Seltene Brutvögel

08.01.2018 totop

QR-Codes von ornitho.de jetzt auch in Süddeutschland

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Neues Schild mit QR-Code von ornitho.de im Grießenbacher Moos
Quelle: Alexander Scholz
Aktuelle Vogelbeobachtungen können nun auch in Niederbayern mithilfe von QR-Codes aus dem Internetportal www.ornitho.de abgefragt werden. Über die Kamera im Smartphone lassen sich die Codes scannen und zeigen Naturinteressierten anschließend die zuletzt aus dem Gebiet gemeldeten Vogelbeobachtungen an. Nach dem Pilotprojekt im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und der Anbringung von QR-Code-Schildern in weiteren Gebieten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen können sich nun auch in Süddeutschland Interessierte auf diese Weise über aktuelle Vogelbeobachtungen informieren.
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18.12.2017 totop

Erster ornitho-QR-Code in Nordrhein-Westfalen liefert ab sofort die aktuellsten Informationen zur lokalen Vogelwelt

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Der ornitho-QR-Code im NSG „Enger Bruch“ im Kreis Herford ist der erste seiner Art in Nordrhein-Westfalen. Auch in anderen Gebieten sollen die Codes künftig über aktuelle Vogelbeobachtungen informieren
Quelle: Biologische Station Ravensberg
Was gibt es aktuell für Vögel zu beobachten? Im Naturschutzgebiet „Enger Bruch“ im Kreis Herford können sich Besucher diese Frage nun mithilfe eines QR-Codes beantworten, der die Beobachtungen ganz aktuell aus dem Internetportal www.ornitho.de abfragt. Über die Kamera im Smartphone lässt sich der Code scannen und zeigt Naturinteressierten anschließend die zuletzt aus dem Gebiet gemeldeten Vogelbeobachtungen an.

Am Mittwoch (13.12.) präsentierten die Biologische Station Ravensberg und der BUND Herford das neue QR-Code-Schild am Beobachtungsturm im Enger Bruch der Öffentlichkeit. Bürgermeister Thomas Meyer zeigte sich erfreut, dass die Bedeutung des Naturschutzgebietes als Rückzugsraum für zahlreiche Vogelarten künftig auf diesem Wege vermittelt wird und sich Besucher stets aktuell über die Geschehnisse in der Vogelwelt informieren können. Der ornitho-QR-Code im Enger Bruch ist der erste seiner Art in Nordrhein-Westfalen.
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01.12.2017 totop

Der DDA-Adventskalender mit spannenden Infos zu unseren Brutvögeln

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Quelle: DDA
Öffnen Sie jeden Tag ein Türchen unseres DDA-Adventskalenders und entdecken Sie kombinierte Informationen aus dem Atlas deutscher Brutvogelarten (ADEBAR), den Meldungen über das Internetportal ornitho.de und Ergebnissen aus den systematischen Erfassungsprogrammen des bundesweiten Vogelmonitorings.

Die 24 Beispiele zeigen eindrucksvoll, dass einerseits ADEBAR (bis Weihnachten zum Sonderpreis erhältlich!) den bislang vollständigsten Überblick über das Wissen rund um unsere Brutvögel liefert, sich zudem aber auch anhand der Daten von ornitho.de spannende Entwicklungen erkennen lassen. Dennoch bleibt eindeutig erkennbar, dass systematische Erfassungen stets die unverzichtbare Grundlage darstellen, wenn es um Aussagen zu Populationsgrößen und Bestandstrends geht.
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29.11.2017 totop

Atlas Deutscher Brutvogelarten bis Weihnachten zum Sonderpreis von nur 39,90 Euro

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Quelle: SVD / DDA
Der Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) hat sich zu einem Grundlagenwerk für den nachhaltigen Vogelschutz in Deutschland entwickelt und bietet das aktuelle Wissen rund um unsere Brutvögel in einem nie dagewesenen Überblick. Über 500.000 Stunden investierten die mehr als 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seinerzeit in die Kartierung, Auswertung und Erstellung. Machen Sie sich selbst ein Bild von der Fülle an Informationen und werfen Sie einen Blick in unsere Leseprobe!
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20.11.2017 totop

Atlas über „Seltene Vögel in Nordrhein-Westfalen“ erschienen

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Quelle: LWL
Am vergangenen Wochenende wurde im LWL-Museum für Naturkunde in Münster der erste Atlas über "Seltene Vögel in Nordrhein-Westfalen" der Öffentlichkeit vorgestellt. Hunderte ehrenamtliche Vogelkundler kamen zum naturkundlichen Ehrenamtsforum, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ins Museum eingeladen hatte, um das Buch direkt in Empfang zu nehmen.

Die Dokumentation seltener Vogelarten in Nordrhein-Westfalen stützt sich auf die lange ehrenamtliche Arbeit in den Avifaunistischen Kommissionen in der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft (NWO). Das Buch hat das LWL-Museum für Naturkunde produziert. Das Kooperationsprojekt mit der NWO wurde durch den Förderverein des Museums und die NRW-Stiftung finanziell unterstützt. [mehr]

13.11.2017 totop

Schelladler Tõnn spät dran

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Quelle: http://birdmap.5dvision.ee/
Der 2008 in Estland als Nestling besenderte Schelladler „Tõnn“ ist unter Vogelbeobachtern weit bekannt. Fast jedes Jahr schafft es der Vogel, unbemerkt sowohl auf dem Heim- als auch Wegzug quer über Deutschland zu ziehen, ohne dass er dabei beobachtet wird. Erst wenige Male ließ er sich bei seinem Überflug auch optisch bestätigen, ansonsten liefern nur die Daten des Senders seine Positionen.
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03.04.2017 totop

Erster Nachweis der Höckersamtente für Deutschland

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Beobachtungsort und Foto von Deutschlands erster Höckersamtente
Quelle: Margus Ellermaa
Bis vor wenigen Jahren waren Höckersamtenten nicht auf dem „Radar“ europäischer Vogelbeobachter. Die nah mit der in größerer Zahl auf Nord- und Ostsee überwinternden Samtente verwandte Art brütet in Nordostasien sowie in Alaska und Kanada. Neuerdings werden die asiatische Form „Kamtschatkasamtente“ (stejnegeri) und die amerikanische „Höckersamtente“ (deglandi) sogar von einigen Autoren als eigene Arten angesehen. Im Winter ziehen die Vögel entlang der ostasiatischen Küste nach Süden bis ins Japanische und Gelbe Meer bzw. überwintern entlang der Westküste der USA. Ein kleiner Teil der amerikanischen Population verbringt den Winter auch an der Ostküste südlich bis nach Florida.
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22.02.2017 totop

