend in Feuchtgebieten auf, sondern rasten auch in großer Zahl in der Agrarlandschaft. Entsprechend werden europaweit nur geringe Anteile des Gesamtbestandes über die Monitoringprogramme rastender Wasservögel erfasst. [mehr]

10.03.2014 totop

Erste Rote Liste wandernder Vogelarten erschienen

Bild zur Meldung
Aufgrund lang- und kurzfristig rückläufiger Rastbestände in Deutschland steht die Ohrenlerche als „stark gefährdet“ auf der Roten Liste wandernder Vogelarten.
Quelle: Lutz Ritzel
Zum ersten Mal wurde eine Rote Liste der wandernden Vogelarten in Deutschland erarbeitet und vom Deutschen Rat für Vogelschutz (DRV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) präsentiert. An ihrer Erarbeitung war auch der DDA maßgeblich beteiligt, der die Informationen aus dem bundesweiten Vogelmonitoring, maßgeblich dem Monitoring rastender Wasservögel, bereitstellte, die in den vergangenen Jahrzehnten durch mehrere Tausend ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhoben wurden. Die Ergebnisse zeigen die hohe internationale Bedeutung Deutschlands für wandernde Vogelarten wie die Brandgans auf, von der 80 Prozent des nordeuropäischen Bestands auf die Elbmündung als Mauserplatz angewiesen ist. Deutlich wird ebenso die Abhängigkeit der nationalen Zugvogelbestände von effektiven internationalen Schutzmaßnahmen auf den Flugrouten, Rast- und Brutplätzen. Ein Viertel aller Zugvogelarten stehen auf der Roten Liste.
[mehr]

17.12.2013 totop

Der Austernfischer — Seevogel des Jahres 2014

Bild zur Meldung
 
Quelle: Ralf Kistowski
Der Verein Jordsand zum Schutze der Seevögel und der Natur hat den Austernfischer als „Seevogel des Jahres 2014“ ausgewählt, um auf den starken Rückgang dieser Art hinzuweisen. Allein im schleswig-holsteinischen Wattenmeer sank die Zahl der Brutpaare in den letzten 15 bis 20 Jahren um 50 Prozent auf nur noch etwa 10.000. Insgesamt brüten im Wattgebiet von Borkum bis Sylt sowie im küstennahen Binnenland noch über 25.000 Paare. Auch europaweit nahmen die Bestände von rund einer Million auf etwa 800.000 ab.
[mehr]

25.10.2013 totop

„Vögel in Deutschland 2012“ erschienen

Bild zur Meldung
 
Quelle: DDA
Bei einem Fünftel der wandernden Vogelarten, die in Deutschland vorkommen, sind die Bestände rückläufig. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie „Vögel in Deutschland 2012“, die in dieser Ausgabe den Vogelzug beleuchtet. Als wichtige Ursachen für den Rückgang der Zugvogelarten wertete die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, die verschlechterten Lebensbedingungen für Greif- und Singvogelarten in großflächigen strukturarmen Agrarlandschaften und den beginnenden Klimawandel.

Konkret nahmen in den letzten 25 Jahren die Rast- oder Überwinterungsbestände von 64 (21%) der 305 wandernden und regelmäßig in Deutschland auftretenden Vogelarten ab. Die besorgniserregende Entwicklung zeigt sich zum Beispiel bei Raufußbussard und Ohrenlerche. Die Autoren der Studie vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und dem BfN fordern daher erhöhte Schutzanstrengungen. „Es zeigt sich, dass der Klimawandel nicht ohne Folgen für die Zugvögel bleibt. Die Zugzeiten der Vögel verschieben sich meist nicht synchron zu den Änderungen in der jahreszeitlichen Vegetations- und Insektenentwicklung. Der Bruterfolg verringert sich dadurch und die Arten werden seltener“, sagte BfN-Präsidentin Jessel.
[mehr]

27.08.2013 totop

14. Tagung der Koordinatorinnen und Koordinatoren des Monitorings rastender Wasservögel in Deutschland

Bild zur Meldung
Mit 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Tagung sehr gut besucht.
Quelle: Johannes Wahl
Auf Einladung des Bundesamtes für Naturschutz fand die 14. Tagung der Koordinatorinnen und Koordinatoren des Monitorings rastender Wasservögel in Deutschland vom 23. bis 25. August 2013 in der Internationalen Naturschutzakademie auf der Insel Vilm statt. Bei herrlich spätsommerlichem Wetter bot die im Greifswalder Bodden gelege Insel einen idealen Rahmen, um aktuelle Ergebnisse und Themen das Monitorings rastender Wasservögel zu diskutieren. Mit 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 14 Bundesländern war die Tagung so gut besucht wie noch nie.
[mehr]

04.01.2013 totop

Europaweite Kormoran-Schlafplatzzählung 12./13. Januar 2013 – machen Sie mit!

