Archiv

23.12.2009 totop

Wir wünschen allen ein Frohes und Gesegnetes Weihnachtsfest

Bild zur Meldung Am Ende eines für den DDA und seine Mitgliedsverbände wieder recht erfolgreichen Jahres möchten wir allen Vogelbeobachterinnen und Vogelbeobachtern danke sagen, die uns 2009 bei unseren Aktivitäten, insbesondere bei unseren Bemühungen die Vogelwelt in Deutschland zu erfassen, auf verschiedenste Art und Weise unterstützt haben, und mit denen wir zusammengearbeitet haben.
Nutzen Sie die hoffentlich etwas ruhigere Zeit zum Jahreswechsel, an interessante Beobachtungen und Erlebnisse dieses Jahres zurückzudenken und Pläne für das Jahr 2010 zu schmieden. [mehr]

10.12.2009 totop

"Vögel in Deutschland 2009": 30 Jahre Vogelschutzrichtlinie – Umsetzung in Deutschland

Bild zur Meldung
Auf 66 Seiten geht es um die Vogelschutzrichtlinie und ihre Umsetzung in Deutschland.
© DDA
Bereits zum dritten Mal präsentiert Vögel in Deutschland eine komprimierte Zusammenfassung aktueller Entwicklungen in der heimischen Vogelwelt. Dem Lagebericht liegen mehrere Millionen Datensätze zugrunde, zu deren Erhebung über 5.000, meist ehrenamtliche Mitarbeiter beitrugen. Frau Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Johannes Schwarz, Geschäftsführer der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und Dr. Christoph Sudfeldt, Geschäftsführer des DDA, stellten heute den Bericht auf einer Pressekonferenz Bonn der Öffentlichkeit vor. [mehr]

07.12.2009 totop

Neues Heft der Vogelwelt erschienen!

Bild zur Meldung
Knapp 60 Seiten aus Ornithologie und Avifaunistik umfasst Heft 2 des 130. Jahrgangs der Vogelwelt.
© Aula-Verlag
Das aktuelle Heft umfasst 5 Originalbeiträge und einen Kurzbeitrag zu ganz unterschiedlichen Themen. Peter Hauff stellt die Geschichte der Brutplätze von Seeadlern auf Pappeln dar, die im Zuge des weiteren Bestandszuwachses mehr und mehr besiedelt werden und nunmehr einen Anteil von 11 % erreichen. Michael Braun beschreibt detailliert die Bestandsentwicklung und Ausbreitung des Halsbandsittichs in der Rhein-Neckar-Region. Auf Basis von synchronen Schlafplatzzählungen in der Nachbrutzeit wurde ein Bestand allein in dieser Region von 2.900 Ind. ermittelt. [mehr]

30.11.2009 totop

ADEBAR und Vogelmonitoring in Thüringen

Bild zur Meldung
Stefan Jaehne und Stefan Frick präsentierten den beeindruckenden Zwischenstand der ADEBAR-Kartierungen Thüringen.
© Klaus Schmidt
Am 21. November trafen sich über 40 Ornithologen zum mittlerweile 6. Thüringer Kartierertreffen in Mühlberg. Nach dem fünften und letzten Erfassungsjahr für ADEBAR liegen nunmehr für ca. 93 % der zu bearbeitenden Blätter der TK25 die Ergebnisse vor. Stefan Frick und Stefan Jaehne stellten den gleichermaßen beeindruckenden und spannenden Zwischenstand sowie das weitere Vorgehen zum geplanten Thüringen-Atlas vor. Einen Einblick in den aktuellen Stand der Auswertung auf Bundesebene gab Alexander Mitschke. Ein Schwerpunkt seines Vortrags lag auf der Modellierung der Verbreitung häufiger Arten für das ADEBAR-Projekt auf Basis der Ergebnisse des Monitorings häufiger Brutvögel. [mehr]

26.11.2009 totop

Ökologie und Schutz des Ortolans in Europa

Bild zur Meldung
173 Seite geballte Information zum Ortolan in Deutschland und Europa.
© NLWKN
Der Ortolan ist eine typische Vogelart halboffener, Acker geprägter Kulturlandschaften auf wasserdurchlässigen, sandigen Böden. Er benötigt typische Landschaftselemente wie Baumreihen oder Einzelbäume als Singwarten, und sein Gesang ist ein typisches Klangbild weiter Geestlandschaften. Der Ortolan ist im Anhang I der EU-Vogelschutzrichtlinie gelistet. Für diese Arten sind Schutzgebiete zu ihrem dauerhaften Erhalt auszuweisen. Im Jahre 2007 fand das 4. Internationale Ortolan-Symposium in Hitzacker/Elbe statt. Der nun erschienene Tagungsband dokumentiert die Ergebnisse des Symposiums und bringt einen weiten Überblick über die Bestands- und Erhaltungssituation des Ortolans in vielen Teilen Deutschlands. Aus neun europäischen Staaten werden Studien vorgestellt und erstmalig wird ein Modell zur Winterverbreitung des Ortolans in Afrika publiziert. Insofern liefert der Tagungsband eine aktuelle wissenschaftliche Statusbestimmung zu Biologie, Gefährdung und Schutz des Ortolans in Europa. [mehr]

23.11.2009 totop

Gewinner und Verlierer der Brutvogelerfassung 2008 in Großbritannien

Bild zur Meldung
Der britische Brutbestand der Mönchgrasmücke erreichte 2008 den höchsten Wert seit Beginn der systematischen Erfassungen.
© Fabian Bindrich
Die Ergebnisse der BTO-Brutvogelerfassung (Breeding Bird Survey, BBS) aus dem Jahr 2008 machten erneut die Besorgnis erregende Bestandsentwicklung mancher einst häufiger Vogelarten deutlich. Kuckuck, Turteltaube, Nachtigall, Braunkehlchen, Wiesenschafstelze, Waldlaubsänger und Grauschnäpper erreichten 2008 in Großbritannien ihre bisher niedrigsten Bestandszahlen in diesem seit 1994 laufenden Monitoring-Programm und gaben damit Anlass zu einer bereits eingeleiteten Suche nach den Ursachen im westafrikanischen Überwinterungsgebiet dieser Fernzieher. Im Gegensatz dazu verzeichneten Standvogelarten wie Wintergoldhähnchen und Schwanzmeise oder Kurzstreckenzieher wie Zilpzalp und Mönchsgrasmücke ihre Höchstwerte seit 1994, bei den letztgenannten beiden Arten mit kontinuierlichen Zuwächsen von 36 bzw. 57 % in den jüngsten 15 Jahren, vermutlich infolge der milder gewordenen Winter in unseren Breiten. [mehr]

18.11.2009 totop

Fast 180 Gäste bei der Herbsttagung der HGON!

Das Thema der diesjährigen HGON-Herbsttagung „Vielfalt erhalten – Schöpfung bewahren“ lockte am 31. Oktober fast 180 HGON-Mitglieder und Gäste in das Bürgerhaus nach Gießen-Kleinlinden. HGON-Vorsitzender Oliver Conz unterstrich in seiner Begrüßung daher auch die großen Hoffnungen, die der Verband und seine Mitglieder mit dem bevorstehenden Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt verbinden. Der Stellenwert der Tagung wurde auch durch die lange Liste der Grußredner deutlich: Die Landtagsabgeordneten Klaus Dietz (CDU), Ursula Hammann (Bündnis 90/ Die GRÜNEN), Manfred Görig (SPD) sowie Achim Lotz für die Fraktion DIE LINKE beleuchteten das Tagungsthema aus ihren unterschiedlichen Blickwinkeln. Regierungspräsident Dr. Lars Witteck und die Gießener Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich betonten die gute Zusammenarbeit mit der HGON. Dies sowie der Schulterschluss zwischen Beschäftigten und Ehrenamt waren Teil des Grußwortes von Volker Diefenbach (IG BAU). [mehr]

16.11.2009 totop

Farbberingte Grünfinken unterwegs

Bild zur Meldung
Grünfink 002 vor dem Start
© http://www.colour-rings.eu
In Polen startete in diesem Sommer/Herbst ein unfangreiches Projekt zur Farbberingung von Grünfinken. Verwendet wird ein weißer Farbring mit 3stelligem schwarzem Code. Ziel ist es, in dieser Saison 10.000–15.000 Grünfinken individuell zu markieren. Der Code soll mit einem Spektiv aus 70 Metern Entfernung ablesbar sein. Es lohnt sich also im heimischen Garten den Grünfinken intensiver auf die Beine zu schauen. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Projekts.