Hoffnungsschimmer: Neue Kolonien des vom Aussterben bedrohten Balearensturmtauchers entdeckt

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Seit der Jahrtausendwende scheinen sich die Übersommerungsgebiete der Balearensturmtaucher weiter nach Norden zu verschieben. In der Nordsee ist die Art jedoch weiterhin eine Ausnahmeerscheinung.
Quelle: Ole Krome
Die weltweit einzigen Brutplätze des Balearensturmtauchers sind die Steilküsten der Balearen-Inseln. Noch 2005 wurde die Weltpopulation auf gerade einmal 2000-2400 Paare und 8000-10000 Vögel geschätzt, die sich auf Kolonien auf Mallorca, Cabrera, Menorca, Ibiza und Formentera verteilen. Eine genauere Erfassung ergab 2010 für diese Kolonien einen geschätzten Gesamtbestand von knapp 4000 Paaren und intensive Seevogelerfassungen von der Isla de Las Palomas, einer kleinen Felsinsel vor der Südspitze des spanischen Festlandes bei Tarifa, führten schließlich zu einer noch deutlich höheren Populationsschätzung von etwa 9000-13000 Altvögeln. Nach einer 2016 veröffentlichten Studie passieren von Mai bis Juli alljährlich sogar 23000-26000 Balearensturmtaucher die Straße von Gibraltar.
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31.03.2016 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Winter 2015/16

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Quelle: Falke - Journal für Vogelbeobachter
Wir blicken mit unserem Artikel in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Der Falke“ auf einen der vier wärmsten Winter seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen 1881 zurück. Ungewöhnlich milde und oft sonnenscheinreiche Bedingungen führten zu zahlreichen bemerkenswerten Winterbeobachtungen. Einige Beispiele greifen wir auf und befassen uns darüber hinaus intensiver mit winterlichen Tafelenten und Rotmilanen sowie ungewöhnlich rufenden Gimpeln vermutlich östlicher Herkunft.

Bei der Tafelente zeigten sich zuletzt kontinuierliche Bestandsrückgänge, deren Ursachen bislang unklar sind. Seit 2015 steht die Tafelente deshalb als „gefährdet“ auf der weltweiten Roten Liste der IUCN. Um die Kenntnisse über die Populationsstruktur der Tafelente in Europa zu verbessern, wurde im Januar 2016 eine europaweite Erfassung des Geschlechterverhältnisses durchgeführt. Dabei ergaben sich deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Überwinterungsräumen, auf die wir genauer eingehen.
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17.02.2016 totop

„Vögel in Deutschland 2014“ erschienen

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Quelle: DDA
Bonn, Münster, Recklinghausen, 17. Februar 2016: Die Vielfalt in der Vogelwelt schwindet. Insbesondere bislang häufige und weit verbreitete Singvogelarten wie Baumpieper und Stieglitz weisen negative Trends auf. Die jetzt veröffentlichte Studie „Vögel in Deutschland“ beleuchtet die Hintergründe dieser Bestandsrückgänge.

Die Arten der Agrarlandschaft bleiben weiterhin unsere Sorgenkinder“, erläutert Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz. „Rund die Hälfte der Vogelarten unserer Felder und Wiesen nehmen im Bestand ab. Besonders betroffen sind die am Boden brütenden Arten und solche, die sich von Kleininsekten ernähren.“ Dafür werden unter anderem die häufige und intensive Bodenbearbeitung sowie der starke Rückgang von Insekten verantwortlich gemacht.
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30.10.2015 totop

Geolokatoren liefern Informationen zu Überwinterungsgebieten und Zugwegen schwedischer Ortolane

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Als Gefährdungsursachen für den Ortolan werden vor allem Nutzungsänderungen in der Landwirtschaft, die Eutrophierung der Landschaft sowie hoher Biozideinsatz angesehen.
Quelle: Ingo Waschkies
In den vergangenen 50 Jahren sind die Bestände des Ortolans im westlichen Europa stark eingebrochen und in einigen Ländern steht die Art sogar vor dem vollständigen Verschwinden. Um Ortolane auf ihrem Zug in die Winterquartiere verfolgen zu können, statteten schwedische Wieenschaftler mehrere Männchen mit Geolokatoren aus. Für insgesamt sieben im Folgejahr wieder gefangene Männchen konnten Informationen zu Zugwegen und Überwinterungsgebieten gesammelt werden. Auch der zeitliche Ablauf des Zuges ließ sich für diese Art erstmals genauer verfolgen.

Die Ergebnisse der Studie wurden nun im Magazin der Schwedischen Ornithologischen Gesellschaft (SOF) Ornis Svecica veröffentlicht.
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30.10.2015 totop

Zahl der deutschen Vogelarten auf der globalen Roten Liste verdoppelt sich

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40 Arten mussten neu aufgenommen oder in eine höhere Gefährdungskategorie eingeteilt werden — so auch Turteltaube und Tafelente.
Quelle: Christine Jensen
Die am 29. Oktober vorgestellte Aktualisierung der globalen Roten Liste gefährdeter Vogelarten, die gemeinsam von der Weltnaturschutzunion IUCN und BirdLife International veröffentlicht wurde, führt 22 regelmäßig in Deutschland vorkommende Vogelarten auf – doppelt so viele wie bisher.
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29.10.2015 totop

Bestandsschätzungen der Brutvögel Polens 2008 bis 2012

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Mehr als 22% des europäischen Weißstorch-Bestandes brütet in Polen
Quelle: Andreas Heiland
Im polnischen Fachmagazin Ornis Polonica wurden nun neue Bestandsschätzungen für die Brutvögel Polens im Zeitraum 2008 bis 2012 veröffentlicht. Diese wurden anhand bereits publizierter sowie bislang unveröffentlichter Daten berechnet. Zusätzlich wurden verschiedene Experten zu Rate gezogen. Als Datengrundlage dienten vor allem die Ergebnisse des polnischen Brutvogelmonitorings, Daten der Polnischen Avifaunistischen Kommission, artspezifische Erhebungen sowie regionale Untersuchungen.
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26.10.2015 totop

Schleswig-Holstein: Durchwachsene Brutsaison 2015 im Wattenmeer

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Bei einigen Seeschwalbenarten führten Hochwasser und Prädation 2015 zu einem geringen Bruterfolg.
Quelle: Jan Goedelt
Die Brutvögel im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer haben schon bessere Jahre gesehen – doch die Saison 2015 war auch nicht gänzlich schlecht. Das ist die vorläufige Bilanz nach Rücksprache mit den betreuenden Nationalpark-Rangern und Naturschutzverbänden, die die Vogelwelt im Gebiet das ganze Jahr über im Blick haben.