Bild zur Meldung
Kormorane am Schlafplatz in der Abenddämmerung. Wenn die Bäume unbelaubt sind, lassen sich die Kormorane sehr exakt zählen.
Quelle: Thomas Dolich
Über keine andere Vogelart wurde seit den 1990er Jahren mehr und kontroverser diskutiert als über den Kormoran. Ein wesentlicher Streitpunkt waren und sind die Bestandsangaben. Unter Federführung der Cormorant Research Group von Wetlands International findet deshalb im Rahmen eines von der EU-Kommission geförderten Projektes am 12./13. Januar 2013 erneut eine europaweit synchrone Erfassung der Kormoran-Schlafplätze statt. Die Ergebnisse der ersten europaweiten Erfassung 2003 sowie weitergehende Informationen finden Sie unter www.dda-web.de/kormoran2013.
[mehr]

24.11.2012 totop

Aktionsplan zum Schutz von Seevögeln verabschiedet

Bild zur Meldung
Der Winterbestand der Eisente hat in der Ostsee stark abgenommen
Quelle: Christopher Plummer
Nach jahrelangen Verhandlungen hat die EU-Kommission nun einen Aktionsplan zur Reduzierung ungewollten Beifangs von Seevögeln verabschiedet. Bereits seit 2001 hatte sich BirdLife International für einen solchen Aktionsplan eingesetzt. Seitdem starben schätzungsweise mehr als 2 Millionen Seevögel in Fanggeräten der Schiffe in europäischen Gewässern. Hinzu kommen die vielen unter der EU-Flagge fahrenden Schiffe in den südlichen Meeren, in denen der Beifang zu den Hauptgründen zählt, warum mittlerweile 17 der 22 Albatros-Arten vom Aussterben bedroht sind. [mehr]

30.10.2012 totop

1 Jahr ornitho.de und ornitho.lu — herzlichen Dank für die Unterstützung!

Bild zur Meldung
Verteilung der Daten im ersten ornitho-Jahr
Quelle: DDA
Am 30. Oktober 2011 wurden ornitho.de und ornitho.lu gestartet. Seither entwickelte sich das Portal prächtig, bereits nach etwa einer Woche hatte sich die 1.000 Person angemeldet, und am 25. März 2012 wurde der einmillionste Datensatz eingetragen. Heute, exakt nach einem Jahr, sind rund 6.300 Personen bei ornitho angemeldet und 2,7 Mio. Beobachtungen wurden eingetragen, 2,3 Mio. davon für den Zeitraum seit dem Start. Für diesen großen Zuspruch möchten wir allen Melderinnen und Meldern herzlich danken. Mit solch einer Bilanz am Ende des ersten Jahres hätten wir nicht gerechnet!
Über 303 Regionalkoordinatoren und Artspezialisten sichten auf Kreis-, Landes- und Bundesebene die eingehenden Beobachtungen, vergeben Ortsbezeichnungen und stehen bei Fragen den Meldern mit Rat zur Seite. Vielen Dank für die ungemein wichtige und zeitaufwändige Unterstützung!
[mehr]

10.09.2012 totop

Die Wasservogelzählung startet in ihre 47. Saison – machen Sie mit!

Bild zur Meldung
 
Quelle: Michael Radloff
Die Wasservogelzählung ist das älteste und umfangreichste Erfassungsprogramm in der Vogelwelt hierzulande: Seit den 1960er Jahren finden die Zählungen statt, in den letzten Wintern in über 1.500 Zählgebieten. Mindestens 2.000 ehrenamtliche Zählerinnen und Zähler tragen dazu bei, dass wir über die langfristigen Entwicklungen der Wasservogelbestände, ihre Bestandsgrößen und Verbreitungen sehr gut Bescheid wissen. Obgleich eine Zählperiode offiziell mit dem Juli beginnt, die „Hauptsaison“ der Wasservogelzähler wird am kommenden Wochenende (15./16. Sep.) eröffnet und geht bis April. „Höhepunkt“ ist jeweils die internationale Mittwinterzählung, die im Januar nahezu weltweit stattfindet und in Europa in diesem Winter mit einer synchronen Zählung der Kormoran-Schlafplätze kombiniert wird (12./13. Jan.).
[mehr]

