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13.09.2018 totop

„Seltene Vögel in Deutschland 2016“ erschienen

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© DAK/DDA
Das Titelbild der sechsten Ausgabe der Reihe „Seltene Vögel in Deutschland“ ziert ein prächtiger Rallenreiher. Kern des 68 Seiten umfassenden Heftes bildet wie gewohnt der Seltenheitenbericht der DAK über die Nachweise seltener Vogelarten in Deutschland im Jahr 2016. Zu den Highlights gehören die ersten Nachweise von Maskenwürger, Singammer und Bergbraunelle. Zum ersten Mal seit mehr als 100 Jahren wurden Pazifikpieper und Grauortolan wieder in Deutschland beobachtet. Weitere bemerkenswerte Nachweise aus 2016 sind Deutschlands dritte Rüppellseeschwalbe, die dritten und vierten Beobachtungen eines Östlichen Hausrotschwanzes sowie die vierten Nachweise von Elfenbeinmöwe, Wacholderlaubsänger, Balkansteinschmätzer und Wüstengimpel. Diese und mehrere hundert weitere Nachweise werden detailliert und mit zahlreichen Fotos und ergänzenden Grafiken und Karten präsentiert.
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04.09.2018 totop

Radio-Beitrag: „Der Kuckuck – Evolution als Rüstungswettlauf“. Deutschlandfunk Kultur: Do, 13.09. 19:30-20:00 Uhr

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© Thomas Hinsche
Ein Schilfrohrsänger hackt ein Kuckucksei auf, ein Teichrohrsängerkuckucksküken bettelt, Kuckucke umfliegen fauchend eine Weibchen-Attrappe, kehlig trillernde Kuckucksweibchen… In der Sendung „Zeitfragen“ dreht sich am Donnerstag, 13.09. ab 19:30 Uhr im Deutschlandfunk Kultur alles um die spannende Lebensweise der einzigen brutparasitisch lebenden Vogelart Mitteleuropas. Das eigene Gelege nicht selbst, sondern von Wirtseltern ausbrüten zu lassen, hat viele Vorteile für die eigentlichen Eltern. Doch Brutschmarotzer wie der Kuckuck mussten clevere Strategien entwickeln, damit ihr Verhalten von Erfolg gekrönt ist.
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06.08.2018 totop

Basstölpel & Plastikmüll: Neues Projekt zur systematischen Analyse von Herkunft und Auswirkungen auf Helgoland

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In der Kolonie der Basstölpel auf Helgoland ist der Plastikmüll in den Nestern nicht zu übersehen
© E. Ballstaedt
Der Anteil an anthropogenem Meeresmüll hat in den letzten Jahren signifikant zu genommen. Die gesamte Plastikmüllmenge in den marinen Ökosystemen beträgt dabei schätzungsweise zwischen 65 und 150 Millionen Tonnen (ca. 95 % der gesamten anthropogenen Meeresmüllmenge). Durch eine weiterhin steigende Kunststoffproduktion kann man davon ausgehen, dass auch der Eintrag von Plastikmüll in die Weltmeere stetig zunehmen wird. Inzwischen gelangen jährlich zwischen 4,8 und 12,7 Millionen Tonnen Plastikmüll ins Meer, was zu schwerwiegenden Folgen in den marinen Ökosystemen führt. Makroplastik (u.a. Stricke, Verpackungs- und Netzreste) haben oft tödliche Auswirkungen auf Fische, Meeressäuger und Vögel. Die Konsequenzen der Verstrickung in Plastikmüll werden jedoch vielfach unterschätzt. Ein neues Forschungsprojekt soll der Plastikmüllproblematik in Seevogelkolonien nun genauer auf den Grund gehen.
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06.08.2018 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf das Frühjahr 2018

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© Mathias Schäf
Das Wetter im vergangenen Frühjahr war extrem. Zuerst kam der Winter Ende Februar noch mit einem eisigen Finale und blieb mit Frost und Schnee bis Ende März, dann stiegen die Temperaturen innerhalb weniger Tage auf sommerliche Verhältnisse. April und Mai waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Ein derart ungewöhnlicher Verlauf des Frühjahres wirkt sich natürlich auch auf die Vogelwelt aus.