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24.08.2015 totop

Finnische Steppenweihe mit GPS-Sender in Deutschland unterwegs

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Steppenweihe „Potku“ mit solarbetriebenem GPS-Sender.
Quelle: LUOMUS
Steppenweihen brüten vor allem in den Steppen Russlands und Kasachstans, doch auch in Finnland ist die Art mittlerweile ein seltener, aber regelmäßiger Brutvogel. Ende Juni 2015 wurde in der finnischen Region Nordösterbotten erstmals eine dort brütende Steppenweihe mit einem GPS-Sender ausgestattet. Der nur 17 Gramm leichte Sender wird über eine Solarzelle mit Energie versorgt.
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18.08.2015 totop

Greifvögel in West- und Zentralafrika von illegalem Handel bedroht

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Schwarzmilane sind besonders stark vom illegalen Handel auf afrikanischen Märkten betroffen.
Quelle: Jochen Gerlach
Nachdem vor einiger Zeit bereits über katastrophale Bestandseinbrüche bei den Geiern Afrikas berichtet wurde (siehe Nachricht vom 18.06.2015), offenbart nun eine im Wissenschaftsjournal Oryx veröffentlichte Studie, dass ein bedeutender Teil der auf afrikanischen Märkten für die traditionelle Medizin oder als Wildfleisch angebotenen Greifvögel gefährdete oder sogar stark gefährdete Arten betrifft. Insgesamt entfielen 27 % der mehr als 2.500 im Zeitraum 1990-2013 auf 67 Märkten in 12 west- und zentralafrikanischen Ländern untersuchten Greifvogelkadaver auf solche Arten. Als Hotspots dieses vorwiegend illegalen Handels konnten Nigeria und Benin ermittelt werden. [mehr]

03.06.2015 totop

BirdLife International stellt Halbzeitbilanz zu EU-Naturschutz-Zielen vor: Ein wenig Licht, viel Schatten

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Im Zuge der Intensivierung der Landwirtschaft sind die Bestände der Feldlerche seit den 1960er Jahren erheblich zurückgegangen
Quelle: Rosl Rößner
Kurz vor der europäischen Naturschutzkonferenz Green Week, die heute am 3. Juni in Brüssel beginnt, hat BirdLife International eine Halbzeitbilanz der EU-Biodiversitätspolitik vorgestellt. Bis 2020 will die Europäische Union den Verlust der biologischen Vielfalt stoppen und geschädigte Ökosysteme wiederherstellen. Das Fazit des Berichts: In einigen Bereichen gibt es erste Fortschritte, das Ziel einer generellen Trendumkehr wird jedoch verfehlt. Viele Tier- und Pflanzenarten sind in der EU weiterhin bedroht. [mehr]

03.06.2015 totop

Neue Rote Liste der Vögel Europas veröffentlicht: Etwa jede fünfte Vogelart in der EU ist gefährdet!

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Der Papageitaucher gilt europaweit als "stark gefährdet".
Quelle: BirdLife International
Nach dreijähriger Arbeit hat eine Arbeitsgemeinschaft unter Federführung von BirdLife International die neue, durch die EU-Kommission finanzierte Rote Liste der Vögel Europas veröffentlicht. Vorgenommen wurde die Einstufung einerseits auf Ebene der damals 27 EU-Mitgliedsstaaten (Kroatien ist erst 2013 beigetreten) als auch für den gesamten europäischen Kontinent (von Grönland bis in die Türkei und inkl. des europäischen Teils von Russland). Die Einstufung erfolgte nach den Kriterien der Weltnaturschutzunion IUCN. Auf EU27-Ebene sind von den 541 Vogelarten 18 % gefährdet. Elf Arten gelten als "vom Aussterben bedroht", darunter Zwerggans, Schelladler und Schwarzflügel-Brachschwalbe. 16 Arten sind als "stark gefährdet" eingestuft, darunter auch in Deutschland brütende Arten wie Eiderente, Uferschnepfe, Kampfläufer, Steinwälzer und Dreizehenmöwe. Weitere sechs Prozent der Arten gelten in der EU27 als "Near Threatened"; diese Kategorie entspricht der deutschen Vorwarnliste. [mehr]

24.04.2015 totop

Neuer Brutvogelatlas liefert umfassenden Datenfundus

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Feierliche Übergabe des Atlas Deutscher Brutvogelarten an Prof. Beate Jessel
Quelle: DDA
Die Kartierung von 80 Millionen Brutpaaren und damit mehr als 400.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit stecken in „ADEBAR“, dem neuen Atlas Deutscher Brutvogelarten. Damit liefert das Werk einen umfassenden Datenfundus zu allen 280 in Deutschland brütenden Vogelarten. Es belegt dabei unter anderem, dass Buchfink und Amsel die häufigsten Arten sind. Vorgestellt wurde der Brutvogelatlas heute von der Stiftung Vogelwelt Deutschland und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten in Bonn.
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20.04.2015 totop

Buch-Tipp: "Die Vogelwelt des Nationalparks Hainich"

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Auf 215 Seiten erfahren Sie viel Spannendes über die Avifauna des Hainichs - auch, wo und wie Sie diese selbst erkunden können.
Quelle: Nationalpark Hainich
Mit "Die Vogelwelt des Nationalparks Hainich", dem vierten Band der von der Nationalparkverwaltung herausgegebenen Schriftenreihe ERFORSCHEN, liegt jetzt eine sehr ansprechende Zusammenstellung des Kenntnisstandes zur Avifauna des Schutzgebietes vor. Ziel dieses Bandes ist es, ein breites Publikum über die vielfältige Vogelwelt des Nationalparks mit seinen abwechslungsreichen Lebensräumen zu informieren. [mehr]