03.09.2012 totop

13. Jahrestagung der Koordinatoren des Monitorings rastender Wasservögel

Bild zur Meldung

Quelle: Johannes Wahl
Auf Einladung von Günter Süßmilch, Landeskoordinator u.a. der Wasservogelzählung im Saarland, sowie des Ornithologischen Beobachterrings Saar (OBS), trafen sich die Koordinatorinnen und Koordinatoren des Monitorings rastender Wasservögel in Deutschlands zu ihrer 13. Jahrestagung in Orscholz im Saarland. Auf der Tagesordnung stand u.a. ein ausführlicher Rückblick auf die Ergebnisse des Berichts „Vögel in Deutschland 2011“, der rastende Wasservögel zum Schwerpunkt hatte. Dabei wurde deutlich, welch große Fortschritte im Bereich der Rastvogelerfassungen in den letzten Jahren gelangen. So werden heute deutlich mehr Zählungen an mehr Gewässern durchgeführt, als noch vor 20 Jahren und ein größeres Artenspektrum erfasst. Dementsprechend sind präzisere Aussagen zur Entwicklung der Rastbestände hierzulande möglich. Johannes Wahl, Bundeskoordinator des Monitorings rastender Wasservögel, dankte allen Koordinatorinnen und Koordinatoren für die große, in vielen Regionen ehrenamtliche Unterstützung. Sie betreuen das Netzwerk der über 2.000 ehrenamtlichen Zählerinnen und Zähler, die für die hervorragende Datengrundlage und Aussagekraft bei dieser Artengruppe sorgen. [mehr]

12.07.2012 totop

Statusbericht "Vögel in Deutschland 2011" erschienen

Bild zur Meldung
Der diesjährige Bericht umfasst 76 Seiten und ist reich und ansprechend bebildert.
Quelle: DDA
Der Bericht "Vögel in Deutschland 2011" wurde heute offiziell veröffentlicht. Dieser wird jährlich gemeinsam vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) erarbeitet. Der Bericht beschäftigt sich anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Ramsar-Konvention mit Wasservögeln außerhalb der Brutzeit und dem Feuchtgebietsschutz in Deutschland. Die Bemühungen um den Schutz wandernder Wasservogelarten haben in Deutschland meßbare Erfolge gebracht. Hier dürfen wir jedoch nicht nachlassen, und für mehrere Wasservogelarten sind konkrete Schutzmaßnahmen notwendig. [mehr]

13.01.2012 totop

Internationale Mittwinter- und Gänsezählung 2012

Bild zur Meldung
Die am häufigsten erfasste und in nahezu allen Zählgebieten angetroffene Vogelart ist die Stockente.
Quelle: Mathias Putze
Am Wochenende 14./15. Januar schultern wieder viele Tausend Beobachter weltweit die Spektive, um im Rahmen des von Wetlands International organisierten International Waterbird Census (IWC) Wasservögel zu erfassen. Seit mit dem Winter 1966/67 die Zählungen auf eine neue organisatorische Basis gestellt wurden, werden alljährlich Mitte Januar in mehr als 25.000 Gebieten in über 100 Ländern auf allen Kontinenten die Wasservögel gezählt. Eine herausragende ehrenamtliche Gemeinschaftsleistung, die weltweit vermutlich ihresgleichen sucht. Mit über 2.000 Mitarbeitern alleine in Deutschland ist die Wasservogelzählung auch hierzulande das umfangreichste Erfassungsprogramm in der Vogelwelt.
[mehr]

21.12.2011 totop

Starke Veränderungen der Wasservogelbestände in Großbritannien

Bild zur Meldung
Die Winterbestände der Tafelente sind in Großbritannien seit 1998 um 46 % zurückgegangen.
Quelle: Christopher Plummer
Millionen von Schwänen, Gänsen, Enten und weiteren Wasservögeln entfliehen derzeit den fallenden Temperaturen in Nordeuropa, Sibirien, Grönland oder Kanada und ziehen in ihre südlicher gelegenen Überwinterungsgebiete. Großbritannien stellt eines der wichtigsten Länder für überwinternde Wasservogel in Europa dar. Der neue von der Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) in Zusammenarbeit mit weiteren britischen Naturschutzorganisationen herausgegebene Statusbericht "The State of the UK’s Birds 2011" informiert über dramatische Bestandsveränderungen der Wasservögel, die teilweise ihre niedrigsten (teilweise aber auch höchsten) bisher festgestellten Winterbestände aufweisen.
[mehr]

30.10.2011 totop

Ornitho.de gestartet!