11.11.2009 totop

Gastvogelmanagement in der Niedersächsischen Elbtalaue

Bild zur Meldung
Das Elbetal zwischen Schnackenburg und Lauenburg ist eines der bedeutendsten Rastgebiete für Gänse und Schwäne in Deutschland.
© NLWKN
Niedersachsen hat innerhalb Deutschlands und Europas eine besondere Verantwortung für den Schutz von wandernden Gastvogelarten. Eine der großen Gänseregionen in Niedersachsen ist das Elbetal zwischen Schnackenburg und Lauenburg. 2002 wurden die bedeutenden Vogellebensräume des Biosphärenreservates mit einer Fläche von 325 km als EU-Vogelschutzgebiet V37 „Mittelelbe“ gemeldet. In der Ausgabe 1/2009 des Informationsdienstes Naturschutz Niedersachsen werden die Ergebnisse des Gastvogelmanagements im Rahmen des PROLAND-Kooperationsprogramms „Erhaltung der biologischen Vielfalt – Nordische Gastvögel“ im Biosphärenreservat „Niedersächsische Elbtalaue“ ausführlich dargestellt. [mehr]

09.11.2009 totop

Rote Liste 2009: Ist das weltweite Artensterben noch aufzuhalten?

17.291 von insgesamt 47.677 untersuchten Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht! Dieses alarmierende Ergebnis veröffentlichte jetzt die Weltnaturschutzunion (IUCN). Nach Angaben von BirdLife International, der zuständigen Instanz für die Beurteilung der Situation in der Vogelwelt, befinden sich 192 Vogelarten in der höchsten Gefährdungskategorie – zwei Arten mehr als 2008. [mehr]

03.11.2009 totop

ADEBAR in Schleswig-Holstein flügge - 5 Jahre Arbeit für das Brutvogelatlasprojekt

Bild zur Meldung
Wir danken alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in SH herzlich für die großartige Unterstützung!
© Jan Ole Kriegs
115 Vogelkundler der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft für Schleswig-Holstein und Hamburg (OAG) haben in den letzten 5 Jahren mit einem ehrenamtlichen Aufwand von über 20.000 Stunden die Brutvogelwelt des Landes fast vollständig erfasst – als Beitrag für den Atlas DEutscher BrutvogelARten (ADEBAR). Da es bereits 1985-1994 durch die OAG eine landesweite Brutbestandserfassung gegeben hat, bieten sich vielfältige Vergleichmöglichkeiten. [mehr]

29.10.2009 totop

EU-Kommission stellt Verfahren gegen Deutschland im Zusammenhang mit der Ausweisung besonderer Vogelschutzgebiete ein

Die EU-Kommission hat am 29.Oktober 2009 das sich über mehrere Jahre hinziehende Verfahren eingestellt, das wegen Nichtbeachtung der EU-Vogelschutzrichtlinie gegen Deutschland eingeleitet worden war. Im Jahr 2001 hatte die Kommission ein erstes Mahnschreiben übermittelt, weil Deutschland es versäumt hatte, im Rahmen der Vogelschutzrichtlinie besondere Schutzgebiete (BSG) in ausreichender Zahl und Größe auszuweisen. Im Jahr 2006 wurde ein zweites Mahnschreiben übermittelt, weil in neun Bundesländern noch immer nicht genug Gebiete ausgewiesen waren.
Seit 2006 hat Deutschland mehr als 12 000 km als zusätzliche Gebiete ausgewiesen und bestehende Gebiete vergrößert. Die Kommission hat daher beschlossen, das Verfahren einzustellen.
Die im Vogelschutz aktiven Verbände werden nun gemeinsam mit dem NABU, Beschwerdeführer des eingestellten Verfahrens, beraten, wie die Umsetzung der in der Vogelschutzrichtlinie formulierten Ziele weiter forciert werden kann. Zu diesem Thema in Kürze mehr.

Downloads


19.10.2009 totop

Herbsttagung der HGON zum Thema "Vielfalt erhalten - Schöpfung bewahren"

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2010 zum Jahr der Biodiversität erklärt. Das Institut für Tierökologie und spezielle Zoologie der Justus-Liebig-Universität Gießen und die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) wollen mit ihrer gemeinsamen Tagung „Vielfalt erhalten - Schöpfung bewahren“ in Gießen-Kleinlinden am 31. Oktober einen Blick auf die Zustände in Hessen werfen. [mehr]

Weitere Informationen


[weniger anzeigen]

12.10.2009 totop

NABU und LBV: Kormoran ist "Vogel des Jahres 2010" – Fischfressende Vogelart ist natürlicher Bestandteil unserer Gewässer

Bild zur Meldung
Werden Sie Kormoranfreundin oder -freund auf www.kormoranfreunde.de
© NABU / F. Möllers
Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) haben den Kormoran zum "Vogel des Jahres 2010" gewählt. Die beiden Verbände wollen sich damit offensiv für den Schutz des Kormorans einsetzen, der nach seiner Rückkehr an deutsche Seen, Flüsse und Küsten wieder zu tausenden geschossen und vertrieben wird. "Unter dem Vorwand eines ′Kormoran-Managements′ haben nahezu alle Bundesländer spezielle Kormoran-Verordnungen erlassen, die den bestehenden Schutz der Vögel untergraben", erklärte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz. Diese Verordnungen erlauben die flächendeckende Tötung von Kormoranen unabhängig von einem Schadensnachweis an Fischbeständen selbst in Naturschutzgebieten, teilweise sogar ausdrücklich während der Brutzeit. , so Opitz. [mehr]

07.10.2009 totop

Herbst-Rundschreiben zum Vogelmonitoring erschienen!

Bild zur Meldung
30 Seiten Informationen rund um die Avifaunistik in Deutschland bietet das aktuelle Rundschreiben.
© DDA
"Bühne frei" hieß es mit Beginn des Herbstes für die hierzulande rastenden und überwinternden Wasservögel. In vielen auf dem Wegzug wichtigen Rastgebieten fanden im September bereits Zählungen statt, ebenso wurden traditionell zu diesem Termin speziell die Graugans-Vorkommen erfasst. Auf dem internationalen Parkett folgt nach der erfolgreichen europaweiten Goldregenpfeifer-Synchronzählung im Herbst 2008, über deren Ergebnisse wir im Rundschreiben ausführlich berichten, in diesem Winter nun der nächste Akt internationaler Zählungen: Im Januar 2010 wird es eine weitere europaweite Erfassung von Zwerg- und Singschwan geben (die wir in Deutschland um den Höckerschwan erweitern werden). Besonders beim Zwergschwan wird die Zählung ein wichtiger Gradmesser, ob sich der über 10 Jahren anhaltende Rückgang der biogeographischen Population in NW-Europa auch nach der letzten Synchronzählung 2005 weiter fortsetzte. [mehr]

05.10.2009 totop

Kraniche als Gastvögel in Niedersachsen

Bild zur Meldung
110 Seiten geballte Information über rastende Kraniche in Niedersachsen.
© NLWKN
Niedersachsen liegt seit jeher im schmalen Zugkorridor der Kraniche durch Mitteleuropa. Bis in die 1990er Jahre gab es allerdings keine alljährliche, traditionelle Rast wie sie aus dem Nordosten Deutschlands bekannt ist. Erst in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre nahmen Beobachtungen von rastenden Kranichen in verschiedenen Gebieten Niedersachsens zu, gleichzeitig stiegen auch die Anzahlen der rastenden Vögel. [mehr]

01.10.2009 totop

"Wo Erde und Himmel sich berühren – Die Kunst des Vogelmalers Lars Jonsson" - Sonderausstellung im LWL-Museum für Naturkunde in Münster

Bild zur Meldung
Das erste Morgengrauen - Gerfalken. Öl auf Leinwand, 2005
© Lars Jonsson
Wer kennt ihn nicht, den "Jonsson", das Vogel-Bestimmungsbuch für Europa und den Mittelmeerraum, das Anfang der 1990er Jahre erschien und mittlerweile ein echter Klassiker ist. Es war hinsichtlich der Qualität der Abbildungen ein Quantensprung. Denn die Zeichnungen Lars Jonssons sind nicht nur sehr präzise, sondern lassen erkennen, dass ein Künstler am Werk war. Das legendäre Bestimmungsbuch ist jedoch nur eines von 11 Büchern, dass er im Laufe von über 30 Jahren veröffentlichte. Darüber hinaus fertigte eine Vielzahl von Skizzen und großformatigen Aquarellen und Ölbildern an. Ohne Frage zählt er zu den bekanntesten Tiermalern der Gegenwart. [mehr]

21.09.2009 totop

Und wieder hat ihn keiner gesehen: Tõnn überquert(e) Deutschland

Bild zur Meldung
Herbstzug 2009 von Tõnn mit Stand vom 19. September
© www.looduskalender.ee
Tõnn, der "Phantom-Schelladler" aus Estland, zog in den vergangenen Tagen wieder über Deutschland ... und wieder scheint er sich erfolgreich den Blicken der vielen Beobachter entzogen zu haben. [mehr]

25.08.2009 totop

Neues Heft der Vogelwelt erschienen!