Wir befassen uns in unserem Rückblick auf die zurückliegende Jahreszeit in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Der Falke" unter anderem mit der Ankunft der Zugvögel. Der späte Kälteeinbruch führte im März zu einer erheblichen Zugstausituation, über die bereits in der Mai-Ausgabe berichtet wurde. Früh heimkehrende Arten trafen dadurch erst zum Ende der ersten Aprildekade ein. Ab der zweiten Monatsdekade erreichten uns viele Singvogelarten dann aber dank idealer Bedingungen deutlich früher.
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24.07.2018 totop

State of the World′s Birds 2018 – Ein Pulsmesser für die Natur

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© BirdLife International
Alle fünf Jahre informiert die internationale Vogelschutzorganisation BirdLife International im Statusbericht „State of the World’s Birds“ über den Zustand der globalen Vogelwelt. Die gerade erschienene Ausgabe stellt die wichtigsten Ergebnisse aus Studien von BirdLife und seinen Partnerorganisationen vor. Eine Bilanz, die wie ein Pulsmesser den Zustand der globalen Vogelwelt und der Biodiversität anzeigt und Wegweiser für Politik, Gesellschaft und Naturschutz sein kann.

Viele Ergebnisse des aktuellen Statusberichts sind ernüchternd: Der Rückgang der Vogelarten schreitet ungebremst weiter voran. Betroffen sind vor allem viele ehemals häufige Arten. 40% der rund 11.000 Vogelarten weltweit gehen in ihrem Bestand zurück, nur bei 7% nimmt die Population zu. 1.469 Arten (13%) – und damit jede achte Vogelart – sind vom Aussterben bedroht. 74% von diesen werden durch die ständige Ausweitung der Ackerlandfläche weltweit und die Industrialisierung der Landwirtschaft bedroht, 50% durch Holzeinschlag, 39% durch invasive nicht-heimische Arten und 35% durch Jagd und illegale Verfolgung. Der Klimawandel wirkt sich zurzeit auf 33% der weltweit bedrohten Arten aus und verschärft oftmals die Situation für Arten, die bereits durch andere Faktoren in Bedrängnis geraten sind.
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04.07.2018 totop

Sachpreis-Verlosung Birdrace 2018 — herzlichen Glückwunsch?!

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Ein Papageitaucher, in unnachahmlicher Art gemalt von Harro Maas, ziert in diesem Jahr die Urkunde, die in Kürze an alle Teams verschickt wird. Das Original wurde wie immer verlost. Die/Der Glückliche ist ...
© Harro Maas
Wir hoffen, dass alle das 15. bundesweite Birdrace am 5. Mai noch in guter Erinnerung haben. Wir auf jeden Fall: Mit mehr als 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern über 340 Teams waren so viele dabei wie nie zuvor. Mehr als 30.000 Euro an Spenden kamen für ornitho.de dank zahlreicher Spender zusammen. Dafür möchten wir allen Beteiligten nochmals aufs Herzlichste danken! Der einen oder dem anderen mit Hilfe unserer Glücksfee auch im materiellen Sinne, denn in diesem Jahr waren wieder mehr als 80 Preise in der Lostrommel. Die Chancen, zu den Glücklichen zu zählen, waren somit trotz Rekordbeteiligung wieder einmal sehr hoch – insbesondere dann, wenn das eigene Team Spenden für ornitho.de einwarb oder ohne Auto unterwegs war. Die folgenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich in diesem Jahr freuen (und melden sich bitte per Mail mit aktueller Anschrift bei uns):
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02.07.2018 totop

Liebeskummer, Winterflucht und Sitzenbleiber – die kuriosen Reisen unserer Rotmilane

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Die Rotmilan-Dame OVH, benannt nach dem Ornithologischen Verein zu Hildesheim e.V., bereitete uns eine der größten Überraschungen.
© Christian Gelpke
Unter diesem Titel stellen wir in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift DER FALKE die ungewöhnlichsten Flugrouten unserer besenderten Rotmilane vor. Im Rahmen des bundesweiten Artenschutzprojektes „Land zum Leben“ hat der DDA in Zusammenarbeit mit drei Teams aus erfahrenen Greifvogelberingern und Artexperten seit 2014 insgesamt über 30 Rotmilane mit Satellitensendern ausgestattet. Dadurch ist es möglich, die Flugrouten der Vögel genau zu studieren und so herauszufinden, über welchen Flächen sich die Milane bevorzugt aufhalten und welche Gebiete eher gemieden werden. Bei der Auswertung kam es zu einigen spektakulären Beobachtungen, die wir in der Juli-Ausgabe von DER FALKE und auch in einer neuen Rubrik bei uns auf der Website vorstellen.
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26.06.2018 totop

Bundesamt für Naturschutz zeichnet Vorhaben zur Entwicklung von Klimawandel-Indikatoren als „Projekt des Monats“ aus