20.03.2015 totop

Bericht „Seltene Brutvögel in Bayern 2009—2013“ veröffentlicht

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Innerhalb der letzten 20 Jahre hat sich der bundesweite Bestand der Zwergdommel nahezu verfünffacht. Dieser positive Trend hat sich auch in Bayern deutlich bemerkbar gemacht.
Quelle: Thomas Kirchen
Die Arbeitsgemeinschaft Seltene Brutvögel in Bayern (AGSB) hat in OTUS, der Zeitschrift des gleichnamigen Vereins für Feldornithologie in Bayern, jüngst ihren 4. Bericht zu seltenen bayerischen Brutvögeln veröffentlicht. Aufgrund des langen behandelten Zeitraums und der damit verbundenen Fülle an Daten wird der Bericht in zwei Teilen veröffentlicht. Der nun vorliegende erste Teil behandelt auf 70 durchgehend farbigen und durch zahlreiche Karten, Diagramme und Fotos reich illustrierten Seiten die Brutvorkommen von 45 Nichtsperlingsvogel-Arten von Nonnengans bis Wiedehopf. Der Erfassungsgrad vieler Arten konnte durch die Einführung des Internetportals ornitho.de erheblich verbessert werden. Zu den besonders bemerkenswerten Brutereignissen zählen der erste gesicherte Brutnachweis des Steinhuhns seit 1979, der vierte bis sechste bayerische Brutnachweis des Stelzenläufers sowie neue Brutnachweise der Sumpfohreule.
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04.02.2015 totop

5. Koordinierungstreffen zum Brutvogelmonitoring sowie der Steuerungsgruppen von ornitho.de

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Mit 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren die Treffen in Uder einmal mehr sehr gut besucht.
Quelle: DDA
Vom 31. Januar bis 1. Februar kamen im thüringischen Uder die Koordinatorinnen und Koordinatoren der landes- und bundesweiten Programme zum Brutvogelmonitoring zusammen. Auf dem jährlich stattfindenden Treffen diskutieren Expertinnen und Experten aus allen Bundesländern aktuelle Themen und Fragestellungen rund um die Erfassung der Brutvogelarten in Deutschland.
Nach einem Überblick über neue Projekte und Vorhaben des DDA stand am Samstag das Monitoring häufiger Brutvögel (MhB) im Mittelpunkt. Sven Trautmann, bundesweiter Koordinator des MhB, erläuterte Zuständigkeiten und Ablauf der Zusammenarbeit zwischen Bundes- und Landeskoordinierungsstellen und stellte verschiedene internationale und nationale Vorhaben und Auswertungen vor, in denen auf Daten aus dem MhB zurückgegriffen wurde bzw. wird.
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17.10.2014 totop

Vögel in Deutschland 2013 erschienen

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Der Bericht behandelt auf 60 Seiten umfassend die Bestandssituation der Brutvogelarten und der überwinternden Wasservögel
Quelle: DDA

Bonn, Münster, Hannover, 17.10.2014: Die Situation der heimischen Brutvogelwelt hat sich seit Ende der 1990er Jahre spürbar verschlechtert: Jede dritte bei uns brütende Vogelart erlitt Bestandsrückgänge. „In den letzten zwölf Jahren wiesen 26 Prozent der Arten moderat oder stark abnehmende Bestände auf. Zählt man die Arten mit leicht abnehmenden Beständen dazu, waren es sogar 34 Prozent. Dies zeigt eine weitere Verschlechterung gegenüber den ebenfalls schon abnehmenden Bestandstrends der letzten 25 Jahre*“, fasste die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, die Situation zusammen. 248 einheimische Vogelarten brüteten in den letzten Jahren regelmäßig in Deutschland. Zusammen mit 13 ausgestorbenen und 24 unregelmäßig brütenden Arten sowie 20 regelmäßig brütenden Neozoen (dies sind Arten, die durch das Zutun des Menschen nach Deutschland gelangt sind) umfasst die Liste der Brutvögel derzeit insgesamt 305 Arten. In Deutschland brüten jährlich 70—100 Millionen Vogelpaare. Diese entfallen zu 80 % auf 22 Arten; die häufigsten sind Buchfink, Amsel und Kohlmeise. Dies sind die Ergebnisse der Studie Vögel in Deutschland 2013, die nun veröffentlicht worden sind.

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03.06.2014 totop

Vogelmonitoring in Thüringen erschienen

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43 Seiten umfasst die reich bebilderte Broschüre
Quelle: TLUG
Mit einem Sonderheft der Reihe Landschaftspflege und Naturschutz in Thüringen widmet sich die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) den Programmen und Projekten rund um die Erfassung der Vogelwelt in Thüringen. Die Vogelkartierungen erfolgen sowohl bundes- als auch landesweit zum Großteil durch ehrenamtlich engagierte Vogelkundlerinnen und Vogelkundler. Auf Bundesebene sind daran ca. 6.000 Personen beteiligt, 300—400 davon in Thüringen. Für dieses großartige ehrenamtliche Engagement bedanken sich die Kollegen des TLUG und der DDA ganz herzlich!
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23.05.2014 totop

„Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2012“ erschienen

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Das Vogelschutzgebiet Fiener Bruch ist derzeit das letzte Einstandsgebiet der Großtrappe in Sachsen-Anhalt
Quelle: LAU Sachsen-Anhalt
Die Staatliche Vogelschutzwarte im Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt hat in Zusammenarbeit mit dem Ornithologenverband Sachsen-Anhalt e.V. (OSA) den Jahresbericht zum Vogelmonitoring 2012 herausgegeben. Die Artikel des insgesamt 86 Seiten umfassenden Heftes informieren über aktuelle Ergebnisse aus den Programmen zur Erfassung der Brut- und Zugvögel in Sachsen-Anhalt.