Bild zur Meldung
Die Vogelwelt ist DIE Informationenquelle für Avifaunisten in Deutschland
© Aula-Verlag
Im Mittelpunkt des soeben erschienenen Heftes stehen Wasservögel, die in drei, thematisch ganz unterschiedlichen Beiträgen behandelt werden. Der erste präsentiert die Ergebnisse der europaweiten Sing- und Zwergschwan-Zählung 2005. Geschätzte 29.000 Singschwäne hielten sich im Januar 2005 in Deutschland auf, etwa doppelt so viele wie 10 Jahre zuvor. Mindestens 11.000 Zwergschwäne rasteten während des Frühjahrszuges 2005 in Deutschland, d.h. mehr als die Hälfte der biogeographischen Population! [mehr]

11.08.2009 totop

Seltene Brutvögel in Bayern 2006

Bild zur Meldung
Etwa ein Zehntel des bundesweiten Bestandes der Kolbenente brütet in Bayern.
© Oliver Nüssen
2005 wurde in Bayern eine Arbeitsgemeinschaft aus der Taufe gehoben, mit dem Ziel, alle Informationen zu seltenen Brutvogelarten in Bayern zusammenzutragen und die Daten im Sinne von Avifaunistik und Naturschutz einzusetzen. So fließen die Ergebnisse unter anderem in das ADEBAR-Projekt und den bayerischen Brutvogelatlas genauso mit ein, wie in die alljährliche Aktualisierung des Nachhaltigkeitsindikators für die Artenvielfalt. Getragen wird die AG Seltene Brutvögel von der Staatlichen Vogelschutzwarte im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU), der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern e.V. (OG Bayern), dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) und Otus e.V. Im August haben Kilian Weixler und Hans-Joachim Fünfstück einen zweiten Bericht veröffentlicht, der die vorliegenden Informationen für das Jahr 2006 zusammenfasst. [mehr]

16.07.2009 totop

The State of Europe’s Common Birds 2008

Bild zur Meldung
Der ansprechend gestaltete Bericht informiert auf 28 Seiten über die Bestandsentwicklung der europäischen Brutvögel.
© EBCC
Der im Juni 2009 veröffentlichte Bericht The State of Europe′s Common Birds 2008 stellt für den Zeitraum von 1980 bis 2006 die Bestandstrends von 135 in Europa häufigen Brutvogelarten dar. Herausgeber des Berichtes ist der European Bird Census Council in Zusammenarbeit mit der Royal Society for the Protection of Birds, BirdLife International, der Czech Society for Ornithology und dem Bureau of Statistics of the Netherlands. Insgesamt 21 europäische Staaten steuerten Daten aus ihren nationalen Monitoringprogrammen für die Auswertungen bei. Aus Deutschland stellten Johannes Schwarz und Martin Flade die Daten aus dem DDA-Monitoring häufiger Brutvögel bereit. [mehr]

02.07.2009 totop

Ausstellung "Moderne Vogelbilder" in Halberstadt

Bild zur Meldung
Bienenfresser von Hans Christoph Kappel
© Heineanum Halberstadt
Nach den großen Erfolgen drei vorausgehenden Ausstellungen zum "Silbernen Uhu" (2003, 2005 und 2007) präsentiert das Heineanum in Halberstadt nun zum vierten Mal "Moderne Vogelbilder" in den Räumen des Museums. Die Ausstellung wird am 4. Juli um 15 Uhr im benachbarten Gleimhaus eröffnet und endet am 11. Oktober.

Dass es in Deutschland bemerkenswert viele kreative Maler in dieser Kunstgattung gibt, haben schon die ersten Ausstellungen gezeigt. Für die MoVo 2009 haben sich sogar über 60 Künstler beworben, darunter auch die bisherigen Preisträger.
Der "Deutsche Preis für Vogelmaler — Silberner Uhu" wird vom Förderkreis Museum Heineanum e.V. ausgelobt und ist nach dem Wappentier des Museums benannt. Eine Jury entscheidet über die Preisträger. In diesem Jahr stehen über 130 Exponate zur Wahl.
[mehr]

29.06.2009 totop

Erste „Senderschnepfe“ in Westafrika

Bild zur Meldung
Zugroute von „Heidenskip“
© http://www.vogelbescherming.nl
Nach einem Nonstopflug ist die erste „Senderschnepfe“ in diesen Tagen aus den Niederlanden im Senegal angekommen. Die „Heidenskip“ genannte Uferschnepfe ist eine von 15 in einem Gemeinschaftsprojekt u.a. der Rijksuniversiteit Groningen und dem Alaska Science Center des US Geological Survey besenderten Vögeln, deren Daten nun für rund ein Jahr auch im Internet zu verfolgen sind. Für die 4.000 Kilometer ins Winterquartier hat „Heidenskip“ drei Tage benötigt, das macht eine durchschnittliche Fluggeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern. Selbst unter Berücksichtigung von Rückenwind wird die Fluggeschwindigkeit auf 50 Stundenkilometern geschätzt – eine beeindruckende Leistung. [mehr]

22.06.2009 totop

300. Patenschaft abgeschlossen: Zwergdommel fand in Bernd Katzer ihren "Fürsorgeberechtigten"

Pünktlich zum Sommeranfang konnten die Stiftung Vogelmonitoring Deutschland und der DDA den 300. Paten in der ADEBAR-Familie begrüßen: Bernd Katzer aus Meißen übernahm heute die Bildpatenschaft für die Zwergdommel. Die Zwergdommel ist ein Langstreckenzieher und trifft erst im Mai in den Brutgebieten ein. Ihre leisen Balzrufe sind noch bis in den Juli hinein zu hören. Nachdem ihr Brutbestand bis Anfang der 1990er Jahre dramatisch abgenommen hatte und die Art in einigen Bundesländern bereits ausgestorben war, wurde im letzten Jahrzehnt eine Trendwende festgestellt: Es kam zu einer leichten Bestandserholung, und 2005 waren es deutschlandweit wieder zwischen 99 und 159 Brutpaare. [mehr]

05.06.2009 totop

Sachpreis-Verlosung Birdrace 2009 – Herzlichen Glückwunsch?!

Bild zur Meldung
Die Urkunde wird in diesem Jahr ein Sperlingskauz von Paschalis Dougalis zieren.
© Paschalis Dougalis
So viel hatte unsere charmante und unbestechliche Glücksfee noch nie zu tun: 57 Sachpreise galt es unter den 524 Birdracerinnen und Birdracern zu verlosen. Die Chancen jedes Einzelnen waren somit besser denn je, zu den Gewinnern zu zählen – insbesondere dann nicht, wenn das eigene Team mind. 100 Euro an Spenden einwerben konnte und beim Birdrace umweltfreundlich unterwegs war. Folgenden Teilnehmern war das Glück in diesem Jahr hold: [mehr]

02.06.2009 totop

Aktion „ADEBAR-Pate“: 250 Paten unterstützen den Atlas mit über 50.000,- Euro

Exakt 50 Tage nach dem Start war es soweit: Die Stiftung Vogelmonitoring Deutschland und der DDA begrüßten am Pfingstsonnntag den 250. ADEBAR-Paten und noch während der Feiertage fiel auch die Marke von 50.000,- EUR! Jubiläumspate ist Lars Gaedicke aus Münster, der die Bildpatenschaft für die Silbermöwe übernahm. [mehr]

25.05.2009 totop

Exkursion der DDA-Fördermitglieder ins Untere Odertal

Bild zur Meldung
Stefan Fischer (Mitte) leitete die artenreiche Exkursion der Fördermitglieder.
© DDA
Auf Einladung des DDA trafen sich 19 Fördermitglieder mit Begleitpersonen vom 15. bis zum 17. Mai 2009 zum gemeinsamen Exkursieren im Nationalpark Unteres Odertal. Direkt beim ersten Rundgang am Freitagabend wurden die „Odertal-Spezialitäten“ Wachtelkönig, Schlagschwirl und Sprosser entdeckt – ein guter Auftakt für einen geselligen Abend in der direkt am Oderpolder gelegenen Wildnisschule Teerofenbrücke. [mehr]

20.05.2009 totop

Wader-Atlas erschienen: Watvogelbestände gehen stärker zurück denn je!