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Beim Trauerschnäpper führt eine klimatisch bedingte phänologische Abweichung zwischen der Hauptverfügbarkeit von Raupen als Nahrung für den Nachwuchs und der Ankunft der Zugvögel im Brutgebiet zu Bestandsveränderungen.
© Thomas Harbig
Aussagen über den Zustand von Natur und biologischer Vielfalt oder auch über das Ausmaß von Umweltbelastungen werden mit Hilfe von Indikatoren getroffen. Ein Indikator übersetzt komplexe Sachverhalte in messbare Größen und Zahlenwerte, die für die Öffentlichkeit verständlich sind und der Politikberatung dienen. Um eine bestimmte Gegebenheit zu beurteilen, wird ein fachlich fundierter Zielwert festgelegt, der stets den Idealzustand des betrachteten Sachverhaltes darstellt. Ein Indikator zeigt an, wie groß der Abstand des aktuell bilanzierten Wertes zu dem errechneten Idealzustand ist.
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26.06.2018 totop

Jubiläum: 25 Jahre Michael-Otto-Institut im NABU

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von links nach rechts: Dr. Johannes Merck (Umweltstiftung Michael Otto), Kornelius Kremkau (LLUR), Julia Jacobsen (Integrierte Station Eider-Treene-Sorge), Olaf Tschimpke (NABU), Dr. Hermann Hötker (MOIN), Anke Erdmann (Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung Schleswig-Holstein)
© MOIN
Das Michael-Otto-Institut im NABU (MOIN) und die Integrierte Station Eider-Treene-Sorge des Schleswig-Holsteinischen Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) feierten am vergangenen Wochenende in Bergenhusen ihren 25. bzw. 20. Geburtstag. Die Jubiläumsfeier, die die tiefe Verwurzelung des Bergenhusener Naturschutzes in der Region verdeutlichen soll, stand ganz unter dem Motto „Gemeinsam in Bewegung“. Dr. Johannes Merck von der Umweltstiftung Michael Otto beleuchtete in seinem Festvortrag die Geschichte des Naturschutzes in der Eider-Treene-Sorge-Niederung. Grußworte wurden unter anderem von Staatssekretärin Anke Erdmann aus dem Umweltministerium Schleswig-Holsteins sowie dem ARD-Meteorologen Karsten Schwanke überbracht. Prof. Dr. Franz Bairlein, Direktor des Instituts für Vogelforschung, stellte im Rahmen eines internationalen Workshops erarbeitete Thesen zur Zusammenarbeit von Forschung und Naturschutz vor. Diese sollen einen Beitrag dazu leisten, die Arbeit von Naturschutz, Wissenschaft und Politik fit für die Zukunft und damit fit für den Erhalt der Biodiversität zu machen.
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25.06.2018 totop

Verein Jordsand feiert 111-jähriges Bestehen mit großem Jubiläumsprogramm

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© Verein Jordsand
Der Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. wurde 1907 in Hamburg gegründet und zählt zu den ältesten Naturschutzverbänden in Deutschland. Aktuell betreut der Verein rund 20 Naturschutzgebiete in ganz Norddeutschland. Zu seinem 111-jährigen Jubiläum bieten die Jordsander ab Mitte Juni allen Naturinteressierten die einmalige Möglichkeit alle ihre Schutzgebiete an der Nord- und Ostsee sowie im Großraum Hamburg zu erkunden. Dazu zählen unter anderem die Halligen Habel und Norderoog. Diese liegen in der Schutzzone 1 des Nationalparks Wattenmeer und sind normalerweise zum Schutz der dortigen Seevögel für die Öffentlichkeit gesperrt. Im Rahmen des Jubiläumsprogramms werden jedoch Sonderführungen mit Ausnahmegenehmigung angeboten.
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25.06.2018 totop

Bericht zum Vogelmonitoring in Polen 2016-2018

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Der Singschwan gehört zu den Gewinnern unter den Vögeln Polens, leider gibt es jedoch auch zahlreiche negative Entwicklungen
© Ralf Kistowski
In Zusammenarbeit mit dem BirdLife-Partner OTOP hat das polnische Oberinspektorat für Umweltschutz jüngst die 17. Ausgabe eines Berichts zum Vogelmonitoring in Polen herausgebracht. Unter dem Dach des Monitorings der Vögel Polens (MPP) finden sich 25 separate Erfassungsprogramme, die 164 Brutvogelarten (und damit 66% der nationalen Avifauna) sowie 33 rastende und überwinternde Arten abdecken. An den Zählungen waren insgesamt mehr als 900 Ehrenamtliche beteiligt, die mehr als 2500 Probeflächen untersuchten. Die im aktuellen Bericht vorgestellten Ergebnisse beziehen sich bei den Brutvögeln auf die Jahre 2016-2017, bei Überwinterern auf die Jahre 2017-2018 und bei Zugvögeln auf den Zeitraum 2016-2018.
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13.06.2018 totop