Einblicke in das Monitoring seltener Brutvögel geben insgesamt vier Beiträge: S. Fischer & G. Dornbusch beschäftigten sich mit der Bestandssituation ausgewählter seltener Brutvogelarten, A. Schonert & B. Simon berichten über Ergebnisse einer naturschutzfachlichen Erfolgskontrolle der Managementmaßnahmen im NATURA 2000-Gebiet Mittlere Oranienbaumer Heide, J. & A. Schonert werben für die Weiterführung der Kranicherfassung und H. Watzke & H. Litzbarski fassen die Beobachtungen von Großtrappen abseits des Fiener Bruchs aus den Jahren 1990 bis 2012 zusammen.
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11.04.2014 totop

Die ADEBAR-Familie erhält weiteren Nachwuchs: Brutvogelatlas für Niedersachsen und Bremen vorgestellt

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Der neue Brutvogel-Atlas ist ein weiterer Meilenstein für den Vogelschutz in Niedersachsen und Bremen. Herzlichen Glückwunsch!
Quelle: NLWKN
Am 10. April 2014 stellte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) den neuen Atlas der Brutvögel in Niedersachsen und Bremen vor. Stefan Wenzel, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz würdigte bei der feierlichen Präsentation des 550 Seiten starken neuen Werkes den hohen Einsatz der ehrenamtlich am Projekt beteiligten Personen. „Ihrem Einsatz haben wir das ausführliche Werk zu verdanken“, so Wenzel am Donnerstag in Hannover. Rund 650 Menschen haben zwischen 2005 und 2008 insgesamt etwa 60.000 Stunden ihrer Freizeit investiert, um die Brutvögel in den beiden Bundesländern zu erfassen. [mehr]

07.03.2014 totop

„Seltene Vögel in Deutschland 2011/12“ erschienen

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Quelle: DAK/DDA
Ende 2012 veröffentlichte die Deutsche Avifaunistische Kommission (DAK) den ersten Band der neuen Reihe „Seltene Vögel in Deutschland“. Gut ein Jahr später folgt nun die zweite Ausgabe der Zeitschrift mit dem Bericht der Kommission über die bundesweit dokumentationspflichtigen Beobachtungen der Jahre 2011 und 2012. Dank der zeitnahen Dokumentation von Seltenheiten durch die zahlreichen BeobachterInnen und die gute Zusammenarbeit mit den Avifaunistischen Landeskommissionen konnte ein Doppeljahrgang realisiert werden, mit dem ein Jahr „aufgeholt“, und damit an internationale Vorbilder angeknüpft werden konnte.
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25.10.2013 totop

„Vögel in Deutschland 2012“ erschienen

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Quelle: DDA
Bei einem Fünftel der wandernden Vogelarten, die in Deutschland vorkommen, sind die Bestände rückläufig. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie „Vögel in Deutschland 2012“, die in dieser Ausgabe den Vogelzug beleuchtet. Als wichtige Ursachen für den Rückgang der Zugvogelarten wertete die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, die verschlechterten Lebensbedingungen für Greif- und Singvogelarten in großflächigen strukturarmen Agrarlandschaften und den beginnenden Klimawandel.

Konkret nahmen in den letzten 25 Jahren die Rast- oder Überwinterungsbestände von 64 (21%) der 305 wandernden und regelmäßig in Deutschland auftretenden Vogelarten ab. Die besorgniserregende Entwicklung zeigt sich zum Beispiel bei Raufußbussard und Ohrenlerche. Die Autoren der Studie vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und dem BfN fordern daher erhöhte Schutzanstrengungen. „Es zeigt sich, dass der Klimawandel nicht ohne Folgen für die Zugvögel bleibt. Die Zugzeiten der Vögel verschieben sich meist nicht synchron zu den Änderungen in der jahreszeitlichen Vegetations- und Insektenentwicklung. Der Bruterfolg verringert sich dadurch und die Arten werden seltener“, sagte BfN-Präsidentin Jessel.
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27.09.2013 totop

Erfolgreicher Artenschutz in Europa: „Comeback“ von Seeadler, Kranich und Uhu

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Dank intensiver Schutzbemühungen hat sich der Brutbestand des Schwarzstorchs in Europa wieder deutlich erholt.
Quelle: Jochen Gerlach
Viele in Europa einst vom Aussterben bedrohte Tierarten wie beispielsweise Kranich und Seeadler haben sich von den historischen Bestandstiefs in den 1960er Jahren dank intensiver Naturschutzanstrengungen deutlich erholt. Das geht aus einer großangelegten Studie hervor, für die die Zoologische Gesellschaft London, Bird Life International und das European Bird Census Council gemeinsam die europaweiten Bestandstrends von insgesamt 18 Säugetier- und 19 Vogelarten analysierten. Hierzu wurden seitens des DDA Daten aus dem Monitoring häufiger sowie aus dem Monitoring seltener Brutvogelarten, aus ADEBAR sowie aus dem Monitoring rastender Wasservögel bereitgestellt. [mehr]

29.05.2013 totop

Wandern und Alpenvögel beobachten — ein neues Projekt des LBV in Kooperation mit DAV und DDA

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Die Alpendohle gehört zu den 21 Arten, die im Fokus des Projektes stehen
Quelle: H.-J. Fünfstück
Mit dem Projekt „Faszination Alpenvögel“ startet der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) ein spannendes Pilotprojekt in den Allgäuer Hochalpen und im Karwendelgebirge. In Kooperation mit dem Deutschen Alpenverein (DAV) und dem DDA sowie den Gebietsbetreuern für die Allgäuer Hochalpen und das Karwendel ruft der LBV alle Naturfreunde dazu auf, ihre beim Wandern beobachteten Alpenvögel zu melden. Durch die Mitmachaktion sollen Lücken über die Verbreitung seltener Vogelarten wie Steinadler und Zitronenzeisig in den bayerischen Alpen geschlossen werden. [mehr]

21.12.2012 totop

Erste Ausgabe von „Seltene Vögel in Deutschland“

Bild zur Meldung Seit dem 1. Januar 2011 setzt die Deutsche Avifaunistische Kommission (DAK) als inhaltlich unabhängiger Fachausschuss im DDA die Arbeit der Deutschen Seltenheitenkommission (DSK) in enger Zusammenarbeit mit den Landeskommissionen auf Bundesebene fort. Ihre Jahresberichte erscheinen künftig in der neuen Reihe „Seltene Vögel in Deutschland“, die sich optisch eng an die seit 2007 jährlich erscheinenden Statusberichte „Vögel in Deutschland“ anlehnt. Neben dem Bericht der Kommission über die bundesweit dokumentationspflichtigen Beobachtungen eines Jahres (das auch als Nummerierung der einzelnen Ausgaben dient) gehören Artikel rund um das Thema „seltene Vögel“ zum Inhalt der neuen Reihe.
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30.10.2012 totop