Bild zur Meldung
Der "Wader Atlas" - das Standardwerk für eurasische Limikolenarten.
© Wetlands International
Mehr als die Hälfte der Watvogel-Populationen in Europa, Vorderasien und Afrika ist rückläufig, und dieser Rückgang beschleunigt sich zusehends. Das ist eine der vielen Erkenntnisse des Atlas of Wader Populations in Africa and Western Eurasia, der heute in London offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Um den Rückgang zumindest zu stoppen, müssen wichtige Rastgebiete vor allem in Vorderasien und Afrika viel besser geschützt werden, als das derzeit der Fall ist. Eine weitere zentrale Forderung ist, dass der Schutz der Watvogel-Populationen nur dann Erfolg haben kann, wenn der gesamte Zugweg Berücksichtigung findet. Simon Delany von Wetlands International und einer der Autoren verdeutlichte das am Beispiel des Kampfläufers, der in der EU im Anhang I der Vogelschutzrichtlinie geführt wird und in dessen Schutz in den europäischen Brutgebieten viel Geld investiert wird, während man auf Märkten in Afrika 25 Cent pro Stück bezahlt! Würde bereits ein geringer Teil des in Europa für Naturschutzmaßnahmen investierten Geldes gezielt in Afrika eingesetzt, so wäre der Effekt auch in den europäischen Brutgebieten sehr wahrscheinlich deutlich zu spüren.
[mehr]

07.05.2009 totop

Barrierefreie Zugwege - 4. Weltzugvogeltag am 9. und 10. Mai 2009

Bild zur Meldung
Die zahlreichen Hindernisse, die wir Zugvögeln in den Weg stellen, stehen im Fokus des diesjährigen Weltzugvogeltags.
© UNEP/AEWA
Wer wartet im Frühjahr nicht auf die Rückkehr der ersten Kraniche, Schwalben oder den Gesang der ersten Lerche? Das Vogelstimmenkonzert ist Anfang Mai in vollem Gange, doch wer genau hinhört, erkennt einige auffällige Unterschiede zu den letzten Jahren. Viele Langstreckenzieher aus Afrika sind einige Wochen früher in ihr Brutgebiet zurückgekehrt, während die im Mittelmeerraum überwinternden Kurzstreckenzieher oft deutlich verspätet und zumindest stellenweise auch in nur geringer Zahl eingetroffen sind. [mehr]

03.05.2009 totop

6. bundesweites Birdrace – ein (weiteres) Rennen der Rekorde!

Bild zur Meldung
Birdrace-Romantik mit Pody und Co, dem besten „grünen“ Team 2009.
© Pody und Co
Bei fast überall guten bis sehr guten Rennbedingungen starteten gestern 132 Teams mit 524 Teilnehmern zum 6. bundesweiten Birdrace des DDA. Nur im Süden erschwerte Regen über längere Zeit die Artensuche, die bei vielen Mannschaften sehr erfolgreich ausfiel und – neben der Team- und Teilnehmerzahl – zu mehreren Rekorden führte. Mit dem überragenden Ergebnis von 174 Vogelarten liegen Cuxland - Schwenke Geo Consult nach dem derzeitigen Stand der Datenübermittlung deutlich vor der Konkurrenz. Ihnen gelang allem Anschein nach ein perfektes Rennen. Mehr Arten beobachtete noch nie in Team in Deutschland! Sie verbesserten damit die bisherige Bestmarke des Nord-Seh-Teams von 167 Arten aus dem Jahr 2007 deutlich. Ob dieser Rekord, mit dem das Team nach einem Hattrick 2004–2006 zum vierten Mal ganz vorne lag, jemals übertroffen werden kann?
Mit 160 Arten gelang auch Gätkes Erben aus Lüneburg ein überragendes Ergebnis, mit dem sie sich den zweiten Platz sicherten: noch nie erreichte ein Team ohne Zugang zur Küste mehr Arten! Sie verbesserten damit ihre eigene Bestmarke aus dem vergangenen Jahr um eine Art. Auf den dritten Rang schob sich mit 151 Arten Iron Birden, gefolgt vom Team Havelland mit 149 Arten, einem weiteren Binnenland-Team. Den fünften Rang teilen sich nach derzeitigem Stand die Alten Socken, die ebenfalls im Landkreis Cuxhaven antraten sowie Pody und Co, die ausschließlich zu Fuß und dem Fahrrad unterwegs waren und somit in dieser Wertung die Nase vorn hatten. Damit verpasste ein umweltfreundliches Team das „Stockerl“ denkbar knapp. [mehr]

02.05.2009 totop

6. bundesweites Birdrace mit Rekordbeteiligung gestartet!

Bild zur Meldung
Die Naturschutzjugend Aspach ist zum dritten Mal am Start und eines von 6 Nachwuchsteams.
© NAJU Aspach
Auf den wärmsten April seit 1890 folgt nun der „heiße Tanz“ am 2. Mai: 133 Teams mit über 500 Beobachtern nehmen seit heute um Mitternacht die Vielfalt der Vogelwelt ihrer Landkreise ins Visier – so viele wie nie zuvor! Bei bundesweit guten bis sehr guten Rennbedingungen versuchen die Teams innerhalb von 24 Stunden so viele Vogelarten wie möglich zu sehen und zu hören. Im vergangenen Jahr endete diese intensivste Beobachtung der Vogelvielfalt mit bundesweit 270 verschiedenen Vogelarten und dem knappsten erdenklichen Rennausgang: Mit 161 Vogelarten lagen die Sieger aus Nordfriesland nur eine Art vor der Konkurrenz aus dem Cuxland. Nur eine weitere Art weniger verbuchten Gätkes Erben aus Lüneburg, die mit 159 Kreuzen auf der Liste auch einen neuen Rekord eines Teams ohne Küstenzugang aufstellten. [mehr]

29.04.2009 totop

Schelladler "Tõnn" erreicht die Ostseeküste

Bild zur Meldung
Zugweg von Tõnn bis 28. April, 18 Uhr
©
Zwei Tage nach dem Besuch der niederschsischen Nordseeküste hat Tõnn die Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern westlich von Wismar erreicht, wo er von gestern auf heute offenbar in einem Wald bei Hohen Schönberg nächtigte. Angesichts der Mobilität in den letzten Tagen, dürfte er mittlerweile dürfte er weiter gen Osten gezogen sein. Vielleicht gelingt ja doch noch eine Beobachtung bevor er sich nach Polen und dann in seine baltische Heimat aufmacht? [mehr]

28.04.2009 totop

200. ADEBAR-Patenschaft geschlossen!

Exakt 14 Tage nach dem Start der Aktion "ADEBAR Pate" konnte heute die 200. Patenschaft geschlossen werden:

  • Maria-Elisabeth Spormann-Lagodzinski hat heute die Bildpatenschaft für den Erlenzeisig übernommen

Damit unterstützen bereits 175 Bild- und 25 Spendenpaten das ADEBAR-Projekt - eine tolle Unterstützung, für die wir allen Freunden und Förderern ganz herzlich danken! [mehr]

26.04.2009 totop

Schelladler "Tõnn" erreicht Niedersachsens Nordseeküste

Bild zur Meldung
Zugroute von "Tonn" mit Stand vom 25. April 2009.
© www.looduskalender.ee
Wie uns Urmas Sellis aus Estland mitteilte, verließ Tõnn ein einjähriges Schelladler-Männchen, sein Winterquartier "El Hondo" in Spanien am 13. April 2009 und flog Richtung Nordosten durch Frankreich. Am Wochenende ist der Schelladler nun wieder in Deutschland aufgetaucht: Den Satellitendaten zufolge hielt sich Tõnn am Sonntag, 26. April 2009, an der Nordwestgrenze Deutschlands in Niedersachsen auf.
[mehr]

23.04.2009 totop

Die ersten Weißbart-Seeschwalben sind zurück … wieviele schreiten wieder zur Brut?