Seeregenpfeifer vom Mittelmeer brüten an der Nordsee

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Da der codierte Farbring auf die Entfernung nicht sicher ablesbar war, fingen die Wissenschaftler den an der Côte d’Azur beringten Seeregenpfeifer, um den Ring komplett abzulesen
© D. Cimiotti
Biologen der Schutzstation Wattenmeer und des Michael-Otto-Instituts im NABU entdeckten an der nordfriesischen Wattenmeerküste kürzlich zwei Seeregenpfeifer-Weibchen aus dem Mittelmeerraum unter den einheimischen Artgenossen. Im Beltringharder Koog und in St.Peter-Ording waren den Forschern die aus Mallorca und Südfrankreich stammenden Vogelweibchen aufgefallen.
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12.06.2018 totop

Vogelfestival HanseBird in Hamburg

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© Oliver Richter
Der NABU Hamburg lädt vom 23.-24. Juni 2018 wieder zur HanseBird ein. Auf der Elbinsel Kaltehofe können sich Vogelschützer, Naturliebhaber und Fotografen auf Vorträge, Führungen, Workshops und viele Neuheiten im Messebereich rund um Ornithologie und Vogelbeobachtung freuen.
"Nur was man kennt, das schützt man auch" – unter diesem Motto geht die HanseBird 2018 bereits in die neunte Runde. Mit dem Vogelfestival des Nordens bringt der NABU die Natur der gefiederten Freunde näher und möchte so langfristig für ihren Schutz werben. Das abwechslungsreiche Programm bietet sowohl Einsteigern als auch Fachleuten jede Menge Highlights und Möglichkeiten, sich auszutauschen.
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30.05.2018 totop

Aufgepasst: Einflug von Rosenstaren!

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Unter Staren fallen ältere Rosenstare durch ihren leuchtend rosa Körper auf
© Winfried Scharlau
Rosenstare sind gesellige und teilweise nomadisch lebende Brutvögel der Steppen und Halbwüsten Mittelasiens und Südosteuropas. Westwärts gerichtete Vorstöße gehen meist mit der Massenvermehrung von Heuschrecken einher. In Deutschland sind Rosenstare sehr seltene Gäste mit wenigen Nachweisen pro Jahr, die meist eher unscheinbar blass gefärbte Jungvögel betreffen. Aktuell stehen jedoch die Chancen auf die Beobachtung eines attraktiven Altvogels so gut wie lange nicht!
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15.05.2018 totop

DO-G Proceedings erschienen

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© DO-G
Im Rahmen der 150. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G), die vom 29. September bis 3. Oktober 2017 in Halle (Saale) stattfand war der DDA gleich mit mehrere Fach- und Posterbeiträgen vertreten. Zusammenfassungen der vorgestellten Ergebnisse sind nun in der „Vogelwarte“ erschienen und frei verfügbar. Die DDA-Beiträge umfassen im Einzelnen:
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06.05.2018 totop

Sonne satt, (fast) von den Bergen bis ins Watt – das Birdrace 2018 im Kurzkommentar

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Weniger für Höhenflüge bei den Arten, dafür aber für allerbeste Laune sorgte das (fast) überall herrliche Wetter am 5. Mai.
© Die Münsterstrandläufer
347 Teams waren gestern bei fast überall herrlichem Frühlingswetter beim 15. bundesweiten Birdrace am Start – so viele wie nie zuvor. Mit „Oh ein Tag, so wunderschön wie heute …“ lagen wir offenbar nicht ganz daneben: Nur der Wind trübte mancherorts das Vergnügen, vor allem (und wieder einmal!) in Teilen Süddeutschlands, wo bei bei den radelnden Teams teils „E-Bike-Feeling“ aufkam und sich die Sonne nur sporadisch zeigte. Ansonsten lachte die Sonne über den 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vom strahlend blauen Himmel. Damit herrschten sehr ähnliche und damit ungewöhnlich faire Bedingungen.

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05.05.2018 totop

Oh ein Tag, so wunderschön wie heute … das Birdrace 2018 ist angepfiffen!