1 Jahr ornitho.de und ornitho.lu — herzlichen Dank für die Unterstützung!

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Verteilung der Daten im ersten ornitho-Jahr
Quelle: DDA
Am 30. Oktober 2011 wurden ornitho.de und ornitho.lu gestartet. Seither entwickelte sich das Portal prächtig, bereits nach etwa einer Woche hatte sich die 1.000 Person angemeldet, und am 25. März 2012 wurde der einmillionste Datensatz eingetragen. Heute, exakt nach einem Jahr, sind rund 6.300 Personen bei ornitho angemeldet und 2,7 Mio. Beobachtungen wurden eingetragen, 2,3 Mio. davon für den Zeitraum seit dem Start. Für diesen großen Zuspruch möchten wir allen Melderinnen und Meldern herzlich danken. Mit solch einer Bilanz am Ende des ersten Jahres hätten wir nicht gerechnet!
Über 303 Regionalkoordinatoren und Artspezialisten sichten auf Kreis-, Landes- und Bundesebene die eingehenden Beobachtungen, vergeben Ortsbezeichnungen und stehen bei Fragen den Meldern mit Rat zur Seite. Vielen Dank für die ungemein wichtige und zeitaufwändige Unterstützung!
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12.07.2012 totop

Statusbericht "Vögel in Deutschland 2011" erschienen

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Der diesjährige Bericht umfasst 76 Seiten und ist reich und ansprechend bebildert.
Quelle: DDA
Der Bericht "Vögel in Deutschland 2011" wurde heute offiziell veröffentlicht. Dieser wird jährlich gemeinsam vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) erarbeitet. Der Bericht beschäftigt sich anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Ramsar-Konvention mit Wasservögeln außerhalb der Brutzeit und dem Feuchtgebietsschutz in Deutschland. Die Bemühungen um den Schutz wandernder Wasservogelarten haben in Deutschland meßbare Erfolge gebracht. Hier dürfen wir jedoch nicht nachlassen, und für mehrere Wasservogelarten sind konkrete Schutzmaßnahmen notwendig. [mehr]

30.10.2011 totop

Ornitho.de gestartet!

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Christopher König, Johannes Wahl und Bernd Hälterlein starten ornitho.de.
Quelle: Karsten Berlin
Am 30. Oktober war es endlich soweit: Auf der DDA-Mitgliederversammlung drückten der Vorsitzende des DDA, Bernd Hälterlein, und die Projekt-Verantwortlichen, Christopher König und Johannes Wahl, den „roten Knopf“ und starteten ornitho.de. Damit begann für die avifaunistische Datensammlung in Deutschland und Luxemburg (das in Kooperation mit natur&ëmwelt abgedeckt wird) ein neues Zeitalter, denn noch nie war es komfortabler und attraktiver, Vogelbeobachtungen zu melden: Für die kartographische Verortung der Beobachtungen stehen wahlweise Luftbilder von GoogleMaps® oder Topographische Karten bis zum Maßstab 1:25.000 zur Verfügung, und die eigenen Beobachtungen stehen auf Verbreitungskarten, die quantitativ und zeitlich differenziert sind, sofort in einem Gesamtzusammenhang. [mehr]

19.10.2011 totop

Deutsche Avifaunistische Kommission bittet um Seltenheitsmeldungen 2010

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Logo der DAK
Quelle: DAK/DDA
Zu Beginn dieses Jahres hat die Deutsche Avifaunistische Kommission als nationale Seltenheitenkommission die Geschäfte von der Deutschen Seltenheitenkommission (DSK) übernommen und sammelt, archiviert, prüft und publiziert nun dokumentierte Beobachtungen deutschlandweit seltener Vogelarten. Seit diesem Zeitpunkt ist die Kommission auch unter dem Dach des DDA angesiedelt.
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18.07.2011 totop

Brandgänse gehen mit Solarrucksack auf Reisen

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10.000ende Brandgänse machen sich derzeit auf ins Wattenmeer, um dort die Schwingen zu mausern.
Quelle: Lutz Ritzel
Im Spätsommer versammeln sich im Wattenmeer vor allem in der äußeren Elbmündung bis zu 200.000 Tiere zur Großgefiedermauser. Das entspricht etwa zwei Dritteln der nordwest-europäischen Population, die seit der Jahrtausendwende um dreißig bis vierzig Prozent abgenommen haben. Warum die Bestände eines der bekanntesten Wattenmeervögel so rapide abnehmen, ist bisher unklar. Unter anderem um Hinweise auf diese Frage zu bekommen, haben Wissenschaftler des NABU und des Forschungs- und Technologiezentrums Westküste (FTZ) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel im Juni drei Brandgänse der Wattenmeerküste Schleswig-Holsteins mit solarbetriebenen Satellitensendern ausgestattet. [mehr]

23.05.2011 totop

Ausbreitung des Orpheusspötters — Bitte um Mitarbeit

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Ein genauerer Blick lohnt: Im Moseltal sind zahlreiche Orpheusspötter farbberingt.
Quelle: Hilger Lemke
Zur Brutsaison 2008 startete die Abteilung Biogeographie der Universität Trier mit einem Freilandprojekt zur Erforschung der Arealdynamik des Orpheusspötters an seiner nordöstlichen Verbreitungsgrenze in Rheinland-Pfalz. Der Orpheusspötter gehört zu den wenigen Vogelarten, die in den letzten Jahrzehnten ihr Areal erfolgreich nach Mitteleuropa erweitert haben. Von Südwesten her kommend, etablierte er sich in Deutschland in den 1980er Jahren zunächst im Saarland, wo auch heute noch die größten Bestände zu verzeichnen sind, und breitete sich von dort weiter in nordöstlicher Richtung aus. Die aktuelle Arealgrenze verläuft durch das östliche und nördliche Rheinland-Pfalz, doch auch in Hessen, Nordrhein-Westfalen und sogar schon in Niedersachsen gibt es vereinzelte Vorkommen. [mehr]

05.05.2011 totop

Schleswig-Holstein erlässt Regelungen zum Wiesenvogelschutz

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Ein wesentlicher Grund für die neuen Regelungen ist der starke Rückgang der Uferschnepfen-Bestände
Quelle: Hans Glader
Die schleswig-holsteinische Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf hat am 5. Mai einen Erlass mit Bewirtschaftungsvorgaben herausgegeben, die bei einem geplanten Umbruch von Dauergrünland in Wiesenvogelgebieten des Landes zu beachten sind. Aufgrund seiner besonderen Bedeutung wird er auch in Kürze im schleswig-holsteinischen Amtsblatt veröffentlicht. [mehr]