Bild zur Meldung
Adulte Weißbart-Seeschwalbe
© Jan Ole Kriegs
Klappergrasmücke, Kuckuck, Teichrohrsänger ... langsam aber sicher erreichen uns (und in diesem Jahr teilweise recht früh) immer mehr Langstreckenzieher. Seit Mitte April werden auch Weißbart-Seeschwalben an verschiedenen Stellen Deutschlands gesichtet. In Kürze werden sie sehr wahrscheinlich auch im mecklenburg-vorpommerschen Peene- und Trebeltal in größerer Anzahl auftauchen und hoffentlich die seit 2002 bestehende Bruttradition fortsetzen, ja vielleicht die eine oder andere in den letzten Jahren sporadisch besiedelten Kolonien in Brandenburg und Sachsen-Anhalt wieder besetzen. Nicht weniger als 225-231 Brutpaare wurden im vergangenen Jahr gezählt! [mehr]

21.04.2009 totop

„Atlas of Wader populations in Africa and West Eurasia“ erscheint im Mai

Bild zur Meldung
Der "Wader Atlas" - das Standardwerk für eurasische Limikolenarten.
© Wetlands International
Am 8. Mai wird das Schwesterwerk zum 1996 erschienenen Atlas of Anatidae Populations in Africa and Western Eurasia offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Abschluss des Wader Atlas wurde immer wieder durch finanzielle Engpässe und Arbeitsüberlastung aller Beteiligten aufgehalten, so dass seit den ersten Entwürfen etwa zehn Jahre ins Land zogen. Doch die Verzögerungen haben auch viel Positives bewirkt und die Qualität erheblich gesteigert, hält man sich vor Augen, welch große Fortschritte die Watvogel-Forschung gerade in diesem Zeitraum gemacht hat. Viele neue Erkenntnisse flossen in das über 500 Seiten starke Atlaswerk ein, das für 90 Limikolenarten Informationen zu Unterarten, biogeographischen Populationen, Brut- und Überwinterungsgebieten, international bedeutenden Rastgebieten, Angaben zu Populationsgrößen, zur Gefährdung sowie zur Ökologie zusammenfasst. [mehr]

14.04.2009 totop

Sensationeller Start: Nach 24 Stunden bereits 100 ADEBAR-Paten!

Sind Sie bereits ADEBAR-Pate? Falls nicht, sollten Sie sich sputen, wenn Sie noch Ihre Lieblingsart ergattern wollen. Denn auf ungeahnt positive Resonanz stößt die Bereitschaft von Vogelfreunden, Feldornithologen und Naturschutzeinrichtungen wie auch von Unternehmen, das ADEBAR-Projekt durch Übernahme einer Artpatenschaft finanziell zu unterstützen. [mehr]

13.04.2009 totop

Paten für ADEBAR!

Bild zur Meldung
Grünspecht (Picus viridis)
© Paschalis Dougalis
Liebe Freunde, verehrte ADEBAR-Paten, herzlich willkommen zum Start unseres neuen Projektes zur Unterstützung von ADEBAR, dem von mehr als 3.000 ehrenamtlichen Mitarbeitern getragenen ersten bundesweiten Atlas deutscher Brutvogelarten. Sicher haben Sie schon viel über das Projekt gehört. Und sicher sind Sie - wie auch wir - begeistert von der ungebrochen positiven Resonanz, die dem Vorhaben seit dem Start 2004 entgegengebracht wird. Nach nunmehr fünf Jahren neigt sich das Projekt dem Abschluss zu. Zur Zeit laufen die letzten Nachkartierungen; parallel wurde bereits damit begonnen, die zig Millionen Datensätze auszuwerten, die inzwischen unsere Datenbanken füllen. Allen ehrenamtlichen Mitarbeitern und auch den Landeskoordinatoren an dieser Stelle herzlichen Dank für die immense Arbeit, die sie in den letzten Jahren geschultert haben! [mehr]

04.04.2009 totop

Anmeldung zum 6. DDA-Birdrace hat begonnen!

Bild zur Meldung
Die Urkunde wird in diesem Jahr ein Sperlingskauz von Paschalis Dougalis zieren.
© Paschalis Dougalis
In exakt vier Wochen, am Samstag, den 2. Mai, startet das 6. bundesweite Birdrace des DDA. Wir sind schon sehr gespannt, ob es zum fünften Mal in Folge gelingen wird, die Team- und Teilnehmeranzahl des Vorjahres zu übertreffen. Im vergangenen Jahr waren 116 Teams mit über 450 Teilnehmern am Start, alleine in Nordrhein-Westfalen waren es 50 Teams. Für das ADEBAR-Projekt, dem auch in diesem Jahr wieder die von den Teams eingeworbenen Spenden zufließen werden, kamen über 20.000 Euro zusammen. Die Messlatte liegt also hoch ... [mehr]

03.04.2009 totop

DDA distanziert sich vom Monitoringbericht der Fa. Monsanto zum Genmais MON810

Als Genehmigungsinhaber im Zusammenhang mit dem Anbau von gentechnisch verändertem Mais ist die Firma Monsanto dazu verpflichtet, „unerwartete Effekte auf die Umwelt und Gesundheit“ durch ein allgemeines Monitoring zum Genmais MON810 zu erfassen. Am 31. März 2009 hat Monsanto nun den "Bericht zur Analyse ausgewählter Monitoring-Netzwerke als Bestandteil der allgemeinen Überwachung von MON810" vorgelegt. Dazu hatte Monsanto „dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zugestanden, öffentlich zugängliche Informationen in Verbindung mit der nationalen Implementierung der MON 810-Beoachtung zu analysieren und zu berichten.“ In diesem Bericht wird unter anderem ausführlich auf das Vogelmonitoring des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten (DDA) eingegangen.

Der DDA gibt zu den Ausführungen im Monitoringbericht zum Genmais MON810 folgende Stellungnahme ab: [mehr]

25.03.2009 totop

NABU Sachsen fordert mehr Schutz für nordische Wildgänse

Die Arbeitsgruppe Nordische Wildgänse im NABU Sachsen ruft alle Naturfreunde dazu auf, sich mit ihrer Unterschrift für den Schutz nordischer Wildgänse einzusetzen.
Unterschriftenlisten gibt es als Download auf www.nabu-sachsen.de. Ausgefüllte Listen bitte an den NABU Landesverband Sachsen e.V., 04347 Leipzig, Löbauer Straße 68 senden.

20.03.2009 totop

Frühjahrsrundschreiben zum Vogelmonitoring erschienen!

Bild zur Meldung
28 Seiten aktuelle Informationen umfasst das Monitoring-Rundschreiben.
© DDA
"Es geht wieder los!" — nicht dass der hinter uns liegende Winter in avifaunistischer Hinsicht nichts zu bieten hatte, aber die längeren und hoffentlich bald auch sonnig-warmen Tage lösen unter uns Naturbegeisterten eine vorfreudige Aufbruchstimmung aus: Zu keiner Jahreszeit zieht es mehr Naturfreunde hinaus als im Frühjahr, wenn täglich „neue“ Arten aus ihren Winterquartieren zurückkehren oder bei uns einen kurzen Stopp auf dem Weg in die arktischen Brutgebiete einlegen. [mehr]

18.03.2009 totop

Climatic Impact Indicator - ein Maß für den Einfluss des Klimawandels auf Veränderungen in der Vogelwelt

Bild zur Meldung
Der Wiedehopf zählt den Prognosen zufolge zu den Gewinnern des Klimawandels in Europa.
© Jan Ole Kriegs
Für diese Gruppen wurden dann auf Basis der Daten der Vogelmonitoring-Programme Bestandsindizes für den Zeitraum 1980 bis 2005 errechnet und in einem ersten Schritt überprüft, ob die Prognosen aus den Modellierungen mit den seit 1980 errechneten Bestandsentwicklungen tatsächlich übereinstimmen. Ergebnis: Die nach Gewinnern und Verlierern unterschiedenen Bestandsindizes zeigen signifikant einen Einfluss des Klimawandels. Die Bestandskurven entwickeln sich seit Mitte der 1980er Jahre auseinander — parallel zu den seit dieser Zeit in Europa deutlich ansteigenden Temperaturen. Die Bestandsentwicklung der Verlierer zeigt einen kontinuierlichen Rückgang, die der Gewinner einen kontinuierlichen Anstieg der Indexwerte.
[mehr]