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Mit der Aussicht auf einen wunderschönen Tag gingen über 300 Teams an den Start, viele mit herrlich kreativen Namen.
© Uriah Piep
So dicht war das Gedränge beim Anpfiff zum bundesweiten Birdrace noch nie: 335 Teams aus allen Bundesländern sind bei der 15. Auflage unterwegs, über die Hälfte davon umweltfreundlich mit dem Rad oder zu Fuß. Und das bei deutschlandweit ausgesprochen fairen äußeren Bedingungen: Zwar wird es vor allem im Norden bei sternenklarer Nacht in den Morgenstunden ordentlich frisch, anschließend scheint jedoch bis (einmal mehr) auf den Süden fast den ganzen Tag die Sonne vom weitgehend wolkenlosen Himmel. Und auch der Wind hält in weiten Teilen die Luft an. Die Bedingungen sind also für ein Birdrace fast schon zu gut. So dürften viele Zugvögel die klare Nacht  zum Abzug nutzen oder ohne Zwischenrast hoch über uns hinwegziehen. Auch Greifvögel fliegen bei solchen Bedingungen nicht nur höher, sie sind vor einem blauen Himmel auch deutlich schwerer zu erkennen. Aber all das ist – wenn überhaupt – Klagen auf höchstem Niveau. Denn schließlich ist Birdrace eine Frischluftsportart, und das macht es jedes Jahr aufs Neue so spannend und unberechenbar. Wir freuen uns mit den mehr als 1.100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf einen herrlichen „Tag der Vogelartenvielfalt“ und wünschen euch allen, dass ihr zum Abpfiff um Mitternacht voller bleibender Eindrücke glücklich und zufrieden in die Federn sinkt, leise summend „Oh ein Tag, so wunderschön …“
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14.04.2018 totop

15. bundesweites Birdrace am 5. Mai – die Anmeldung hat begonnen

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Birdrace ist gemeinsames Vögelbeobachten mit viel guter Laune, aber ohne zu schummeln
© Team "St. Pica Pica"

In drei Wochen ist es wieder soweit: am 5. Mai steigt das bundesweite Birdrace, zum mittlerweile 15. Mal. Im vergangenen Jahr waren es erstmals über 300 Teams mit über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die 311 Arten beobachteten. Es wird schwer werden, diese Bestmarken zu knacken. Aber das haben wir jedes Jahr gedacht, und dann übertrafen die Anzahlen kurz vor dem Rennen doch wie in allen Jahren zuvor doch wieder die des Vorjahres. Als sich beim ersten bundesweiten Birdrace 2004 seinerzeit recht spontan 41 Teams aufmachten, hatten wir von einer solchen Entwicklung geträumt, aber – ganz ehrlich – kaum für möglich gehalten. Bei den Regeln bleibt alles beim Alten, mit einer kleinen Erweiterung: Nach dem sie im vergangenen Jahr als Gäste dabei waren, sind Teams aus Luxemburg nun offiziell dabei. Es freut uns sehr, dass die Birdrace-Begeisterung auch das Großherzogtum erfasst hat. Wie jedes Jahr sind wieder einmal gespannt wie die guten alten Flitzebögen, welche Überraschungen der inoffizielle „Tag der Vogelartenvielfalt“ in diesem Jahr für uns alle bereithält ...

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09.04.2018 totop

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Winter 2017/18

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© Aula-Verlag
Tiefdruckgebiete mit reichlich Niederschlag und wenig Sonnenschein bestimmten das Bild zu Beginn des Winters 2017/18. Im Februar zeigte sich die Sonne dann zum Glück häufiger, dafür wurde es in klaren Nächten aber auch frostig. Insgesamt verlief der zurückliegende Winter dennoch mild. Welche Konsequenzen hatte dies für unsere Vogelwelt und welche besonderen Entwicklungen konnten wir beobachten? Wir haben aus den mehr als 1,3 Millionen innerhalb dieser drei Monate bei ornitho.de eingegebenen Vogelbeobachtungen einige Aspekte aufgegriffen und näher analysiert. [mehr]

03.04.2018 totop

Wir säubern unser Nest: Atlas Deutscher Brutvogelarten zum Sonderpreis!

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© DDA
Der Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) bietet das aktuelle Wissen rund um unsere Brutvögel. Als Nachschlagewerk zur Verbreitung, Häufigkeit und Bestandsentwicklung aller 280 Brutvogelarten Deutschlands ist ADEBAR das Grundlagenwerk für den nachhaltigen Vogelschutz in Deutschland.
Machen Sie sich selbst ein Bild von der Fülle an Informationen und werfen Sie einen Blick in unsere Leseprobe!
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28.03.2018 totop

Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel

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Mäusebussarde stehen spätestens seit der Veröffentlichung der PROGRESS-Studie bei Windkraftplanungen stärker im Fokus. Der Art wurde deshalb ein Kapitel mit vier Seiten und 29 Literaturquellen gewidmet.
© Stefan Krüger
Seit dem Jahr 2002 trägt die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (LUGV) verfügbare Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) aus ganz Deutschland zusammen. Ziel der Datenbank ist es, die vorhandenen, bundesweit verstreuten Daten über Anflugverluste an WEA zusammenzutragen, durch diese Sammlung zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen und die Einhaltung von Mindeststandards bei der weiteren Datengewinnung und -dokumentation durchzusetzen. Die „Dokumentation Vögel und Windenergienutzung“ auf der Internetseite des LUGV wurde nun aktualisiert und die Informationen und Kollisionszahlen auf den neuesten Stand gebracht. Nach der Erweiterung sind auf nunmehr 116 Seiten mehr als 450 Literaturquellen verarbeitet, die eine solide Basis für Entscheidungen verschiedenster Art bilden. Zusammen mit der gesamtdeutschen Datenbank der Kollisionsopfer ist diese Faktensammlung die Grundlage der Abstandsempfehlungen der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten für Windkraftanlagen.
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27.03.2018 totop