20.04.2011 totop

"Vögel in Deutschland 2010" erschienen

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Vögel in Deutschland 2010
Quelle: DDA
Heute wurde der Bericht "Vögel in Deutschland 2010" veröffentlicht, der gemeinsam vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) und der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten erarbeitet wurde. Der Bericht behandelt schwerpunktmäßig, wie die im japanischen Nagoya im November 2010 verabschiedeten neuen "2020-Ziele" zum Schutz der biologischen Vielfalt in Deutschland wirksam umgesetzt werden können. Für zehn dieser Ziele wird anhand der Vögel exemplarisch aufgezeigt, wie die Schutzbemühungen stärker fokussiert und Erfolge gemessen werden können. Dabei deckt der Bericht eine große Bandbreite von Themen ab: von der Wertschätzung der Natur über Maßnahmen des Artenschutzes, die Ausweisung von Schutzgebieten bis hin zur Wissensvermittlung.
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08.04.2011 totop

Frühjahrs-Rundschreiben 2011 des DDA erschienen

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34 Seiten rund um die Faunistik umfasst das aktuelle Rundschreiben.
Quelle: DDA
So schnell konnte man Mütze und Schal kaum ausziehen, wie in den letzten Tagen der Frühling Einzug hielt. Betrachtet man alleine die Temperaturen, so wurde der Frühling förmlich übersprungen. Dieses Gefühl schienen auch so manche Heimzügler zu verspüren, denn der eine oder andere trat ungewöhnlich früh hierzulande und andernorts in Europa auf. Hätten wir jetzt schon ornitho.de ... mag der eine oder andere jetzt denken. Uns geht es da nicht anders. Dann hätten wir ein wesentlich vollständigeres Bild der Heimzügler zeichnen können. Aber es gibt gute Gründe, weshalb der Start etwas später erfolgen wird. Lesen Sie hierzu — sowie zu vielen weiteren spannenden Ergebnissen und Entwicklungen in der Vogelwelt — mehr auf den Seiten des aktuellen Rundschreibens.
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20.12.2010 totop

Seltenheitenkommission ab 1. Januar 2011 an den DDA angebunden

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Aufbruch in ein neues Zeitalter: Die DAK auf ihrer „konstituierenden Sitzung“ am 18. Dezember. In Münster (T. Noah musste leider kurzfristig absagen), gemeinsam mit B. Hälterlein, C. Sudfeldt und J. Wahl vom DDA.
Quelle: DAK/DDA
Peter H. Barthel, seit 1988 Geschäftsführer der Deutschen Seltenheitenkommission (DSK), wird nach dem 31.12.2010 für die Geschäftsführung der Seltenheitenkommission und die Bearbeitung aktueller Dokumentationen nicht mehr zur Verfügung stehen. Er wird sich nach über 20 Jahren höchst verdienstvoller Arbeit im Umgang mit Nachweisen seltener Vogelarten in Deutschland deren Aufarbeitung zuwenden. Für sein großes Engagement gebührt ihm unser ganz herzlicher Dank! [mehr]

08.10.2010 totop

Monitoring-Rundbrief 2/2010 des DDA erschienen!

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32 Seiten Informationen über Avifaunistik und Vogelschutz umfasst das Rundschreiben.
Quelle: DDA
Der Herbstzug ist in vollem Gange und allerorten ziehen Drosseln, Finken, Pieper und Tauben; die Ankunft der nordischen Schwäne und Gänse ist nicht zu übersehen bzw. -hören. Doch nicht nur in der Vogelwelt ist derzeit viel unterwegs, auch in der Avifaunistik hierzulande ist "ordentlich Zug drin", wie am umfangreichen aktuellen Monitoring-Rundbrief deutlich wird.
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23.04.2010 totop

Bericht zur Lage der Vögel im deutschen Wattenmeer erschienen

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Der 112-seitige Bericht ist kostenlos als PDF erhältlich.
Quelle: NABU
Der NABU hat im März 2010 einen Bericht zur Lage der Vögel im deutschen Wattenmeer mit dem Titel „Status, Threats and Conservation of Birds in the German Wadden Sea“ herausgegeben. Er enthält eine Analyse des ökologischen und naturschutzfachlichen Zustandes des Gebietes, beschreibt Gefährdungen für Vögel und identifiziert Wissenslücken und notwendige Schutzmaßnahmen. Die Analyse der Populationsentwicklung relevanter Rast- und Brutvogelarten basiert auf Daten des trilateralen Monitoring- und Bewertungsprogramms (TMAP). Der NABU-Report vervollständigt eine Serie nationaler Statusberichte, welche von den BirdLife-Partnern in den Niederlanden (Vogelbescherming Nederland) und Dänemark (Dansk Ornitologisk Forening) begonnen wurde. [mehr]

26.03.2010 totop

„State of the Birds 2010“ USA: Zugvögel sind besonders gefährdet

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Auf 32 Seiten gibt der Bericht Auskunft über den Zustand der Vogelwelt in den Vereinigten Staaten.
Quelle: North American Bird Conservation Initiative
Hunderte von Zugvogelarten sind durch Lebensraumverlust, einwandernde, nicht-einheimische Arten und zahlreiche andere Umwelteinflüsse bedroht, zu denen nun auch der Klimawandel zählt. Das ergibt ein neuer Bericht, der vom Innenministerium der Vereinigten Staaten herausgegeben wurde. „The State of the Birds 2010 Report on Climate Change“ ist der Folgebericht zu einer umfassenden Veröffentlichung, die ein Jahr zuvor erschienen war und zeigte, dass nahezu ein Drittel der 800 Vogelarten der Vereinigten Staaten gefährdet, bedroht oder in ihren Beständen stark abnehmend sind. [mehr]

12.02.2010 totop

Jahresbericht zum Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt für das Jahr 2008 erschienen