Bild zur Meldung
Christopher König, Johannes Wahl und Bernd Hälterlein starten ornitho.de.
Quelle: Karsten Berlin
Am 30. Oktober war es endlich soweit: Auf der DDA-Mitgliederversammlung drückten der Vorsitzende des DDA, Bernd Hälterlein, und die Projekt-Verantwortlichen, Christopher König und Johannes Wahl, den „roten Knopf“ und starteten ornitho.de. Damit begann für die avifaunistische Datensammlung in Deutschland und Luxemburg (das in Kooperation mit natur&ëmwelt abgedeckt wird) ein neues Zeitalter, denn noch nie war es komfortabler und attraktiver, Vogelbeobachtungen zu melden: Für die kartographische Verortung der Beobachtungen stehen wahlweise Luftbilder von GoogleMaps® oder Topographische Karten bis zum Maßstab 1:25.000 zur Verfügung, und die eigenen Beobachtungen stehen auf Verbreitungskarten, die quantitativ und zeitlich differenziert sind, sofort in einem Gesamtzusammenhang. [mehr]

19.10.2011 totop

Deutsche Avifaunistische Kommission bittet um Seltenheitsmeldungen 2010

Bild zur Meldung
Logo der DAK
Quelle: DAK/DDA
Zu Beginn dieses Jahres hat die Deutsche Avifaunistische Kommission als nationale Seltenheitenkommission die Geschäfte von der Deutschen Seltenheitenkommission (DSK) übernommen und sammelt, archiviert, prüft und publiziert nun dokumentierte Beobachtungen deutschlandweit seltener Vogelarten. Seit diesem Zeitpunkt ist die Kommission auch unter dem Dach des DDA angesiedelt.
[mehr]

05.09.2011 totop

2. Treffen der Wasservogelzähler in Sachsen-Anhalt

Bild zur Meldung
Die Sonne lachte mit den Teilnehmern des Zählertreffens in Steckby um die Wette.
Quelle: Stefan Fischer
Drei Jahre nach der ersten Zusammenkunft der Wasservogelzähler Sachsen-Anhalts trafen sich am 3. September 2011 auf Einladung des Landeskoordinators Martin Schulze und der Staatlichen Vogelschutzwarte Steckby erneut über 50 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gasthaus „Zum Biber“ im Elbedorf Steckby zum Erfahrungsaustausch. [mehr]

31.08.2011 totop

12. Jahrestagung der Koordinatoren des Monitorings rastender Wasservögel

Bild zur Meldung
Gruppenbild mit Hund: Die Koordinatoren-Familie auf der Plattform am Sehlendorfer Binnensee
Quelle: Johannes Wahl
Vom 26. bis 28. August trafen sich rund 30 Koordinatorinnen und Koordinatoren auf dem Koppelsberg am Rande des Großen Plöner Sees auf Einladung von Jan Kieckbusch, Koordinator der Wasservogelzählung im nördlichsten Bundsland, und der OAG für Schleswig-Holstein und Hamburg zu ihrer 12. Jahrestagung. Drei Themen standen im Mittelpunkt des Treffens: Ergebnisse der Rastbestandserfassungen in Schleswig-Holstein, das Internetportal ornitho.de sowie Erfassungen von Mauserbeständen. [mehr]

18.07.2011 totop

Brandgänse gehen mit Solarrucksack auf Reisen

Bild zur Meldung
10.000ende Brandgänse machen sich derzeit auf ins Wattenmeer, um dort die Schwingen zu mausern.
Quelle: Lutz Ritzel
Im Spätsommer versammeln sich im Wattenmeer vor allem in der äußeren Elbmündung bis zu 200.000 Tiere zur Großgefiedermauser. Das entspricht etwa zwei Dritteln der nordwest-europäischen Population, die seit der Jahrtausendwende um dreißig bis vierzig Prozent abgenommen haben. Warum die Bestände eines der bekanntesten Wattenmeervögel so rapide abnehmen, ist bisher unklar. Unter anderem um Hinweise auf diese Frage zu bekommen, haben Wissenschaftler des NABU und des Forschungs- und Technologiezentrums Westküste (FTZ) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel im Juni drei Brandgänse der Wattenmeerküste Schleswig-Holsteins mit solarbetriebenen Satellitensendern ausgestattet. [mehr]