16.03.2009 totop

Über 140 Teilnehmer auf der HGON-Fachtagung Ornithologie

Bild zur Meldung
Die HGON wurde 1972 gegründet. Der damals vom Aussterben bedrohte Wappenvogel, der Graureiher, hat seinen Bestand seitdem versechsfacht.
© HGON
Über 140 Teilnehmer kamen am 8. März 2009 zur diesjährigen HGON-Fachtagung nach Rodenbach. Das sehr interessante Vortragsprogramm leitete Dr. Beat Naef-Daenzer aus der Schweiz mit dem Thema: "Was kommt nach dem Ausfliegen? Wie junge Rauchschwalben die große, weite Welt erkunden" ein. Seine Arbeitsgruppe hat junge Rauchschwalben mit Satellitensendern ausgestattet und auf ihrem weiteren Lebensweg begleitet. Es zeigte sich, dass fast 50 % der Jungen den ersten Monat nach dem Ausfliegen nicht überleben, wobei das Erbeuten durch Prädatoren die häufigste Verlustursache ist. Die Überlebensrate der Jungvögel wird u. a. auch vom Strukturreichtum der Landschaft maßgeblich beeinflusst. [mehr]

10.03.2009 totop

Tagungshinweis "Bleivergiftungen bei Greifvögeln am Beispiel von Seeadlern: Ursachen und Lösungsansätze"

Bild zur Meldung
Röntgenaufnahme eines an einer Bleivergiftung verendeten Seeadlers.
© http://www.seeadlerforschung.de
Immer wieder werden an Bleivergiftung leidende oder gar verendete Greifvögel aufgefunden. Der jüngste Fall des einzigen Berliner Seeadlerweibchens, das Anfang Februar mit den typischen Anzeichen einer schweren Bleivergiftung in eine Tierklinik eingeliefert wurde, führt inzwischen zu einer beachtlichen Medienresonanz in der Presse. Jeder vierte Seeadler in Deutschland geht durch Fragmente bleihaltiger Munition zugrunde. Besonders in den Wintermonaten ernähren sich Greifvögel wie Seeadler, Rotmilane und Mäusebussarde von angeschossenem, aber nicht aufgefundenem Jagdwild sowie von Innereien ("Aufbruch"), die nach der Jagd im Wald zurückgelassen werden. Aufgrund der starken Magensäure der Vögel löst sich das Blei aus den aufgenommenen Munitionspartikeln und führt zu Vergiftungserscheinungen, die häufig tödlich enden.
[mehr]

03.03.2009 totop

Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison machen Sie mit!

Bild zur Meldung
Auf den Probeflächen des Monitoringprogramms stehen häufige Arten wie die Goldammer im Mittelpunkt.
© DDA
Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten im Rahmen eines bundesweiten Monitorings überwacht. Die darüber ermittelten Daten gehen unter anderem in Nachhaltigkeitsindikatoren der Bundesregierung sowie der EU-Kommission ein und liefern uns detaillierte Informationen über die Veränderungen in unserer Umwelt. [mehr]

02.03.2009 totop

5. Jahrestreffen zum Vogelmonitoring und zum ADEBAR-Projekt in NRW ein voller Erfolg!

Bild zur Meldung
Die Teilnehmer des 5. Jahrestreffens sprachen sich mit deutlicher Mehrheit für die Fortführung der Veranstaltung auch nach ADEBAR aus.
© Stefan Sudmann
Am 28. Februar trafen sich über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Vogelmonitoring und ADEBAR-Projekt zu ihrem 5. Jahrestreffen in Münster. Gastgeber war das Institut für Landschaftsökologie der Universität Münster, dessen Räumlichkeiten für eine angenehme Tagungsatmosphäre sorgten. Nach vier Jahren Kartierzeit und einem Bearbeitungsstand von mind. 72 % steht das Projekt ADEBAR in Nordrhein-Westfalen nun vor der Herausforderung, die Daten digital aufzubereiten. Bereits für 80 % aller bearbeiteten Quadranten liegen die Meldebögen vor, die in den kommenden Wochen — soweit nicht schon geschehen — durch die regionalen Koordinatoren auf Vollständigkeit und Plausibilität geprüft und in die bundesweite Datenbank eingegeben werden.
[mehr]

25.02.2009 totop

Europäischer Vogelschutz in Schleswig-Holstein - Arten und Schutzgebiete

Bild zur Meldung
Dank detaillierter Gebietskarten ist die Broschüre auch eine aktuelle Informationsquelle für Vogelbeobachter und Naturinteressierte.
© LLUR
Die ornithologische Bedeutung Schleswig-Holsteins mit dem Wattenmeer, der Ostseeküste, dem Elbeästuar, zahlreichen Seen, Mooren und ausgedehnten Grünlandniederungen für Brut- und Rastvögel ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Daher kommt dem Land auch bei der Umsetzung der Vogelschutzrichtlinie eine herausragende Rolle zu. [mehr]

20.02.2009 totop

Ilse Aigner prüft Anbauverbot für Genmais

Bild zur Meldung
Kiebitze sind von der Intensivierung der Landwirtschaft besonders betroffen.
© Hans Glader
Die neue Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) will ein Anbauverbot für gentechnisch veränderten Mais in Deutschland prüfen lassen. Der Berliner Zeitung sagte Aigner, beim Gen-Mais sei "kein Mehrwert erkennbar". Sie werde die "Zulassung von MON810 widerrufen", falls sich herausstellen sollte, dass der Hersteller, der Agrochemie-Konzern Monsanto, gegen bestimmte Überwachungsauflagen verstoßen hat. "Ich werde jetzt überprüfen, ob diese Monitoringauflagen eingehalten werden. Wenn nicht, dann werde ich handeln." Sie wies darauf hin, dass die Verbraucher genveränderte Pflanzen ablehnten und auch die Landwirte diese nicht wollten.
[mehr]

19.02.2009 totop

Integriertes Monitoring von Singvogelpopulationen: Ergebnisse des Jahres 2007

Bild zur Meldung
Die IMS-Daten zeigen für den Teichrohrsänger einen sig. negativen Trend bei den Altvogel-Fangzahlen.
© Jan Ole Kriegs
Das Monitoring von Brutvogelbeständen durch Beobachtung lässt in der Regel keine Aussagen darüber zu, ob Populationen z.B. abnehmen, weil sie nicht genügend Nachwuchs reproduzieren nicht genügend Individuen überleben oder beides der Fall ist. Fortpflanzungs- und Überlebensraten lassen sich u.a. durch standardisierte Fang-Wiederfang-Programme ermitteln. [mehr]

19.02.2009 totop

5. Jahrestreffen zum Vogelmonitoring und Atlas deutscher Brutvogelarten in NRW

Bild zur Meldung
Mit über 100 Teilnehmern war die Tagung 2008 im Museum Alexander König in Bonn ein voller Erfolg.
© NWO
Am 28. Februar findet in Münster das inzwischen traditionelle Jahrestreffen zum Vogelmonitoring und zum Atlas-Projekt in Nordrhein-Westfalen statt. Neben dem Sachstand von ADEBAR, NRW-Atlas und Monitoring geht es dabei um die Auswirkungen von Klimaveränderungen auf häufige Brut- und rastende Wasservögel. Ein weiterer Vortrag widmet sich den Ergebnissen der neuen Roten Liste der Brutvögel in NRW. Außerdem möchten wir mit der Vorstellung der Arbeitsgemeinschaften Wildgänse und Möwen den Blick auf zwei weitere interessante Erfassungsprogramme der NWO lenken. [mehr]