Bestandstrends häufiger Brutvögel in Europa aktualisiert

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© EBCC
Zu Anfang eines jeden Jahres schreibt der European Bird Census Council (EBCC) im Rahmen des Pan-European Common Bird Monitoring Scheme (PECBMS) die Bestandstrends der häufigen Brutvögel Europas fort. Dazu leiten die Koordinatorinnen und Koordinatoren der nationalen Programme zur Erfassung der Brutvögel der 28 EU-Mitgliedstaaten ihre jeweils aktuellen Trends an den EBCC weiter, der die Daten zusammenfassend auswertet. Neben den Populationstrends einzelner Arten werden vom EBCC in dem Zusammenhang jährlich auch die europaweiten Indikatoren wildlebender Vogelarten aktualisiert: der Agrarvogelindikator, der Waldvogelindikator und der Indikator für alle häufigen Vogelarten.
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26.03.2018 totop

Schelladler Tõnn auf Frühjahrstour durch Deutschland

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Heimzugroute von Schelladler Tõnn (Stand: 26.3.2018)
© http://birdmap.5dvision.ee/
Über Schelladler Tõnn muss man unter Vogelkundlern nicht mehr viele Worte verlieren. Der berühmte in Estland besenderte Schelladler fasziniert europäische Vogelbeobachter bereits seit 2008. Zweimal jährlich überfliegt der Adler beim Wechsel zwischen Brut- und Überwinterungsgebiet viele Länder Europas. Die Sichtbeobachtungen sind dennoch bislang rar.
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19.03.2018 totop

Nachwuchs-Ornithologen aufgepasst! Jetzt anmelden zum NAJU Birders Camp 2018

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© NABU Hamburg
Beim NAJU Birders Camp in Hamburg können sich vom 11. bis 13. Mai 2018 Nachwuchs-Ornithologen im Alter von 12-27 Jahren rund um die Ornithologie informieren, Hamburgs Vogelwelt kennenlernen, wissenschaftliche Methoden ausprobieren und sich mit anderen jungen Vogelfreunden aus ganz Deutschland austauschen und vernetzen. Drei Tage lang finden in der Freiluftschule Moorwerder direkt an der Elbe verschiedene Exkursionen und Workshops statt.
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12.03.2018 totop

Zweite Tagung der Avifaunistischen Kommissionen Deutschlands in Münster

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Zum zweiten Treffen der Avifaunistischen Kommissionen Deutschlands kamen Ende Februar rund 30 Teilnehmer in Münster zusammen
© Jan Ole Kriegs
Vom 23.-24. Februar kamen im LWL-Museum für Naturkunde in Münster die Avifaunistischen Kommissionen Deutschlands zu einem gemeinsamen Treffen zusammen. An der von der Deutschen Avifaunistischen Kommission (DAK) mit Unterstützung des DDA veranstalteten Fachtagung „Avifaunistik seltener Vogelarten in Deutschland“ nahmen knapp 30 Teilnehmer aus fast allen Bundesländern teil, um sich über die Organisation und fachliche Arbeit der Seltenheitenkommissionen auszutauschen. Fünf Jahre waren seit der ersten Ausrichtung einer solchen Veranstaltung vergangen.
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12.03.2018 totop

Verstärkung im Team des DDA gesucht

Der DDA sucht zur Verstärkung seines Teams in der Geschäftsstelle in Münster zum nächstmöglichen Zeitpunkt und zunächst befristet für ein Jahr eine/n DATENBANK-ENTWICKLER/IN. Es wird angestrebt, diese Personalstelle zu entfristen.

Die ausführliche Ausschreibung finden Sie hier als PDF und auf unserer Webseite unter DDA - Jobs.