14.07.2011 totop

2. Treffen der Wasservogelzähler am Bodensee

Bild zur Meldung
18 der 20 Teilnehmer des zweiten WVZler-Treffens am Bodensee
Quelle: OAG Bodensee
In der nun schon 50-jährigen Geschichte der synchronen Wasservogelzählungen am gesamten Bodensee trafen sich am 9. Juli 2011 in Moos bei Radolfzell KN die Zähler aus den drei (bzw. mit Bayern vier) „Anrainerstaaten“ erstaunlicherweise erst zum zweiten Mal, nach dem Treffen am 6.7.2007 in Kreuzlingen. Meist wurde das Thema Wasservogelzählung auf den jährlichen Herbstversammlungen der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Bodensee (OAB) behandelt. [mehr]

20.04.2011 totop

"Vögel in Deutschland 2010" erschienen

Bild zur Meldung
Vögel in Deutschland 2010
Quelle: DDA
Heute wurde der Bericht "Vögel in Deutschland 2010" veröffentlicht, der gemeinsam vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) und der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten erarbeitet wurde. Der Bericht behandelt schwerpunktmäßig, wie die im japanischen Nagoya im November 2010 verabschiedeten neuen "2020-Ziele" zum Schutz der biologischen Vielfalt in Deutschland wirksam umgesetzt werden können. Für zehn dieser Ziele wird anhand der Vögel exemplarisch aufgezeigt, wie die Schutzbemühungen stärker fokussiert und Erfolge gemessen werden können. Dabei deckt der Bericht eine große Bandbreite von Themen ab: von der Wertschätzung der Natur über Maßnahmen des Artenschutzes, die Ausweisung von Schutzgebieten bis hin zur Wissensvermittlung.
[mehr]

08.04.2011 totop

Frühjahrs-Rundschreiben 2011 des DDA erschienen

Bild zur Meldung
34 Seiten rund um die Faunistik umfasst das aktuelle Rundschreiben.
Quelle: DDA
So schnell konnte man Mütze und Schal kaum ausziehen, wie in den letzten Tagen der Frühling Einzug hielt. Betrachtet man alleine die Temperaturen, so wurde der Frühling förmlich übersprungen. Dieses Gefühl schienen auch so manche Heimzügler zu verspüren, denn der eine oder andere trat ungewöhnlich früh hierzulande und andernorts in Europa auf. Hätten wir jetzt schon ornitho.de ... mag der eine oder andere jetzt denken. Uns geht es da nicht anders. Dann hätten wir ein wesentlich vollständigeres Bild der Heimzügler zeichnen können. Aber es gibt gute Gründe, weshalb der Start etwas später erfolgen wird. Lesen Sie hierzu — sowie zu vielen weiteren spannenden Ergebnissen und Entwicklungen in der Vogelwelt — mehr auf den Seiten des aktuellen Rundschreibens.
[mehr]

14.03.2011 totop

Tagung über Wasservogelökologie und Feuchtgebietsschutz in Blankensee

Bild zur Meldung
Saatgänse am Niederrhein
Quelle: Hans Glader
Die Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg und der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) laden herzlich zu einer Tagung über Wasservogelökologie und Feuchtgebietsschutz ein, die vom 18. bis 20. März 2011 in der Freizeit- und Bildungsstätte (FIB) Blankensee (Landkreis Teltow-Fläming) stattfindet (www.fib-blankensee.de). Nach der Anreise am Freitag mit abendlicher Exkursion stehen am Samstag ganztägig interessante Vorträge auf dem Programm. Am Sonntag können die Ergebnisse der Arbeit des Landschaftsfördervereins Nuthe-Nieplitz-Niederung auf einer Exkursion hautnah erlebt werden. [mehr]