15.02.2009 totop

Herwig Zang zum 70. - Festheft der Vogelkundlichen Berichte aus Niedersachsen

Bild zur Meldung
Die 57 Beiträge des Festhefts beleuchten viele Bereiche der Avifaunistik, verfasst von renommierten Ornithologen und Weggefährten Herwig Zangs.
© NOV
Am 14. Januar 2009 feierte Herwig Zang, der langjährige Vorsitzende der Niedersächsischen Ornithologischen Vereinigung (NOV), in Goslar seinen 70. Geburtstag. Wie kaum ein Zweiter verkörpert der Jubilar die moderne niedersächsische Avifaunistik: Über mehr als drei Jahrzehnte hat er — stets in enger und freundschaftlicher Zusammenarbeit mit Hartmut Heckenroth — die Vogelkunde in Niedersachsen geprägt.
[mehr]

11.02.2009 totop

Fast ein Viertel aller Haubenlerchen Deutschlands brütet (noch) in Brandenburg

Bild zur Meldung
120 Seiten spannende Avifaunistik aus Brandenburg umfasst das aktuelle Heft.
© ABBO
Im Jahr 2004 rief die Arbeitsgemeinschaft Berlin-Brandenburgischer Ornithologen (ABBO) zu einer Erfassung der Haubenlerche auf. Potenziell geeignete Lebensräume wurden zur Brutzeit gezielt aufgesucht. 15 weitgehend vollständig erfasste Probeflächen deckten 9.761 km² ab, also etwa ein Drittel der Landesfläche. Außerdem wurden Zufallsbeobachtungen gesammelt. In 275 Orten wurden 569—612 Reviere erfasst. Aus 290 Ortschaften kamen Fehlmeldungen. Die durchschnittliche Siedlungsdichte betrug 5 Reviere/100 km², woraus sich ein Landesbestand von 1.500—1.800 Rev. hochrechnen lässt. Das ist etwa ein Viertel des in der aktuellen Roten Liste der Brutvögel Deutschlands auf 5.200—7.500 geschätzten Brutbestandes.
[mehr]

06.02.2009 totop

Aus den BTO-News 279, Teil 2: Globale Klimaveränderungen wirken vor allem auf den Vogelzug

Bild zur Meldung
Seit 1928 werden in Großbritannien die Brutbestände des Graureihers erfasst. Das ist Weltrekord.
© Lutz Ritzel
Längst zeigen sich Auswirkungen des Klimawandels auf vielfältige Weise im Verhalten der Vogelwelt. So verändern sich sowohl das Brut- als auch das Zugverhalten vieler Arten. Beispielsweise haben sich die Überwinterungsgebiete verschiedener Watvögel in nordöstliche Richtung verlagert, so dass die Bestände in den für diese Arten bisher ausgewiesenen internationalen Schutzgebieten nur noch unzureichend gesichert werden können. Bekannt ist auch die Verfrühung von Ankunftsdaten in den Brutgebieten, die sowohl positive als auch negative Aspekte mit sich bringen kann. Klimaveränderungen können auch über den Anstieg des Meeresspiegels und über veränderte Niederschlagsmengen bzw. -verteilungen sehr problematische Folgen für die Vogelwelt haben. Eine Untersuchung des BTO ergab, dass unter den Wasservögeln vor allem Arten mit kleinen Verbreitungsgebieten und Beständen durch die zu erwartenden Klimaveränderungen gefährdet sein werden. In der Paläarktis werden vor allem Dünnschnabel-Brachvogel und Waldrapp besonders betroffen sein.
[mehr]

02.02.2009 totop

Ganz im Zeichen der Gans: neues Vogelwelt-Heft erschienen

Bild zur Meldung
Das aktuelle Heft der Vogelwelt ist ein echtes Pfund ...
© Aula-Verlag
Im Januar 2007 fand in Xanten das 10. Treffen der Goose Specialist Group von Wetlands International statt. Über 100 Teilnehmer aus fast allen Teilen der nördlichen Gänsewelt waren an den Niederrhein gekommen, um sechs Tage über aktuelle Fragen der Bestandsentwicklung, der Ökologie, des Managements, des Schutzes und Vieles mehr zu diskutieren. [mehr]

30.01.2009 totop

Jahresbericht "Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2007" erschienen

Bild zur Meldung
Der Bericht liefert avifaunistische Grundlagendaten und soll einem besseren Schutz der Vogelwelt in Sachsen-Anhalt dienen.
© VSW Sachsen-Anhalt
Zum fünften Mal in Folge hat die Staatliche Vogelschutzwarte Sachen-Anhalt (im Landesamt für Umweltschutz) in den Berichten des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt einen Jahresbericht zum Vogelmonitoring herausgegeben. Das 110 Seiten umfassende Heft enthält acht Beiträge zum Monitoring seltener und häufiger Brutvögel sowie zum Wasservogel- und Gänsemonitoring. [mehr]

12.01.2009 totop

Europäische Union verfehlt 2010-Ziel

Bild zur Meldung
Das europäische Schutzgebiets- netzwerk Natura 2000 ist ein wichtiger Baustein, um den Rückgang der Artenvielfalt in Europa zu stoppen.
©
Ein Anfang Dezember 2008 veröffentlichter Bericht der Europäischen Kommission zieht eine ernüchternde Zwischenbilanz zu dem im Mai 2006 verabschiedeten 2010 Biodiversity Action Plan: Alle 27 EU-Mitgliedstaaten werden das Ziel verfehlen, den Artenrückgang bis zum Jahre 2010 zu stoppen. Eine kurze zusammenfassende Analyse zeigt, was in der EU und in einzelnen Mitgliedstaaten bislang auf den Weg gebracht wurde, um den Aktionsplan innerhalb der EU umzusetzen. Betont wird aber auch die große Verantwortung der EU, der fortschreitenden Zerstörung ganzer Ökosysteme außerhalb Europas Einhalt zu gebieten. [mehr]

10.01.2009 totop

State of the World's Birds

Bild zur Meldung
Jede achte (weltweit 1.226 Vogelarten) steht auf der Roten Liste der weltweit bedrohten Arten der IUCN.
© BirdLife International
Im südafrikanischen Johannesburg wurde im Jahr 2002 im Rahmen des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD) das so genannte 2010-Ziel verabschiedet, um die gegenwärtige Verlustrate an biologischer Vielfalt auf globaler, regionaler und nationaler Ebene bis zum Jahr 2010 signifikant zu reduzieren. Die EU hatte [mehr...] bereits 2001 in Göteborg beschlossen, den Verlust an biologischer Vielfalt in Europa bis 2010 stoppen zu wollen. Dieses Ziel wird nicht nur weit verfehlt werden, sondern sogar in noch viel weitere Ferne rücken, da sich das Artensterben weltweit weiter beschleunigt. Zu diesem Fazit gelangt BirdLife International in dem Bericht State of the Worlds Birds, der am 9. Oktober 2008 auf dem IUCN World Conservation Congress in Barcelona vorgestellt wurde. [mehr]

09.01.2009 totop

Aus den BTO-News 279: Wetterextreme und Nahrungsmangel bedingen eine problematische Brutsaison 2008

Bild zur Meldung
Der Schwerpunkt der Verbreitung des Halsbandsittichs in Deutschland liegt im Raum Köln/Bonn, rund um Wiesbaden sowie im Rhein-Neckarraum.
© Stefan Sudmann
In der aktuellen Ausgabe der BTO-News fasst David Glue die ersten Eindrücke zum Verlauf der Brutsaison 2008 in Großbritannien zusammen. Als Ergebnis einer Zusammenschau von Ergebnissen verschiedener Erfassungsprogramme (Monitoring häufiger Brutvögel, BTO-Nistkastenprogramm, Erfassung seltener Brutvogelarten u.a.) in Kombination mit dem aktuellen Wettergeschehen wird der für viele Vogelarten ungünstige Verlauf der Brutsaison 2008 aufgezeigt. Entsprechende Auswirkungen hatten vor allem die nasskalten Wetterlage zu Beginn der Brutsaison, den Vogelzug verzögernde Tiefdrucklagen in Teilen Afrikas und auf der Iberischen Halbinsel sowie heftige Gewitterstürme mit ergiebigen Niederschlägen in der letzten Maiwoche zu einer für die meisten Vogelarten kritischen Phase des Brutgeschäfts. Das Wetter wirkte sich auch indirekt auf den Bruterfolg aus, indem sich aufgrund von Nahrungsmangel (z.B. wenige Kleinsäuger) den Prädationsdruck auf vor allem Bodenbrüter erhöhte. [mehr]

08.01.2009 totop

Feldvogelarten in Großbritannien gehen weiter zurück!