28.02.2018 totop

Neue Rote Liste der Brutvögel Sachsen-Anhalts veröffentlicht

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© OSA
Der NABU Sachsen-Anhalt und der Ornithologenverband Sachsen-Anhalt (OSA) haben für die Ende Januar veröffentlichte Rote Liste der Brutvögel gemeinsam mit der Staatlichen Vogelschutzwarte Steckby 202 Arten ausgewertet – mit alarmierendem Ergebnis: Nur die Hälfte der Arten gilt als ungefährdet. Vor allem die teils dramatischen Bestandsrückgänge ehemals sehr häufiger Arten führten in Sachsen-Anhalt in den 25 Jahren nach der politischen Wende zu einem Verlust von fast einer halben Million Vogelbrutpaaren.
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26.02.2018 totop

Neue Rote Listen der Vögel Nordrhein-Westfalens

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© NWO
Nach fast einer Dekade gibt es in Nordrhein-Westfalen nunmehr eine neue Rote Liste der Brutvogelarten und seit mehr als 20 Jahren konnte auch eine Rote Liste wandernder Vogelarten nach neuen Kriterien erstellt werden. Die Roten Listen spiegeln nach standardisierten Methoden Status und Trends der Entwicklung heimischer wie wandernder Vogelarten wider; zugleich sind sie unverzichtbare Informationen für Planungsverfahren und Naturschutzpraxis. Sie zu erstellen verlangte einen großen Einsatz amtlicher MitarbeiterInnen der LANUV-Vogelschutzwarte sowie hunderter EhrenamtlerInnen der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft e.V. (NWO). Veröffentlicht wurden die Roten Listen unter anderem in Charadrius, der Zeitschrift für Vogelkunde, Vogelschutz und Naturschutz in Nordrhein-Westfalen.
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21.02.2018 totop

Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison – machen Sie mit!

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Auf den Probeflächen des Monitoringprogramms stehen häufige Arten wie die Goldammer im Mittelpunkt
© Mathias Schäf
Mit den längeren Tagen sind bei Kleibern, Heckenbraunellen, Meisen und Buchfinken die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören. Besonders bei schönem Wetter schmettern viele Vögel schon lautstark ihr Lied, um so das Revier gegenüber Artgenossen abzugrenzen. Keine Frage, die Brutzeit hat bei vielen Arten bereits begonnen. Auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf die Brutzeit 2018 auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.

Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage „Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?“ beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni vier Begehungen entlang einer ca. drei km langen Route durchgeführt werden.
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13.02.2018 totop

Zwergschwäne 2017 fast ohne Bruterfolg

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© Hans Glader
Einen Anteil von 4,2 % Jungvögeln ergab die bundesweite Erfassung des Jungvogelanteils beim Zwergschwan um den 9./10. Dezember 2017. Das ist der mit Abstand geringste Jungvogelanteil, der seit 2011 ermittelt wurde. Bislang lag der Anteil zwischen 10,0 % (2015) und 17,4 % (2012).Seit 2011 beteiligt sich der DDA aufgrund des steigenden Rastbestandes im Frühwinter an der systematischen Erfassung des jährlichen Bruterfolgs der in Nordwesteuropa überwinternden Zwergschwäne.
5.498 Individuen wurden Anfang Dezember in Deutschland nach Alter differenziert. Das ist die größte Stichprobe, die wir bislang beitragen können. Dank des gut etablierten Netzwerks ehrenamtlicher Zählerinnen und Zähler dürfte ein sehr großer Teil des anwesenden Rastbestandes erfasst worden sein. Wir schätzen den Rastbestand für Anfang Dezember 2017 auf mindestens 5.600 Individuen.
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22.01.2018 totop

Vogelmonitoring leicht gemacht: Erfassung der Brutvögel wird digitalisiert

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Mit dem Vorhaben soll die digitale Erfassung der Daten im Brutvogelmonitoring vorangebracht werden, u.a. durch die Weiterentwicklung der App „NaturaList“ zur Erhebung von Monitoringdaten direkt im Gelände
© DDA
Naturbegeisterte beobachten zur Brutzeit Vögel, erfassen sie im Smartphone oder Tablet und bereits kurz nach Ende der Brutsaison liegen wissenschaftlich belastbare Angaben zu überregionalen Bestandsveränderungen gegenüber den Vorjahren vor. Noch ist das Zukunftsmusik. Mit einem neuen Forschungsvorhaben will der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), zusammen mit Expertinnen und Experten aus der Schweiz, diesem Ziel näher rücken und die Voraussetzungen dafür schaffen. Das BfN fördert das nun bewilligte Vorhaben aus Mitteln des Bundesumweltministeriums mit einer Viertelmillion Euro. Es endet im Jahr 2019, weitere Projekte zur Umsetzung sollen folgen.
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08.01.2018 totop

Ihr guter Vorsatz für 2018? Dem Rotmilan unter die Flügel greifen!