20.12.2010 totop

Seltenheitenkommission ab 1. Januar 2011 an den DDA angebunden

Bild zur Meldung
Aufbruch in ein neues Zeitalter: Die DAK auf ihrer „konstituierenden Sitzung“ am 18. Dezember. In Münster (T. Noah musste leider kurzfristig absagen), gemeinsam mit B. Hälterlein, C. Sudfeldt und J. Wahl vom DDA.
Quelle: DAK/DDA
Peter H. Barthel, seit 1988 Geschäftsführer der Deutschen Seltenheitenkommission (DSK), wird nach dem 31.12.2010 für die Geschäftsführung der Seltenheitenkommission und die Bearbeitung aktueller Dokumentationen nicht mehr zur Verfügung stehen. Er wird sich nach über 20 Jahren höchst verdienstvoller Arbeit im Umgang mit Nachweisen seltener Vogelarten in Deutschland deren Aufarbeitung zuwenden. Für sein großes Engagement gebührt ihm unser ganz herzlicher Dank! [mehr]

12.11.2010 totop

State of the World′s Waterbirds 2010: Schwierigkeiten in Asien und Verbesserungen "im Westen"

Bild zur Meldung
Cover des Statusreports
Quelle: Wetlands International
Während der letzten dreißig Jahre hat die Rückgangsrate von Wasservogelbeständen weltweit insgesamt leicht abgenommen. Dennoch weisen 47% der Bestände von Wasservogelarten einen negativen Bestandstrend auf, nur bei 16% der Arten sind Bestandszunahmen zu verzeichnen. Der Zustand der Wasservögel verbessert sich hauptsächlich in Nordamerika und Europa, am schlechtesten steht es um diese Artengruppe in Asien, wobei Langstreckenzieher besonders gefährdet zu sein scheinen. [mehr]

08.10.2010 totop

Monitoring-Rundbrief 2/2010 des DDA erschienen!

Bild zur Meldung
32 Seiten Informationen über Avifaunistik und Vogelschutz umfasst das Rundschreiben.
Quelle: DDA
Der Herbstzug ist in vollem Gange und allerorten ziehen Drosseln, Finken, Pieper und Tauben; die Ankunft der nordischen Schwäne und Gänse ist nicht zu übersehen bzw. -hören. Doch nicht nur in der Vogelwelt ist derzeit viel unterwegs, auch in der Avifaunistik hierzulande ist "ordentlich Zug drin", wie am umfangreichen aktuellen Monitoring-Rundbrief deutlich wird.
[mehr]

30.08.2010 totop

11. Jahrestagung der Koordinatoren des Monitorings rastender Wasservögel

Bild zur Meldung
Der Werbellinsee war das Ziel der Exkursion der diesjährigen Zusammenkunft.
Quelle: DDA
In Delitzsch, wenige Kilometer nördlich von Leipzig und umgeben von zahlreichen Tagebaurestgewässern trafen sich am vergangenen Wochenende die Koordinatoren des Monitorings rastender Wasservogelarten auf Einladung von Winfried Nachtigall (Sächsische Vogelschutzwarte Neschwitz) zu ihrer 11. Jahrestagung. Im Mittelpunkt der Fachdiskussionen standen die Regeln von <em>ornitho.de<em> (insbesondere zur Datennutzung), der Abschluss der Rastbestandsschätzungen der Wasservogelarten sowie aktuelle Bestandsschätzungen von Gänsepopulationen und deren langfristige Entwicklungen in Europa, über die Thomas Heinicke berichtete. Dabei wurde einmal mehr deutlich, welch große Bedeutung Deutschland als Überwinterungsgebiet für die Waldsaatgans zukommt. Die bei uns auftretende biogeographische Population wird auf nur noch 60.000-65.000 Ind. geschätzt, wobei ganz aktuell in zahlreichen Regionen deutliche Rückgänge zu verzeichnen sind. Hier sind dringend international koordinierte Anstrengungen notwendig, um zu verhindern, dass die Waldsaatgans zu einer „zweiten Zwerggans“ wird [mehr]

09.08.2010 totop

Seevögel in der deutschen AWZ von Nord- und Ostsee – Monitoringbericht 2009/10 erschienen

Bild zur Meldung
Verbreitung der Zwergmöwe im Frühjahr 2010 in der AWZ in der Nordsee
Quelle: FTZ Westküste
Das Bundesamt für Naturschutz hat den aktuellen Bericht zum Monitoring von Seevögeln in der Deutschen Ausschließlichen Wirtschaftzone (AWZ) von Nord- und Ostsee auf seiner Homepage veröffentlicht. Der vom Forschungs- und Technologiezentrum Westküste der Universität Kiel im Auftrag des BfN erstellte Bericht beschreibt die Ergebnisse der flugzeuggestützten Seevogelerfassungen aus der Monitoring-Berichtsperiode 2009/10. [mehr]