Bild zur Meldung
36 Seiten kompakte Information über die Situation der Vogelwelt in Großbritannien beinhaltet der aktuelle Bericht.
© RSPB
Das ist eine der Kernaussagen des jüngsten Statusberichts zur Situation der Vogelwelt in Großbritannien. Die Gesamtpopulation von Vogelarten der Kulturlandschaft, einschließlich jenen von Rebhuhn, Kiebitz und Turteltaube umfasst nur noch weniger als die Hälfte der Werte von 1970. Der weitere Bestandsrückgang der Offenlandarten im Jahr 2007 erfolgte noch vor der Aufhebung der Stilllegungspflicht und damit der großflächigen Abnahme an Brachflächen. Die Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) befürchtet daher, dass weitere Bestandsabnahmen bei Vogelarten der Kulturlandschaft unausweichlich sind. Die RSPB drängt die Regierung schnell zu handeln, um den weiteren Verlust (ehemals) landschaftsprägender Vogelarten abzuwenden. [mehr]

06.01.2009 totop

Avifaunistik in Thüringen mit neuer Homepage

Bild zur Meldung
Ein Besuch auf der neuen Hompage lohnt sich!
© VTO
Seit Dezember 2008 hat die Avifaunistik in Thüringen unter www.avifauna-thueringen.de eine eigene Internetpräsenz. Hinweise zu regionalen und überregionalen Programmen, auf Zähltermine, zu regionalen Kontaktpersonen oder zur wissenschaftlichen Vogelberingung finden sich dort ebenso wie Informationen der Avifaunistischen Kommission Thüringens, kleinere Auswertungen und kartographische Darstellungen von Wiederfunden beringter Vögel sowie aktuelle Beobachtungen aus Thüringen. Eine Bildergalerie befindet sich derzeit im Aufbau.
Alle aktiven Feldornithologen sollten deshalb nicht nur einmal einen Blick auf die inhaltlich interessanten und ansprechend gestalteten Seiten werfen, sondern werden hiermit aufgefordert, ihre Beobachtungen aus Thüringen über die Internetseiten mitzuteilen und damit für avifaunistische Auswertungen zugänglich zu machen!

05.01.2009 totop

F+E-Vorhaben zur Verbreitung von Vogelarten

Bild zur Meldung
Eine der potenziellen Beispielarten zur Berechnung bundesweiter Siedlungsdichtekarten ist die Goldammer.
© Lutz Ritzel
Im Dezember 2008 bewilligte das Bundesamt für Naturschutz den vom DDA eingereichten Zuwendungsantrag für das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben Verbreitungsänderungen von Vogelarten und Analyse des Einflusses des Klimawandels (FKZ 3508 82 0300).
Im Rahmen des DDA-Monitorings häufiger Brutvögel werden alljährlich rund 260.000 Reviere basierend auf ca. 500.000 Einzelbeobachtungen erfasst. Für jede Probefläche liegen somit detaillierte Informationen über das Vorkommen häufiger Brutvogelarten sowie Revierbestände pro Art und Lebensraum vor, die mit anderen Umweltdaten, etwa zur Landnutzung oder den klimatischen Bedingungen, verschnitten werden können, um die bundesweite Verbreitung und Häufigkeit von Brutvogelarten zu modellieren. In dem Vorhaben wird ein neuartiges Verfahren entwickelt werden, mit dem aus den entlang von Transekten erhobenen Kartierergebnissen häufiger Brutvögel artbezogene Siedlungsdichten in hoher räumlicher Auflösung hochgerechnet werden können. Eine besondere Bedeutung bei der Entwicklung des Modellierungsverfahrens kommt der Trennung der klimainduzierten von anderen Faktoren (v. a. Landnutzung) hinsichtlich der Siedlungsdichte und deren räumlichen Heterogenität von häufigen Brutvögeln zu. Anhand von Beispielarten werden modellierte Dichtekarten, die gleichzeitig Prototypen der Auswertungen des neuen deutschen Brutvogelatlanten darstellen werden. [mehr]

05.01.2009 totop

Newsletter von BirdLife Europa - jetzt auf deutsch beim LBV!

Bild zur Meldung
Der deutsch-sprachige BirdLife-Newsletter ist ein Service des LBV, des NABU und des DRV.
©
Seit kurzem bietet der LBV zusammen mit dem NABU und dem Deutschem Rat für Vogelschutz (DRV) allen Interessierten die deutsche Version des informativen, englischsprachigen Newsletters von BirdLife Europa an. Der Newsletter berichtet aktuell über die neuesten Entwicklungen und Projekte der europäischen BirdLife Partnerschaft. Damit können Sie sich über den europäischen Vogelschutz immer auf dem Laufenden halten!
Die Ausgaben Juli/August, September und Oktober 2008 finden sich bereits auf der Homepage des LBV unter der Rubrik Service > BirdLife Newsletter. Dort können Sie sich auch für den Newsletter eintragen. Sie erhalten dann die jeweils aktuelle Ausgabe gleich bei Erscheinen per E-Mail. Die ebenfalls kostenlose, englischsprachige Originalausgabe finden Sie auf der BirdLife-Homepage.

Weitere Informationen


 

Bild347 Teams mit über 1.100 TeilnehmerInnen waren beim 15. bundesweiten Birdrace am Start — so viele wie nie zuvor:
Ergebnisse Arten
Ergebnisse Spenden
Medienecho
Ergebnisse eintragen

Bild„Vögel in Deutschland “ behandelt auf über 70 Seiten die Erfsssung rastender Wasservögel.

Bild

BildStatus, Karten, Brut- und Rastbestände, Rote Liste-Status, rechtlicher Schutz ... all das finden Sie in unserem Informationssystem
Vögel in Deutschland

Bild

Bild„Seltene Vögel in Deutschland 2015“ beinhaltet neben dem Seltenheiten-bericht 2015 auch Beiträge zu Bulwersturmvogel, Zwergdrossel und über die Dokumentation von Seltenheiten.

BildDas aktuelle Heft hat die Wiesenweihe zum Thema. In zahlreichen Artikeln geht es um Bestände, Lebensräume und Schutzmaßnahmen der Wiesenweihe in Deutschland, den angrenzenden Ländern und Europa. Überaus spannende Beiträge, die bis zum Einsatz von Orthokoptern reichen.
Mehr Informationen erhalten Sie auf Die Vogelwelt und auf den Seiten des DDA.

BildDie aktuelle Ausgabe beginnt mit einem spannenden Selbstversuch zur ganzjährigen Fütterung. Weiter geht es als Ausflugsziel in die Medebacher Bucht in NRW und auf die spannende Reise nehmen uns besenderte Rotmilane mit. Dramatisch wird es dann mit den verwaisten Graugansküken. Aber das ist längst nicht alles - Schauen Sie doch mal rein: „Der Falke

Vergabestand im Monitoring häufiger Brutvögel





Machen Sie mit...
Häufige Brutvögel
Wasservogelzählung

Bild„Der Falke“ hat das sehr interessante Sonderheft Geier herausgebracht. Mit Artikeln rund um Gefährdung und Schutz, das falsche Bild des Geiers in der Öffentlichkeit, Monitoring, einer Übersicht europäischer Geier und vielem mehr wartet das Heft mit umfangreichem Fasswissen auf. Sie sollten unbedingt reinschauen. - „Der Falke“.

BildDas Buch gibt einen aktuellen Überblick über die Programme, Methoden, Konzepte, Anwendungs- gebiete und Auswertungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings. Die Monitoring-Programme häufiger Brutvögel, seltener Brutvögel sowie rastender Wasservögel werden ebenso vorgestellt wie die organisatorischen Voraussetzungen eines international relevanten Vogelmonitorings in Deutschland. Die Darstellung weiterer Projekte wie ADEBAR runden den Überblick ab. Überdies werden Vorteile und Möglichkeiten des Online-Portals ornitho.de für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und das Monitoring beschrieben.
Bezug:
BfN-Schriftenvertrieb: Tel.: 0 25 01 / 8 01-3 00, Fax: 0 25 01 / 8 01-3 51 oder im Internet

BildMit einer Förder- mitgliedschaft im DDA helfen Sie uns, die Monitoringprogramme zu organisieren und die Ergebnisse zeitnah in Schutzmaßnahmen einfließen zu lassen.
pdfAufnahmeantrag [ 1.778 kb ]

BildDas Methoden- handbuch ist wieder gedruckt verfügbar und kann für 29,80 € bestellt werden.