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© Rosl Rößner
Wählen Sie jetzt „Rotmilan - Land zum Leben“ zum Projekt des Monats Januar der UN-Dekade Biologische Vielfalt! Schnell und unkompliziert. Wir sagen DANKE!

https://www.undekade-biologischevielfalt.de/projekte/projekt-des-monats-waehlen/

Der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) bildet gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL), der Deutschen Wildtier Stiftung (DeWiSt) und Partnern vor Ort das Schutzprojekt „Rotmilan – Land zum Leben“. Kern des Vorhabens ist die Beratung und Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft in neun Modellregionen in sieben Bundesländern: Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein. In den dortigen Projektgebieten werden Landwirte, Waldbesitzer, Kommunen und Landkreise sowie die breite Öffentlichkeit rund um die Möglichkeiten rotmilanfreundlicher Landnutzung beraten. Denn der großflächige Anbau von Kulturen wie Raps und Mais, die zur Brutzeit dicht aufwachsen, erschwert den Rotmilanen die Nahrungssuche für sich und ihre Jungen. Ziel ist daher die Schaffung einer abwechslungsreichen Kulturlandschaft mit verschiedenen Anbaufrüchten, Blühstreifen, Brachflächen, Grünland, Hecken und Gehölzgruppen. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen von Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen. Teilnehmende Landbewirtschafter leisten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Der Gewinn der Maßnahmen für den Naturschutz wird übrigens vervielfacht, denn von den Maßnahmen profitieren nicht nur die Rotmilane, sondern viele weitere Agrarvogelarten, Kleinsäuger und Insekten.
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08.01.2018 totop

QR-Codes von ornitho.de jetzt auch in Süddeutschland

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Neues Schild mit QR-Code von ornitho.de im Grießenbacher Moos
© Alexander Scholz
Aktuelle Vogelbeobachtungen können nun auch in Niederbayern mithilfe von QR-Codes aus dem Internetportal www.ornitho.de abgefragt werden. Über die Kamera im Smartphone lassen sich die Codes scannen und zeigen Naturinteressierten anschließend die zuletzt aus dem Gebiet gemeldeten Vogelbeobachtungen an. Nach dem Pilotprojekt im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und der Anbringung von QR-Code-Schildern in weiteren Gebieten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen können sich nun auch in Süddeutschland Interessierte auf diese Weise über aktuelle Vogelbeobachtungen informieren.
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01.01.2018 totop

Wir wünschen ein erfolgreiches Jahr 2018!

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© Karsten Berlin
Mit einem herzlichen Dank an alle Freunde und Förderer, KollegInnen und Kollegen und die vielen tausend Ehrenamtlichen, die sich für unsere gemeinsamen Ziele und gemeinnützigen Zwecke engagieren, möchten wir das alte Jahr beenden. Es erfüllt uns mit Stolz, wie unsere DDA-Familie wächst. Inzwischen vertreten wir mehr als 11.000 Basismitglieder von mehr als 50 Mitgliedsorganisationen, mehr als 6.000 Menschen beteiligen an sich an unseren Programmen zur Erfassung der Vogelwelt und mehr als 22.000 Vogelbegeisterte „füttern“ ornitho mit ihren Vogelbeobachtungen, so dass allein dieser Datenschatz auf knapp 30 Millionen Datensätze angewachsen ist. Bitte bleiben Sie auch 2018 dabei! Ganz gleich, wo Sie sich beteiligen: Ihre Unterstützung wird uns helfen, die kommenden Aufgaben erfolgreich zu bestehen.
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Bild347 Teams mit über 1.100 TeilnehmerInnen waren beim 15. bundesweiten Birdrace am Start — so viele wie nie zuvor:
Ergebnisse Arten
Ergebnisse Spenden
Medienecho
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Bild„Vögel in Deutschland “ behandelt auf über 70 Seiten die Erfsssung rastender Wasservögel.

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BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

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Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2015“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht 2016 auch Beiträge zu Kiefernkreuz-schnäbeln, Singammer und Silberreiher vom „modesta-Typ“

BildNeben dem mittlerweile 6. Bericht der DAK zu den seltenen Vögeln sind die folgenden Themen Schwerpunkte: der Einflug von Rosenstaren in Bulgarien, das Artenschutzprojekt Großer Brachvogel mit überraschenden Ergebnissen und der Orkelsjø in Norwegen als Beobachtungsparadies. Daneben gibt es weitere spannende Berichte zu entdecken - Schauen Sie doch mal rein: „Der Falke

BildDas aktuelle Heft hat die Wiesenweihe zum Thema. In zahlreichen Artikeln geht es um Bestände, Lebensräume und Schutzmaßnahmen der Wiesenweihe in Deutschland, den angrenzenden Ländern und Europa. Überaus spannende Beiträge, die bis zum Einsatz von Orthokoptern reichen.
Mehr Informationen erhalten Sie auf Die Vogelwelt und auf den Seiten des DDA.

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





Machen Sie mit...
Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
pdfAufnahmeantrag [ 1.778 kb ]

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.