05.05.2010 totop

Kormoranbericht Mecklenburg-Vorpommern 2009

Bild zur Meldung
Der 11-seitige Bericht ist sehr informativ und frei verfügbar.
Quelle: LUNG MV
Das Wachstum der europäischen Population der kontinentalen Unterart des Kormorans seit den 1980er Jahren hat zu einer starken Zunahme des öffentlichen Interesses an Informationen über die Bestandsentwicklung und Biologie der Art geführt. 2009 brüteten deutschlandweit knapp 23.900 Kormoranpaare, mehr als die Hälfte davon (13.300-13.400) in Mecklenburg-Vorpommern. Aktuelle Informationen sind daher besonders aus diesem Bundesland von großer Bedeutung. Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie hat deshalb nun erstmals einen Bericht herausgegeben, der die Bestandssituation und langfristige Entwicklung zur Brutzeit und im Winter (Daten der Wasservogelzählung) zusammenfasst. Ebenso dargestellt werden u.a. die Abschusszahlen auf Grundlage der Kormoranlandesverordnung, illegale Eingriffe in Brutkolonien sowie Felduntersuchungen zur Reduktion des Bruterfolges. Der Bericht soll jährlich fortgeschrieben werden.

Weitere Informationen

23.04.2010 totop

Bericht zur Lage der Vögel im deutschen Wattenmeer erschienen

Bild zur Meldung
Der 112-seitige Bericht ist kostenlos als PDF erhältlich.
Quelle: NABU
Der NABU hat im März 2010 einen Bericht zur Lage der Vögel im deutschen Wattenmeer mit dem Titel „Status, Threats and Conservation of Birds in the German Wadden Sea“ herausgegeben. Er enthält eine Analyse des ökologischen und naturschutzfachlichen Zustandes des Gebietes, beschreibt Gefährdungen für Vögel und identifiziert Wissenslücken und notwendige Schutzmaßnahmen. Die Analyse der Populationsentwicklung relevanter Rast- und Brutvogelarten basiert auf Daten des trilateralen Monitoring- und Bewertungsprogramms (TMAP). Der NABU-Report vervollständigt eine Serie nationaler Statusberichte, welche von den BirdLife-Partnern in den Niederlanden (Vogelbescherming Nederland) und Dänemark (Dansk Ornitologisk Forening) begonnen wurde. [mehr]

26.03.2010 totop

„State of the Birds 2010“ USA: Zugvögel sind besonders gefährdet

Bild zur Meldung
Auf 32 Seiten gibt der Bericht Auskunft über den Zustand der Vogelwelt in den Vereinigten Staaten.
Quelle: North American Bird Conservation Initiative
Hunderte von Zugvogelarten sind durch Lebensraumverlust, einwandernde, nicht-einheimische Arten und zahlreiche andere Umwelteinflüsse bedroht, zu denen nun auch der Klimawandel zählt. Das ergibt ein neuer Bericht, der vom Innenministerium der Vereinigten Staaten herausgegeben wurde. „The State of the Birds 2010 Report on Climate Change“ ist der Folgebericht zu einer umfassenden Veröffentlichung, die ein Jahr zuvor erschienen war und zeigte, dass nahezu ein Drittel der 800 Vogelarten der Vereinigten Staaten gefährdet, bedroht oder in ihren Beständen stark abnehmend sind. [mehr]

12.02.2010 totop

Jahresbericht zum Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt für das Jahr 2008 erschienen

Bild zur Meldung
Jahresbericht zum Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt
Quelle: LAU Sachsen-Anhalt
Zum sechsten Mal in Folge hat die Staatliche Vogelschutzwarte in Steckby in Zusammenarbeit mit dem Ornithologenverband Sachsen-Anhalt (OSA) e. V. einen Jahresbericht zum Vogelmonitoring als Sonderheft der Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt herausgegeben.
Das Heft enthält als umfangreichsten Beitrag wie gewohnt eine Übersicht über das Vorkommen seltener Brutvogelarten in Sachsen-Anhalt. Für über 60 Arten werden aktuelle Bestandsangaben mitgeteilt, meist ausführlich in Tabellenform, für etliche Arten werden Bestandsgrafiken und Verbreitungskarten abgebildet. Für Schnatter- und Kolbenente wurden mit 85-87 bzw. 10-11 Paaren die bisherigen Maximalbestände für das Land ermittelt. Unter den Wasservögeln wurden auch für Löffel- und Schellente, Schwarz- und Rothalstaucher sowie Rohr- und Zwergdommel hohe Bestände erfasst. 1781 Graureiher-, 542 Weißstorchen- und 3578 Saatkrähenpaare zeugen vom guten Funktionieren der ehrenamtlichen Zählernetze. 144-146 Trauerseeschwalbenpaare sind Beleg für die großen Anstrengungen, die einige Kollegen für den Schutz dieser Art aufbringen, die fas ausschließlich auf Nisthilfen brütet. Unter den terrestrischen Arten ragen 320 Bienenfresser- und 36-39 Wiedehopfpaare hervor, beides Arten, um die sich Einzelornithologen oder ganze Arbeitsgruppen kümmern. Dramatisch ist dagegen das Ergebnis für die Wiesenbrüter: nur noch 70 Brachvogel- und 7-8 Rotschenkelpaare und nur noch 1 Uferschnepfenrevier wurden registriert.
[mehr]