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Jahresbericht zum Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt
Quelle: LAU Sachsen-Anhalt
Zum sechsten Mal in Folge hat die Staatliche Vogelschutzwarte in Steckby in Zusammenarbeit mit dem Ornithologenverband Sachsen-Anhalt (OSA) e. V. einen Jahresbericht zum Vogelmonitoring als Sonderheft der Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt herausgegeben.
Das Heft enthält als umfangreichsten Beitrag wie gewohnt eine Übersicht über das Vorkommen seltener Brutvogelarten in Sachsen-Anhalt. Für über 60 Arten werden aktuelle Bestandsangaben mitgeteilt, meist ausführlich in Tabellenform, für etliche Arten werden Bestandsgrafiken und Verbreitungskarten abgebildet. Für Schnatter- und Kolbenente wurden mit 85-87 bzw. 10-11 Paaren die bisherigen Maximalbestände für das Land ermittelt. Unter den Wasservögeln wurden auch für Löffel- und Schellente, Schwarz- und Rothalstaucher sowie Rohr- und Zwergdommel hohe Bestände erfasst. 1781 Graureiher-, 542 Weißstorchen- und 3578 Saatkrähenpaare zeugen vom guten Funktionieren der ehrenamtlichen Zählernetze. 144-146 Trauerseeschwalbenpaare sind Beleg für die großen Anstrengungen, die einige Kollegen für den Schutz dieser Art aufbringen, die fas ausschließlich auf Nisthilfen brütet. Unter den terrestrischen Arten ragen 320 Bienenfresser- und 36-39 Wiedehopfpaare hervor, beides Arten, um die sich Einzelornithologen oder ganze Arbeitsgruppen kümmern. Dramatisch ist dagegen das Ergebnis für die Wiesenbrüter: nur noch 70 Brachvogel- und 7-8 Rotschenkelpaare und nur noch 1 Uferschnepfenrevier wurden registriert.
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03.02.2010 totop

Niedersachsen unterstützt das bundesweite Vogelmonitoring!

Am 8. Januar 2010 hat das Land Niedersachsen die Verwaltungsvereinbarung Vogelmonitoring unterzeichnet und gegenüber dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) seinen Beitritt erklärt. Damit sind neben dem Bund nun alle Länder Deutschlands dieser Vereinbarung beigetreten. [mehr]

01.02.2010 totop

„Vögel in Schleswig-Holstein“ – Februar-Heft des „Falken“ widmet sich der Avifaunistik im nördlichsten Bundesland

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7 spannende Einzelbeiträge umfasst das Februar-Heft
Quelle: Aula-Verlag
Das Wattenmeer links, die Ostseeküste rechts und dazwischen ausgedehnte Niederungsgebiete, Knicklandschaften und Seenlandschaften – als Vogelbeobachter findet man in Schleswig-Holstein reichlich spannende Beobachtungsmöglichkeiten. Und eine sehr rege Ornithologische Arbeitsgemeinschaft, die sich und ihre vielfältigen avifaunistischen Aktivitäten im Februarheft des „Falken“ mit mehreren leicht verdaulichen und gewohnt ansprechend illustrierten Beiträgen vorstellt. [mehr]

10.12.2009 totop

"Vögel in Deutschland 2009": 30 Jahre Vogelschutzrichtlinie – Umsetzung in Deutschland

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Auf 66 Seiten geht es um die Vogelschutzrichtlinie und ihre Umsetzung in Deutschland.
Quelle: DDA
Bereits zum dritten Mal präsentiert Vögel in Deutschland eine komprimierte Zusammenfassung aktueller Entwicklungen in der heimischen Vogelwelt. Dem Lagebericht liegen mehrere Millionen Datensätze zugrunde, zu deren Erhebung über 5.000, meist ehrenamtliche Mitarbeiter beitrugen. Frau Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Johannes Schwarz, Geschäftsführer der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und Dr. Christoph Sudfeldt, Geschäftsführer des DDA, stellten heute den Bericht auf einer Pressekonferenz Bonn der Öffentlichkeit vor. [mehr]

26.11.2009 totop

Ökologie und Schutz des Ortolans in Europa

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173 Seite geballte Information zum Ortolan in Deutschland und Europa.
Quelle: NLWKN
Der Ortolan ist eine typische Vogelart halboffener, Acker geprägter Kulturlandschaften auf wasserdurchlässigen, sandigen Böden. Er benötigt typische Landschaftselemente wie Baumreihen oder Einzelbäume als Singwarten, und sein Gesang ist ein typisches Klangbild weiter Geestlandschaften. Der Ortolan ist im Anhang I der EU-Vogelschutzrichtlinie gelistet. Für diese Arten sind Schutzgebiete zu ihrem dauerhaften Erhalt auszuweisen. Im Jahre 2007 fand das 4. Internationale Ortolan-Symposium in Hitzacker/Elbe statt. Der nun erschienene Tagungsband dokumentiert die Ergebnisse des Symposiums und bringt einen weiten Überblick über die Bestands- und Erhaltungssituation des Ortolans in vielen Teilen Deutschlands. Aus neun europäischen Staaten werden Studien vorgestellt und erstmalig wird ein Modell zur Winterverbreitung des Ortolans in Afrika publiziert. Insofern liefert der Tagungsband eine aktuelle wissenschaftliche Statusbestimmung zu Biologie, Gefährdung und Schutz des Ortolans in Europa. [mehr]

07.10.2009 totop

Herbst-Rundschreiben zum Vogelmonitoring erschienen!

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30 Seiten Informationen rund um die Avifaunistik in Deutschland bietet das aktuelle Rundschreiben.
Quelle: DDA
"Bühne frei" hieß es mit Beginn des Herbstes für die hierzulande rastenden und überwinternden Wasservögel. In vielen auf dem Wegzug wichtigen Rastgebieten fanden im September bereits Zählungen statt, ebenso wurden traditionell zu diesem Termin speziell die Graugans-Vorkommen erfasst. Auf dem internationalen Parkett folgt nach der erfolgreichen europaweiten Goldregenpfeifer-Synchronzählung im Herbst 2008, über deren Ergebnisse wir im Rundschreiben ausführlich berichten, in diesem Winter nun der nächste Akt internationaler Zählungen: Im Januar 2010 wird es eine weitere europaweite Erfassung von Zwerg- und Singschwan geben (die wir in Deutschland um den Höckerschwan erweitern werden). Besonders beim Zwergschwan wird die Zählung ein wichtiger Gradmesser, ob sich der über 10 Jahren anhaltende Rückgang der biogeographischen Population in NW-Europa auch nach der letzten Synchronzählung 2005 weiter fortsetzte. [mehr]

 

Bild„Vögel in Deutschland “ behandelt auf über 70 Seiten die Erfsssung rastender Wasservögel.

BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

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Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2015“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht 2016 auch Beiträge zu Kiefernkreuz-schnäbeln, Singammer und Silberreiher vom „modesta-Typ“

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.