03.02.2010 totop

Niedersachsen unterstützt das bundesweite Vogelmonitoring!

Am 8. Januar 2010 hat das Land Niedersachsen die Verwaltungsvereinbarung Vogelmonitoring unterzeichnet und gegenüber dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) seinen Beitritt erklärt. Damit sind neben dem Bund nun alle Länder Deutschlands dieser Vereinbarung beigetreten. [mehr]

02.02.2010 totop

13. Weltfeuchtgebietstag am 2. Februar

Bild zur Meldung
1886 Feuchtgebiete sind beim Ramsar-Sekretariat gemeldet, 34 davon in Deutschland.
Quelle: Ramsar-Sekretariat
Am 2. Februar 1971 wurde in Ramsar im Iran das „Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, von internationaler Bedeutung“, kurz Ramsar-Konvention genannt, unterzeichnet. Seit 13 Jahren wird anlässlich dieses Datums am 2. Februar der World Wetlands Day begangen. Weltweit finden daher am heutigen Tag Aktionen zum Schutz von Feuchtgebieten statt. [mehr]

01.02.2010 totop

„Vögel in Schleswig-Holstein“ – Februar-Heft des „Falken“ widmet sich der Avifaunistik im nördlichsten Bundesland

Bild zur Meldung
7 spannende Einzelbeiträge umfasst das Februar-Heft
Quelle: Aula-Verlag
Das Wattenmeer links, die Ostseeküste rechts und dazwischen ausgedehnte Niederungsgebiete, Knicklandschaften und Seenlandschaften – als Vogelbeobachter findet man in Schleswig-Holstein reichlich spannende Beobachtungsmöglichkeiten. Und eine sehr rege Ornithologische Arbeitsgemeinschaft, die sich und ihre vielfältigen avifaunistischen Aktivitäten im Februarheft des „Falken“ mit mehreren leicht verdaulichen und gewohnt ansprechend illustrierten Beiträgen vorstellt. [mehr]

15.01.2010 totop

Internationale Mittwinter- und europaweite Synchronzählung von Zwerg- und Singschwan

Bild zur Meldung
Der Bestand des Zwergschwans ist im letzten Jahrzehnt deutlich zurückgegangen. Die Synchronzählung wird zeigen, ob der Negativtrend anhielt.
Quelle: Lutz Ritzel
Am Wochenende 16./17. Januar sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Rastvogelerfassungsprogramme wieder bundesweit zu Tausenden unterwegs: gemeinsam mit dem International Waterbird Census werden in diesem Jahr europaweit Zwerg- und Singschwäne erfasst (in Deutschland zusätzlich Höckerschwäne). Die ergänzenden Erfassungen finden alle 5 Jahre statt, mit dem Ziel, die Bestandsschätzungen dieser beiden Arten im europäischen Teil ihres Überwinterungsgebietes zu aktualisieren. Mit der Kenntnis des Gesamtbestandes lassen sich die bedeutendsten Rastgebiete identifizieren und gezielt schützen. Als international bedeutend gelten Gebiete, die regelmäßig 1 % des Gesamtbestandes einer biogeographischen Population beherbergen. [mehr]

 

Bild

Bild„Vögel in Deutschland 2014“ behandelt auf über 70 Seiten die Hintergründe der in Vögel in Deutschland 2013 beobachteten Bestandsveränderungen sowie die Umsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie in Deutschland.

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2014“ beinhaltet neben dem Seltenheitenbericht 2014 auch Beiträge zu Kanadakranich, Buschrohrsänger und Pazifiksegler.

BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet